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  • Aktuelles aus dem Norden

    Steigen Sie ein in die Themenwelt der regionalen Pressestelle der Deutschen Bahn für Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen: aktuelle Informationen, Hintergrund und Service für Journalist:innen.

14. Februar 2024, 10:00 Uhr
Schleswig-Holstein/Niedersachsen/Hamburg/Bremen

Artikel: Für eine starke Schiene: Deutsche Bahn stellt im Norden massiv ein

DB holt im Norden 755 Nachwuchskräfte und 3.200 neue Mitarbeitende an Bord • Eventreihe Jobmatch@DB startet am 15. Februar in Kiel

Die Deutsche Bahn (DB) stellt im Norden massiv ein: Allein 755 Nachwuchskräfte und 3.200 neue Mitarbeitende sollen in diesem Jahr in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen eingestellt werden.

Eigens dafür hat die DB ein neues Format zur Personalgewinnung entwickelt: In Kürze startet die Eventreihe Jobmatch@DB im Norden. Die Veranstaltungen richten sich vormittags an Schulklassen und nachmittags neben erfahrenen Fachkräften wie Elektroniker oder Ingenieure auch an Personen, die sich beruflich neu orientieren oder mit einer Ausbildung ins Berufsleben starten möchten. Zudem findet an den Standorten in Hamburg und Hannover eine „Engineering Pitch Night“ abends statt. Erfahrene und angehende Ingenieure können sich dabei über große Bauprojekte in der Region informieren. Die Premiere der Veranstaltungsreihe startet am 15. Februar in der „Wunderino Arena“ in Kiel.

Nach Kiel folgen am 22. Februar Hamburg, am 29. Februar Hannover, am 7. März Bremen und am 14. März Osnabrück. Interessierte haben neben einem spannenden Bühnenprogramm die Chance, mit Fachleuten in Kontakt zu treten, Berufsbilder kennenzulernen und sich in der Jobberatung direkt in den Bewerbungsprozess aufnehmen zu lassen. Weitere Informationen zu den Events unter: https://db.jobs/jobmatch-nord.

Gesucht werden vorwiegend Lokführer, Busfahrer, Elektroniker/Mechatroniker, Zugverkehrssteuerer, Ingenieure, Zugbegleiter und Bordgastronomen.

Laura Coenen, Leiterin Personalgewinnung Region Nord: „Nur mit qualifizierten und engagierten Mitarbeitenden gelingt es uns, die großen Herausforderungen zu meistern – Mobilitätswende und Klimaschutz. Deshalb legen wir bei der Deutschen Bahn sehr großen Wert darauf, eine attraktive Arbeitgeberin zu sein. Bei Jobmatch@DB wollen wir genau das vorstellen. Wir haben bei der DB 500 spannende Berufsbilder, 50 Ausbildungsberufe und 25 duale Studiengänge. Da ist für jeden etwas dabei.“

Einstellungen nach Bundesländern: 755 Nachwuchskräfte (NWK) und 3.200 neue Mitarbeitende (MA) sollen in diesem Jahr in den Bundesländern Schleswig-Holstein (85 NWK/500 MA), Hamburg (260 NWK/1.100 MA), Niedersachsen (340 NWK/1.300 MA) und Bremen (70 NWK/300 MA) eingestellt werden.

07. Februar 2024, 13:00 Uhr
Baddeckenstedt

Artikel: Grüner unterwegs: Busse in Baddeckenstedt fahren ab sofort mit Biokraftstoff

DB-Busse in Niedersachsen erstmals mit klimafreundlichem Biokraftstoff im Einsatz • Standort Baddeckenstedt komplett auf HVO- Betankung umgestellt • Rund 90 Prozent CO2-Einsparung gegenüber Diesel

