Presseinformationen

Drehgenehmigung Drehgenehmigung
FAQ FAQ Mediathek Mediathek Kundenkontakt Kundenkontakt

Presseinformationen aus Bayern

16. Mai 2024, 10:48 Uhr
München

Artikel:  „Ein Quantensprung für digitale Bürgerbeteiligung bei der Deutschen Bahn“

Neues Online-Tool mit Infos zum Bahnausbau zwischen Hof und Martinlamitz • Fragen und Anliegen zum Projekt können bis 3. Juni virtuell eingetragen werden

360-Grad-Rundumsichten von verschiedenen Standpunkten aus, 3-D-Visualisierungen des barrierefrei umgebauten Bahnhof in Hof, die Auswirkungen des Schalls für jedes einzelne Haus nach dem Bahnausbau in Form von Lärm-Isophonen: Ab heute können Bürgerinnen und Bürger unter www.bahnausbau-nordostbayern.de einen virtuellen Blick ins nächste Jahrzehnt entlang der Bahnstrecke Hof-Martinlamitz werfen. Die Deutsche Bahn beschreitet mit ihrem umfassenden Online-Tool neue Wege in der Projektinformation.

„Das ist ein Quantensprung für digitale Bürgerbeteiligung“, freut sich der Leiter des Bahnausbaus Nordbayern, Matthias Trykowski, über den Startschuss des Angebots. „So werden für alle Anwohnerinnen und Anwohner die Auswirkungen des Bahnausbaus, beispielsweise Verbesserungen durch Schallschutz auf höchstem Niveau, erlebbar.“

Die Bahnstrecke Hof-Martinlamitz ist Teil des Ostkorridors Süd, der die Saale mit Regensburg an der Donau verbindet. Mit über 180 Kilometern ist er Bayerns längstes Ausbauprojekt auf der Schiene. Die Deutsche Bahn lädt die Bevölkerung ein, das virtuelle Informationsangebot rege zu nutzen. Mit einer Beteiligungsaktion anlässlich des Starts besteht vom 17. Mai bis 3. Juni 2024 die Möglichkeit, Fragen und Anliegen zu den Ausbaumaßnahmen direkt im Online-Tool einzutragen. Diese fließen in die weiteren Planungsschritte mit ein. Auch nach diesem Zeitraum steht das digitale Instrument für umfassende Information zur Verfügung. Ab 2025 soll das Tool zusätzlich alle Informationen zum Abschnitt zwischen Martinlamitz und Marktredwitz beinhalten.

Mithilfe des neuen virtuellen Angebots hat die DB aktuell zudem eine Visualisierung des Streckenabschnitts zwischen Hof und Oberkotzau als 3-D-Film produziert. Dieses können Interessierte auf dem Youtube-Kanal des Bahnausbau Nordostbayern abrufen: Bahnausbau Nordostbayern - YouTube


15. Mai 2024, 10:00 Uhr
München

Artikel: Ticket-Kauf mit Beratung: Im Münchner S-Bahn-Netz gibt es jetzt sechs DB Video-Reisezentren

Weiteres Video-Reisezentrum in Dachau in Betrieb • Kund:innen profitieren von längeren Öffnungszeiten • Erneuerung der Automaten läuft auf Hochtouren

Seit kurzem ist am Bahnhof Dachau das sechste Video-Reisezentrum der DB im Münchner S-Bahn-Netz in Betrieb. Hier sowie in Moosach, Freising, Starnberg Nord, Tutzing und Wolfratshausen erhalten Reisende Fahrkarten für den Nah- und Fernverkehr sowie MVV-Tickets mit persönlicher Beratung per Video. Die sechs Standorte ergänzen die weiterhin bestehenden neun klassischen Reisezentren und zwei S-Bahn-Kundencenter. Neu sind die deutlich verlängerten Öffnungszeiten der Video-Reisezentren von 85 Stunden pro Woche. Damit stärken Deutsche Bahn und Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) den persönlichen Service für die Fahrgäste.

DB Video-Reisezentrum S-Bahnhof München-Moosach
In Moosach steht einer der insgesamt sechs Video-Reisezentren im Netz der S-Bahn München,

Die Bedienung ist denkbar einfach: Per Knopfdruck startet eine Videokonferenz mit DB-Mitarbeitenden. Während des Beratungs- und Verkaufsvorgangs können Kund:innen jeden Schritt live auf einem zweiten Display mitverfolgen. Fahrgäste erhalten das gesamte Fahrkartensortiment des MVV sowie Angebote der DB inklusive Auslandsfahrten, Fahrradreservierungen und BahnCards. Die Tickets werden direkt gedruckt und können bar, mit Girocard oder Kreditkarte bezahlt werden. Alle sechs Video-Reisezentren sind besonders lange geöffnet und stehen montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr und am Wochenende von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung.

Unterdessen läuft auch der Austausch der Fahrkartenautomaten in den 150 Münchner S-Bahnhöfen und einigen angrenzenden Stationen weiter auf Hochtouren. Mittlerweile können die Fahrgäste ihre Tickets bereits an insgesamt rund 220 neuen Automaten in 83 Bahnhöfen erwerben. Parallel zum fortschreitenden Rollout optimiert die DB einige Funktionen. So befindet sich jetzt die Linienkarte im unteren Bildschirmbereich, während die Eingabemaske für Start und Ziel nach oben wandert. Beide Elemente können jederzeit durch Antippen des Touchscreens verschoben werden. Auch die Berührungsempfindlichkeit des Displays ist verbessert worden. Nach wie vor werden mehr als die Hälfte aller MVV-Tickets am Automaten gekauft.

Die insgesamt über 400 neuen Fahrkartenautomaten und sechs Video-Reisezentren sind Bestandteil des Vertrags zwischen BEG und DB für den Ticketverkauf im Münchner S-Bahn-Netz, der am 1. Januar 2024 in Kraft getreten ist und bis Dezember 2033 läuft. Die BEG plant, finanziert und kontrolliert den bayerischen Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Freistaats. Die modernste Automatengeneration der DB mit dem XXL-Display kommt bundesweit erstmals zum Einsatz und macht den Ticketkauf zum Kinderspiel. Die 70 mal 40 Zentimeter großen, hochauflösenden und besonders hellen 32“ Touchscreens zeigen neben der Eingabemaske für den Fahrkartenkauf eine Karte mit den Linien Haltestellen von Regionalzügen, S- und U-Bahnen. So können sich Reisende schnell orientieren und das gewünschte Ziel direkt aus der zoombaren Karte wählen. Ein Display im oberen Bereich zeigt die nächsten Abfahrten an der jeweiligen Station in Echtzeit an. Neu ist auch eine Warenkorbfunktion, die den Kauf mehrerer Tickets in einem Vorgang ermöglicht. Zahlen können Fahrgäste in bar sowie mit Karte, Smartphone oder Smartwatch. An Standorten mit mehreren Automaten kommen ergänzend bargeldlose Automaten zum Einsatz.

13. Mai 2024, 09:30 Uhr
München

Artikel: Meilenstein für Ostkorridor Süd: DB reicht erste Genehmigungsplanung ein

Moderne Infrastruktur und barrierefreie Bahnhöfe für starke Schiene in Nordbayern • DB setzt bei Gestaltung des Schallschutzes kommunale Wünsche um

Die Deutsche Bahn (DB) hat die Genehmigungsunterlagen für den ersten Abschnitt des Bahnprojekts Ostkorridor Süd beim Eisenbahn-Bundesamt eingereicht. Damit ist ein großer Meilenstein für eine starke Schiene in Nordbayern geschafft. Der Ostkorridor Süd zwischen Hof und Regensburg ist mit über 180 Kilometern Bayerns längste Ausbaustrecke und Teil der wichtigen Nord-Süd-Verbindung im europäischen Schienenverkehr. Bei der Planung des insgesamt 26 Kilometer langen Projektabschnitts zwischen Hof und Martinlamitz (Stadt Schwarzenbach a.d. Saale), der nun zur Genehmigung eingereicht wurde, hat das DB-Team eng mit der Region zusammengearbeitet und gemeinsam den Schallschutz optimiert.

Matthias Trykowski, Leiter des Bahnausbau Nordbayern, betont: „Der Bahnausbau stärkt das östliche Oberfranken als Verkehrsknoten zwischen Bayern und Sachsen sowie Franken und Tschechien. Im Zuge der Elektrifizierung am Ostkorridor Süd setzen wir insgesamt rund 7.000 Oberleitungsmaste und modernisieren über 200 Brückenbauwerke. Mit dem barrierefreien Umbau der oberfränkischen Bahnknoten Hof und Marktredwitz schafft die DB zudem Voraussetzungen für die Wiedereinführung von Fernverkehrszügen zwischen München und Dresden.“

Projektleiter Holfeld hebt die gute Zusammenarbeit mit der kommunalen Ebene hervor: „Durch den Bahnausbau schaffen wir Schallschutz für die Bevölkerung auf höchstem Niveau. Bei der Entwurfs- und Genehmigungsplanung konnten wir viele gestalterische Wünsche der Städte und Gemeinden berücksichtigen.“

Oberkotzaus Bürgermeister Stefan Breuer betont, dass sich die kommunalen Gremien sehr intensiv mit der Gestaltung der Lärmschutzwände beschäftigt haben: „Wir freuen uns, dass die Bahn unseren Wünschen und Anliegen Rechnung trägt. Neben dem Neubau der Schwesnitzbrücke, aktuell ein großer Lärmfaktor, stellt auch die neue Führung des Radwegs eine deutliche Verbesserung dar.“

Die Lärmschutzwände (LSW) in Oberkotzau sind optimiert: Eine Kombination aus hochabsorbierenden Elementen und transparenten Lärmschutzelementen sowie einem Digitaldruckmotiv in Gesteinsoptik „Reinersreuther Granit“ schafft neben einer effizienten Schutzwirkung auch eine gute Integration in das Ortsbild. An drei Brücken über die Schwesnitz und den Mühlbach sollen die Lärmschutzwände auf der gesamten Höhe transparent ausgeführt werden.

Die Deutsche Bahn rechnet damit, dass die Offenlage der Planunterlagen durch das Eisenbahn-Bundesamt voraussichtlich im Sommer 2024 beginnt. Die Genehmigungsplanung des zweiten oberfränkischen Projektabschnitts zwischen Martinlamitz und Marktredwitz schließt die DB 2025 ab. Die oberpfälzischen Abschnitte des Ostkorridor Süd befinden sich derzeit in der Vorplanung. Mehr zum Ausbauprojekt finden Sie hier: bahnausbau-nordostbayern.de/ostkorridor-sued

10. Mai 2024, 10:00 Uhr
München

Artikel: DB Schülerbegleiter:innen aus Dachau erhalten ihre Zertifikate

Erfolgreicher Abschluss der knapp dreimonatigen Ausbildung • Motto: "Überzeugen statt Petzen"

7 Schüler:innen des Ignaz Tascher Gymnasium Dachau haben nach Abschluss ihrer Ausbildung zu DB Schülerbegleiter:innen ein Zertifikat erhalten. Dieses Schriftstück können sie bei der Suche nach einem Arbeitsplatz ihren Bewerbungsunterlagen beilegen. Zusätzlich zum Zertifikat überreichten Vertreter:innen der S-Bahn München den Schüler:innen noch einen DB Schülerbegleiter-Ausweis.

Bei der Zertifikatübergabe: die Schüler:innen des Gymnasiums Dachau mit: Klaus Figur, S-Bahn München Trainer | Christina Kühnel, Vorsitzende des Elternbeirates | Tilo Stock, S-Bahn München | Kai Kühnel, stellv. Bürgermeister Dachau | Uta Franz, Betreuungslehrerin | Patrik Maier, Sicherheitsbeauftragter der Schule (v.l.n.r )


Im Schülerverkehr kommt es an Bahnsteigen oder in Zügen immer wieder zu Vorfällen, bei denen Fahrzeuge beschädigt, der Zugverkehr behindert oder Fahrgäste gestört werden. Teilweise sind auch gefährliche Verhaltensweisen zu beobachten, wie das unerlaubte Überschreiten der Gleisanlagen oder Rempeleien auf den Bahnsteigen. Vier Trainer:innen der S-Bahn München bilden darum gemeinsam mit der Bundespolizei Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe gemäß dem Motto „Überzeugen statt Petzen“ aus. 

Die Aufgabe der DB Schülerbegleiter:innen besteht nicht darin, Fehlverhalten zu erfassen und darüber zu berichten. Vielmehr sollen sie mit ihren Mitschülern sprechen und sie davon überzeugen, ihr Verhalten zu ändern.

In der knapp dreimonatigen Ausbildung wird besonderer Wert auf die Themen Deeskalation, Konfliktbewältigung, Körpersprache, neutrales Verhalten, Kommunikationstechniken, sicheres und freundliches Auftreten, Umgang mit Provokationen und der Beilegung von Streitigkeiten gelegt. Vor allem lernen die Schüler:innen, Verantwortung zu übernehmen.

DB Schülerbegleiter:innen sind ehrenamtlich und freiwillig tätig. Sie unterliegen keinem Handlungszwang. Bei jeder Situation im Zug entscheiden sie selbst, ob ihr Eingreifen die Situation verbessern könnte oder nicht.

Für das Programm werden jährlich 50.000 Euro investiert. 


10. Mai 2024, 09:30 Uhr
München

Artikel: Bauarbeiten auf der S7: Umfangreiche Fahrplanänderungen vom 17. Mai bis 5. Juni

DB erneuert Schienen und Schwellen • Schienenersatzverkehr und weniger S-Bahnen auf dem westlichen Linienast der S7

Die Deutsche Bahn baut für eine Starke Schiene und erneuert zwischen Solln und Großhesselohe Isartalbahnhof insgesamt über sechs Kilometer Schienen sowie Schwellen und verlängert ein Abstellgleis in Großhesselohe. Im Zuge der Bauarbeiten kommt es von Mitte Mai bis Anfang Juni zu Fahrplanänderungen auf dem westlichen Linienast der S7.

Von Freitag, 17. Mai, ca. 21 Uhr, durchgehend bis Mittwoch, 5. Juni, ca. 8:30 Uhr, fahren die S-Bahnen wie folgt:

  • Tagsüber bis ca. 21 Uhr fahren nur einmal pro Stunde durchgehende S-Bahnen zwischen Harras und Wolfratshausen. Sie werden auf dem Abschnitt Höllriegelskreuth - Wolfratshausen durch zusätzliche Pendelzüge ergänzt. Außerdem sind jeweils einmal stündlich reguläre Ersatzbusse sowie Expressbusse zwischen Harras und Höllriegelskreuth unterwegs: Die regulären Busse halten an allen Stationen, die Expressbusse halten nur in Solln und Mittersendling und benötigen für die Fahrt 20 Minuten.
  • Nachts ab ca. 21 Uhr entfallen alle S-Bahnen zwischen Harras und Höllriegelskreuth. Ersatzweise fahren dann Busse im 20-Minuten-Takt mit Halt an allen Stationen. Zwischen Höllriegelskreuth und Wolfratshausen pendeln S-Bahnen im 40-Minuten-Takt.

Für vorbereitende Arbeiten kommt es bereits in den Nächten ab 10. Mai zu Fahrplanänderungen auf dem westlichen Linienast der S7.

S-Bahn München informiert über Fahrplanänderungen

Die DB informiert ihre Fahrgäste an den Stationen und in den S-Bahnen. Die Fahrpläne sind außerdem auf s-bahn-muenchen.de/baustellen zu finden und in der Online-Fahrtauskunft enthalten. Wer seine Fahrt mit den Apps im MVV, auf der Webseite oder am Automaten plant, bekommt automatisch die beste Verbindung. Die S-Bahn München setzt am Harras ergänzend Mitarbeitende zur Reisendenlenkung ein, die Auskünfte geben und über den Ersatzverkehr informieren. Für Fragen steht der Kundendialog der S-Bahn München täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.

08. Mai 2024, 12:00 Uhr
München

Artikel: Grün und Grün gesellt sich gern: ICE 4 auf den Namen „Nationalpark Bayerischer Wald“ getauft

ICE wirbt erstmals für einen Nationalpark • Taufpaten würdigen erfolgreiches Engagement des Nationalpark Bayerischer Wald in der Kooperation Fahrtziel Natur • ICE 4 verbindet Reisekomfort, innovative Technik und hohe Energieeffizienz

Eine gelungene Paarung: Ein klimafreundlicher ICE 4 wurde heute in Plattling mit Wasser aus der Großen Ohe und dem Kleinen Regen, das von Rangern abgeschöpft wurde, auf den Namen Nationalpark Bayerischer Wald getauft. Erstmals steht damit ein Nationalpark der von BUND, NABU, VCD und Deutscher Bahn getragenen Kooperation Fahrtziel Natur als Namensgeber für einen ICE Pate. Der Nationalpark Bayerischer Wald engagiert sich gemeinsam mit dem Naturpark Bayerischer Wald seit 2002 in der Kooperation und hat in dieser Zeit besonders attraktive Angebote für Gäste entwickelt, die die Region mit Bus und Bahn entdecken möchten.

Taufpaten waren Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der DB in Bayern, Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Thorsten Glauber, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz sowie Ursula Schuster, Leiterin des Nationalparks Bayerischer Wald.

Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der DB im Freistaat Bayern: „Der ICE 4 ist das Rückgrat unserer Fernverkehrsflotte – modern, kundenfreundlich und ökologisch. Ich freue mich, dass einer davon nun den Namen „Nationalpark Bayerischer Wald“ trägt. Als umweltfreundlicher Botschafter für eine der schönsten Regionen Deutschlands wird der Zug bundesweit unterwegs sein – und für eine nachhaltige Anreise mit der Bahn werben. Deutschland braucht eine starke Schiene, um seine Klimaschutzziele zu erreichen. Deshalb investieren wir nicht nur in moderne Züge, sondern mit Unterstützung von Bund und Land auch in eine leistungsstarke und zukunftsfähige Infrastruktur.“

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Es freut mich als Verkehrsminister aus Niederbayern ganz besonders, dass der neugetaufte ICE künftig als Werbe-Botschafter für den Nationalpark und damit quasi auch für Niederbayern unterwegs ist. Der Zug soll auch verdeutlichen, dass man mit öffentlichen Verkehrsmitteln klimaschonend in den Bayerischen Wald reisen kann. Mit der kürzlichen Entscheidung für den dauerhafte Waldbahn-Betrieb auf der Strecke Gotteszell – Viechtach hat der Freistaat zudem ein weiteres verkehrliches i-Tüpferl draufgesetzt.“

Thorsten Glauber, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz: „Dieser ICE wird in ganz Deutschland ein großartiger Botschafter für den Nationalpark Bayerischer Wald sein. Die Zugtaufe rückt den Nationalpark Bayerischer Wald als nachhaltiges Urlaubsziel noch ein Stück weiter in den Fokus. Deutschlands ältester Nationalpark und zugleich größter Waldnationalpark trägt gemeinsam mit der Bahn die Nationalparkidee durch die Republik. Der neue ICE zeigt: Natur und sanfter Tourismus passen zusammen.“

Ursula Schuster, Leiterin des Nationalparks Bayerischer Wald: „Wir freuen uns, dass dem Nationalpark Bayerischer Wald als langjähriges aktives Mitglied von Fahrtziel Natur die Ehre zuteilwird, mit seinem Namen einen nagelneuen ICE 4 schmücken zu dürfen. Die umweltfreundliche Anreise mit Bahn und ÖPNV in unser Schutzgebiet ist uns eine Herzensangelegenheit – wir sehen die Zugtaufe als Auszeichnung für unser Engagement in der Kooperation Fahrtziel Natur und für nachhaltigen Tourismus gemeinsam mit unseren Partnern in der Nationalparkregion.“

Kooperation Fahrtziel Natur

Botschafter für die Taufe ist die Kooperation Fahrtziel Natur, deren Träger die großen Umweltverbände BUND, NABU und VCD sowie die Deutsche Bahn sind. Gemeinsam mit 24 Fahrtziel Natur-Gebieten setzen sie sich für die Verbindung von nachhaltigem Tourismus und umweltfreundlicher Mobilität ein. Im März 2023 wurde die Kooperation Fahrtziel Natur mit dem Ehrenpreis des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages ausgezeichnet. Als Anerkennung des Engagements der Fahrtziel Natur-Gebiete tauft die DB in den kommenden Jahren auf den Namen eines jeden Fahrtziel Natur-Gebietes einen modernen ICE.

Mit dem Nationalpark Bayerischer Wald ist nun Deutschlands ältester Nationalpark der erste Namensgeber. Hier setzt man bereits seit über 20 Jahren auf ein ganzheitliches Mobilitätskonzept für die Region: Mit dem Gästeservice Umwelt-Ticket (GUTi) nutzen Gäste den öffentlichen Nahverkehr in 40 Gemeinden im Bayerischen Wald kostenlos.

Modernste Flotte aller Zeiten

Erst im März wurde das größte Beschaffungsprogramm der Geschichte der Deutschen Bahn mit der Auslieferung des 137. ICE 4 abgeschlossen: Der moderne Zug wurde von Hersteller Siemens Mobility in drei unterschiedlichen Varianten ausgeliefert – insgesamt über 1.500 Wagen mit rund 105.000 Sitzplätzen. Insgesamt hat die die DB 137 ICE 4-Züge in unterschiedlichen Varianten erhalten. Neben 37 7-Teilern sind 50 12-teilige Züge sowie 50 13-teilige XXL-ICE-Züge im Einsatz. Letztere bieten fast 1000 Sitzplätze – so viele wie nie zuvor in einem ICE und fünfmal mehr als in einem Mittelstreckenflugzeug. Diese Züge fahren auf besonders stark nachgefragten Linien, etwa von Hamburg über Nordrhein-Westfalen und über die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main nach Süddeutschland.

Die DB besitzt heute die modernste und mit über 400 Zügen die größte ICE-Flotte aller Zeiten. Auch im Jahr 2024 wird sie zudem alle drei Wochen einen weiteren ICE erhalten. Mit den Investitionen in die Modernisierung und Neuanschaffung von Zügen treibt die DB ihre Strategie für eine Starke Schiene in Deutschland weiter voran. Die DB hatte die Strategie 2019 initiiert und seitdem konsequent umgesetzt, mit dem klaren Ziel, die verkehrspolitischen Sektorziele der Bundesregierung zu erreichen.


Hinweis an die Redaktionen:

Träger der Kooperation Fahrtziel Natur sind die großen Umweltverbände BUND, NABU und VCD sowie die Deutsche Bahn. Gemeinsam mit 24 Fahrtziel Natur-Gebieten setzen sie sich für die Verbindung von nachhaltigem Tourismus und umweltfreundlicher Mobilität ein. Weitere Informationen unter https://www.fahrtziel-natur.de/

Weitere Informationen zum ICE 4 finden sie im Medienpaket.
 



07. Mai 2024, 11:00 Uhr
München

Artikel: DB Schülerbegleiter:innen aus Herrsching erhalten ihre Zertifikate

Erfolgreicher Abschluss der knapp dreimonatigen Ausbildung • Motto: "Überzeugen statt Petzen"

9 Schüler:innen der Realschule Herrsching haben nach Abschluss ihrer Ausbildung zu DB Schülerbegleiter:innen ein Zertifikat erhalten. Dieses Schriftstück können sie bei der Suche nach einem Arbeitsplatz ihren Bewerbungsunterlagen beilegen. Zusätzlich zum Zertifikat überreichten Vertreter:innen der S-Bahn München den Schüler:innen noch einen DB Schülerbegleiter-Ausweis.

Bei der Zertifikatübergabe: die Schüler:innen der Realschule Herrsching mit: Beatrice Zwingmann, S-Bahn München | Steffen Quaas, Bundespolizei | Klaus Figur, S-Bahn München | Christian Schmitz, Schulleiter | Peter von Dalwigk, Kontaktlehrer (v.l.n.r )

 

Im Schülerverkehr kommt es an Bahnsteigen oder in Zügen immer wieder zu Vorfällen, bei denen Fahrzeuge beschädigt, der Zugverkehr behindert oder Fahrgäste gestört werden. Teilweise sind auch gefährliche Verhaltensweisen zu beobachten, wie das unerlaubte Überschreiten der Gleisanlagen oder Rempeleien auf den Bahnsteigen. Vier Trainer:innen der S-Bahn München bilden darum gemeinsam mit der Bundespolizei Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe gemäß dem Motto „Überzeugen statt Petzen“ aus. 

Die Aufgabe der DB Schülerbegleiter:innen besteht nicht darin, Fehlverhalten zu erfassen und darüber zu berichten. Vielmehr sollen sie mit ihren Mitschülern sprechen und sie davon überzeugen, ihr Verhalten zu ändern.

In der knapp dreimonatigen Ausbildung wird besonderer Wert auf die Themen Deeskalation, Konfliktbewältigung, Körpersprache, neutrales Verhalten, Kommunikationstechniken, sicheres und freundliches Auftreten, Umgang mit Provokationen und der Beilegung von Streitigkeiten gelegt. Vor allem lernen die Schüler:innen, Verantwortung zu übernehmen.

DB Schülerbegleiter:innen sind ehrenamtlich und freiwillig tätig. Sie unterliegen keinem Handlungszwang. Bei jeder Situation im Zug entscheiden sie selbst, ob ihr Eingreifen die Situation verbessern könnte oder nicht.

Für das Programm werden jährlich 50.000 Euro investiert. 


02. Mai 2024, 14:17 Uhr
Mühldorf

Artikel: Für moderne Gleise und neuen Haltepunkt Straubing Hafen: Streckensperrungen bei der Südostbayernbahn

Deutsche Bahn investiert in eine starke Schiene im Liniennetz der SOB • neuer Haltepunkt Straubing Hafen geht zum Fahrplanwechsel am 9. Juni in Betrieb • Bauarbeiten und Sperrungen im Mai und Juni • Ersatzverkehr wird eingerichtet

Die Deutsche Bahn investiert in eine starke Schiene – auch im Liniennetz der Südostbayernbahn (SOB). In den kommenden Monaten werden auf den Strecken zwischen Mühldorf und Salzburg sowie zwischen Wasserburg und München die Gleise umfangreich erneuert. Zudem wird der neue Haltepunkt Straubing Hafen in Aiterhofen zum Fahrplanwechsel am 9. Juni an den Start gehen. Dafür sind auf der Gäubodenbahn zwischen Straubing und Bogen ebenfalls noch Bauarbeiten notwendig. Die SOB setzt ersatzweise jeweils Busse ein und bittet um Verständnis für die Maßnahmen.

Wichtige Sperrungen im Überblick:

Strecke der Linie RB32 zwischen Neufahrn (Niederbayern) und Bogen

Von Montag, den 6. Mai ab 4:30 Uhr, bis Freitag, den 7. Juni (Betriebsschluss) entfallen die Züge auf der Strecke zwischen Straubing und Bogen. Ein Ersatzverkehr wird eingerichtet.

Strecke der Linie RB45 zwischen Mühldorf und Salzburg

Aufgrund von Bauarbeiten zwischen Garching und Freilassing entfallen von Montag, den 13. Mai ab 22:00 Uhr bis Sonntag, den 2. Juni (Betriebsschluss) die Regionalbahnen zwischen Garching und Freilassing. Für die ausfallenden Züge verkehren Ersatzbusse von den bekannten Ersatzhaltestellen. Bei einzelnen Zügen zwischen Garching und Mühldorf haben sich die Fahrzeiten geändert. Die Züge zwischen Freilassing und Salzburg Hauptbahnhof fallen ersatzlos aus.

Strecke der Linie RB48 zwischen Wasserburg und München (Filzen-Express)

Wegen Bauarbeiten entfallen von 18. Mai bis 9. Juni (Betriebsschluss) alle Züge zwischen Grafing Bahnhof und Wasserburg Bahnhof. Für die ausfallenden Züge verkehren Ersatzbusse von den bekannten Ersatzhaltestellen.

Weitere Informationen sowie die Ersatzfahrpläne finden sich unter https://www.suedostbayernbahn.de/fahrplan/baustelleninformationen. Die Ersatzhaltestellen gibt es unter: https://www.suedostbayernbahn.de/fahrplan/sev-haltestellen

02. Mai 2024, 09:30 Uhr
München

Artikel: Mehr als acht Mal nach New York: Landshut sammelt 50.000 Fahrrad-Kilometer mit App DB Rad+

Großer Erfolg der DB Rad+ App in Landshut • Erster Meilenstein nach gut acht Monaten erreicht • Als Dankeschön für 50.000 Kilometer erhalten App-Nutzende am 5. Mai kostenlose Fahrrad-Inspektionen

Die Landshuterinnen und Landshuter sind im vergangenen dreiviertel Jahr kräftig in die Pedale getreten: Über 50.000 Kilometer haben die Radelnden in Landshut mit der App DB Rad+ gesammelt. Ende Juli 2023 hatten die Deutsche Bahn (DB), das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und die Stadt Landshut den Start von DB Rad+ in Landshut verkündet. So wird klimafreundliche Mobilität gefördert und gleichzeitig werden Erkenntnisse über die wichtigsten Fahrradstrecken gewonnen.

Weil so viele Menschen die App nutzen und der Stadt– selbstverständlich anonym – damit ihre Mobilitätsdaten zur Verfügung stellen, erhalten alle, die DB Rad+ auf ihrem Smartphone installiert haben, als kleines Dankeschön am verkaufsoffenen Sonntag, dem 5. Mai, zwischen 12 und 16 Uhr auf dem Ländtorplatz in Landshut kostenlose Fahrrad-Inspektionen. Die Räder werden vom Werkstattpartner der Freiwilligenagentur Landshut inspiziert, die soziale Projekte für Kinder und Jugendliche, Senioren, Geflüchtete sowie Menschen mit Migrationshintergrund oder Beeinträchtigungen ins Leben rufen.

Walter Reichenberger, Leiter des zuständigen Bahnhofsmanagements, Deutsche Bahn: „Wir freuen uns, dass unsere App DB Rad+ in Landshut so gut angenommen wird. Diese tolle Teamleistung für die klimafreundliche Mobilität in Landshut wollen wir belohnen: mit kostenlosen Fahrradinspektionen durch unseren sozialen Werkstattpartner von der Freiwilligenagentur Landshut.“

Alexander Putz, Oberbürgermeister der Stadt Landshut: „Landshut ist Fahrradstadt. Erst kürzlich wurden wir als ‚Fahrradfreundliche Kommune‘ rezertifiziert. Ein Erfolg, auf dem wir uns nicht ausruhen. Wir arbeiten stetig daran, unsere Fahrradinfrastruktur weiter auszubauen. Die Kombination von verschiedenen, möglichst emissionsfreien Verkehrsmitteln verbessert nachhaltige Mobilität, die vor allem Städten wie Landshut, die eng mit dem Umland verzahnt sind, zugutekommen. Das Prämien- und Rabattsystem der Deutschen Bahn ist dabei ein weiterer Motivationsschub für die Bürgerinnen und Bürger, mehr Wege mit dem Rad zurückzulegen.“

Radfahrende können in Landshut mit der App DB Rad+ ihre gefahrenen Kilometer sammeln und bei überregionalen und lokalen Partnern für Prämien und Rabatte einlösen. Ob Kaffee, Theaterkarten oder Fahrradzubehör – zu den Prämien zählen Vergünstigungen in lokalen Geschäften, Cafés und im Theater sowie digitale Rabatte, wie Reisegutscheine der DB oder Freifahrten von Donkey Republic Fahrradverleih Landshut. Die Liste der teilnehmenden Partner wird fortlaufend erweitert und ist in der App sowie auf www.bahnhof.de/radplus zu finden.

In Bayern startete die App DB Rad+ im Herbst 2020 in Freising. Mit Unterstützung des Freistaats können Radelnde das digitale Angebot inzwischen in allen sieben bayerischen Regierungsbezirken in zwölf Kommunen nutzen: Augsburg, Bamberg, Erlangen, Freising, Landshut, Lindau, Regensburg, Schweinfurt, Straubing, Unterhaching, Weilheim und Würzburg.

So funktioniert die App

Bei eingeschaltetem GPS und aktivierter App erkennt das System, dass sich Reisende auf einem Fahrrad fortbewegen. Die App zählt und speichert die gefahrenen Kilometer und errechnet daraus ein Kilometerguthaben. Teilnehmende lösen über die Bezahlen-Funktion der App das Kilometer-Guthaben direkt bei den Partnern ein. Die App ist sowohl mit iOS- als auch Android-Betriebssystemen nutzbar und steht kostenlos zum Download bereit. Nähere Infos unter bahnhof.de/radplus.

Meilensteine: DB belohnt Fahrrad-Communities

Von dem digitalen Angebot profitiert die gesamte Fahrrad-Gemeinschaft einer Region. Denn die App zählt auch, wie viele Kilometer alle Nutzenden innerhalb eines Aktionsgebietes gemeinsam gesammelt haben. Viele Kilometer auf dem Gemeinschaftskonto bedeuten neue Angebote in der Region, beispielsweise ein kostenloser Check-up fürs Rad oder ein Waschtag am Bahnhof, an dem Nutzende kostenlos ihr Rad in einer mobilen Fahrradwaschanlage reinigen lassen können.

Bundesweit haben Radfahrende bereits über 17 Millionen Kilometer in 21 Städten erradelt. Zugleich führt die DB Gespräche mit Städten und Gemeinden in ganz Deutschland, um weitere Aktionsgebiete anzubinden.

Mehr Infos zu Fahrradthemen

Um die klimafreundliche Kombination aus Fahrrad und Bahn noch komfortabler für die Reisenden zu machen, baut die DB an ihren Bahnhöfen die Services rund ums Rad weiter aus. Mehr Informationen dazu unter bahnhof.de/fahrrad.

Download-Links: https://radplus.bahnhof.de/app

26. April 2024, 10:00 Uhr
München

Artikel: Bauarbeiten auf der Stammstrecke: Umfangreiche Fahrplanänderungen an zwei Wochenenden im Mai

Sperrung der Stammstrecke für Instandhaltungswochenende von 3. bis 6. Mai • Eingeschränkter S-Bahn-Verkehr am langen Pfingstwochenende 17. bis 21. Mai

Die Deutsche Bahn baut für eine Starke Schiene im Knoten München. Neben dem Ausbau der Infrastruktur steht dabei die Instandhaltung im Fokus. Für S-Bahn-Fahrgäste bedeutet das umfangreiche Fahrplanänderungen an zwei Wochenenden im Mai.

Von Freitag, 3. Mai, durchgehend bis Montag, 6. Mai, steht das turnusmäßige Instandhaltungswochenende mit Sperrung der gesamten Stammstrecke an. Die DB bündelt unterschiedlichste Baumaßnahmen und arbeitet an Gleisen, Weichen und in den Bahnhöfen sowie am neuen elektronischen Stellwerk am Ostbahnhof. Am langen Pfingstwochenende von 17. Mai bis 21. Mai baut die DB in Laim für die 2. Stammstrecke und die Sendlinger Spange. Unter anderem laufen dafür Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik sowie an Brückenbauwerken und Oberleitungsanlagen. Tagsüber fahren weniger Linien, nachts sind die Gleise komplett gesperrt.

So fahren die S-Bahnen: Alle Details zu den beiden betroffenen Wochenenden

An beiden Wochenenden sorgt die S-Bahn für ein umfassendes Ersatzkonzept mit verstärkten MVG-Linien und Ersatzverkehr. Nachfolgend die Details zu den beiden Wochenenden (Klicken zum Öffnen):

Wochenende 3. bis 6. Mai: Komplettsperrung der Stammstrecke

Auf der gesamten Stammstrecke ist von Freitag, 3. Mai (ca. 22.30 Uhr) durchgehend bis Montag, 6. Mai (ca. 4.40 Uhr) kein S-Bahn-Verkehr möglich. Aus Richtung Westen fahren die S-Bahnen nur bis Pasing, Hauptbahnhof oder Heimeranplatz, aus Richtung Osten nur bis Giesing oder Leuchtenbergring. Die S8 wird über den Südring umgeleitet, hält als einzige Linie am Ostbahnhof und stellt somit eine direkte Verbindung zwischen Ostbahnhof und Pasing her.

