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27. März 2026, 13:30 Uhr
München
Ab 1. Mai übernimmt Dr. Matthias Glaub die Geschäftsleitung der S-Bahn München • Heiko Büttner ab 1. April neuer Geschäftsführer der S-Bahn Berlin

Nach neun Jahren an der Spitze der S-Bahn München hat Heiko Büttner heute symbolisch den Staffelstab an seinen Nachfolger Dr. Matthias Glaub übergeben, der ab 1. Mai die Leitung der S-Bahn München übernehmen wird. 

Staffelübergabe S-Bahn München Heiko Büttner, Dr. Matthias Glaub
Staffelübergabe S-Bahn München Heiko Büttner, Dr. Matthias Glaub
Quelle: DB AG / Thomas Kiewning
Bei der symbolischen Staffelübergabe (v.l.n.r.): DB Regio Schiene Vorständin Nicole Berlin, alter und neuer Münchner S-Bahn-Chef Heiko Büttner und Dr. Matthias Glaub, Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter.

Heiko Büttner: „Wir machen die S-Bahn neu – das war immer mein Motto. Gemeinsam mit einem starken Team und der Unterstützung des Freistaats haben wir wichtige Weichen gestellt und das Fundament für die Zukunft gelegt. Bei allen Neuerungen blieb eines immer konstant: Die S-Bahner:innen kämpfen jeden Tag mit Herzblut für eine verlässliche S-Bahn. Und das wird auch so bleiben. Ich wünsche Matthias Glaub alles Gute und viel Erfolg in München.“

Dr. Matthias Glaub: „Neue Züge, neue Werke, neue Stammstrecke. All das wird den Nahverkehr hier für Jahrzehnte prägen. Für mich ist es ein großer Ansporn, die S-Bahn in diese Zukunft führen zu dürfen. Mir ist dabei wichtig, innovativ zu bleiben, damit die S-Bahn nachhaltig besser wird. Das ist gerade angesichts der Herausforderungen in der Infrastruktur und dem immensen Baugeschehen wichtig, das ich schon aus Stuttgart gut kenne. Ich freue mich auf die Aufgabe und danke Heiko Büttner für die geleistete Arbeit.“ 

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter dankte Büttner für die gute Zusammenarbeit und möchte mit seinem Nachfolger nahtlos an diese anknüpfen: „Die Zusammenarbeit mit Herrn Büttner war von einem großen Vertrauen geprägt. Das ist auch nötig, wenn man im wahrsten Sinne des Wortes viele Baustellen gemeinsam lösen möchte. Ich bedanke mich herzlich für die gute Zusammenarbeit und wünsche ihm alles Gute für die neue Aufgabe in Berlin. Gleichzeitig freue ich mich auf die künftige Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Glaub und wünsche ihm einen guten Start bei der Münchner S-Bahn.“ 

Alter und neuer Chef der S-Bahn München: Heiko Büttner (links), Dr. Matthias Glaub (rechts)
Alter und neuer Chef der S-Bahn München: Heiko Büttner (links), Dr. Matthias Glaub (rechts)
Quelle: DB AG / Thomas Kiewning
Alter und neuer Chef der S-Bahn München: Heiko Büttner (links), Dr. Matthias Glaub (rechts)

Heiko Büttner hatte die Geschäftsleitung seit 2017 inne und prägte in den vergangenen Jahren maßgeblich die Entwicklung der S-Bahn München. In seine Zeit fällt der erfolgreiche Abschluss des 1. Münchner S-Bahn-Vertrags mit dem Freistaat Bayern. Er ist die Grundlage für die S-Bahn der Zukunft – mit neuen Fahrzeugen und Werken. Weitere Schwerpunkte waren die Modernisierung der ET-423-Flotte im bislang größten Fahrzeugmodernisierungsprojekt der DB sowie zahlreiche Qualitätsmaßnahmen zur Stabilisierung des Betriebs, darunter das Flexfahren und die Aufteilung der S7. Zum 1. April wechselt Büttner als S-Bahn-Chef nach Berlin. Dann scheidet er auch aus der Funktion des DB-Konzernbevollmächtigten für den Freistaat Bayern aus, die er seit 2024 zusätzlich innehatte. Über eine Nachfolge für die Position ist aktuell noch nicht entschieden.

Bei der S-Bahn München übernimmt Dr. Matthias Glaub den Vorsitz der Geschäftsleitung. Der gebürtige Göppinger und bisherige Chef der S-Bahn Stuttgart bringt über 20 Jahre DB-Erfahrung mit und kennt die Münchner S-Bahn bereits aus seiner früheren Rolle als Geschäftsleiter Personal. In Stuttgart gelang ihm zuletzt mit einer umfassenden Rekrutierungsoffensive die Rückkehr zum vollen Fahrplanangebot. Auf dem Weg zum Digitalen Knoten Stuttgart stellte er sicher, dass trotz Flottenumrüstung stets ausreichend Fahrzeuge für den Betrieb zur Verfügung standen. Mit den ersten Testfahrten einer mit ETCS und hochautomatisierter Steuerung ausgerüsteten S-Bahn setzte er zuletzt einen wichtigen Meilenstein für den digitalen Zugbetrieb. 

Die S-Bahn München bringt mit ca. 1.200 täglichen Zugfahrten und 1.800 Beschäftigten rund 840.000 Fahrgäste pro Werktag an ihr Ziel.

26. März 2026, 10:30 Uhr
Mühldorf
Fahrplanänderungen vom 27. März bis 13. April 2026 • Ersatzverkehr zwischen Mühldorf und München Ost • Zusätzliche Direktbusse nach Messestadt Ost mit Anschluss zur U2

Aufgrund umfangreicher Stellwerksarbeiten können in den Osterferien keine Züge der Südostbayernbahn (SOB) zwischen Mühldorf und München Hauptbahnhof verkehren. Die SOB setzt ersatzweise Busse ein. 

Mit den aktuellen Arbeiten bereitet die DB InfraGO die weitere Umstellung auf die moderne elektronische Stellwerkstechnik (ESTW) entlang der Strecke vor. Bis Anfang 2027 werden die letzten mechanischen Stellwerke auf der Bahnverbindung München–Mühldorf ersetzt. Mit der neuen Technik soll die Infrastruktur langfristig stabiler, flexibler und weniger störanfällig werden. 

Von Freitag, 27. März 2026, ab 20 Uhr, durchgehend bis Montag, 13. April 2026, um 05:20 Uhr, entfallen alle Regionalzüge auf der gesamten Strecke zwischen Mühldorf und München Hbf. Ersatzweise verkehren Busse für die Fahrgäste. Neben einem Ersatzverkehr mit Halt an allen Stationen zwischen Mühldorf und München Ost setzt die Südostbayernbahn dabei auch Direktbusse von/zur Messestadt Ost sein. Dort besteht mit der U2 eine gute Fahrtmöglichkeit zur Innenstadt. 

Ersatzverkehr im Überblick:

  • Zwischen Mühldorf und München Ost (Friedenstraße) verkehren Busse mit Halt an allen Unterwegsstationen.
  • Zwischen Mühldorf, Ampfing und Messestadt Ost verkehren Direktbusse. (Hinweis: In Fahrtrichtung Mühldorf halten die Busse in Ampfing nur zum Ausstieg.)
  • Zwischen Dorfen und Messestadt Ost verkehren ebenfalls Direktbusse.
  • Zwischen Messestadt Ost und München Hbf bzw. Innenstadt wird die Nutzung der U-Bahn-Linie U2 empfohlen. Für den Zeitraum der Bauarbeiten werden dort alle Fahrkarten der SOB-Strecke anerkannt.

Hinweis zur Ersatzhaltestelle für Thann-Matzbach: Diese befindet sich in Lengdorf Ort.

Hinweis zu parallel laufenden Bauarbeiten auf der S-Bahn-Stammstrecke:

Wegen einer Weichenerneuerung am Isartor und Arbeiten für die 2. Stammstrecke ist der S-Bahn-Verkehr zwischen Karlsplatz (Stachus) und Ostbahnhof bzw. Trudering/Giesing von Dienstag, 31. März, 22:40 Uhr, durchgehend bis Montag, 13. April, 4:40 Uhr, unterbrochen. Fahrgäste von und zur Innenstadt nutzen daher am Ostbahnhof alternativ die U5. 

Hinweis für die Fahrgäste

Die Südostbayernbahn bittet alle Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren. Aktuelle Informationen und Fahrplandaten sind in der DB-Reiseauskunft, über die App DB Navigator sowie auf den Kanälen der Südostbayernbahn verfügbar.

