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10. Januar 2023, 13:00 Uhr
Hamburg

Artikel: Fahrgäste der S-Bahn Hamburg finden freie Plätze bevor die S-Bahn einfährt

Live-Anzeige der Zugauslastung startet mit Pilotphase am Berliner Tor • 16 Bahnhöfe bis Ende März ausgerüstet • Investition in Höhe von einer Million Euro • Eigenentwicklung der S-Bahn Hamburg

Wo am Bahnsteig stehe ich am besten, um möglichst einfach einen Platz in der nächsten S-Bahn zu bekommen? Die Frage beantwortet ab sofort die Auslastungsanzeige der S-Bahn Hamburg. Fahrgäste erleben die neue Komforttechnik zuerst am S-Bahnhof Berliner Tor. An den Zuganzeigern am Bahnsteig werden S-Bahn-Wagen mit vielen freien Plätzen grün gekennzeichnet, gelb bedeutet mittlere Auslastung und rot signalisiert wenig Platz im Wagen. Bis Ende März rüstet die S-Bahn zunächst Stationen Richtung Innenstadt auf der Strecke ab Aumühle sowie Hammerbrook, Jungfernstieg und die Verbindungsbahn über Dammtor mit der neuen Technik aus. Die Deutsche Bahn investiert dafür eine Million Euro.

Kay Arnecke, Chef der S-Bahn Hamburg: „Die Auslastungsanzeige bietet gleich drei Vorteile: Unsere Fahrgäste finden viel einfacher einen freien Platz in der S-Bahn. Gleichzeitig beschleunigen wir den Ein- und Ausstieg und vermeiden so Verspätungen. Außerdem kann unsere Leitzentrale mit Hilfe der Live-Daten den Verkehr noch effektiver im Sinne der Fahrgäste steuern. In der ersten Pilotphase planen wir die Ausstattung von 16 S-Bahn-Stationen. Ziel ist es, den gesamten Citybereich mit der Technik auszurüsten.“

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Hamburg ist Vorreiter bei der Digitalisierung des öffentlichen Nahverkehrs. Wir wollen sie bedarfsgerecht und sinnvoll genau dort einsetzen, wo sie einen echten Mehrwert für die Fahrgäste und das Fahrpersonal bringt. Mit der Live-Auslastungsanzeige schaffen wir ein attraktives Informationsangebot für alle Fahrgäste. Sie können anhand einfach erkennbarer Farbsignale bequemer einen freien Platz im Wagon finden. Damit beschleunigen wir auch den Ein- und Ausstieg an den Haltestellen, wirken so Verspätungen entgegen und machen das S-Bahn-Fahren insgesamt noch komfortabler.“

  von

Die Technik zur Auslastungsmessung basiert auf einer patentierten Entwicklung der S-Bahn Hamburg. Gemessen wird mit der sogenannten Lightgate-Sensorik, einer Art Lichtschranke im Gleisbereich, die den vorbeifahrenden Zug mit unsichtbarem Licht scannt. Abhängig von der Anzahl der Personen in der S-Bahn, wird der Lichtstrahl häufiger oder seltener unterbrochen. Daraus ergibt sich ein Messwert mit über 90 Prozent Genauigkeit, viel präziser als für die Ampelskala benötigt. Die Technik kann unabhängig von Zugtypen und Infrastruktur eingesetzt werden.


06. Januar 2023, 12:00 Uhr
Hamburg

Artikel: Doppelstockbusse im NAH.SH Design setzen neue Standards

Moderne Reisebusse starten zwischen Lübeck und Fehmarn - Verkehrsminister Madsen: „Im bundesweiten Vergleich spitze“ - Fahrer*innen der Autokraft im Einsatz

Die Neuen sind startklar: Am Sonntag nimmt die Autokraft GmbH mit fünf komfortablen Reisebussen zwischen Lübeck und Fehmarn die Fahrt auf. Die Doppelstockbusse ersetzen für die Bauzeit der Fehmarnbelt Hinterlandanbindung als Buslinie X85 die Züge zwischen Lübeck und Puttgarden nördlich von Neustadt. Sie lösen nun die Interimsfahrzeuge ab, die seit Start des Schienenersatzverkehrs am 31. August 2022 im Einsatz sind. DB Regio Schleswig Holstein, als Betreiber in der Strecke Hamburg Lübeck Puttgarden hat im Rahmen des neuen Verkehrsvertrages die Busleistungen an die Autokraft GmbH vergeben.

