Artikel: DB InfraGO stabilisiert Hangbereich bei Icking
Die DB InfraGO stabilisiert den Hangbereich entlang der Strecke zwischen Wolfratshausen und Icking-Schlederloh. In den vergangenen Jahren war es dort an verschiedenen Stellen zu Hangrutschungen gekommen, die den Bahnverkehr beeinträchtigen und zeitweise unterbrochen haben. Ziel der mehrere Bauabschnitte umfassenden Maßnahme ist es, die Standsicherheit des betroffenen Abschnitts langfristig zu verbessern.
Die vorbereitenden Arbeiten haben Anfang Juli begonnen. Der erste Bauabschnitt findet vom 12. August bis 18. September 2026 im Bereich Icking-Schlederloh statt. In diesem Zeitraum wird der Bahnverkehr auf der S7 zwischen Icking und Wolfratshausen unterbrochen. Für Fahrgäste richtet die S-Bahn einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Die Busse verkehren im 20-Minuten-Takt und haben in Icking Anschluss auf die Züge der S7. Der Großteil der Bauarbeiten findet in den bayerischen Sommerferien statt. In der ersten Schulwoche vom 14. bis 18. September setzt die S-Bahn München wegen der höheren Nachfrage zusätzliche Verstärkerbusse zwischen Icking und Wolfratshausen ein.
Im ersten Bauabschnitt werden sogenannte Hangrigolen hergestellt. Sie fassen austretendes Sickerwasser im Erdreich und leiten es kontrolliert ab. Dadurch werden oberflächennahe Bodenschichten weniger aufgeweicht und die Stabilität des Hangs verbessert.
Aufgrund der beengten örtlichen Verhältnisse wird der Baubereich überwiegend über das Gleis angefahren. Dafür richtet die DB Bereitstellungsflächen und Umschlagplätze im Bahnhof Wolfratshausen sowie in Icking nahe der Siedlung Hinteres Moos ein. Im Bereich Schlederloh wird während der Sperrung durchgängig täglich von 6 bis 22 Uhr gearbeitet. Arbeitszüge werden auf den Bereitstellungsflächen teilweise auch nachts be- und entladen. Auch im Straßenverkehr kann es im Bereich der Baustellenaus- und -einfahrten zu Beeinträchtigungen kommen, insbesondere an der B11 in Icking sowie an der Sauerlacher Straße in Wolfratshausen.
Die DB informiert die betroffenen Kommunen, Anwohnerinnen und Anwohner sowie Fahrgäste rechtzeitig über weitere Details der Bauarbeiten und des Ersatzverkehrs.