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17. August: Der S-Bahn-Boykott in West-Berlin
Politiker und Gewerkschaften riefen als Reaktion zum S-Bahn-Boykott in West-Berlin auf. Betreiber der S-Bahn war damals für beide Stadthälften die im Ostteil der Stadt ansässige Deutsche Reichsbahn. Die Solidaritätsgeste sollte verhindern, dass mit dem „Westgeld“ der Fahrgeldeinnahmen der Mauerbau finanziert werden konnte. Der Boykott fand Anklang: Binnen kürzester Zeit spielte die Zahl der Fahrgäste der S-Bahn im West-Berliner Nahverkehr keine wesentliche Rolle mehr.