DB InfraGO AG - die gemeinwohlorientierte Infrastrukturgesellschaft der Deutschen Bahn AG

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DB InfraGO AG

Die gemeinwohlorientierte Infrastrukturgesellschaft der Deutschen Bahn AG

Die DB InfraGO AG ist die gemeinwohlorientierte Infrastrukturgesellschaft der Deutschen Bahn AG. Sie ist am 27.12.2023 gegründet worden und aus den bisherigen beiden Infrastrukturgesellschaften DB Netz AG und DB Station&Service AG hervorgegangen. Mit der neuen Gesellschaft setzt die DB eine zentrale verkehrspolitische Maßgabe des Koalitionsvertrages und ein wichtiges Versprechen gegenüber der gesamten Branche um.

Mit mehr als 60.000 Mitarbeitenden ist die DB InfraGO AG für das rund 33.400 Kilometer lange Streckennetz inklusive aller betriebsnotwendigen Anlagen und 5.400 Bahnhöfe verantwortlich. Pro Tag fahren auf der Infrastruktur mehr als 50.000 Züge. Mit circa 21 Millionen Personen sind täglich über dreißig Mal so viele Menschen an den Bahnhöfen unterwegs, als an allen deutschen Flughäfen.

Um das Wachstum des Schienenverkehrs zu bewältigen, wird die DB InfraGO AG ihre Infrastruktur stärken. Qualität, Kapazität und Kundenservice stehen im Mittelpunkt. Zweck der DB InfraGO AG ist, die Eisenbahninfrastruktur als Wirtschaftsunternehmen und – im Rahmen der jeweils gegebenen Finanzierungsgrundlagen – unter besonderer Berücksichtigung gemeinwohlorientierter Ziele zu betreiben. Dabei stehen die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger sowie der Wirtschaft und der Umwelt im Mittelpunkt. Die Resilienz der Eisenbahninfrastruktur und die Verkehrsverlagerung auf die Schiene sind als Unternehmenszweck fest in der Satzung der DB InfraGO AG verankert.

  • 5400 Bahnhöfe und Verkehrsstationen: Knapp 8.000 Kolleg:innen entwickeln diese in den nächsten Jahren zu Zukunftsbahnhöfen weiter.

  • 33400 Kilometer Streckennetz: Damit ist das Streckennetz in Deutschland dreimal länger als alle deutschen Autobahnen.

  • 2636 Stellwerke: Rund 14.000 Zugverkehrssteuer:innen steuern den Zugverkehr in den Stellwerken.

  • 25719 Brücken: Groß, klein, jung, alt, aus Beton oder aus Stahl, wenige Meter oder einige Kilometer lang – die Bauarten der Eisenbahnbrücken sind vielfältig.

Der Bund stärkt seine Steuerung der Infrastruktur durch einen neuen InfraPlan, der als übergreifendes Steuerungsinstrument die Ziele und Strategien des Bundes bündelt und in ein konkretes Arbeitsprogramm für die DB InfraGO AG mit einem mehrjährigen Zeithorizont  übersetzt. Dieser Plan wird jährlich anhand vorher definierter Kennzahlen überprüft, angepasst und fortgeschrieben, so dass ein rollierendes System entsteht. Dabei setzen DB und Bund auch auf eine engere Einbindung der Branchenexpertise. Ein Sektorbeirat wird künftig als von der DB unabhängiges Gremium mit einer eigenen Geschäftsstelle den bisherigen Netzbeirat und den Stationsbeirat ablösen. Darüber hinaus werden über die Zielvereinbarungen auch für die Vorstände spürbare Anreize für eine gemeinwohlorientierte Arbeit geschaffen.

Mit der DB InfraGO AG startet das größte Infrastrukturprogramm der DB-Geschichte. Gemeinsam mit dem Bund werden die Weichen für ein inhaltliches Gesamtkonzept für das Schienennetz und die Bahnhöfe gestellt, um die verkehrspolitischen Ziele zu erreichen.

Gemeinsam mit DB InfraGO AG

Bis 2030 will die DB InfraGO AG folgende konkrete Maßnahmen umsetzen:

  • Bis 2030 saniert die DB InfraGO AG mehr als 4.000 hoch belastete Streckenkilometer von Grund auf – gebündelt in 40 Hochleistungskorridoren.
  • Die circa 25.000 Streckenkilometer des Flächennetzes modernisiert die DB InfraGO AG schrittweise, so dass sich der Zustand der Anlagen auch in der Fläche verbessert.
  • Bahnhöfe entwickelt die DB InfraGO AG ganzheitlich zu attraktiven Zukunftsbahnhöfen. Sie werden zu Mobilitätsdrehscheiben und Visitenkarten für Städte und Gemeinden.
  • Schnelle Kapazitätserweiterung und Leistungsfähigkeit im Bestandsnetz schafft die DB InfraGO AG unter anderem mit zusätzlichen Überleitstellen, mehr Überholmöglichkeiten für Züge und zusätzlichen Signale, um den Blockabstand zwischen den Zügen zu verringern.
  • Bis 2030 will die DB InfraGO AG viele weitere Strecken digitalisieren und damit mehr Kapazität auf der bestehenden Infrastruktur schaffen.
  • Dringend benötigte Serviceeinrichtungen für die Vor- und Nachbereitung von Zugfahrten, insbesondere Abstellgleise, baut die DB InfraGO AG neu und erweitert auch vorhandene Einrichtungen.
  • Durch Aus- und Neubau sowie Elektrifizierung von Strecken schafft die DB InfraGO AG neue Kapazitäten, um den Deutschlandtakt Stück für Stück umzusetzen.
  von

  • 745 Tunnel: Der mit 10.779 Metern längste Eisenbahntunnel Deutschlands ist der Landrücken-Tunnel auf der Strecke Hannover–Würzburg.

  • 64738 Weichen: Das Weichenwerk in Witten produziert etwa zwei Drittel der Weichen, die die DB jährlich bundesweit im Schienennetz neu verlegt.

  • 900000 Quadratmeter Mietfläche in rund 700 Empfangsgebäuden: Deutschlands größter Gastgeber.

  • 1900 Kilometer beträgt die Länge der Bahnsteige. Das entspricht der Entfernung von Berlin nach Madrid.

Unsere 7 Kernelemente

Pressekontakt

GN - Nicole Knapp (DB AG/Dan Zoubek)

Nicole Knapp

Leiterin Kommunikation Infrastruktur

Eisenbahn in Deutschland