Kurzfristige Gleissperrung in Ingelheim: Fahrgäste bleiben mit Ersatzverkehr mobil

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30. Januar 2026, 14:30 Uhr
Frankfurt am Main
Kurzfristige Gleissperrung für dringend notwendige Instandhaltungsarbeiten vom 31. Januar bis zum 5. Februar • Fahrgäste weichen auf alternative Zugverbindungen oder Ersatzverkehr mit Bussen aus, um an ihr Ziel zu gelangen

Vom 31. Januar bis zum 5. Februar kommt es zu Einschränkungen rund um Ingelheim. Bei regulären Inspektionen wurde festgestellt, dass sich der Zustand der Schwellen in Gleis 2 widererwartend verschlechtert hat. Da die Sicherheit unserer Fahrgäste und Mitarbeitende für die Deutsche Bahn (DB) stets die höchste Priorität hat, werden diese nun ausgetauscht. Dafür muss der Gleisabschnitt gesperrt werden. Für die Instandhaltungsarbeiten wird leider auch Gleis 3 benötigt. Zum einen haben Gleis 2 und 3 den gleichen Oberleitungs-Schaltbereich, zum anderen wird der Platz für die Baulogistik benötigt. Für die Fahrgäste bedeutet das leider, dass es in diesem Zeitraum zu zusätzlichen Einschränkungen kommen wird. Wir bitten um Verständnis.

31. Januar bis zum 5. Februar

Am Wochenende (31. Januar und 1. Februar) fährt die Regionalbahn RB33 mit Zusatzhalten zwischen Ingelheim und Mainz. Auch die Linie RE3 kann verkehren und hält zusätzlich in Gau-Algesheim. Die RB26 fährt von Koblenz kommend nur bis Bingen Hbf., ab Bingen Hbf. steht für die Fahrgäste ein Ersatzverkehr in Richtung Mainz bereit. Die Linien RE2 kann zwischen Gau-Algesheim bzw. Bingen Hbf. und Mainz Hbf. leider nicht verkehren. Die Linie RE15 muss zwischen Bad Kreuznach und Mainz Hbf. entfallen, hier können Fahrgäste auf die Linien RE3 und RB33 ausweichen.

In der Woche vom 2. bis zum 5. Februar um 5.00 Uhr in der Früh ist das Verkehrsangebot im Schienenpersonennahverkehr leider stark eingeschränkt, weil nur auf einem Gleis gefahren werden kann und ein Teil der Güter- und Fernverkehrszüge ebenfalls den Streckenabschnitt nutzen müssen. Die Linie RE3 fährt auf dem Regellaufweg zwischen Mainz und Saarbrücken.  Als zweite Linie verkehrt die RB26 tagsüber (5:30 bis 20:15 Uhr) regulär – allerdings entfallen die stündlich verkehrenden Zwischentakte zwischen Bingen Hbf. und Mainz Hbf. Im Zeitraum von 20:15 Uhr bis 5:30 Uhr verkehrt die Linie RB33 als zweite Linie und ersetzt in diesem Zeitraum die RB26, weshalb die RB33 die Halte Mainz-Mombach, Budenheim und Uhlerborn in den Nachtstunden mitbedient.  Tagsüber entfällt die RB33, aufgrund fehlender Wendemöglichkeiten in Gau-Algesheim bzw. Ingelheim zwischen Bad Kreuznach und Mainz Hbf. Die Linie RE 15 entfällt ebenfalls zwischen Bad Kreuznach und Mainz Hbf. Für beide Linien wird ein umfangreicher Busnotverkehr zwischen Bad Kreuznach und Mainz Hbf durch die verantwortlichen Eisenbahnverkehrsunternehmen eingerichtet.

Die Linie RE2 wendet bereits in Gau-Algesheim, mit direktem Anschluss an Busse des Ersatzverkehrs nach Ingelheim und Mainz. Die Fahrplantabellen des Busnotverkehrs werden von den Eisenbahnverkehrsunternehmen bzw. dem Verkehrsverbund veröffentlicht.

Weitere Details finden Sie auch in der Presseinformation der vlexx.

 5. Februar bis zum 5. März

Ab dem 5. Februar bis zum 5. März (wenn die Gleisarbeiten in Ingelheim abgeschlossen sind) kann auf der linken Rheinstrecke zwischen Mainz und Ingelheim nur ein eingeschränktes Angebot verkehren, da im Umfeld von Mainz nach wie vor Arbeiten für moderne Stellwerkstechnik stattfinden. Tagsüber verkehren die Linien RE3, RE15, RB26 und RB33 regulär bis nach Mainz. Nachts (21 bis 5 Uhr) und an den Wochenenden (Freitag ab 21 Uhr bis Montag 5 Uhr) ist die Strecke nur eingleisig befahrbar. In diesen Zeiten fahren die Züge der Linien RE3 und RB33 bis Mainz Hbf, wobei die Linie RB33 alle Zwischenhalte der Linie RB26 übernimmt. Die Linie RB26 fährt zwischen Mainz Hbf. und Ingelheim.  Die Linie RE2 entfällt bis einschließlich 8. Februar zwischen Gau-Algesheim und Mainz. Danach verkehrt sie Montag bis Freitag tagsüber regulär, nachts und am Wochenende muss sie zwischen Gau-Algesheim und Mainz entfallen.

Auch nach dem 5. März wird es auf der linken Rheinstrecke weiter zu Einschränkungen kommen, da die Hochleistungsstrecke für den Umleiterverkehr im 2. Halbjahr 2026, welcher durch die Generalsanierung der rechten Rheinstrecke auf die linke Rheinstrecke ausweicht, ertüchtigt werden muss.