So fahren die einzelnen Linien:

  • Die S1 beginnt/endet am Hauptbahnhof, vereinzelt auch in Moosach. Zwischen Moosach und Hauptbahnhof fährt sie ohne Zwischenhalt und nur im 20- bis 40-Minuten-Takt.
  • Die S2 fährt im Westen zwischen Petershausen und Heimeranplatz im Halbstundentakt und ohne Halt zwischen Obermenzing und Heimeranplatz. Zwischen Altomünster und Dachau gilt der reguläre Fahrplan. Im Osten fährt die S2 nur ab/bis Leuchtenbergring (ab dort weiter mit der Tram 19/21. Ein barrierefreier Umstieg zur Tram 19 ist in Berg am Laim möglich).
  • Die S3 entfällt zwischen Pasing und Giesing.
  • Die S4 fährt nur zwischen Geltendorf und Pasing.
  • Die S6 fährt im Westen nur ab/bis Hauptbahnhof (ohne Halt zwischen Pasing und Hauptbahnhof) und im Osten nur bis Leuchtenbergring (ab dort weiter mit der Tram 19/21. Ein barrierefreier Umstieg zur Tram 19 ist in Berg am Laim möglich).
  • Die S7 fährt im Westen nur bis Hauptbahnhof (ohne Halt Hackerbrücke) und im Osten nur bis Giesing.
  • Die S8 fährt über den Südring ohne Halt zwischen Ostbahnhof und Pasing sowie ohne Halt am Leuchtenbergring. Zwischen Ismaning und Flughafen besteht aufgrund von weiteren Bauarbeiten 40-Minuten-Takt.

Für S-Bahn-Fahrgäste gibt es folgende alternative Fahrtmöglichkeiten:

  • SEV zwischen Pasing und Hauptbahnhof fast durchgehend alle 10 Minuten.  
  • Regionalverkehr zwischen Pasing und Hauptbahnhof sowie zwischen Ostbahnhof und Hauptbahnhof.
  • U-Bahn: Die U5 verbindet mehrere Stationen der Stammstrecke und den Heimeranplatz miteinander. Auch in Feldmoching, Moosach, Giesing, Trudering, Neuperlach Süd und Harras können U-Bahnen genutzt werden.
  • Tram: Die Linie 19 verläuft zwischen Pasing und Berg am Laim weitgehend parallel zur Stammstrecke und fährt auf Bestellung der S-Bahn Freitag- und Samstagabend alle zehn statt alle 20 Minuten. Samstag und Sonntag tagsüber alle fünf statt alle zehn Minuten.
  • Bus: Die Linie 130 verbindet Pasing u.a. mit der Station Westendstr. (U5). Die Busse fahren auf Bestellung der S-Bahn am Samstag von 9 bis 22 Uhr im dichteren 10-Minuten-Takt – sonst alle 20 Minuten.


Ende des Expander-Inhaltes
Pfingstwochenende 17. bis 21. Mai: Teilsperrung im Bereich Laim

Von Freitag, 17. Mai (ca. 21:20 Uhr) bis Dienstag, 21. Mai (ca. 4:40 Uhr), fahren tagsüber nur die Linien S2, S7 und S8 wie gewohnt durch die Stammstrecke. Nachts ab ca. 21:20 Uhr sind die S-Bahn-Gleise im Bereich Laim dann komplett gesperrt und nur noch die Linie S7 fährt regulär. So fahren die betroffenen Linien:

  • Die S1 beginnt/endet am Hauptbahnhof, vereinzelt auch in Moosach. Zwischen Moosach und Hauptbahnhof fährt sie ohne Zwischenhalt und nur im 20- bis 40-Minuten-Takt.
  • Die S2 verkehrt tagsüber regulär. Jeweils ab 21.20 Uhr wendet die S2 von Erding kommend an der Donnersbergerbrücke und von Petershausen/Altomünster kommend am Hauptbahnhof (ohne Halt zwischen Obermenzing und Hauptbahnhof).
  • Die S3 entfällt zwischen Pasing und Ostbahnhof
  • Die S4 fährt nur zwischen Geltendorf und Pasing.
  • Die S6 wendet von Ebersberg kommend am Ostbahnhof. Von Tutzing kommend wenden die Züge am Hauptbahnhof (ohne Halt zwischen Pasing und Hauptbahnhof).
  • Die S8 verkehrt tagsüber regulär. Jeweils ab 21.20 Uhr entfällt sie zwischen Pasing und Hackerbrücke

Zwischen Pasing und Hauptbahnhof ist für Fahrgäste SEV im 10-Minuten-Takt unterwegs. Außerdem fährt die Tram 19 auf Bestellung der S-Bahn zwischen Pasing und Stachus von 22 bis 0.30 Uhr im dichteren 10-Minuten-Takt.


Ende des Expander-Inhaltes

S-Bahn München informiert über Fahrplanänderungen

An den Bahnsteigen gibt es Aushänge, in den Zügen informieren Deckenmonitore und Ansagen und online sind alle Details auf s-bahn-muenchen.de/baustellen zu finden. Alle Änderungen sind außerdem in der Fahrplanauskunft enthalten. Wer seine Fahrt mit den Apps im MVV, auf der Webseite oder am Automaten plant, bekommt automatisch die schnellste Verbindung angezeigt. Die S-Bahn München setzt an vielen Stationen ergänzend Reisendenlenker:innen ein, die Auskünfte geben und über den Ersatzverkehr informieren. Für Fragen steht der Kundendialog der S-Bahn München täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.

Übersicht der gebündelten Bauarbeiten am Instandhaltungswochenende

Faktensammlung: Das passiert am Instandhaltungswochenende 3. bis 6. Mai

Nirgendwo in Europa gibt es mehr Eisenbahnverkehr auf zwei Gleisen: Mehr als 1.000 Züge passieren an Werktagen die S-Bahn-Stammstrecke in München. Um die Infrastruktur robuster und zuverlässiger zu machen, bündelt die Deutsche Bahn an ihrem Instandhaltungs-Wochenende von Freitagabend, 3. Mai durchgehend bis Montag früh, 6. Mai, wieder zahlreiche Instandhaltungsmaßnahmen auf der stark befahrenen Strecke. Während der rund 54-stündigen Totalsperrung zwischen Pasing und Ostbahnhof setzt die DB neben routinemäßigen Instandhaltungs- und Erneuerungsarbeiten im Gleisbereich auch die Neugestaltung der unterirdischen Tunnelbahnhöfe fort. Auch für den Bau der 2. Stammstrecke sowie das neue elektronische Stellwerk am Ostbahnhof wird das Wochenende genutzt. Hunderte Mitarbeitende werden für die Bauarbeiten und die Absicherung der Baustellen im Schichtbetrieb rund um die Uhr im Einsatz sein.

Die Baumaßnahmen im Überblick (Auswahl)

Freitag, 3. Mai (22:20 Uhr) durchgehend bis Montag, 6. Mai 2024 (4:40 Uhr)

Instandhaltungs- und Erneuerungsarbeiten im Gleisbereich

  • Diverse Arbeiten an den Gleisen auf der gesamten Stammstrecke, u.a. Schwellenwechsel im Bereich Ostbahnhof und Aufarbeitung mehrerer Weichen an verschiedenen Stellen.
  • Instandsetzungsarbeiten an der Oberleitung im Tunnel

Maßnahmen in den Bahnhöfen

In vielen Bahnhöfen laufen Instandhaltungs- und Reinigungsarbeiten und die Modernisierung wird fortgesetzt. Einige Beispiele:

  • Hauptbahnhof: Ausbesserungsarbeiten am Bahnsteig
  • Karlsplatz (Stachus): Elektroinstallationsarbeiten, umfassende Prüfung der sicherheitstechnischen Anlagen, Montage ballonabweisender Deckenverkleidung
  • Marienplatz: Umfassende Prüfung der sicherheitstechnischen Anlagen
  • Isartor: Reinigung der Wandverkleidung hinter den Gleisen, Einbau Aufzugsverkleidung, Nachrüstung Erdungspunkte Entrauchungskanal
  • Rosenheimer Platz: Reinigung der Wandverkleidung hinter den Gleisen, Installation Fassadenplatte an der Hintergleiswand, Kabelverlegung auf der Bahnsteigebene, Nachrüstung Erdungspunkte Entrauchungskanal
  • Donnersbergerbrücke: Glastausch in der Fassade des Zugangsgebäudes sowie Fenstererneuerung.

Bau der 2. Stammstrecke 

  • Am Ostbahnhof laufen die Arbeiten für das neue Elektronische Stellwerk weiter
  • Hackerbrücke und Donnersbergerbrücke: Vermessungs- und Instandhaltungsmaßnahmen der Monitoringsysteme, Kabelsuchschachtungen, Kabeltrogarbeiten, Kampfmittelsondiereungen
  • Hirschgarten: Gründungs- und Rammarbeiten für die neuen Oberleitungsanlagen
  • Laim: Arbeiten an der Station, Kabeltiefbauarbeiten, Arbeiten an der Oberleitung und an Signalen

Die Maschinen im Überblick (u.a.):

  • Vielzahl verschiedener Schienenfahrzeuge kommen auf 11 Kilometern Streckenlänge zum Einsatz.
  • Mehrere Schweißtrupps arbeiten an den Schienen und Weichen.
  • Mehrere Zweiwegebagger
  • Die Planungen für eine solche aufwendige Wochenendsperrung der Stammstrecke haben einen Vorlauf von mindestens 24 Monaten.
Ende des Expander-Inhaltes
24. April 2024, 14:00 Uhr
München

Artikel: Baubeginn für den ersten Tunnel der 2. Stammstrecke

Tunnelanstich zum Rettungsschacht 3 im Arnulfpark • 34 Meter tiefer Tunnel soll bei Störungen als Fluchtweg dienen • Aushub füllt zweieinhalb Olympische Schwimmbecken • Neun Tunnel insgesamt in Planung

Mit einem symbolischen Tunnelanschlag am Rettungsschacht 3 ist heute der erste Tunnelbau der 2. Stammstrecke gestartet. Das Rettungsbauwerk mit bis zu 34 Metern Tiefe und einer Gesamtlänge von 55 Metern an der Münchner Hackerbrücke (Erika-Mann-Straße im Arnulfpark) soll den Fahrgästen bei einer Störung als Fluchtweg dienen. Tunnelpatin ist Bärbel Fuchs von der Bayrischen Eisenbahngesellschaft (BEG). Sie soll den Mineuren als irdische Vertreterin der Heiligen Barbara (Schutzpatronin der Bergleute) während der Bauphase Glück und Schutz bringen.  

„Mit dem Tunnelanstich zum Rettungsschacht haben wir eine neue Phase bei einem der größten Infrastrukturprojekte Deutschlands erreicht. Denn die Tunnelbauten sind das Herzstück der 2. Stammstrecke. Unsere Mineure setzen ihre Füße dorthin, wo noch kein Mensch gewesen ist. Das macht ihre Arbeit so spannend, aber natürlich auch herausfordernd. Mein Respekt und ein Glückauf gehen deshalb an unsere Kolleg:innen unter Tage“, sagt Gesamtprojektleiter Kai Kruschinski-Wüst.  

Der Rettungsschacht 3 („Bärbel-Tunnel“) ist einer von insgesamt neun Tunneln der 2. Stammstrecke: vier Verkehrstunnel, zwei Rettungstunnel, zwei Rettungsschächte (RS3 und RS7) sowie ein Verbindungsstollen vom Marienhof zu den U-Bahn-Linien U3/U6. Hinzu kommen 16 Querverbindungen.  

Rettungsschacht 3 wird unter Druckluft in bergmännischer Bauweise hergestellt. Dabei wird der Tunnelquerschnitt mit einem elektrisch betriebenen Hydraulikbagger aus dem Untergrund gelöst und anschließend mit Spritzbeton- und Ortbetonschalen gesichert. Zum Einsatz kommen etwa 120 Spezialist:innen aus ganz Europa, die in einem Schichtsystem 7 Tage die Woche rund um die Uhr arbeiten.  

Weil Rettungsschacht 3 elf Gleise im Gleisvorfeld des Hauptbahnhofs unterquert, überwacht die DB diesen sensiblen Bereich durch rund 2.000 Messpunkte. Zudem senkt die DB den Grundwasserspiegel im Baubereich mit Hilfe von 21 Brunnen temporär ab. Insgesamt werden für das Bauwerk rund 4.500 m3 Erdreich ausgehoben. Das entspricht in etwa dem Volumen von zweieinhalb Olympischen Schwimmbecken.  

Mit der 2. Stammstrecke München wollen DB, Stadt, Freistaat und der Bund die S-Bahn in München leistungsstärker, zuverlässiger und attraktiver machen und mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagern. Dafür wird eine zweite S-Bahn-Stammstrecke auf rund zehn Kilometern und in bis zu 48 Metern Tiefe zwischen Laim und Leuchtenbergring gebaut. Die DB wird das Projekt nach derzeitiger Planung zwischen 2035 und 2037 in Betrieb nehmen. 

Tunnelpatin Bärbel Fuchs beim Tunnelanschlag zum Rettungsschacht 3 der 2. Stammstrecke.
Tunnelpatin Bärbel Fuchs
Erste Arbeiten -Tunnelanstich 2. Stammstrecke


24. April 2024, 11:30 Uhr
Marktoberdorf

Artikel: Bequemer zum Zug: Der Bahnhof Marktoberdorf wird barrierefrei

Umfangreicher Rück- und Neubau der Bahnsteige • Zwei neue Aufzugsanlagen, moderne Bahnsteigausstattung und Informations- und Wegeleitsysteme • Investition von rund 13 Millionen Euro für eine starke Schiene

Der barrierefreie Ausbau der Bahnhöfe in Bayern schreitet weiter voran – jetzt auch in Marktoberdorf. Mit einem symbolischen Spatenstich haben Alexander Altthaler, Referent im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Robert Hanft, Leiter Baumanagement im Regionalbereich Süd bei der DB InfraGO AG und Dr. Wolfgang Hell, Bürgermeister der Stadt Marktoberdorf, den Startschuss für die umfangreichen Bauarbeiten gegeben. Für den Ausbau und die Anbindung des Bahnhofs investieren Bund, Deutsche Bahn, Freistaat und die Stadt Marktoberdorf gemeinsam rund 13 Millionen Euro. Die Arbeiten sollen im Dezember 2024 abgeschlossen sein.

Sandwerfen beim Spatenstich zum barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Marktoberdorf (v.l.n.r.):Robert Hanft, Leiter Baumanagement im Regionalbereich Süd bei der DB InfraGO AG, Dr. Wolfgang Hell, Bürgermeister der Stadt Marktoberdorf, Alexander Altthaler, Referent im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, vor Ort vertreten durch Alexander Altthaler, richtete seine Grüße aus: „Wir sind in den vergangenen Jahren schon sehr weit gekommen. Der Ausbau der Barrierefreiheit ist freilich eine Daueraufgabe, die der Freistaat auch nicht alleine schultern kann. Für den barrierefreien Ausbau der bayerischen Bahnhöfe ist zum Beispiel der Bund zuständig. Wir unterstützen freiwillig mit bis zu 50 Millionen Euro pro Jahr und ich freue mich über jeden einzelnen Bahnhof, der barrierefrei ausgebaut wird. Mit dem derzeitigen Ausbaustand erreichen aktuell schon mehr als 80 Prozent der Fahrgäste die bayerischen Bahnhöfe barrierefrei. Der Freistaat fördert den Ausbau hier in Marktoberdorf mit über drei Millionen Euro. Dass in diesem Fall die Bahninfrastruktur im ländlichen Raum von unserem Engagement profitiert, begrüße ich besonders.“

Robert Hanft, Leiter Baumanagement im Regionalbereich Süd bei der DB InfraGO AG: „Die umfassende Modernisierung macht den Bahnhof Marktoberdorf für die Reisenden einladender und attraktiver – und der barrierefreie Ausbau erleichtert den Zugang zum Verkehrsmittel Bahn. Bereits über 500 Bahnhöfe in Bayern sind barrierefrei ausgebaut. Dies steht im Einklang mit unserer Strategie der Starken Schiene, mit der wir das klare Ziel verfolgen, mehr Verkehr auf die klimafreundliche Schiene zu bringen.“

Dr. Wolfgang Hell, Bürgermeister der Stadt Marktoberdorf: „Wir sind froh, dass der barrierefreie Umbau nun Realität wird. Viele Städte kämpfen immer noch darum. Wichtig ist uns, dass die Höhe der Bahnsteige in den nächsten Jahren zu den verwendeten Zügen passt.“

In den kommenden Monaten wird die Deutsche Bahn die bestehenden Bahnsteige zurückbauen und zwei neue Außenbahnsteige mit einer Höhe von 76 Zentimetern an Gleis 1 und Gleis 3 errichten. Die Bahnsteige erhalten eine modernisierte Bahnsteigausstattung und werden barrierefrei zugänglich sein. Ein ebenerdiger Zugang über die Gehwege der Stadt und eine kurze Rampe erschließen den Außenbahnsteig an Gleis 1. Die Stadt und der Freistaat Bayern finanzieren zudem den Bau einer neuen Personenunterführung zum Außenbahnsteig an Gleis 3. Über die Unterführung sorgen zwei neue Aufzugsanlagen für den Zugang zum Bahnsteig. Des Weiteren entstehen vier neue Treppenanlagen.

Damit die Fahrgäste auch bei Wind und Wetter bequem zum Zug gelangen, wird der Bahnsteig an Gleis 1 auf einer Länge von 12 Metern überdacht und erhält ein Wetterschutzhaus. Der neue Außenbahnsteig an Gleis 3 erhält zwei Wetterschutzhäuser. Gleichzeitig wird die Bahnsteigausstattung modernisiert: Es werden neue Sitzgelegenheiten für die Wartenden und eine neue Beleuchtung installiert. Ein modernes Informations- und ein Wegeleitsystem erleichtert den Fahrgästen die Orientierung und Information am neuen Bahnhof.

Während der Baumaßnahmen wird es vorübergehend zu Sperrungen kommen. Dafür bittet die Deutsche Bahn um Verständnis. Vom 27. Mai 2024 bis zum 10. Juni 2024 ist eine Vollsperrung des Bahnhofs notwendig, ein Ersatzverkehr wird eingerichtet. 

Die Deutsche Bahn (DB) bittet die Reisenden, sich in den Auskunftsmedien und vor Ort über ihre Verbindungen zu informieren und entschuldigt sich für die entstehenden Unannehmlichkeiten.


24. April 2024, 11:00 Uhr
Nürnberg/Berlin

Artikel: DB Museum Nürnberg: Ausstellung „Unter Druck“ zeigt die Geschichte der Zugtoilette

Geschichte der Zugtoilette in 150 Exponaten, Dokumenten und Fotografien • spannende gesellschaftliche Aspekte und kuriose Geschichten • vielfältiges Rahmenprogramm mit Quizabend, Sommerferienprogramm, Vorträgen u.v.m.

2024 wagt das DB Museum buchstäblich einen Blick über den Toilettenrand: Das Nürnberger Haus eröffnet am 26. April 2024 seine neue Sonderausstellung „Unter Druck. Die Geschichte der Zugtoilette“. In acht Themenbereichen mit rund 150 Exponaten, Dokumenten und Fotografien wird die Entwicklung der Zugtoilette von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis heute nacherzählt. Gezeigt werden unter anderem der Nachttopf aus Reichskanzler Otto von Bismarcks Salonwagen, ein Modell eines Fäkalien-Transportwagens, Toiletten in Original- und Miniaturgröße, ein zukunftsweisender Bioreaktor und viele Geschichten zum Schmunzeln. 

Museumsdirektor Dr. Oliver Götze: „Zugtoiletten kennt jede und jeder, und wahrscheinlich hätten fast alle Museumsgäste heikle Geschichten zu diesem Thema zu berichten. Neben diesen persönlichen Anknüpfungspunkten bieten wir mit „Unter Druck“ eine unterhaltsame Reise durch die Toilettengeschichte und beleuchten darüber hinaus sozialgeschichtliche Aspekte wie Standesdünkel, den Berufsstand der „Dienstfrau“, Republikflucht oder Schmuggel.“  

  von

Hintergrundinformationen zur Sonderausstellung:

Von der Bahnreise ohne Toilette bis zur Einführung des geschlossenen Systems 

Verreiste man in der Anfangszeit der Eisenbahn mit dem Zug, musste auf den Komfort einer Toilette meist verzichtet werden. Wer sich während einer Bahnfahrt erleichtern wollte, behalf sich zunächst eher auf unkonventionelle Weise oder wartete notgedrungen auf den nächsten, ausreichend langen Halt des Zuges an einer Station. An größeren Bahnhöfen etablierten sich daher schon früh sogenannte „Perron-Abtritte“ direkt an den Bahnsteigen.  

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts verhalfen ein stetig wachsendes Streckennetz sowie neue Wagentypen dem „Abort“ zum Durchbruch. Immer mehr Bahnverwaltungen begannen in den Personenzügen zunächst Gepäckwagen mitzuführen, die eigens mit ein oder zwei Toiletten ausgestattet waren. Das Resultat: eine Verweildauer im Toilettenwagen bis zum nächsten Halt, denn Durchgangswagen gab es damals bei den wenigsten Eisenbahnen. Sie verbreiteten sich erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und läuteten damit einen wichtigen Entwicklungsfortschritt der Zugtoilette ein: Die Fallrohrtoilette – das „Plumpsklo“ der Bahn – etablierte sich in allen gängigen Wagentypen und blieb fortan über ein Jahrhundert lang Standard. Erst Ende der 1980er Jahre begann der schrittweise Umstieg auf das geschlossene System wie wir es heute kennen. Bis dahin wurden Toilettenabwässer direkt auf das Gleisbett abgelassen. 

Nicht von gestern: Einrichtung und Gestaltung der Zugtoilette 

Nicht nur die technische Ausstattung, sondern auch die Einrichtung und Gestaltung der Zugtoilette wandelten sich stetig. Um 1900 orientierte sich die Toilettengestaltung noch an der häuslichen Toilette und unterschied sich je nach Wagenklasse, Zuggattung und Geschlecht. Geschlechtergetrennte Toiletten gehörten erst wesentlich später der Vergangenheit an. Im Laufe der Zeit veränderten sich auch Form, Funktion und Materialen der Zugtoilette. Ab der Nachkriegszeit wurden Holz und Keramik zunehmend durch Kunststoffe – später auch durch Edelstahl – ersetzt. Die Zugtoilette wurde pflegeleichter und hygienischer. Auch die Barrierefreiheit der Toiletten hielt ab Mitte der 1980er Jahre bei den Eisenbahnen in Deutschland Einzug. Es entstanden größere, rollstuhlgerechte Toilettenkabinen sowohl bei der Deutschen Bundesbahn als auch bei der Reichsbahn in der DDR. 

Von Schamgefühl, Schmuggel und Schmunzlern 

Neben der technischen und gestalterischen Entwicklung der Zugtoilette zeigt „Unter Druck“ eine Vielzahl ungewöhnlicher Begebenheiten rund um das stille Örtchen im Zug sowie spannende gesellschaftliche Aspekte. Auf Schamgefühl, Standesdünkel und Schmuggel trifft der Ausstellungsbesuchende dabei genauso wie auf geheimdienstliche Tätigkeiten und Republikflucht. Hinzu kommen unterhaltsame Geschichten aus den sozialen Medien und kuriose „Fundstücke“ aus der Zugtoilette. Interaktive Exponate erläutern die Funktionsweise der Fallrohrtoilette, enthüllen die besten Geheimverstecke in der Toilettenkabine oder machen mit Hilfe von Sound-Installationen die Ausstellung zu einem Erlebnis für (fast) alle Sinne.  

Aktionen rund um die Ausstellung „Unter Druck“ 

Umfangreiches Rahmenprogramm und Mitmachheft für Familien  

Für Familien und Kinder ab sechs Jahren bietet das DB Museum ein kostenloses Mitmachheft zum spielerischen Erkunden der Ausstellung an. Daneben ermöglicht ein umfangreiches Begleitprogramm einen Einblick in den Facettenreichtum des Ausstellungsthemas. Während des Sommerferienprogramms können Kinder mit Toilettenpapier basteln (6. und 7.8.), zudem sind Workshops zur Seifenherstellung geplant. Zum Welttoilettentag wird in Kooperation mit regionalen und überregionalen Partnern ein buntes Programm rund um die Toilette geboten (23.11.). Der Nürnberger Quiz-Master Big Kev lädt zum Toiletten-Quiz (23.7.) und Führungen des Ausstellungsteams beleuchten spannende Einzelaspekte und geben Einblicke in den Entwicklungsprozess der Ausstellung (28.4., 12.5. und 10.11.). 

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Begleitprogramm unter dbmuseum.de/unterdruck  


Deutsche Bahn Stiftung  

Das DB Museum mit seinen Standorten in Nürnberg, Halle (Saale) und Koblenz hütet unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung das historische Erbe der deutschen Eisenbahn. Die Deutsche Bahn Stiftung wurde 2013 als gemeinnützige Unternehmensstiftung der Deutschen Bahn AG gegründet und ist deutschlandweit in den Schwerpunkten Bildung, Integration und Ehrenamt aktiv. 



23. April 2024, 14:30 Uhr
München

Artikel: Mit der S-Bahn zur Landesgartenschau: Barrierefrei modernisierter Bahnhof Heimstetten wirft sich in Schale

Bahnhof erhält Signet „Bayern Barrierefrei“ • Station und Umfeld bunt gestaltet und bepflanzt • S-Bahn München ist Mobilitätspartner

Pünktlich zum Start der Landesgartenschau hat sich der frisch modernisierte und barrierefrei ausgebaute Bahnhof Heimstetten für die Fahrgäste herausgeputzt. Die Station liegt nur wenige Gehminuten vom Ausstellungsgelände entfernt und bindet es damit perfekt an die S-Bahn an, die Mobilitätspartnerin der Landesgartenschau ist. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter übergab am Bahnhof heute das Signet „Bayern Barrierefrei“ und informierte gemeinsam mit S-Bahn-Chef Heiko Büttner, Bahnhofsmanagerin Mareike Schoppe und Kirchheims Bürgermeister Stephan Keck über den modernisierten und umgestalteten Bahnhof und die Mobilitätspartnerschaft. In den barrierefreien Ausbau der Station flossen rund 10 Millionen Euro.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter: „Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Heimstetten ist ein wichtiger Baustein für eine attraktive S-Bahn München, von der alle Fahrgäste profitieren. Zuständig für den barrierefreien Ausbau ist der Bund. Trotzdem beteiligen wir uns als Freistaat freiwillig und haben mit unserem Bayern-Paket den Ausbau von insgesamt 13 S-Bahnhöfen ermöglicht, wie etwa hier in Heimstetten. Von den rund 10 Millionen Euro Gesamtkosten übernimmt der Freistaat knapp acht Millionen Euro. Ich freue mich, dass der Ausbau nun pünktlich zur Landesgartenschau abgeschlossen ist!“

S-Bahn-Chef Heiko Büttner, DB Regio: „Rund 90 Prozent unserer S-Bahn-Fahrgäste profitieren bereits von einem stufenfreien Zugang – jetzt auch in Heimstetten. Die Landesgartenschau ist damit die erste in Bayern, die barrierefrei mit der S-Bahn erreichbar ist. Deshalb sind wir stolz, Mobilitätspartner der Landesgartenschau zu sein und zeigen dies auch mit einem bunt gestalteten S-Bahn-Zug, der als Botschafter durch die Region rollt.“

Bahnhofsmanagerin Mareike Schoppe, DB InfraGO: „Dank des finanziellen Engagements von Bund und Freistaat beim barrierefreien Ausbau sind immer mehr Bahnhöfe stufenfrei. Die Station Heimstetten hat zentrale Bedeutung für die Anreise zur Landesgartenschau mit der klimafreundlichen Bahn und unterstreicht das mit ihrer farbenfrohen und Bepflanzung auch optisch. Mit attraktiven und barrierefreien Bahnhöfen sorgen wir für eine starke Schiene in der Region.“

Kirchheims Bürgermeister Stephan Keck: „Der Bahnhof Heimstetten ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für unsere Mobilität im Ort. Je attraktiver das Bahnfahren wird, desto größer ist unser Beitrag zum Umweltschutz und zur Entlastung der Straßen. Mit den Maßnahmen der Deutschen Bahn zur ganzheitlichen Gestaltung des Bahnhofs Heimstetten sind wir auf dem richtigen Weg.“

Bei der Übergabe des Signets am Bahnhof Heimstetten: Ernst Weidenbusch, Stellvertreter des Landrats, Heiko Büttner, Vorsitzender der Geschäftsleitung der S-Bahn München, Maximilian Böltl, Abgeordneter des bayerischen Landtags, München-Land Nord, Christian Bernreiter, Staatsminister für Wohnen Bau und Verkehr, Mareike Schoppe, Bahnhofsmanagerin, DB InfraGO, Stephan Keck, Erster Bürgermeister der Gemeinde Kirchheim-Heimstetten (von links nach rechts)

DB hat die Station barrierefrei modernisiert und farblich gestaltet

Im Rahmen der Modernisierung hat die DB die Bahnsteige sowie die Unterführung und Zugänge erneuert, ein neues Bahnsteigdach gebaut und die gesamte Ausstattung modernisiert. Mit zwei neuen Aufzügen und Rampen kommen Fahrgäste stets stufenfrei zur S-Bahn. Ein Blindenleitsystem rundet den barrierefreien Ausbau ab. Ein besonderes Augenmerk galt im Rahmen der ganzheitlichen Entwicklung des Bahnhofs und seines Umfeldes einer ansprechenden Gestaltung, die die Umgebung aufgreift: So erinnern das bunte Fliesenmuster in der Unterführung und die ganz in grün gehaltenen Außenflächen an eine Blumenwiese und nehmen so auf die Landesgartenschau Bezug. Auch die Begrenzung zwischen Bahnsteig und Kindergarten hat die DB neu gestaltet und in hellen Farbtönen gehalten. Rund um den Bahnsteig sind mehrere Beete mit Blumen und Gräsern angelegt. Gemeinsam mit der Gemeinde, der Landesgartenschau und dem Gymnasium Kirchheim ist zudem der Vorplatz aufgewertet worden: Außenmöbel mit Hochbeeten und Sitzbänken sorgen für ein attraktiveres Erscheinungsbild. Bei der Bepflanzung der Beete helfen die Schüler:innen des Gymnasiums Kirchheim tatkräftig mit.

  von

Ein bunt gestalteter S-Bahn-Zug als Botschafter der Landesgartenschau

Nicht nur der Bahnhof, sondern auch ein kompletter S-Bahn-Zug hat sich zur Landesgartenschau mit 350 Quadratmeter Spezialfolie bunt geschmückt. Seit Kurzem ist das Fahrzeug als Botschafter für die Mobilitätspartnerschaft zwischen Landesgartenschau und S-Bahn sowie für eine lebenswerte grüne Region im gesamten Netz unterwegs. Von einer klimafreundlichen Anfahrt profitieren auch die Besucher:innen und erhalten bei Anreise mit dem öffentlichem Nahverkehr 1 Euro Rabatt auf den Eintrittspreis. Außerdem gibt es an drei Tagen auf dem Gartenschaugelände die S-Bahn zum Anfassen: Am Samstag, 25. Mai, Sonntag, 7. Juli, und Samstag, 3. August können Interessierte etwa in einem Simulator selbst eine S-Bahn steuern und mit Mitarbeitenden ins Gespräch kommen.

  von

Fotos der Veranstaltung und des Bahnhofs können hier abgerufen werden::


22. April 2024, 14:00 Uhr
München

Artikel: Bahnreisen ab Plattling und Vilshofen: Längere Öffnungszeiten für Beratung und Verkauf

Die Deutsche Bahn eröffnet zwei neue Video-Reisezentren: an den Bahnhöfen Plattling und Vilshofen • Persönlicher Kontakt per Videokonferenz • Bewährtes Konzept seit mehr als zehn Jahren

Die Deutsche Bahn (DB) eröffnet heute gleich zwei neue Video-Reisezentren in Bayern: Am Bahnhof Plattling und am Bahnhof Vilshofen können Reisende von der persönlichen Beratung per Videokonferenz profitieren. Das Konzept videobasierter Verkaufsstellen hat sich seit 2013 in ganz Deutschland bewährt und vereint die Vorteile der persönlichen, individuellen Beratung und der Digitalisierung. Über 140 videobasierte Standorte hat die DB bundesweit bereits eröffnet.

Die Bedienung ist sehr einfach. Fahrgäste verbinden sich per Ruftaste über einen Bildschirm mit einem DB-Mitarbeitenden und erhalten eine persönliche Beratung zu möglichen Reiseverbindungen, Preisen und Angeboten sowie die gewünschten Fahrscheine.

Längere Öffnungszeiten

Bahnkund:innen profitieren nun auch in Plattling von verlängerten, durchgängigen Öffnungszeiten - insgesamt 70 Stunden pro Woche - für Beratung und Verkauf.

Das neue Video-Reisezentrum hat folgende Servicezeiten:

Montag:                                           7:00 - 19:00 Uhr
Dienstag bis Freitag:                        7:30 - 19:00 Uhr

Samstag:                                           8:00 - 15:00 Uhr

Sonn- und Feiertag:                          9:00 - 14:00 Uhr​


Außerhalb der Öffnungszeiten können Reisende am DB-Automaten auf dem Bahnsteig Reiseinformationen erhalten und Fahrkarten erwerben. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit Fahrkarten telefonisch unter der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 2970 zu bestellen, sowie mobil im DB Navigator oder im Internet unter www.bahn.de zu buchen.


Neuer Inhalt (1)
Eröffnung des Video-Reisezentrums in Plattling: (v. l. n. r.) Sabine Bernauer, Stadträtin und Behindertenbeauftragte der Stadt Plattling; Claudia Langhoff, Leiterin Vertrieb Nahverkehr Süd, DB Vertrieb GmbH; Max Thoma, der dritte Bürgermeister der Stadt Plattling; Anthony Schwaiger, DB-Leiter Verkaufsbezirk München, DB Vertrieb GmbH
Neuer Inhalt (1)
Eröffnung des Video-Reisezentrums in Vilshofen: (v. l. n. r.) Anthony Schwaiger, DB-Leiter Verkaufsbezirk München, DB Vertrieb GmbH; Claudia Langhoff, Leiterin Vertrieb Nahverkehr Süd, DB Vertrieb GmbH; Florian Gams, erster Bürgermeister von Vilshofen


Und so funktionieren die Video-Reisezentren in Plattling und Vilshofen:

Per Knopfdruck melden sich die Kund:innen in der regionalen Video-Zentrale. Die Reiseberater:innen schalten sich auf und sind nun mit dem Fahrgast per Videokonferenz verbunden, der seine Wünsche äußert. Auf einem zweiten Bildschirm verfolgen die Kund:innen die Arbeitsschritte der DB-Verkäufer:innen, wie zum Beispiel die Suche nach einer Verbindung oder einem günstigen Fahrpreis. Fahrkarten, Reservierungen und BahnCards werden direkt in der Kabine erstellt und können mit Bargeld, Girocard oder Kreditkarte bezahlt werden.

Hinweis für Redaktionen

Ein Medienpaket zum Video-Verkauf der Deutschen Bahn mit Themendienst, Standortgrafik, Grafik mit Zahlen, Daten, Fakten, Erklärfilm sowie Fotos finden Sie unter: deutschebahn.com/vrz


Reisende finden weitere Informationen unter www.bahn.de/vrz

17. April 2024, 10:00 Uhr
Aschaffenburg

Artikel: Frischekur und ein neuer Bahnsteig für die Verkehrsstation Wiesthal

Rück- und Neubau des Hausbahnsteigs an Gleis 1 • neue Beleuchtung und Bahnsteigausstattung • Vorübergehende Fahrplanabweichungen und Ersatzverkehr während der Bauzeit

Nachdem der Rückbau des ehemaligen Empfangsgebäudes in Wiesthal bereits abgeschlossen ist, beginnen im Mai nun auch die Arbeiten am neuen Bahnsteig.

