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Der Blick auf die Schiene zeigt aber auch: nicht alle Strecken sind elektrifiziert und werden es auch in Zukunft nicht sein. Vor allem auf wenig befahrenen Strecken, im Rangierverkehr oder bei Bauarbeiten sind auch weiterhin Fahrzeuge gefragt, die ohne Oberleitung fahren. Hier kommen heute noch Dieselfahrzeuge zum Einsatz, rund 3.000 betreibt die DB aktuell – von schweren Rangierloks im Güterverkehr bis hin zu leichten Triebwagen im Regionalverkehr. Um auch hier klimafreundlich unterwegs zu sein, setzt die DB auf innovative und technologieoffene Lösungen im Bereich der alternativen Antriebe und Kraftstoffe. Diese neuen Technologien müssen alltagstauglich sein, denn Eisenbahn findet immer unter freiem Himmel statt, ob bei minus 30 Grad oder bei schönstem Sonnenschein. Robustheit ist hier ein wesentlicher Faktor.
So unterschiedlich die technischen und infrastrukturellen Voraussetzungen sind, so unterschiedlich müssen auch die Lösungen sein. Daher verfolgt die DB eine zweigeteilte Strategie:
- Bei Bestandsfahrzeugen kommen bei der DB seit 2022 alternative Kraftstoffe, wie der aus Abfallstoffen erzeugte Biokraftstoff HVO (Hydrotreated Vegetable Oil), zum Einsatz.
- Bei Neufahrzeugen setzt die Deutsche Bahn auf neue Antriebsformen - wie etwa Wasserstoff und Batterie-Technologie.