Artikel: Sondervermögen gut investiert.
Die Eisenbahn ist der Stabilitätsanker für die Mobilität in Deutschland, gerade in herausfordernden Zeiten. Sie verbindet Menschen, garantiert Versorgungssicherheit und sorgt dafür, dass die Wirtschaft läuft, auch wenn Energiepreise steigen.
Um diesen Stabilitätsanker zu erhalten und auszubauen, investieren wir gemeinsam mit dem Bund in nie dagewesenem Umfang: Wir modernisieren das Netz und die Bahnhöfe grundlegend, nicht um einzelne Schwachstellen zu beseitigen, sondern um eine verlässliche Basis für die Zukunft zu schaffen.
Das ist ein Kraftakt, der Ausdauer verlangt. Aber nur so können wir gewährleisten, dass die Bahn auch in den nächsten Jahrzehnten der Stabilitätsgarant für Deutschland bleibt.
Was das konkret bedeutet? Deutschlandweit werden allein in diesem Jahr (2026) mehr als 2.300 Weichen saniert und über 2.000 Kilometer Strecke modernisiert. Dazu kommen u.a. 75 neue elektronische Stellwerke und im Zeitraum von 2025 bis heute 191 zukunftsfähige Bahnhöfe.
Für die Fahrgäste und die Wirtschaft bedeutet das: weniger Störungen, stabilerer Verkehr und zuverlässigere Fahrten.
Über 2.000 Kilometer Strecke werden saniert.
Stabil und besser vorankommen, wie auf der sanierten Strecke Nürnberg – Regensburg. Die am stärksten frequentierten und störanfälligsten Schienenverbindungen werden im Rahmen der Korridorsanierung für mehr Qualität und Pünktlichkeit im Zugverkehr umfassend modernisiert. Netz und Bahnhöfe werden aus einem Guss weiterentwickelt und zahlreiche Bauvorhaben der nächsten Jahre gebündelt. Das Hochleistungsnetz wird so zum Stabilitätsanker für die gesamte Infrastruktur. hier weiterlesen
Mehr als 2.300 Weichen werden saniert.
Mehr Stabilität für Deutschlands Schienennetz, wie auf der sanierten Strecke Hagen – Wuppertal – Köln. Der Streckenabschnitt Hagen – Köln ist einer der wichtigsten Fern- und Nahverkehrsachsen in Nordrhein-Westfalen. Im Zuge der Korridorsanierung bündeln wir zahlreiche, teils lang geplante Arbeiten und erneuern unter anderem Gleise, Weichen und Oberleitungen. Außerdem werden zahlreiche Bahnhöfe modernisiert und teilweise die Barrierefreiheit verbessert. hier weiterlesen
75 neue elektronische Stellwerke
Für stabilen und leistungsstarken Zugverkehr, wie durch das neue elektronische Stellwerk Büchen. Stellwerke beeinflussen Sicherheit, Verfügbarkeit und Pünktlichkeit im Bahnbetrieb. Damit sind Zustand und Leistungsfähigkeit der Stellwerkstechnik entscheidend für die Stabilität des gesamten Systems. Angesichts eines hohen Anteils erneuerungsbedürftiger Technik und wachsender Anforderungen an Digitalisierung und Standardisierung hat die Umsetzung von Stellwerksprojekten eine zentrale Rolle für die Zukunftsfähigkeit der Eisenbahninfrastruktur. hier weiterlesen
Leistungsträger aus 1.700 Tonnen Stahl.
Die 1909 erbaute Eisenbahnbrücke in Hannover-Ahlem über den Stichkanal Hannover-Linden hatte das Ende ihrer technischen Nutzungsdauer erreicht. Sie liegt auf der Güterumgehungsbahn Hannover und damit auf der Strecke zwischen Wunstorf und Lehrte Nord. Für eine sichere und leistungsfähige Schieneninfrastruktur wurde die Brücke zurückgebaut und durch einen Neubau denkmalschutzgerecht ersetzt. Das Projekt hält die Streckenkapazität der einzigen Güterumfahrung für Hannover aufrecht. hier weiterlesen
191 neue zukunftsfähige Bahnhöfe.
Mit den zukunftsfähigen Bahnhöfen hat die DB ein neues Konzept für die Modernisierung von Bahnhöfen an den Start gebracht: Bahnsteige, Empfangsgebäude, Vorplatz und Bahnhofsumfeld werden ganzheitlich aus einem Guss modernisiert – Hand in Hand mit den Kommunen. Für mehr Komfort, attraktive Gestaltung, moderne Anschlussmobilität und regionaler Verankerung, wie beispielsweise in Essen-Horst. hier weiterlesen