DB InfraGO saniert im Sommer die Bahnstrecke zwischen Fulda und Bebra

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08. Mai 2026, 11:30 Uhr
Auf einer Länge von 54 Kilometern tauschen die Fachleute vom 26. Juni bis 10. Juli 7.200 Meter Schienen und 120 Schwellen • Fahrgäste im Regionalverkehr können Busse nutzen • Züge des Fernverkehrs fahren eine alternative Strecke  

(Frankfurt, 8. Mai 2026) Zum Start der Sommerferien saniert die Deutsche Bahn (DB InfraGo) für zwei Wochen die 54 Kilometer lange Strecke zwischen Fulda und Bebra. Die Bauteams tauschen in der Zeit von Freitag, 26. Juni (13 Uhr) bis Freitag, 10. Juli (5 Uhr) vor allem 7.200 Meter Schienen, mehrerer Weichen und rund 120 Schwellen. Zudem erneuern sie den Gleisschotter auf einer Länge von acht Kilometern. Neben Stopfarbeiten erfolgen auch Instandhaltungsarbeiten an der Oberleitung. Für die Bauarbeiten setzt die DB Großmaschinen wie eine Bettungsreinigungsmaschine und diverse Stopfmaschinen ein. Insgesamt führen die Fachleute mehr als 130 Einzelmaßnahmen in beiden Gleisen aus.

Die Arbeiten sind notwendig, damit der stark befahrene Streckenabschnitt auch weiterhin zuverlässig betrieben werden kann. Für die Zeit der Arbeiten ist die Strecke für den Zugverkehr gesperrt. Fahrgäste im Regionalverkehr werden gebeten, die bereitstehenden Busse als Ersatz zu nutzen. Die Züge des Fernverkehrs werden während der Bauzeit über alternative Strecken geleitet.

Die Arbeiten haben auch Auswirkungen auf den Straßenverkehr. Um die komplexen Oberbauarbeiten im Gleis auszuführen, müssen zum Teil auch Bahnübergänge entlang der Strecke gesperrt werden. Daraus ergeben sich die folgenden Auswirkungen: 

  • 26. Juni (10 Uhr) bis 10. Juli (6 Uhr): Sperrung der Bahnübergänge Breitzbacher Weg (Hünfeld), L 3471 (Haunetal), Oberhaun (Hauneck) und Johannesberg (Hauneck)
  • 30. Juni (12 Uhr) bis 3. Juli (14 Uhr): Sperrung des Bahnübergangs Am Mittelrück (Ludwigsau)
  • 30. Juni (6 Uhr) bis 2. Juli (14 Uhr): Sperrung des Bahnübergangs Ludwigsaumühle (Ludwigsau).

Die zuständigen Straßenbaulastträger nutzen den Sperrzeitraum, um Bauwerksprüfungen an Straßenbrücken durchzuführen, die nur unter ausgeschalteter Oberleitung erfolgen können.

Aktuell entstehen vor Ort bereits Baustellen- und Zwischenlagerungsflächen für das benötigte Baumaterial. Ab dem 26. Juni arbeiten die Fachleute dann in mehreren Schichten, um das umfangreiche Bauprogramm umzusetzen. 

Die DB setzt alles daran, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen und Lärmbelästigungen so gering wie möglich zu halten und bittet für die mit den Bauarbeiten verbundenen Einschränkungen und Unannehmlichkeiten um Entschuldigung und Verständnis.

Ersatzverkehr mit Bussen

Damit die Reisenden im Regionalverkehr auch während der Bauphase mobil bleiben, gibt es zwischen Fulda und Bebra ein umfangreiches Ersatzverkehrskonzept mit Bussen. Da die Ersatzbusse im regulären Straßenverkehr unterwegs sein werden und grundsätzlich nicht so schnell wie die Züge fahren können, sollten Fahrgäste für ihre Reise mehr Zeit einplanen. Außerdem können in den Bussen aus Platzgründen keine Fahrräder mitgenommen werden. Das genaue Konzept des Schienenersatzverkehrs ist derzeit noch in Erarbeitung. Die entsprechenden Fahrtzeiten werden sukzessive in die digitalen Auskunftsmedien hinterlegt. 

Im Fern- und Güterverkehr sind Umleitungen vorgesehen. ICE-Züge der Relation Frankfurt – Erfurt – Berlin/Dresden werden zwischen Frankfurt und Erfurt umgeleitet, die Halte in Fulda, Bad Hersfeld, Eisenach und Gotha können nicht bedient werden.

Weitere umfangreiche Bauarbeiten im ersten Halbjahr 2027

Weil die Strecke zwischen Fulda und Bebra zu den meistbefahrenen Strecken Deutschlands gehört, sind weitere Instandhaltungsarbeiten an der Strecke geplant, um auch künftig einen stabilen Zugverkehr zu gewährleisten. 

Vom 5. Februar bis 24. Mai 2027 finden nochmals Arbeiten auf dem Streckenabschnitt statt. Dann erneuert die DB weitere Gleise und Weichen.