Powercar-Konzept für Variabilität bei der Zugbildung

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Diese Bahn bewegt Deutschland. Jeden Tag.

Eine Bahn. Verlässlich. Für alle Menschen.

Die Deutsche Bahn startet neu.

Wir machen unsere Strukturen schlanker und leistungsfähiger. Wir stärken die Macher vor Ort, die dafür sorgen, dass Züge fahren und Menschen ankommen. Erste Veränderungen sind spürbar – im Betrieb, am Bahnhof und im Zug.Nicht alles wird gleich perfekt sein. Der konsequente Weg zählt. „Neu startet heute“ steht dafür. Wir bauen eine bessere Bahn. Jeden Tag.Die Sanierung braucht Zeit. Deshalb setzen wir drei Sofortprogramme um – für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen, mehr Komfort im Fernverkehr und eine bessere Kundenkommunikation.

Mit noch saubereren Zügen und einer verlässlicheren Bordgastronomie macht die DB Zugreisen für Fahrgäste spürbar angenehmer und attraktiver. Dafür investiert der Fernverkehr der DB im Jahr 2026 zusätzlich rund 20 Millionen Euro.

Die DB informiert Kund:innen vor und während ihrer Reise zukünftig noch besser – sowohl im Zug, am Bahnhof als auch auf den digitalen Auskunftskanälen.

Für unsere Fahrgäste und Besucher:innen erhöht die DB die Sicherheit und verbessert die Sauberkeit an Top-Bahnhöfen sowie an Bahnhöfen in der Fläche. Außerdem gestaltet die DB mehr Stationen zu Zukunftsbahnhöfen um.

Der Antrieb des ICE 4 basiert auf dem innovativen Powercar-Konzept. Diese angetrieben Wagen verfügen jeweils über komplette Traktionsanlagen, die unabhängig von anderen Wagen funktionieren. Damit wird eine flexible Zugbildung ermöglicht.

Zu den technischen Innovationen des ICE 4 gehört ohne Zweifel das Powercar-Konzept, dass bei Bedarf eine Variabilität bei der Leistung oder der Zugkonfiguration ermöglicht. Das modulare Antriebskonzept, eine gemeinsame Entwicklung von Siemens und Bombardier, basiert auf unabhängigen Powercars mit identischer Traktionstechnik. Die Komponenten der Antriebsanlage - das sind im Wesentlichen Transformator, Traktionsstromrichter, Traktionskühlanlage und vier Fahrmotoren - sind in voneinander unabhängigen Wagen (Powercars) in Unterflurcontainern untergebracht.

Die Steuerung der einzelnen Powercars erfolgt zentral über den gesamten Zugverband. Das Powercar-Konzept des ICE 4 ist ein wesentlicher technischer Unterschied zu den anderen ICE-Baureihen. Dort befindet sich der Antrieb für den Zug entweder konzentriert in den Triebköpfen (ICE 1 und ICE 2) oder ist über mehrere Wagen verteilt wie beim ICE 3. Somit ergeben sich beim ICE 4 bei der Zugbildung weniger systemische Schnittstellen. 

Grafik: Powercar-Konzept