Artikel: Aufgeweichter Bahndamm: Strecke zwischen Kreuzstraße und Westerham weiter gesperrt
Nach starken Schneefällen und anschließenden Regenfällen ist am Mittwochabend ein Teil des Bahndamms zwischen Kreuzstraße und Westerham abgerutscht. Ein in dem Bereich installiertes Warnsystem registrierte frühzeitig Bewegungen im Damm. Daraufhin wurde der Zugverkehr umgehend eingestellt. Zu keiner Zeit bestand eine Gefahr für Reisende oder den Bahnbetrieb.Der betroffene Damm weist erhebliche Schäden auf und kann erst nach umfassenden Instandsetzungsmaßnahmen sowie einer abschließenden Freigabe durch einen Sachverständigen wieder befahren werden.
Derzeit ist der Abschnitt zwischen Kreuzstraße und Westerham gesperrt. Die Bayerische Regiobahn (BRB), die auf der Strecke fährt, setzt ersatzweise Busse zwischen Holzkirchen und Bruckmühl ein. Informationen finden sich auf der Internetseite der BRB unter www.brb.de. Zur ausführlichen und zuggenauen Information in Echtzeit können auf Facebook die „BRB Störungsinfo“ sowie die WhatsApp-Kanäle der BRB genutzt werden: www.brb.de/whatsapp.Mitarbeitende der InfraGO arbeiten gemeinsam mit Fachfirmen und Gutachtern an einem Konzept für die zügige Reparatur. Die eigentlichen Bauarbeiten können starten, sobald sich der beschädigte Damm ausreichend gesetzt hat. DB InfraGO informiert zeitnah zur voraussichtlichen Wiederaufnahme des regulären Zugverkehrs. Der Damm wird unabhängig vom aktuellen Ereignis seit 2025 umfassend saniert, da die Strecke Holzkirchen–Rosenheim im Jahr 2028 als wichtige Umleiterroute während der Generalsanierung München–Rosenheim dient. Nach Abschluss der Arbeiten im Laufe des Jahres wird der Damm auch bei zukünftigen Starkregenereignissen deutlich widerstandsfähiger sein.
Unabhängig davon entfallen noch bis Ende März die meisten Halte der BRB-Linie RB 58 (Rosenheim – Holzkirchen – München) an den Stationen Heufeldmühle und Hinrichssegen. Der Grund ist eine Geschwindigkeitsreduzierung an mehreren Stellen.