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Leipzig

Chef der Bundesagentur für Arbeit begrüßt Ausbildungsoffensive der Bahn

Detlef Scheele zu Besuch in Leipziger Ausbildungswerkstatt • Austausch mit Azubis und Ausbildern • 2021 bundesweit rund 5.000 neue Nachwuchskräfte bei der Bahn – Rekord • Chancen auch für Jugendliche ohne berufliche Perspektive • Scheele: „Wer künftig Fachkräfte braucht, muss heute ausbilden“ • Kerstin Wagner, Leiterin Personalgewinnung: „DB hält Ausbildungsversprechen!“

Angesichts der Ausbildungslage in Deutschland begrüßt Detlef Scheele die Ausbildungsoffensive der Deutschen Bahn (DB) als „Blaupause für andere Betriebe“. Dies sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit heute bei einem gemeinsamen Besuch der DB-Ausbildungswerkstatt in Leipzig mit Kerstin Wagner, Leiterin Personalgewinnung DB AG. Dabei hob Scheele die erfolgreichen Bemühungen des Konzerns hervor, Bewerber:innen und Betrieb auch in pandemiegeprägten sowie wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zusammenzubringen und eine durchgängig hohe Qualität der Ausbildung zu sichern. Konzernweit bietet die DB in diesem Jahr der Rekordzahl von rund 5.000 neuen Nachwuchskräften eine berufliche Perspektive.

Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit: „Eine solide Ausbildung ist und bleibt für junge Menschen der Grundstein für einen gelungenen Start in ihre berufliche Zukunft. Die DB geht hier mit gutem Beispiel voran. Wer künftig Fachkräfte braucht, muss heute ausbilden. Um die Verkehrswende erfolgreich zu gestalten, brauchen wir gut ausgebildete Fachkräfte, die klimafreundliche Mobilität stärken – in Zügen und Werkstätten, bei der Infrastruktur, am Schienennetz.“

Kerstin Wagner, Leiterin Personalgewinnung DB AG: „Die Corona-Krise hat im vergangenen Jahr einen historischen Rückgang bei abgeschlossenen Ausbildungsverträgen verursacht. Nicht so bei der DB! Wir halten unser Ausbildungsversprechen, bleiben eine Chancengeberin für junge Menschen – und auf Rekordkurs: Schon im sechsten Jahr hintereinander bieten wir eine höhere Zahl an Ausbildungsplätzen an, unserem Nachwuchs sichere Jobs mit Zukunft und eine grundsätzliche Übernahmegarantie nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss. Gemeinsam werden wir den grünen Verkehrsträger Schiene weiter stärken.“

Einstiegsqualifizierung „Chance plus“

Im Rahmen seines Besuchs appellierte Scheele, auch leistungsschwächeren Jugendlichen eine Chance auf eine Ausbildungsstelle zu geben. Vor dem Hintergrund der Fachkräftesicherung gelte es, insbesondere junge Menschen, die noch nicht die nötige Ausbildungsreife erreicht haben, zu unterstützen. Gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit bietet die DB mit der Einstiegsqualifizierung „Chance plus“ seit 2004 jedes Jahr hunderten Jugendlichen, die keinen Ausbildungsplatz bekommen haben, und Geflüchteten ohne Berufsausbildung einen Einstieg in die Arbeitswelt. Seit Programmstart wurden rund 5.500 Plätze angeboten. Im vergangenen Jahr wurden rund 80 Prozent der Teilnehmer:innen von „Chance plus“ in eine Ausbildung oder ein direktes Beschäftigungsverhältnis bei der DB übernommen.

Freie Ausbildungsplätze – Jetzt noch bewerben!

In diesem Jahr bietet die DB rund 250 „Chance plus“-Plätze an. Aktuell läuft die Stellenbesetzung, alle freien Plätze sind unter karriere.deutschebahn.com ausgeschrieben. Interessierte Jugendliche müssen einen Schulabschluss mitbringen und bei der Bundesagentur für Arbeit als „Ausbildungsplatz suchend“ gemeldet sein.

Detlef Scheele appelliert deshalb an Schulabgänger:innen, kein Überbrückungsjahr zu planen, sondern sich bei sicheren Ausbildungsbetrieben wie der DB zu bewerben. Neben Restplätzen für den Start 2021 werden bereits Stellen für 2022 angeboten. Damit sich Interessierte auch in Corona-Zeiten über die DB als Arbeitgeberin informieren können, setzt der Konzern verstärkt auf digitale Rekrutierungsformate – beispielsweise vom 8. bis 19. November im Rahmen der virtuellen Berufsorientierungswochen.

Ausbildung bei der DB:

Mit mehr als 11.000 Nachwuchskräften gesamthaft über alle Ausbildungsjahre gehört die DB zu den bundesweit größten Ausbildungsbetrieben. Rund 50 Ausbildungsberufe und 25 Duale Studiengänge gibt es im Konzern. Schwerpunktmäßig verteilen sich die Ausbildungsplätze auf vier Berufsgruppen: eisenbahnspezifische Berufe, kaufmännisch-serviceorientierte Berufe, gewerblich-technische Berufe und IT-Berufe.

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