Artikel: Paul-Schäfer-Straße: Deutsche Bahn und Stadt Erfurt erneuern Brücke und Straße
Die Deutsche Bahn beginnt am Dienstag, 10. Februar 2026, mit der Erneuerung der westlichen Eisenbahnüberführung in der Paul-Schäfer-Straße in Erfurt. Gemeinsam mit der Stadt Erfurt wird im Zuge der Bauarbeiten auch der gesamte Straßenraum unter der Brücke grundhaft erneuert. Die Maßnahme ist bis Dezember 2026 geplant.
Die Arbeiten umfassen den vollständigen Ersatz der Brücke einschließlich aller erforderlichen Maßnahmen im Gleis- und Baufeldbereich. Dazu gehören unter anderem der Aus- und Einbau des Oberbaus, Erd- und Kabeltiefbauarbeiten, Maßnahmen an der Leit- und Sicherungstechnik (LST), der Telekommunikationstechnik (TK) sowie landschaftspflegerische Arbeiten.
Parallel dazu wird die unterführte Paul-Schäfer-Straße im Bereich der stadteinwärts führenden Fahrbahn umfassend neugestaltet. Gehwege und Fahrbahn werden erneuert, Leitungen neu verlegt und die Straßenbeleuchtung modernisiert.
Sperrungen im Bahn- und Straßenverkehr
Für die Arbeiten ist eine Sperrung des Streckenabschnitts Erfurt Hauptbahnhof – Erfurt Nord auf der Bahnstrecke Erfurt – Nordhausen erforderlich. Der Zugverkehr wird in der Zeit vom 13. März bis 20. September 2026 eingestellt.
Ein Schienenersatzverkehr wird nicht angeboten. Fahrgäste werden gebeten, in diesem Zeitraum den parallelen öffentlichen Personennahverkehr der Erfurter Verkehrsbetriebe zu nutzen.
Auch für den Straßenverkehr bringt die Baumaßnahme Einschränkungen mit sich: Die zwei Fahrspuren stadteinwärts werden im Bereich der Brücke für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Der Verkehr wird über die zweispurige Fahrbahn stadtauswärts umgeleitet. Alle Anlieger bleiben weiter erreichbar. Die Umleitung ist vor Ort ausgeschildert.
Baustellenverkehr und Anwohnerinformation
Während der Bauzeit ist mit erhöhtem Baustellenverkehr zu rechnen. Zum Einsatz kommen unter anderem Großbagger und Lkw. Die Deutsche Bahn und die Stadt Erfurt setzen alles daran, die Beeinträchtigungen für Anwohnende, Verkehrsteilnehmende und Reisende so gering wie möglich zu halten. Dennoch lassen sich Störungen und Änderungen im Bauablauf nicht vollständig ausschließen. Dafür bitten die Projektpartner um Verständnis.