Im Zuge der Bauarbeiten wird der Hausbahnsteig an Gleis 1 vollständig zurückgebaut und neu errichtet. Neben der umfangreichen Modernisierung der Bahnsteigausstattung wird die Bahnsteighöhe auf 76 cm über Schienen-Oberkante erhöht. Dies erleichtert den Zustieg in die Züge. Der Bahnsteig wird über einen geneigten Gehweg sowie den Einbau eines taktilen Wegeleitsystems barrierefrei an den öffentlichen Bereich angebunden. Zudem werden die Beleuchtungsanlage sowie das Fahrgastinformationssystem modernisiert. Gleichzeitig werden der Treppenabgang vom Hausbahnsteig zur Personenunterführung einschließlich der Einhausung erneuert.

Im Anschluss an die Bahnsteigarbeiten werden umfangreiche Sanierungen an der Zufahrtstraße und dem Bahnhofsvorplatz sowie deren Beleuchtung durchgeführt. Die Treppe vom Bahnhofsvorplatz zur Straße „Am Bahnhof“ wird zurückgebaut und neu errichtet.

Nach aktuellen Planungen wird der erneuerte Bahnsteig an Gleis 1 den Reisenden ab Ende Juli 2024 wieder zur Verfügung stehen. Die Arbeiten an der Zufahrtsstraße, der Treppe sowie am Vorplatz dauern nach aktuellem Stand bis November 2024. Sämtliche Restarbeiten sollen bis zum Jahresende abgeschlossen werden.

In den Ausbau des Bahnhofs investieren Bund und Deutsche Bahn ca. 4,3 Mio. Euro.

Während der Baumaßnahmen wird es zu vorübergehenden Abweichungen im Fahrplan sowie der Gleisbelegung kommen. Von 17. Mai bis einschließlich 26. Juli entfällt auf allen Verbindungen und in beide Fahrtrichtungen der Halt in Wiesthal. Ersatzverkehr wird eingerichtet: Zwischen Heigenbrücken und Wiesthal verkehren Busse, als zusätzlicher Halt wurde „Wiesthal Ort“ in den Fahrplan aufgenommen.

Die Deutsche Bahn (DB) bittet die Reisenden, sich in den Auskunftsmedien und vor Ort über ihre Verbindungen zu informieren und entschuldigt sich für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

16. April 2024, 14:30 Uhr

Artikel: Defektes Weichenteil: Fünf S-Bahn-Linien fahren wieder durch die Stammstrecke

Fünf S-Bahn-Linien fahren wieder auf dem regulären Weg durch die Stammstrecke - Reparatur der Weiche erfolgt in der Nacht.

Seit heute Morgen gegen 8.30 Uhr ist der S-Bahn-Verkehr zwischen Pasing und Ostbahnhof stark beeinträchtigt. Aktuell kann nur ein Teil der Linien durch die Stammstrecke fahren. Ursache ist eine defekte Weiche im Bereich Hackerbrücke. Hier ist ein wichtiges Bestandteil, das so genannte Herzstück, beschädigt und muss ausgetauscht werden. Aktuell läuft die Beschaffung des Ersatzteils und die DB organisiert Mitarbeitende für die notwendigen Einbau- und Schweißarbeiten. Der Austausch des beschädigten Teils ist aufwendig und nimmt rund fünf Stunden in Anspruch, in denen kein S-Bahn-Betrieb auf der Stammstrecke möglich wäre. Der Austausch wird daher erst in den Nachtstunden erfolgen. Bis dahin können die S-Bahnen in reduziertem Umfang weiterfahren. Die an neuralgischer Stelle liegende Weiche kann in der Zwischenzeit nur in geringer Geschwindigkeit befahren werden, was die Kapazität der Stammstrecke einschränkt. 

Update: Mittlerweile fahren die fünf S-Bahn-Linien S2, S3, S6, S7 und S8 wieder in beiden Richtungen durch die Stammstrecke. 

  • Die S1 beginnt/endet in Moosach, dort besteht Anschluss zur U3.
  • Die S4 fährt nur ab/bis Hauptbahnhof.

Die 10-Minuten-Takt-Züge sowie die Linie S20 müssen am Nachmittag leider entfallen. Zwischen Pasing und Hauptbahnhof können Fahrgäste alternativ auch die Züge des Regionalverkehrs nutzen. Im Innenstadtbereich zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof kann auch die U-Bahnlinie U5 genutzt werden.

"Wir bedauern die massiven Einschränkungen und möchten uns dafür bei unseren Fahrgästen entschuldigen", sagte ein Bahnsprecher in München. 

Jederzeit aktualisierte Informationen gibt es unter s-bahn-muenchen.de/aktuell

15. April 2024, 13:30 Uhr
Aschaffenburg

Artikel: Kleine Maßnahmen, große Wirkung: Deutsche Bahn sorgt für mehr Kapazität und Pünktlichkeit in Aschaffenburg

Neue Signale und Weichen ermöglichen Gleiswechselbetrieb und Platz für 740-Meter lange Güterzüge • Verbesserungen der Pünktlichkeit im Regional- und Fernverkehr • Investitionen von rund 17 Millionen Euro für eine starke Schiene

Die Umsetzung des Infrastruktur-Programms „kleine und mittlere Maßnahmen“ im Großraum Aschaffenburg schreitet sichtbar voran. Für Güterzüge hat die Deutsche Bahn (DB) deutlich mehr Abstellkapazität im Hauptbahnhof geschaffen. Dafür wurden bereits Ende 2023 einzelne Signale versetzt. Aktuell erweitert und erneuert die DB die Stellwerks- und Signaltechnik. Durch den Einbau von 45 zusätzlichen Signalen und zwei neuen Weichen können Züge – falls nötig – auf der zweigleisigen Strecke künftig auf beiden Gleisen in voller Geschwindigkeit in beide Richtungen fahren und somit beispielsweise Baustellen oder Störungen flexibler umfahren. Für Fahrgäste im Regional- und Fernverkehr bringt dieser sogenannte Gleiswechselbetrieb pünktlichere Züge.

Die neue, gemeinwohlorientierte Gesellschaft DB InfraGO kann die Arbeiten im Vergleich zu früheren Baumaßnahmen besonders schnell und effizient umsetzen. Grund sind die langfristige Finanzierung des Programms sowie beschleunigte Planungsmöglichkeiten. Bereits bis Mitte 2025 werden schrittweise alle Elemente umgesetzt sein. Die Finanzierung in Höhe von rund 17 Millionen Euro erfolgt überwiegend aus Mitteln des Klimaschutzpaketes.

Berthold Huber, DB-Infrastrukturvorstand: „Für eine starke Schiene und mehr Pünktlichkeit brauchen wir schnelle Effekte im überlasteten Schienennetz. Dafür sorgen auch die kleinen und mittleren Maßnahmen wie hier in Aschaffenburg. Mit zusätzlichen Signalen und Weichen beseitigen wir Engpässe im Netz und schaffen zudem mehr Kapazitäten auch für lange Güterverkehrszüge. Bis 2030 wollen wir 355 solcher Maßnahmen bundesweit umgesetzt haben. Dank der gesicherten Finanzierung und beschleunigten Planungsmöglichkeiten können wir diese wichtigen Vorhaben zügig umsetzen.“

Michael Theurer, Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr: „Wir begrüßen es sehr, dass die InfraGO neben den großen Korridorsanierungen auch kleine und mittlere Maßnahmen mit voller Kraft angeht und damit eine der Kernforderungen der von mir geleiteten Beschleunigungskommission Schiene umsetzt. Maßnahmen wie diese leisten einen schnell wirkenden Beitrag zur Erhöhung der Resilienz und Pünktlichkeit der Bahn in der Region mit positiven Wirkungen für das Schienennetz in ganz Deutschland. Mit der im Vermittlungsverfahren befindlichen Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes werden wir die Auswahl und Umsetzung solcher Maßnahmen weiter erleichtern. Wir vertrauen jetzt darauf, dass die Länder sich ihrer gesamtstaatlichen Verantwortung stellen und nicht die Sanierung der Schiene blockieren.“

Ludolf Kerkeling, Vorstandsvorsitzender des Verbands DIE GÜTERBAHNEN: „Kleine und mittlere Maßnahmen sind die stillen Helden der Schieneninfrastruktur. Besonders Abstellkapazitäten für den Schienengüterverkehr werden oft unterschätzt, da sie „nur“ Kapazität für stehende Züge verschaffen. Doch die Frage, ob ich auf dem Weg nach Norddeutschland in Aschaffenburg oder hunderte Kilometer früher einen Zug abstellen muss, kann schnell einige Stunden Zeitvorteil verschaffen – und für den Kunden das Zünglein an der Waage sein, ob er per Güterbahn oder klimaschädlichem Lkw transportiert.“

„Kleine und mittlere Maßnahmen“ für schnelle Kapazitätserweiterung

Der Schienenverkehr hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen und die Bahninfrastruktur an ihre Grenzen gebracht. Im Sinne der Konzernstrategie Starke Schiene setzt die DB neben der Generalsanierung hoch belasteter Strecken auch auf ‚kleine und mittlere Maßnahmen‘, um damit schnell und effektiv Engpässe zu beseitigen und das Netz resilienter zu machen. Bis 2030 plant die DB, bundesweit 355 solcher kleinen und mittleren Maßnahmen umzusetzen. Diese wirken sich vergleichsweise schnell positiv auf die Fahrgäste aus. Typische Vorhaben zur schnellen Kapazitätserweiterung sind zusätzliche Überleitmöglichkeiten, Anpassung von Signalen, Blockoptimierungen, Überholungsgleise oder Bahnsteiganpassungen. Die Investitionen in Höhe von rund vier Milliarden Euro finanzieren sich u.a. über das Klimaschutzpaket des Bundes.

08. April 2024, 14:45 Uhr
München

Artikel: Für eine starke Schiene in Bayern: Generalsanierung startet 2026 im Freistaat 

Gebündelte Erneuerung von Infrastruktur und Bahnhöfen für mehr Qualität und Kapazität • insgesamt sieben Generalsanierungen in Bayern bis 2030 • Die Strecke Nürnberg – Regensburg macht 2026 den Anfang

Für mehr Qualität und Kapazität im Schienennetz plant die Deutsche Bahn (DB) in den kommenden Jahren die Generalsanierung von 40 besonders belasteten Strecken. Den Auftakt macht ab Juli 2024 die Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim. Innerhalb von fünf Monaten Sperrpause wird die 70 Kilometer lange Strecke komplett saniert, der Personenverkehr durch Busse ersetzt oder – wie der Güterverkehr – umgeleitet. Nach ähnlichem Muster stehen ab 2026 auch sieben wichtige Bahnstrecken in Bayern auf der Agenda. 

Klaus-Dieter Josel, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern: „Das Schienennetz in Deutschland ist hoch belastet. Immer mehr Verkehr ballt sich auf einer Infrastruktur, die zum Teil überaltert und daher störanfällig ist. Darunter leidet die Pünktlichkeit. Das gilt besonders auf den am stärksten belasteten Abschnitten. Daher ist die Generalsanierung genau dieser Korridore dringend erforderlich.” 

Ziel ist es, die Infrastruktur innerhalb eines möglichst kurzen Zeitraums komplett zu erneuern. Dazu gehören Schwellen und Schotter, Gleise und Weichen, Signale und Stellwerke ebenso wie die Bahnhöfe. Das bedeutet: Die Strecke wird einmal gesperrt, statt wie bisher viele kleinere Einzelarbeiten zu realisieren. Anschließend sind in der Regel für mehrere Jahre keine größeren Bauarbeiten mehr erforderlich. Zudem werden die generalsanierten Abschnitte deutlich leistungsfähiger, erhalten einen erstklassigen Ausrüstungsstandard und werden für den digitalen Bahnbetrieb der Zukunft vorbereitet. 

Den Anfang in Bayern macht die Strecke Nürnberg – Regensburg im ersten Halbjahr 2026. Während der fünfmonatigen Sperrung von Februar bis Juni werden rund 80 Kilometer Gleise, 60 Kilometer Oberleitung und 40 Weichen auf der Strecke erneuert. Hinzu kommen die Sanierung des Deininger Damms bei Neumarkt sowie die Sanierung einer Brücke bei Burgthann. An zahlreichen Verkehrsstationen zwischen Nürnberg und Regensburg werden Arbeiten stattfinden, um zukünftig den Aufenthalt der Reisenden aufzuwerten. Zur neuen Ausstattung gehören unter anderem moderne Bahnsteigdächer und Wegeleitsysteme, Wetterschutzhäuser sowie die Barrierefreiheit. 

In der zweiten Jahreshälfte 2026 folgt dann die Generalsanierung der Strecke Obertraubling (bei Regensburg) – Passau. Auch hier finden wichtige Arbeiten an Gleisen, Weichen, Oberleitungen und Bahnhöfen statt. Zudem werden mehrere Stellwerke erneuert sowie eine Langsamfahrstelle in einem Moorgebiet bei Osterhofen beseitigt.  

2027 plant die Bahn die Generalsanierungen der Strecken München – Rosenheim und Rosenheim – Salzburg. Ein Fokus der Arbeiten auf den beiden Strecken wird die Modernisierung der insgesamt 13 Verkehrsstationen sein. Anfang 2028 saniert die DB dann die Strecke Würzburg – Nürnberg. Den Abschluss machen die Strecken Würzburg – Ansbach – Treuchtlingen und Ulm – Augsburg im Jahr 2030.  

In den kommenden Wochen und Monaten wird das Konzept für die Generalsanierungen in Bayern gemeinsam mit den Beteiligten und Partnern weiter ausgearbeitet. Außerdem stimmt die DB mit Land und Kommunen sowie den Eisenbahnverkehrsunternehmen und Verbänden ein umfangreiches Verkehrskonzept für die Reisenden ab. Dieses sorgt dafür, dass für die Fahrgäste während der Bauphasen ein qualitativ hochwertiger Ersatzverkehr mit Bussen und Umleiterverkehre zur Verfügung stehen und Güter weiter an ihre Ziele gelangen.  


05. April 2024, 09:30 Uhr
München

Artikel: Mehr Komfort für Reisende nach Österreich und Italien: Der Railjet der neuen Generation

Neue Sitze, mehr Privatsphäre, mehr Service für die EuroCity-Züge • Kooperationsangebot von DB und ÖBB • Mit dem Super Sparpreis Europa ab 19,90€ von München nach Bologna

Ab dem 8. April 2024 reisen Fahrgäste von München nach Österreich und Italien noch bequemer und komfortabler. Dann sind auf der Strecke von der bayerischen Landeshauptstadt über Rosenheim, Innsbruck, Bozen, Verona nach Bologna und in der Gegenrichtung die Railjet(RJ)-Züge der neuen Generation  im Einsatz. Der neue RJ bietet mehr Komfort und Sitzplätze und bedeutet für die Fahrgäste eine Reise auf ICE-Niveau. Mit der Auslieferung weiterer Züge werden die täglich verkehrenden fünf EuroCity-Züge nach und nach mit den neuen Fahrzeugen unterwegs sein. 

Der RJ ist ein Kooperationsangebot der Deutschen Bahn (DB) und der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der DB für den Freistaat Bayern, der Vorstandsvorsitzende der ÖBB, Andreas Matthä und Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, stellten das neue Fahrzeug nun am Münchener Hauptbahnhof vor.

Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der DB für den Freistaat Bayern: „Der grenzüberschreitende Bahnverkehr boomt. Allein zwischen Deutschland und Österreich ist die Zahl der Reisenden in den vergangenen fünf Jahren um 50 Prozent gestiegen. Die Kooperation von DB und ÖBB ist dabei ein starkes Zeichen für eine starke europäische Schiene. Gemeinsam mit unseren Partnerbahnen bauen wir die internationalen Verbindungen weiter aus und investieren in neue attraktive Fahrzeuge mit mehr Komfort und Kapazität. Denn es geht uns nicht allein um ein Mehr an Verbindungen ins europäische Ausland, sondern auch um ein spürbares Plus an Qualität und Komfort. Dafür steht auch der neue Railjet der ÖBB, der unsere Fahrgäste ab dem 8. April zwischen München, Österreich und Italien entspannt an ihr Ziel bringt.“

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Die neuen Railjets bieten alle Grundvoraussetzungen für eine angenehme Reise, wie ich heute selbst bei der Premierenfahrt feststellen konnte. Der Flottenwechsel bringt einen Quantensprung für die Fahrgäste im wichtigen internationalen Nord-Süd-Verkehr zwischen unseren wirtschaftlich und kulturell stark verflochtenen Regionen. So stellt man sich den Bahnverkehr im 21. Jahrhundert vor, und so wird die Bahnnutzung auch auf dieser Strecke immer mehr zu einer wirklich attraktiven Alternative. Das hilft dem Klima gerade auch im sensiblen Alpen- und Voralpenraum. Um künftig allerdings von einem neuen Zeitalter sprechen zu können, braucht es on top aber noch umfangreiche Ausbauten der Bahninfrastruktur auf der Gesamtstrecke. Das kommt umso schneller, je mehr die Anrainer mitgenommen werden.”

Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender der ÖBB: „Bahnfahren liegt voll im Trend und dies gerade im Fernverkehr. Wir investieren daher konsequent in unsere Flotte. Mit den Railjets der neuen Generation bieten ÖBB und DB ein erstklassiges Reiseerlebnis und werden damit noch mehr Menschen für die Bahn begeistern können. Die Bahnfahrt über den Brenner, auf der Strecke München – Innsbruck – Bozen – Verona, wird damit noch attraktiver."

Der 230 km/h schnelle und 238 Meter lange Railjet der neuen Generation besteht aus neun Wagen, von denen sieben einen Niederflureinstieg haben. Dadurch können Reisende im Rollstuhl, aber auch alle anderen Fahrgäste etwa mit großem Koffer, Kinderwagen oder Fahrrad, bequemer zusteigen. Darüber hinaus wird das barrierefreie Reisen durch drei Rollstuhlplätze im Multifunktionswagen und eine taktile sowie kontrastreiche Ausstattung erleichtert.

Der Railjet der neuen Generation verfügt über 532 Sitzplätze, davon 430 Plätze in der 2. Klasse, 86 Plätze in der 1. Klasse, 16 Plätze in der Business Class sowie zusätzlich 12 Sitzplätze im Bordrestaurant.

Fahrgäste können im RJ unter anderem folgende Service- und Komfortmerkmale genießen: Neben komfortablen, komplett neu entwickelten Sitzen für mehr Privatsphäre stehen unter anderem ein verbessertes WLAN, mobilfunkdurchlässige Scheiben sowie Lademöglichkeiten per USB und induktive Ladestationen zur Verfügung. Darüber hinaus begeistern die neuen Züge mit Verpflegungsautomaten für Snacks sowie heiße und kalte Getränke; des Weiteren zeichnen großzügige Gepäckablagen inkl. NFC-Gepäcksicherung, eigene Familien- und Ruhezonen, ein Bordrestaurant und sechs Fahrradstellplätze im Multifunktionswagen mit Verstaumöglichkeiten für Ski und Snowboards sowie Fahrgastinformation mit Echtzeitdaten den neuen RJ aus.

Tickets für die grenzüberschreitenden Verbindungen von München nach Österreich und Italien sind mit dem Super Sparpreis Europa bereits ab 19,90 Euro erhältlich. Weitere Informationen unter bahn.de/sparpreis-europa.


Hinweis für die Redaktionen:

Fotos von der Veranstaltung finden Sie ab 10.30 Uhr unter: https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/7605383


04. April 2024, 13:00 Uhr
München

Artikel: Bauarbeiten: Fahrplanänderungen auf der Stammstrecke an zwei April-Wochenenden

DB arbeitet an elektronischem Stellwerk und erneuert Gleise • Keine S-Bahnen durch den Stammstreckentunnel • Ersatzverkehr zwischen Ostbahnhof, Trudering und Riem

Die DB setzt die Arbeiten für das neue elektronische Stellwerk am Ostbahnhof fort und erneuert Gleise im Bereich Isartor. In den zwei Nächten zwischen 10. und 12. April sowie an den beiden Wochenenden 12. bis 15. April und 26. bis 29. April, jeweils von Freitagabend, 22.30 Uhr, durchgehend bis Montagfrüh, 4.40 Uhr, kommt es zu Fahrplanänderungen und Ersatzverkehr (SEV). Zwischen Hackerbrücke und Ostbahnhof/Giesing/Trudering ist dann kein S-Bahn-Verkehr möglich. Der Ostbahnhof selbst wird nur von der S2 und der S8 angefahren:

  • Die S1 beginnt/endet am Hauptbahnhof und hält nicht an der Hackerbrücke.
  • Die S2 entfällt zwischen Hackerbrücke und Ostbahnhof. Außerdem hält sie nicht an den Stationen Berg am Laim und Leuchtenbergring.
  • Die S3 entfällt zwischen Pasing und Giesing.
  • Die S4 fährt nur zwischen Geltendorf und Heimeranplatz (ohne Halt zwischen Heimeranplatz und Pasing).
  • Die S6 entfällt zwischen Hackerbrücke und Trudering.
  • Die S7 entfällt zwischen Giesing und Hauptbahnhof und hält nicht an der Hackerbrücke.  
  • Die S8 entfällt zwischen Pasing und Ostbahnhof.

Für Fahrgäste ist ein Busersatzverkehr im 20-Minuten-Takt auf der Strecke Ostbahnhof – Leuchtenbergring – Berg am Laim – Trudering – Riem unterwegs. In Trudering und Giesing können Reisende alternativ auch die U-Bahn nutzen. Für Fahrgäste auf der Stammstrecke gibt es unter anderem folgende Alternativen:

  • Zwischen Pasing und Hauptbahnhof fahren der Regionalverkehr und die Tram 19.
  • Zwischen Pasing und der Innenstadt können die S4 und die U5 mit Umstieg am Heimeranplatz genutzt werden.
  • Zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt/Ostbahnhof fährt die U5.


 

Fortsetzung nächtlicher Bauarbeiten: Zusätzlich zu den oben genannten Daten baut die DB auch in zahlreichen weiteren Nächten im östlichen Stammstreckenbereich. Alle Informationen gibt es auf der S-Bahn-Webseite.

S-Bahn München informiert über Fahrplanänderungen

Die S-Bahn informiert die Fahrgäste auf verschiedenen Kanälen über die Fahrplanänderungen, etwa mit Aushängen an den Bahnsteigen, Ansagen und Anzeigen auf den Deckenmonitoren in den Zügen. Details sind zudem unter s-bahn-muenchen.de/baustellen zu finden. Alle Änderungen sind in der Fahrplanauskunft enthalten. Wer seine Fahrt mit der App, auf der Webseite oder am Automaten plant, bekommt automatisch die beste Verbindung angezeigt. Für Fragen steht der Kundendialog der S-Bahn München täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.

03. April 2024, 10:30 Uhr
München

Artikel: Wegen neuer Autoreisezuganlage: Unterführung Thalkirchner Straße ab 8. April gesperrt

Vollsperrung der Thalkirchner Straße im Bereich der Eisenbahnüberführung vom 8. April bis 3. Mai • Danach Teilsperrung bis Ende Februar 2025 • Grund sind Arbeiten an neuer Autoreisezuganlange am Südbahnhof

Aufgrund der Bauarbeiten zur neuen Autoreisezuganlage am Güterbahnhof München Süd (Südbahnhof) im Schlachthofviertel wird die Eisenbahnunterführung Thalkirchner Straße vom 8. April bis 3. Mai 2024 gesperrt. Nach dem Ende der Vollsperrung wird die Unterführung bis voraussichtlich Ende Februar 2025 zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung Norden teilgesperrt. Die Eisenbahnunterführung bleibt in allen Bauphasen für den Rad- und Fußverkehr passierbar; Rad- und Gehweg werden aber zusammengelegt und verschmälert.

Ab Mai 2024 wird in der Eisenbahnunterführung Tumblingerstraße in Zusammenhang mit dem Bau der Autoreisezuganlage der westliche Geh- und Radweg gesperrt. Der Fuß- und Radverkehr wird über die östliche Seite der Unterführung geführt.
Aufgrund der Bauarbeiten ergeben sich folgende Änderungen in der Verkehrsführung: 
Die gesperrte Eisenbahnunterführung Thalkirchner Straße kann über die Route Lagerhausstraße, Tumblingerstraße, Zenettistraße (und umgekehrt) umfahren werden. Dabei ist die Höhenbeschränkung der Eisenbahnunterführung Tumblingerstraße zu beachten.
Die DB informiert die Anwohner:innen mit Postwurfsendungen über die bevorstehende Baumaßnahme und bittet um Verständnis für eventuelle Unannehmlichkeiten durch Umleitungen während dieser Zeit. 

Bei der neuen Autoreisezuganlage am Südbahnhof handelt es sich um einen Ersatzneubau für das bisherige Verladeterminal am Ostbahnhof. Sie soll Mitte 2025 in Betrieb gehen. Das schafft Baufreiheit für die Arbeiten zur neuen unterirdischen S-Bahn-Station am Ostbahnhof, die für die 2. Stammstrecke entsteht. 
 

03. April 2024, 10:00 Uhr
Lindau

Artikel: Bahnübergänge Gleisdreieck Lindau: Infomarkt und Bürgersprechstunde am 11. und 12. April 2024 in Lindau

Projektteam stellt aktuellen Planungsstand vor • Gesprächsangebote für persönlichen Austausch

Die Deutsche Bahn arbeitet in Abstimmung mit der Stadt Lindau intensiv daran, das Gleisdreieck mittelfristig über eine Straßenbrücke anzubinden und die Zahl der bestehenden Bahnübergänge zu reduzieren. Bei der Stadtratssitzung am 29. April 2024 wird der aktuelle Planungsstand vorgestellt. Im Vorfeld gibt das Projektteam den Anwohnenden des Gleisdreiecks, des Giebelbachviertels und der Holdereggenstraße bei zwei Veranstaltungen die Möglichkeit, persönlich ins Gespräch zu kommen.

Zunächst stellt das Projektteam bei einem Infomarkt den aktuellen Planungsstand vor. Die Infoveranstaltung findet am Donnerstag, 11. April 2024, von 15 bis 19 Uhr im Foyer der Inselhalle (Zwanzigerstraße 10, 88131 Lindau) statt. Den ganzen Nachmittag über besteht die Möglichkeit, mit den DB-Mitarbeitenden zu sprechen.

Zusätzlich bietet das Planungsteam am Freitag, 12. April 2024 ab 14 Uhr, eine Bürgersprechstunde in Lindau an. Die Anwohnenden wurden rechtzeitig per Schreiben informiert und zu beiden Veranstaltungen eingeladen. Die Bürgersprechstunde ermöglicht es, in kleiner Runde mit den DB-Planer:innen vertieft individuelle Fragen und Anliegen zu besprechen.

Bei Bedarf bietet die Deutsche Bahn im Nachgang zusätzliche, individuelle Gesprächstermine an. Zudem ist das Team vom Bahnknoten Lindau jederzeit per Mail unter DB-Lindau@deutschebahn.com zu erreichen.


02. April 2024, 11:00 Uhr
Berlin/Nürnberg

Artikel: William Wilson: „Meet and Greet“ mit dem legendären Lokführer im DB Museum Nürnberg

Aktionstag zu William Wilson, dem ersten Lokführer in Deutschland am 7. April 2024 • DB Museum stellt sensationelle Erbschaft vor – ein verschollen geglaubtes Porträt Wilsons • Schauspielführungen, Expertinnen-Talks, Kinderprogramm und vieles mehr

Seit Ende 2023 befindet sich ein kleines Porzellanporträt von William Wilson, dem legendären Lokführer der Lokomotive „Adler“ auf Deutschlands erster Eisenbahnstrecke zwischen Nürnberg und Fürth, in der Sammlung des DB Museums in Nürnberg. Sein Ururenkel hatte es nach seinem Tod dem DB Museum vermacht – eine sensationelle Erbschaft, waren bisher doch nur jahrzehntealte Schwarzweißfotografien des Gemäldes bekannt.
Museumsdirektor Dr. Oliver Götze: „Aus der Frühzeit der Eisenbahn sind nur sehr wenige Exponate erhalten. Die Eisenbahn galt zu dieser Zeit nicht als sammlungswürdig. Daher war die Freude riesig, als das verschollen geglaubte Porträt William Wilsons im DB Museum eintraf. Das kleine Gemälde ist nur sieben Zentimeter groß, jedoch von unschätzbarem, historischem Wert, zeigt es doch den Urahn aller Lokomotivführer und Triebfahrzeugführerinnen in Deutschland.“

Meet and Greet mit William Wilson

Da das öffentliche Interesse groß ist, die dauerhafte Einbringung des Gemäldes in die Ausstellung aber noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird, ermöglicht das DB Museum am Sonntag, 7. April einen exklusiven Blick auf das Miniatur-Porträt. Von 10 bis 18 Uhr kann es am Sonntag nach Ostern ganz genau unter die Lupe genommen werden. Zusätzlich bietet der Aktionstag „Meet & Greet mit William Wilson“ ein buntes Programm für die ganze Familie. Schauspieler Patrick Heppt schlüpft in die Rolle des legendären Lokführers und erklärt seinen Gästen interessante Details zur ersten Eisenbahnfahrt Deutschlands. Als „langer Engländer“ brilliert er dabei nicht nur mit interessanten Fakten, sondern verzaubert auch mit typisch britischem Akzent (Start der Schauspielführungen: 10:30, 11:30, 12:30 Uhr). Im Anschluss an die Führung geben zwei Expertinnen des DB Museums einen kurzen Einblick in die Geschichte des Miniaturporträts und ermöglichen eine Fragerunde rund um William Wilson.

In einer Kreativwerkstatt dürfen Kinder ihren eigenen Zylinder gestalten, denn auch Wilson stand stets in Frack und Zylinder auf dem Adler. Die allmonatlichen Sonntagslesungen werden ganz im Zeichen der ersten Eisenbahn stehen – los geht es um 14:30 Uhr für Kinder und um 15:30 Uhr für Erwachsene. Und wer sich ein Andenken an diesen besonderen Tag mit nach Hause nehmen möchte, bekommt von William Wilson (Patrick Heppt) eine persönliche Autogrammkarte signiert.

Fakten und Wissenswertes zu William Wilson

1835 kam William Wilson mit dem Adler von Newcastle nach Nürnberg. Trotz seiner Jugend war er bereits ein geschätzter Mitarbeiter bei Robert Stephenson and Company, der ersten Lokomotivbaufabrik der Welt. Auf Bitte der Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft begleitete Wilson den Adler auf seiner sieben Wochen langen Reise von Nordengland nach Franken. Dort leitete er nicht nur die Montage der Lokomotive, sondern bildete auch Lokführer aus – in Deutschland gab es noch keine. Am 7. Dezember 1835 eröffnete Wilson die erste Eisenbahnstrecke in Deutschland von Nürnberg nach Fürth. Von da an fuhr er zweimal täglich den Adler zwischen den beiden Städten. Nach acht Monaten sollte er eigentlich in seine Heimat zurückkehren, doch er war bereits zum Publikumsliebling geworden und entschied sich zu bleiben. Wilson, auch bekannt als "langer Engländer" aufgrund seiner eindrucksvollen Erscheinung auf der Lok, verbrachte fast 27 Jahre in Nürnberg und starb dort 1862 mit 52 Jahren.

  von

Weitere Informationen: www.dbmuseum.de

Deutsche Bahn Stiftung 
Das DB Museum mit seinen Standorten in Nürnberg, Halle (Saale) und Koblenz hütet unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung das historische Erbe der deutschen Eisenbahn. Die Deutsche Bahn Stiftung wurde 2013 als gemeinnützige Unternehmensstiftung der Deutschen Bahn AG gegründet und ist deutschlandweit in den Schwerpunkten Bildung, Integration und Ehrenamt aktiv.


 


27. März 2024, 13:30 Uhr
München

Artikel: Start für das neue Elektronische Stellwerk am Ostbahnhof verzögert sich

Inbetriebnahme auf Sommer 2025 verschoben • DB stabilisiert den laufenden Betrieb durch mehrere Maßnahmen

Das neue Elektronische Stellwerk am Ostbahnhof geht im Sommer 2025 statt im August 2024 in Betrieb. Grund dafür ist ein bauliches Umsetzungsproblem für die hochkomplexe Stellwerksanlage. Dabei geht es unter anderem um die Schnittstellen des neuen Stellwerks zu benachbarten Bestands-Stellwerken in München. Das Problem hat sich erst in einer späten Projektphase herausgestellt. Es ist inzwischen gelöst. Einzelne Prozesse der Softwareplanung und baulichen Umsetzung mussten dafür jedoch aufwändig angepasst werden.  

Dadurch ergeben sich größere Umplanungen und weiteren Prüfschleifen, die mehrere Monate in Anspruch nehmen. Hinzu kommt eine präventive Baustellenpause für die Zeit der Fußball-Europameisterschaft in diesem Sommer. Während des Turniers sollen die Züge möglichst ungestört fahren können.  

Die Deutsche Bahn (DB) bedauert die Verzögerung ausdrücklich. Um die Auswirkungen auf den laufenden Betrieb so gering wie möglich zu halten und noch vor Inbetriebnahme des neuen Stellwerks für Verbesserungen im Knoten München zu sorgen, hat die DB mehrere Schritte eingeleitet. Dazu gehören zusätzliche Instandhaltungsmaßnahmen am aktuell noch in Betrieb befindlichen Relaisstellwerk am Ostbahnhof. Zudem stabilisiert die DB die beiden Stellwerke in München-Allach und Dachau, die in den zurückliegenden Jahren immer wieder störanfällig waren. 

Sie liegen an der stark befahrenen Strecke Richtung Petershausen, auf der neben der S2 auch Fern- und Regionalzüge fahren. Die Stabilisierung wirkt sich somit auch positiv auf den Verkehr der S-Bahn-Stammstrecke zwischen Ostbahnhof und Pasing aus. Dafür investiert die DB mehr als 1,5 Millionen Euro. Überdies bündelt die DB mögliche Sperrungen am Elektronischen Stellwerk mit anderen Bauprojekten.    

Der Abnahme- und Inbetriebnahme-Prozess des neuen Stellwerks am Ostbahnhof bei laufendem Betrieb ist zeitaufwändig und hochkomplex. So sind rund 8.000 Abnahmestunden notwendig. Insgesamt verlegt die DB rund 400 Kilometer Kabel und stellt mehr als 100 neue Signale auf.  

Die DB und der Bund investieren für das neue Stellwerk am Ostbahnhof insgesamt rund 220 Millionen Euro. Inwieweit andere Bauprojekte wie die Sendlinger Spange oder die neue Station in Laim von der Verzögerung betroffen sind, prüft die DB derzeit. Die Gesamtinbetriebnahme der 2. Stammstrecke bleibt davon unberührt. 

27. März 2024, 11:00 Uhr
Mühldorf

Artikel: Leiser und klimafreundlicher: DB präsentiert Vorplanung zum Ausbau Mühldorf–Landshut

DB will Strecke elektrifizieren sowie Bahnübergänge, Gleise und Weichen modernisieren • Zwei Infomärkte im April

Die Deutsche Bahn (DB) hat die Vorplanungen zur vom Bund beauftragten Elektrifizierung und Modernisierung der Strecke zwischen Mühldorf und Landshut abgeschlossen. Sie sollen im April bei zwei Infomärkten in Geisenhausen und Neumarkt-Sank Veit der Öffentlichkeit präsentiert werden. Mit dem Ausbauprojekt schließt die DB eine Elektrifizierungslücke zwischen Landshut und der ABS 38 (Ausbaustrecke München-Mühldorf-Freilassing). Züge können dann auf der eingleisigen Strecke leiser, umweltschonender und zuverlässiger fahren.