 Weitere Informationen unter: Fahrplanabweichungen und Bauarbeiten bei der Südostbayernbahn

 

 

 

 

26. März 2026, 10:00 Uhr
München
Geschwindigkeitsreduzierungen an mehreren Stellen • Änderungen bei Regionalzügen ab dem 7. April • Massive Investitionen in eine bessere Bahninfrastruktur

Die DB InfraGO investiert massiv in eine bessere Bahninfrastruktur in Bayern und erneuert zahlreiche Strecken im Schienennetz. 2026 wird die DB InfraGO im Freistaat rund 500 Kilometer Gleise und über 200 Weichen erneuern. Aufgrund des hohen Sanierungsbedarfs, aufwendiger Projektplanung und begrenzter Ressourcen in der Bauwirtschaft können einige Baumaßnahmen nicht immer sofort durchgeführt werden. Auf betroffenen Strecken reduziert die DB daher vorübergehend die Geschwindigkeit – so im Allgäu aktuell zwischen Buchloe und Kempten sowie zwischen Kempten und Immenstadt. Fahrgäste zwischen Buchloe, Kempten und Lindau müssen sich in der Folge ab dem 7. April auf Fahrplanänderungen einstellen. Ziel ist, für die Fahrgäste trotz der Geschwindigkeitsreduzierungen einen möglichst stabilen Zugverkehr anzubieten.

 Nach aktuellem Stand kommt es ab dem 7. April im Regionalverkehr zwischen Buchloe, Kempten, Immenstadt und Lindau zu Fahrzeitverlängerungen und veränderten Abfahrts- bzw. Ankunftszeiten. Planerische Prämisse ist dabei, dass die Fahrgäste bestmöglich ihre Anschlüsse am Knotenbahnhof Buchloe erreichen und das Fahrplangefüge zwischen Buchloe und München nicht beeinträchtigt wird. In diesem Bereich gilt seit dem 7. Februar ein angepasster Fahrplan. 

Konkret müssen sich die Fahrgäste der Regionalexpresslinien RE7 Augsburg – Lindau und RE70 München – Buchloe – Lindau ab dem 7. April auf bis zu 15 Minuten längere Fahrzeiten einstellen. Die Züge verkehren in Lindau zuerst auf die Insel und enden bzw. beginnen auf dem Festland in Lindau-Reutin. Aus Richtung München und Augsburg kommend wird somit zuerst der Lindauer Inselbahnhof erreicht und nach dortigem Fahrtrichtungswechsel folgt die Weiterfahrt nach Lindau-Reutin, in der Gegenrichtung gilt das gleiche Prinzip. Dadurch verändern sich teilweise die Anschlussbeziehungen für die Fahrgäste. Die Züge beider Linien halten zusätzlich in Günzach und Biessenhofen. Dafür entfallen diese beiden Halte beim RE79 Augsburg – Buchloe – Kempten, da dieser sonst aufgrund der längeren Fahrzeit die Zugwende im Kemptener Hauptbahnhof nicht schaffen würde. Auch die Linien RB77 Augsburg – Füssen und RB68 München – Füssen der Bayerischen Regiobahn (BRB) sind von Fahrplananpassungen betroffen. Zusätzliche Fahrplanänderungen entstehen baustellenbedingt – unter anderem durch die Arbeiten zum barrierefreien Ausbau der Stationen Kempten, Immenstadt und Sonthofen. 

Reisende können die geänderten Fahrpläne jeweils rechtzeitig in der Online-Fahrplanauskunft abrufen, unter anderem auf www.bahn.de sowie in den Apps „DB Navigator“ und „MoBY“. Informationen finden Reisende auch auf den Internetseiten der DB Regio (Aktuelle Betriebslage) und der BRB (www.brb.de). Die DB InfraGO bedauert die Fahrplanänderungen und arbeitet mit Hochdruck an einer Beseitigung der Langsamfahrstellen.

25. März 2026, 10:30 Uhr
Passau
Umleitungen im Güterverkehr • Haltausfälle im Fernverkehr  •  Ersatzbusse für die Fahrgäste im Regionalverkehr • Vom 14. Juni bis zum 10. Juli zwei Korridore in der Region gleichzeitig im Bau • In Spitzenzeiten binden bis zu 140 Busse auf 10 Linien entfallende Nahverkehrshalte an

Während die Korridorsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg seit dem 6. Februar auf Hochtouren läuft und am 10. Juli endet, rückt der Baustart für den zweiten bayerischen Korridor näher. Die Sanierung der Strecke zwischen Obertraubling und Passau beginnt bereits am 14. Juni und dauert bis zum 12. Dezember 2026. Vom 14. Juni bis zum 10. Juli überlappen sich somit beide Korridorsanierungen. Für die Fahrgäste kommt es bis zum 12. Dezember zu umfangreichen Änderungen im Regional- und Fernverkehr in Bayern. Die Fahrplandaten sind in Kürze auf www.bahn.de sowie in der App DB Navigator abrufbar, so dass sich Reisende über mögliche Verbindungen informieren können. 

Änderungen im Fern- und Güterverkehr

Im Fernverkehr fahren ab dem 14. Juni keine Züge zwischen Nürnberg bzw. Regensburg und Passau von und nach Wien. Alternativ können Fahrgäste zwischen Deutschland und Österreich Züge mit Umstieg in München nutzen. Zwischen München und Wien gibt es in etwa ein stündliches Angebot. Dazu setzt DB Fernverkehr zusätzliche Verbindungen über Simbach (Inn) sowie über Salzburg ein. In Passau, Plattling und Straubing halten bis 12. Dezember keine Fernverkehrszüge, in Regensburg gilt das bis zum 10. Juli. Für Passauer Fernreisende verkehrt ein schneller Ersatzbus mit drei Fahrten pro Tag und Richtung – bis 10. Juli zwischen Passau und Nürnberg, ab 11. Juli zwischen Passau und Regensburg. Zur Mitfahrt sind ein gültiges Fernverkehrsticket sowie eine Sitzplatzreservierung nötig. 

Für den grenzüberschreitenden Güterverkehr wurde für die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling – Passau ein Konzept mit Wechsel zwischen eingleisiger Sperrung und Vollsperrung im Abschnitt Passau – Plattling erarbeitet. In diesem Konzept sind auch Baumaßnahmen im Gebiet der ÖBB Infra berücksichtigt.   

Änderungen im Regionalverkehr 

Für den Nahverkehr ergeben sich durch die Sperrung zwischen Obertraubling und Passau und die bis zum 10. Juli gleichzeitige Sperrung zwischen Nürnberg und Regensburg umfangreiche Änderungen. Darüber hinaus gibt es auch auf einzelnen Strecken jenseits des Korridors Obertraubling – Passau Ersatzverkehr und Fahrplanänderungen, da Fern- und Güterzüge über andere Routen umgeleitet werden. Auf diesen Linien muss der Regionalverkehr ausgedünnt werden. 

Damit alle Fahrgäste in den drei Bauphasen zwischen 14. Juni und 12. Dezember weiter mit dem öffentlichen Verkehr an ihr Ziel kommen, hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) in Abstimmung mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie mit DB InfraGO und den betroffenen Kommunen ein Konzept für einen leistungsstarken Ersatzverkehr erarbeitet. 

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Aufsichtsratsvorsitzender der BEG: „Der Freistaat sorgt dafür, dass die Kunden in Niederbayern und dem Großraum Regensburg trotz der Streckensperrung weiterhin öffentlich mobil bleiben. Obwohl weniger Züge fahren, müssen wir mehr Geld in dieses Angebot im Vergleich zum regulären Betrieb stecken. Die bayerische Summe für die Zusatzkosten des Ersatzverkehrs während der kompletten Korridorsanierung Nürnberg – Regensburg – Passau liegt bei rund 28 Millionen Euro. Damit tragen wir mehr als ein Scherflein dazu bei, dass der Ansatz von Bund und DB mit den Langzeitsperrungen im Bahnland Bayern zum Erfolg wird. Nach den bisherigen Eindrücken aus dem derzeit laufenden Projekt zwischen Nürnberg und Regensburg bin ich positiv gestimmt.“

Detaillierte Informationen zum Verkehrskonzept stellt die BEG auf der Website www.beg.bahnland-bayern.de/Korridorsanierung-Obertraubling-Passau zur Verfügung. Ebenso bietet folgende DB-Seite einen ausführlichen Überblick zum Ersatzverkehr: www.bahn.de/ersatzverkehr-obertraubling-passau.

