Der Streckenausbau findet weitgehend bei laufendem Betrieb statt. Von Zeit zu Zeit ist es aber doch notwendig, die Strecke zu sperren - wie jetzt in den Osterferien. Was genau steht jetzt an?
Wir sind in den ersten beiden Osterferienwochen vor allem in Eschersheim aktiv. Wir bauen hier die vorhandenen Gleise zurück und führen Oberleitungsarbeiten aber auch Erd- und Gleisbauarbeiten an den Fernbahn- und an den Bestandsgleisen durch. Außerdem brechen wir den alten Bahnsteig am Haltepunkt Eschersheim ab. Für die Fahrgäste wird dann ein provisorischer Mittelbahnsteig errichtet, den sie nutzen können, bis der endgültige Bahnsteig fertig gestellt ist.
Weiterhin bauen wir weiter an den Schallschutzwänden. Stellen unsere Kabeltröge und Kabelzug fertig und machen die Montage und Abnahmeprüfungen der Leit- und Sicherungstechnik.
Der wichtigste Punkt ist aber der Lückenschluss in den Fernbahngleisen. Hier bauen wir in Eschersheim die letzten 2,5 Kilometer, die uns noch fehlen. Damit haben wir dann einmal komplett durchgängig neue Fernbahngleise und können uns ganz auf die daneben liegenden S-Bahn-Gleise konzentrieren.
Ansonsten nutzen wir die Sperrpause, um auf der ganzen Strecke an verschiedenen Stellen die Masten für neue Zugsignale zu gründen. Das ist auch eine dieser Arbeiten, die wir nur durchführen können, wenn die Strecke gesperrt ist und keine Züge fahren.
Und spektakulär wird es nach Ostern in Bad Vilbel: Dort heben wir mehrere Teile für die neue Eisenbahnbrücke über die Nidda ein. Diese bauen wir im Rahmen des Projekts komplett neu.