„Leise, elektrische Züge sorgen für weniger Emissionen und weniger Lärm entlang der Strecke“, unterstreicht Janett Fack, DB-Projektleiterin. „Wir bringen auch Bahnübergänge sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand, dadurch sind sie weniger störanfällig. Insgesamt ein Gewinn für die Umwelt und für die Region.“

Der Bundestag wird im Frühsommer 2025 über das Projekt beraten, anschließend folgt eine detaillierte technische Planung durch die DB. Im weiteren Verlauf erfolgen der Genehmigungsprozess und die Erteilung des Baurechtes. Projektleiterin Janett Fack und Ihr Team sind dabei während des gesamten Projektverlaufs im engen Austausch mit den Gemeinden entlang der Strecke.

Neben der Elektrifizierung der 55 Kilometer langen Strecke modernisiert die Bahn auch neun Bahnübergänge. Im Bahnhof Rohrbach baut die DB Gleise und Weichen um. Damit können Anschlüsse in den Knotenbahnhöfen Landshut und Mühldorf für die Fahrgäste besser getaktet und erreicht werden. Derzeit befährt die Südostbayernbahn (SOB) mit ihren Regionalzügen die Strecke im Stundentakt.


Auf zwei Infomärkten finden Interessierte viele Informationen

Die Bahn lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, die Infomärkte in Geisenhausen (Pfarrsaal) am 17. April 2024 und in Neumarkt-Sank Veit (Kulturbahnhof) am 23. April 2024 von 15-18 Uhr zu besuchen und sich mit dem Projektteam auszutauschen. Jeweils den ganzen Nachmittag über sind Mitarbeiter vor Ort und erläutern anhand von Plänen und Informationstafeln den aktuellen Stand.

Informationen zum Projekt und den Infomärkten stehen auf der Homepage www.landshut-muehldorf.de zur Verfügung. Über diese Seite können sich die Bürgerinnen und Bürger auch direkt an das Projektteam wenden.  

25. März 2024, 14:00 Uhr
Nürnberg

Artikel: 13,5-Millionen-Modernisierung zwischen Fürth und Zirndorf abgeschlossen  

Modernisierung sorgt für sicherere Bahnübergänge, neue Signaltechnik und neue Fußwege • Haltepunkt Alte Veste ist barrierefrei • Weg frei für Renovierung des Streckabschnitts Zirndorf – Cadolzburg

Die Deutsche Bahn (DB) hat heute den Bahnübergang Alte Veste für den Verkehr geöffnet und damit die umfangreiche Modernisierung der Rangaubahn-Strecke zwischen Fürth und Zirndorf abgeschlossen. Die DB hatte dafür seit Mai 2023 die Schließanlagen an mehreren Bahnübergängen auf den neuesten Stand gebracht, eine moderne Signaltechnik installiert, die Straßenführung angepasst und separate Fußwege geschaffen. Dies verbessert die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer entlang der Strecke. Der Haltepunkt Alte Veste (Gemeinde Zirndorf) ist bereits seit Herbst 2023 barrierefrei und stufenfrei zugänglich, verfügt zudem über ein taktiles Wegeleitsystem. Dadurch können sich Blinde und sehbehinderte Menschen leichter selbständig an der Haltestelle bewegen. Insgesamt hat die DB für diese Infrastrukturmodernisierung rund 13,5 Millionen Euro investiert.

„Wir wollen, dass Bahnfahren für alle Menschen möglich ist. Deswegen investiert die Deutsche Bahn kontinuierlich in barrierefreie Züge, Automaten oder Reisezentren, baut jährlich rund 100 Bahnhöfe barrierefrei um. Wir freuen uns, dass mit der abgeschlossenen Streckenmodernisierung zwischen Fürth und Zirndorf auch der Haltepunkt Alte Veste erstmals komplett barrierefrei ist”, sagt ein Bahn-Sprecher.

Durch die Bauarbeiten musste die DB zeitweise die Zugstrecke und die Bahnübergänge sperren. Die Station Alte Veste konnte bereits 2023 in Betrieb genommen werden. Die Bahnübergänge Forsthausstraße, Weiherhofer Straße, Grenzstraße und Parkstraße wurden bereits im Februar und März wieder geöffnet. 

Damit kann die DB nun mit der Modernisierung des nächsten Streckenabschnitts zwischen Zirndorf und Cadolzburg beginnen. Für rund 15 Millionen Euro wird die DB bis voraussichtlich Ende 2024 unter anderem Schließanlagen und die Signaltechnik erneuern sowie ein neues elektronisches Stellwerk in Zirndorf bauen, welches das bisherige mechanische Stellwerk aus dem Jahr 1955 ersetzen wird.



22. März 2024, 10:00 Uhr
Nürnberg

Artikel: Für die Starke Schiene: DB arbeitet 2024 mit hohem Tempo am Bahnausbau Nürnberg-Bamberg

Streckenabschnitt zwischen Forchheim und Eggolsheim bis Ende des Jahres viergleisig ausgebaut • Forchheim bekommt ab Dezember neue S-Bahn-Station

Der viergleisige Ausbau der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Bamberg geht dieses Jahr mit hohem Tempo weiter. Bis Ende 2024 will die Deutsche Bahn (DB) fünf Straßen- und Eisenbahnbrücken komplett fertigstellen, vier Brücken in Teilstücken in Betrieb nehmen, 24 Kilometer Gleis und 30 Kilometer Oberleitungen verlegen, 10 Kilometer Lärmschutzwände errichten und drei S-Bahnhalte umbauen. Darüber hinaus entsteht die neue S-Bahn-Station Forchheim Nord, die im Dezember in Betrieb gehen wird. Fahrgäste profitieren dann von einer stündlichen Anbindung mit der S-Bahnlinie 1 an den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr im Norden Forchheims. Ende des Jahres wird die Strecke zwischen Forchheim und Eggolsheim viergleisig ausgebaut und alle Brücken auf dem Abschnitt werden erneuert sein. Bahnübergänge wurden beseitigt, so dass Wartezeiten im Straßenverkehr entfallen. Die DB, der Bund und der Freistaat Bayern investieren allein im Jahr 2024 rund 165 Millionen Euro in den viergleisigen Bahnausbau zwischen Nürnberg und Bamberg.

Auf der Zielgeraden: Arbeiten in Forchheim werden dieses Jahr abgeschlossen

Gesamtprojektleiterin Nicole Kumpfmüller-Böhm: „Wir sind auf der Zielgeraden. Wir arbeiten aktuell mit Hochdruck daran, bis Ende des Jahres den Bahnausbau zwischen Forchheim und Eggolsheim abzuschließen und haben dann insgesamt 47 Kilometer von der Gesamtstrecke geschafft. Dies markiert einen bedeutenden Meilenstein für den wichtigen Ausbau der Strecke Nürnberg–Bamberg. Wir schaffen moderne und leistungsfähige Eisenbahninfrastruktur für eine Starke Schiene in der Region. Damit sorgen wir für zuverlässigere, pünktlichere und schnellere Bahn-Verbindungen in Franken und für mehr Platz auf der wichtigen Schnellfahrstrecke München–Berlin.“

 Die Bauarbeiten konzentrieren sich dieses Jahr weiter auf den Abschnitt von Forchheim bis südlich von Bamberg. Dort finden Arbeiten an Gleisen, Lärmschutzwänden, Haltepunkten, Ingenieurbauwerken und der Signaltechnik statt. Die beiden östlichen Gleise zwischen Altendorf und Strullendorf werden im November in Betrieb genommen. Die Arbeiten in Forchheim werden dieses Jahr beendet. Für Bautätigkeiten an der Leit- und Sicherungstechnik und für erforderliche Abnahmen an der neuen Infrastruktur muss vom 25. Oktober bis 1. November die Strecke zwischen Forchheim und Bamberg voll gesperrt werden. Genaue Informationen zum Umleiter- und zum Schienenersatzverkehr werden rechtzeitig veröffentlicht.

Bis Ende 2025 wird der viergleisige Ausbau der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Bamberg fertig gestellt. Der Bahnausbau schafft zusätzlichen Platz für die Schiene und verbessert das Angebot im Fern- und Nahverkehr.


Weitere Informationen finden Sie unter: www.bahnausbau-nuernberg-bamberg.de.


Hier finden Sie aktuelle Baustellenfotos vom Bahnausbau zwischen Nürnberg und Bamberg, die Sie gerne nutzen können: https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/7597467



19. März 2024, 09:30 Uhr
München

Artikel: DB erneuert Gleise: Busersatzverkehr auf der S2 zwischen Dachau und Altomünster 

Bauarbeiten vom 22. März bis 8. April sowie vom 17. bis 27. Mai • Bahnhof Dachau Stadt kann in den Osterferien nicht angefahren werden

Die DB erneuert in den Oster- und Pfingstferien die Bahnstrecke zwischen Dachau und Altomünster. Für eine starke Schiene modernisiert die Bahn 4500 Meter Gleis, dabei tauscht sie unter anderem 7000 Schwellen und 14 Tonnen Schotter aus. Daher muss die Strecke komplett gesperrt werden. 

Ersatzverkehr zwischen Dachau und Altomünster 

Im gesamten Zeitraum von Freitag, 22. März (21 Uhr), bis Montag, 8. April (3 Uhr) sowie von Freitag, 17. Mai (21 Uhr) bis Montag, 27. Mai (3 Uhr) ist für Fahrgäste der S2 ein Ersatzverkehr (SEV) mit Bussen im Einsatz. An den Wochenenden fahren die Busse im Stundentakt, an Wochentagen sind sie alle 30 Minuten unterwegs.  

Die Fahrzeit zwischen Altomünster und Dachau verlängert sich dadurch für Reisende um etwa eine halbe Stunde. Aufgrund umfangreicher Bauarbeiten im Straßenbereich sowie an Bahnübergängen können während der Osterferien die Ersatzbusse leider nicht am Bahnhof Dachau Stadt halten. Die Ersatzhaltestelle für die Station Dachau Bahnhof befindet sich neu in der Frühlingstraße. 

S-Bahn München informiert über Fahrplanänderungen 

Die S-Bahn München informiert umfassend über alle Bauarbeiten und Fahrplanänderungen: An den Bahnsteigen gibt es Aushänge, in den Zügen informieren Deckenmonitore und Ansagen über die Bauarbeiten. Auch auf s-bahn-muenchen.de/baustellen sind Details zu finden. Alle Änderungen und die Fahrzeiten der Ersatzbusse sind außerdem in der Fahrplanauskunft enthalten. Wer seine Fahrt mit der App, auf der Webseite oder am Automaten plant, bekommt automatisch die beste Verbindung angezeigt. Für Fragen steht der Kundendialog der S-Bahn München täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.  


15. März 2024, 14:00 Uhr
München

Artikel: KI auf vier Beinen gegen Graffiti: DB testet Roboterhund Spot bei der S-Bahn München

Roboter läuft durch Bahn-Abstellanlagen und erkennt Unregelmäßigkeiten • Übertragung hochauflösender Live-Bilder • Einmonatige Testphase im S-Bahn-Bereich • Ziel: Vandalismus und Graffiti reduzieren

Um ihre Züge frei von Graffiti zu halten und Vandalismus vorzubeugen, testet die DB in München erstmals den Roboterhund Spot. Dieser patrouilliert auf seinen vier Beinen eigenständig über Abstellanlagen und erkennt KI-gestützt dabei unbefugte Personen oder andere Unregelmäßigkeiten. Daraufhin startet er dann eine Liveübertragung. Die Bilder in HD-Qualität landen zur Prüfung bei den DB-Sicherheitsmitarbeitenden in der Nähe, die gegebenenfalls weitere Schritte einleiten können.

S-Bahn-Chef Heiko Büttner: „Unsere Züge sind unsere Visitenkarte und entscheidend für den ersten Eindruck bei unseren Fahrgästen. Deswegen kommen S-Bahnen mit Graffiti so schnell wie möglich zur Reinigung ins Werk und stehen dadurch nicht für den Einsatz zur Verfügung. Je weniger Graffiti, desto besser also für unsere Fahrgäste. Genau dabei soll uns Roboterhund Spot mit Sensortechnik und KI unterstützen. Damit treiben wir bei der S-Bahn den Einsatz digitaler Tools, die wir auch bereits in der Leitstelle und in der Instandhaltung nutzen, weiter voran.“

Torsten Malt, Leiter Regionalbereich Süd von DB Sicherheit: „Digitalisierung spielt eine Schlüsselrolle bei der Weiterentwicklung unserer Präventionsarbeit. Mit dem Roboterhund testen wir nun einen Monat lang innovative Technik, die unsere Mitarbeitenden vor Ort unterstützt. Mit dem Pilotprojekt wollen wir herausfinden, was Spot alles kann und inwieweit wir ihn künftig dauerhaft einsetzen können. Von Anfang an entwickeln wir so Zukunftstechnologien mit und können sie maßgeschneidert auf den Einsatz im komplexen Eisenbahnsystem anpassen.“

Spot ist besonders gut für den Einsatz im Bahnbereich geeignet. Da er sich wie ein Hund auf vier Beinen fortbewegt, kann er problemlos auf verschiedenen Untergründen laufen. Selbst Stufen, Schienen oder Schotter sind für ihn kein Problem. Mit Hilfe seiner Sensoren und Kameras kann er Kollisionen mit Menschen oder Gegenständen vermeiden und behält auch nachts jederzeit den Überblick. Und wenn Spot doch einmal stürzen sollte, steht er selbstständig wieder auf.

Mit der Pilotierung innovativer Technologien verstärkt die DB ihre Anstrengungen bei der Graffiti-Prävention. Die Metropolregion München mit ihrem S-Bahn-System ist dafür besonders geeignet, denn die großen Städte zählen zu den Graffiti-Schwerpunkten. Allein in München haben die Spezialist:innen im S-Bahn-Werk Steinhausen letztes Jahr fast 13.000 Quadratmeter Graffiti in mühsamer Handarbeit vom Außenlack entfernt – eine Fläche so groß wie drei Wiesn-Festzelte. Für die S-Bahn bedeutet das Kosten im hohen sechsstelligen Bereich. Und auch die Umwelt wird belastet, denn um die aufgesprühte Farbe zu entfernen, kommen Chemikalien zum Einsatz. Um das Erfolgserlebnis der Sprayer zu schmälern, nimmt die S-Bahn besprühte Fahrzeuge in der Regel noch am selben Tag aus dem Einsatz. Pro Woche gehen im Schnitt rund 12 Fahrzeuge zur Außengraffiti-Entfernung in die Werkstatt.

Hinweis an die Redaktionen:

Auf folgender Internetseite werden schrittweise Fotos von der Veranstaltung eingestellt: https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/7587992


14. März 2024, 10:15 Uhr
Regensburg

Artikel: „Bahnausbau hat großen Mehrwert für die Region“ – DB zieht positives Fazit nach Infomärkten in der Oberpfalz

Über 600 Besucherinnen und Besucher auf den 5 Infomärkten zur Elektrifizierung der Strecke Marktredwitz-Regensburg • Rund 250 Bürgeranliegen finden Eingang in die Planunterlagen

Gestern Abend hat die Deutsche Bahn (DB) in der mit 220 Besuchern gut besuchten Stadthalle Maxhütte-Haidhof ihre Infomärkte in der Oberpfalz abgeschlossen. Zuvor war das Planungsteam der Elektrifizierung Marktredwitz-Regensburg bereits in Weiden, Wiesau, Nabburg und Schwandorf zu Gast. Insgesamt konnte die Bahn über 600 Interessierte begrüßen.

Norman Wilk, DB-Gesamtprojektleiter für den Bahnausbau zwischen Hof und Regensburg, zieht ein positives Fazit: „Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung bei unseren Infomärkten machten deutlich, dass der Bahnausbau einen großen Mehrwert für die Region hat.“ Er nahm eine klare Unterstützung der Bevölkerung für mehr Schallschutz, schnellere Verbindungen und besonders für den barrierefreien Ausbau von Bahnhöfen wahr. Durch den Ausbau können Schwandorf, Weiden und Wiesau Fernverkehrshalte werden. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger brachten in diesem Rahmen Fragen und Anliegen vor. Diese nimmt die Bahn ernst. „Wir konnten rund 250 Bürgeranliegen dokumentieren. Diese finden Eingang in die Planunterlagen, die wir mit Abschluss der Vorplanung Ende 2024 beim Eisenbahn-Bundesamt vorlegen“, berichtet Wilk. Er dankt für wertvolle Anregungen aus der Region. Daraus entstünden mancherorts neue Planvarianten.

„Wir prüfen beispielsweise in Schwandorf eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer über die Naab parallel zur Eisenbahnbrücke.“

Vor dem nächsten Planungsschritt hat der Bundestag das Wort. Er befindet im Rahmen einer parlamentarischen Befassung auf Basis der Vorplanungsergebnisse über den Fortgang des Projekts. Bei einem positiven Votum kann 2025 die Genehmigungsplanung beginnen. Als Vorabmaßnahmen zwischen Marktredwitz und Regensburg sind Ende 2026 die Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs Regensburg-Walhallastraße, ab 2027 der barrierefreie Umbau des Bahnhofs Wernberg und 2028 die Fertigstellung der neuen Halte Regensburg-Wutzlhofen und Regenstauf-Diesenbach vorgesehen. Noch in diesem Jahr wird die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) die Potenzialanalyse für zwei weitere mögliche neue Halte bei Ponholz sowie in Schwandorf-Klardorf abschließen.

Gesamtprojektleiter Wilk will mit seinem Team die Region weiterhin intensiv beteiligen. Dafür führt die DB neben Sitzungen des Koordinierungsrates aus Politik, Wirtschaft und Initiativen sowie den Bürgermeister-Dialogen weiterhin enge Abstimmungen mit den Kommunen und Gespräche mit Anwohnern durch. Interessierte können sich jederzeit mit ihren Anliegen an bahnausbau-nordostbayern@deutschebahn.com wenden und aktuelle Informationen auf www.bahnausbau-nordostbayern.de abrufen.


Bayerns längste Ausbaustrecke

  • 180 Kilometer zwischen Hof und Regensburg
  • Modernisierung von 200 Brücken zwischen Marktredwitz und Regensburg
  • 5.000 Oberleitungsmasten für Elektrifizierung
  • Barrierefreier Ausbau von fünf Bahnhöfen
  • Drei neue Bahnhalte
  • Zwei weitere in Prüfung
  • Neue Halte für Fernverkehr in Schwandorf, Weiden und Wiesau
  • 20 Minuten schneller zwischen Saale und Donau
14. März 2024, 09:30 Uhr
Neustadt a.D.

Artikel: DB investiert in Neustadt (Donau) in stabilere Fahrpläne und pünktlichere Züge

Bauarbeiten am Bahnhof Neustadt an der Donau von März bis Oktober • Einschränkungen auf der Zugstrecke Regensburg - Ingolstadt

Die Deutsche Bahn (DB) und der Freistaat Bayern investieren in Neustadt an der Donau rund 1,4 Millionen Euro, um für stabilere Fahrpläne und pünktlichere Züge in der Region zu sorgen. Dazu finden von Anfang März bis Ende Oktober mehrere Infrastrukturarbeiten an dem niederbayerischen Bahnhof statt. Ziel ist es, dass Züge aus Richtung Münchsmünster und Abensberg künftig gleichzeitig in Neustadt (Donau) einfahren können. Bislang müssen Regionalbahnen aus diesen Richtungen dort häufiger aufeinander warten. 

 Um die Auswirkungen der Bauarbeiten auf Anwohner:innen und Zugreisende so gering wie möglich zu halten, hat die DB mehrere Schritte eingeleitet. So ist die Baustelle mit Schranken, Bauzäunen und Hinweisschildern abgesichert. Lärmintensive Arbeiten in der Nacht werden - soweit möglich - vermieden. Die DB bittet um Verständnis, dass es dennoch zu Einschränkungen und Beeinträchtigungen kommen kann. Konkret führt die DB folgende Arbeiten durch: 

• 28.03.–26.04.2024 (Tag und Nacht, auch an Sonn- und Feiertagen): Tiefbauarbeiten, Rammpfahlgründung, Kabelverlegungen 

• 01.06.–30.10.2024 (Tag und Nacht, auch an Sonn- und Feiertagen):  Stellen von Signalen, Umschaltarbeiten 

Der Bahnbetrieb bleibt weitestgehend aufrecht. Allerdings muss die Strecke 5851 (Regensburg–Ingolstadt) an folgenden Tagen teilweise oder durchgehend gesperrt werden:

  • 28.03 - 02.04.2024                    22:00 – 05:30 Uhr durchgehend 
  • 01./02.06.2024                           23:00 – 04:00 Uhr 
  • 02./03.06.2024                           23:00 – 04:00 Uhr 
  • 20./21.10.2024                           02:00 – 02:00 Uhr durchgehend 
  • 25. - 28.10.2024                         21:45 – 04:45 Uhr durchgehend 


Die DB informiert die Anwohner:innen gesondert über das Bauprojekt und deren Auswirkungen. Für weitere Informationen und Updates zu den Bauarbeiten steht das DB-Team zum Bahnausbau der Region München gerne zur Verfügung.  



13. März 2024, 10:00 Uhr
Mühldorf/München

Artikel: Südostbayernbahn: Streckensperrungen und Ersatzverkehr zwischen Mühldorf und München in den Osterferien

DB beseitigt Langsamfahrstellen auf der Strecke • Sperrung von Teilabschnitten • Ersatzverkehr wird eingerichtet

(München, 13. März 2024) Reisende der Südostbayernbahn (SOB) zwischen Mühldorf und München können sich auf künftig schnellere Zugfahrten freuen: Die Deutsche Bahn (DB) beseitigt in einer konzertierten Aktion seit Anfang März die Langsamfahrstellen auf der Strecke. Dafür müssen in den Osterferien leider Streckenabschnitte gesperrt werden. Die SOB hat diese Zeit gewählt, weil dann eher weniger Pendler betroffen sind, und bittet um Verständnis für die Maßnahmen.

Auf der Strecke zwischen Mühldorf und München müssen Züge stellenweise langsam fahren, unter anderem aufgrund des Alters von Gleisen und Gleisbett und des moorigen Untergrundes. Die Strecke wird nun komplett „durchgearbeitet“. Das heißt, Schotter und Gleise werden stabilisiert und das Gleis in optimale Lage gebracht, sodass die Züge wieder schneller fahren können.

Von Samstag, 23. März 2024, bis Freitag, 29. März 2024, sowie von Dienstag, 2. April 2024, bis einschließlich Sonntag, 7. April 2024, ist der Abschnitt zwischen Mühldorf und Schwindegg in den Abendstunden gesperrt, am 29. März jedoch ganztägig. Die SOB richtet zwischen Mühldorf und Schwindegg einen Ersatzverkehr ein. Züge zwischen Schwindegg und München fahren mit geänderten Fahrplänen.

Ab Samstag, 30. März 2024, bis einschließlich Ostermontag, 1. April 2024, jeweils ganztägig, wird der Abschnitt Mühldorf-Hörlkofen für den Zugverkehr gesperrt. In dieser Zeit richtet die SOB einen Ersatzverkehr zwischen Mühldorf und Hörlkofen ein. Zwischen Hörlkofen und München fahren dann weiterhin Züge. Wegen Bauarbeiten ist auf dem Abschnitt Hörkofen-München Ost zudem bereits von Samstag, 16. März, 12 Uhr bis Sonntag, 17. März (Betriebsschluss) ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Ab Montag, 8. April 2024 wird die Strecke München-Mühldorf wieder komplett geöffnet sein.

Weitere Informationen sowie den Ersatzfahrplan finden Sie unter:

https://www.suedostbayernbahn.de/fahrplan/baustelleninformationen.

Die Ersatzhaltestellen gibt es unter:

https://www.suedostbayernbahn.de/fahrplan/sev-haltestellen

11. März 2024, 15:00 Uhr
München

Artikel: DB Schülerbegleiter:innen aus Ebersberg erhalten ihre Zertifikate

Erfolgreicher Abschluss der knapp dreimonatigen Ausbildung • Motto: "Überzeugen statt Petzen"

Schüler:innen der Realschule und Mittelschule Ebersberg haben nach Abschluss ihrer Ausbildung zu DB Schülerbegleiter:innen ein Zertifikat erhalten. Dieses Schriftstück können sie bei der Suche nach einem Arbeitsplatz ihren Bewerbungsunterlagen beilegen. Zusätzlich zum Zertifikat überreichten Vertreter:innen der S-Bahn München und der Bundespolizei den Schülerinnen und Schülern noch einen DB Schülerbegleiter-Ausweis. 

Neuer Inhalt (1)
Freuen sich mit den neuen DB Schülerbegleiter:innen (hinten von links): Juliane Albrecht (Trainerin der Bundespolizei), Dorothea Görlitz (Betreuungslehrerin der Mittelschule Ebersberg), Klaus Figur (Trainer S-Bahn München), Sabine Beier (Personalleiterin S-Bahn München), Kathrin Kurz (stellvertretende Rektorin der Realschule Ebersberg) und Florian Ritter (Betreuungslehrer der Realschule Ebersberg).


Im Schülerverkehr kommt es an Bahnsteigen oder in Zügen immer wieder zu Vorfällen, bei denen Fahrzeuge beschädigt, der Zugverkehr behindert oder Fahrgäste gestört werden. Teilweise sind auch gefährliche Verhaltensweisen zu beobachten, wie das unerlaubte Überschreiten der Gleisanlagen oder Rempeleien auf den Bahnsteigen. Vier Trainer:innen der S-Bahn München bilden darum gemeinsam mit der Bundespolizei Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe gemäß dem Motto „Überzeugen statt Petzen“ aus. 

Die Aufgabe der DB Schülerbegleiter:innen besteht nicht darin, Fehlverhalten zu erfassen und darüber zu berichten. Vielmehr sollen sie mit ihren Mitschülern sprechen und sie davon überzeugen, ihr Verhalten zu ändern.

In der knapp dreimonatigen Ausbildung wird besonderer Wert auf die Themen Deeskalation, Konfliktbewältigung, Körpersprache, neutrales Verhalten, Kommunikationstechniken, sicheres und freundliches Auftreten, Umgang mit Provokationen und der Beilegung von Streitigkeiten gelegt. Vor allem lernen die Schüler:innen, Verantwortung zu übernehmen.

DB Schülerbegleiter:innen sind ehrenamtlich und freiwillig tätig. Sie unterliegen keinem Handlungszwang. Bei jeder Situation im Zug entscheiden sie selbst, ob ihr Eingreifen die Situation verbessern könnte oder nicht.

Für das Programm werden jährlich 50.000 Euro investiert. 

11. März 2024, 10:15 Uhr
Nürnberg

Artikel: DB modernisiert Bahninfrastruktur auf der Strecke zwischen Fürth und Cadolzburg

Neues elektronisches Stellwerk für Zirndorf • Erneuerung von vier Bahnübergängen • Bauarbeiten beginnen am 25. März 2024 am Bahnübergang Weiherhofer Hauptstraße  

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert die Bahnübergänge zwischen Zirndorf und Cadolzburg umfassend. In Zirndorf wird ein bislang mechanisches Stellwerk durch ein elektronisches Stellwerk ersetzt. Die moderne Technik bedeutet, dass Züge im Streckenabschnitt Fürth–Cadolzburg zukünftig aus der Ferne zentral durch ein elektronisches Stellwerk überwacht und koordiniert werden können. Die neue elektronische Stellwerkstechnik sorgt für zuverlässigeren und stabileren Schienenverkehr. Bislang ist ein mechanisches Stellwerk im Einsatz, bei dem vor Ort Signale und Weichen manuell per Hebel und Drahtzug verstellt werden. Zusätzlich wird auch an den Zirndorfer Bahnübergängen Kneippallee, Weiherhofer Hauptstraße, Wachendorfer Weg sowie in Cadolzburg am Bahnübergang Dorfstraße in Egersdorf gearbeitet. Dort werden die Schließanlagen auf den neuesten technischen Stand gebracht und eine neue Signaltechnik installiert. Die DB investiert rund 15 Millionen Euro in die umfassende Modernisierung der Bahninfrastruktur auf diesem Streckenabschnitt.

Sperrung der Bahnstrecke zwischen Fürth und Cadolzburg vom 25. März bis 21. April • Züge werden durch Busse ersetzt • Sperrung der Bahnübergänge: Straßenumleitungen sind ausgeschildert

Die Bauarbeiten beginnen am 25. März 2024 am Bahnübergang Weiherhofer Hauptstraße. Ab 25. März bis 21. April 2024 ist die eingleisige Bahnstrecke zwischen Fürth und Cadolzburg für die Bauarbeiten an den Bahnübergängen gesperrt. Während der Vollsperrung wird Ersatzverkehr angeboten. Die DB bittet Reisende, sich in den Auskunftsmedien und vor Ort über ihre Verbindungen und den Ersatzverkehr zu informieren. Am Bahnübergang Dorfstraße (Cadolzburg) wird von Anfang April bis Ende April 2024 gebaut. Am 15. Juli 2024 werden die Arbeiten dort erneut aufgenommen. An der Kneippallee wird ab 21. Mai 2024 gearbeitet. Am Bahnübergang Wachendorfer Weg sollen die Modernisierungsarbeiten am 3. Juni 2024 starten. Bis Ende des Jahres werden alle Bauarbeiten abgeschlossen sein. Im Bauzeitraum sind temporäre Sperrungen an den Bahnübergängen notwendig. Die Umleitungen werden vor Ort ausgeschildert. Die umfangreiche Modernisierung macht auch Nacht- und Wochenendarbeiten notwendig. Die DB versucht die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und bittet um Verständnis. Anwohner:innen werden über Bauarbeiten separat informiert.

08. März 2024, 09:00 Uhr
München

Artikel: DB Schülerbegleiterinnen aus Gröbenzell erhalten ihre Zertifikate

Erfolgreicher Abschluss der knapp dreimonatigen Ausbildung • Motto: "Überzeugen statt Petzen"

9 Schülerinnen des Gymnasiums in Gröbenzell haben nach Abschluss ihrer Ausbildung zu DB Schülerbegleiterinnen ein Zertifikat erhalten. Dieses Schriftstück können sie bei der Suche nach einem Arbeitsplatz ihren Bewerbungsunterlagen beilegen. Zusätzlich zum Zertifikat überreichten Vertreter:innen der S-Bahn München den Schülerinnen noch einen DB Schülerbegleiter-Ausweis. 

Neuer Inhalt (1)
Bei der Zertifikatübergabe. Die Schüler:innen aus Gröbenzell mit: Klaus Figur, S-Bahn München Trainer | Tilo Stock, S-Bahn München | Hans Depkat, Bundespolizei | Sina Dietsch, Bundespolizei | Boris Hackl, Schulleiter | Frau Hornung, Lehrkerin (hinten v. l. n. r.)

Im Schülerverkehr kommt es an Bahnsteigen oder in Zügen immer wieder zu Vorfällen, bei denen Fahrzeuge beschädigt, der Zugverkehr behindert oder Fahrgäste gestört werden. Teilweise sind auch gefährliche Verhaltensweisen zu beobachten, wie das unerlaubte Überschreiten der Gleisanlagen oder Rempeleien auf den Bahnsteigen. Vier Trainer:innen der S-Bahn München bilden darum gemeinsam mit der Bundespolizei Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe gemäß dem Motto „Überzeugen statt Petzen“ aus. 

Die Aufgabe der DB Schülerbegleiter:innen besteht nicht darin, Fehlverhalten zu erfassen und darüber zu berichten. Vielmehr sollen sie mit ihren Mitschülern sprechen und sie davon überzeugen, ihr Verhalten zu ändern.

In der knapp dreimonatigen Ausbildung wird besonderer Wert auf die Themen Deeskalation, Konfliktbewältigung, Körpersprache, neutrales Verhalten, Kommunikationstechniken, sicheres und freundliches Auftreten, Umgang mit Provokationen und der Beilegung von Streitigkeiten gelegt. Vor allem lernen die Schüler:innen, Verantwortung zu übernehmen.

DB Schülerbegleiter:innen sind ehrenamtlich und freiwillig tätig. Sie unterliegen keinem Handlungszwang. Bei jeder Situation im Zug entscheiden sie selbst, ob ihr Eingreifen die Situation verbessern könnte oder nicht.

Für das Programm werden jährlich 50.000 Euro investiert. 


06. März 2024, 10:00 Uhr
München

Artikel: DB erneuert Eisenbahnbrücke an der Lindwurmstraße

Abbruch und Neubau ist Teil eines umfangreichen Modernisierungsprogramms • Brückenbauarbeiten beginnen am 25. März • Verkehrsumleitungen ab Ende März

Die Deutsche Bahn (DB) und die Landeshauptstadt München erneuern die Eisenbahnüberführung an der Münchner Lindwurmstraße an der Grenze zwischen den Bezirken Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt und Sendling. Vorbereitende Arbeiten beginnen am 11. März, die Bauarbeiten an der Brücke starten am 25. März. Die Eisenbahnüberführung wird 2025 in Betrieb gehen. Zudem wird wegen der Tieferlegung der Straße eine Grundwasserwanne gebaut. Die letzten Arbeiten dazu werden voraussichtlich im Sommer 2028 abgeschlossen. Der Abbruch der über 100 Jahre alten Eisenbahnbrücke und anschließende Neubau ist Teil eines umfangreichen Modernisierungsprogramms im Bahnknoten München.

Aufgrund der Bauarbeiten ergeben sich folgende Änderungen in der Verkehrsführung:

  • Ab dem 25. März 2024 bis Ende des Bauprojektes ist der Autoverkehr auf der Lindwurmstraße zwischen Poccistraße und Implerstraße nur noch stadtauswärts möglich. Fußgänger und Radfahrer sind davon, mit Ausnahme von zwei Komplettsperrungen (s.u.), nicht betroffen.
  • Von 03.06. bis einschließlich 08.07.2024 sowie vom 24.10. bis 05.12.2025 ist eine Vollsperrung der Lindwurmstraße zwischen Poccistraße und Implerstraße für Autos, Fußgänger und Radfahrer unvermeidbar.

Autofahrer:innen werden großräumig mit Schildern auf die Beeinträchtigung hingewiesen. Die Umfahrung ist über die benachbarten Eisenbahnunterführungen in der Radlkoferstraße und Tumblingerstraße möglich (siehe pdf-Datei/download). Für eine weitläufige Umfahrung wird die Umleitung über die Schäftlarnstraße/ Isartalstraße bzw. Radlkoferstraße oder Garmischer Straße empfohlen. Zudem bietet die DB während der Vollsperrung für die Fußgänger einen Shuttlebus an, um die Leute ringförmig auf die jeweils andere Brückenseite zu bringen.

Die Bauarbeiten finden in der Regel tagsüber statt. Von 10.05.2024 bis 05.07.2024 sowie von 24.10.2025 bis 05.12.2025 muss jedoch teilweise auch nachts gearbeitet werden. Die DB verpflichtet sich, die Lärmbelastung für die Anwohner durch den Einsatz von geräuscharmen Bauverfahren und Maschinen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich manche Beeinträchtigungen und Störungen während dieser Infrastrukturverbesserung nicht gänzlich ausschließen. Die DB bittet dafür um Verständnis.

Die DB informiert die Anwohner:innen gesondert über das Bauprojekt und deren Auswirkungen. Für weitere Informationen und Updates zu den Bauarbeiten steht das Kundenservice-Team der Deutschen Bahn gerne zur Verfügung.

Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei rund 45 Millionen Euro, finanziert von der DB und der Landeshauptstadt München.

05. März 2024, 10:15 Uhr

Artikel: Neue Bahnsteige für Oberhaid

Rückbau der drei bisherigen Bahnsteige sowie Neubau barrierefrei zugänglicher Bahnsteige an Gleis 1 und Gleis 3 • neue Beleuchtung und Bahnsteigausstattung • Vorübergehende Fahrplanabweichungen während der Bauzeit

Ab Anfang März beginnt der Neubau der Bahnsteige an Gleis 1 und 3 des Bahnhofs Oberhaid. Neben der umfangreichen Modernisierung der Bahnsteigausstattung wird die Bahnsteighöhe an die Züge angepasst. So wird ein barrierefreier Zustieg von den Bahnsteigen in die Züge gewährleistet.