Phase A: 14. Juni bis 10. Juli

Zwischen Nürnberg und Regensburg verkehren die Buslinien RE22, RE50, RB51 und S3 unverändert wie bisher. Die Regionalzuglinien RB17 und RE18 nehmen zwischen Ingolstadt und Regensburg wieder vollumfänglich den Betrieb auf der Schiene auf.

Rund um den Knoten Plattling müssen alle Regionalzuglinien durch Busse ersetzt werden. Diese verkehren auf mehreren Ersatzbuslinien zwischen Straubing, Plattling, Deggendorf, Landau und Passau. Zwischen Regensburg und Straubing fahren die Züge noch regulär.

Auf den Linien RE1, RB13, RB40, RB45, RB48 und RB87 kommt es aufgrund von umgeleiteten Güterzügen wie bisher zu Änderungen im Fahrplan. Hinzu kommen Fahrplanänderungen auf den Linien RE5 und RB54, im Abschnitt Grafing – Rosenheim fahren Ersatzbusse.

Phase B: 10. Juli (21 Uhr) bis 20. September

Zwischen Regensburg und Plattling sowie zwischen Dingolfing (montags bis freitags) bzw. Plattling (samstags und sonntags) und Passau fallen alle Regionalzüge aus. Ersatzbusse fahren auf langsamen und schnellen Linien zwischen Regensburg, Straubing, Plattling und Passau bzw. zwischen Landshut, Dingolfing, Plattling und Passau. Außerdem wird die Gäubodenbahn (RB32) zwischen Geiselhöring, Straubing und Bogen durch Busse ersetzt.

Die Einschränkungen auf den Linien RE1, RB13, RB40, RB45, RB48, RB87, RE5 und RB54 bleiben unverändert. Die RB33 München – Landshut entfällt (bis auf einzelne Züge zu den Hauptverkehrszeiten), die Halte zwischen Landshut und Freising werden stattdessen durch den Flughafenexpress RE22 bedient.

Phase C: 20. September (21 Uhr) bis 12. Dezember

Zwischen Regensburg und Plattling bzw. Passau sowie zwischen Geiselhöring und Bogen fahren die Ersatzbusse unverändert zur Phase B.

Der RE3 kann wieder stündlich bis Plattling fahren und wird nur noch zwischen Plattling und Passau durch Busse ersetzt. Die RB33 fährt wieder regulär.

Die Einschränkungen auf den Linien RE1, RB13, RB40, RB45, RB48, RB87, RE5 und RB54 bleiben unverändert. 

Wenn sich beide Korridore überschneiden, kommen als Ersatz für Zugverbindungen im Nahverkehr, die wegen der Bauarbeiten nicht angeboten werden können, bis zu 140 Busse zum Einsatz. Diese verkehren auf insgesamt bis zu 10 Linien und legen in der Spitze täglich rund 60.000 Kilometer zurück. Pro Linie verkehren teilweise mehrere Busse pro Stunde, zur Hauptverkehrszeit werden Verstärker- und Expressbusse eingesetzt. 

Für die Ersatzverkehre während der Korridorsanierungen hat die DB einheitliche Qualitätsvorgaben sowie ein konsistentes Erscheinungsbild in der Farbe Verkehrspurpur definiert. Diese Standards kommen aktuell schon bei der Sanierung zwischen Nürnberg und Regensburg zur Anwendung. Dazu gehören unter anderem neuwertige und barrierefrei zugängliche Fahrzeuge, die über WLAN und zum Teil über Toiletten an Bord verfügen.

Korridorsanierung: neue Gleise, Weichen und attraktivere Bahnhöfe

Aslihan Gebhart, Projektleiterin, DB InfraGO: „Mit der Korridorsanierung der Bahnstrecke Obertraubling – Passau bündeln wir auf einer der wichtigsten Bahnstrecken in Bayern ein ambitioniertes Bauvolumen. Wir erneuern Gleise, Weichen, Leit- und Sicherungstechnik sowie Oberleitung in großem Umfang. Auch die Bahnhöfe entlang der Strecke packen wir an. Fahrgäste können sich hier künftig auf moderne und attraktive Stationen freuen.“  

Bei der Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Passau erneuert die DB InfraGO unter anderem rund 120 Kilometer Gleise, über 140 Weichen und circa 90 Kilometer Oberleitungen oder setzt sie umfassend instand. Für mehr Flexibilität bei Störungen oder Baustellen auf der Strecke entstehen zusätzliche Weichenverbindungen (Überleitstellen). Außerdem modernisiert die DB die Leit- und Sicherungstechnik. So werden die noch bestehenden Relais-Stellwerke entlang der Strecke durch moderne elektronische Stellwerke ersetzt. Bei Osterhofen wird in der Nähe der Donau der Boden im Umfeld einer Moorstelle verfestigt. Zudem erneuert die DB InfraGO die Stützwand an der Bahnstrecke im Bereich der sogenannten Löwenwand zwischen Schalding und Sandbach.

Nach der Korridorsanierung profitieren die Fahrgäste von attraktiveren Stationen. Die DB modernisiert acht Bahnhöfe entlang der Strecke Obertraubling - Passau nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung. Dabei steht unter anderem der barrierefreie Ausbau im Fokus, dafür werden zum Beispiel mehrere Bahnsteige erhöht. In Osterhofen und Radldorf entstehen ganzheitlich barrierefreie Stationen durch den Bau neuer Personenunterführungen, Aufzüge sowie Bahnsteige. Die Installation der Aufzugstechnik und die damit verbundene Barrierefreiheit werden nach derzeitigen Planungen im Frühjahr 2027 fertiggestellt. An allen Stationen wird die Reisendeninformation bis Bauende auf den neuesten Stand der Technik gebracht sein. Ziel ist, die Aufenthaltsqualität für alle Reisenden und Gäste der Bahnhöfe zu steigern. 

Infomobil tourt entlang der Strecke

Ab dem 17. April tourt ein Infomobil entlang der Strecke zwischen Obertraubling und Passau und macht an zahlreichen Stationen Halt. Dort können sich Interessierte über die geplanten Baumaßnahmen und das Verkehrskonzept informieren. Weitere Informationen gibt es hier: www.deutschebahn.com/generalsanierung-bayern. 

19. März 2026, 12:00 Uhr
Nürnberg/Regensburg
Baumaßnahmen liegen im Zeitplan • Expert:innen steuern aus zwei Logistikzentralen rund um die Uhr das Baugeschehen mit bis zu 2.000 Fachkräften und 80 Baugeräten • Ersatzverkehr wird von den Fahrgästen gut angenommen

Nach sechs Wochen Korridorsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg ziehen die DB und ihre Partner eine insgesamt positive Zwischenbilanz. Die Bauarbeiten und der Ersatzverkehr laufen stabil. 

Lucas Griep, DB-Projektleiter der Korridorsanierung Nürnberg-Regensburg: „Wir arbeiten an allen Gewerken mit Hochdruck und sind überall im Zeitplan. In den nächsten Monaten liegt der Fokus weiter auf dem Gleisbau, den Oberleitungsmasten und den Bahnhöfen, gleichzeitig starten noch im März die Hauptbauarbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik.“ Bis zu 2.000 Fachkräfte und 80 große Gerätschaften sind täglich parallel an der Strecke im Einsatz. Das Baugeschehen wird rund um die Uhr von Expert:innen aus zwei Logistikzentralen heraus gesteuert, alle Baugeräte sind dafür mit GPS-Trackern versehen.

Hohes Bauvolumen: Bauarbeiten gleichzeitig an allen Gewerken 

Seit 6. Februar arbeitet die DB InfraGO gemeinsam mit den beauftragten Baufirmen an der Sanierung der Strecke Nürnberg–Regensburg. Bis zum 10. Juli wird derzeit eine der verkehrsreichsten Bahnstrecken Bayerns grundlegend modernisiert. An den Bahnhöfen haben die Bautrupps die Abbrucharbeiten überwiegend abgeschlossen und bereits neue Personenunterführungen und Fertigteile für Aufzugsschächte erfolgreich eingehoben. 20 Stationen werden insgesamt modernisiert, neue Bahnsteigkanten und Zuwegungen sind bereits sichtbar. Entlang der Strecke fahren große Gleisbauzüge, die parallel in mehreren Abschnitten arbeiten. Zunächst wird der Untergrund ausgetauscht, mit einer Planumsschutzschicht versehen und die Schotterbettung erneuert. Daraufhin werden Schwellen und Schienen ausgetauscht.

