Graffiti ist kein Kavaliersdelikt

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Diese Bahn bewegt Deutschland. Jeden Tag.

Eine Bahn. Verlässlich. Für alle Menschen.

Die Deutsche Bahn startet neu.

Wir machen unsere Strukturen schlanker und leistungsfähiger. Wir stärken die Macher vor Ort, die dafür sorgen, dass Züge fahren und Menschen ankommen. Erste Veränderungen sind spürbar – im Betrieb, am Bahnhof und im Zug.Nicht alles wird gleich perfekt sein. Der konsequente Weg zählt. „Neu startet heute“ steht dafür. Wir bauen eine bessere Bahn. Jeden Tag.Die Sanierung braucht Zeit. Deshalb setzen wir drei Sofortprogramme um – für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen, mehr Komfort im Fernverkehr und eine bessere Kundenkommunikation.

Mit noch saubereren Zügen und einer verlässlicheren Bordgastronomie macht die DB Zugreisen für Fahrgäste spürbar angenehmer und attraktiver. Dafür investiert der Fernverkehr der DB im Jahr 2026 zusätzlich rund 20 Millionen Euro.

Die DB informiert Kund:innen vor und während ihrer Reise zukünftig noch besser – sowohl im Zug, am Bahnhof als auch auf den digitalen Auskunftskanälen.

Für unsere Fahrgäste und Besucher:innen erhöht die DB die Sicherheit und verbessert die Sauberkeit an Top-Bahnhöfen sowie an Bahnhöfen in der Fläche. Außerdem gestaltet die DB mehr Stationen zu Zukunftsbahnhöfen um.

Die leeren Flächen auf dem Bahngelände und an den Zügen scheinen Sprayer magisch anzuziehen. Das aber kann lebensgefährlich und teuer werden. Pop-Art hin, Street-Art-Künstler her – damit hat Graffiti an Bahnanlagen nichts zu tun.

Sprayer können 30 Jahre lang haftbar gemacht werden

Was viele nicht wissen: Sprayer werden strafrechtlich verfolgt. Und es werden auf jeden Fall Schadensersatzzahlungen von ihnen gefordert. Im Klartext heißt das, wer erwischt wird, muss den angerichteten Schaden in voller Höhe ersetzen. Auch, wenn man noch minderjährig ist und gerade kein Geld auf der hohen Kante hat. Von Kindern ab dem siebten Lebensjahr kann man noch bis zu 30 Jahre nach der Verurteilung Schadensersatz fordern. Da ist das erste selbstverdiente Geld auf lange Zeit weg.

Beseitigung von Graffiti kostet Millionen

Millionen Fahrgäste finden Graffiti überhaupt nicht cool, sondern fühlen sich davon belästigt und in ihrem subjektiven Sicherheitsgefühl beeinträchtigt. Deshalb beseitigt die Bahn Graffiti so schnell wie möglich und muss dafür jedes Jahr viele Millionen Euro ausgeben. Geld, das die DB lieber zum Nutzen ihrer Kunden einsetzen würde. Uns aufwendig ist es noch dazu: Speziell geschulte Mitarbeiter müssen die einzelnen Farbschichten in mühsamer Handarbeit Schicht um Schicht abtragen.

Betreten der Gleise ist lebensgefährlich

Und nicht zuletzt begeben sich Sprayer, die sich illegal auf Bahngelände herumtreiben, in höchste Gefahr. Sie riskieren, unter fahrende Züge oder rangierende Lokomotiven zu geraten. In Berlin und Hamburg droht zusätzliche Gefahr durch die hohe Spannung in den S-Bahn-Stromschienen neben den Gleisen. Mehrmals im Jahr verunglücken Sprayer bei solchen Unfällen – oft mit tödlichem Ausgang. Also: Wer schlau ist, hält sich an die Regeln.

Mehrere Kampagnen zum Thema Unfallprävention

Durch leichtfertiges Verhalten und Unachtsamkeit gefährden Jugendliche und Kinder immer wieder ihr Leben und das anderer. Auf mögliche Gefahren und das richtige Verhalten weist die Deutsche Bahn unter anderem mit der Kampagne "Geblickt? Sicher drüber!" hin und die Kurzfilm-Reihe "Wir wollen, dass Du sicher ankommst ".

Häufigste Unfallursachen

Die häufigsten Unfallursachen und Eingriffe in den Bahnbetrieb sind: Betreten von Gleisen, Spielen an oder auf Bahnanlagen, Klettern auf abgestellte Fahrzeuge oder Oberleitungsmasten, Bewerfen von durchfahrenden Zügen sowie Überqueren von Bahnübergängen bei blinkendem Warnlicht oder geschlossenen (Halb-)Schranken.

Weitere Infos zum richtigen Verhalten an Bahnanlagen findet ihr hier.