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Bützow

Bequemer zum Zug: Der Bahnhof Bützow ist jetzt barrierefrei

Neue Aufzüge und neue Personenunterführung fertig • Modernisierte Station feierlich eröffnet

Über eine neue Personenunterführung mit zwei Aufzügen und einem Blindenleitsystem kommen Reisende in Bützow nun barrierefrei zum Zug. Das kommt besonders Mobilitätseingeschränkten, Reisenden mit Kinderwagen oder Fahrrädern zugute. Ina-Maria Ulbrich, Staatssekretärin im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, Land Mecklenburg-Vorpommern, Christian Grüschow, Bürgermeister der Stadt Bützow und LVB, sowie Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Mecklenburg-Vorpommern, eröffneten heute offiziell die neue Fußgängerunterführung.

 Die Deutsche Bahn hat den Bahnhof Bützow seit April des vergangenen Jahres für rund 9,5 Millionen Euro umfassend modernisiert. Um den Tunnel unter den Gleisanlagen zu errichten, waren umfangreiche Arbeiten nötig. Einzelne Tunnelsegmente wurden eingeschoben. Es waren mehrere Vollsperrungen für den Einbau- und Ausbau von Gleis- und Bahnsteighilfsbrücken notwendig.  Unter diesen Behelfen konnte die Personenunterführung ohne weitere umfangreiche betriebliche Einschränkungen errichtet werden.

Gleichzeitig wurde die alte Unterführung zurückgebaut. Für das Absichern der Baugrube mussten wegen des schwierigen Bauuntergrundes Spundwände bis zu 20 Meter tief in den Boden eingebracht werden. Auch der Lärmschutz für die angrenzenden Häuser wurde ernst genommen. Ein Bürgertelefon wurde eingerichtet und Betroffenen auch das Angebot unterbreitet, übergangsweise in ein Hotel zu ziehen.

Die Wände der neuen Personenunterführung wurden durch die Künstlergruppe „ARTunique“ gestaltet. Auf der einen Seite zieren DB-Motive die Unterführung. Auf der anderen Wandseite ist der Schriftzug „Büzonders“, die Imagekampagne der Stadt Bützow, zu lesen.

Im Bahnhof Bützow sind täglich rund 2.000 Reisende unterwegs. Er ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im öffentlichen Personennahverkehr. Hier kann zwischen Bahn, Bus, Auto und Fahrrad umgestiegen werden.