Bislang wurden über 60 Kilometer Gleisbettung gereinigt und getauscht sowie rund 15 Kilometer Gleis und 32 Weichen vollständig erneuert. Über 1.000 Fundamente für die neuen Oberleitungsmasten sind entlang der kompletten Strecke gegründet worden, 20 neue Oberleitungsmasten sind bereits aufgestellt. Die Fundamente, die zum Teil bis zu acht Meter tief in der Erde verankert werden, und die Oberleitungsmasten werden auch mit Hubschraubern an Ort und Stelle geflogen, um Zeit zu sparen und schwer zugängliche Abschnitte zügig zu erreichen. Ebenso laufen die Arbeiten zur Stabilisierung der Bahndämme in Pölling und Deining planmäßig. Sie erhalten ein bauliches Korsett, das sie auch bei starkem Regen sicher stützt. Zusätzlich sind die Innenanlagen der acht Stellwerke, die im Rahmen der Korridorsanierung grundlegend modernisiert werden, entkernt worden. Die neue Eisenbahnbrücke in Burgthann haben die Bauexpert:innen bereits vorgebaut, im Juni wird sie planmäßig eingeschoben. Den Teilabschnitt zwischen Feucht und Abzweig Nürnberg-Reichswald haben die Bauteams bereits baulich fertiggestellt.

Ersatzverkehr: Konzept mit acht Buslinien geht auf

Der umfangreiche Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Nürnberg und Regensburg sowie auf angrenzenden Umleiterstrecken läuft weitgehend stabil. Dieser wird von den Unternehmen go.on und deu.mobil erbracht. In Spitzenzeiten sind für die Fahrgäste über 90 Busse im Einsatz. Diese verkehren auf insgesamt acht Linien und haben seit Beginn rund 24.000 Fahrten und circa 1,8 Millionen Kilometer zurückgelegt. Die Busse sind barrierefrei und verfügen teilweise über eine Toilette. Auch WLAN und USB-Ladesteckdosen gibt es an Bord. 

Bereits weit vor dem Baustart am 6. Februar fanden umfangreiche Testfahrten statt. Nachdem es in den ersten Tagen punktuell noch zu Anlaufschwierigkeiten mit Verspätungen und Busausfällen gekommen war, haben sich die Abläufe inzwischen gut eingespielt. Nach sechs Wochen zeigt sich: Das gemeinsam mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) erarbeitete Konzept mit einer Kombination aus Expressbuslinien mit wenigen, zentralen Halten und Linien, die auch kleinere Orte bedienen, geht auf. Die Fahrzeiten und Kapazitäten der Busse haben sich größtenteils als ausreichend erwiesen. Nur an wenigen Stellen – zum Beispiel auf der Linie Bus S3 nach Feucht – musste der Fahrplan leicht angepasst werden. Auch die Echtzeitdaten in der Fahrgastinformation funktionieren nun zuverlässig. Fahrgäste können die Busfahrten also live mitverfolgen – in den unterschiedlichen Auskunftsmedien und zusätzlich auch in der Live-Map auf der Internetseite zum Ersatzverkehr. Die ersten Wochen haben zudem gezeigt, dass die Reisendenlenker an den größeren Stationen – dabei handelt es sich um Mitarbeitende der Busfirmen sowie der Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis und DB Regio – eine wertvolle Hilfe für viele Fahrgäste sind. Sie leiten zu den richtigen Bussen, beantworten Fragen zu Tickets und geben Tipps. DB InfraGO, BEG sowie die Bus- und Eisenbahnverkehrsunternehmen bedanken sich für die Geduld der Fahrgäste und beobachten den Ersatzverkehr kontinuierlich, um bei Bedarf nachzusteuern. Hinweis für Redaktionen:

18. März 2026, 13:45 Uhr
Nürnberg
Umfangreicher Rück- und Neubau der Bahnsteige • Barrierefreier Zugang zu den Bahnsteigen über neue Aufzuganlagen • Moderne Bahnsteigausstattung und Informations- und Wegeleitsysteme

Der barrierefreie Ausbau der Bahnhöfe in Bayern schreitet weiter voran – jetzt auch in Rückersdorf. Künftig profitieren die Reisenden auch hier von besserem Komfort durch moderne Bahnsteigausstattung und mehr Barrierefreiheit. Die umfangreichen Bauarbeiten haben im Februar 2026 mit der Einrichtung der Baustelle begonnen, die Hauptarbeiten finden seit Anfang März statt.Für den Umbau des Bahnhofs investieren Bund, Freistaat Bayern sowie die Deutsche Bahn gemeinsam rund 15 Millionen Euro. Die Arbeiten sollen nach aktueller Planung im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein.  

In den kommenden Monaten wird die DB InfraGO die bestehenden Bahnsteige zurückbauen und neu errichten. Der neue Hausbahnsteig an Gleis 11 hat künftig eine Höhe von 76 Zentimetern über Schienenoberkante. Der Mittelbahnsteig an Gleis 2/3 wird ebenfalls mit einer Höhe von 76 Zentimetern über Schienenoberkante neu errichtet, Gleis 3 wird in Lage und Höhe optimal auf den neuen Bahnsteig ausgerichtet.   

Die neuen Bahnsteige sind auch künftig an die bereits bestehende Personenüberführung der Gemeinde Rückersdorf angebunden und von dort aus über Treppen sowie zwei neue Aufzuganlagen barrierefrei zugänglich. Der Hausbahnsteig ist bereits jetzt stufenfrei über die Bahnhofstraße an den öffentlichen Raum angebunden. 

Durch neue Wetterschutzhäuser und Fahrgastinformationsanzeiger wird die Bahnsteigausstattung modernisiert, außerdem werden die elektrischen Anlagen einschließlich der Beleuchtung auf den neusten Stand der Technik gebracht. 

Ein modernes Wegeleitsystem mit taktilen Elementen erleichtert den Fahrgästen die Orientierung am neu ausgebauten Bahnhof. 

Während der Baumaßnahmen wird es zu vorübergehenden Abweichungen im Fahrplan, der Gleisbelegung sowie zu Haltausfällen kommen. Dafür bittet die DB um Verständnis und entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten. Reisende werden gebeten, sich in den Auskunftsmedien und vor Ort über ihre Verbindungen zu informieren. 

18. März 2026, 10:00 Uhr
München
Baubeginn am 1. April • Inbetriebnahme im Oktober • Bund und DB InfraGO investieren 3,4 Millionen Euro 

Die DB InfraGO erneuert in Emmering die zweigleisige Eisenbahnbrücke zwischen dem Haltepunkt Eichenau und dem Bahnhof Fürstenfeldbruck auf der Strecke zwischen München-Pasing und Buchloe. Das 1857 errichtete und zuletzt 1957 sanierte Bestandsbauwerk ist an das Ende seiner Lebenszeit gekommen, weshalb die DB InfraGO eine neue und wartungsarme Brücke baut. Diese entsteht ab dem 1. April direkt neben dem Bestandsbauwerk. Im Oktober soll sie in einer Sperrpause eingeschoben und in Betrieb genommen werden. Bereits jetzt laufen vorbereitende Maßnahmen wie die Verlegung von Wasserleitungen sowie der Bau einer Baustraße.

Verkehrseinschränkungen und Erreichbarkeit vor Ort

  • Für die Zeit der Bauarbeiten muss die unterführte Straße für den Durchfahrtsverkehr vollständig gesperrt werden. Die nördliche Zuwegung zum Funkturm bleibt während der Bauzeit offen.
  • Die Zufahrt zum bahnlinken Wasserwerk wird während der Bauzeit über den bahnlinken, bahnparallelen Weg sichergestellt. Dieser wird hierfür bis zur westlichen Straße Rodelbahnstraße/ Am Tonwerk als Baustraße ausgebaut. Zusätzlich wird ein Feldweg ertüchtigt, um den Zugang zum Wasserwerk dauerhaft zu gewährleisten.
  • Beschilderungen vor Ort weisen auf gesperrte Bereiche und Umleitungen hin.

Auswirkungen auf den Bahnverkehr

  • Für die finale Herstellung und den Einschub der neuen Brücke im Oktober eine Sperrpause für Züge vorgesehen. Die DB InfraGO informiert rechtzeitig über baubedingte Fahrplanänderungen und empfiehlt Reisenden, sich vor Fahrtantritt über die gewohnten Auskunftsmedien zu informieren.