Im Zuge der Bauarbeiten werden die drei bisherigen Bahnsteige zurückgebaut. Es folgen die Errichtung eines Außenbahnsteigs an Gleis 3 sowie der komplette Neubau des Hausbahnsteigs an Gleis 1 der. Beide Bahnsteige werden durch den Bau von

neuen Zuwegungen barrierefrei erschlossen. Die bereits fertiggestellte Unterführung dient künftig als Verbindung zwischen den Bahnsteigen. Diese wird durch eine angepasste Wegeleitung ergänzt. Am Bahnhof Oberhaid werden eine neue Beleuchtungsanlage installiert und die elektrischen Anlagen sowie das Fahrgastinformationssystem erneuert. Gleichzeitig wird die Bahnsteigausstattung modernisiert: Es werden neue Sitzgelegenheiten für Wartende installiert und neue Wetterschutzhäuser sorgen dafür, dass auch bei schlechtem Wetter niemand im Regen stehen muss. Auch wird die gesamte Oberleitung im Bereich des Bahnhofs ausgetauscht.

Nach aktuellen Planungen wird der Bahnsteig an Gleis 3 Reisenden ab Juli 2024 zur Verfügung stehen. Im Anschluss wird der Bahnsteig an Gleis 1 umgebaut und ab Oktober 2024 wieder nutzbar sein. Die restlichen Arbeiten werden zum Jahresende abgeschlossen.

Für den Ausbau des Bahnhofs investieren Bund und Deutsche Bahn ca. 8,1 Mio. Euro.

Während der Baumaßnahme wird es zu vorübergehenden Abweichungen im Fahrplan sowie der Gleisbelegung kommen, ggf. wird Ersatzverkehr eingerichtet. Die Deutsche Bahn (DB) bittet Reisende, sich in den Auskunftsmedien und vor Ort über ihre Verbindungen zu informieren und entschuldigt sich für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

05. März 2024, 10:00 Uhr

Artikel: Neue Bahnsteige für Obersinn

Rück- und Neubau der Bahnsteige an Gleis 1 und Gleis 2 • neue Beleuchtung und Bahnsteigausstattung • Vorübergehende Fahrplanabweichungen während der Bauzeit

Ab Anfang März beginnt der Neubau der Bahnsteige an Gleis 1 und 2 an der Bahnstation Obersinn. Neben der Modernisierung der Bahnsteigausstattung wird die Bahnsteighöhe an die Züge angepasst. So wird ein barrierefreier Zustieg von den Bahnsteigen in die Züge gewährleistet.

Im Zuge der Bauarbeiten werden die vorhandenen Außenbahnsteige an Gleis 1 und Gleis 2 zurückgebaut und komplett neu errichtet. Beide Bahnsteige werden jeweils über einen geneigten Gehweg an den öffentlichen Bereich angebunden. Zudem werden sowohl die Beleuchtungsanlage, die elektrischen Anlagen sowie das Fahrgastinformationssystem erneuert. Gleichzeitig wird die Bahnsteigausstattung modernisiert: Es werden neue Sitzgelegenheiten für die Wartenden installiert und neue Wetterschutzhäuser sorgen dafür , dass auch bei schlechtem Wetter niemand im Regen stehen muss.

Nach aktuellen Planungen wird der erneuerte Bahnsteig an Gleis 1 den Reisenden ab Ende April 2024 zur Verfügung stehen. Der Bahnsteig an Gleis 2 wird im Anschluss erneuert und ab Ende Mai 2024 wieder nutzbar sein. Die restlichen Arbeiten werden im Laufe des 3. Quartals 2024 beendet.

Für den Ausbau des Bahnhofs investieren Bund und Deutsche Bahn ca. 2,8 Mio. Euro.

Während der Baumaßnahmen wird es zu vorübergehenden Abweichungen im Fahrplan sowie der Gleisbelegung kommen. Die Deutsche Bahn (DB) bittet die Reisenden, sich in den Auskunftsmedien und vor Ort über ihre Verbindungen zu informieren und entschuldigt sich für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

04. März 2024, 11:30 Uhr
München

Artikel: Ab 2. April Zugausfälle und Ersatzverkehr auf der Riesbahn

Angespannte Personalsituation bei Fahrdienstleiter:innen in den Stellwerken • Verbindungen in den Abend- und Nachtstunden entfallen • Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet 

Aufgrund einer lokal angespannten Personalsituation bei Fahrdienstleiter:innen kommt es ab dem 2. April in den Abend- und Nachtstunden zu Zugausfällen auf der Riesbahn zwischen Donauwörth und Nördlingen. Um den Fahrgästen trotzdem ein verlässliches und planbares Angebot zu sichern, haben die DB InfraGo AG (Infrastrukturbetreiber) und das Zugunternehmen GoAhead ein abgestimmtes Fahrplankonzept mit Zug- und Busleistungen erstellt. Details zum Ersatzfahrplan gibt es auf der Internetseite von GoAhead: https://www.go-ahead.bayern/unterwegs-mit-go-ahead/fahrplanabweichungen  

Trotz ihrer erfolgreichen Personalgewinnung und ihrer Attraktivität als Arbeitgeberin macht sich auch bei der DB die wachsende Arbeitsmarktkrise bemerkbar. In den kommenden Jahren gehen fast doppelt so viele Menschen aus dem Arbeitsmarkt heraus wie hineinkommen. Der herausfordernde Arbeitsmarkt führt also dazu, dass es schwieriger wird und mitunter länger dauert, neue Mitarbeitende zu finden. Dabei gibt es je nach Region und Beruf teils erhebliche Unterschiede. In Bayern ist der Arbeitsmarkt besonders eng. Das alles kann regional zu einer angespannten Personalsituation führen. Die DB tut dann alles, um die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. 

Die DB bedauert die Einschränkungen für die Fahrgäste der Riesbahn sehr. Ziel ist, dass die Einschränkungen schnellstmöglich wieder aufgehoben werden können. Dazu prüft die DB unter anderem, inwieweit kurzfristig personelle Unterstützung aus anderen Regionen möglich ist. Bei den Mitarbeitenden in den Stellwerken handelt es sich jedoch um hochspezialisierte Fachkräfte, die kurzfristig nur schwer ersetzbar sind. Die Fahrdienstleiter:innen müssen für die jeweilige Stellwerkstechnik ausgebildet sein und für die örtlichen Gegebenheiten eingearbeitet werden. Spätestens mit der Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks in Nördlingen im Dezember wird sich die Personalsituation entspannen, da die neue Technik einen effizienteren und flexibleren Personaleinsatz möglich macht. 


28. Februar 2024, 15:30 Uhr
Mühldorf / Freilassing

Artikel: Blick in die Zukunft: DB präsentiert Pläne für Ausbau und Elektrifizierung in 3D

Weiterer Meilenstein im Ost-Abschnitt der ABS 38 (München–Mühldorf–Freilassing) • nach Kirchweidach liegen nun auch für Laufen die Planungen im Detail vor • barrierefreier Bahnhofs-Neubau • alle Informationen online

Seit Dienstag, 27. Februar, können über 80 Baupläne und ein 3D-Video auf der Homepage des Bahnprojektes ABS 38 eingesehen werden. Die Deutsche Bahn (DB) veröffentlicht nun die Ergebnisse der Entwurfsplanung für die Elektrifizierung und den zweigleisigen Ausbau im knapp acht Kilometer langen Abschnitt Laufen. Dieser ist Teil der Ausbaustrecke 38 (ABS München–Mühldorf–Freilassing). Am heutigen Mittwoch können sich darüber hinaus alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in Laufen über das Projekt, die aktuelle Planung sowie einzelne Themengebiete wie Geo- und Hydrologie oder Schall- und Erschütterungsschutz auf einem Infomarkt der DB informieren. Nach der Vorplanung geht es jetzt um detailliertere Planungen und einzelne Maßnahmen, wie zum Beispiel vier Schallschutzwände und elf Stützwände am Bahndamm für möglichst wenig Grunderwerb. Der Bahnhof wird mit einer Personenunterführung, einem Aufzug, einer Rampe und höheren Bahnsteigkanten komplett neu und barrierefrei erbaut.

Michael Althaus, der für den östlichen Teil der ABS 38 verantwortliche DB-Projektleiter: „Der Abschnitt ist planerisch mit am weitesten fortgeschritten. In den kommenden Monaten folgen die anderen Bereiche im Ostabschnitt, sodass wir zwischen Tüßling und Freilassing bis Ende 2025 alles unter Dach und Fach haben wollen.“ Die Baumaßnahmen im Ostabschnitt umfassen unter anderem circa 125 km Oberleitung, 61 km neue Gleise für 160 km/h, 8 Stationen, 5 Bahnübergänge, über 90 Brücken und Durchlässe.

Nächster Schritt: Genehmigungsverfahren

Als Nächstes bereitet die DB die Unterlagen für das Genehmigungsverfahren vor. Sind diese fertig, plant sie den Abschnitt Laufen im Frühjahr 2025 beim Eisenbahn-Bundesamt einzureichen, um eine Baugenehmigung für den Ausbau zu erwirken. Auch darüber wird die DB alle Beteiligten informieren.

Dank des zweiten Gleises wird der Regionalverkehr pünktlicher, da die Züge in den Bahnhöfen den Gegenverkehr nicht mehr abwarten müssen. Mit elektrischen Zügen wird es auch leiser. Um allen Menschen in der Region ein klimafreundliches Reisen mit dem Zug zu ermöglichen, erstellt die Bahn auch Pläne für einen barrierefreien Ausbau der Stationen.

Viele Informationswege

Neben der Homepage www.abs38.de/pa-3-5.html bietet die DB weitere Informationsmöglichkeiten an. Das 3D-Video auf YouTube ist hier einsehbar: https://www.youtube.com/watch?v=DjghKm9rWe0&t=6s. Michael Althaus und sein Team sind derzeit mehrfach in der Stadt unterwegs. So zum Beispiel auf dem heutigen Infomarkt ab 16 Uhr in der Salzachhalle Laufen. „Wir möchten, dass die Bürgerinnen und Bürger unsere Planungen kennen und verstehen. Jeder soll Gelegenheit haben, sich zu informieren“, so Althaus.

Die Ausbaustrecke 38: Für Südostbayern. Für das Klima. Für die Menschen.

Mit ihren knapp 145 Kilometern verbindet die Bahnstrecke von München über Mühldorf nach Freilassing und Burghausen Menschen in der Region Südostbayern mit dem Großraum sowie dem Flughafen München. Der zweigleisige Ausbau in weiten Teilen und die durchgehende Elektrifizierung lässt eine Anhebung der Streckenhöchstgeschwindigkeit auf bis zu 160 km/h (Tüßling–Freilassing) bzw. bis zu 200 km/h (München–Ampfing) zu. Dies ermöglicht Unternehmen im „Bayerischen Chemiedreieck“ einen schnellen und sicheren Transport ihrer Erzeugnisse. Als Teil des transeuropäischen Eisenbahnnetzes wird der internationale Fern- und Güterverkehr zudem schneller von Paris nach Budapest verkehren können. Nicht zuletzt verringert mehr Verkehr auf der Schiene statt auf der Straße und der Einsatz von Elektro- anstelle von Dieselloks den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase. Weitere Informationen gibt es unter www.abs38.de.

26. Februar 2024, 14:00 Uhr
München

Artikel: DB Schülerbegleiterinnen aus Erding erhalten ihre Zertifikate

Erfolgreicher Abschluss der knapp dreimonatigen Ausbildung • Motto: "Überzeugen statt Petzen"

9 Schülerinnen der Mädchenrealschule Heilig Blut in Erding haben nach Abschluss ihrer Ausbildung zu DB Schülerbegleiterinnen ein Zertifikat erhalten. Dieses Schriftstück können sie bei der Suche nach einem Arbeitsplatz ihren Bewerbungsunterlagen beilegen. Zusätzlich zum Zertifikat überreichten Vertreter:innen der S-Bahn München den Schülerinnen noch einen DB Schülerbegleiter-Ausweis. 

Die Schüler:innen bei der Zertifikatübergabe mit Betreuungslehrer Andreas Steinegger, Trainer Klaus Figur sowie Tilo Stock von der S-Bahn München und Schulleiterin, Christiane Scharfe (hinten von links nach rechts))


Im Schülerverkehr kommt es an Bahnsteigen oder in Zügen immer wieder zu Vorfällen, bei denen Fahrzeuge beschädigt, der Zugverkehr behindert oder Fahrgäste gestört werden. Teilweise sind auch gefährliche Verhaltensweisen zu beobachten, wie das unerlaubte Überschreiten der Gleisanlagen oder Rempeleien auf den Bahnsteigen. Vier Trainer:innen der S-Bahn München bilden darum gemeinsam mit der Bundespolizei Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe gemäß dem Motto „Überzeugen statt Petzen“ aus. 

Die Aufgabe der DB Schülerbegleiter:innen besteht nicht darin, Fehlverhalten zu erfassen und darüber zu berichten. Vielmehr sollen sie mit ihren Mitschülern sprechen und sie davon überzeugen, ihr Verhalten zu ändern.

In der knapp dreimonatigen Ausbildung wird besonderer Wert auf die Themen Deeskalation, Konfliktbewältigung, Körpersprache, neutrales Verhalten, Kommunikationstechniken, sicheres und freundliches Auftreten, Umgang mit Provokationen und der Beilegung von Streitigkeiten gelegt. Vor allem lernen die Schüler:innen, Verantwortung zu übernehmen.

DB Schülerbegleiter:innen sind ehrenamtlich und freiwillig tätig. Sie unterliegen keinem Handlungszwang. Bei jeder Situation im Zug entscheiden sie selbst, ob ihr Eingreifen die Situation verbessern könnte oder nicht.

Für das Programm werden jährlich 50.000 Euro investiert. 


23. Februar 2024, 10:00 Uhr
München

Artikel: Investitionsprogramm geht weiter: DB modernisiert die Strecke der Ammerseebahn

Umfangreiche Sanierungsarbeiten auf rund 25 Kilometer • Austausch von Schienen, Schwellen und Weichen • Ersatzangebot für die Fahrgäste

Die Deutsche Bahn (DB) setzt auch 2024 ihr umfangreiches Investitionsprogramm für die Bahnstrecken im Werdenfels und Oberland im Volumen von über 100 Millionen Euro fort. In diesem Jahr steht die Modernisierung der Bahnstrecke der Ammerseebahn zwischen Geltendorf und Weilheim an. In vier Teilabschnitten wird die DB auf insgesamt rund 25 Kilometern Schienen und Schwellen sowie den Gleisuntergrund erneuern. Auch die Erneuerung von Weichen und Bahnübergangsbelägen sowie des Entwässerungssystems sind geplant. Die Arbeiten starten im August und werden nach aktuellem Stand Mitte Dezember abgeschlossen sein. Die Strecke zwischen Geltendorf und Weilheim muss in diesem Zeitraum vollständig gesperrt werden. Für die Fahrgäste der Bayerischen Regiobahn (BRB) wird ein Ersatzangebot erarbeitet.  

Bei der Modernisierung setzt die DB auf eine grundlegende Erneuerung von Schienen, Schwellen und dem Gleisunterbau. Dafür wird großes Gerät zum Einsatz kommen, so werden unter anderem Gleisumbauzüge auf der Strecke unterwegs sein, um Schienen und Schwellen auszutauschen. 2025 steht dann die grundlegende Erneuerung des derzeit gesperrten Bahndamms bei Peißenberg auf der Strecke der Pfaffenwinkelbahn (Weilheim – Schongau) an. Dafür laufen aktuell die Planungen. Derzeit ist der Abschnitt Weilheim – Peißenberg gesperrt. Bis voraussichtlich Ende März soll der Dammbereich so stabilisiert werden, dass Züge auf der Strecke wieder fahren können. 

Die Modernisierungsarbeiten sind Bestandteil des Investitionsprogramms für die Bahnstrecken im Werdenfels und Oberland. Ziel des 2022 gestarteten Programms ist, dass sich die Qualität und Stabilität im Zugverkehr verbessert – für eine starke Schiene und ein stabiles und verlässliches Angebot für die Fahrgäste. Die DB hat 2023 umfassende Modernisierungsarbeiten im Werdenfels umgesetzt. Im Arbeitsprogramm stand die Erneuerung von insgesamt rund 45 Kilometer Gleis – insbesondere in den Abschnitten Tutzing – Garmisch-Partenkirchen, Garmisch-Partenkirchen – Griesen sowie Garmisch-Partenkirchen – Mittenwald.  


09. Februar 2024, 09:30 Uhr
Frankfurt am Main

Artikel: Mehr und pünktlichere Züge: Deutsche Bahn stellt erste Planungen für Neubaustrecke Heigenbrücken - Nantenbach vor

Vertretende aus Politik und Verwaltung bei Online-Veranstaltung grundlegend informiert • Im zweiten Halbjahr vor Ort ausführliches Dialogforum mit Politik, Verwaltung und Wirtschaft, Bürgerinitiativen sowie Fahrgast- und Umweltverbänden geplant

Für eine starke Schiene setzt die Deutsche Bahn (DB) die Modernisierung und den Ausbau ihres Streckennetzes weiter fort. Ziel dabei ist es, einen verlässlicheren, attraktiven Bahnverkehr sicherzustellen und noch mehr Menschen für die klimafreundliche Schiene zu begeistern. Hierfür soll auch zwischen Heigenbrücken und Neuendorf/Nantenbach perspektivisch eine zweigleisige Neubaustrecke entstehen. Über Hintergründe und Ziele des Projektes informierte die DB Vertretende der Landkreise Aschaffenburg und Main-Spessart auf einer Online-Veranstaltung. Im zweiten Halbjahr wird das Projekt auch über eine eigene Webseite erreichbar sein. Anfragen können bereits jetzt an heigenbruecken-nantenbach@deutschebahn.com gerichtet werden.

Der Einladung der DB zum virtuellen Dialog am 8. Februar kamen zahlreiche Teilnehmer:innen der Bundes und Landespolitik, des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, der Landkreisebene, des Regierungspräsidiums sowie der Gemeinden nach. Mit Formaten dieser Art möchte die DB zu einem frühen Zeitpunkt über die Planungen informieren und klare Ansprechpartner:innen für das Projekt benennen. So können von Anfang an Hinweise, Fragen und Anregungen aus der Region unmittelbar an die DB herangetragen werden. Im zweiten Halbjahr ist vor Ort ebenfalls in diesem Sinne ein erstes Dialogforum mit Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Bürgerinitiativen, Fahrgast- und Umweltverbänden sowie dem Freistaat Bayern vorgesehen. Zu diesem Zeitpunkt gibt es dann schon weitere Details zur Planung.

Die Strecke Heigenbrücken – Neuendorf/Nantenbach ist an ihrer Belastungsgrenze angekommen. Der Bau von zwei künftigen neuen Gleisen ermöglicht eine Ausweitung des Zugangebots im Nah- und Fernverkehr. Fahrgäste profitieren zudem von kürzeren Reisezeiten: Im Gegensatz zur Bestandsstrecke Aschaffenburg-Würzburg, die mit bis zu 160 Stundenkilometern befahren werden kann, können Züge auf den neuen Gleisen dann mit bis zu Tempo 230 unterwegs sein. Gleichzeitig werden durch das Bahnprojekt zusätzliche Kapazitäten für den Transport im Güterverkehr geschaffen. Die rund 19 Kilometer lange Strecke soll weitgehend im Tunnel verlaufen. An den Anschlussstellen in Heigenbrücken und Neuendorf/Nantenbach ist derzeit geplant, die Wiedereinfädelung auf die Bestandsstrecke über Brücken zu realisieren.

07. Februar 2024, 11:00 Uhr
München

Artikel: Weg frei für die 2. Stammstrecke: Neue Autoreisezuganlage entsteht am Südbahnhof

DB verlegt Autoreisezuganlange vom Ost- zum Südbahnhof • Baustart mit Verkehrsminister Bernreiter • Meilenstein für Großprojekt 2. Stammstrecke

Die Deutsche Bahn hat heute mit den Bauarbeiten für eine neue Autoreisezuganlage am Güterbahnhof München Süd (Südbahnhof) im Schlachthofviertel begonnen. Sie soll das bisherige Verladeterminal am Ostbahnhof ersetzen und Mitte 2025 in Betrieb gehen. Das schafft Baufreiheit für die Arbeiten zur neuen unterirdischen Station am Ostbahnhof, die für die 2. Stammstrecke entsteht. Derzeit laufen die Ausschreibungen für die Hauptbaumaßnahmen. Die Bauarbeiten für die neue Tunnelstation beginnen 2025. 

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Ich freue mich, dass die Verlegung der Autoreisezuganlage nun beginnen kann. Sie ist ein wichtiger Meilenstein für die Fertigstellung der 2. S-Bahn-Stammstrecke im Ostabschnitt. Ich gehe davon aus, dass die Deutsche Bahn nun zeitnah auf der ganzen Strecke ins Bauen kommt.“ 

Klaus-DieterJosel, Konzernbevollmächtigter der DB in Bayern: „Mit der Verlegung der Autoreisezuganlage machen wir den Weg frei für die 2. Stammstrecke. Die Deutsche Bahn kann nun endlich entlang der gesamten Strecke bauen. Der Ostbahnhof, aktuell bereits unter den Top-3-Bahnhöfen in Bayern, wird künftig noch leistungsfähiger und attraktiver. Davon profitieren auch tausende Anwohnerinnen und Anwohner sowie Beschäftigte im neu entstandenen Werkviertel, die dann deutlich besser an den ÖPNV und Fernverkehr angebunden sein werden.“    

v.l.n.r.: Klaus-Dieter Josel (Konzernbevollmächtigter der DB in Bayern), Christian Bernreiter (Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr), Kai Kruschinski-Wüst (Gesamtprojektleiter 2. Stammstrecke) geben das Startsignal für die neue Autoreisezuganlage


Bei der neuen Autoreisezuganlage am Südbahnhof entsteht ein Verladegleis von 243 Metern Länge.  Die Station soll von der Thalkirchner Straße über die bereits vorhandene Zufahrt zum Bahngelände erreichbar sein. Die Anlage kann durch verschiedene Autoreisezuganbieter genutzt werden.  

Mit der 2. Stammstrecke München wollen Bahn, Stadt, Freistaat und der Bund die S-Bahn in der Landeshauptstadt leistungsstärker, zuverlässiger und attraktiver machen und mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagern. Dafür wird eine zweite S-Bahn-Stammstrecke auf rund zehn Kilometern und in bis zu 48 Metern Tiefe zwischen den Bahnhöfen Laim im Westen und Leuchtenbergring im Osten gebaut. Die Deutsche Bahn wird das Projekt nach derzeitiger Planung zwischen 2035 und 2037 in Betrieb nehmen. Die Gesamtkosten sollen bei 7,0 Milliarden Euro liegen. Mögliche Marktpreissteigerungen ab 2021 sind darin nicht enthalten.

06. Februar 2024, 09:30 Uhr
Berlin/Nürnberg

Artikel: Rekordbesuchszahlen im DB Museum

Besuchsrekorde im DB Museum Nürnberg und Halle (Saale) • Neue Ausstellung zur Geschichte der Zugtoilette ab Ende April in Nürnberg • Sonderfahrten mit dem Museums-TEE und große Sommerfeste in Koblenz und Halle (Saale)

Das DB Museum blickt auf ein Rekordjahr zurück: Dank der gefeierten Sonderausstellung „Futurails“ im Haupthaus in Nürnberg und erfolgreicher Veranstaltungsformate am Standort Halle (Saale) konnten zwei der drei Museumstandorte 2023 einen deutlichen Besucherzuwachs verzeichnen. In den Museen in Nürnberg und Halle wurden die besten Besuchszahlen seit zehn Jahren erzielt: Nürnberg liegt mit rund 190.000 Besucher:innen sogar gut 10 Prozent über dem Vor-Corona-Niveau. 


Um an den großen Erfolg aus dem letzten Jahr anzuknüpfen, bieten alle drei Standorte des DB Museums 2024 ein noch umfangreicheres Jahresprogramm mit vielen Veranstaltungshighlights für Eisenbahnfans, Kinder und Familien (siehe Anhang). In Nürnberg wird Ende April die Sonderausstellung „Unter Druck. Die Geschichte der Zugtoilette“ eröffnet, die mit Witz und spannenden Fakten einen Einblick in ein sonst eher verschwiegenes Thema gibt. Aufgrund der hohen Nachfrage werden zudem die Publikumsfahrten mit dem Museums-TEE (Trans Europ Express) wieder aufgenommen – sowohl zur Magnetschwebebahn der Firmengruppe Max Bögl als auch in die schöne Stadt Halle (Saale). Koblenz präsentiert 2024 nach einjähriger Pause wieder ein großes Sommerfest mit Lokparade und Sonderzügen, und in Halle wird das Programm noch stärker auf Kinder und Familien ausgerichtet.


Museumsdirektor Dr. Oliver Götze: „Mit rund 60 Veranstaltungen an allen drei Standorten bietet das DB Museum seinen Gästen 2024 wieder eine sehr bunte Auswahl an Familienevents, Festen, Führungen und Sonderfahrten. Neben Altbewährtem versuchen wir uns auch an neuen Formaten, beispielsweise einem Hoffest in Nürnberg, in Kooperation mit dem Staatstheater und dem Museum für Kommunikation oder einem Halloween-Gruseltag im DB Museum Halle. Ich bin schon jetzt sehr gespannt und freue mich auf viele leuchtende Augen!“   

Über ein Jahrhundert lang gibt es in den Zügen Fallrohrtoiletten. Die Toilettenspülung fließt direkt auf die Gleise - an Bahnhöfen ist ihre Nutzung deshalb untersagt.


Sonderausstellung „Unter Druck“ zeigt die Geschichte der Zugtoilette

Ab 26. April 2024 wird im DB Museum Nürnberg die Sonderausstellung „Unter Druck. Die Geschichte der Zugtoilette“ zu sehen sein. Wer Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Bahn reiste, musste auf Toiletten vorerst verzichten. Doch zunehmende Fahrzeiten und neue Wagentypen verhalfen dem „Abort“ schließlich zum Durchbruch. In acht Themenbereichen erzählt „Unter Druck“ die Geschichte der Zugtoilette in Deutschland von den Anfängen bis heute und macht sie anhand von über 150 Exponaten erlebbar: vom Nachttopf aus Reichskanzler Bismarcks Salonwagen über formschöne Seifenspender bis hin zum hochmodernen Bioreaktor. Zur Ausstellung veranstaltet das DB Museum ein abwechslungsreiches Begleitprogramm: Zu den Highlights im Veranstaltungskalender zählen ein Toiletten-Quiz-Abend mit Big Kev, kreative Kinderveranstaltungen und ein buntes Programm anlässlich des Welttoilettentags.

Im Speisewagen des Museums-TEE wird die Fahrt mit kulinarischen Köstlichkeiten versüßt.


Fahrten mit dem Trans Europ Express (TEE) nach Halle (Saale) und Sengenthal

Auch in diesem Jahr bietet das DB Museum TEE-Fahrten ab Nürnberg an. Die luxuriösen TEE-Züge verbanden ab Ende der 1950er Jahre die wichtigsten europäischen Großstädte und ermöglichen ihren Fahrgästen noch heute eine glamouröse Reise in die Vergangenheit. Am Samstag, 19. Oktober geht es mit dem lokbespannten Museums-TEE aus den 1980er Jahren von Nürnberg nach Halle (Saale). Dort findet vom 18. bis 20. Oktober eine große Modellbahnausstellung im DB Museum statt. Wer möchte kann sich aber auch die vielen Sehenswürdigkeiten der größten Stadt Sachsen-Anhalts anschauen. Am Sonntag, 20. Oktober fährt der Sonderzug dann aufgrund der hohen Nachfrage im vergangenen Jahr erneut zur Firmengruppe Max Bögl nach Sengenthal, wo die einzigartige Gelegenheit besteht, mit der dort entwickelten Magnetschwebebahn zu fahren. Der Kartenverkauf für beide Fahrten beginnt im Sommer, der genaue Termin wird rechtzeitig auf der Museums-Webseite bekanntgegeben.

Highlight der Sonderfahrt zur Firmengruppe Max Bögl: eine Fahrt mit der dort entwickelten Magnetschwebebahn.


Großes Sommerfest im DB Museum Koblenz

Veranstaltungshighlight im DB Museum Koblenz ist in diesem Jahr das traditionelle Sommerfest. Nach einjähriger Pause dürfen sich Eisenbahnfans am 1. und 2. Juni wieder auf zwei Tage Eisenbahnerlebnis pur freuen. Kostenlose Pendelzüge vom Hauptbahnhof Koblenz ermöglichen eine einfache Anreise zum Fest. Höhepunkt ist auch in diesem Jahr die große Lokparade am Samstag: Es wird eine abwechslungsreiche Auswahl heimischer Fahrzeuge und Gastlokomotiven präsentiert. Am Sonntag liegt der Fokus dann auf Kindern und Familien. Von unterhaltsamen Darbietungen über Bastelaktionen bis hin zu Führerstandsmitfahrten wird ein buntes Programm geboten, das Kinderherzen höherschlagen lässt.   

Kindertheater, Bastelaktionen, ein Clown und eine Mini-Mitfahreisenbahn: Vor allem Kinder kommen beim Familienfest im DB Museum Halle (Saale) voll auf ihre Kosten.


Familienfest, Modellbahnausstellung und Halloween im DB Museum Halle

 Auch im DB Museums Halle (Saale) wird 2024 ein großes Sommerfest gefeiert. Am Samstag, 24. August können Museumsgäste in und um den historischen Ringlokschuppen ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie erleben: Fahrzeug-Präsentationen auf der Drehscheibe, Kindertheater, eine Mitfahreisenbahn und vieles mehr. 2023 war das Familienfest im DB Museum Halle mit über 3.000 Besucher:innen der Publikumsliebling unter den Museumsveranstaltungen aller drei Standorte.

Von 18. bis 20. Oktober findet im DB Museum Halle (Saale) wieder die Modellbahnausstellung “Klein trifft Groß“ statt.

Im Herbst warten gleich zwei Highlights auf die Hallenser Museumsgäste: Die große Modellbahnausstellung „Klein trifft Groß“ (18. bis 20. Oktober 2024) und ein neues Format im Veranstaltungskalender zu Halloween (31. Oktober 2024). Große und kleine Eisenbahnfans dürfen sich dann auf schaurige Gruselmomente im Ringlokschuppen freuen.


Sie möchten mehr zum Jahresprogramm des DB Museums erfahren? Gerne stehen wir Ihnen für ein individuelles Pressegespräch zur Verfügung.


Eine Auflistung aller Veranstaltungen der drei Museumsstandorte finden Sie im Anhang „Veranstaltungen DB Museum 2024“.

Deutsche Bahn Stiftung 
Das DB Museum mit seinen Standorten in Nürnberg, Halle (Saale) und Koblenz hütet unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung das historische Erbe der deutschen Eisenbahn. Die Deutsche Bahn Stiftung wurde 2013 als gemeinnützige Unternehmensstiftung der Deutschen Bahn AG gegründet und ist deutschlandweit in den Schwerpunkten Bildung, Integration und Ehrenamt aktiv.
 

05. Februar 2024, 18:00 Uhr
Berlin

Artikel: Deutsche Bahn: Keine Streichung von Aus- und Neubauprojekten geplant

DB steht zur Umsetzung des Gesamtprogramms für die Eisenbahninfrastruktur • Haushaltslage führte im Dezember zur Überprüfung der Zeitpläne • Fokus liegt auf Modernisierung und Erneuerung des Bestandsnetzes

Die Deutsche Bahn (DB) hält unverändert an ihren Aus- und Neubauvorhaben fest. Eine Streichung einzelner Projekte ist nicht vorgesehen, stellt der Konzern angesichts aktueller Berichterstattung klar. Fakt ist, dass es aufgrund der schwierigen Haushaltslage Ende vergangenen Jahres kurzfristig erforderlich war, die zeitliche Abfolge der Vorhaben zu überprüfen. Projekte, die bereits im Bau sind, werden unverändert fortgeführt. Bei allen anderen Projekten werden die Planungen fortgesetzt, um zeitliche Verzögerungen zu vermeiden, bis die Finanzierung vollständig geklärt ist. Dazu steht die DB in intensiven Gesprächen mit dem Bund.

DB-Infrastrukturvorstand Berthold Huber: „Wir stehen zu unserer Strategie der Starken Schiene und damit auch zu unseren Aus- und Neubauprojekten. Sie sind und bleiben ein integraler Bestandteil des größten Infrastrukturprogramms der DB-Geschichte, das in diesem Jahr mit der Generalsanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim beginnt. Wir packen die aktuellen Kapazitäts- und Qualitätsprobleme des Verkehrsträgers Schiene mit voller Kraft an. Deshalb haben wir mit dem Bund vereinbart, dass unser Fokus zunächst auf der Erneuerung und Modernisierung des Bestandsnetzes sowie der Bahnhöfe liegt.“

Die Finanzierung der ersten Generalsanierungen im hochbelasteten Schienennetz und weitere Vorhaben, um den Zustand der Eisenbahninfrastruktur kurzfristig zu verbessern, sind für dieses und das kommende Jahr bereits absehbar im Haushalt gesichert. Das gilt auch für das Pilotprojekt der DB auf dem Weg zum Hochleistungsnetz: die Generalsanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim. Am 15. Juli beginnen auf der mit über 300 Zügen pro Tag am stärksten belasteten Bahnstrecke Deutschlands umfassende Sanierungsarbeiten.

Die DB hat den dringenden zusätzlichen Finanzierungsbedarf für die Infrastruktur mit insgesamt 45 Milliarden Euro bis 2027 beziffert. Dieser umfasst auch die Neu- und Ausbauprojekte. Aktuell ist dieser Mehrbedarf noch nicht vollständig gedeckt und mit Mitteln hinterlegt. Um Lösungen für die Schließung der Finanzierungslücke zu erarbeiten, stehen Bund und DB in intensiven Gesprächen. Die Planungen der Infrastrukturprojekte werden fortgesetzt und damit zeitliche Verzögerungen vermieden, bis die Finanzierung vollständig geklärt ist. Der Konzernaufsichtsrat der Deutschen Bahn AG wird im März eine neue Finanzplanung verabschieden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist es, eine Verschiebung von Projekten oder eine Verlängerung von Realisierungszeiträumen zu vermeiden.

05. Februar 2024, 11:30 Uhr

Artikel: Leichter zu bedienen: neue Fahrkartenautomaten für das Münchner S-Bahn-Netz

Über 400 moderne Automaten mit erweitertem Funktionsumfang • Zusätzliches Display zeigt aktuelle Abfahrten

Im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) tauscht die DB Vertrieb GmbH im Laufe des Jahres über 400 Fahrkartenautomaten im Münchner S-Bahn-Netz aus, einen Großteil davon bereits bis zur Jahresmitte. Für die Fahrgäste wird der Ticketkauf damit spürbar komfortabler. Das Projekt ist Bestandteil des neuen Vertrags für den Ticketverkauf im Münchner S-Bahn-Netz, der seit 1. Januar 2024 in Kraft ist und bis Dezember 2033 läuft. Die BEG, die den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr plant, finanziert und kontrolliert, hatte den Vertrieb erstmals losgelöst vom Eisenbahnbetrieb des Netzes ausgeschrieben und Ende 2021 den Zuschlag an DB Vertrieb erteilt.

