Soziale Herkunft: Bei uns ist jede:r willkommen

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Soziale Herkunft: Bei uns ist jede:r willkommen

Grafik der Bausteine von Diversity of Minds - Baustein Soziale Herkunft
Grafik der Bausteine von Diversity of Minds - Baustein Soziale Herkunft
Quelle: Diversity Management/DB KT

Bei der DB haben alle Bewerber:innen und Mitarbeitende die gleich Chance, egal wo sie herkommen und wie sie aufgewachsen sind. Das ist uns wichtig, denn in Deutschland entscheidet häufig der Bildungs-, Berufs- und Einkommensstatus der Eltern einer Person über den beruflichen Weg bzw. Erfolg. Dieser Ungerechtigkeit setzen wir verschiedene Projekte und Maßnahmen entgegen. So führen wir zum Beispiel im Einstellungsprozess zunächst meist ein Telefoninterview durch. Auf diese Weise liegt der Fokus auf dem Inhalt – und Faktoren wie Kleidung und Gestik rücken in den Hintergrund.

Welche Bildung eine Person hat, welchen Beruf und welche Freizeitaktivitäten sie ausübt, ihre Art und Weise sich zu kleiden, zu sprechen und zu gestikulieren – all das ist durch das Elternhaus geprägt und beeinflusst die späteren Aufstiegschancen. Diese Faktoren können in Vorstellungsgesprächen unbewusst eine Rolle spielen, wenn zum Beispiel von Bewerber:innen eine bestimmte Bildungssprache erwartet wird. Doch diese Erwartungen führen zu einseitigen Entscheidungen, die nicht im Sinne des Unternehmens sind. Das zeigen Studien ganz deutlich: Soziale Bildungsaufsteiger:innen verfügen über ein hohes Maß an Widerstandskraft, Anpassungsfähigkeit und klare Berufsvorstellungen. Auch sind sie lösungsorientiert und oftmals durchsetzungsfähiger.

Aus der Praxis: Starthilfe und Umstiegshilfe für den Arbeitsmarkt

Auszubildende werden unterrichtet
Auszubildende werden unterrichtet
Quelle: Kim-Elena Friedrich

Die DB gewinnt jedes Jahr tausende neue Mitarbeitende. Dabei ist es uns ein Anliegen, auch Menschen mit schwierigen Startverhältnissen eine Chance zu geben. Dazu gehört, für Ausbildungssuchenden aus finanzschwachen oder bildungsdiversen Haushalten Barrieren in und um den Arbeitsalltag abzubauen. Mit Initiativen wie „Chance plus“ leistet die DB genau das, und zwar bereits seit 2004. Das Programm macht in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur junge Menschen fit für eine Ausbildung: Neben ersten Praxiseinblicken erhalten sie Unterricht in Deutsch, Mathe und Englisch. Mit dieser zielgruppengerechten Ansprache starten dann die meisten Teilnehmenden auch die Ausbildung – eine Win-Win-Situation für alle. Mit zahlreichen Angeboten zum Quereinstieg ermöglicht die DB zusätzlich Menschen mit bereits abgeschlossener Berufsausbildung innerhalb von 3-18 Monaten eine Neuorientierung, etwa als Fahrdienstleiter:in, Lokführer:in oder im Bordservice. So sind viele Karrieremöglichkeiten von der Grundausbildung unabhängig offen.