Die Gründung von Schenker in Wien

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Diese Bahn bewegt Deutschland. Jeden Tag.

Eine Bahn. Verlässlich. Für alle Menschen.

Die Deutsche Bahn startet neu.

Wir machen unsere Strukturen schlanker und leistungsfähiger. Wir stärken die Macher vor Ort, die dafür sorgen, dass Züge fahren und Menschen ankommen. Erste Veränderungen sind spürbar – im Betrieb, am Bahnhof und im Zug.Nicht alles wird gleich perfekt sein. Der konsequente Weg zählt. „Neu startet heute“ steht dafür. Wir bauen eine bessere Bahn. Jeden Tag.Die Sanierung braucht Zeit. Deshalb setzen wir drei Sofortprogramme um – für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen, mehr Komfort im Fernverkehr und eine bessere Kundenkommunikation.

Mit noch saubereren Zügen und einer verlässlicheren Bordgastronomie macht die DB Zugreisen für Fahrgäste spürbar angenehmer und attraktiver. Dafür investiert der Fernverkehr der DB im Jahr 2026 zusätzlich rund 20 Millionen Euro.

Die DB informiert Kund:innen vor und während ihrer Reise zukünftig noch besser – sowohl im Zug, am Bahnhof als auch auf den digitalen Auskunftskanälen.

Für unsere Fahrgäste und Besucher:innen erhöht die DB die Sicherheit und verbessert die Sauberkeit an Top-Bahnhöfen sowie an Bahnhöfen in der Fläche. Außerdem gestaltet die DB mehr Stationen zu Zukunftsbahnhöfen um.

Die Gründung von Schenker in Wien

Im Juli 1872 gründete Gottfried Schenker in Wien mit zwei Geschäftspartnern die Spedition Schenker & Co. Seine bedeutendste unternehmerische Leistung war die Entwicklung des internationalen Sammelverkehrs – die Idee, Kleinsendungen zu einer größeren Transporteinheit zusammenzufassen. Daraus entwickelte sich ein neuartiges, preiswertes und schnelles Transportsystem, das die Stärken von Schiene, Straße und Wasserwegen nutzte.

Per Sammelladungsdienst von Paris nach Wien

Im Jahre 1873 organisierte Schenker den ersten Sammelladungsdienst von Paris nach Wien: geladen waren unter anderem Champagner, Cognac, Bordeaux-Weine, Modewaren und weitere Luxusartikel für die Wiener Gesellschaft. Später wurden unter anderem auch Eisenwaren, Maschinen und Textilien aus England und Deutschland zu Sammelgütern. Mit einer weiteren Neuerung brachte Schenker Licht in den damaligen Tarif-Dschungel des Speditionsgewerbes: Er bot als erster einen fixen Frachttarif für Stückgut aller Art, der sich an der Warenklassifikation und dem Zielort orientierte.

Erfolgsrezept: "Von Haus zu Haus in einer Hand"

Das Netz der Schenker-Niederlassungen wuchs rasch, die erste wurde 1874 in Budapest gegründet. In den folgenden Jahren erschloss Schenker weitere Märkte inner- und außerhalb der österreichisch-ungarischen Monarchie. Noch zu Lebzeiten Gottfried Schenkers, der 1901 verstarb, folgten 32 weitere Niederlassungen in 13 europäischen Ländern. Ende des 19. Jahrhunderts war Schenker das einzige Unternehmen, das von London bis Istanbul durchgehend kalkulierte Tarife anbot. „Von Haus zu Haus in einer Hand" – dieses Erfolgsrezept machte Schenker zum Marktführer. Das Unternehmen erlangte internationales Ansehen und stellte seine Kompetenz unter anderem bei der Weltausstellung 1889 in Paris unter Beweis.

Beteiligung an Schifffahrtslinien

Da Sammelgutverkehre im kontinentalen Maßstab und die Beförderung von Massengütern auch auf die Schifffahrt angewiesen waren, beteiligte Schenker sich an Schifffahrtslinien. Von Triest aus organisierte das Unternehmen unter anderem Verkehre nach Deutschland, Großbritannien sowie Nordamerika. Hierfür gründete Schenker 1895 die „Schifffahrts-Gesellschaft Austro-Americana“. 1913 entstand in New York die erste Schenker-Niederlassung außerhalb Europas.

"Tracking and Tracing" per Transatlantik-Kabel

Frühzeitig erkannte Schenker auch die Möglichkeiten, die die Fortschritte in der Kommunikationstechnik boten. Er sicherte sich die Zusammenarbeit mit der „Compagnie Française du Télégraphe de Paris à New York S. A.“, die über ein eigenes Transatlantik-Kabel zwischen Frankreich Nordamerika verfügte.

Heute bietet die Deutsche Bahn AG mit DB Schenker weltweite Transport- und Logistikdienstleistungen aus einer Hand.