„Ein unkomplizierter Fahrscheinkauf ist nicht nur Voraussetzung für einen einfachen Zugang zu Bus und Bahn, sondern bedeutet für die Fahrgäste auch Reisequalität“, erklärt der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter. „Auch wenn der digitale Fahrschein auf dem Smartphone immer beliebter wird, bleiben die klassischen Vertriebswege Fahrausweisautomat und Kundencenter für viele Fahrgäste wichtig. Auch sie müssen kontinuierlich weiterentwickelt werden, um attraktiv zu bleiben.“

Zeitgemäße Automaten mit hohem Bedienkomfort

Die modernen Automaten im charakteristischen blau-gelben „Bahnland Bayern“-Design machen den Ticketkauf denkbar einfach. So verbessert ein rund 70 Zentimeter hoher und knapp 40 Zentimeter breiter sowie besonders heller, hochauflösender Touchscreen (32“) die Darstellung der Fahrkartenangebote. Er zeigt neben der Eingabemaske für den Fahrkartenkauf eine große Karte mit Haltestellen von Regionalzügen, S- und U-Bahnen im MVV-Gebiet. Die Karte lässt sich zoomen und das Reiseziel kann über den Touchscreen direkt aus der Karte ausgewählt werden. Ein zusätzliches Display im oberen Bereich zeigt die nächsten Abfahrten an der jeweiligen Station in Echtzeit an. Die Automaten werden so zu zusätzlichen digitalen Abfahrtstafeln an den Stationen. Die Leuchtstärke der helleren Displays passt sich automatisch an die Lichtverhältnisse am jeweiligen Standort an. Die Menüführung ist ganz auf eine einfache und intuitive Bedienung ausgelegt. Neu ist auch eine Warenkorbfunktion, die den Kauf mehrerer Tickets in einem einzigen Verkaufsvorgang ermöglicht. Zahlen können Fahrgäste mit Bargeld sowie mit Karte, Smartphone oder Smartwatch. An Standorten mit mehreren Automaten kommen ergänzend bargeldlose Automaten zum Einsatz. DB-Abo-Kunden, die eine Chipkarte nutzen, können die Daten darauf auch an den neuen Automaten einsehen und aktualisieren.

Thomas Prechtl, Sprecher der BEG-Geschäftsführung, unterstreicht: „Konsequente Serviceorientierung und verlässliche Fahrgastinformation sind wichtige Aspekte, die Einfluss auf die Zufriedenheit der Fahrgäste haben. Deshalb hat die BEG auch im Fahrausweisvertrieb weitere Angebotsverbesserungen auf den Weg gebracht. Die neuen Fahrausweisautomaten lassen sich nicht nur leicht bedienen, sondern punkten auch mit neuen Funktionen.“

Carmen Parrino, Geschäftsführerin Vertrieb Nahverkehr DB Vertrieb: „Unsere neuesten Fahrkartenautomaten mit XXL-Display, Kartenansicht und intuitiver Oberfläche feiern in der Landeshauptstadt ihre Premiere. Hier in München setzen wir sie bundesweit zum ersten Mal ein und sorgen so dafür, dass der Fahrkartenkauf zum Kinderspiel wird. Mit unseren Kundencentern und Reisezentren sind wir persönlich für unsere Fahrgäste da und erweitern mit den Video-Reisezentren auch unsere Öffnungszeiten. Denn der individuelle Service und der persönliche Kontakt mit unseren Fahrgästen liegt uns am Herzen.“

  von

Persönliche Kundenberatung vor Ort

DB Vertrieb ist im Auftrag der BEG sowohl für den Verkauf gedruckter Fahrkarten als auch für den digitalen Vertrieb zuständig. Im S-Bahn-Bereich erneuert die DB an allen 150 Stationen die Automaten und betreibt in Kürze insgesamt sechs Video-Reisezentren, an denen sich Fahrgäste live von DB-Mitarbeitern beraten lassen und ein Ticket kaufen können. Die Kunden erhalten dabei das gleiche Angebot wie in einem S-Bahn-Kundencenter beziehungsweise einem DB-Reisezentrum. Die Video-Reisezentren stehen ab April 2024 mit 85 Stunden pro Woche zur Verfügung. Die übrigen Verkaufsstellen mit persönlichem Service sind zwischen 33 und 86 Stunden wöchentlich geöffnet. Digital lassen sich Fahrausweise via App oder im Online-Ticket-Shop kaufen. DB Vertrieb übernimmt auch die Abo-Verwaltung über ein Abo-Center sowie ein Kundenportal. Das Kundenportal ist über die App „München-Navigator“ und über eine eigene Webseite (www.onlineticket-münchen.de) erreichbar. Der Auftrag beinhaltet darüber hinaus personenbediente Verkaufsstellen, zu denen zehn Standorte mit persönlicher Beratung (unter anderem an den Stationen München Hauptbahnhof, Ostbahnhof, Pasing und München-Flughafen) ebenso zählen wie zehn kleinere Verkaufsstellen, die über das Münchner S-Bahn-Netz verteilt sind.

Zudem sind in den nächsten Jahren sukzessive noch neue Automaten an insgesamt 20 weiteren Stationen im MVV-Bereich geplant.

Mit diesem Video informiert die S-Bahn ihre Fahrgäste über die neuen Automaten. 

Um ein hohes Qualitätsniveau des Vertriebs sicherzustellen, setzt die BEG auf ein finanzielles Anreizsystem. Mit regelmäßigen offenen und verdeckten Tests wird das Serviceniveau bewertet. Dazu gehören zum Beispiel die Funktionsfähigkeit und Sauberkeit der Fahrausweisautomaten sowie die Qualität der Auskünfte durch das Vertriebspersonal in den Kundenzentren.
 

02. Februar 2024, 14:00 Uhr
München

Artikel: DB Schülerbegleiter:innen aus Gauting erhalten ihre Zertifikate

Erfolgreicher Abschluss der knapp dreimonatigen Ausbildung • Motto: "Überzeugen statt Petzen"

13 Schüler:innen der Realschule Gauting haben nach Abschluss ihrer Ausbildung zu DB Schülerbegleitern ein Zertifikat erhalten. Dieses Schriftstück können sie bei der Suche nach einem Arbeitsplatz ihren Bewerbungsunterlagen beilegen. Zusätzlich zum Zertifikat überreichten Vertreter:innen der S-Bahn München den Schülerinnen und Schülern noch einen DB Schülerbegleiter-Ausweis. 

Neuer Inhalt (1)
Bei der Zertifikatübergabe. Die Schüler:innen der Realschule Gauting mit Juliane Albrecht, Bundespolizeitrainerin | Beatrice Zimmermann, Leitung Fahrpersonale S-Bahn München | Steffen Quaas, Leiter der Bundespolizeiinspektion München | Reinhard Schlamp, Schulleiter Realschule Gauting | Dr. Brigitte Kössinger, Bürgermeisterin Gauting | Stephan Harder, Betreuungslehrer | Klaus Figur, Trainer S-Bahn München (v.l.n.r.)

Im Schülerverkehr kommt es an Bahnsteigen oder in Zügen immer wieder zu Vorfällen, bei denen Fahrzeuge beschädigt, der Zugverkehr behindert oder Fahrgäste gestört werden. Teilweise sind auch gefährliche Verhaltensweisen zu beobachten, wie das unerlaubte Überschreiten der Gleisanlagen oder Rempeleien auf den Bahnsteigen. Vier Trainer:innen der S-Bahn München bilden darum gemeinsam mit der Bundespolizei Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe gemäß dem Motto „Überzeugen statt Petzen“ aus. 

Die Aufgabe der DB Schülerbegleiter:innen besteht nicht darin, Fehlverhalten zu erfassen und darüber zu berichten. Vielmehr sollen sie mit ihren Mitschülern sprechen und sie davon überzeugen, ihr Verhalten zu ändern.

In der knapp dreimonatigen Ausbildung wird besonderer Wert auf die Themen Deeskalation, Konfliktbewältigung, Körpersprache, neutrales Verhalten, Kommunikationstechniken, sicheres und freundliches Auftreten, Umgang mit Provokationen und der Beilegung von Streitigkeiten gelegt. Vor allem lernen die Schüler:innen, Verantwortung zu übernehmen.

DB Schülerbegleiter:innen sind ehrenamtlich und freiwillig tätig. Sie unterliegen keinem Handlungszwang. Bei jeder Situation im Zug entscheiden sie selbst, ob ihr Eingreifen die Situation verbessern könnte oder nicht.

Für das Programm DB Schülerbegleiter werden jährlich 50.000 Euro investiert. 

Schülerbegleiter S-Bahn München DB
Ausbildung einer DB Schülerbegleiter-Gruppe in München
02. Februar 2024, 11:15 Uhr
München

Artikel: DB: Erste Vegetationsarbeiten für Erweiterung Containerdepot Regensburg

Vorbereitende Arbeiten für den Neubau Containerdepot Am Ostbahnhof • Arbeiten erfolgen auf Grundlage der jetzt erteilten Baugenehmigung • Bahnverkehr ist nicht betroffen

Die Deutsche Bahn (DB) führt in der Woche ab dem 12. Februar 2024 erste Vegetationsarbeiten auf dem künftigen Gelände des Container-Depots in Regensburg – Am Ostbahnhof 16 durch. Auf Grundlage der nun erteilten Baugenehmigung wird so das Baufeld für weitere Arbeiten vorbereitet. Mit weitreichenden Ausgleichsmaßnahmen wird dem Natur- und Artenschutz Rechnung getragen. Die Maßnahme ist im Rahmen der Baugenehmigung von den zuständigen kommunalen Umweltbehörden sowie der Unteren Naturschutzbehörde genehmigt.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Arbeitslärm nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird diesen auf das notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner:innen um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Die Erweiterung bietet zahlreiche Vorteile: Zum einen für das Klima, denn ein Güterzug ersetzt 52 Lkw auf der A3 und erspart so zwischen 80 und 100 Prozent CO2 gegenüber dem Straßentransport. Zum anderen reduzieren sich auch die Lkw-Umfuhren in Regensburg zum bisherigen Standort, da sich die Container aktuell in vier Außenlägern im Stadtgebiet befinden.

Durch den neuen Standort mit besserem Anschluss an das Schienennetz sind außerdem weniger Rangierfahrten notwendig, wodurch die Schieneninfrastruktur der Region entlastet wird.


Mehr Informationen finden Sie hier:

www.containerdepot-regensburg.de

01. Februar 2024, 10:00 Uhr
München

Artikel: 100 Jahre Ökostrom für die Deutsche Bahn

Wasserkraftwerk am Walchensee produzierte seit 1924 mindestens 10 Milliarden kWh Bahnstrom • Seit Inbetriebnahme konnten so 5 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden • DB deckt bereits mehr als 65 Prozent des Bahnstroms mit Erneuerbaren

Die Deutsche Bahn (DB) fährt bereits seit mehr als 100 Jahren mit Ökostrom – ermöglicht hat das unter anderem das Walchenseekraftwerk in Bayern. Das Wasserkraftwerk, welches heute von Uniper betrieben wird, ist im Januar 1924 in Betrieb gegangen und hat seitdem mindestens 10 Milliarden kWh Strom für die Deutsche Bahn produziert. Das entspricht in etwa dem jährlichen Stromverbrauch der Stadt Hamburg. In den vergangenen 100 Jahren konnte die DB so rund 5 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Neben dem Walchenseekraftwerk produzieren auch das DB-eigene Wasserkraftwerk Bad Reichenhall und das Wasserkraftwerk Kammerl seit mehr als 100 Jahren Ökostrom für die Deutsche Bahn. 

Schon heute ist die Deutsche Bahn Deutschlands größte Ökostromnutzerin: Mit mehr als 65 Prozent Erneuerbaren im DB-Bahnstrom liegt sie deutlich über dem öffentlichen Grünstrommix, mit einem Anteil von derzeit 56 Prozent. Auf dem Weg zur Klimaneutralität hat sich die DB mit ihrer Starke Schiene Strategie anspruchsvolle Ziele gesetzt. Bis 2038 wird der gesamte DB-Bahnstrom – zehn Terawattstunden pro Jahr – zu 100 Prozent grün sein. Dafür baut die Konzerntochter DB Energie das Portfolio von Vertragskraftwerken und Lieferverträgen grundlegend um. Im Fernverkehr sind unsere Reisenden bereits seit 2018 mit Erneuerbaren unterwegs. Und ab 2025 werden auch alle Bahnhöfe, Instandhaltungswerke und Bürogebäude in Deutschland vollständig mit Ökostrom versorgt.

Torsten Schein, Vorsitzender der Geschäftsführung DB Energie: „Das Wasserkraftwerk am Walchensee liefert seit 100 Jahren zuverlässig grünen Strom für die Deutsche Bahn, lange bevor es das Wort Ökostrom überhaupt gab. Und auch heute noch ist die Wasserkraft neben der Solarenergie und Windkraft ein wichtiger Pfeiler auf dem Weg zur Klimaneutralität der Deutschen Bahn. Die Deutsche Bahn ist absolute Vorreiterin beim Klimaschutz: Bis 2038 stellen wir unseren Bahnstrom komplett auf Ökostrom um – Erneuerbare Energien ersetzen Schritt für Schritt und konsequent fossile Energieträger.“

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gibt es Elektromobilität auf deutschen Schienen. Einen dauerhaften Probebetrieb mit Wasserkraft und Strom gab es bereits 1903 auf der Bahn nach Oberammergau. Mit der Eröffnung des Walchenseekraftwerks konnte vor allem in Bayern das Streckennetz rund um München konsequent elektrifiziert werden. Nicht nur auf klassischen Gebirgsstrecken im Werdenfelser Land und nach Berchtesgaden, auch die Fernstrecken von München nach Salzburg und Kufstein profitierten von der neuen Stromversorgung. Die Reisezeit auf der oberbayerischen Ost-West-Tangente verkürzte sich von vier Stunden auf drei Stunden und 15 Minuten. Gegenüber dem Dampfbetrieb konnte die 1922 gegründete Reichsbahn bei Schnellzügen rund 13 Prozent, bei Regionalzügen 18 Prozent und bei Güterzügen sogar 29 Prozent an Fahrzeit einsparen - was sich am Ende auch wirtschaftlich auszahlte. Das Walchenseekraftwerk gab damit den Impuls für eine breite Modernisierung des Eisenbahnsystems. Waren zum Jahresende 1925 etwa 1000 km bei der Reichsbahn im elektrischen Betrieb, so waren es zwei Jahre später knapp über 1200 km und Ende 1929 etwa 1500 km. Dabei war das Netz in Bayern mit 700 Kilometern am umfangreichsten - dank der natürlichen Ressource Strom aus Wasser der vielen Flüsse und Stauseen.

Das Walchenseekraftwerk liegt am Kochelsee, trägt aber den Namen des Walchensees. Denn: Es ist die Kraft des Walchenseewassers, die am 200 Meter tiefer gelegenen Kochelsee die Turbinen antreibt. Das Besondere an dem Kraftwerk ist, dass sich das Wasser im Walchensee aufstauen lässt, um dann in leistungsstarken Abnahmezeiten zur Erzeugung von Strom genutzt zu werden. Seit seiner Inbetriebnahme gehen rund 30 Prozent des erzeugten Stroms an die Deutsche Bahn – vier Turbinensätze erzeugen jährlich zwischen 85 und 105 Millionen Kilowattstunden Bahnstrom. Der Bau des Walchenseekraftwerks war für die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg Pionierarbeit. In dem sehr dünn besiedelten Gebiet – Kochel hatte damals nur rund 1.600 Einwohner – gab es zunächst so gut wie keine Straßen. Schwere Teile für die insgesamt acht Turbinensätze wurden mit der Bahn nach Kochel transportiert. Über ein eigens verlegtes Gleis wurden sie zu einer Hafenanlage am Ufer gebracht, von dort aus ging es per Schiff weiter zur Baustelle.

Über DB Energie GmbH:

DB Energie leistet mit ihrer Entwicklung und Bereitstellung von Energie-Infrastruktur einen zentralen Beitrag zur Energiewende der Deutschen Bahn. Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn mit Sitz in Frankfurt am Main bietet als fünftgrößte Energieversorgerin in Deutschland Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie Kunden aus Industrie, Handel und Gewerbe eine zuverlässige, wirtschaftliche und nachhaltige Energieversorgung. Als Netzbetreiberin bewirtschaftet DB Energie das mehr als 7.900 Kilometer lange 16,7-Hertz-Bahnstromnetz, geschlossene 50- Hertz-Verteilernetze sowie die Gleichstromversorgungsanlagen der S-Bahnen Berlin und Hamburg. Mehr als 50 über das Bundesgebiet verteilte Kraft-, Umformer- und Umrichterwerke liefern die Energie, über 1.800 Trafostationen sorgen für die richtige Spannung. Zudem sorgt DB Energie deutschlandweit an rund 5.400 Bahnhöfe für Licht, Strom und Wärme.


31. Januar 2024, 09:30 Uhr
München

Artikel: DB erneuert Oberleitungen und Gleise zwischen Freising und Marzling

Modernisierungsarbeiten ab 2. Februar • Einschränkungen bei der S-Bahn München (S1) und beim Regionalverkehr (RE22 und RB33) • Sperrung des Bahnübergangs beim Klärwerk Freising

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert auf der Bahnstrecke München – Regensburg Oberleitungen und Gleise im Abschnitt zwischen Freising und Marzling und leistet damit einen wichtigen Beitrag für eine starke Schiene in der Region. Ziel ist ein robuster und pünktlicher Zugverkehr auf der Bahnstrecke. Die Arbeiten beginnen am 2. Februar und dauern bis voraussichtlich September an. Während der Hauptarbeiten vom 9. bis 23. Februar ist die Strecke zwischen Freising und Langenbach tagsüber nur eingleisig befahrbar.

Für Reisende und Anwohner:innen ergeben sich daraus im Wesentlichen folgende Änderungen und Einschränkungen:

Regionalverkehr
•    Ausfall des RE 22 (Regensburg – München Flughafen) zwischen Flughafen Terminal und Landshut 
•    Ausfall RB 33 (Landshut – Freising – München) im Abschnitt Freising – Landshut

Als Ersatz fahren Busse zwischen München Flughafen Terminal, Freising und Landshut (Bay) Hbf.

S-Bahn München
•    Die S1 zwischen Neufahrn und Freising entfällt an folgenden Tagen tagsüber zwischen 07.10 und 23.15 Uhr: Samstag 10. Februar; Sonntag 11. Februar; Samstag 17. Februar; Sonntag 18. Februar. 
Es fahren Ersatzbusse.  
•    Die S1 zwischen Neufahrn und Flughafen verkehrt planmäßig.

Zusätzlich kommt es in den Nachtstunden zu weiteren einzelnen Zugausfällen.

•    Der Bahnübergang „Klärwerk“ in Freising ist für Autos, Radfahrer:innen und Fußgänger:innen vom 30. Januar bis 9. März sowie voraussichtlich 27. Juli bis 9. September gesperrt. 
•    Der Marzlinger Fußweg ist während der Bauarbeiten ausschließlich für Anlieger:innen und Radfahrer:innen freigegeben. Die durchgängige Befahrbarkeit für Baufahrzeuge muss gewährleistet sein. 

Die DB bittet um Verständnis, dass die Arbeiten teilweise auch nachts und an Sonn- und Feiertagen stattfinden. Zum Einsatz kommt eine sogenannte Rottenwarnanlage, sie warnt Arbeiter vor herannahenden Zügen. Ziel ist, die Lärmbelastung für die Anwohner:innen so gering wie möglich zu halten.

Aktuelle Informationen zu Baustellen im S-Bahn-Bereich finden Sie hier: s-bahn-muenchen.de/baustellen



24. Januar 2024, 09:00 Uhr
München

Artikel: Fahrplanänderungen auf der Stammstrecke wegen Arbeiten für neues Stellwerk am Ostbahnhof

Fahrplanänderungen an mehreren Wochenenden bis Juni • Schienenersatzverkehr zwischen Ostbahnhof, Trudering und Riem

Die DB setzt die Arbeiten für das neue elektronische Stellwerk am Münchner Ostbahnhof fort. Zusätzlich zu den Nächten unter der Woche, in denen aktuell bereits der S-Bahn-Verkehr im Bereich Ostbahnhof eingeschränkt ist, kommt es ab dem kommenden Wochenende nun auch tagsüber zu Fahrplanänderungen.

Einschränkungen tagsüber an acht Wochenenden bis Juni

Beginnend mit Samstag kommt es an den nachfolgend aufgeführten acht Wochenenden, jeweils samstags und sonntags von 4 bis 16 Uhr, zu Fahrplanänderungen und Ersatzverkehr im Bereich Ostbahnhof:

Die S6 fährt dann als einzige Linie auf der gesamten Stammstrecke zwischen Pasing und Ostbahnhof. Nachfolgend die Details zu den einzelnen Linien:

  • Die S1 fährt nur zwischen Freising/Flughafen und Hauptbahnhof und hält nicht an der Hackerbrücke.
  • Die S2 entfällt zwischen Ostbahnhof und Isartor. Außerdem hält sie nicht an den Stationen Berg am Laim und Leuchtenbergring.
  • Die S3 entfällt zwischen Giesing und Pasing.
  • Die S4 fährt nur zwischen Heimeranplatz und Geltendorf (kein Halt zwischen Heimeranplatz und Pasing)
  • Die S6 entfällt zwischen Trudering und Ostbahnhof.
  • Die S7 entfällt zwischen Giesing und Hauptbahnhof und hält nicht an der Hackerbrücke.  
  • Die S8 entfällt zwischen Pasing und Ostbahnhof.

Für Fahrgäste ist ein Ersatzverkehr mit Bussen (SEV) auf der Strecke Ostbahnhof – Trudering – Riem im 20-Minuten-Takt unterwegs. In Trudering und Giesing können Fahrgäste alternativ die U-Bahn nutzen.

Hinweis zum GDL-Streik: Am Wochenende 27./28. Januar gilt bei der S-Bahn angesichts des Streiks der GDL ein Notfahrplan. Die S-Bahnen fahren dann nur im Stundentakt. Zudem sind weitere Änderungen in Zusammenhang mit den Bauarbeiten möglich. Fahrgäste informieren sich bitte vor Fahrtantritt in der Fahrplanauskunft sowie auf s-bahn-muenchen.de/aktuell

Geänderter Linienverlauf auch in zahlreichen Nächten bis 14. März

Bereits seit Anfang dieser Woche ist noch bis 14. März der S-Bahn-Verkehr im Bereich Ostbahnhof auch in mehreren Nächten eingeschränkt. Betroffen sind davon in der Regel die Nächte von Montag auf Dienstag bis Donnerstag auf Freitag. Die S-Bahn-Linien fahren in diesen Nächten wie an den acht Wochenenden (siehe oben).

S-Bahn München informiert umfassend über Fahrplanänderungen

Die S-Bahn München informiert umfassend über alle Bauarbeiten und Fahrplanänderungen: An den Bahnsteigen gibt es Aushänge, in den Zügen informieren Deckenmonitore und Ansagen über die Bauarbeiten. Auch auf s-bahn-muenchen.de/baustellen sind Details zu finden. Alle Änderungen sind außerdem in der Fahrplanauskunft enthalten. Wer seine Fahrt mit der App, auf der Webseite oder am Automaten plant, bekommt automatisch die beste Verbindung angezeigt. Für Fragen steht der Kundendialog der S-Bahn München täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.

23. Januar 2024, 14:00 Uhr
München

Artikel: DB Schülerbegleiter:innen aus Eching erhalten ihre Zertifikate

Erfolgreicher Abschluss der knapp dreimonatigen Ausbildung • Motto: "Überzeugen statt Petzen"

Neuer Inhalt (1)
Bei der Zertifikatübergabe. Die Schüler:innen der Realschule Eching mit Anja Isbaner, Betreuungslehrerin | Tilo Stock, S-Bahn München | Klaus Figur, Trainer S-Bahn München | Eva Burschyk, Betreuungslehrerin | Gerd Neubert, Schulleiter (von hinten links nach rechts vorne)

9 Schüler:innen der Imma-Mack Realschule in Eching haben nach Abschluss ihrer Ausbildung zu DB Schülerbegleitern ein Zertifikat erhalten. Dieses Schriftstück können sie bei der Suche nach einem Arbeitsplatz ihren Bewerbungsunterlagen beilegen. Zusätzlich zum Zertifikat überreichten Vertreter:innen der S-Bahn München den Schülerinnen und Schülern noch einen DB Schülerbegleiter-Ausweis. 

Im Schülerverkehr kommt es an Bahnsteigen oder in Zügen immer wieder zu Vorfällen, bei denen Fahrzeuge beschädigt, der Zugverkehr behindert oder Fahrgäste gestört werden. Teilweise sind auch gefährliche Verhaltensweisen zu beobachten, wie das unerlaubte Überschreiten der Gleisanlagen oder Rempeleien auf den Bahnsteigen. Vier Trainer:innen der S-Bahn München bilden darum gemeinsam mit der Bundespolizei Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe gemäß dem Motto „Überzeugen statt Petzen“ aus. 

Die Aufgabe der DB Schülerbegleiter:innen besteht nicht darin, Fehlverhalten zu erfassen und darüber zu berichten. Vielmehr sollen sie mit ihren Mitschülern sprechen und sie davon überzeugen, ihr Verhalten zu ändern.

In der knapp dreimonatigen Ausbildung wird besonderer Wert auf die Themen Deeskalation, Konfliktbewältigung, Körpersprache, neutrales Verhalten, Kommunikationstechniken, sicheres und freundliches Auftreten, Umgang mit Provokationen und der Beilegung von Streitigkeiten gelegt. Vor allem lernen die Schüler:innen, Verantwortung zu übernehmen.

DB Schülerbegleiter:innen sind ehrenamtlich und freiwillig tätig. Sie unterliegen keinem Handlungszwang. Bei jeder Situation im Zug entscheiden sie selbst, ob ihr Eingreifen die Situation verbessern könnte oder nicht.

Für das Programm DB Schülerbegleiter werden jährlich 50.000 Euro investiert. 

Schülerbegleiter S-Bahn München DB
Ausbildung einer DB Schülerbegleiter-Gruppe in München
23. Januar 2024, 12:45 Uhr
München

Artikel: Bahnsteige in Laim ab 26. Januar nicht mehr mit dem Aufzug erreichbar

Arbeiten zum Neubau des Bahnhofs schreiten fort• Bahnsteige bis 2025 nicht mehr barrierefrei erreichbar • Ausweichmöglichkeiten in Pasing oder am Hirschgarten

Wegen des Neubaus der Station Laim muss die Deutsche Bahn (DB) die Aufzüge im Bahnhof zurückbauen. Die Bahnsteige sind dadurch ab dem 26. Januar nicht mehr barrierefrei erreichbar. Fahrgästen steht am nördlichen Bahnsteig (stadtauswärts) eine Rolltreppe zur Verfügung. Die DB informiert die S-Bahn-Fahrgäste mit Aushängen vor Ort, Ansagen und Anzeigen in den Zügen sowie mit Hinweisen in der Fahrplanauskunft und im Internet.

Mobilitätseingeschränkten Reisenden empfiehlt die DB, für einen barrierefreien Zugang zur S-Bahn auf die Stationen Pasing und Hirschgarten auszuweichen, die mit dem ÖPNV erreichbar sind. So verbinden die Buslinien 130 und 157 die Stationen Laim und Pasing direkt miteinander. Auch mit dem Bus 57 und der Tram 19 gelangen Fahrgäste aus dem Bereich Laim von und zum Pasinger Bahnhof. Der Hirschgarten ist mit der Buslinie 62 angebunden, die beispielsweise am Rotkreuzplatz und an der Westendstraße Umsteigemöglichkeit zur U-Bahn bietet.

Ab 2025 wird der nördliche Bahnsteig wieder barrierefrei per Aufzug erreichbar sein - über einen Tunnel unter den Gleisen, die sogenannte Umweltverbundröhre.

23. Januar 2024, 11:00 Uhr
München

Artikel: DB Schülerbegleiter:innen aus St. Ottilien erhalten ihre Zertifikate

Erfolgreicher Abschluss der knapp dreimonatigen Ausbildung • Motto: "Überzeugen statt Petzen"

Neuer Inhalt (1)
Bei der Zertifikatübergabe. Die Schüler:innen mit Schulleiter Andreas Walch und Betreuungslehrer Martin Blaschke vom Gymnasium St. Ottilien sowie von der S-Bahn München Beatrice Zwingmann, Leiterin Fahrpersonale, und Trainer Klaus Figur (v. l. n. r.)

9 Schüler:innen des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums in St. Ottilien haben nach Abschluss ihrer Ausbildung zu DB Schülerbegleitern ein Zertifikat erhalten. Dieses Schriftstück können sie bei der Suche nach einem Arbeitsplatz ihren Bewerbungsunterlagen beilegen. Zusätzlich zum Zertifikat überreichten Vertreter:innen der S-Bahn München den Schülerinnen und Schülern noch einen DB Schülerbegleiter-Ausweis. 

Im Schülerverkehr kommt es an Bahnsteigen oder in Zügen immer wieder zu Vorfällen, bei denen Fahrzeuge beschädigt, der Zugverkehr behindert oder Fahrgäste gestört werden. Teilweise sind auch gefährliche Verhaltensweisen zu beobachten, wie das unerlaubte Überschreiten der Gleisanlagen oder Rempeleien auf den Bahnsteigen. Vier Trainer:innen der S-Bahn München bilden darum gemeinsam mit der Bundespolizei Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe gemäß dem Motto „Überzeugen statt Petzen“ aus. 

Die Aufgabe der DB Schülerbegleiter:innen besteht nicht darin, Fehlverhalten zu erfassen und darüber zu berichten. Vielmehr sollen sie mit ihren Mitschülern sprechen und sie davon überzeugen, ihr Verhalten zu ändern.

In der knapp dreimonatigen Ausbildung wird besonderer Wert auf die Themen Deeskalation, Konfliktbewältigung, Körpersprache, neutrales Verhalten, Kommunikationstechniken, sicheres und freundliches Auftreten, Umgang mit Provokationen und der Beilegung von Streitigkeiten gelegt. Vor allem lernen die Schüler:innen, Verantwortung zu übernehmen.

DB Schülerbegleiter:innen sind ehrenamtlich und freiwillig tätig. Sie unterliegen keinem Handlungszwang. Bei jeder Situation im Zug entscheiden sie selbst, ob ihr Eingreifen die Situation verbessern könnte oder nicht.

Für das Programm DB Schülerbegleiter werden jährlich 50.000 Euro investiert. 

Schülerbegleiter S-Bahn München DB
Ausbildung einer DB Schülerbegleiter-Gruppe in München
18. Januar 2024, 15:19 Uhr

Artikel: Gleisarbeiten in Meitingen verlängern sich bis zum 25. Januar

Weiterhin Zugausfälle bei den Regionalzügen • Weitere Baumaßnahmen auf der Strecke zwischen Augsburg und Treuchtlingen ab 21. Januar

Die Gleiserneuerungsarbeiten in Meitingen verlängern sich bis zum 25. Januar. Damit kommt es bei den Regionalzügen von Go-Ahead weiterhin zu Zugausfällen zwischen Augsburg und Donauwörth. Die DB bedauert die erneute Verzögerung und bittet die Fahrgäste ausdrücklich um Entschuldigung. Aufgrund des bundesweiten Eisregens konnten die benötigten Materialien nicht rechtzeitig auf die Baustelle geliefert werden. Daher kann die Baumaßnahme nicht – wie geplant – bis zum 19. Januar beendet werden. Die Fahrplanänderungen werden schnellstmöglich in die Auskunftssysteme eingearbeitet. Go-Ahead informiert auf seiner Internetseite zum Ersatzangebot: https://www.go-ahead.bayern/  

Fahrgäste der Strecke Augsburg – Donauwörth – Treuchtlingen müssen sich zudem ab dem 21. Januar auf Einschränkungen einstellen. Bis zum 1. Februar bündelt die DB eine ganze Reihe von weiteren Modernisierungsmaßnahmen auf der Strecke – so finden unter anderem Arbeiten an Oberleitungen und der Leit- und Sicherungstechnik statt. Zudem wird zwischen Donauwörth und Treuchtlingen eine neue Bahnbrücke eingeschoben.

Daher kommt es zwischen Augsburg/Donauwörth und Treuchtlingen zu Zugausfällen und Umleitungen im Regional- und Fernverkehr. Die angepassten Fahrpläne mit Ersatzverkehr werden in die Auskunfts- und Buchungssysteme eingearbeitet. Die DB bittet die Fahrgäste, sich in den Auskunftssystemen über ihre Verbindungen zu informieren.


17. Januar 2024, 17:15 Uhr
Bamberg

Artikel: Bahnausbau Bamberg: Deutsche Bahn stellt Termine für das Jahr 2024 vor

Gestaltungswettbewerb der Lärmschutzwände: Workshop mit Planungsteams • Bürgerdialog zum Grunderwerb und Format „Projekt vor Ort“ ab Frühjahr

Die Deutsche Bahn (DB) hat heute der Stadt Bamberg wichtige Meilensteine beim Bahnausbau Bamberg für dieses Jahr vorgestellt. Bei einem engen und konstruktiven Austausch zwischen der DB-Projektleitung und Oberbürgermeister Andreas Starke wurden insbesondere der Zeitplan für den Gestaltungswettbewerb der Lärmschutzwände und die Öffentlichkeitsarbeit besprochen. Bei dem Termin stellte sich Mathias Plath der Stadtspitze vor. Der 47-Jährige hat im Oktober 2023 die DB-Projektleitung für den Bahnausbau in Bamberg übernommen: „Der Bahnausbau in Bamberg ist der letzte Schlussstein der Schnellfahrstrecke München-Berlin und ein Fokusprojekt der DB. Ich freue mich sehr darauf, meine langjährige Erfahrung einzubringen. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt werden wir ein hochmodernes und leistungsfähiges Schienennetz schaffen.“

Ein zentraler Aspekt der Besprechungen war der Gestaltungswetterwerb für die Lärmschutzwände. Dieser soll nach dem sogenannten Werkstattverfahren ablaufen. Dafür werden mehrere Planungsteams verschiedener Büros beauftragt, Gestaltungsmöglichkeiten für die Lärmschutzwände zu erarbeiten. Anschließend werden im Rahmen von Workshops die verschiedenen Gestaltungsoptionen vorgestellt, bevor eine qualitative Bewertung der Entwürfe stattfindet. Den Wettbewerb werden sowohl die DB als auch die Stadt Bamberg eng begleiten.

„Den Bambergerinnen und Bambergern und uns als DB ist der ungestörte Blick auf die historische Altstadt sehr wichtig. Ziel ist die möglichst harmonische Integration der Wände in das Stadtbild. Das unterstützen wir ausdrücklich. Wir wollen in engem Austausch mit der Stadt Bamberg die qualitativ bestmöglichen Lösungen finden und umsetzen“, sagt Mathias Plath.

Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, Andreas Starke: „Der enge Dialog mit der Bahn ist wichtig, um die Interessen der Bamberger Bürgerinnen und Bürger zur Geltung zu bringen. Deswegen begrüße ich das konstruktive Gespräch außerordentlich. Es war ein Fortschritt, dass es gelungen ist, den von uns gewünschten Gestaltungswettbewerb für die Lärmschutzwände zu konkretisieren.“

Im Zentrum der Gespräche war außerdem die weitere Öffentlichkeitsarbeit. Ab dem Frühjahr wird das DB-Projektteam zu Veranstaltungen einladen, einem Bürgerdialog zum Grunderwerb mit den Anrainerinnen und Anrainern sowie zu Formaten wie „Projekt vor Ort“. „Wir wollen den interessierten Bürgerinnen und Bürgern das Projekt näherbringen, und zwar dort, wo die hochmoderne Strecke entsteht. Deshalb werden wir zu Führungen an neuralgische Punkte an der Strecke einladen und vor Ort für alle Fragen zur Verfügung stehen“, so Plath.


Hinweis an die Redaktionen: Im Februar werden wir zu einem Pressetermin in das Infocenter des Projekts am Bahnhof Bamberg einladen. DB-Projektleiter Mathias Plath wird einen Ausblick auf das Jahr geben und alle Themen im Detail erläutern. Die Einladung zum Termin erhalten Sie rechtzeitig vorab.