Bund und DB InfraGO investieren 3,4 Millionen Euro in die Maßnahme. Sie ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms der DB, die mehr als 25.700 Eisenbahnbrücken in Deutschland besitzt und unterhält. 

 

 

17. März 2026, 12:30 Uhr
Nürnberg
Ab Anfang Mai erste Zugfahrten im Abschnitt Neuhaus – Pegnitz • Gesamtstrecke von Hersbruck (rechts der Pegnitz) bis Pegnitz zum Ende der Sommerferien wieder regulär befahrbar

Der Fahrplan zur Wiederinbetriebnahme der Pegnitztalstrecke steht: Der Zugverkehr wird in zwei Stufen wieder anlaufen. Ab Anfang Mai sollen zunächst wieder Züge im Abschnitt Neuhaus – Pegnitz fahren. Für Reisende ergibt sich dadurch eine Erleichterung: Fahrgäste müssen auf diesem Teilstück nicht mehr auf den Ersatzverkehr mit Bussen umsteigen. Auf der gesamten Strecke zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz sollen die Züge nach aktuellem Stand bis zum Ende der Sommerferien wieder rollen.  

Die DB InfraGO hatte den Abschnitt zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz am 19. September 2025 aufgrund von Schäden an mehreren Pegnitzbrücken kurzfristig sperren müssen. Die Planungen für die Instandsetzung der Brücken konkretisieren sich nun zunehmend, die ersten Arbeiten haben begonnen und belegen, dass nach einer erfolgreichen Sanierung ein sicherer Zugbetrieb möglich ist. Spezialisierte Ingenieurbüros hatten die Brücken zuletzt intensiv auf ihren Zustand und ihre Statik untersucht. Aktuell und in den nächsten Wochen werden Bautrupps unter anderem die Fugen der Bauwerke erneuern und verpressen. Auch werden lose Mauerwerkssteine an den Brücken mit Nadeln und Ankern verstärkt, Risse im Mauerwerk verschlossen und verpresst, um die jeweilige Bausubstanz zu stabilisieren. Zudem gilt es, mögliche Hohlstellen im Mauerwerk zu verfüllen, damit sich die Lasten gleichmäßig verteilen. Zusätzlich passen die Fachkräfte die angrenzenden Böschungen an.Neben der baulichen Stabilisierung und Instandsetzung laufen die Planungen zur grundlegenden Erneuerung der Brücken weiter. Aktuell reicht die DB InfraGO die Planfeststellungsanträge schrittweise aufgrund der Menge der Maßnahmen beim Eisenbahn-Bundesamt ein.

Weiterhin umfassender Ersatzverkehr

Reisende können bis zur vollständigen Öffnung der Strecke weiter den umfassenden Schienensatzverkehr nutzen. Die Züge der RE-Linien 30, 31, 32 und 38 enden von Norden kommend ab Anfang Mai in Neuhaus. Von Neuhaus verkehren stündlich Busse mit allen Unterwegshalten bis nach Hersbruck. Weiterhin verkehren auf den Verbindungen Bayreuth – Nürnberg, Pegnitz – Nürnberg und Neuhaus – Nürnberg stündlich Direktbuslinien. Zwischen Hersbruck und Nürnberg fahren auf der rechten Pegnitzstrecke die Züge der RE-Linie 40/41 und die RB-Züge der Mittelfrankenbahn, auf der linken Pegnitzstrecke die Züge der S-Bahn Nürnberg. 

Zudem gibt es – bis auf baustellenbedingte Einschränkungen – durchgängige Fahrten zwischen Nürnberg, Marktredwitz und Hof. Die Züge umfahren die gesperrte Bahnstrecke und sind dabei über Weiden und Marktredwitz unterwegs.

Modernisierungsarbeiten auf der Strecke Neunkirchen am Sand - SimmelsdorfAuch auf der Strecke zwischen Neunkirchen am Sand und Simmelsdorf packen die Bauexperten der DB InfraGO an: Im Zeitraum vom 4. April bis zum 1. Mai werden Schwellen, Brückenbalken sowie in Teilen das Schotterbett erneuert. Grund ist es ein kurzfristiger Erneuerungsbedarf. Aufgrund von witterungsbedingten Schäden nach den starken Regenfällen im Februar müssen die ursprünglich für einen späteren Zeitpunkt geplanten Instandsetzungsarbeiten am Gleisoberbau vorgezogen werden.Während des Bauzeitraums muss die Strecke vollständig gesperrt werden. Reisende bleiben in dieser Zeit trotzdem mobil, ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Der Baufahrplan wird ist in den Auskunftsmedien hinterlegt, Reisende werden gebeten, sich vorab zu ihrer Verbindung zu informieren. 

16. März 2026, 10:00 Uhr
München
S-Bahn-Stammstrecke in den Osterferien rund eineinhalb Wochen lang unterbrochen • Außerdem Ersatzverkehr für Regionalzüge und S-Bahnen am Flughafen in zwei Zeiträumen im März und April

Fahrgäste der Münchner S-Bahn müssen sich in den kommenden Wochen auf geänderte Fahrpläne einstellen. DB InfraGO erneuert in den Osterferien vier Weichen am Isartor und führt Arbeiten für die 2. Stammstrecke durch. Zudem entsteht am Flughafen ein neues elektronisches Stellwerk.  

Weichenerneuerung am Isartor und Arbeiten für 2. Stammstreckevon Dienstag, 31. März (22:40 Uhr), bis Montag, 13. April (4:40 Uhr) 

DB InfraGO erneuert in den Osterferien alle vier Weichen am Isartor, die noch aus der Anfangszeit der S-Bahn stammen. Jede einzelne der vier neuen Weichen ist eine individuelle Spezialanfertigung. Um die alten Weichen zu erneuern, verbauen die Mitarbeitenden insgesamt 650 Schwellen und rund 1.400 Tonnen Schotter. Durch die unterirdische Lage im Tunnel mit sehr wenig Platz sind die Arbeiten besonders aufwendig und stellen hohe Anforderungen an Brandschutz und Sicherheit. So sorgen etwa große Belüftungs-, Entstaubungs- und Benetzungsanlagen für saubere Luft. Dies ist auch wichtig, damit der Verkehr im westlichen Tunnelteil weiterlaufen kann, ohne dass die Fahrgäste etwas von der Baustelle mitbekommen. Neben den Weichen werden auch zwei Rettungswege erneuert. 

Außerdem nutzt DB InfraGO die Sperrung für Arbeiten zur 2. Stammstrecke. Dazu gehören der Teilrückbau von drei Bahnsteigdächern, die Errichtung einer Baustellenzufahrt und Vorbereitungen für den Bau der neuen Bahnsteigunterführung West. Sie wird den künftigen unterirdischen S-Bahnhof an der Friedenstraße und das Werksviertel mit Haidhausen verbinden und zusätzliche Zugänge zu Bahnsteigen und dem Bahnhofsgebäude am Orleansplatz schaffen. 

Die Fahrplanänderungen im Überblick

Dank Anpassungen im Stellwerk können die S-Bahnen in der Stammstrecke nun an allen Stationen wenden, zuvor war dies nur an bestimmten Bahnhöfen möglich. Die S-Bahn nutzt die Flexibilität jetzt bei den Bauarbeiten: Statt wie früher an der Hackerbrücke zu wenden, können aus Westen kommend nun zwei Linien weiter durch den Tunnel bis zum Stachus fahren. Die Innenstadt ist damit trotz Bauarbeiten gut erreichbar. Die S-Bahn-Linien verkehren wie folgt: 

  • S1: Fährt nur zwischen Freising/Flughafen und Hauptbahnhof ohne Halt an der Hackerbrücke.
  • S2: Fährt im westlichen Bereich nur zwischen Petershausen und Karlsplatz (Stachus) sowie als Pendelverkehr im regulären Takt zwischen Altomünster und Dachau. Im östlichen Bereich fährt die S2 nur zwischen Ostbahnhof und Erding.  
  • S3: Fährt nur zwischen Mammendorf und Karlsplatz (Stachus) sowie zwischen Giesing (U2) und Holzkirchen.
  • S4: Fährt nur zwischen Geltendorf und Pasing.
  • S5: Fährt nur zwischen Kreuzstraße und Giesing (U2).
  • S6: Fährt nur zwischen Tutzing und Heimeranplatz (ohne Zwischenhalt ab/bis Pasing) sowie zwischen Trudering (U2) und Ebersberg.
  • S7: Ist von den Bauarbeiten nicht betroffen und fährt regulär.
  • S8: Fährt nur zwischen Herrsching und Pasing sowie zwischen Ostbahnhof und Flughafen (ohne Halt am Leuchtenbergring).
Infografik: So verkehren die S-Bahn-Linien während der Bauarbeiten.

