ICE-T

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ICE-T

ICE T auf Aurachtalbrücke Emskirchen
ICE T auf Aurachtalbrücke Emskirchen
Quelle: Deutsche Bahn AG / Claus Weber

Um den Fahrgästen auch außerhalb der Schnellfahrstrecken kürzere Reisezeiten und ICE-Komfort bieten zu können, wurde der ICE-T entwickelt, der dank seiner Neigetechnik Kurven mit höherer Geschwindigkeit befahren kann. 

Die Flotte wurde ab 1999 in zwei Kapazitätsstufen beschafft, nämlich mit 7 und 5 Wagen. Im Jahr 2005 wurde eine 2. Serie der 7-teiligen Variante ausgeliefert. Durch die nahezu zeitgleiche Beschaffung mit dem ICE 3 ist seine Verwandtschaft nicht nur an der Form der Außenfront zu erkennen, sondern auch in der Innenraumgestaltung. Gemeinsam mit dem ICE 3 war der ICE-T auch Wegbereiter für das heute nahezu im gesamten Fernverkehr der DB einheitlich umgesetzte Farb- und Materialkonzept im Innenraum mit Rotbuche, graugestreiften Teppichböden, blauem Velours in der 2. Klasse und blaugrauem Leder in der 1. Klasse. 

Seit 2019 verfügt die Flotte der 7-teiligen Triebzüge über drei Fahrradstellplätze. 

Einsatzschwerpunkte des ICE-T sind aktuell die Relationen Frankfurt–Erfurt–Leipzig–Dresden und Dortmund–Köln–Frankfurt–Nürnberg–Passau–Wien. Sukzessive übernimmt der ICE-T aber auch Zugleistungen von Intercity 1-Zügen – wie z.B. seit Ende 2018 die Linie Karlsruhe–Heidelberg–Frankfurt–Marburg–Hannover–Hamburg–Rostock–Stralsund. 

Eckdaten Baureihe 411 (7-teilig, 1. Serie )

Inbetriebnahme:

1999

Sitzplätze:

359

Länge (Zug):

185 m

Anzahl angetriebener Achsen:

8

Zuggewicht (leer):

386 t

Höchstgeschwindigkeit:

230 km/h

Impressionen: der ICE-T

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