Artikel: Nach Hangrutsch: Bahnstrecke zwischen Kreuzstraße und Westerham bleibt bis Ende April gesperrt
Nach einem Hangrutsch bleibt die Bahnstrecke zwischen Kreuzstraße und Westerham für die nötigen Reparaturarbeiten voraussichtlich noch bis Ende April für den Zugverkehr gesperrt. Nach starken Schneefällen und anschließenden Regenfällen war am 25. Februar ein Teil des Bahndamms in dem Bereich abgerutscht. Ein installiertes Warnsystem hatte frühzeitig Bewegungen im Damm registriert. Anschließend wurden der Zugverkehr vorsorglich eingestellt und ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen seitens der Bayerischen Regiobahn (BRB) eingerichtet. Die BRB ist gerade dabei, den SEV bis zur erfolgreichen Stabilisierung des Damms weiterhin zu bestellen.
Die für die Stabilisierung erforderlichen Arbeiten erfolgen mit einem Spezialverfahren: Die Böschungssicherung wird mittels Mikropfählen durchgeführt – umgangssprachlich auch als „Vernagelung“ bezeichnet. Dieses Verfahren ist zur Sicherung von Hängen üblich. Zudem nehmen neu installierte Rigolen Regenwasser auf und lassen es so besser versickern. Durch diese nachhaltige Sanierung wird der Damm bei künftigen Starkregenereignissen deutlich widerstandsfähiger sein.
Aktuell rechnen die Fachleute mit einer Bauzeit von rund acht Wochen. Genauere Prognosen sind allerdings erst nach den ersten Baufortschritten möglich. Zudem haben auch die Witterungsbedingungen Einfluss auf die Arbeiten – insbesondere Niederschläge können die Stabilität des derzeit labilen Damms beeinträchtigen, sodass die Arbeiten mit schweren Baugeräten zeitweise pausieren müssten.
Unabhängig von der Dammsanierung entfallen auf der BRB-Linie 58 (Rosenheim – Holzkirchen – München) wegen einer Geschwindigkeitsreduzierung an mehreren Stellen noch bis Ende März die meisten Halte an den Stationen Heufeldmühle und Hinrichssegen. Informationen zu den Fahrplanänderungen finden Fahrgäste auf der BRB-Internetseite unter www.brb.de. Zur ausführlichen und zuggenauen Information in Echtzeit können auf Facebook die „BRB Störungsinfo“ sowie die WhatsApp-Kanäle der BRB genutzt werden: www.brb.de/whatsapp.