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Geschlecht: Mit gemischten Teams zum Erfolg
Die DB hat ihr selbst gesetztes Ziel von 30 Prozent Frauen in Führungspositionen bereits Mitte 2024 erreicht. Ein Meilenstein, auf den wir mit Stolz blicken. Auch wenn es sehr anspruchsvoll erscheint, haben wir uns bereits ein neues Ziel gesetzt: Bis Ende des Jahres 2035 wollen wir den Frauenanteil in Führung auf 40 Prozent steigern. Wir sind überzeugt davon, dass die Vielfalt der Führungsqualitäten einen Gewinn für die Deutsche Bahn bietet. Daher ergreifen wir Maßnahmen zur Steigerung des Frauenanteils im Unternehmen und insbesondere in Führungspositionen. Wir fördern Rollenvielfalt und geschlechterunabhängige Angebote zur Vereinbarung von Beruf und Privatem. Wir unterstützen geschlechtersensibles Denken, Kommunizieren und Handeln. Wozu? Aus Überzeugung, denn Geschlechtergerechtigkeit ist nicht verhandelbar und auch für den Unternehmenserfolg unabdinglich.
Neben einem Kulturwandel braucht es konkrete Maßnahmen wie bspw. Leistungsbeiträge aller Führungskräfte (die sich unabhängig vom eigenen Geschlecht für diese Ziele engagieren) als auch die gendergerechte Gestaltung aller HR-Instrumente und Maßnahmen vom Recruiting über Entwicklung und Beförderung bis zur Gestaltung von Beschäftigungsbedingungen. Ein wichtiger Punkt der Geschlechtergerechtigkeit ist selbstverständlich auch eine gleiche Bezahlung von Männern und Frauen: Der DB-Konzern bietet allen Mitarbeitenden eine faire, leistungsgerechte und diskriminierungsfreie Vergütung, die regelmäßig überprüft wird.
Um die Karrierechancen zu steigern, bieten wir unter anderem flexible, lebensphasenorientierte Arbeitsmodelle an, z. B. Teilzeit, Urlaubswahlmodelle, Wunschschichten, Wo-du-willst-Jobs, Job Sharing, Homeoffice, Mobiles Arbeiten aus dem Ausland oder auch Sabbaticals. Auch die individuelle Karriereförderung sowie die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur sind hier entscheidend. Zur gleichberechtigten Teilhabe positionieren wir uns klar in und mit Initiativen wie z. B. dem DB-Weltfrauenmonat und der Initiative #wirsindIN. Auch die Einstellungszahlen werden quartalsmäßig genau unter die Lupe genommen, um Potentiale aufzudecken.
Themen wie sexuelle Belästigung werden bei der DB direkt angegangen: Die Ombudsstelle sowie das Bedrohungsmanagement sind Anlaufstellen für alle Ratsuchenden, die im privaten oder beruflichen Kontext eine bedrohliche oder diskriminierende Situation wahrgenommen haben.
Aus der Praxis: Förderung von starken Frauen im operativen Geschäft
Im Rahmen des Diversity Summits der Diversity Woche 2022 wurde der ImPuls-Awards an vier starke Frauen und ihre bahnbrechenden Projekte vergeben. Wertgeschätzt werden nicht nur das enorme Engagement der Frauen, sondern auch ihre Präsenz innerhalb der DB sowie ihre Kollegialität untereinander.
Was ist das Besondere des „Impuls – Frauen bei der Bahn“?
Der Impuls -Award des DB-Frauennetzwerks wird seit 2021 DB-intern verliehen. Damit soll vor allem Wirkung nach innen entfaltet werden und großartigen Frauen bei der Bahn sichtbar gemacht werden. 2022 stand die Verleihung unter dem Motto "Starke Impulsgeber:in". Erstmals war die Nominierung von Kolleg:innen aller Geschlechter möglich. Im Jahr zuvor wurden "Starke Macherinnen" ausgezeichnet.
Preisträgerin Wencke Wallstein fasste im Anschluss an die Veranstaltung und der Würdigung zusammen:
„Gemeinsam mit der wunderbaren Hoda Karimian bin ich eine der 4 Preisträgerinnen des Impuls-Awards. Eine großartige Auszeichnung, die auch in der Vielfalt der Preisträgerinnen die #Vielfalt in der Deutschen Bahn zeigt. [… ] denn nur eine diverse Vertretung kann alle Interessen vertreten [… ] gestalte Dir Deinen eigenen Job und trau Dich Ideen für eine bessere Bahn einzubringen. [… ] Ich nehme die Auszeichnung als Anspruch mich weiter zu engagieren und ermutige alle Kolleginnen: Seid Verbündete und traut euch! Traut euch in die Produktion, traut euch operative Führung zu und unterstützt andere - gemeinsam schaffen wir mit viel Kreativität eine tolle Bahn.“ (Wencke Wallstein, Leiterin Bereitstellung DB, 11/2023)