Artikel: Eifelstrecke: Bis März 2027 durchgehender Zugverkehr zwischen Köln und Trier
(Frankfurt am Main, 27. März 2025) Auf der Eifelstrecke zwischen Trier und Köln fahren ab dem 30. März 2026 für ein Jahr wieder durchgehend Züge. Damit Pendlerinnen und Pendler werktags wieder verlässlich unterwegs sein können, arbeitet die Deutsche Bahn (DB InfraGO) für die Elektrifizierung der Strecke zwischen dem 30. März 2026 und dem 25. März 2027 überwiegend nachts. Einzige Ausnahme bilden ab Mai Arbeiten im nördlichen Teil in Nordrhein-Westfalen, die an den Wochenenden auch tagsüber stattfinden.
Die DB hat in Abstimmung mit dem Zweckverband SPNV-Nord ihren Bauablauf für die Elektrifizierung der 160 Kilometer langen Eifelstrecke optimiert. Das gemeinsame Ziel: Für die Reisenden trotz des enormen Baupensums einen länger bestehenden und verlässlichen Bahnverkehr zu bieten. Die Fahrgäste profitieren nun ein Jahr lang von einem stabilem Fahrplanangebot. Damit die Gesamtfertigstellung zum geplanten Ende 2028 weiterhin gelingen kann, finden dann gebündelte Arbeiten in den Jahren 2027 und 2028 statt.
Die Elektrifizierung der Strecke ist umfangreich: Dafür ziehen die Bautrupps insgesamt 300 Kilometer neuem Fahrdraht, sie passen 56 Brücken, zehn Tunnel sowie Gleisen und Weichen auf 17 km Länge an. Insgesamt verlegen sie 280 Kilometer Kabel und errichten zehn Bahnstromanlagen.
Mit dem schnellen Wiederaufbau der von der Flut 2021 zerstörten Eifelstrecke hat die DB auch die Stellwerkstechnik erfolgreich modernisiert. Seit Sommer steuert neue und moderne Leit- und Sicherungstechnik den Zugverkehr auf der gesamten Strecke. Für einen verlässlichen, flexiblen Bahnverkehr hat die Bahn in Gerolstein und Euskirchen zwei moderne elektronische Stellwerke gebaut. Zudem haben die Bauteams Flutschäden an 24 Bahnübergängen behoben, diese technisch erneuert und mehr als 200 Signale an die neuen Stellwerke angeschlossen.
Weitre Informationen unter: www.eifel-strecke.de