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ICE 2
Im Jahr 1996 folgte die zweite Generation von Hochgeschwindigkeitszügen. Besonderes Merkmal: Die Triebzüge sind nur noch mit einem Triebkopf, sechs Mittelwagen und einem Steuerwagen 205 Meter lang, sodass zwei Halbzüge miteinander gekuppelt werden können. So kann die Kapazität der Nachfrage angepasst werden. Ebenso wurde so das Umsetzen von Flügelzugkonzepten möglich, welche weitere umsteigefreie Direktverbindungen schufen.
Als Weiterentwicklung des ICE 1 hat der ICE 2 auch an Fahrkomfort und Ausstattungsmerkmalen dazugewonnen. Dazu gehören unter anderem die Luftfederung für höchste Laufruhe, Laptop-Steckdosen und das elektronische Fahrgastinformationssystem. Zwischen 2011 und 2013 wurden die 44 Triebzüge des ICE 2 modernisiert. Dabei wurde die Sitzplatzkapazität um ca. 5 Prozent erhöht und das aktuelle ICE-Designkonzept umgesetzt. Erstmalig befinden sich Deckenbildschirme für die Bordinformationen im Fahrgastraum. In den Wagen der 1. Klasse sorgen Glastrennwände für mehr Ruhe, Geborgenheit und Sichtschutz. Steckdosen sind nun von allen Plätzen aus erreichbar. Bordrestaurant, Bordbistro und Kleinkindabteil wurden umgestaltet.
Für mobilitätseingeschränkte Gäste wurden zahlreiche Verbesserungen realisiert, z. B. Haltegriffe an gangseitigen Plätzen sowie ein taktiles Leitsystem für Sehbehinderte. Haupteinsatzgebiete sind die Relationen Berlin–Hannover–Düsseldorf/Wuppertal–Köln mit Zugteilung bzw. Zugvereinigung in Hamm sowie Hamburg/Bremen–Hannover–Würzburg–München mit Hannover als Flügelbahnhof.
| Eckdaten | |
|---|---|
Inbetriebnahme: | 1996 |
Redesign: | 2011 |
Sitzplätze: | 381 |
Länge (Zug): | 205 m |
Anzahl angetriebener Achsen: | 4 |
Zuggewicht: | ca. 418 t |
Höchstgeschwindigkeit: | 280 km/h |