Fahrgäste zwischen Pasing und Hauptbahnhof können neben der S3 auch die Regionalzüge nutzen. Zusätzlich hat die S-Bahn bei der MVG die Verlängerung der U4 bis Westendstraße bis ca. 20 Uhr bestellt, sodass der U-Bahnabschnitt von zwei Linien bedient wird. Mit der S6 und dem Umstieg am Heimeranplatz entsteht so eine attraktive Verbindung zwischen Pasing, der Innenstadt und dem Ostbahnhof. 

Im Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof bietet die weitgehend parallel verlaufende U5 eine gute Alternative. Die S-Bahn empfiehlt den Umstieg am Stachus, da der Fußweg zwischen U- und S-Bahn dort kürzer ist als am Hauptbahnhof. Fahrgäste in Trudering und Giesing können alternativ die U2 zur Weiterfahrt nutzen.

Haltausfälle am Isartor und Rosenheimer Platz vor und nach der Sperrung

Für den Auf‑ und Abbau der Belüftungstechnik fahren die S‑Bahnen einige Tage vor und nach den eigentlichen Bauarbeiten am Isartor und am Rosenheimer Platz ohne Halt durch. Somit halten am Rosenheimer Platz vom 29. März, 22:40 Uhr, bis 15. April, 4:40 Uhr keine S-Bahnen. Am Isartor entfallen alle Halte vom 26. März, 8:00 Uhr, bis 18. April, 8:00 Uhr. 

Flughafen: Bauarbeiten für neues elektronisches Stellwerk  Ersatzverkehr vom 19. bis 23. März und vom 13. bis 17. April

Am Münchner Flughafen entsteht bis Ende des Jahres ein neues elektronisches Stellwerk im Rahmen des Projekts „Erdinger Ringschluss“. Es wird ein altes und störanfälliges Relais-Stellwerk ersetzen und zu einem stabileren Bahnverkehr beitragen. Für die Arbeiten muss der S-Bahn- und Regionalverkehr zum Flughafen in den folgenden Zeiträumen unterbrochen werden: 

  • Donnerstag, 19. März, 21:30 Uhr, bis Montag, 23. März, 5 Uhr
  • Montag, 13. April, 22:10 Uhr, bis Freitag, 17. April, 5 Uhr

Für Fahrgäste ist ein Ersatzverkehr im Einsatz. Die Ersatzbusse verkehren für die S1 zwischen Neufahrn und Flughafen, für die RE 22 zwischen Freising und Flughafen und für die S8 zwischen Ismaning und Flughafen.  

S-Bahn informiert online und vor Ort

Die Fahrpläne sind in der Online-Fahrtauskunft enthalten. Wer die Fahrt mit dem DB Navigator, dem München Navigator bzw. den anderen Apps im MVV, auf der Webseite oder am Automaten plant, bekommt automatisch die beste Verbindung. Informationen gibt es außerdem auf www.s-bahn-muenchen.de/baustellen sowie an den Stationen und in den S-Bahnen. Die S-Bahn München setzt vor Ort zusätzliche Mitarbeitende ein, die Auskünfte geben. Für Fragen steht der Kundendialog täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung. 

Mit diesen Plakaten informiert die S-Bahn in den Stationen und auf Infoscreens

13. März 2026, 15:30 Uhr
Donauwörth
Ausrüstung mit ETCS • Schneller planen und realisieren: erster Abruf aus Volumenvertrag in Bayern durch Hitachi Rail • Sechs Alt-Stellwerke werden ersetzt

DB InfraGO treibt die Digitalisierung der Infrastruktur auch auf regionalen Strecken in Bayern voran: So erhält im ersten Schritt die Riesbahn zwischen Donauwörth und Nördlingen bis Ende der 2020er-Jahre neue digitale Stellwerkstechnik. Das betrifft den Abschnitt Wörnitzstein - Möttingen. Im zweiten Schritt werden dann auf der Strecke zwischen Donauwörth und Augsburg im Abschnitt Gersthofen - Mertingen die alten Stellwerke abgelöst. Für die Planungen und die Realisierung hat die DB InfraGO die Firma Hitachi Rail beauftragt. Die neue moderne Stellwerkstechnik sorgt langfristig für einen zuverlässigeren Bahnverkehr, mehr Pünktlichkeit, weniger Störungen und einfachere Instandhaltung. Die Riesbahn wird zudem fit gemacht, um während der Korridorsanierung zwischen Augsburg und Ulm als Umleitungsstrecke zu dienen. Die DB rüstet die Riesbahn auch mit dem Europäischen Zugbeeinflussungssystem (ETCS) aus. Der Baubeginn für die Modernisierung ist 2027 geplant.Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO AG: „Erstmals erfolgt ein Auftrag zur Digitalisierung im Rahmen des Volumenvertrags an die Firma Hitachi Rail. Mit diesem Vertrag können wir die Digitalisierung unserer Infrastruktur deutlich schneller umsetzen. Wir modernisieren die Infrastruktur der Riesbahn und treiben so auch die Digitalisierung regionaler Pendlerstrecken voran.“Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Es ist wichtig, dass wir bei der Digitalisierung der Schiene weiter Fahrt aufnehmen. Ich freue mich, dass wir in Bayern dieses wichtige Vorhaben vorantreiben.“  Damit kommt in Bayern erstmals der Volumenvertrag zwischen DB und der Bahnindustrie zum Einsatz. Der Volumenvertrag sieht einen Leistungsumfang von 6,3 Milliarden Euro bis 2028 bzw. 2032 vor. Mit diesem Vertrag – aufgesetzt Ende 2024 – verpflichtet sich die DB, eine festgelegte Menge an Leistungen und Produkten der digitalen Leit- und Sicherungstechnik abzurufen. Im Gegenzug verpflichten sich die Vertragspartner, diese in einem festgelegten Zeitraum zu liefern. Geschlossen wurde der Volumenvertrag mit vier Geschäftspartnern: MerMec Deutschland GmbH, Hitachi Rail GTS Deutschland GmbH, Alstom sowie einer Bietergemeinschaft aus Siemens Mobility und Leonhard Weiss.Über den Volumenvertrag sollen in den 2030er-Jahren weitere wichtige Streckenabschnitte in Bayern mit moderner und zukunftsfähiger Stellwerkstechnik mit standardisierten Schnittstellen ausgestattet werden. Dazu zählen zum Beispiel die Korridore Treuchtlingen – Augsburg, Augsburg – München sowie der Münchner Nordring.

13. März 2026, 12:00 Uhr
München

Am Freitag, 13.03.2026, wurde in einer gemeinsamen Pressekonferenz der Beginn der Informationskampagne „Sicher unterwegs“ verkündet. Sie soll über Sicherheitseinrichtungen an Bahnhöfen, in Bussen und Bahnen sowie über wichtige Verhaltenshinweise informieren.

Informationskampagne "sicher unterwegs"
Informationskampagne "sicher unterwegs"
Quelle: Polizeipräsidium München
Bei der Vorstellung der Informationskampagne "sicher unterwegs" (v.l.n.r.): Polizeipräsident Thomas Hampel, Polizeipräsidium München | Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern und Chef der S-Bahn München | Leitender Polizeidirektor Steffen Quaas, Bundespolizeiinspektion München | MVG-Chef Ingo Wortmann

München ist die sicherste Großstadt Deutschlands. Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden, mehr als halb so gering ist, wie in anderen Großstädten wie Berlin, Frankfurt oder Hamburg

Doch trotz der objektiv hohen Sicherheit können Menschen den öffentlichen Raum als unsicher empfinden – so auch in Verkehrsmitteln, in Bahnhöfen oder auf den Wegen von und zu Haltestellen. Dieses Gefühl kann bereits durch Alltagssituationen entstehen, beispielsweise durch laute Pöbeleien oder alkoholisierte Personen. Solche Erlebnisse können das Sicherheitsgefühl sogar dann beeinträchtigen, wenn man selbst nicht direkt betroffen ist.

Auf Initiative des Polizeipräsidiums München zusammen mit der MVG in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei und der Deutschen Bahn wurden Lösungen erarbeitet, um das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Personennahverkehr zu stärken.