10. Januar 2024, 11:00 Uhr
Regensburg/Weiden i.d.Opf.

Artikel: „Gut für die Oberpfalz“ – DB präsentiert erste Planungsergebnisse für die Elektrifizierung Marktredwitz–Regensburg

Auf fünf Infomärkten finden Bürger:innen viele Informationen zum Bahnausbau • Streckenabschnitte liegen erstmals als 3-D-Animation vor

Die Deutsche Bahn (DB) informiert zwischen Januar und März 2024 die Bevölkerung der Oberpfalz über die Elektrifizierung der Strecke Marktredwitz–Regensburg aus erster Hand. Die Infomärkte starten am 17.1.2024 in der Weidener Max-Reger-Halle. Weitere Termine finden in Wiesau (31.1.24, Rathaus), Nabburg (19.2.2024, Nordgauhalle), Schwandorf (28.2.2024, Oberpfalzhalle) und Maxhütte-Haidhof (13.3.2024, Stadthalle) statt. Die DB informiert Anwohner:innen und Interessierte über den Bahnausbau, der für die Oberpfalz leisere, klimaschonende Züge bedeutet. Einher gehen mit der Elektrifizierung Lärmschutz auf höchstem Niveau sowie der barrierefreie Umbau von Bahnhöfen. Es entstehen neue Halte für den Fernverkehr in Schwandorf, Weiden und Wiesau.

„Die Elektrifizierung zwischen Marktredwitz und Regensburg ist gut für die Oberpfalz. Sie bedeutet einen Schub für nachhaltige Mobilität und für die regionale Wirtschaft. Wir arbeiten für zuverlässigere und schnellere Verbindungen in der Region. Zwischen Saale und Donau reduziert sich die Fahrzeit infolge unserer Maßnahmen um 20 Minuten“, erklärt der DB-Gesamtprojektleiter für den Ostkorridor Süd zwischen Hof und Regensburg, Norman Wilk. Er verantwortet diese mit rund 180 Kilometern längste Ausbaustrecke in Bayern.

Neben Planungsergebnissen präsentiert die Bahn im Rahmen der Infomärkte erstmals dreidimensionale Modelle von Streckenabschnitten. So wird bereits in diesem frühen Planungsstadium die künftige Streckenführung mit ihren Auswirkungen auf das Umfeld erlebbar. Die Infomärkte finden jeweils zwischen 15.30 Uhr und 19 Uhr statt, sodass eine Teilnahme für viele Bürgerinnen und Bürger möglich wird. Auch Besucher, die erst um 18.30 Uhr kommen, haben so die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren.

„Wir laden die Bevölkerung herzlich ein. An verschiedenen Themeninseln besteht die Möglichkeit, mit dem DB-Planungsteam in den persönlichen Austausch zu treten“, so Gesamtprojektleiter Wilk. „Für uns als DB ist es wichtig, die Bevölkerung während des Planungsprozesses umfassend zu informieren und einzubinden. Gemeinsam mit der Region wollen wir ein hochmodernes und leistungsfähiges Schienennetz zwischen Marktredwitz und Regensburg umsetzen.“

Bis Ende 2024 soll die Vorplanung des Bahnausbaus komplett abgeschlossen sein. Danach erfolgt eine Parlamentarische Befassung, das heißt im Bundestag wird über das Projekt beraten, ehe die nächste Stufe, eine detaillierte technische Planung sich anschließt. Im Anschluss erfolgen der Genehmigungsprozess und die Erteilung des Baurechts. Alle Informationen und aktuellen Termine zum Bahnprojekt finden Sie hier: https://www.bahnausbau-nordostbayern.de/regensburg-marktredwitz.html


Der Bahnausbau in Bayern – im Überblick auf www.deutschebahn.com/bahnausbau-bayern   

Von Elektrifizierung bis Neubau – Daten, Fakten und weitere Informationen zu den mehr als 1300 Projekten und der Schieneninfrastruktur im Freistaat.




08. Januar 2024, 14:45 Uhr
Nürnberg

Artikel: DB führt Vegetationsarbeiten im Raum Nürnberg und Mittelfranken durch

Rückschnitt und Streckenpflege an den Bahnstrecken Nürnberg-Nordost – Gräfenberg und Neustadt (Aisch) – Bad Windsheim • Arbeiten erfolgen in Abstimmung mit den zuständigen Naturschutzbehörden und Gemeinden

Die Deutsche Bahn (DB) führt im Januar und Februar Vegetationsarbeiten entlang der Bahnstecken Nürnberg-Nordost – Gräfenberg und Neustadt-Aisch – Bad Windsheim durch. Um die Verkehrssicherheit auf und neben den Gleisen zu gewährleisten, werden Sträucher zurückgeschnitten und Bäume gefällt. Die umfangreichen Vegetationsarbeiten sorgen für notwendige Schutzabstände und fördern eine gesunde Entwicklung der Vegetation. Die Arbeiten finden unter der Betreuung von ökologischen Bauüberwachern statt.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Arbeitslärm nicht zu vermeiden. Die DB bittet die Anwohner:innen um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Der „Aktionsplan Vegetation“ der Deutschen Bahn

Das ganze Jahr über kümmert sich die DB um die naturschutzgerechte Pflege der Gleise und ihrer Umgebung. Dafür gibt es seit einigen Jahren das „Gesamtkonzept Vegetationsmanagement“. Darin ist festgelegt, wie Bäume und Pflanzen entfernt oder zurückgeschnitten werden. Erfolgt dies nicht, könnte der Zugverkehr behindert werden, da die Vegetation beispielsweise Signale verdeckt, die Entwässerung des Gleisbereichs behindert oder zu Strom-Überschlägen an den Oberleitungen führt.

Zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen existiert seit Anfang 2018 der sogenannte „Aktionsplan Vegetation“, um den teilweise massiven Einschränkungen durch Stürme und Unwetter noch stärker entgegenzuwirken. Ziel ist es, die Schienen und Gleisanlagen sturmsicherer zu machen. Dadurch werden Baumstürze bei Sturm oder Starkregen und damit verbundene Streckenausfälle reduziert.

Medienpaket „Vegetationsmanagement“

Weitere Informationen zum Vegetationsmanagement der Deutschen Bahn finden Sie in unserem Medienpaket „Vegetationsmanagement“

04. Januar 2024, 12:15 Uhr
München

Artikel: Neue Bahnbrücke über der Dachauer Straße: Ausbau für Schiene und Straße erfordert Straßensperrung

Neue Bahnbrücke wird höher und breiter • Landeshauptstadt baut die Straße aus: Neue Geh- und Radwege, längere Abbiegespur • Straßensperrung ab dem 15. Januar 2024 bis Ende 2026 • Ausbau für mehr Sicherheit und Stabilität

Die Deutsche Bahn (DB) und die Landeshauptstadt München gestalten den Kreuzungsbereich an der Bahnbrücke über der Dachauer Straße umfangreich neu. Die DB erneuert die Brücke: Sie wird für durchfahrende Kraftfahrzeuge höher, denn die Straße wird tiefer gelegt. Zudem wird die Brücke verbreitert. Dadurch kann die Landeshauptstadt München die Straße mit getrennten Geh- und Radwegen sowie einer bis unter die Brücke verlängerten Abbiegespur ausbauen. Gemeinsam investieren die Deutsche Bahn und die Landeshauptstadt München 13 Millionen Euro in die Baumaßnahmen – und damit in die Sicherheit und Stabilität von Straße und Schiene.

Straßensperrung ab 15. Januar 2024 erforderlich – Umfahrungen eingerichtet

Aufgrund der umfangreichen Bauarbeiten muss die Dachauer Straße zwischen der Breslauer Straße und der Gröbenzeller/Moosburger Straße vom 15. Januar 2024 bis Ende 2026 für den motorisierten Individualverkehr gesperrt werden. Durch die Witterung sind allerdings Verschiebungen möglich. Die Zugänglichkeit zu den anliegenden Häusern wird durchgängig sichergestellt. Fußgänger:innen und Radfahrer:innen können während der Bauzeit provisorische Wege nutzen, die nur kurzzeitig eingeschränkt werden müssen. Die Durchfahrt von der Baubergerstraße/Pelkovenstraße über die Dachauer Straße in die Breslauer Straße bleibt während der gesamten Baumaßnahme möglich. Für den Durchgangsverkehr der Dachauer Straße werden für die Bauzeit großräumige Umfahrungen (über den Georg-Brauchle-Ring, die Triebstraße und die Max-Born-Straße) eingerichtet. Am 8. Januar werden die erforderlichen Beschilderungen aufgestellt.

Die Buslinie 163 fährt zunächst noch mit einer Schrankenanlage gesichert über die Dachauer Straße durch das Baufeld. Ab dem 12. Februar 2024 wird die Linie am Bahnhof Moosach geteilt. Die Busse Richtung Allach halten dann auf der Westseite des Bahnhofs (Memminger Platz), während die Busse Richtung Dessauerstraße auf der Ostseite in der Breslauer Straße und am Bunzlauer Platz halten. Der Umstieg zwischen beiden Linienteilen ist durch die Fußgängerunterführung möglich.

Verkehrssicher und fit für die Zukunft

Die Bahnbrücke muss altersbedingt erneuert werden. Das Bauwerk wird momentan mittels einer automatischen Höhenkontrolle vor Anfahrschäden geschützt. Die neue Höhe von 4,50 Meter statt der bestehenden von etwa 3,70 Meter lässt eine ungehinderte Durchfahrt für alle Kraftfahrzeuge zu und sichert die Option für die von der Landeshauptstadt München und dem Landkreis Dachau gewünschte Tramverlängerung von Moosach nach Dachau. Zudem ist die räumliche Trennung von Rad- und Fußverkehr auf der Dachauer Straße verkehrssicherer. Durch die Baumaßnahmen wird somit ein Unfallschwerpunkt in der Stadt behoben.

Sperrung der Bahnstrecke im September 2024 – Ersatzverkehr wird eingerichtet

Fahrgäste müssen sich erst im September auf Einschränkungen einstellen. Denn zunächst beginnen die Bauarbeiten außerhalb des Gleisbereichs. Im September 2024 wird dann das Bestandsbauwerk abgebrochen und im Anschluss die einzelnen Bauwerksteile in ihre Endlage geschoben. Dazu muss die Bahnstrecke zwischen Moosach und Fasanerie im Zeitraum vom 4. September 2024 bis 9. September 2024 komplett gesperrt werden. Für die betroffenen Züge und S-Bahnen wird dann ein Ersatzverkehr eingerichtet. Die Information zu den Fahrplandetails erfolgt rechtzeitig vor Beginn der Einschränkungen.

Die Deutsche Bahn setzt gemeinsam mit der Landeshauptstadt München alles daran, die von den Bauarbeiten ausgehenden Beeinträchtigungen für Anwohnende so gering wie möglich zu halten.

Bahnbrücke an der Dachauer Straße
Die Bahnbrücke an der Dachauer Straße wird erneuert. Die lichte Höhe der Brücke beträgt derzeit rund 3,70 Meter, erlaubt ist die Durchfahrt für maximal 3,40 Meter hohe Fahrzeuge. 


04. Januar 2024, 11:45 Uhr
München

Artikel: Ab dem 22. Januar wieder regulärer Fahrplan bei der Werdenfelsbahn und auf der RE2 zwischen München und Hof

Reparatur aller Fahrzeugschäden in Folge des massiven Wintereinbruchs läuft auf Hochtouren • RB 33 zwischen Freising und Landshut seit dem 23. Dezember wieder regulär

Die Reparatur der durch den massiven Wintereinbruch beschädigten Fahrzeuge von DB Regio schreitet voran. Ab dem 22. Januar wird die DB daher im Werdenfels und auf der Linie RE2 (München – Hof) wieder den regulären Fahrplan anbieten können. Bis dahin müssen die Fahrgäste jedoch noch mit Einschränkungen im Zugangebot rechnen.

Der massive Wintereinbruch am ersten Dezemberwochenende hatte unzählige Züge beschädigt, so dass seither weniger Fahrzeuge für den Betrieb zur Verfügung stehen. Durch den massiven Schneefall waren vielerorts Oberleitungen von Ästen und umstürzenden Baumen beschädigt worden oder Stromabnehmer auf den Zügen hatten sich unter der Schneelast gesenkt und zu Kurzschlüssen geführt. In der Folge waren Abstellanlagen teils mehrere Tage unzugänglich und die Stromversorgung vieler Fahrzeuge längere Zeit unterbrochen. Durch den strengen Frost waren so an vielen Fahrzeugen teils erhebliche Schäden entstanden, etwa an Wasserleitungen und -tanks sowie an Komponenten der Stromversorgung. Die Mitarbeitenden in den Werken arbeiteten in den vergangenen Wochen und auch an den Weihnachtsfeiertagen mit Sonderschichten daran, die Fahrzeuge möglichst schnell wieder einsetzen zu können. Inzwischen konnte ein Großteil der Züge wieder repariert werden. Wegen der Vielzahl betroffener Fahrzeuge und teils längerer Ersatzteil-Lieferzeiten stehen jedoch noch nicht alle Fahrzeuge wieder zur Verfügung.

Aus diesem Grund besteht bei der Werdenfelsbahn und auf der Regionalzuglinie RE2 zwischen München und Hof noch bis zum 21. Januar ein reduziertes Angebot. Die Regionalzuglinie RB 33 zwischen Freising und Landshut fährt seit dem 23. Dezember wieder nach Fahrplan.   

Im Werdenfelsnetz fahren die Züge zwischen Garmisch-Partenkirchen und München weiterhin alle zwei Stunden, in den Hauptverkehrszeiten sind sie stündlich unterwegs. Ebenfalls im Zwei-Stunden-Takt rollen die Züge zwischen Mittenwald und Innsbruck. Auf den Strecken Tutzing – Kochel (Kochelseebahn) und Murnau – Oberammergau fahren die Bahnen alle zwei bis drei Stunden und auf der Außerfernbahn alle zwei Stunden. Für von Ausfällen betroffene Schülerzüge ist nach Möglichkeit ein Busersatzverkehr eingerichtet. Ab dem 8. Januar fahren zusätzliche Züge auf der Kochelseebahn, so dass hier wieder ein weitestgehender Stundentakt entsteht.

Nach dem regulären Fahrplan verkehren die Züge auf den genannten Strecken wieder ab dem 22. Januar. Die wegen Bauarbeiten gesperrte Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald bleibt nach derzeitigem Stand bis mindestens Ende Januar noch gesperrt. Die umfangreichen Modernisierungsarbeiten in dem Abschnitt hatten sich durch die massiven Schneefälle verzögert. Die DB erneuert auf der Strecke die Schienen und Schwellen sowie den Gleisunterbau. Es handelt sich dabei um Arbeiten des DB-Investitionsprogramms für die Bahnstrecken im Werdenfels und Oberland im Volumen von über 100 Millionen Euro.

Auf der Linie RE 2, die zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember auf der Relation München – Landshut – Regensburg – Schwandorf – Hof durch DB Regio Bayern übernommen wurde, besteht wegen der aktuellen Fahrzeugreparaturen ebenfalls noch ein reduziertes Angebot. Zwischen Hof und Regensburg konnte dieses zwischenzeitlich durch den Einsatz von Triebzügen aus benachbarten Verkehren verbessert werden. Die am stärksten nachgefragten Züge in der Hauptverkehrszeit verkehren durchgängig. Ausfallende Fahrten werden zwischen Hof und Schwandorf durch einen Express-Verkehr mit Bussen ersetzt. Zwischen Schwandorf und Regensburg können parallel verkehrende Regionalzuglinien genutzt werden. Ebenso können zwischen München und Regensburg alternativ je nach Streckenabschnitt parallel verkehrende Regionalexpresslinien genutzt werden. 

Über die Fahrplanänderungen können sich die Fahrgäste in den Reiseauskunftssystemen informieren. Sie werden entsprechend aktualisiert. Die DB rät allen Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindungen zu informieren und entschuldigt sich für die Einschränkungen.  



02. Januar 2024, 10:00 Uhr
Aschaffenburg

Artikel: DB führt weitere Vegetationsarbeiten in Aschaffenburg durch

Abschließende Arbeiten an der Bahnstrecke zwischen Hauptbahnhof und Bahnhof Aschaffenburg Süd • Baumfällungen erfolgen in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und der Stadt Aschaffenburg

Die Deutsche Bahn (DB) führt im Januar und Februar 2024 weitere Vegetationsarbeiten entlang der Bahnstrecke zwischen dem Hauptbahnhof Aschaffenburg und dem Bahnhof Aschaffenburg Süd durch, nahe Hohenzollernring, Wittelsbacherring und Kurmainzer Ring sowie der Obernauer Straße. Bereits im Sommer und Herbst 2023 fanden an der Strecke Maßnahmen statt, nun erfolgen abschließende Baumfällungen. Bei einer Inspektion der Baumbestände durch ausgebildete Baumkontrolleure wurde festgestellt, dass sich entlang der Gleise Bäume befinden, die aufgrund von verschiedenen Umweltfaktoren, wie z.B. Pilzbefall und Trockenheit, eine Gefährdung der Verkehrssicherheit darstellen. Ein Ortstermin mit der Unteren Naturschutzbehörde hat stattgefunden. Es wurden eins zu eins Kompensationsmaßnahmen abgestimmt.

Der „Aktionsplan Vegetation“ der Deutschen Bahn

Das ganze Jahr über kümmert sich die DB um die naturschutzgerechte Pflege der Gleise und ihrer Umgebung. Dafür gibt es seit einigen Jahren das „Gesamtkonzept Vegetationsmanagement“. Darin ist festgelegt, wie Bäume und Pflanzen entfernt oder zurückgeschnitten werden. Erfolgt dies nicht, könnte der Zugverkehr behindert werden, da die Vegetation beispielsweise Signale verdeckt, die Entwässerung des Gleisbereichs behindert oder zu Strom-Überschlägen an den Oberleitungen führt.

Zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen existiert seit Anfang 2018 der sogenannte „Aktionsplan Vegetation“, um den teilweise massiven Einschränkungen durch Stürme und Unwetter noch stärker entgegenzuwirken. Ziel ist es, die Schienen und Gleisanlagen sturmsicherer zu machen. Dadurch werden Baumstürze bei Sturm oder Starkregen und damit verbundene Streckenausfälle reduziert.

Medienpaket „Vegetationsmanagement“

Weitere Informationen zum Vegetationsmanagement der Deutschen Bahn finden sich im Medienpaket „Vegetationsmanagement“.

28. Dezember 2023, 13:30 Uhr
München

Artikel: Mit der Werdenfelsbahn zum Neujahrsskispringen

Sonderzug und Zugpendel zum „Kainzenbad“ • Günstige Anreise mit dem Deutschland-Ticket, Regio-Ticket Werdenfels oder dem Bayern-Ticket

Zu den Skisprungwettbewerben in Garmisch-Partenkirchen bietet DB Regio Bayern allen Wintersportbegeisterten eine verlässliche An- und Rückreise. Skisprungfans aus Richtung München sind bestens angebunden: Der Bahnhof Garmisch-Partenkirchen wird stündlich erreicht. Ein Zugpendel bringt Reisende von Samstag, 30. Dezember 2023 bis Montag, 1. Januar 2024 dann ebenfalls stündlich von Garmisch-Partenkirchen aus bis zum "Kainzenbad", das nur wenige Gehminuten vom Skistadion entfernt ist.  Für Reisende aus Richtung Mittenwald legt der Ersatzverkehr einen Extra-Halt an der Hauptstraße in der Nähe der Schanze ein.

Darüber hinaus setzt DB Regio Bayern am 1. Januar 2024 einen zusätzlichen Zug ab München zum Neujahrsskispringen ein. Abfahrt in München Hbf ist um 10:13 Uhr, die Ankunft am Haltepunkt „Kainzenbad“ erfolgt um 11:39 Uhr. Für die Rückfahrt steht nach der Veranstaltung zusätzlich eine Zuggarnitur bereit, die bei Bedarf entsprechend flexibel eingesetzt werden kann. Die zusätzlichen Züge sowie der Halt am „Kainzenbad“ wurden von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) bei DB Regio Bayern bestellt. 

Für die günstige Anreise zum Skispringen aus Richtung München bietet sich neben dem Deutschland-Ticket auch das Regio-Ticket Werdenfels an. Für 26 Euro pro Person und 10 Euro je Mitfahrer (max. 4) können neben den Regionalzügen der Werdenfelsbahn auch alle S-Bahnen des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) genutzt werden. 

Reisende aus ganz Bayern können auch mit dem Bayern-Ticket anreisen. Damit können bis zu fünf Personen einen ganzen Tag lang in allen bayerischen Regionalzügen fahren. Einzelreisende fahren für 29 Euro, jeder Mitfahrer (max. 4) bezahlt nur 10 Euro. Fahrten im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) und in anderen bayerischen Verbünden sind inklusive. 

Weitere Informationen zum Fahrplan und zu den Ticketangeboten gibt es unter www.bahn.de/bayern


20. Dezember 2023, 16:00 Uhr
München

Artikel: DB Schülerbegleiter:innen aus Holzkirchen erhalten ihre Zertifikate

Erfolgreicher Abschluss der knapp dreimonatigen Ausbildung • Motto: "Überzeugen statt Petzen"

13 Schüler:innen der Oberland Realschule Holzkirchen haben nach Abschluss ihrer Ausbildung zu DB Schülerbegleitern ein Zertifikat erhalten. Dieses Schriftstück können sie bei der Suche nach einem Arbeitsplatz ihren Bewerbungsunterlagen beilegen. Zusätzlich zum Zertifikat überreichten Vertreter:innen der S-Bahn München den Schülerinnen und Schülern noch einen DB Schülerbegleiter-Ausweis. 

Neuer Inhalt (1)
Bei der Übergabe der Zertifikate. Die Schüler:innen der Oberland Realschule Holzkirchen mit Marc von Horsten, Betreuungslehrer (hinten links) sowie Antonia Helmes, Marketingleiterin S-Bahn München und Joachim Fischer, Schulleiter (vorne rechts).

Im Schülerverkehr kommt es an Bahnsteigen oder in Zügen immer wieder zu Vorfällen, bei denen Fahrzeuge beschädigt, der Zugverkehr behindert oder Fahrgäste gestört werden. Teilweise sind auch gefährliche Verhaltensweisen zu beobachten, wie das unerlaubte Überschreiten der Gleisanlagen oder Rempeleien auf den Bahnsteigen. Vier Trainer:innen der S-Bahn München bilden darum gemeinsam mit der Bundespolizei Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe gemäß dem Motto „Überzeugen statt Petzen“ aus. 

Die Aufgabe der DB Schülerbegleiter:innen besteht nicht darin, Fehlverhalten zu erfassen und darüber zu berichten. Vielmehr sollen sie mit ihren Mitschülern sprechen und sie davon überzeugen, ihr Verhalten zu ändern.

In der knapp dreimonatigen Ausbildung wird besonderer Wert auf die Themen Deeskalation, Konfliktbewältigung, Körpersprache, neutrales Verhalten, Kommunikationstechniken, sicheres und freundliches Auftreten, Umgang mit Provokationen und der Beilegung von Streitigkeiten gelegt. Vor allem lernen die Schüler:innen, Verantwortung zu übernehmen.

DB Schülerbegleiter:innen sind ehrenamtlich und freiwillig tätig. Sie unterliegen keinem Handlungszwang. Bei jeder Situation im Zug entscheiden sie selbst, ob ihr Eingreifen die Situation verbessern könnte oder nicht.

Für das Programm DB Schülerbegleiter werden jährlich 50.000 Euro investiert. 

Schülerbegleiter S-Bahn München DB
Ausbildung einer DB Schülerbegleiter-Gruppe in München
20. Dezember 2023, 14:00 Uhr
München

Artikel: DB erneuert Oberleitungen: Fahrplanänderungen und Ersatzverkehr auf den Flughafenlinien

Neuer Fahrdraht wird gespannt • Drei Wochen Ersatzverkehr mit Bussen auf der S8 • An zwei Wochenenden zusätzlich Ersatzverkehr zwischen Besucherpark und Flughafen

Fahrgäste der Flughafenlinien S1 und S8 müssen sich im Januar auf Fahrplanänderungen und Ersatzverkehr einstellen. Vom 2. bis zum 22. Januar setzt die DB auf der Strecke der S8 die im vergangenen Jahr begonnene Oberleitungserneuerung zwischen Johanneskirchen und Daglfing fort. Rund 150 neue Masten samt Betonfundamenten stehen bereits; nun muss die bestehende Oberleitung von den alten Masten abgenommen und anschließend neue Drähte gespannt werden. Dafür installieren die Mitarbeitenden insgesamt rund 15 Kilometer neue Oberleitungsdrähte sowie zehn Kilometer parallel zu den Gleisen verlaufende Bahnstromleitungen an die neuen Masten. Anschließend baut die DB rund 170 alte Masten ab und entfernt dabei teilweise auch die zugehörigen Betonfundamente. Für die umfangreichen und komplexen Arbeiten kommen Spezialfahrzeuge für Oberleitungsarbeiten sowie Zweiwege-Bagger und weitere Großgeräte zum Einsatz. Gearbeitet wird rund um die Uhr – bis zu 60 Mitarbeitende werden gleichzeitig im Einsatz sein. Die Maßnahme dient ausschließlich der Instandhaltung der Infrastruktur. Die Arbeiten werden unabhängig vom Projekt „Viergleisiger Ausbau Daglfing–Johanneskirchen“ durchgeführt und haben keinerlei Einfluss auf die damit verbundenen weiteren Planungen.

An zwei Januarwochenenden laufen außerdem Arbeiten zwischen Besucherpark und Flughafen, von denen neben der S8 dann auch die S1 betroffen ist. In dieser Zeit wird das gesamte Tunnelbauwerk komplett inspiziert und es werden Schienen geschliffen.

Fahrplanänderungen auf den Flughafen-Linien

Da die Oberleitungen an einigen Stellen beide Gleise gleichzeitig überspannen und für die Arbeiten abgeschaltet werden müssen, ist der S-Bahn-Verkehr auf dem Ost-Ast der S8 ab 2. Januar für rund drei Wochen auf wechselnden Abschnitten unterbrochen. Für Fahrgäste ist dann jeweils ein Busersatzverkehr eingerichtet. An Wochentagen fahren die Busse zu den Hauptverkehrszeiten im 10-Minuten-Takt.

Vom und zum Flughafen kann alternativ die S1 genutzt werden, auf der frühmorgens und spätabends zusätzliche Züge fahren. Ausnahme sind die beiden Wochenenden 12. bis 15. und 19. bis 22. Januar. Dann ist zusätzlich auch die Strecke zwischen Besucherpark und Flughafen für Bauarbeiten gesperrt und der Terminal-Bahnhof nur mit Ersatzbussen erreichbar. Zwischen den beiden Stationen besteht ein Bus-Pendelverkehr im 10-Minuten-Takt. Der Ersatzverkehr der S8 fährt in dieser Zeit zwischen Ostbahnhof und Flughafen.

Die verschiedenen Bauphasen im Überblick:

  • Dienstag, 2. Januar, 13:50 Uhr, bis Donnerstag, 11. Januar, 3 Uhr (S8)
    Ersatzverkehr zwischen Ostbahnhof und Ismaning.
    Montags bis freitags zur Hauptverkehrszeit fahren zusätzlich Schnellbusse ohne Unterwegshalt zwischen Berg am Laim und Unterföhring.
  • Donnerstag, 11. Januar, 3 Uhr, bis Freitag, 12. Januar, 21 Uhr (S8)
    Ersatzverkehr zwischen Ostbahnhof und Johanneskirchen.
  • Freitag, 12. Januar, 21 Uhr, bis Montag, 15. Januar, 5 Uhr (S1/S8)
    Ersatzverkehr zwischen Ostbahnhof und Flughafen für die S8 sowie zusätzlich Bus-Pendelverkehr im 10-Minuten-Takt zwischen Besucherpark und Flughafen. Die S1 fährt nur ab/bis Besucherpark.
  • Montag, 15. Januar, 5 Uhr, bis Freitag, 19. Januar, 21 Uhr (S8)
    Ersatzverkehr zwischen Ostbahnhof und Johanneskirchen.
  • Freitag, 19. Januar, 21 Uhr, bis Montag, 22. Januar, 5 Uhr (S1/S8)
    Ersatzverkehr zwischen Ostbahnhof und Flughafen für die S8 sowie zusätzlich Bus-Pendelverkehr im 10-Minuten-Takt zwischen Besucherpark und Flughafen. Die S1 fährt nur ab/bis Besucherpark.

Hinweis: Die Busse halten nicht immer direkt am Bahnhof, sondern in einigen Fällen an Bushaltestellen in der näheren Umgebung.

Betroffen ist neben der S-Bahn an den beiden Wochenenden 12. bis 15. Januar und 19. bis 22. Januar auch die Linie RE 22. Hier besteht Ersatzverkehr zwischen Freising und Flughafen Terminal.

S-Bahn informiert über Fahrplanänderungen

Die S-Bahn informiert umfassend zu allen Fahrplanänderungen. Unter s-bahn-muenchen.de/flughafenbaustelle ist eine Sonderseite zu den Bauarbeiten erreichbar und an den Stationen werden zusätzliche Hinweise zu den Fahrplanänderungen angebracht. Informationen gibt es auch in den Zügen, wo Deckenmonitore und Ansagen auf die Baustelle hinweisen. Alle Änderungen sind außerdem in der Fahrplanauskunft enthalten. Wer seine Fahrt mit der App, auf der Webseite oder der Fahrplanauskunft am Automaten plant, bekommt automatisch die schnellste Verbindung angezeigt. Die S-Bahn München setzt ergänzend Reisendenlenker:innen ein, die Auskünfte geben und über den Ersatzverkehr informieren. Für Fragen steht der Kundendialog der S-Bahn München täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.



20. Dezember 2023, 13:00 Uhr
Nürnberg

Artikel: Mehr Komfort und barrierefrei: Ausgebauter S-Bahnhof Eltersdorf feierlich eröffnet

Barrierefreier Mittelbahnsteig an Schienennetz angebunden • Kürzere Wege dank neuem Südzugang • S-Bahnhof erhält Signet „Bayern Barrierefrei“ • Freistaat Bayern investierte rund 15 Millionen Euro

Fahrgäste können den S-Bahnhalt Eltersdorf ab sofort barrierefrei erreichen. Die DB hat den Bahnhof ausgebaut und den Mittelbahnsteig an das S-Bahn-Netz angebunden. Der Aufzug zum Bahnsteig, ein taktiles Wegeleitsystem und ein modernes Wetterhäuschen sorgen für barrierefreies Reisen und mehr Komfort. Der neu eröffnete Südzugang in Richtung Flurstraße verkürzt darüber hinaus die Wege der Fahrgäste. Am heutigen Mittwoch eröffneten der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter, der bayerische Innenminister Joachim Herrmann und Bayerns DB-Chef Klaus-Dieter Josel gemeinsam mit Jörg Volleth, 2. Bürgermeister der Stadt Erlangen, und DB-Gesamtprojektleiterin Nicole Kumpfmüller-Böhm den ausgebauten S-Bahnhof. Der Bahnhof Eltersdorf ist Teil der viergleisigen Ausbaustecke zwischen Nürnberg und Bamberg. Am Mittelbahnsteig halten künftig alle S-Bahnen der Linie S1; die schnelleren Personen- und Güterzüge fahren an den äußeren Gleisen. Für mehr Platz auf der Schiene wurden im Bahnhofsbereich 1000 Meter zusätzliches Gleis und vier neue Weichen verlegt; neueste Leit- und Sicherungstechnik erhöht die Zuverlässigkeit. Der Freistaat Bayern investierte rund 15 Millionen Euro in den Ausbau der S-Bahn-Station.

Im Zuge der Feierlichkeiten erhielt der S-Bahnhof vom Freistaat Bayern das Signet „Bayern Barrierefrei“.

Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter für die Deutsche Bahn in Bayern: „Dieses Jahr haben wir beim Bahnausbau zwischen Nürnberg und Bamberg viel geschafft. Mit der Eröffnung des Mittelbahnsteigs am S-Bahnhof Eltersdorf ist ein weiterer Bahnhof barrierefrei. Dank der zusätzlichen Gleise und der neu geschaffenen Infrastruktur entlang der gesamten Strecke profitieren schon jetzt viele Reisende davon, dass mehr Züge fahren können. Auch nächstes Jahr gehen die Bauarbeiten beim Bahnausbau im Rekordtempo weiter. Unser Ziel ist klar: Wir bauen für eine starke Schiene in Franken, für gute Angebote und zuverlässige Verbindungen – für mehr klimafreundliche Mobilität.“

Christian Bernreiter, Bayerischer Minister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Unsere bayerische Initiative für den Ausbau der Infrastruktur in Eltersdorf bringt deutliche Verbesserungen für die Fahrgäste: Die S-Bahnen können jetzt direkt am Bahnsteig halten. Das heißt, wir brauchen dort die Bahnsteigprovisorien nicht mehr und die Station ist endlich barrierefrei! Durch einen zusätzlichen Zugang im Süden verbessern wir zudem die Erreichbarkeit. Auch der Fernverkehr profitiert deutlich von der Maßnahme, da die schnellen ICEs nun von den S-Bahnen getrennt fahren. Dank der umfangreichen Förderung des Freistaats stärken wir den umweltfreundlichen Schienenverkehr im Großraum Nürnberg-Fürth-Erlangen.“  

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der sich in seiner früheren Zuständigkeit für Verkehrsfragen mit Nachdruck für den Ausbau des Bahnhofs eingesetzt hat, ist hocherfreut:

"Der neue S-Bahnhalt Eltersdorf ist ein wichtiger Meilenstein beim Ausbau des S-Bahnnetzes in der Metropolregion Nürnberg und vor allem für die Fahrgäste. Der barrierefreie Ausbau, die zusätzlichen Gleise und Weichen sowie der neue südliche Bahnsteigzugang werten den Bahnhof erheblich auf. Das ist eine gute Grundlage, noch mehr Bürgerinnen und Bürger zum Umstieg auf die umweltfreundliche Bahn zu bewegen."

Mehr Bahn für die Metropolregion: Bahnausbau Nürnberg-Bamberg schreitet in hohem Tempo voran

Der viergleisige Bahnausbau zwischen Nürnberg und Bamberg schreitet in großen Schritten voran. Die neue Infrastruktur schafft deutlich mehr Platz auf der Schiene und verbessert damit das Angebot im Regional- und Fernverkehr. Neben dem fertig umgebauten und viergleisig ausgebauten S-Bahnhof Eltersdorf werden im Rahmen des Bahnausbaus auch sämtliche S-Bahn-Stationen von Eggolsheim bis Bamberg Süd modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Außerdem entsteht unter anderem die neue S-Bahn-Station Forchheim Nord. Die Hauptarbeiten auf der Strecke sollen bis Ende 2025 beendet sein. Weitere Informationen zum Bahnausbau zwischen Nürnberg und Bamberg finden Sie unter: www.bahnausbau-nuernberg-bamberg.de.; die Bauhighlights 2023 inklusive der zusätzlichen Zugverbindungen dank der neuen Infrastruktur sind hier: Für mehr Züge im Nah- und Fernverkehr: DB nimmt neue Infrastruktur in Betrieb

S-Bahnhof Eltersdorf eröffnet
Eröffnen gemeinsam den ausgebauten S-Bahnhof Eltersdorf: Von links nach rechts: Klaus-Dieter Josel (DB-Konzernbevollmächtigter in Bayern), Jörg Volleth (2. Bürgermeister von Erlangen), Nicole Kumpfmüller-Böhm (DB-Gesamtprojektleiterin), der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann.