Dabei hat die NAH.SH auf hohe Qualitäts- und Designstandards geachtet:

  • Die doppelstöckigen Reisebusse bieten einen hohen Fahrkomfort für längere Reisezeiten.
  • Die Fahrzeuge sind hochwertig im NAH.SH Design gestaltet und spiegeln damit das Innendesign der Schienenfahrzeuge wieder.
  • Panoramafenster im Dach und akzentuierte Innenraumbeleuchtung erzeugen eine angenehme Reiseatmosphäre.
  • Die Busse haben 75 Sitzplätze und dabei vier Vis à Vis Bereiche mit Gruppentischen.
  • Die Fahrzeuge sind barrierefrei, mit einem Niederflureinst ieg über eine Klapprampe.
  • Der große Mehrzweckbereich im Untergeschoss bietet Platz für bis zu zwei Rollstühle oder mehrere Kinderwagen und Fahrräder.
  • Es gibt Gepäckregale im Fahrgastraum und zusätzliche Gepäckfächer im Heck, die von außenzugänglich sind.
  • Für die Fahrradmitnahme gibt es zusätzlich einen Heckträger mit fünf Plätzen.
  • Der Bus verfügt über eine Toilette.
  • Fünf Fahrzeuge sind im Einsatz, ein weiteres wird als Reserve vorgehalten.

Zur technischen Ausstattung:

  • Die Fahrgäste können kostenfreies WLAN, USB und 220 Volt Steckdosen nutzen.
  • Innenanzeigen informieren über den Fahrtverlauf und die nächsten Haltestellen.
  • Über alle elektronischen Fahrplanmedien sind die Fahrtzeiten in Echtzeit abrufbar.
  • Die Fahrzeuge besitzen eine Vielzahl von Assistenzsystemen für die Fahrer *innen wie abstandsgeregelte Tempomat mit Stop&Go Funktion, Spurüberwachungs- und Notbremssystem ein Spiegelersatzsystem für eine bessere Außenübersicht und ein en aktiv warnende n Abbiegeassistenten mit Fußgängererkennung.

Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen: „Uns ist bewusst, dass der Schienenersatzverkehr eine Einschränkung für die Fahrgäste Richtung Fehmarn ist. Ansporn des Landes und der NAH.SH war es deshalb, einen Ersatz zu schaffen, der den Fahrgästen eine n besonderen Fahrkomfort bietet. Ich freue mich besonders, dass es gemeinsam mit DB Regio gelungen ist, einen so hochwertigen Ersatzverkehr auf die Beine zu stellen, der auch im bundesweit en Vergleich spitze ist Besonders positiv ist auch, dass die Busse stündlich fahren und damit sogar häufiger als die Züge. Die zuverlässige Anbindung von Fehmarn ist mir wichtig. Mit komfortabel ausgestatteten Bussen und einem passenden Fahrplan haben wir ein gutes Gesamtpaket geschaffen."

Die Fahrt von Lübeck bis Puttgarden dauert etwa zwei Stunden, die reine Fahrzeit beträgt 1 Stunde 49 Minuten. Die Busse fahren täglich im Stundentakt.

Alle Informationen rund um den X85 gibt es hier.

Informationen zur Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung gibt es hier.

30. Januar 2023, 13:00 Uhr
Hamburg

Artikel: Bahnhofsmission bezieht Neubau am Hamburger Hauptbahnhof

Moderne Räume mit einzigartigem Notpflegeangebot • 24/7 Hilfe für Menschen in Not

Nach knapp elfmonatiger Bauzeit kann die Bahnhofsmission Hamburg ihr neues Domizil am Hamburger Hauptbahnhof beziehen. Die Deutsche Bahn (DB) investierte in den Neubau rund fünf Millionen Euro. Heute übergab die Deutsche Bahn (DB AG) das neue Gebäude offiziell an die Bahnhofsmission. Die Bahnhofsmission wird nun noch die Innengestaltung vornehmen, damit sie im März vollumfänglich starten kann.  Der Neubau entstand auf der Fläche zwischen Glockengießerwall und dem Parkplatz in der Ernst-Merck-Straße.

Manuela Herbort, Konzernbevollmächtigte der DB AG für die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein sowie Bremen und Niedersachsen: „Wir freuen uns, heute den Neubau an die Bahnhofsmission übergeben zu können. Nicht nur für uns, sondern auch für alle an der Planung und am Bau Beteiligten sowie den Mitarbeitenden der Bahnhofsmission war die Umsetzung eine Herzensangelegenheit.“

Melanie Schlotzhauer, Senatorin für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration: „„Die Bahnhofsmission berät und unterstützt seit nunmehr 125 Jahren Menschen in seelischen und materiellen Nöten. Das Besondere an diesem neuen Standort wird das Notpflegeangebot für assistenzbedürftige, obdachlose Menschen sein, an dessen Konzeption und Umsetzung sich auch die Orden der Malteser und Johanniter beteiligen.“

Dr. Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Der Hamburger Hauptbahnhof ist nach dem Gare du Nord in Paris der am zweitstärksten frequentierte Bahnhof Europas und ein wichtiges verkehrliches Drehkreuz des Nordens. Seit jeher ist er dabei auch ein Ort der Begegnung: Hier treffen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander und nutzen verkehrliche, gastronomische, touristische und soziale Angebote. Mit dem Neubau der Bahnhofsmission haben wir am Hamburger Hauptbahnhof infrastrukturellen Platz geschaffen für eine wichtige Anlaufstelle, die 365 Tage im Jahr Beratungs- und Aufenthaltsangebote für die Menschen sicherstellt. Egal ob es um akute Notfälle, Aufenthalts- und Waschmöglichkeiten, Informationsangebote oder eben um ein herzliches Gespräch geht. Wenn wir verkehrliche Infrastruktur und öffentliche Räume neu denken und planen, müssen wir immer Anlaufstellen für Menschen mitdenken, die Unterstützung, Beratung und Schutz benötigen.“

