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Leipzig

Schnellere Verbindungen ab Dresden: Deutsche Bahn informiert über Planungen für Kockelsbergtunnel

Vorplanung soll im Laufe des Jahres abgeschlossen werden • Streckenbegradigung ermöglicht Geschwindigkeiten bis 200 km/h • DB-Bürgerdialog am 11. Juli

Mit einer Dialogveranstaltung in Niederau informiert die Deutsche Bahn (DB) am 11. Juli über den Stand der Planungen für das Bahnprojekt Kottewitz–Weinböhla. Ziel der DB ist es, die Strecke mit einem Tunnel durch den Kockelsberg zu begradigen. Damit kommen Reisende künftig schneller von Dresden nach Leipzig und Berlin. Das Projekt stärkt sowohl den Personen- als auch den Güterverkehr auf der klimafreundlichen Schiene und sorgt für mehr Kapazität.


Der 6,8 Kilometer lange Abschnitt Kottewitz–Weinböhla führt bislang in einem Bogen um den Kockelsberg auf dem Gebiet der Gemeinde Niederau herum. Die davor und dahinter liegenden Streckenabschnitte sind bereits für 200 km/h ausgebaut. Die Streckenbegradigung durch den rund zwei Kilometer langen Tunnel ermöglicht künftig nicht nur durchgängig höhere Geschwindigkeiten, sondern verkürzt auch die Fahrstrecke zwischen Weinböhla und Kottewitz um mehr als einen Kilometer.


Die DB hat die Öffentlichkeit von Anfang an in das Projekt eingebunden, das sich aktuell in einer frühen Planungsphase befindet. Bis Ende des Jahres will die DB die Vorplanung abschließen. Rechtzeitig vorher haben Anwohner:innen und Interessierte nun die Gelegenheit, direkt mit dem Projektteam ins Gespräch zu kommen.


Im Rahmen der Dialogveranstaltung wird es verschiedene Themenstände geben, an denen über das Bauprojekt an sich sowie über Maßnahmen zum Lärm- und Umweltschutz informiert wird. Besucher:innen haben die Möglichkeit, mit dem Projektteam zu sprechen.


Wann:             Montag, 11. Juli 2022 zwischen 17 und 20 Uhr

Wo:                 Kulturhaus Niederau

                        Hauptstraße 8

                        01689 Niederau  


Weitere Informationen zum Projekt sowie die Präsentationen aus den bisherigen Informationsveranstaltungen können Sie unter www.bauprojekte.deutschebahn.com/p/vde9 abrufen.