Die Deutsche Bahn (DB) nimmt auch auf der Straße Abschied vom Diesel. Erstmals fahren bei Regionalbus Braunschweig (RBB) Busse der DB mit dem klimafreundlichen Biokraftstoff HVO (Hydrotreated Vegetable Oil). Alle 12 Busse, die RBB im Raum Baddeckenstedt betreibt, wurden auf die Betankung mit HVO umgestellt. Dadurch fallen rund 90 Prozent weniger CO2 im Vergleich zur Verwendung von herkömmlichem Diesel an. Für die Umsetzung des Projekts hat RBB eng mit dem Regionalverband Großraum Braunschweig (RGB), DB Energie und dem Tankstellenbetreiber Jantzon & Hocke zusammengearbeitet.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Einsatz von HVO einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität gehen. Unsere Dieselbusse sind moderne Fahrzeuge, die noch eine recht lange Lebensdauer haben. Dass wir sie nun durch den Wechsel des Kraftstoffs ohne bauliche Veränderung klimafreundlicher betreiben können, ist ein großer Gewinn“, sagt Daniel Marx, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio Bus Nord und Geschäftsführer der Regionalbus Braunschweig GmbH.

Das Projekt auf den Weg gebracht hat das Team von RBB um Niederlassungsleiter Alexander Siems. Er erklärt: „Der überschaubare Standort Baddeckenstedt eignet sich hervorragend, um den Einsatz des neuen Kraftstoffs zu testen. Wenn wir gute Erfahrungen sammeln, hoffen wir, dass wir die Nutzung auf weitere Teile der RBB-Flotte ausweiten können.“

Erst durch die Unterstützung des Regionalverbands Großraum Braunschweig konnte das Projekt umgesetzt werden, denn HVO ist etwas teurer als normaler Diesel. „Wir als Aufgabenträger und damit Verantwortliche für den ÖPNV in der Region haben großes Interesse daran, dass Busse auf klimaneutrale Antriebe umgestellt werden. Der Transformationsprozess zu vollständig klimaneutralen Antrieben erfolgt schrittweise und wird noch etwas dauern. Einige Verkehrsunternehmen stellen ihre Busflotten bereits auf elektrische Antriebe um und erneuern auch ihre Betriebshöfe. Es ist ein hervorragendes Signal, dass praktische und kurzfristig wirkende Alternativen mit entsprechender CO2 - Einsparung hier jetzt zum Einsatz kommen“, sagt Verbandsdirektor Ralf Sygusch. „Wir sind froh, dass RBB mit dieser innovativen HVO-Betankung eine Lösung bietet, die ohne große Neuentwicklungen Vorhandenes nutzt und dabei eine hohe Wirkung erzielt. Mit diesem Projekt wollen wir Erkenntnisse sammeln, ob der Ansatz auf andere Bereiche übertragbar sein kann.“

von links nach rechts: Daniel Marx, Ralf Sygusch, Alexander Siems


Der von der DB eingesetzte Biokraftstoff HVO wird aus biologischen Rest- und Abfallstoffen hergestellt und ist frei von Palmöl. Es besteht damit keine Konkurrenz zur Nahrungsmittel- und Futtermittelherstellung. Gegenüber Diesel fallen bei der Produktion von HVO rund 90 Prozent weniger CO₂ an. Geliefert wird der Kraftstoff über DB Energie, betankt werden die Busse an der Tankstelle von Jantzon & Hocke in Salzgitter-Lebenstedt. Dort gab es einen ungenutzten 10.000-Liter-Tank, der gereinigt und von DB Energie mit HVO befüllt wurde. Im Tank schwimmt ein sogenannter Oil Fox – ein Sensor, der automatisch eine Information sendet, wenn das Nachfüllen nötig wird. Vertriebsleiter Ingo Logemann freut sich über die Zusammenarbeit mit DB Energie und RBB: „Wir bieten bereits an vier weiteren Tankstellen alternative Kraftstoffe an und sind diesem Thema gegenüber aufgeschlossen. HVO ist in Deutschland bislang nicht frei verkäuflich – in Schweden aber schon seit acht Jahren. Wir freuen uns, dass wir mit zu den ersten gehören, die HVO nun auch bei uns testen und anbieten können.“ Damit die Busse die Tankstelle nutzen können, wurde der Bordstein abgesenkt. Weitere Anpassungen waren nicht nötig.

Dieselfahrzeuge können ohne aufwendige Umrüstungen mit HVO betrieben werden. Auf Verbrauch, Betankungszeit und Fahrverhalten hat die Umstellung keine Auswirkungen. Und da RBB ohnehin die Waschhalle der KVG in Lebenstedt zur Reinigung der Busse nutzt, konnte das Tanken unkompliziert in die bestehenden Fahrwege integriert werden.

