Für eine robustere Schiene: DB bündelt im März Bauarbeiten auf der Main-Weser-Bahn

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27. Februar 2026, 13:30 Uhr
Frankfurt am Main
Arbeiten für das Elektronische Stellwerk Stadtallendorf sowie Weichen- und Gleiserneuerungen • Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr • Ersatzverkehr wird aktuell erarbeitet, um Fahrgäste trotz Baumaßnahmen mobil zu halten • NVV und RMV informieren zeitnah über Fahrtmöglichkeiten

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) modernisiert die Infrastruktur in Mittelhessen und bündelt im März zahlreiche Modernisierungsarbeiten auf der Main-Weser-Bahn zwischen Cölbe und Edermünde-Grifte. Im Mittelpunkt steht das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) Stadtallendorf, das ab 2028 die bestehende Stellwerkstechnik zwischen Kirchhain und Treysa ersetzt. Parallel nutzt die DB die Streckensperrungen für Gleis- und Weichenerneuerungen sowie für Maßnahmen zur Barrierefreiheit. Mit dieser Bündelung reduziert die DB die Gesamtzahl der baubedingten Sperrungen für Fahrgäste und investiert konsequent in eine robustere Schiene.

Für das künftige ESTW Stadtallendorf führen die Bauteams umfangreiche Kabeltiefbauarbeiten durch, errichten neue Signalfundamente und bauen Gleisquerungen. Zeitgleich erneuert die DB InfraGO Weichen an den Bahnhöfen Felsberg-Gensungen, Borken, Neustadt, Kirchhain und Schlierbach sowie Gleise auf der Strecke zwischen Cölbe und dem Bahnhof Kirchhain. Für mehr Barrierefreiheit wird zudem der Bahnsteig am Haltepunkt Anzefahr provisorisch erhöht, damit ein stufenfreier Einstieg in die Züge möglich ist. 

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Die Arbeiten finden im Zeitraum von Freitag, 6. März, bis zum Freitag, 27. März 2026, statt. Um die Auswirkungen auf Pendler:innen und Schüler:innen werktags so gering wie möglich zu halten, wird der Verkehr von Montag bis Freitag eingleisig an den Baustellen vorbeigeführt. An den Wochenenden wird die Strecke voll gesperrt. Hierbei kommt es zu Fahrplananpassungen:

An den Wochenenden (jeweils Freitag, 21 Uhr bis Montag, 5 Uhr) verkehren die Züge der Linien RE30 und RE98 nur zwischen Frankfurt und Marburg. Zusätzlich entfällt am 7. und 8. März der Abschnitt zwischen Friedberg und Gießen. Zwischen Friedberg und Frankfurt verkehrt der RE30 wieder. Die RB39 fällt zwischen Wabern und Edermünde-Grifte aus und verkehrt zwischen Wabern und Bad Wildungen zu geänderten Fahrzeiten. Die RB41 muss zwischen Marburg und Kirchhain entfallen. 

An Werktagen (Montag bis Freitag) endet aufgrund der reduzierten Streckenkapazität die Linie RE98 aus Frankfurt kommend vorzeitig in Wabern, die RB41 entfällt zwischen Kirchhain und Treysa. Auf der gesamten Strecke muss mit Verspätungen gerechnet werden. Die RB39 fährt stündlich zwischen Kassel und Bad Wildungen, aber zwischen Wabern und Kassel mit geänderten Fahrtzeiten. Dadurch kommt es zur Verlängerung der Fahrzeiten in beide Richtungen und zu geringfügigen Änderungen in den Abfahrtszeiten, außer in Kassel Hbf.

Vom 9. bis zum 13. März entfällt der RE30 von 10 Uhr bis 18 Uhr auf dem Abschnitt Friedberg – Frankfurt Hbf. Fahrgäste nutzen bitte die noch verkehrenden Züge.

Die Ersatzverkehrskonzepte befinden sich aktuell noch in Bearbeitung und werden schnellstmöglich durch den Nordhessischen VerkehrsVerbund (NVV) und den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) an die Fahrgäste kommuniziert, u. a. auf den Internetseiten www.nvv.de und www.rmv.de. Ziel ist es, die Fahrgäste auch während der Einschränkungen zuverlässig mit dem ÖPNV an ihr Ziel zu bringen.

Fernverkehr: 

Die Züge der ICE-Linie 26 (Bremen – Hannover – Gießen – Frankfurt – Heidelberg – Stuttgart) werden zwischen Kassel und Frankfurt umgeleitet. Daher werden die Halte in Wabern, Treysa, Marburg (Lahn) und Gießen im Zeitraum der Baumaßnahmen nicht von Fernverkehrszügen angefahren.

Die Mehrheit der Züge der IC-Linie 34 (Münster – Dortmund – Siegen – Friedberg/ Frankfurt) beginnt und endet bis zum 20. März bereits in Dillenburg. Die Halte Wetzlar, Bad Nauheim und Friedberg (Hessen) entfällt bei diesen Zügen. 

Die DB bittet die Fahrgäste für die Einschränkungen um Verständnis. Die Fahrplanänderungen sind in den elektronischen Auskunftsmedien (z. B. DB Navigator oder unter www.bahn.de) eingepflegt.

Um die Bauarbeiten sicher durchführen zu können, müssen im Bauzeitraum mehrere Bahnübergänge für den Straßenverkehr gesperrt werden. 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis.