Nordmainische S-Bahn: Bauarbeiten zwischen Frankfurt und Maintal

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25. Juni 2026, 10:30 Uhr
Frankfurt am Main
Vorbereitungen für späteren Bau der neuen S-Bahn-Gleise • Bau von Hilfsbrücken, Kabelkanälen und Gründungen für Signale • Bauteams arbeiten rund um die Uhr für schnelle Fertigstellung und möglichst geringe Einschränkungen der Fahrgäste • Beeinträchtigungen durch Lärm              

Die Arbeiten für die Nordmainische S-Bahn gehen weiter. Damit die Deutsche Bahn (DB InfraGO) möglichst gebündelt bauen kann, fahren vom 29. Juni bis zum 17. Juli für rund drei Wochen keine Züge zwischen Frankfurt (Ost) und Hanau (West). Bis auf eine kurze Unterbrechung vom 3. bis zum 6. Juli sind die Bauteams auf der Strecke nördlich des Mains rund um die Uhr im Einsatz. Die Züge des Fernverkehrs und die Linien RE54, RE55 und RE85 werden überwiegend zwischen Hanau und Frankfurt umgeleitet, die Linien RB58 und RE59 fallen überwiegend zwischen Hanau und Rüsselsheim oder Frankfurt aus. Fahrgäste können alternativ den bereitgestellten Ersatzverkehr mit Bussen nutzen. Informationen dazu bieten die Auskunftsmedien wie bahn.de, DB Navigator oder auf www.hlb-online.de und der RMV-App. 

In dieser Zeit finden parallel zahlreiche Arbeiten statt: Zum einen bauen die Fachleute Hilfsbrücken auf Höhe der Ernst-Heinkel-Straße. Sie sind die Voraussetzung für den späteren Bau der dortigen Straßenunterführung: Die Ernst-Heinkel-Straße wird in Richtung Norden verlängert, um künftig an die Orber Straße anzuschließen. Dafür ist ab Frühjahr 2027 der Bau einer Straßenunterführung unter der Bahnlinie erforderlich. Damit der Zugverkehr auch während der Arbeiten an der neuen Unterführung weiterrollen kann, sind die Hilfsbrücken notwendig. 

Die Teams gründen zudem zahlreiche Signale und bauen Kabelschächte. Dies sind Voraussetzungen für den späteren Bau eines neuen Elektronischen Stellwerks in Maintal. Zudem bauen sie weiter an einem Logistikgleis und einer Baustraße, um spätere Baustellenverkehre auf Bahngelände führen zu können. Hinzu kommt der Abriss des alten Stellwerks am Rande des Frankfurter Ostparks. Auch weitere Kampfmittelsondierungen sowie Stopfarbeiten stehen auf dem Plan.                                                                                           

Um den Zeitraum der Einschränkungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten, finden die Arbeiten rund um die Uhr statt. Dabei kommen unter anderem Ramm- und Bohrgeräte zum Einsatz. Die DB bittet vorab um Verständnis für Beeinträchtigungen durch Lärm.

Fragen zum Projekt beantwortet das Projektteam gerne auch über das Projektpostfach: nms-info@deutschebahn.com. Interessierte können außerdem auf der Projektwebseite den Newsletter zum Bauprojekt abonnieren.

Die Nordmainische S-Bahn ist eine zweigleisige elektrifizierte Strecke für den Schienenpersonennahverkehr von Frankfurt am Main Ost über Maintal nach Hanau. Die S-Bahn soll zukünftig auf diesem Streckenabschnitt alle 15 Minuten während der Hauptverkehrszeiten fahren.

Das Bahnprojekt ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus und unterstützt auch die Realisierung des Deutschlandtakts. Es wird gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG für die Mobilitätswende vorangetrieben.