Betriebspause beim Autonomen Fahren in Herford: Projekt ULTIMO bereitet sich vor für eine neue Phase

Zum Inhalt springen

Nachfolgend finden Sie die häufigsten Fragen und unsere Antworten darauf.

Ich suche einen Kontakt zur regionalen Pressestelle.

Anbei finden sie unsere Ansprechpartner vor Ort aufgeführt.

Ende des Expander-Inhaltes
Ich habe im Zug Gepäck vergessen. Was nun?

Im Zug oder Bahnhof verloren oder gefunden? Der Fundservice der Deutschen Bahn hilft weiter.

Ende des Expander-Inhaltes
Ich benötige Unterstützung bei meiner Reiseplanung

Informationen und Fragen zu Produkten, Angeboten und Services rund um den Personenverkehr finden Sie bahn.de.

Ende des Expander-Inhaltes
Interessieren Sie sich für einen Job bei der Deutschen Bahn?

Die Deutsche Bahn bietet eine Vielzahl an attraktiven Arbeitsplätzen und für jeden den passenden Einstieg. In unserem Karriereportal werden sowohl Schüler, Studenten, Direkteinsteiger als auch Berufserfahrene fündig.

Ende des Expander-Inhaltes
04. März 2026, 08:00 Uhr
Projekt will im Jahresverlauf neue Fahrzeuge an den Start bringen • Shuttle-Angebot pausiert ab April 2026 • Neben Linien- auch Bedarfsverkehre vorstellbar 

Der Linienverkehr mit zwei autonom fahrenden Kleinbussen in Herford macht ab dem 31. März 2026 vorübergehend Pause. Noch im Jahr 2026 sollen neue autonom fahrende Fahrzeuge nach Herford kommen. Dafür laufen Gespräche mit unterschiedlichen Fahrzeugherstellern.

Gut ein halbes Jahr sind die beiden bisherigen, autonom fahrenden Kleinbusse des Herstellers ZF Mobility Solutions inzwischen auf einem Rundkurs in der Herforder Innenstadt unterwegs. Erste Ergebnisse des Probebetriebs zeigen: autonome Shuttles können ein zuverlässiger Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs sein. 

Im Rahmen des von der DB koordinierten europäischen Forschungsprojekt ULTIMO ist ein Probebetrieb in europäischen Städten unterschiedlicher Größe mit verschiedenen autonom fahrenden Fahrzeugtypen vorgesehen. Im Jahr 2026 will die DB deshalb das bestehende Betriebsmodell im Linienverkehr in Herford in eine neue Projektphase führen: Neue Fahrzeugtypen sollen nach Herford kommen, auch die Umstellung von einer Fahrzeugflotte auf eine andere soll in der Praxis erprobt werden. Ebenso sind neue Angebotsformen wie ein Bedarfsverkehr (On-Demand-Service) vorstellbar.

Die Übergangsphase beginnt in Herford am 31. März 2026. An diesem Tag endet die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Partner ZF; das Unternehmen stellt die Entwicklung autonomer Transportsysteme ein. Im Rahmen des ULTIMO-Projektes hatte ZF zwei Fahrzeuge zur Verfügung gestellt und außerdem beim Aufbau der Leitstelle und bei der Definition der notwendigen Prozessschritte hin zum Regelbetrieb unterstützt. Das ULTIMO-Team bereitet während der vorübergehenden Betriebspause nun alles vor, um neue autonom fahrende Fahrzeuge in Herford an den Start zu bringen.

Über das Projekt ULTIMO

Der Projektname ULTIMO meint das „letzte“ größere EU-Projekt zum autonomen Fahren im ÖPNV, bevor die Technologie serienreif ist. Das Projekt soll Standards entwickeln, wie autonome Fahrzeuge verschiedener Hersteller gemeinsam im öffentlichen Nahverkehr eines Ortes betrieben werden können.

Im Rahmen von ULTIMO arbeiten unter Projektleitung der DB 23 Partner aus sieben europäischen Ländern daran, in den drei Städten Genf, Oslo und Herford jeweils autonome Fahrzeuge in den Regelbetrieb zu bringen. Im Februar 2024 ist in Oslo der Erprobungsbetrieb gestartet. 

Das Projekt ULTIMO wird von der Europäischen Union mit insgesamt rund 24 Millionen Euro finanziell unterstützt.

Weitere Informationen gibt es hier: https://www.dbregio.de/innovationen/autonomes-fahren