Graffiti ist kein Kavaliersdelikt

Zum Inhalt springen

Instagram

Facebook

TikTok

Youtube

Whatsapp Community

Diese Bahn bewegt Deutschland. Jeden Tag.

Eine Bahn. Verlässlich. Für alle Menschen.

Die Sofortprogramme für eine bessere Bahn.

Leistungsstärker, verlässlicher und entschlossen, die Qualität für die Fahrgäste dauerhaft und spürbar verbessern. 

Die Sanierung der Infrastruktur braucht Zeit.Damit die Kundinnen und Kunden erleben, dass sich bei der DB etwas zum Positiven verbessert, setzen wir drei Sofortprogramme um: für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen. Für mehr Komfort im Fernverkehr. Für eine bessere Kundeninformation. Für die drei Programme nehmen wir bei der DB allein 2026 insgesamt mehr als 140 Millionen Euro zusätzlich in die Hand.

Mit noch saubereren Zügen und einer verlässlicheren Bordgastronomie machen wir Zugreisen für Fahrgäste spürbar angenehmer und attraktiver. 

Höhere Präsenz von Sicherheitskräften, zusätzliche Reinigungen und schnelle Reparaturen an den Bahnhöfen sorgen dafür, dass sich die Menschen dort gern aufhalten und komfortabel zu ihren Zügen gelangen.

Die DB informiert Kund:innen vor und während ihrer Reise zukünftig noch besser – sowohl im Zug, am Bahnhof als auch auf den digitalen Auskunftskanälen. 

Die leeren Flächen auf dem Bahngelände und an den Zügen scheinen Sprayer magisch anzuziehen. Das aber kann lebensgefährlich und teuer werden. Pop-Art hin, Street-Art-Künstler her – damit hat Graffiti an Bahnanlagen nichts zu tun.

Sprayer können 30 Jahre lang haftbar gemacht werden

Was viele nicht wissen: Sprayer werden strafrechtlich verfolgt. Und es werden auf jeden Fall Schadensersatzzahlungen von ihnen gefordert. Im Klartext heißt das, wer erwischt wird, muss den angerichteten Schaden in voller Höhe ersetzen. Auch, wenn man noch minderjährig ist und gerade kein Geld auf der hohen Kante hat. Von Kindern ab dem siebten Lebensjahr kann man noch bis zu 30 Jahre nach der Verurteilung Schadensersatz fordern. Da ist das erste selbstverdiente Geld auf lange Zeit weg.

Beseitigung von Graffiti kostet Millionen

Millionen Fahrgäste finden Graffiti überhaupt nicht cool, sondern fühlen sich davon belästigt und in ihrem subjektiven Sicherheitsgefühl beeinträchtigt. Deshalb beseitigt die Bahn Graffiti so schnell wie möglich und muss dafür jedes Jahr viele Millionen Euro ausgeben. Geld, das die DB lieber zum Nutzen ihrer Kunden einsetzen würde. Uns aufwendig ist es noch dazu: Speziell geschulte Mitarbeiter müssen die einzelnen Farbschichten in mühsamer Handarbeit Schicht um Schicht abtragen.

Betreten der Gleise ist lebensgefährlich

Und nicht zuletzt begeben sich Sprayer, die sich illegal auf Bahngelände herumtreiben, in höchste Gefahr. Sie riskieren, unter fahrende Züge oder rangierende Lokomotiven zu geraten. In Berlin und Hamburg droht zusätzliche Gefahr durch die hohe Spannung in den S-Bahn-Stromschienen neben den Gleisen. Mehrmals im Jahr verunglücken Sprayer bei solchen Unfällen – oft mit tödlichem Ausgang. Also: Wer schlau ist, hält sich an die Regeln.

Mehrere Kampagnen zum Thema Unfallprävention

Durch leichtfertiges Verhalten und Unachtsamkeit gefährden Jugendliche und Kinder immer wieder ihr Leben und das anderer. Auf mögliche Gefahren und das richtige Verhalten weist die Deutsche Bahn unter anderem mit der Kampagne "Geblickt? Sicher drüber!" hin und die Kurzfilm-Reihe "Wir wollen, dass Du sicher ankommst ".

Häufigste Unfallursachen

Die häufigsten Unfallursachen und Eingriffe in den Bahnbetrieb sind: Betreten von Gleisen, Spielen an oder auf Bahnanlagen, Klettern auf abgestellte Fahrzeuge oder Oberleitungsmasten, Bewerfen von durchfahrenden Zügen sowie Überqueren von Bahnübergängen bei blinkendem Warnlicht oder geschlossenen (Halb-)Schranken.

Weitere Infos zum richtigen Verhalten an Bahnanlagen findet ihr hier.