19. Dezember 2023, 10:00 Uhr
München

Artikel: Zuwachs für Münchner S-Bahn-Flotte: Erste modernisierte Züge aus Hannover im Einsatz

Fahrzeuge vor Einsatz umfangreich modernisiert • Größere Flotte sorgt für robusteren Betrieb • Einsatz der Züge auf S2, S4 und S20

Verstärkung für die Münchner S-Bahn: Ab dieser Woche können Fahrgäste mit den ersten von 16 Zügen der Baureihe ET 424 fahren, die die S-Bahn-Flotte sukzessive verstärken. Die aus Hannover stammenden Fahrzeuge kommen direkt aus einer umfangreichen Modernisierung. Der Flottenausbau soll die Zuverlässigkeit der S-Bahn erhöhen und schafft die Basis für mögliche Angebots- und Kapazitätserweiterungen in der Zukunft. Das dient der starken Schiene in der Metropolregion. Der Freistaat Bayern beteiligt sich an der Beschaffung und Modernisierung mit rund 32 Millionen Euro.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter: „Wir satteln bei den Münchner S-Bahn-Fahrzeugen drauf. Damit stehen im dortigen S-Bahn-Verkehr insgesamt nun rund 3.000 Sitzplätze und rund 4.500 Stehplätze zusätzlich zur Verfügung. Angesichts der Wachstumsprognosen im Raum München und den Auswirkungen des Deutschlandtickets ist das wichtiger denn je. Die Fahrgäste profitieren somit von einer schnellen Verbesserung noch deutlich, bevor dann die Neufahrzeuge der S-Bahn kommen werden. Die Investition und die Förderung sind daher gut angelegt, um die Münchner S-Bahn noch attraktiver zu machen.“

S-Bahn-Chef Heiko Büttner: „Eine zuverlässigere S-Bahn ist unser gemeinsames Ziel mit dem Freistaat in der Initiative Starke S-Bahn München – Programm 14plus. Mit den ET 424 wächst unsere Flotte spürbar und sorgt mit mehr Fahrzeugreserven für einen robusteren S-Bahn-Betrieb. Dank der größeren Flotte können wir auch zusätzliche Fahrzeuge für mehr Zuverlässigkeit einsetzen und beispielsweise durch längere Wendezeiten Verspätungen reduzieren. Ich freue mich daher sehr über die Verstärkung für unsere S-Bahn-Flotte.“ 

  von

Die DB hat die Fahrzeuge für den Einsatz in München umfassend modernisiert  

Die Fahrzeuge mit den Baujahren 1999 und 2000 waren bis vergangenes Jahr bei der S-Bahn Hannover unterwegs, wo sie wegen eines Betreiberwechsels nicht mehr benötigt werden. Vor ihrem Einsatz für die Münchner Fahrgäste hat die DB die Fahrzeuge umgebaut sowie modernisiert und dabei auch Augenmerk auf die Nachhaltigkeit gelegt, etwa durch die Aufarbeitung vorhandener Komponenten. Besonders auffallend sind die großen Mehrzweckbereiche mit viel Platz für Fahrräder, Gepäck und Rollstühle. Blickfänger sind auch die großen Monitore für die Fahrgastinformation und die neuen LED-Außenanzeigen, wie sie die Fahrgäste bereits aus den modernisierten ET 423 kennen. Außerdem sorgen Sitzpolster, Trennscheiben und Gepäckablagen in neuem Design sowie frische Lackierungen und Beschichtungen innen wie außen für ein moderneres Aussehen. Zur Ausstattung zählen zudem kostenloses WLAN und eine energiesparende LED-Beleuchtung. Damit die Züge möglichst störungsfrei durch Deutschlands größtes Metropolen-S-Bahn-Netz rollen, ist auch die Erneuerung technischer Komponenten Teil des Umbaus.

Einsatz auf der S2 Dachau-Altomünster, der S20 und den S4-Verstärkerfahrten

Mit rund 80 Zentimeter weisen die ET 424 eine niedrigere Einstiegshöhe auf als die übrigen S-Bahnen. Auch die spezielle Form der Leit- und Sicherungstechnik, die die besonders dichte Zugfolge auf der Stammstrecke ermöglicht, ist in den Fahrzeugen nicht verbaut. Die S-Bahn München setzt die Triebzüge daher nur außerhalb der Stammstrecke ein: bei den Pendelzügen der S2 zwischen Dachau und Altomünster, bei den Verstärkerzügen der S4 zwischen Geltendorf/Buchenau und Hauptbahnhof sowie auf der S20 zwischen Höllriegelskreuth und Pasing/Grafrath.

Flottenverstärkung Teil von „Starke S-Bahn München – Programm 14plus“

Mit „Starke S-Bahn München – Programm 14plus“ setzen DB und Freistaat eine große Ausbau- und Qualitätsinitiative um, mit der die Münchner S-Bahn Schritt für Schritt zu einem der modernsten S-Bahn-Systeme Europas wird. So sorgt eine Qualitätsoffensive für einen stabileren Betrieb und bessere Fahrgastinformation, wofür die DB innerhalb von zehn Jahren zusätzlich rund 500 Millionen Euro investiert. Außerdem baut die DB die Infrastruktur des S-Bahn-Systems aus, beschafft neue Fahrzeuge und errichtet zwei neue S-Bahn-Werke. Dritter Bestandteil ist die Digitalisierung des Bahnknotens München, beginnend mit der bestehenden Stammstrecke. Mit allen Maßnahmen wird der S-Bahn-Verkehr noch vor dem Start der 2. Stammstrecke schrittweise zuverlässiger.


Zahlen, Daten, Fakten

Modernisierung (Angaben je Fahrzeug)

Ausgetauschte Sitzpolster

394

Eingebaute Deckenmonitore

8 doppelseitige Monitore

Eingebaute LED-Außendisplays

8 Seitenanzeiger, 2 Frontanzeiger

Eingebaute WLAN-Technik

2 Außen- und 5 Innen-Antennen

Kapazität vor Modernisierung

470 Personen
(195 Sitzplätze | 275 Stehplätze)

Kapazität nach Modernisierung

506 Personen
(197 Sitzplätze | 309 Stehplätze)

Fahrzeuge der Baureihe ET 424

Länge

67,5 Meter

Breite

2,8 Meter

Gewicht

115 t (Leergewicht)

Anzahl Türen

16 (8 Türen je Seite)

Geschwindigkeit

140 km/h

Achsen

10 (davon 8 angetrieben)

Leistung

2.350 kW / 3.195 PS

Die Flotte der S-Bahn München

Mit den 16 zusätzlichen Fahrzeugen der Baureihe ET 424 wächst die Münchner S-Bahn-Flotte weiter an und zählt künftig 289 Fahrzeuge aus drei Baureihen:

  • ET 423 (237 Fahrzeuge)
  • ET 420 (36 Fahrzeuge)
  • ET 424 (16 Fahrzeuge)

Die Instandhaltung von Deutschlands zweitgrößter S-Bahn-Flotte erfolgt im S-Bahn-Werk in München-Steinhausen.

18. Dezember 2023, 13:45 Uhr
München

Artikel: Klein und grün: Deutsche Bahn eröffnet ersten Bahnhof aus Holzmodulen in Zorneding

Nachhaltigkeit im Fokus: Holz aus der Region, Batteriespeicher, Wärmepumpe, Photovoltaik • Blaupause für viele weitere Stationen • Zweiter Bahnhof aus Holz ebenfalls am Münchner S-Bahn-Netz in Haar folgt in Rekordzeit

Die Deutsche Bahn (DB) eröffnet heute in Zorneding (Bayern) feierlich das erste Bahnhofs-Empfangsgebäude komplett aus Holz. Im Beisein von Vertreter:innen von Bund, Freistaat und Gemeinde weiht Bernd Koch, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG, das 200 Quadratmeter große, moderne und lichtdurchflutete Gebäude ein. Die DB investierte gemeinsam mit dem BMDV, dem Land Bayern und der Gemeinde rund 2,2 Millionen Euro in den Bahnhof.

Bei Bau, technischer Ausrüstung und Inneneinrichtung steht die Nachhaltigkeit deutlich im Mittelpunkt. Das Holz für das Gebäude stammt aus der Region und die einzelnen Bauelemente wurden in einem traditionellen Holzbaubetrieb in Regensburg gefertigt. Das Innovative: Die Module sind standardisiert, so dass – wie bei einem Fertighaus – auf der gleichen Konstruktionsbasis viele verschiedene Grundrisse, Größen und Gestaltungen möglich sind. So können in den nächsten Jahrzehnten viele weitere kleine grüne Stationen entstehen, die individuell, schnell und umweltfreundlich den Zugang zum klimafreundlichen Reisen ermöglichen.

Der Warteraum lädt mit modernen Sitzmöbeln und Lademöglichkeiten für Handys zum Verweilen ein. Reisebedarf, Backwaren und Snacks erhalten Fahrgäste zukünftig in einem ServiceStore DB mit Außensitzplätzen auf dem von der Gemeinde neu gestalteten Vorplatz. Dort entstehen 200 zusätzliche Fahrradparkplätze, eine neue Fahrradrampe verbessert den Zugang. Öffentliche, barrierefreie WC-Anlagen und Ticketautomaten runden das Angebot ab.

Bernd Koch, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG: „Unser Ziel ist es, Städten, Gemeinden und unseren Reisenden in kurzer Zeit nachhaltige Bahnhofsgebäude zu bauen. Zorneding bildet das Debüt für eine ganze Reihe weiterer kleiner grüner Bahnhöfe. Denn je einladender und attraktiver der Aufenthalt an unseren Stationen ist, desto mehr Fahrgäste können wir für die klimafreundliche Bahn und damit für die „Starke Schiene“ gewinnen.“

Dr. Corinna Salander, Abteilungsleiterin Eisenbahnen im Bundesministerium für Digitales und Verkehr: „Serielles, nachhaltiges Bauen ist für uns ein Riesenthema. Denn mit dieser Bauweise lassen sich drei wesentliche Vorteile vereinen: es geht schneller, ist nachhaltiger und auf lange Sicht günstiger. Wir werden uns darum dieses Pilotprojekt ganz genau anschauen, weil wir glauben, dass darin große Chancen für die Bauweise der Zukunft liegen.“

Bayerns Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, konnte nicht am Termin teilnehmen. Er wurde vom Leiter der Abteilung für Schienen- und Luftverkehr, Alexander Bonfig, vertreten, ließ jedoch seine Grußworte übermitteln: „Unsere freiwillige Finanzspritze ist eine Wertschätzung für die nachhaltigen neuen Bahnhofsgebäude der Deutschen Bahn – klimafreundlich beim Bau und im Betrieb. Solche nachhaltigen Projekte sind Vorbilder und im Interesse unserer Umwelt, der Fahrgäste und Bahnhofsnutzer.“

Piet Mayr, Erster Bürgermeister der Gemeinde Zorneding: „Dieses Bahnhofsgebäude mit der modernen, richtungsweisenden Architektur und die durchdachte Planung dieses Gebäudes sind realer Ausdruck für eine effiziente, nachhaltige und lebenswerte Gemeinde, künftig richtungsweisend für viele Gemeinden unserer Größe in der Bundesrepublik mit Bahnanschluss. Ich freue mich, dass hier wieder ein zentraler Ort der Begegnung für Menschen aus dem Ort und der näheren Umgebung errichtet wurde.“

Der Bahnhof Zorneding ist auch in Sachen Technik grüner Vorreiter: Eine 140 Quadratmeter große Photovoltaikanlage speist die Anlagen mit Sonnenenergie. Überschüssige Energie sammelt ein nachhaltiger Second Life Batteriespeicher des DB-Startups encore aus gebrauchten E-Auto-Batterien, der bis zu 20 kWh Energie aus der Solaranlage speichert und bei Bedarf abgeben kann. Eine klimafreundliche Wärmepumpe sorgt im Winter für angenehme Temperaturen und im Sommer für Kühlung. Oberlichter lassen Tageslicht in den Innenraum, es ist weniger künstliche Beleuchtung notwendig. Alle Leuchten sind mit energiesparenden LEDs bestückt. Die Holzfassade ist außen mit offenporiger Farbe umweltfreundlich lasiert. Das sorgt für ein angenehmes Raumklima.

Neben Zorneding steht mit Haar ein weiterer kleiner grüner Bahnhof kurz vor der Fertigstellung. Aktuell stellt die DB den Rohbau fertig. Der Richtkranz ist nach sechs Monaten Bauzeit bereits auf dem Dach, die Eröffnung ist im Sommer 2024 geplant.

Die Deutsche Bahn bekennt sich klar zur Nachhaltigkeit und ihrer ökologischen, ökonomischen und sozialen Verantwortung entlang ihrer Wertschöpfungskette und darüber hinaus. Im Sinne ihrer Konzernstrategie „Starke Schiene“ macht die DB ihre Bahnhöfe zu Drehscheiben moderner Mobilität, um mehr Menschen von der klimafreundlichen Bahn zu überzeugen.

Hinweis an die Redaktionen:

Am Nachmittag stehen Fotos in der DB Mediathek zum Download bereit.

18. Dezember 2023, 10:00 Uhr
Waging am See

Artikel: Warten aufs Christkind am 24. Dezember 2023 am Bahnhof Waging am See

Weihnachtsmarkt für Kinder und Eltern • Tombola und Streichelzoo • kostenlose Zugfahrten und Sonderzüge

Weihnachtszauber am Waginger Bahnhof: Zusammen mit der Tourist-Info Waging lädt die Südostbayernbahn (SOB) an Heiligabend Kinder und Eltern dazu ein, bei Kinderpunsch, Weihnachtsgebäck und heißen Würsteln gemeinsam auf das Christkind zu warten. Zwischen 9 und 13 Uhr können die Kinder bei einer Tombola tolle Preise gewinnen. Von riesigen Plüschbären bis hin zu süßen Überraschungen ist alles dabei, was das Kinderherz begehrt. Ein kleiner Streichelzoo mit Lamas sowie ein Kinderkarussell bringen Kinderaugen zum Leuchten. Ein weiteres Highlight: In den Traunsteiner Kinos am Bahnhof läuft ein Kinderprogramm zum Sonderpreis.

Auch die Fahrgäste können sich über eine schöne Weihnachtsüberraschung freuen: Im Zusammenhang mit der Veranstaltung „Warten aufs Christkind“ ist am 24. Dezember die Fahrt in den Zügen der Südostbayernbahn auf folgenden Strecken kostenlos, und zwar den ganzen Tag lang:

  • Traunstein-Waging
  • Traunstein-Traunreut

Zusätzlich zu den Regelzügen verkehren auf Bestellung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) am 24. Dezember Christkindl-Sonderzüge zwischen Traunstein und Waging:

  • Traunstein - Waging, Abfahrt 12.28 Uhr, Ankunft 12.47 Uhr
  • Waging - Traunstein, Abfahrt 12.52 Uhr, Ankunft 13.11 Uhr

Der Gesamterlös der Veranstaltung kommt in diesem Jahr der Kindertagesstätte MüZe-Piraten zugute.


14. Dezember 2023, 10:00 Uhr
München

Artikel: Flexibles Fahren für mehr Pünktlichkeit: S-Bahnen nutzen Slots auf der Stammstrecke besser aus

Pilotprojekt in München • S-Bahnen fahren in zweiminütigem Zeitfenster flexibel ab • Neues Symbol auf Bahnsteiganzeigern für unmittelbar bevorstehende Abfahrten

Freie Slots nutzen und dadurch pünktlicher unterwegs sein: Seit dieser Woche gilt auf der S-Bahn-Stammstrecke das so genannte Flexfahren. Innerhalb eines zweiminütigen Zeitfensters können die Züge nun flexibel abfahren und so die Kapazität der stark ausgelasteten Hauptschlagader des S-Bahn-Systems effizienter nutzen. Die DB führt das Flexfahren als Pilotprojekt in München bundesweit erstmalig ein. Es ist Teil der großen Ausbau- und Qualitätsinitiative „Starke S-Bahn München – Programm 14plus“, mit der DB und Freistaat Bayern die S-Bahn schrittweise zuverlässiger machen wollen. S-Bahn-Chef Heiko Büttner: „Wir haben das Flexfahren vorher getestet und waren von den Ergebnissen überzeugt. Deswegen führen wir es nun bis auf Weiteres als neuen Standard ein und erhoffen uns davon einen positiven Effekt für pünktlichere Züge und ein stabileres S-Bahn-System.“

Auf der Stammstrecke zählt jede Sekunde – und jeder freie Slot

Die Stammstrecke zählt zu den meistbefahrenen Bahnstrecken Europas. Damit der dichte Takt funktioniert, ist für jede S-Bahn-Fahrt ein bestimmter Slot im Fahrplan vorgesehen. Schon eine kleine Verzögerung kann zu Rückstau führen und sich auf nachfolgende S-Bahnen auswirken. Wenn ein verspäteter Zug seinen planmäßigen Slot nicht nutzt, können zudem Lücken entstehen, in denen keine S-Bahn fährt. So verstreicht kostbare Zeit, in der sich wartende Fahrgäste an Bahnsteigen sammeln und sich der Ein- und Ausstieg verlängert. Eine Kettenreaktion setzt sich in Gang.

Genau hier setzt das Flexfahren an und nutzt dafür bestehende Zeitpuffer im Fahrplan: Fährt eine S-Bahn in Richtung Innenstadt, ist an der ersten Stammstreckenstation meist eine mehrminütige Haltezeit vorgesehen, die bislang oft ungenutzt verstreicht. Mit dem Flexfahren können S-Bahnen diese Zeit nutzen und nach dem „first come, first served“-Prinzip bis zu zwei Minuten früher abfahren als bisher, wenn gerade ein Slot frei ist. Möglich machen dies die Fahrdienstleiter:innen in den Stellwerken. Sie behalten den laufenden Verkehr ständig im Blick und stellen die Signale und Weichen so, dass S-Bahnen den nächsten freien Slot nutzen können. Der Verkehr auf der Stammstrecke läuft dadurch flüssiger und flexibler und soll so die Pünktlichkeit verbessern.

Neues Symbol auf Bahnsteiganzeigern signalisiert Abfahrt in Kürze

Damit trotz Flexfahren niemand zu spät zum Bahnsteig kommt, hat die DB die Abfahrtszeiten für die Stammstreckenstationen in den Fahrplänen um zwei Minuten auf die jeweils frühestmögliche Abfahrtszeit vorverlegt. Auf den Anzeigen am Bahnsteig wird der Countdown aufgrund des flexibleren zweiminütigen Abfahrtszeitraums außerdem nicht mehr bis 0 gezählt. Stattdessen kommt ein neues Symbol in Form einer Stoppuhr zum Einsatz. Es zeigt an, dass die S-Bahn innerhalb der nächsten Minuten abfährt und ist auf allen Anzeigern in der Stammstrecke und an einigen angrenzenden Bahnhöfen zu sehen.

  von






14. Dezember 2023, 10:00 Uhr
Regensburg

Artikel: Einmal zum Mond: Regensburger:innen sind schon 400.000 Fahrradkilometer mit DB Rad+ gefahren

Großer Erfolg der DB Rad+ App in Regensburg • Fahrrad-Community erreicht mit 400.000 Kilometern den nächsten Meilenstein • Als Dankeschön erweitern Deutsche Bahn und Stadt Regensburg das Aktionsgebiet und verlängern das Projekt um weitere zwei Jahre

Die Regensburgerinnen und Regensburger sind in den vergangenen Monaten kräftig in die Pedale getreten: 400.000 Kilometer hat die Fahrrad-Community in Regensburg mit der App DB Rad+ inzwischen gesammelt. Das entspricht der Entfernung zwischen Erde und Mond. Im August 2021 sind die Deutsche Bahn (DB) und die Stadt Regensburg mit DB Rad+ gestartet, um die Nutzung klimafreundlicher Mobilität in Regensburg zu fördern – und dabei Erkenntnisse über die wichtigsten Fahrradrouten in der Region zu erhalten. Weil so viele Menschen die App nutzen und der Stadt damit anonym ihre Mobilitätsdaten zur Verfügung stellen, verlängern die Stadt Regensburg und die DB das Projekt nicht nur um zwei Jahre, sondern weiten zusätzlich das Aktionsgebiet in die Region aus. Ab sofort können auch Radelnde in Wörth an der Donau, Hemau, Schierling oder Regenstauf ihre Fahrradkilometer sammeln und gegen Prämien bei regionalen Geschäften und Partnern eintauschen. Zeitnah sollen weitere Prämienpartner dazukommen.

Walter Reichenberger, zuständiger Bahnhofsmanager für Regensburg, Deutsche Bahn: „Wir freuen uns, dass DB Rad+ in Regensburg so gut angenommen wird und wir das Projekt nicht nur fortführen, sondern auch das Aktionsgebiet erweitern können. Bahn und Fahrrad sind die optimale Kombination, um nachhaltig unterwegs zu sein, deshalb unterstützen wir die Kombination der beiden umweltfreundlichsten Verkehrsmittel, wo es nur geht. Mit der App lohnt sich jeder gefahrene Kilometer mit dem Rad. Vor allem Pendler:innen möchten wir einen Anreiz geben, auf Rad und Schiene umzusteigen und so die Mobilitätswende voranzutreiben.“

Florian Plajer, Planungs- und Baureferent, Stadt Regensburg: „Radeln ist eine tolle Sache – für die Stadt, aber auch für einen selber. Doch manchmal ist ein kleiner Anreiz gerade jetzt im Winter hilfreich, zwischen Auto und Rad die beste Entscheidung für die eigene Mobilität zu treffen. Die Prämien der DB Rad+ App sind so ein Anreiz, von dem nun rund doppelt so viele Menschen profitieren können. Ich nutze die App selbst und bin gespannt, wann ich den ersten Gutschein einlösen kann. Die Erweiterung des Aktionsgebiets passt wunderbar zu den laufenden Netzausbauten in die Region. Gerade erst wurde der Radweg nach Scharmassing eingeweiht und im Winter werden wir noch die Sinzinger Brücke und den Lückenschluss in Schwabelweis vollenden können.“

Über DB Rad+

Ziel der App ist es, die klimafreundliche Mobilität durch intermodale Reiseketten aus Fahrrad und Bahn zu fördern. Mit der App sammelt die Stadt anonymisierte Verkehrsdaten insbesondere zu frequentierten Fahrradrouten – eine wichtige Grundlage für effiziente Verkehrsplanung. Das Aktionsgebiet enthält auch an Regensburg angrenzende Regionen, um die Wege der radfahrenden Pendler:innen über die Stadtgrenze hinaus besser nachvollziehen zu können. Die Erkenntnisse will die Stadt nutzen, um die Radinfrastruktur zu verbessern.

So funktioniert DB Rad+

Nachdem Fahrradfahrende ihre Fahrt in der App bei eingeschaltetem GPS starten, erkennt das System, dass sie sich auf einem Fahrrad fortbewegen. Die App zählt und speichert die gefahrenen Kilometer und errechnet daraus ein Kilometerguthaben. Teilnehmende lösen über die Bezahlen-Funktion der App das Kilometer-Guthaben direkt bei Partner:innen am Ort, zum Beispiel als Rabatt in Cafés und anderen Geschäften, sowie digital ein. Die App ist sowohl mit iOS- als auch Android-Betriebssystemen nutzbar und steht kostenlos zum Download bereit. Eine Registrierung ist nicht nötig. Nähere Infos unter bahnhof.de/radplus.

Mehr zum Thema Fahrrad und Bahnfahren

Um die klimafreundliche Kombination aus Fahrrad und Bahn noch komfortabler für die Reisenden zu machen, baut die DB an ihren Bahnhöfen die Services rund ums Rad weiter aus. DB Radfix bietet zum Beispiel unkomplizierte Fahrradreparaturen während der Standzeiten am Bahnhof. Mehr zu DB Radfix und weiteren Fahrradthemen am Bahnhof unter bahnhof.de/fahrrad.

Download-Links

iOS: https://apps.apple.com/de/app/db-rad/id1513321374
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.deutschebahn.radplus 



14. Dezember 2023, 09:30 Uhr
Hof

Artikel: Bahnausbau und Bahnmodernisierung im Hofer Land

Umweltplanung auf der Strecke zwischen Hof und Martinlamitz abgeschlossen • Lärmschutz Feilitzsch kommt

Die Deutsche Bahn (DB) schließt noch in diesem Jahr die Umweltplanung für den ersten Abschnitt der Elektrifizierung des Ostkorridors Süd zwischen Hof und Regensburg ab. Auf der Strecke Hof–Martinlamitz werden im Zuge des Bahnausbaus mehrere Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt. Ein bedeutendes Projekt ist dabei etwa der Abriss der alten Melassebrennerei in Oberkotzau und die Entsiegelung des Geländes für den Umwelt- und Artenschutz. In Hof wertet die DB ein vier Hektar großes Areal südlich des Schlossweges auf. Auch in Schwarzenbach a.d.Saale sind Verbesserungen zugunsten der Artenvielfalt vorgesehen. Die landschaftspflegerischen Maßnahmen gleichen mitunter Eingriffe durch den Bau des dritten Streckengleises zwischen Hof und Oberkotzau aus. Detailliert informiert die DB über die Naturschutz-Projekte online unter Aktuelles vom Bahnausbau Nordostbayern - Bahnausbau Nordostbayern (bahnausbau-nordostbayern.de).

Nach Abschluss der Umweltplanung reicht die DB 2024 die Genehmigungsunterlagen für den Abschnitt beim Eisenbahn-Bundesamt ein: „Das ist ein entscheidender Meilenstein für den Bahnausbau im Hofer Land“, erklärt Matthias Holfeld, DB-Projektleiter für die Elektrifizierung Hof-Marktredwitz.

Im Norden Hofs stehen derweil Modernisierungs- und Lärmschutzmaßnahmen im Fokus. Zwischen Feilitzsch und Hof plant die DB die Erneuerung von Gleisen und Signaltechnik. Ein Neubau für die Eisenbahnüberführung Schlossweg ist ebenso vorgesehen wie die Erneuerung der Saaletalbrücke bei Unterkotzau. Für die Anwohner:innen der Strecke wird es künftig leiser: Die DB wird zwischen Feilitzsch und Hof mehrere Schallschutzwände errichten. Die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung für das Projekt startete im Dezember 2023. Planunterlagen sind online unter Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung Feilitzsch–Hof startet - Bahnausbau Nordostbayern (bahnausbau-nordostbayern.de) verfügbar.

11. Dezember 2023, 16:00 Uhr
München

Artikel: Im Schlaf von München nach Warschau: neue Nachtzugverbindung via Wien

Tägliche Verbindung zwischen bayrischer und polnischer Hauptstadt • Nachtzug mit Schlaf- und Liegewagen • Kooperation zwischen polnischer PKP, ÖBB und tschechischer ČD • Tickets ab 44,90 Euro.

Mit dem gestrigen Fahrplanwechsel bringt ein neuer Nachtzug täglich Fahrgäste von München über Wien und Krakau nach Warschau und zurück. Der Zug fährt unter dem Namen "Chopin" und in Zusammenarbeit der Partnerbahnen Deutschen Bahn, der polnischen PKP Intercity, den österreichischen ÖBB sowie der tschechischen ČD.

Zu den Verbindungen

Die geplanten Abfahrts- und Ankunftszeiten der Züge sind: 18:35 Uhr Abfahrt in München Hbf und Ankunft in Warszawa Centralna um 8:48 Uhr sowie 19:58 Uhr Abfahrt in Warszawa Centralna und Ankunft in München Hbf um 10:01 Uhr. Entlang der Strecke hält der Zug u.a. an den Bahnhöfen München Ost, Rosenheim, Salzburg, Attnang-Puchheim, Linz, St. Pölten, Wien und Krakau.

Die Schlafwagenabteile verfügen jeweils über drei Betten und in einigen Fällen über eine Toilette sowie eine Dusche. Das Frühstück ist im Preis für den Schlafwagen enthalten. Snacks und Getränke sind beim Schlafwagenservice, dem polnischen Unternehmen WARS, erhältlich. Tickets für Schlafwagenplätze gibt es ab 74,90 Euro und für Sitzplätze ab 44,90 Euro.

Die Direktverbindung Warschau-Wien-München ist ein absolutes Novum. Der letzte Zug aus der polnischen Hauptstadt in die bayerische Landeshauptstadt fuhr im Jahr 1993 über Dresden.


Ankunft in München. V. l. n. r.: Joachim Roth (DB Fernverkehr), Dr. Marco Kampp (DB Fernverkehr, Leiter internationaler Fernverkehr), Klaus-Dieter Josel (DB AG, Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern), Robert Czerniak (PKP Intercity, Vertreter des Vorstands), Bartłomiej Siudak (Ministerium für Infrastruktur der Republik Polen), Nataliia Sapronova (PKP Intercity), Mateusz Borkowski (PKP Intercity), Grzegorz Zakrzewski (PKP Intercity)


Klaus-Dieter Josel (DB, Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern) begrüßt Robert Czerniak (PKP Intercity, Vertreter des Vorstands).


Klaus-Dieter Josel (DB, Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern) übergibt bayerische Spezialität an Robert Czerniak (PKP Intercity, Vertreter des Vorstands). Daneben stehen: Bartłomiej Siudak (Ministerium für Infrastruktur der Republik Polen) und Nataliia Sapronova (PKP Intercity).




11. Dezember 2023, 13:00 Uhr
München

Artikel: Nach massivem Wintereinbruch: Vorübergehend reduziertes Angebot auf mehreren Linien im DB-Regionalverkehr 

DB Regio überprüft und repariert Fahrzeuge in Werken • Eingeschränktes Angebot in den kommenden Wochen

Der massive Wintereinbruch am ersten Dezemberwochenende wirkt sich weiter auf den Regionalverkehr aus. Die Folgen betreffen auch die Flotte von DB Regio in Bayern. Da aktuell weniger Fahrzeuge zur Verfügung stehen, kommt es auf mehreren Linien zu Einschränkungen. 

Durch den massiven Schneefall wurden vielerorts Oberleitungen von Ästen und umstürzenden Baumen beschädigt oder Stromabnehmer auf den Zügen haben sich unter der Schneelast gesenkt und zu Kurzschlüssen geführt. In der Folge waren Abstellanlagen teils mehrere Tage unzugänglich und die Stromversorgung vieler Fahrzeuge längere Zeit unterbrochen. Durch den strengen Frost sind so an vielen Fahrzeugen teils erhebliche Schäden entstanden, etwa an Wasserleitungen und -tanks sowie an Komponenten der Stromversorgung. Nun müssen alle Fahrzeuge nach und nach auf Schäden untersucht und repariert werden. Die Mitarbeitenden in den Werken arbeiten mit Hochdruck und leisten Sonderschichten, um die Fahrzeuge möglichst schnell wieder einsetzen zu können. Beispiel Werdenfelsnetz: Hier steht aktuell nur die Hälfte der Züge der Baureihe ET 442 zur Verfügung. Wegen der Vielzahl betroffener Triebzüge und teils längerer Ersatzteil-Lieferzeiten werden auch in den nächsten Wochen trotz großer Anstrengungen noch weniger Fahrzeuge zur Verfügung stehen.  

Aus diesem Grund muss die DB die Fahrpläne mehrerer Regionalverkehrslinien anpassen. Vorerst werden im Werdenfels sowie auf den Linien RE 2 und RB 33 deutlich weniger Züge unterwegs sein. Das reduzierte Angebot gibt den Fahrgästen Planungssicherheit und sorgt für Verlässlichkeit. Auf weiteren Linien von DB Regio Bayern kann es vereinzelt zu kurzfristigen Zugausfällen kommen. Bei der S-Bahn München entfallen noch teilweise Taktverstärker-Züge. Die DB rät allen Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt zu informieren und entschuldigt sich für die Einschränkungen.  

Details: Reduziertes Angebot vor allem in Ostbayern und im Werdenfels 

Im Werdenfelsnetz verkehren die Züge zunächst seltener als üblich. So fahren die Züge zwischen Garmisch-Partenkirchen und München alle zwei Stunden, in den Hauptverkehrszeiten sind sie stündlich unterwegs. Ebenfalls im Zwei-Stunden-Takt sind die Züge zwischen Mittenwald und Innsbruck unterwegs. Auf den Strecken Tutzing – Penzberg und Murnau – Oberammergau fahren die Bahnen alle zwei bis drei Stunden und auf der Außerfernbahn alle vier Stunden. Für von Ausfällen betroffene Schülerzüge versucht die DB einen Busersatzverkehr einzurichten.  

Nördlich von München muss die Linie RB 33 (Freising – Landshut) entfallen. Alternativ können Fahrgäste den parallel fahrenden Flughafenexpress (RE 22) nutzen, der zusätzlich in Gündlkofen, Bruckberg, Langenbach und Marzling hält.  

Auf der Linie RE 2, die zum Fahrplanwechsel auf der Relation München – Landshut – Regensburg – Schwandorf – Hof durch DB Regio Bayern übernommen wurde, können nur rund die Hälfte der Züge fahren. Die am stärksten nachgefragten Fahrten in der Hauptverkehrszeit verkehren durchgängig. Ausfallende Züge werden zwischen Hof und Schwandorf durch einen Express-Ersatzverkehr mit Bussen ersetzt. Zwischen Schwandorf und Regensburg können parallel verkehrende Regionalzuglinien genutzt werden. Ebenso können zwischen München und Regensburg alternativ je nach Streckenabschnitt parallel verkehrende Regionalexpresslinien genutzt werden. 

Auch bei der S-Bahn München laufen die Überprüfungen der Fahrzeuge sowie die Reparatur entstandener Schäden. Aus diesem Grunde kommt es in den nächsten Tagen noch teilweise zu Ausfällen bei den Verstärker-Zügen des 10-Minuten-Takts. Aktuelle Informationen gibt es auf s-bahn-muenchen.de/aktuell

Alle Fahrplanänderungen sind in den Reiseauskunftssystemen enthalten. Die DB rät ihren Fahrgästen, sich kurz vor Fahrtantritt im DB Navigator oder unter www.bahn.de über etwaige kurzfristige Änderungen zu informieren. 


08. Dezember 2023, 12:00 Uhr
Augsburg

Artikel: Bequemer zum Zug: Der Augsburger Hauptbahnhof ist jetzt barrierefrei

Umfangreicher Umbau abgeschlossen: Bahnhofsgebäude und Zwischengeschoss öffnen wieder für die Fahrgäste • Reisende profitieren von Aufzügen und Rolltreppen • Investition in Höhe von rund 250 Millionen Euro

In Augsburg kommen Reisende künftig bequem und barrierefrei zum Zug. Nach rund acht Jahren Bauzeit haben Christian Bernreiter, Staatsminister Wohnen, Bau und Verkehr für den Freistaat Bayern, Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für den Freistaat Bayern sowie Eva Weber, Oberbürgermeisterin der Stadt Augsburg, und Dr. Michael Hofmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg (swa) heute feierlich den ersten Teil des neuen Augsburger Hauptbahnhofs eröffnet. Ab sofort sind die Empfangshalle im historischen Bahnhofsgebäude sowie das Zwischengeschoss zu den Bahnsteigen mit Rolltreppen und Aufzügen vollständig barrierefrei erreichbar. Davon profitieren insbesondere mobilitätseingeschränkte Menschen, Reisende mit viel Gepäck, Kinderwagen oder Fahrrädern. Die Deutsche Bahn treibt damit den barrierefreien Ausbau von Bahnhöfen im Freistaat weiter voran. Mehr als 500 Bahnhöfe in Bayern sind bereits barrierefrei ausgebaut.

Freuen sich über den neuen barrierefreien Augsburger Hauptbahnhof: (von links) Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber, Dr. Michael Hofmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg (swa), Klaus-Dieter Josel, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern, und Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter.


Durch die neue Straßenbahnhaltestelle der Stadtwerke Augsburg (swa), die aktuell unterhalb der Fern- und Regionalbahnsteige sowie des Zwischengeschosses fertiggestellt wird, können Fahrgäste voraussichtlich ab 2025 zudem bequem und einfach zwischen Zug und Straßenbahn umsteigen.

Michael Theurer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Jede Zugfahrt beginnt und endet am Bahnhof. Um mehr Menschen vom Bahnfahren zu überzeugen oder es ihnen überhaupt erst zu ermöglichen, investiert der Bund massiv in attraktive und barrierefreie Bahnhöfe. Hier in Augsburg allein mit rund 100 Millionen Euro. Denn für rund 10 Millionen Menschen in Deutschland ist die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel aufgrund von Mobilitätseinschränkungen keine Selbstverständlichkeit. Für uns ist klar: Wir wollen beim Thema Barrierefreiheit dringend vorankommen, um allen Menschen in unserem Land Mobilität zu ermöglichen.“

Christian Bernreiter, Staatsminister Wohnen, Bau und Verkehr für den Freistaat Bayern: „Der Hauptbahnhof Augsburg ist ein zentraler Knotenbahnhof in Bayern und wird täglich von rund 50.000 Fahrgästen frequentiert. Den Ausbau des Bahnhofs zur Mobilitätsdrehscheibe hat der Freistaat mit rund 47 Millionen Euro gefördert und auch beim barrierefreien Ausbau – obwo