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Die Sprengung des Nord-Süd-Tunnels
In den letzten Kriegstagen wurde die Stahlbetontunneldecke des Nord-Süd-S-Bahn-Tunnels unterhalb des Landwehrkanals gesprengt. Von wem und wieso, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Der Tunnel wurde auf einer Länge von fast hundert Metern zerstört. Das Wasser brach ein und ergoss sich vom Anhalter Bahnhof, über Potsdamer Platz bis hin zu den Bahnhöfen Unter den Linden, Oranienburger Straße und Stettiner Bahnhof (der heutige Nordbahnhof). Am Bahnhof Friedrichstraße gelangten die Wassermassen auch in das U-Bahn-System. Nach dem Leerpumpen des Tunnels wurden zahlreiche Leichen geborgen.