Modernisierung der Strecke Friedberg – Nidda: Nächste Bauphase startet in den Osterferien 2026

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25. März 2026, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Anpassung im Zeitplan für Elektronisches Stellwerk Reichelsheim notwendig, um Zugbetrieb während der Landesgartenschau Oberhessen für Fahrgäste zu sichern • Abschluss der Bauarbeiten voraussichtlich Mitte 2028 • Während der Bauphasen bleiben Fahrgäste dank Ersatzkonzept mobil – zukünftig profitieren Fahrgäste von einer robusteren Schiene

In den Osterferien und im Herbst 2026 gehen die vorbereitenden Arbeiten für die Modernisierung der Strecke Friedberg – Nidda und das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) in Reichelsheim weiter. Hierfür investiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) in neue Signaltechnik in den Bahnhöfen Beienheim, Reichelsheim und Echzell. Weiterhin passt sie fünf Bahnübergänge entlang der Strecke auf die neue Technik an und erneuert sechs weitere Bahnübergänge komplett. Gleichzeitig baut die DB die Station Beienheim barrierefrei um: Der Außen- und der Mittelbahnsteig werden mit einer Höhe von 55 cm über Schienenoberkante neu errichtet, sodass ein stufenloser Einstieg in den Zug zukünftig möglich ist.

Der bisherige Zeitplan sah vor, die Arbeiten bis Ende 2026 abzuschließen. Da zum einen der für den Umbau der Station Beienheim erforderliche Planfeststellungsbeschluss noch nicht erreicht wurde und zum anderen eine ausgesprochen hohe Auslastung der Auftragnehmer im Bereich der Bahntechnik vorliegt, hat sich die DB entschlossen, den Zeitplan für das Projekt anzupassen. Somit ist auch sichergestellt, dass Besucher:innen während der Landesgartenschau Oberhessen vom 22. April bis zum 3. Oktober 2027  Züge für die An- und Abreise nutzen können. 

Für einen zuverlässigen Zugverkehr während der Landesgartenschau Oberhessen werden die mit kompletten Streckensperrungen verbundenen Arbeiten für den Bau des neuen ESTWs und der zugehörigen Steuerungstechnik bis nach dem Abschluss der Ausstellung verschoben. 2027 finden ausschließlich weitere vorbereitende Arbeiten für das Projekt statt, die entweder keinen Einfluss auf den Zugverkehr haben oder unter „rollendem Rad“, das heißt der Zugverkehr läuft trotz Baustelle weiter, durchgeführt werden können. Die Hauptbauarbeiten des Projektes werden auf den Zeitraum nach der Landesgartenschau verlegt. Die neue Technik wird voraussichtlich bis Mitte 2028 in Betrieb gehen. 

In diesem Jahr ist die Strecke zwischen Beienheim und Nidda wegen Kabeltief- und Oberbauarbeiten vom 30. März bis zum 10. April 2026 – in den Hessischen Osterferien – gesperrt. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Die Fahrplanänderungen sind in den Auskunfts- und Buchungssysteme eingearbeitet. Ab Oktober bis Mitte Dezember 2026 finden weitere vorbereitende und im Vorfeld geplante parallele Baumaßnahmen auf der Strecke statt, wie zum Beispiel der Umbau von Bahnübergängen oder Arbeiten an Schotter, Schienen und Schwellen zu Ertüchtigung der bestehenden Infrastruktur.