Eine Bahn, die stolz macht.
Mit der neuen Strategie “DB 2035” setzt die DB den Kurs für das kommende Jahrzehnt. Im Mittelpunkt stehen Verlässlichkeit, Qualität und ein spürbar besseres Reiseerlebnis für die Kundinnen und Kunden. Voraussetzung für den Erfolg ist ein konsequenter Umbau des Konzerns, dezentrales Unternehmertum und ein grundlegender Kulturwandel. Erfolgsfaktor ist eine Kultur, in der sich Leistung und Verantwortung lohnen.
ICE-T
Um den Fahrgästen auch außerhalb der Schnellfahrstrecken kürzere Reisezeiten und ICE-Komfort bieten zu können, wurde der ICE-T entwickelt, der dank seiner Neigetechnik Kurven mit höherer Geschwindigkeit befahren kann.
Die Flotte wurde ab 1999 in zwei Kapazitätsstufen beschafft, nämlich mit 7 und 5 Wagen. Im Jahr 2005 wurde eine 2. Serie der 7-teiligen Variante ausgeliefert. Durch die nahezu zeitgleiche Beschaffung mit dem ICE 3 ist seine Verwandtschaft nicht nur an der Form der Außenfront zu erkennen, sondern auch in der Innenraumgestaltung. Gemeinsam mit dem ICE 3 war der ICE-T auch Wegbereiter für das heute nahezu im gesamten Fernverkehr der DB einheitlich umgesetzte Farb- und Materialkonzept im Innenraum mit Rotbuche, graugestreiften Teppichböden, blauem Velours in der 2. Klasse und blaugrauem Leder in der 1. Klasse.
Seit 2019 verfügt die Flotte der 7-teiligen Triebzüge über drei Fahrradstellplätze.
Einsatzschwerpunkte des ICE-T sind aktuell die Relationen Frankfurt–Erfurt–Leipzig–Dresden und Dortmund–Köln–Frankfurt–Nürnberg–Passau–Wien. Sukzessive übernimmt der ICE-T aber auch Zugleistungen von Intercity 1-Zügen – wie z.B. seit Ende 2018 die Linie Karlsruhe–Heidelberg–Frankfurt–Marburg–Hannover–Hamburg–Rostock–Stralsund.
| Eckdaten Baureihe 411 (7-teilig, 1. Serie ) | |
|---|---|
Inbetriebnahme: | 1999 |
Sitzplätze: | 359 |
Länge (Zug): | 185 m |
Anzahl angetriebener Achsen: | 8 |
Zuggewicht (leer): | 386 t |
Höchstgeschwindigkeit: | 230 km/h |