European Year of Rail

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European Year of Rail

Bahnfahren verbindet – und wie! Am 2. September ist der „Connecting Europe Express” (CEE) in Lissabon gestartet. In 36 Tagen fährt er durch 26 Länder. Dieser Sonderzug, der gleich in mehreren deutschen Städten Halt macht, ist nur eines der Highlights im „Europäischen Jahr der Schiene“.

Die EU hat 2021 zum „European Year of Rail“ ausgerufen – um mehr Menschen zum Umstieg auf die Bahn zu bewegen und mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen. Das sind gute Neuigkeiten.

Erstmals ist das „europäische Jahr“ einem Industriesektor gewidmet. Gerade jetzt ist es wichtig, dass die Deutsche Bahn und ihre europäischen Partnerbahnen eine große Bühne bekommen. Corona hat große Löcher in die Konzernbilanzen gerissen.

Die DB-Mitarbeiter:innen wollen bei ihren Fahrgästen drei Botschaften setzen:

  1. Wenn es um Klima- und Umweltschutz geht, sind wir unschlagbar, allen voran im Güterverkehr! Pro Tonne und Kilometer erzeugt der Transport auf der Schiene nur 17 Gramm Treibhausgase – ein Lkw verursacht eine sechs Mal höhere Klimabelastung.
  2. Auch im Personenverkehr ist die Bahn nachhaltig weit vorn: Auf langen Strecken erzeugt der Zug pro Person und Kilometer nur 29 Gramm Treibhausgase. Im Auto sind es fast fünf Mal mehr, beim Inlandsflug sogar mehr als das Siebenfache!
  3. Das „europäische Jahr“ ist auch ein Statement gegen Grenzen im vereinten Europa. Mehr als 60 Prozent der Verkehre von DB Cargo sind grenzüberschreitend! Die DB unterstützt das Projekt TransEuropExpress 2.0 – attraktiver, schneller und durchgehender Fernverkehr über Grenzen hinweg.


Sind besondere Aktionen für das „Europäische Jahr der Schiene“ geplant?

Ja! Der EU-Sonderzug „Connecting Europe Express“ wird mit mehreren Wagen inklusive einer Ausstellung durch nahezu alle EU-Länder fahren.


Der Deutschland-Fahrplan: Am 26. September kommt der CEE erstmals nach Deutschland, und zwar nach München.

Am 27. 9. macht der Sonderzug in Ulm und Stuttgart Halt,

am 28. 9. iKarlsruhe und Frankfurt am Main,

am 29. 9. iLeipzig und Halle.

Am späten Nachmittag des 29. September erreicht der CEE die Hauptstadt Berlin, wo er am 30. September von 9 bis 14 Uhr am Ostbahnhof für alle Interessierten zu besichtigen sein wird.  Im Anschluss fährt der CEE weiter von Berlin nach Hamburg,

am 3. 10. besucht der Zug nochmals Hamburg und zudem Bremen und Bad Bentheim.

Den genauen Fahrplan des CEE finden Sie hier.

Das „Europäische Jahr der Schiene“ macht auch Sie zum Gewinner: Vom 1. September bis 3. Oktober verlost die Deutsche Bahn 10 mal 2 Interrail Global Pässe, mit denen Sie bequem durch ganz Europa reisen können. Das Motto: Freiheit, Freundschaft, Abenteuer! Alle Infos zum großen Instagram-Gewinnspiel finden Sie hier.




DB-Chef Richard Lutz: „Ich hoffe sehr, dass das ,European Year of Rail‘ trotz Corona ein Fest für unsere Fahrgäste werden kann.“

Mit rund 20 Prozent Anteil am CO2-Ausstoß ist der Verkehrssektor der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasemissionen in Deutschland, nach der Energiewirtschaft und der Industrie. Rund ein Viertel des klimaschädlichen Gases entfällt dabei auf Schwerlaster. Expert:innen zufolge wird die Verkehrsmenge auf deutschen Straßen in den kommenden Jahren sogar noch deutlich steigen. Gleichzeitig hat sich die Bundesregierung gemäß des Pariser Klimaschutzabkommens dazu verpflichtet, 42 Prozent CO2-Emissionen im Verkehrssektor gegenüber dem Referenzwert von 1990 einzusparen.