In Zügen ist die grüne Alternative bereits seit dem vergangenen Jahr in mehreren Regionen erfolgreich im Einsatz. Grundsätzlich ist die DB gegenüber alternativen Antrieben technologieoffen. Neben dem Betrieb von Wasserstoff- und Batteriebussen ist Biokraftstoff ein zentraler Baustein des Dieselausstiegs bei DB Regio Bus.

  von

Über RBB

Die Regionalbus Braunschweig GmbH ist eine Tochter der DB Regio AG. Unter dem Angebotsnamen RBB betreibt sie Buslinien in der Stadt und im Landkreis Uelzen, in den Städten Hameln, Holzminden, Hann. Münden und Salzgitter sowie in den Landkreisen Göttingen, Hameln-Pyrmont, Holzminden, Northeim und Wolfenbüttel. Seit Dezember 2019 ist RBB mit einem eigenen Standort in Baddeckenstedt vertreten und beschäftigt dort 21 Busfahrerinnen und Busfahrer, die mit 12 Bussen auf drei Linien im Einsatz sind.

Die Deutsche Bahn treibt den Umbau zum klimaneutralen Unternehmen voran. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, 2038 den letzten Dieselbus auszumustern. HVO dient als Zwischenlösung, bis vollständig klimaneutrale Antriebe und deren Infrastruktur flächendeckend zur Verfügung stehen. Grundsätzlich ist die DB gegenüber alternativen Antrieben technologieoffen. DB Regio Bus realisiert und plant derzeit an mehr als 35 Standorten mehr als 40 Verkehre und Projekte mit klimafreundlichen Antrieben. Neben dem Betrieb von Wasserstoff- und Batteriebussen ist Biokraftstoff ein zentraler Baustein des Dieselausstiegs bei DB Regio Bus. Mit rund 467 Millionen Fahrgästen ist das Unternehmen der größte Anbieter im deutschen Busverkehr.

Über den Regionalverband Großraum Braunschweig

Der Regionalverband ist Träger für den ÖPNV in der Region. Darüber hinaus sorgt er für eine vernetzte Mobilität. In seiner Verantwortung für den Regionalplan legt der Regionalverband fest, welche Flächen sich für welche Nutzungen eignen. Gemeinsam erarbeitet er mit seinen Verbandsmitgliedern – den Städten Braunschweig, Salzgitter, Wolfsburg und den Landkreisen Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine, Wolfenbüttel – regionale Konzepte und plant die Zukunft von morgen.

Als Aufgabenträger liegt es in unserem Interesse, dass die Fahrzeuge in der Region klimaneutral betrieben werden. Deshalb unterstützen wir Projekte der Transformation hin zu klimaneutralen Antrieben. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten: Elektrifizierte Fahrzeuge oder Brückentechnologien bis zur Elektrifizierung. Unsere Motivation ist: weg von fossilen Brennstoffen, hin zu klimafreundlichen Antrieben. 

26. Oktober 2023, 13:00 Uhr
Hamburg

Artikel: DB verstärkt Sicherheit am Hamburger Hauptbahnhof: Schnelle Hilfe per App

Hilferuf-App „SafeNow“ startet • Schnelles und gemeinsames Eingreifen der Sicherheitskräfte von Bundespolizei und DB vor Ort • Weiterer Baustein, um Bahnhöfe sicherer zu machen

Die Deutsche Bahn (DB) und die Bundespolizei setzen ihre gemeinsame Sicherheitsoffensive an Bahnhöfen fort: Nach einem erfolgreichen Testlauf im Berliner Bahnhof Südkreuz steht ab sofort auch am Hamburger Hauptbahnhof die Hilferuf-App „SafeNow“ zur Verfügung. Diese ermöglicht Nutzerinnen und Nutzern, unauffällig Hilfe zu holen, ohne zu telefonieren. Mit dem einfachen Aktivieren eines Buttons auf dem Smartphone löst man den digitalen Hilferuf aus. Der Alarm erreicht direkt die Sicherheitskräfte im Bahnhof und in der Wandelhalle.

Den Start des Pilotversuchs am Hamburger Hauptbahnhof gaben heute DB-Sicherheitschef, Hans-Hilmar Rischke, die Abteilungsleiterin Bundespolizei im Bundesministerium des Inneren, Isabel Schmitt-Falckenberg, und Hamburgs Innensenator Andy Grote.

