Warendorf – Telgte: DB und Kommunen treiben Bahnübergangsprojekte voran

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09. April 2026, 11:00 Uhr
Düsseldorf
Intensiver Austausch zwischen Politik, Kommunen und DB wird fortgeführt • Baurecht für drei Planungsabschnitte wurde bereits erteilt • Weitere drei Abschnitte befinden sich derzeit im Planfeststellungsverfahren • Das Ziel: Notwendiges Baurecht für alle neun Planungsabschnitte erhalten

In partnerschaftlicher Zusammenarbeit treiben die Politik, die Kommunen, der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und die DB InfraGO den Umbau der Bahnübergänge zwischen Warendorf und Telgte weiter voran. Das haben Katja Behrendt, Bürgermeisterin von Telgte, Peter Horstmann, Bürgermeister von Warendorf, sowie der Konzernbevollmächtigte der DB für NRW, Dr. Jens Gräfer, und Vertreter:innen der DB InfraGO gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Henning Rehbaum und weiteren Beteiligten Anfang des Jahres vor Ort beschlossen.

Auf Einladung der Städte kommen die Beteiligten regelmäßig vor Ort zusammen. Behrendt und Horstmann dankten dem neuen Konzernbevollmächtigten der DB für NRW, Dr. Jens Gräfer, für die Fortführung der Gespräche. Auch der CDU-Bundestagabgeordnete Rehbaum begrüßte die Fortschritte und unterstrich die Bedeutung des Vorhabens für die Realisierung der S-Bahn Münsterland. 

Entlang der Eisenbahnstrecke zwischen Warendorf und Telgte sollen insgesamt 30 Bahnübergänge zurück- bzw. umgebaut werden. Gemeinsam mit den Kommunen klärt die DB InfraGO derzeit die erforderlichen Mittel für das Infrastrukturprojekt. Aufgrund der Relevanz des Projekts für die Strecke im Münsterland, hat die DB InfraGO die Planungen für die notwendigen Maßnahmen an den Bahnübergängen parallel vorangetrieben. So haben die Fachleute bereits für sechs von insgesamt neun Abschnitten die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) eingereicht. Das Eisenbahn-Bundesamt prüft die umfangreichen Unterlagen und erteilt im Nachgang den Planfeststellungbeschluss. Erst dann erhält die DB das Baurecht und kann die nächsten Schritte umsetzen.

Für drei Abschnitte auf dem Gebiet der Stadt Telgte liegt das Baurecht für insgesamt elf Bahnübergänge bereits vor. Der Baustart für den ersten Abschnitt ist nach aktuellem Stand für 2026 vorgesehen. 

Für die drei verbliebenen Planungsabschnitte erarbeitet das Projektteam derzeit mit den Kommunen die nötigen Planunterlagen zur Einreichung beim Eisenbahn-Bundesamt. Gemeinsames Ziel ist es, sukzessive das Baurecht für alle Abschnitte zu erhalten und den Rückbau der Bahnübergänge schnellstmöglich umzusetzen. 

Zum Projekt

Auf der Strecke zwischen Warendorf und Telgte befinden sich dreißig nicht technisch gesicherte Bahnübergänge. Sie alle sollen in Zukunft beseitigt werden: In Zusammenarbeit mit den Kommunen und Projektbeteiligten werden die Bahnübergänge zurückgebaut bzw. teilweise durch Ersatzwege oder Übergänge mit neuen Sicherungsanlagen für Schiene und Straße ersetzt. 

Allgemein

Bahnübergänge sind eine Gemeinschaftsaufgabe von Bahn, Bund und Eigentümern der Straße, da sie Schiene und Straße gleichermaßen berühren. In den vergangenen Jahren haben die Partner bereits viele Bahnübergänge beseitigt. Seit 1950 konnte die Anzahl der Kreuzungen von Schiene und Straße mehr als halbiert werden. 2023 waren es noch 15.820 Anlagen. Dies ist die niedrigste Zahl in der Geschichte der Deutschen Bahn. Mit Bund und Eigentümern der Straße arbeitet die DB an der weiteren Reduzierung der Bahnübergänge.