Artikel: Deutsche Bahn baut Güterzugstrecke: Geänderte Verkehrsführung auf der A5 zwischen den Anschlussstellen Freiburg-Nord und Teningen
Die Deutsche Bahn (DB) baut zwischen Offenburg, Freiburg und Müllheim im Markgräflerland eine neue Güterzugstrecke. Im ersten Bauabschnitt zwischen Riegel und March verlaufen die Gleise parallel zur Autobahn A5. Die DB erneuert zahlreiche Brückenbauwerke über die A5. Dadurch kommt es in den nächsten Jahren wiederholt zu geänderten Verkehrsführungen und Einschränkungen auf der A5.
In der ersten Phase ist der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Teningen und Freiburg-Nord betroffen. Für die Einrichtung der neuen Verkehrsführung wird es ab dem 6. Juli 2026 zu ersten Einschränkungen kommen. Ab dem 13. Juli 2026 werden die Fahrspuren in beiden Fahrtrichtungen auf einer Länge von 1,3 Kilometern nach außen verschwenkt und über die jeweils äußere Fahrspur sowie den Standstreifen geleitet. Die Anzahl der Fahrstreifen bleibt erhalten, die Spurbreite wird jedoch reduziert und die Geschwindigkeit auf 80 km/h beschränkt. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, den Bereich unter Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen und unter erhöhter Aufmerksamkeit zu durchfahren. Die beschriebene Verkehrsführung bleibt voraussichtlich bis Mitte September 2026 bestehen. In dieser Zeit entfernen Baufachleute Leitplanken und Bepflanzung vom Mittelstreifen und asphaltieren diesen, sodass er befahren werden kann.
Die DB errichtet in dem Bereich neue Brückenbauwerke über den Feuerbach in der Teninger Allmend. Der Feuerbach unterquert die Autobahn heute mittels eines Durchlasses. Aus umweltfachlichen Gründen erweitert die DB die Querung und ersetzt sie durch ein Brückenbauwerk. Hinzu kommt eine zweite Brücke, damit der Feuerbach die neue Bahnstrecke queren kann. Die DB baut die neuen Brücken in mehreren Etappen, um den Verkehr auf der Autobahn A5 möglichst wenig zu beeinträchtigen. Die DB wird jeweils zu Beginn einer neuen Verkehrsführung informieren.
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Das Bahnprojekt Karlsruhe–Basel wird kofinanziert von der Europäischen Union.