„Täglich nutzen deutlich mehr als eine halbe Million Menschen den Hamburger Hauptbahnhof – und das rund um die Uhr. Mit der App „SafeNow“ werden wir gemeinsam mit der Bundespolizei noch schneller da sein, wo Hilfe benötigt wird“, so Hans-Hilmar Rischke, Leiter der Konzernsicherheit der Deutschen Bahn. „Mensch und innovative Technik greifen hier Hand in Hand. Im Schulterschluss mit der Bundespolizei und den anderen Partnerinnen und Partnern testen wir in der Hansestadt damit einen weiteren Baustein, um unsere Bahnhöfe noch sicherer zu machen.“

Isabel Schmitt-Falckenberg, Abteilungsleiterin Bundespolizei im Bundesministerium des Inneren und für Heimat (BMI) ergänzt: „Der Ausbau des öffentlichen Personenverkehrs erfordert es, Sicherheit in den Zügen und in den Bahnhöfen neu zu denken. Hier sind innovative Lösungen gefragt. Ein Lösungsansatz für noch mehr Sicherheit an den Bahnhöfen ist das gezielte Zusammenwirken von Sicherheitskräften und Sicherheitstechnik. Die App ist ein Beitrag dazu, dass der Hamburger Hauptbahnhof noch sicherer wird, ‚gefühlt‘ und real.“

Innensenator Andy Grote: „Die Hilferuf-App SafeNow ist ein weiterer Baustein in unserem Sicherheitspaket für den Hamburger Hauptbahnhof. Das Konzept, mit dem wir im Rahmen der Allianz sicherer Hauptbahnhof für mehr Sicherheit am größten deutschen Fernbahnhof sorgen, zeigt bereits Wirkung und findet bundesweit Anerkennung. Dass Hamburg jetzt Pilotstandort der neuen Hilferuf-App wird, ist der logische nächste Schritt und kann dazu beitragen, im Notfall schnell eingreifen und helfen zu können. Dafür arbeiten alle vier Sicherheitspartner am Hauptbahnhof im engen Schulterschluss zusammen.“


Der Hamburger Hauptbahnhof ist Deutschlands meist frequentierter Bahnhof: Täglich besuchen ihn rund 550.000 Menschen. Ergänzend zur Partnerschaft „Allianz sicherer Hauptbahnhof“ von der Polizei Hamburg, der Bundespolizei, der DB Sicherheit und der Hochbahnwache sowie knapp 200 modernen Videokameras ist die SafeNow-App nun ein weiteres Element für mehr Sicherheit im Bahnhof.

Der Test der „SafeNow“-App ist Teil des Vorhabens „Sicherheitsbahnhof“. Unterstützt vom BMI sowie dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) erforschen, entwickeln und erproben Bundespolizei und die Deutsche Bahn zukunftsfähige Sicherheitskonzepte für Bahnhöfe. Neben der schnellen Hilfe haben Untersuchungen während des Pilotversuchs in Berlin-Südkreuz gezeigt, dass die App auch einen positiven Einfluss auf das Sicherheitsgefühl der Reisenden, Bahnhofsbesucher:innen sowie Mitarbeitenden der Gewerbe und der DB vor Ort hat. So konnte die Hemmschwelle, Hilfe anzufordern, gesenkt werden. Im Durchschnitt benötigten die Sicherheitskräfte der DB und der Bundespolizei weniger als drei Minuten, um zum Ort des Geschehens zu gelangen und schnell und zielgerichtet in die Situation einzugreifen. Dazu zählten beispielsweise medizinische Notfälle aber auch aggressives Verhalten, unbeaufsichtigtes Gepäck oder Straftaten wie Körperverletzungen. Auch in Hamburg begleitet ein unabhängiges Forschungsinstitut den kompletten 15-monatigen Pilotversuch.

Über die App:
Die SafeNow-App ist eine kostenlose Smartphone-App. Sie bietet eine niedrigschwellige Kontaktmöglichkeit in Situationen, in denen sich Nutzende potentiell unsicher fühlen, aber nicht aktiv den Polizeinotruf wählen möchten. Die App kann über iOS oder Android installiert werden. Das Handy benötigt eine aktive Internetverbindung, um den Alarm zu senden.

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