Axel Mangat, Leiter Bahnhofsmission Hamburg: „Auf den Moment des Einzugs haben wir als Team der Bahnhofsmission Hamburg gewartet und wir freuen uns über die neuen Räume. Wir danken der Deutschen Bahn und der Stadt Hamburg für die Unterstützung. Mein besonderer Dank geht an alle Beteiligten, die mit uns trotz aller Schwierigkeiten an die Verwirklichung des Vorhabens geglaubt haben und so viel Herzblut in die Umsetzung gesteckt haben.“

Anfang März 2022 wurde mit den Arbeiten für einen modernen Neubau für die Bahnhofsmission am Hamburger Hauptbahnhof begonnen. Auf rund 400 Quadratmetern entstanden vor allem neue Beratungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten. Darunter ist ein in Deutschland einmaliges Notpflegebereich vorgesehen, das mit einer Dusche, einer Sitzbadewanne und einem Pflegeraum für assistenzbedürftige Gäste ausgestattet sein wird. Außerdem finden die ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Bahnhofsmission nun moderne und geräumige Arbeitsbedingungen vor, die ihnen ihre selbstlose und verantwortungsvolle Tätigkeit erleichtern wird.

Eine Besonderheit ist die Fassade, die der renommierte Hamburger Architekt Carsten Roth entworfen hat. Die DB und die Freie und Hansestadt Hamburg arbeiteten hier eng zusammen. Die Stadt überließ der DB das Grundstück, die DB errichtete das Gebäude. 

  von

Hintergrund Bahnhofsmission:

In Hamburg 1895 als zweite Einrichtung dieser Art in Deutschland gegründet, war sie eine Antwort auf in Not geratene, häufig weibliche Reisende, die infolge von Industrialisierung und Landflucht in die Großstädte drängten und dort Schleppern und Zuhältern in die Hände fielen oder Opfer unlauterer ausbeuterischer Arbeitsverhältnisse zu werden drohten. Die Bahnhofsmission ist die älteste bestehende Einrichtung der hoffnungsorte hamburg. Weil sie neue soziale Notlagen vor Ort frühzeitig wahrnimmt, wirkt die Bahnhofsmission wie ein städtischer Seismograf, der die Träger dazu bewegt, den betroffenen Menschen mit innovativen Angeboten zu helfen, wie dem geplanten Notpflegeangebot. Geschäftsführender Träger sind die hoffnungsorte/Verein Stadtmission in Kooperation mit dem Caritas-Verband für Hamburg. e.V. und dem Evangelischen Kirchenkreisverband Hamburg. Ein Förderverein, der aus Mitgliedern des Malteser- und Johanniter Ordens sowie der Bahnhofsmission besteht, kümmert sich um den Eigenmittelanteil im Zusammenhang der dreijährigen Finanzierung durch die Deutsche Fernsehlotterie und die fachliche Begleitung des Pflegeangebotes.  

Die Bahnhofsmission in Hamburg ist am Hauptbahnhof 365 Tage im Jahr 24 Stunden präsent.  Unter dem Motto „Menschlichkeit am Zug“ bieten die Mitarbeitenden der Bahnhofsmission jedem Menschen Aufmerksamkeit, 

Unterstützung, Beratung, Begleitung und Vermittlung unabhängig von Geschlecht, Alter, Konfession, Nationalität und sozialem Status an.  Die uneingeschränkte Annahme aller Menschen, das qualifizierte Ehrenamt und das ökumenische Miteinander bilden das Erfolgsmuster der Bahnhofsmission und sichern ihre Zukunft.

Soziales Engagement der Deutschen Bahn

Die DB engagiert sich seit ihrer Gründung im Jahr 1994 in zahlreichen gesellschaftlichen und sozialen Projekten. Sie knüpft damit an eine Tradition von Solidarität und Verantwortung an, welche die Eisenbahner über lange Zeit pflegten und auch heute noch pflegen, etwa über Sozialeinrichtungen wie das Bahnsozialwerk (BSW) oder den Eisenbahn-Waisenhort (EWH). Die Deutsche Bahn hat Anfang 2013 die Deutsche Bahn Stiftung gegründet, um ihr gemeinnütziges Engagement zu bündeln um ihrer gesellschaftlichen Verantwortung noch wirksamer nachzukommen und diese auszubauen. Die langjährige, enge Zusammenarbeit der Bahnhofsmissionen mit der Deutsche Bahn Stiftung und die daraus entstandenen Projekte und Angebote leisten den Gästen der Bahnhofsmissionen wirksame Hilfe und unterstützen die Bahnhofmissionen in ihrer weiteren Entwicklung.


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