Artikel: Berlin – Fangschleuse - Frankfurt (Oder): Letzte Arbeiten für Öffnung der Strecke und der Bahnhöfe laufen • Verzögerung in Berkenbrück
Die Deutsche Bahn (DB) will den neuen Bahnhof Fangschleuse am 15. August 2026 öffnen. Dann können zunächst die Züge des RE 1 in Richtung Frankfurt (Oder) dort halten. Ab 24. August sollen dann auch Halte Richtung Berlin möglich sein. Alle nötigen Arbeiten an der Infrastruktur, also an Gleisen, Oberleitungen und dem Bahnhof selbst, sind im Zeitplan. Zuvor wird es aber noch ein Software-Update geben. Das ist nötig, um das Zusammenspiel aller Komponenten mit dem neu errichteten Elektronischen Stellwerk sicherzustellen.Aktuell laufen auf der Strecke Arbeiten an mehreren Bahnhöfen. Dazu zählen Berkenbrück, Jacobsdorf und Pillgram. Hier geht es darum, die Bahnsteige auf 220 Meter zu verlängern. Damit können an diesen Stationen ab Mitte Dezember auch achtteilige Zuggarnituren halten. Diese haben deutlich mehr Sitzplätze als bisher. Außerdem werden Weichen an den Bahnhöfen neu eingebaut. Die DB InfraGO nutzt für diese Arbeiten die aktuelle Sperrpause auf der Strecke.
In Berkenbrück werden ab 15. August wieder Züge Richtung Berlin halten, in Fahrtrichtung Frankfurt (Oder) erst ab 29. November. Deshalb wird es bis dahin einen Schienenersatzverkehr geben. An der Station sind noch technische Anpassungen nötig. Allerdings prüft die DB, ob die Arbeiten beschleunigt und die Einschränkungen verkürzt werden können.
Auch in Berlin-Köpenick geht es mit großen Schritten voran. Beim Umbau der S-Bahnhöfe Köpenick und Hirschgarten werden vor allem Bauarbeiten mit Hochdruck vorangetrieben, die nur während der Sperrung der Fernbahngleise bis zum 24. August durchgeführt werden können. Dazu gehören beispielsweise Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik, der Rückbau von Behelfsbrücken sowie Arbeiten für Fußgängertunnel unter den Fernbahngleisen.