Artikel: Mangfalltalbahn: vorübergehend kein Halt in Heufeldmühle und Hinrichssegen
Die Züge der von der Bayerischen Regiobahn (BRB) betriebenen Mangfalltalbahn RB 58 (Rosenheim – Holzkirchen – München) halten ab dem 25. Februar bis voraussichtlich 31. März nicht mehr an den Stationen Heufeldmühle und Hinrichssegen. Ausnahme sind die folgenden von vielen Schüler:innen genutzten Züge, die beide Stationen weiterhin anfahren:
Schülerzüge ab Heufeldmühle:Abfahrten in Richtung Rosenheim: 07:04 | 07:38 | 13:04Abfahrten in Richtung Holzkirchen: 07:20 | 13:27 | 13:59
Schülerzüge ab Hinrichssegen:Abfahrten in Richtung Rosenheim: 07:06 | 07:40 | 13:06Abfahrten in Richtung Holzkirchen: 07:18 | 13:25 | 13:57
Für alle anderen Fahrten ist ein Busersatzverkehr zwischen Heufeld und Bruckmühl mit allen Halten im Einsatz.
Mit den Haltausfällen soll der Betrieb auf der Strecke stabilisiert und ein pünktlicher Bahnverkehr sichergestellt werden. Dies ist notwendig, da die Züge wegen Schäden am Gleis an mehreren Stellen zwischen Bruckmühl und Bad Aibling vorübergehend in verringerter Geschwindigkeit fahren müssen. Da der Streckenabschnitt eingleisig ist, wirken sich die verlängerten Fahrzeiten stark auf die Zuverlässigkeit aus: Züge müssen an den wenigen zweigleisigen Bahnhöfen der Strecke auf die Ankunft des entgegenkommenden Zuges warten, ehe sie ihre Fahrt fortsetzen können. Die verlängerten Fahrzeiten lösen dadurch Kettenreaktionen aus, die Verspätungen auf andere Züge übertragen. Um bis zur Instandsetzung der Gleise trotzdem einen stabilen Betrieb im gewohnten Takt anbieten zu können, haben sich die DB InfraGO, die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) und die Bayerische Regiobahn (BRB) auf den Haltausfall in Hinrichssegen und Heufeldmühle verständigt.
Die DB InfraGO weiß um die Einschränkungen, die das für die betroffenen Fahrgäste der BRB bedeutet und bedauert die Fahrplanänderungen. Die Vorbereitungen für die notwendigen Instandsetzungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Unter anderem müssen dafür Weichenschwellen maßgefertigt und anschließend eingebaut werden.
DB InfraGO arbeitet mit Hochdruck daran, die bayerische Schieneninfrastruktur in der Fläche zu verbessern. Allein in diesem Jahr wird die DB InfraGO rund 500 Kilometer Gleise und über 200 Weichen in Bayern erneuern. Insgesamt fließen 2026 über vier Milliarden Euro in die Schieneninfrastruktur in Bayern.