Artikel: Deutsche Bahn spendet über 40 Tonnen Lebensmittel
Die Deutsche Bahn unterstützt im Rahmen der Corona-Krise gemeinnützige und soziale Organisationen mit Lebensmitteln. Am Mittwoch ging die vorerst letzte Lebensmittelspende an die Tafel in Frankfurt am Main. In insgesamt sechs Großstädten wurden in den vergangenen Tagen Speisen wie Chili con Carne, Currywurst und Baguettes mit Käse und Schinken gespendet. Diese waren ursprünglich für den Verkauf in der Bordgastronomie der Fernverkehrszüge vorgesehen.
4.000 Portionen Currywurst
Von der beliebten Currywurst aus dem Bordrestaurant wurden allein in Berlin, Hamburg und München rund 4.000 Portionen an die verschiedenen Organisationen übergeben. In Berlin hat die DB beispielsweise 450 Kilogramm Chili con Carne gespendet.
Der Großteil der Lebensmittel geht dabei an hilfsbedürftige Menschen, konkret an die Tafel und die ansässigen Suppenküchen.
Die vorerst letzte Lebensmittelspende der DB ging an die Tafel in Frankfurt am Main.
- In Köln gingen zehn Paletten mit unterschiedlichen Lebensmitteln und Speisen an die Tafel.
- In München wurde ebenfalls für die Tafel sowie für die Bahnhofsmission gespendet.
- In Hamburg unterstützte die DB das Projekt „Kochen für Helden“ mit einer Lieferung von fünfzehn Lebensmittelpaletten. So wurden am vergangenen Freitag allein in der Hansestadt unter anderem 405 Portionen Rindergulasch, über 300 Portionen Garnelencurry und 1.300 Rostbratwürstchen an die Speisenwerft von Tim Mälzer ausgeliefert.
- In Dortmund freut sich die Feuerwehr über insgesamt 13 Paletten Lebensmittel.
- In Leipzig ging die Spende an das örtliche Kinderheim.
- In Hannover erhielten Bewohner in einem Seniorenheim ebenfalls Speisen von der Deutschen Bahn.
Aufgrund der Vorsorge-Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums und um die Eindämmung der Virenverbreitung zu unterstützen hat die DB das gastronomische Angebot in den Zügen eingeschränkt und bietet in den Bordbistros derzeit Speisen und Getränke nur in Einwegverpackungen und als To-Go-Artikel an. Die frischen Speisen können daher momentan nicht verkauft werden.
Viele Menschen, die Unterstützung brauchen
DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber: „Es gibt viele Menschen, die jetzt in besonderer Weise Unterstützung brauchen. Entweder direkt oder weil sie sich für andere einsetzen, die auf Hilfe schlichtweg angewiesen sind. Wenn wir diesen Menschen ein wenig unter die Arme greifen können, tun wir das sehr gerne. Wir wollen Deutschland in diesen Tagen mobil- und zusammenhalten.“