Artikel: Für mehr Flexibilität im Zugverkehr: DB InfraGO investiert in Düsseldorfer Infrastruktur
Die DB InfraGO modernisiert ab Anfang September die Infrastruktur im Bereich Düsseldorf. In der Zeit von Freitag, 4. September 2026, bis Freitag, 2. Oktober 2026, richten die Fachleute einen Gleiswechselbetrieb zwischen Düsseldorf Hauptbahnhof, Düsseldorf-Gerresheim und dem Abzweig Hochdahl ein. Neue Signale und Kabel sorgen künftig dafür, dass der Zugverkehr im Fall von Störungen flexibler umgeleitet werden kann. Zudem führen die Fachleute Vorarbeiten für die Erneuerung der Eisenbahnbrücke „Ronsdorfer Straße“ in Düsseldorf durch. In beide Maßnahmen investiert die DB InfraGO – bei dem Brückenprojekt auch gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf – rund 35 Millionen Euro. Ziel ist es, die betriebliche Flexibilität zu erhöhen und die Infrastruktur im stark belasteten Knoten Düsseldorf zu stärken.
Die Arbeiten im Überblick:
- Für einen künftigen Gleiswechselbetrieb zwischen Düsseldorf Hauptbahnhof, Düsseldorf-Gerresheim und dem Abzweig Hochdahl erreichtet die DB InfraGO sechs neue Signale. Entlang der Strecke bauen die Fachleute auf insgesamt drei Kilometern neue Kabelführungssysteme mit Kabeltrögen und -querungen. Im Stellwerk in Düsseldorf-Gerresheim passt die DB zudem die Leit- und Sicherungstechnik für die neuen Signale an. Mit diesen Maßnahmen können die Züge bei Bedarf auch auf dem jeweils anderen Gleis rollen. Besonders während Störungen und Bauarbeiten können Züge so leichter umgeleitet werden oder wenden. Für Reisende heißt das: Es gibt mehr Möglichkeiten, den Verkehr trotz Einschränkungen aufrechtzuerhalten.
- Parallel startet die DB InfraGO mit Vorarbeiten für die neue Eisenbahnbrücke „Ronsdorfer Straße“ in Düsseldorf. Damit das Bestandsbauwerk künftig entfernt und durch ein neues Bauwerk ersetzt werden kann, müssen Fachleute diesen September Kabel umverlegen. Das neue Bauwerk wird mit 19 Metern größer als bisher sein und bietet auch dem Straßenverkehr unterhalb mehr Platz.
Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet Reisende und Anwohnende daher um ihr Verständnis. Die Anwohnenden werden separat über die Bauarbeiten informiert.
Auswirkungen auf den Zugverkehr
Während der Bauarbeiten kommt es in der Zeit von Freitag, 4. September 2026, 21 Uhr, bis Freitag, 2. Oktober 2026, 21 Uhr, zu folgenden Änderungen im Nahverkehr:
Den Fahrgästen stehen weiterhin die Züge der Linie RE 4 (RRX, NationalExpress) und S 8 (DB Regio) zur Verfügung. Die Züge der Linie RE 4 fahren weitestgehend regulär, da die Züge über die S-Bahn-Gleise umgeleitet werden. Da jedoch weniger Gleise zur Verfügung stehen, entfallen die Verstärkerfahrten in den Hauptverkehrszeiten zwischen Düsseldorf Hbf und Aachen Hbf. Die Linie S 8 (DB Regio) fährt planmäßig.
Aufgrund weiterer Arbeiten im Streckenverlauf und der daraus resultierenden Gleiskapazitäten und Auswirkungen auf den Zugverkehr kommt es zu folgenden Fahrplanänderungen:
- Die Linie RE 10 (RheinRuhrBahn) entfällt zwischen Krefeld Hbf und Düsseldorf Hbf in der Zeit von Freitag, 11. September, bis Freitag, 18. September 2026.
- Die Linie RE 13 (eurobahn) entfällt zwischen Wuppertal Hbf und Mönchengladbach Hbf.
- Die Linie RB 39 (vias) entfällt zwischen Neuss Hbf und Düsseldorf Hbf (gilt nur in der Zeit vom 4. bis 11. September 2026).
- Für die Linie S 28 (Regiobahn) fahren Busse zwischen Düsseldorf-Gerresheim und Mettmann Stadtwald. Zwischen 20 Uhr und 4 Uhr wird der SEV bis Düsseldorf Hbf verlängert.
- Die Linie S 68 (DB Regio) entfällt zwischen Wuppertal-Vohwinkel und Düsseldorf Hbf.
Die Vorankündigung der Bauarbeiten ist unter zuginfo.nrw/index.html?msg=135617 hinterlegt. Die Details zu den betroffenen Linien werden schnellstmöglich in den elektronischen Auskunftsmedien hinterlegt sowie über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene abrufbar.