Artikel: Straßensperrungen an der Sternbrücke verlängert
Die Vollsperrung der Stresemannstraße im Bereich der neuen Sternbrücke muss um eine Woche bis Montag, 7. September 2026, 4 Uhr, verlängert werden. Grund dafür sind zusätzliche Arbeiten am Bahndamm: Aufgrund der schwierigen Untergrundverhältnisse muss deutlich mehr Boden ausgetauscht und neues Erdmaterial eingebracht werden als ursprünglich angenommen. Die bestehende Verkehrsführung wird fortgesetzt. Auch die Elbchaussee bleibt entsprechend länger geöffnet.
Rund 10.000 Tonnen Erde zusätzlich müssen für die Bahndammarbeiten über die Max-Brauer-Allee und die Kreuzung Stresemannstraße/Max-Brauer-Allee transportiert werden. Das wirkt sich auf die Baustellenlogistik und den anschließenden Straßenbau aus, der deshalb erst später als geplant beginnen kann.
Nach aktuellem Stand sollen die abschließenden Asphaltarbeiten in der Stresemannstraße am Wochenende 5./6. September erfolgen. Die Freigabe der Straße mit einer Fahrspur je Richtung ist für Montag, 7. September, vorgesehen.
Die Arbeiten an der Max-Brauer-Allee zwischen Schulterblatt und Stresemannstraße dauern ebenfalls länger. Der genaue Termin für die Fertigstellung der Max-Brauer-Allee am Kreuzungsbereich steht derzeit noch nicht fest. Vorgesehen ist dafür die zweite Septemberhälfte. Erst danach kann die Brücke auch auf der Max-Brauer-Allee wieder unterfahren werden. Anwohnende können bereits früher aus Richtung Schulterblatt wieder bis zum Kreuzungsbereich fahren.
Bis Ende Oktober kommt es noch zu Bauarbeiten und kleineren Verkehrseinschränkungen im Kreuzungsbereich, vor allem für Pflasterarbeiten an den Nebenflächen und Gehwegen.
Die Inbetriebnahme der Verbindungsbahn ist von der Verzögerung nicht betroffen. Die Arbeiten liegen weiterhin im Zeitplan. Der Zugverkehr über die neue Sternbrücke soll wie vorgesehen am 31. August 2026 frühmorgens mit Betriebsbeginn wieder aufgenommen werden.Stand der Arbeiten an der BahnstreckeAktuell wird der Bahndamm wiederhergestellt, parallel laufen die Arbeiten am Oberbau. Dafür werden rund vier Kilometer Schiene, etwa 3.000 Schwellen und rund 8.000 Tonnen Schotter eingebaut. Vorab wurde eine sogenannte Planumsschutzschicht zwischen Untergrund und Schotter eingebracht. Sie schützt und stabilisiert den Untergrund, verteilt die Belastungen aus dem Zugverkehr und unterstützt die Ableitung von Wasser. Für die Arbeiten kommen unter anderem Raupen und Walzen zum Einsatz.
Anschließend werden die Oberleitungsanlage sowie die Leit- und Sicherungstechnik aufgebaut und fertiggestellt. Danach folgen die erforderlichen Prüfungen und Abnahmen der Infrastruktur. Wenn diese erfolgreich abgeschlossen sind, kann die Strecke wie geplant am 31. August für den Zugverkehr freigegeben werden.