Über den Notruf 110 erreicht man die Polizei rund um die Uhr – und der Streifenwagen ist in dringenden Fällen im Schnitt nach vier Minuten vor Ort

Neben Beamtinnen und Beamten der Münchner Polizei sowie der Landes- und Bundespolizei sind jeden Tag rund 200 Sicherheitskräfte von MVG und DB in Zügen und an Bahnhöfen im Großraum München präsent. 

Zusätzlich steht das Service- und Fahrpersonal der beiden Unternehmen als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung. Zudem können die Fahrgäste in den U- und S-Bahnen jederzeit per Sprechstelle an den Türen Kontakt mit dem Fahrpersonal aufnehmen oder gezielt mitreisende Fahrgäste ansprechen und um Unterstützung bitten.

An allen U-Bahnhöfen stehen außerdem mindestens zwei rote Notrufsäulen am Bahnsteig und eine im Zwischengeschoss bereit. Per Knopfdruck kann ein Notruf oder Inforuf direkt in die MVG Leitstelle abgesetzt werden. Über die in den Stelen verbauten Kameras hat das Personal in der Leitstelle die Situation live im Blick. An den Notrufsäulen sind auch der Nothalt, mit dem der Zugverkehr gestoppt werden kann, ein Feuerlöscher sowie pro Bahnhof mindestens ein Defibrillator zu finden. 

Und schließlich sorgen insgesamt mehr als 15.000 Kameras an Bahnhöfen und Haltestellen sowie in Bussen, Trambahnen, S- und U-Bahnen von MVG bzw. DB für zusätzliche Sicherheit und im Falle von Straftaten eine beweiskräftige Strafverfolgung.

Mit der Kampagne „Sicher unterwegs“ informieren die Partner ab sofort auf Monitoren in den U- und S-Bahnen und an den jeweiligen Bahnhöfen über wichtige Verhaltenstipps und vorhandene Sicherheitseinrichtungen Auch die jeweiligen-Media-Kanäle informieren vertieft zum Thema Sicherheit. 

Der Start von „Sicher unterwegs“ ist nur der Auftakt. In den nächsten Monaten werden weitere Inhalte auf den Monitoren, bei Social Media und auf den Internetseiten der Partner veröffentlicht, etwa zum Thema Zivilcourage. Aktionen und Veranstaltungen werden die Kampagne zudem begleiten.

Polizeipräsident Thomas Hampel, Polizeipräsidium München: 

„Sicherheit ist ein Gemeinschaftsprojekt, sowohl mit den hier Beteiligten, als auch gesamtgesellschaftlich. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die Menschen nicht nur sicher sind, sondern sich auch so fühlen. Unsere Botschaft an die Bürgerinnen und Bürger ist klar: Wir sind für Sie da!“ (#wirfürEuch)

Ingo Wortmann, MVG-Chef: 

„Die öffentlichen Verkehrsmittel sind ein Teil des öffentlichen Raums. Unsere U-Bahnhöfe und Verkehrsmittel verfügen durchgängig über Sicherheitseinrichtungen: Notrufsäulen, Sprechstellen, Sicherheitspersonal und Kameras. Darüber hinaus sorgen wir dafür, dass diese möglichst hell beleuchtet und die Zuwegungen übersichtlich sind. Nicht alle wissen das. Das nehmen wir daher sehr ernst und schaffen mit der Kampagne ‚Sicher unterwegs‘ mehr Aufklärung darüber. Es freut mich, dass wir mit dem Polizeipräsidium München, der Bundespolizei und der Deutschen Bahn dieses wichtige Thema gemeinsam vorantreiben, um den Fahrgästen ein gutes Gefühl zu geben, bei uns einzusteigen. Gleichzeitig ist uns die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr wichtig. Wir prüfen unter anderem den Einsatz von Bodycams.“

Leitender Polizeidirektor Steffen Quaas, Bundespolizeiinspektion München: 

„Gerade im öffentlichen Personenverkehr ist es wichtig, dass sich die Menschen sicher fühlen – unabhängig von Tageszeit oder Route. Die Bundespolizei ist gemeinsam mit unseren Partnern täglich in Zügen und Bahnhöfen präsent. Mit der Kampagne ‚Sicher unterwegs‘ wollen wir zeigen: Hilfe ist schnell erreichbar, sei es durch uniformierte Einsatzkräfte, Sicherheitspersonal oder technische Notrufmöglichkeiten. Zögern Sie nicht, diese Angebote zu nutzen – wir sind da, wenn Sie uns brauchen.“

Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern und Chef der S-Bahn München: 

„Die S-Bahn ist ein sicheres Verkehrsmittel. Damit das so bleibt, erhöhen wir mit unserem bundesweiten DB Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen die Präsenz von DB Sicherheit und bauen die Videoüberwachung aus. Saubere, übersichtliche Fahrzeuge sowie mehr Reinigung und schnellere Reparaturen an Bahnhöfen sorgen dafür, dass sich unsere Fahrgäste sicher und wohl fühlen. Mit ‚sicher unterwegs‘ machen wir gemeinsam mit MVG, Bayerischer Polizei und Bundespolizei unser Engagement für Sicherheit im Münchner ÖPNV sichtbar und informieren, wie unsere Fahrgäste im Ernstfall handeln können. Am Herzen liegt uns aber auch die Sicherheit unserer Mitarbeitenden, denen wir künftig Bodycams anbieten wollen. Unsere Fahrkartenkontrolleure sind außerdem immer in Teams unterwegs und werden intensiv geschult.“

U-Bahn-Wache der MVG, die Münchner Polizei, die Bundespolizei und DB Sicherheit
U-Bahn-Wache der MVG, die Münchner Polizei, die Bundespolizei und DB Sicherheit
Quelle: SWM/MVG
Im Einsatz für einen sicheren ÖPNV in und um München: Die U-Bahn-Wache der MVG, die Münchner Polizei, die Bundespolizei und DB Sicherheit (von links nach rechts).

Auf diesen Kanälen finden sich Inhalte von "sicher unterwegs" wieder:

Polizeipräsidium München

Bundespolizeiinspektion München

Münchner Verkehrsgesellschaft:

Deutsche Bahn / S-Bahn München:

12. März 2026, 09:00 Uhr
München
DB InfraGO investiert knapp 23 Millionen Euro in neue Technik zwischen Petershausen und Rohrbach • Grundlage für höhere Geschwindigkeiten und kürzere Reisezeiten

Die DB InfraGO treibt die Modernisierung einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Bayerns weiter voran. Seit Ende Februar ist auf der Strecke München–Ingolstadt die erweiterte Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) zwischen Petershausen und Rohrbach in Betrieb.

Die Technik überwacht Geschwindigkeit und Abstand der Züge kontinuierlich und ermöglicht so eine effizientere Nutzung der vorhandenen Infrastruktur. Das schafft die Grundlage für höhere Streckengeschwindigkeiten, kürzere Reisezeiten und einen stabileren Betrieb. Nach Abschluss des laufenden Oberbauprogramms kann die Geschwindigkeit im Abschnitt Petershausen–Rohrbach von derzeit 160 km/h auf bis zu 190 km/h erhöht werden.

Die DB InfraGO hat rund 22,7 Millionen Euro in die LZB-Erweiterung investiert. Mit dem kontinuierlichen Ausbau moderner Leit- und Sicherungstechnik steigert die DB die Leistungsfähigkeit wichtiger Strecken im Netz und verbessert das Angebot für die Fahrgäste.

 

10. März 2026, 12:30 Uhr
Neustadt (Aisch)
Rück- und Neubau des Hausbahnsteigs an Gleis 1 • neue Beleuchtung und Bahnsteigausstattung • Vorübergehende Fahrplanabweichungen und Gleisänderungen während der Bauzeit

Seit Anfang März laufen die Vorbereitungen für den Neubau des Hausbahnsteigs an Gleis 1 am Bahnhof Neustadt (Aisch). Die Hauptarbeiten starten Mitte März. Neben der Modernisierung der Bahnsteigausstattung wird die Bahnsteighöhe an die Züge angepasst. So wird ein bequemer Zustieg in die Züge gewährleistet. 

Im Zuge des Projekts wird der vorhandene Hausbahnsteig komplett zurückgebaut und neu errichtet. Der neue Bahnsteig hat künftig eine Höhe von 76 Zentimetern über Schienenoberkante. Er wird sowohl über eine kurze Treppe als auch barrierefrei über zwei geneigte Gehwege an den öffentlichen Bereich angebunden. 

