Hunsrückquerbahn: Erste Verkehre auf der Strecke erst ab August möglich

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30. Januar 2026, 09:00 Uhr
Frankfurt am Main
Wiederherstellung der Hunsrückquerbahn ist weitgehend abgeschlossen • Offen sind die Reparatur einer beschädigten Betonplatte sowie geplante Instandhaltungsarbeiten

Seit 2023 baut die Deutsche Bahn (DB InfraGO) auf der Hunsrückquerbahn, um die Strecke im Abschnitt zwischen Langenlonsheim und Büchenbeuren wieder grundlegend befahrbar zu machen. Die Bauarbeiten hierfür sind zum Großteil abgeschlossen. Im Februar erfolgt der Einbau der letzten technischen Elemente an den bestehenden Weichen. In den letzten Monaten hat die DB rund 40 Kilometer Gleisanlagen und den Belag von 45 Bahnübergängen erneuert sowie die Entwässerungsanlagen entlang der Strecke instandgesetzt.

Allerdings wurde bei den Bauarbeiten eine Betonplatte über einem Durchlass beschädigt. Bevor die Strecke wieder in Betrieb genommen werden kann, müssen die Schäden zunächst behoben werden. Die Planungen und statischen Prüfungen dazu sind beauftragt. Die Reparatur soll im März erfolgen.

Da vom 1. April bis zum 30. Juli 2026 umfangreiche Instandhaltungsarbeiten zwischen Langenlonsheim und Stromberg geplant sind und die Strecke in diesem Zeitraum ohnehin gesperrt ist, hat sich die DB dazu entschieden, die Inbetriebnahme der gesamten Strecke auf den Zeitraum nach diesen Bauarbeiten zu verschieben. Das heißt, dass nach aktuellem Planungsstand ab August erste Züge durchgehend auf der Hunsrückquerbahn fahren können.

Trassenanmeldungen des Güterverkehrs liegen für das Jahr 2026 nicht vor. Die angemeldeten Sonderfahrten für den Ausflugverkehr können im August starten.