Frauen bei der Eisenbahn

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Diese Bahn bewegt Deutschland. Jeden Tag.

Eine Bahn. Verlässlich. Für alle Menschen.

Die Sofortprogramme für eine bessere Bahn.

Leistungsstärker, verlässlicher und entschlossen, die Qualität für die Fahrgäste dauerhaft und spürbar verbessern. 

Die Sanierung der Infrastruktur braucht Zeit. Damit die Kundinnen und Kunden erleben, dass sich bei der DB etwas zum Positiven verbessert, setzen wir drei Sofortprogramme um: für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen. Für mehr Komfort im Fernverkehr. Für eine bessere Kundeninformation. Für die drei Programme nehmen wir bei der DB allein 2026 insgesamt mehr als 140 Millionen Euro zusätzlich in die Hand.  

Mit noch saubereren Zügen und einer verlässlicheren Bordgastronomie machen wir Zugreisen für Fahrgäste spürbar angenehmer und attraktiver. 

Höhere Präsenz von Sicherheitskräften, zusätzliche Reinigungen und schnelle Reparaturen an den Bahnhöfen sorgen dafür, dass sich die Menschen dort gern aufhalten und komfortabel zu ihren Zügen gelangen.

Die DB informiert Kund:innen vor und während ihrer Reise zukünftig noch besser – sowohl im Zug, am Bahnhof als auch auf den digitalen Auskunftskanälen. 

Heute stehen Frauen bei der Bahn alle Berufsfelder offen. Dafür begannen Eisenbahnerinnen Ende des 19. Jahrhunderts zu kämpfen.

Dass Frauen alle Berufsfelder, die es bei der Eisenbahn gibt, offenstehen, ist heute eine Selbstverständlichkeit. Sie arbeiten im Kundendienst und der Verwaltung, sind Lok- und Triebfahrzeugführerinnen, Bahnhofsmanagerinnen, Informatikerinnen und Ingenieurinnen. Das hätten sich die ersten Frauen, die in den 1870er Jahren um ihre Anstellungen bei den staatlichen Länderbahnen kämpften, kaum träumen lassen.

Frauen bei der Bahn

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Ende des Sliders

Pionierinnen

Als helfende Familienangehörige hatten Frauen schon früh für Eisenbahngesellschaften gearbeitet. Sie arbeiteten für Gleisbaufirmen, waren Hilfskräfte der Bahnhofsvorstände kleinerer Stationen, übernahmen Garderoben- und Putzdienste. Ab den 1870er Jahren stellten die Eisenbahnverwaltungen ledige Frauen aus Eisenbahnerfamilien als Telegraphistinnen und Billetverkäuferinnen ein. Eine davon war Clara Jaschke, nach der eine Straße am Berliner Hauptbahnhof benannt ist. Sie begann 1875 am Schlesischen Bahnhof als Telegraphistin und kämpfte dafür, dass Frauen mit gleichem Lohn und gleichen Rechten auf Rentenbezüge auf festen Stellen als Beamtinnen eingestellt wurden.

Schriftstück "Die Eisenbahnbeamtin"
Das Sprachrohr der Eisenbahnerinnen erscheint von 1909 bis 1920

Erfahrungen

Die organisierten Frauen bei der Eisenbahn hatten einige Erfolge. Solange sie unverheiratet blieben, hatten Sie auch die Chance auf eine Festanstellung in den typischen Frauenberufen im Verkauf, der Buchhaltung oder als Telefonistinnen. Neue Berufsfelder öffneten sich unter den extremen Bedingungen des ersten und zweiten Weltkrieges. Da spielte es keine Rolle, dass der Eisenbahndienst „ein rauher, männlicher Dienst sei“, wie es bei der Bundesbahn 1954 wieder hieß. Zu diesem Zeitpunkt mussten, wie schon nach 1918, wieder viele Frauen ihre Stellungen im Betriebsdienst wieder aufgeben.  Bis 1970 blieben so viele Karrierewege bei der Bundesbahn Frauen verschlossen. Anders bei der Reichsbahn in der DDR. Hier gab es keine Zugangs- und Beschäftigungsbeschränkungen für Frauen. Im Gegenteil im Jahr der Mauerfalls 1989 waren gut 32 Prozent der Beschäftigten bei der DDR-Reichsbahn Frauen. Die Bundesbahn brachte es dagegen auf magere 6 Prozent.

Deutschen Bahn AG

Nach Gründung der Deutschen Bahn AG lag der Anteil der weiblichen Angestellten bei 18 Prozent. Inzwischen ist er auf gut 23 Prozent gestiegen. Und seit 2020 sind zum ersten Mal zwei Frauen im Vorstand der Deutschen Bahn AG vertreten.

Eisenbahnerinnen