Artikel: Mehr Qualität für Reisende und Güterverkehrskunden auf der Ries- und Remsbahn
Die geplanten Verbesserungen auf der Ries- und Remsbahn werden konkreter: Die DB InfraGO AG hat zusammen mit dem Bund, den Ländern sowie den Landkreisen Donau-Ries und Ostalbkreis die vor rund vier Monaten in einem Letter of Intent (LOI) vorgeschlagenen Maßnahmen gebündelt und priorisiert. Im Mittelpunkt stehen:
- die Modernisierung der Leit- und Sicherungstechnik,
- Verbesserungen an Kreuzungs- und Betriebsstellen,
- der barrierefreie Ausbau von Stationen,
- Maßnahmen, die den Betrieb noch flexibler und zuverlässiger machen, wie beispielsweise die Ausrüstung mit dem Europäischen Zugbeeinflussungssystem
Die DB InfraGO AG stimmt nun gemeinsam mit den beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen und den politischen Partnern die nächsten Schritte im Detail ab und vereinbart ein konkretes Maßnahmenpaket.
Ziel ist es, das Angebot für Reisende und Güterverkehrsunternehmen spürbar zu verbessern. Dafür sollen die Strecken leistungsfähiger werden, damit dort künftig mehr Züge verkehren können. Während der Korridorsanierung der Bahnstrecke Ulm–Augsburg im Jahr 2034 übernehmen sie eine wichtige Umleitungsfunktion. Gleichzeitig sollen die Verbindungen dauerhaft zuverlässiger werden.
Mehrere Projekte laufen bereits:Daneben kommen viele Projekte zur Verbesserung der Strecken bereits konkret voran. Dazu gehören:
- die Erneuerung der Stellwerkstechnik im Abschnitt Wörnitzstein–Möttingen sowie die Ausstattung der Riesbahn mit dem Europäischen Zugbeeinflussungssystem ETCS,
- die Erneuerung beziehungsweise der Ersatz mehrerer Bahnübergänge und Brücken,
- Gleiserneuerungen im Bereich Nördlingen,
- der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Möttingen,
- sowie die Errichtung eines neuen Außenbahnsteigs in Lauchheim.
Gute Nachrichten gibt es auch für den Straßenverkehr in Nördlingen: Der Bahnübergang Nürnberger Straße wurde heute wieder für den Verkehr freigegeben. Im Zuge der Arbeiten am neuen elektronischen Stellwerk wurde die Anlage erneuert und an die moderne Leit- und Sicherungstechnik angepasst. Damit ist sie künftig dauerhaft sicher in den Betrieb eingebunden. Während der Bauzeit kam es zeitweise zu Einschränkungen für den Straßenverkehr; diese entfallen nun mit der Wiederinbetriebnahme des Bahnübergangs.