Steigender Verkehr und sinkende Emissionen? Das erfordert langfristig einen Umstieg auf elektrisch betriebene Fahrzeuge und grüne Treibstoffe. Kurzfristig ließe sich das angestrebte Ziel erreichen, wenn der Gütertransport konsequenter als bislang auf die Schiene verlagert würde. Denn im Vergleich zu schweren Lkw verursachen Güterzuge etwa 80 Prozent weniger CO2. Ein einziger Zug könnte bis zu 52 schwere Lkw ersetzen. Schon heute holt DB Cargo jedes Jahr europaweit rund 22 Millionen Schwerlaster von der Straße. Die CO2-Einsparnis? 7 Millionen Tonnen jährlich.

„Tatsache ist, dass Güterzüge weniger Emissionen verursachen als schwere Lkw“, so Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende DB Cargo und Vorständin Güterverkehr Deutsche Bahn. „Tatsache ist aber auch, dass der Lkw aus dem Gütertransport nicht komplett wegzudenken ist. Daher sprechen wir vom kombinierten Verkehr, wo jedes Transportmittel seine Stärken voll ausspielen kann.“ Insbesondere im lokalen Nahtransport wird Deutschland weiterhin auf Lkw setzen müssen. Aber zwei Drittel der Verkehrsleistung auf der Straße sind Langstreckentransporte. Genau dafür ist die Bahn in jeder Hinsicht die bessere Wahl.

Konkrete Ziele der Initiative „Güter gehören auf die Schiene“

Um auf das Potenzial des klimafreundlichen Gütertransports aufmerksam zu machen, hat DB Cargo die Initiative „Güter gehören auf die Schiene“ gestartet. Damit verknüpft sind drei konkrete Ziele, mit denen die Verkehrswende gelingen kann:

1. Umstellung der Wirtschaft auf möglichst CO2-freie Lieferketten
DB Cargo schafft den „ICE für Güter“ – ein Netz von Verbindungen, das mehrmals täglich die wichtigsten Wirtschaftszentren Deutschlands bedient. Mit diesem System sichert das Unternehmen klimafreundlich und nachhaltig die Versorgung der Industrie und Gesellschaft mit Waren und Gütern in nahezu allen Regionen Deutschlands. 

2. Vereinfachung der klimafreundlichen Logistik.
DB Cargo investiert in die Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen, um die Abläufe entlang der Logistikkette zu beschleunigen. Digitale Informationssysteme machen grüne Logistik von der Buchung bis zur endgültigen Zustellung so einfach wie Online-Shopping.

3. Intelligente Kombination von Schiene und Straße
Der kombinierte Verkehr verbindet die Vorteile der klimafreundlichen Schiene mit der flexiblen Straßenlogistik: Lkw übernehmen dabei die „letzte Meile“ zwischen den Unternehmen und den Terminals von DB Cargo. Auf der Langstrecke kommen dann die Güterzüge zum Einsatz. DB Cargo plant, diesen kombinierten Verkehr so auszubauen, dass er bis 2030 mehr als 50 Millionen Tonnen CO2 einspart. Das entspricht dem jährlichen Ausstoß eines großen Steinkohlekraftwerks.

Projektion an der Glasfassade – Bundesweite Aktionen der DB im „Europäischen Jahr der Schiene 2021“ – Botschaft an 4.600 weiteren Bahnhöfen – Partnerschaft mit dem Verein „Tu was für Europa“

Der Berliner Hauptbahnhof erstrahlte in den Farben Europas. Anlässlich des Europatages am 9. Mai projizierte die Deutsche Bahn die europäische Flagge sowie den Gruß „Alles Gute zum Europatag!“ auf die imposante südliche Glasfassade des Bahnhofs. Die zwölf Sterne der Flagge bilden dabei keinen Kreis wie üblich, sondern ein Herz. Damit setzt die DB im „Europäischen Jahr der Schiene 2021“ ein starkes Zeichen für einen geeinten Kontinent.


DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: „Europa ist für mich viel mehr als nur ein bloßes Konstrukt einzelner Staaten. Die Menschen Europas verbindet ein starkes Band gemeinsamer Werte und Kultur, einer wechselvollen Historie sowie einer hoffnungsfrohen Zukunft. Diesen Herzschlag des Kontinents hält die DB mit umweltfreundlicher Mobilität und Logistik am Laufen. Das ist uns ein echtes Anliegen und erfüllt uns auch mit Stolz. Deshalb sagen wir voller Überzeugung: Alles Gute zum Europatag!“

In Partnerschaft mit dem überparteilichen Verein „Tu was für Europa“ unter Leitung des ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, finden bundesweit weitere Aktionen der DB statt. So wurde die Botschaft „Heute ist 9. Mai: Alles Gute zum Europatag“ an diesem Tag zusätzlich auf Displays und Anzeigetafeln von bundesweit 4.600 Bahnhöfen eingespielt. Auch auf vielen ICE-Monitoren, im Kundenmagazin DB MOBIL sowie auf den Onlinekanälen der DB war die europäische Botschaft zu lesen. Pünktlich zum Europatag wurde auch der bereits seit 2019 fahrende Europa-ICE mit dem Signet des „Europäischen Jahrs der Schiene“ gebrandet.

Der Verein „Tu was für Europa“ will die Aufmerksamkeit für den alljährlichen Europatag erhöhen und ihn als Symbol eines toleranten und vielfältigen Europas stärken. Mehr Informationen finden Sie hier.

Verkehrsnetze sind Lebensadern! Und allein in Europa füllen mehr als 300.000 Mitarbeitende der Deutschen Bahn diese Adern mit Leben.

Sie sind tagtäglich unterwegs, um Menschen zu verbinden und Güter zu transportieren – quer durch die Europäische Union.

Oder sie planen und bauen Infrastrukturprojekte, die Europa noch enger zusammenrücken lassen.

Schon jetzt können rund 150 europäische Städte mit der Bahn direkt von Deutschland aus erreicht werden. Und mehr als 60 Prozent der DB Cargo-Verkehre sind grenzüberschreitend.

Zum Europatag am 9. Mai zeigten DB-Mitarbeitende aus verschiedenen Ländern, wie viel EU in der Deutschen Bahn steckt und verraten ihre europäischen Lieblingsorte und liebsten Bahnstrecken.


Im Video: Unsere Mitarbeitenden teilen ihre Lieblinge

Unter anderem mit:
Christa Singer, Leiterin Personal bei DB Regio Bus. Sie kommt aus Rumänien und verbindet mit der Strecke zwischen Bukarest und dem Schwarzen Meer tolle Kindheitserinnerungen.

Für Pablo Moral, Lokführer bei DB Cargo in Köln, ist die Strecke zwischen Madrid und Lissabon etwas ganz Besonderes.

Und Zdzislaw Wolnik, der bereits seit 13 Jahren bei DB Cargo Polska arbeitet, findet: Südtirol ist immer eine Reise wert.

Die EU hat 2021 zum "European Year of Rail" ausgerufen – um mehr Menschen zum Umstieg auf die Bahn zu bewegen und mehr Güter von der Straße auf die Schiene zu bringen.


Was wir bei der Deutschen Bahn noch mit Europa verbinden - hier im Video:


"Ein leuchtender Europäer" - der Berliner Hauptbahnhof. Auch dieses Jahr erstrahlte er am 9. Mai in Blau und wünschte „Alles Gute zum Europatag!“:

Der Sonderzug heißt jetzt Connecting Europe Express

Die EU hat dem Sonderzug eine eigene Seite gewidmet - diese finden Sie hier