Gleichzeitig wird die Bahnsteigausstattung auf einen aktuellen Stand gebracht: unter anderem mit neuen Sitzmöglichkeiten für die Wartenden. Eine angepasste Wegeleitung weist künftig den Weg. Auch ein taktiles Leitsystem gehört dann zur Ausstattung: Dieses erleichtert Menschen mit Sehbehinderung die Nutzung des Bahnhofs. 

Zudem wird der ungenutzte Fahrdienstleiteranbau am Empfangsgebäude zurückgebaut. Es entsteht ein neuer Durchgang für Reisende und Besucher des Bahnhofs. Die Mittelbahnsteige an den Gleisen 2/3 sowie 4/5/6 sind durch die Personenunterführung über Treppen erreichbar und bleiben für Reisende über die komplette Bauzeit hinweg zugänglich. Bereits im vergangenen Jahr wurden im Bahnhofsumfeld umfangreiche Kanalarbeiten zur Herstellung der Entwässerung für den zukünftigen Bahnsteig durchgeführt.Nach aktuellen Planungen wird der Bahnsteig den Reisenden ab Mai 2026 wieder zur Verfügung stehen. Die Restarbeiten werden bis zum Herbst beendet.

Die Gesamtkosten des Bauprojekts betragen rund 7,3 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel des Bundes, der Kommune und aus Eigenmitteln der DB InfraGO. Darüber hinaus leistet der Freistaat Bayern einen wirtschaftlichen Ausgleich. Der Bahnhof ist Bestandteil der Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen (FABB), Säule 1.

Während der Baumaßnahmen kommt es zu vorübergehenden Abweichungen im Fahrplan und der Gleisbelegung. Reisende werden gebeten, sich in den Auskunftsmedien und vor Ort über ihre Verbindungen zu informieren. Die DB entschuldigt sich für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

06. März 2026, 13:20 Uhr
München
Aufwendige Instandsetzung des aufgeweichten Bahndamms mit Mikropfählen („Vernagelung“) • Bauarbeiten dauern voraussichtlich acht Wochen • Ersatzverkehr mit Bussen durch die Bayerische Regiobahn (BRB)

Nach einem Hangrutsch bleibt die Bahnstrecke zwischen Kreuzstraße und Westerham für die nötigen Reparaturarbeiten voraussichtlich noch bis Ende April für den Zugverkehr gesperrt. Nach starken Schneefällen und anschließenden Regenfällen war am 25. Februar ein Teil des Bahndamms in dem Bereich abgerutscht. Ein installiertes Warnsystem hatte frühzeitig Bewegungen im Damm registriert. Anschließend wurden der Zugverkehr vorsorglich eingestellt und ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen seitens der Bayerischen Regiobahn (BRB) eingerichtet. Die BRB ist gerade dabei, den SEV bis zur erfolgreichen Stabilisierung des Damms weiterhin zu bestellen.

Die für die Stabilisierung erforderlichen Arbeiten erfolgen mit einem Spezialverfahren: Die Böschungssicherung wird mittels Mikropfählen durchgeführt – umgangssprachlich auch als „Vernagelung“ bezeichnet. Dieses Verfahren ist zur Sicherung von Hängen üblich. Zudem nehmen neu installierte Rigolen Regenwasser auf und lassen es so besser versickern. Durch diese nachhaltige Sanierung wird der Damm bei künftigen Starkregenereignissen deutlich widerstandsfähiger sein.

Aktuell rechnen die Fachleute mit einer Bauzeit von rund acht Wochen. Genauere Prognosen sind allerdings erst nach den ersten Baufortschritten möglich. Zudem haben auch die Witterungsbedingungen Einfluss auf die Arbeiten – insbesondere Niederschläge können die Stabilität des derzeit labilen Damms beeinträchtigen, sodass die Arbeiten mit schweren Baugeräten zeitweise pausieren müssten.

Unabhängig von der Dammsanierung entfallen auf der BRB-Linie 58 (Rosenheim – Holzkirchen – München) wegen einer Geschwindigkeitsreduzierung an mehreren Stellen noch bis Ende März die meisten Halte an den Stationen Heufeldmühle und Hinrichssegen. Informationen zu den Fahrplanänderungen finden Fahrgäste auf der BRB-Internetseite unter www.brb.de. Zur ausführlichen und zuggenauen Information in Echtzeit können auf Facebook die „BRB Störungsinfo“ sowie die WhatsApp-Kanäle der BRB genutzt werden: www.brb.de/whatsapp.

27. Februar 2026, 11:00 Uhr
München
Aufwendige Reparaturarbeiten durch DB InfraGO nötig • Bayerische Regiobahn (BRB) setzt ersatzweise Busse ein

Nach starken Schneefällen und anschließenden Regenfällen ist am Mittwochabend ein Teil des Bahndamms zwischen Kreuzstraße und Westerham abgerutscht. Ein in dem Bereich installiertes Warnsystem registrierte frühzeitig Bewegungen im Damm. Daraufhin wurde der Zugverkehr umgehend eingestellt. Zu keiner Zeit bestand eine Gefahr für Reisende oder den Bahnbetrieb.Der betroffene Damm weist erhebliche Schäden auf und kann erst nach umfassenden Instandsetzungsmaßnahmen sowie einer abschließenden Freigabe durch einen Sachverständigen wieder befahren werden. 

Derzeit ist der Abschnitt zwischen Kreuzstraße und Westerham gesperrt. Die Bayerische Regiobahn (BRB), die auf der Strecke fährt, setzt ersatzweise Busse zwischen Holzkirchen und Bruckmühl ein. Informationen finden sich auf der Internetseite der BRB unter www.brb.de. Zur ausführlichen und zuggenauen Information in Echtzeit können auf Facebook die „BRB Störungsinfo“ sowie die WhatsApp-Kanäle der BRB genutzt werden: www.brb.de/whatsapp.Mitarbeitende der InfraGO arbeiten gemeinsam mit Fachfirmen und Gutachtern an einem Konzept für die zügige Reparatur. Die eigentlichen Bauarbeiten können starten, sobald sich der beschädigte Damm ausreichend gesetzt hat. DB InfraGO informiert zeitnah zur voraussichtlichen Wiederaufnahme des regulären Zugverkehrs. Der Damm wird unabhängig vom aktuellen Ereignis seit 2025 umfassend saniert, da die Strecke Holzkirchen–Rosenheim im Jahr 2028 als wichtige Umleiterroute während der Generalsanierung München–Rosenheim dient. Nach Abschluss der Arbeiten im Laufe des Jahres wird der Damm auch bei zukünftigen Starkregenereignissen deutlich widerstandsfähiger sein.

Unabhängig davon entfallen noch bis Ende März die meisten Halte der BRB-Linie RB 58 (Rosenheim – Holzkirchen – München) an den Stationen Heufeldmühle und Hinrichssegen. Der Grund ist eine Geschwindigkeitsreduzierung an mehreren Stellen. 

 

27. Februar 2026, 10:00 Uhr
Sonthofen/Immenstadt
Rück- und Neubau der Bahnsteige • Neue Personenunterführungen mit Aufzügen • Moderne Bahnsteigausstattung und Wetterschutz • Einschränkungen für Reisende während der Bauzeit • Inbetriebnahme im ersten Quartal 2027 

Mit dem barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe in Sonthofen und Immenstadt starten wichtige Bauvorhaben für einen attraktiveren Schienenverkehr im Allgäu. Ab Anfang März beginnen an beiden Standorten die umfangreichen Bauarbeiten. Die Inbetriebnahme der dann umfassend modernisierten Verkehrsstationen ist jeweils für das erste Quartal 2027 geplant.

Bahnhof Sonthofen: Mehr Komfort und stufenfreier Zugang

Am Bahnhof Sonthofen werden die Bahnsteige an Gleis 1 sowie Gleis 2/3 vollständig zurück- und neu gebaut. Die neuen Bahnsteige erhalten eine Länge von 245 bzw. 170 Metern und eine Höhe von 76 Zentimetern über Schienenoberkante. 

Zudem erhalten die Bahnsteige neue Dächer und Wetterschutzhäuser. Ein taktiles Leitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen erleichtert künftig die Orientierung. Zudem werden für den barrierefreien Zugang die Personenunterführung einschließlich Treppen und Aufzügen neu gebaut. 

Für den Umbau des Bahnhofs Sonthofen investieren Bund und DB InfraGO AG insgesamt rund 16 Millionen Euro. 

Bahnhof Immenstadt: Moderne Infrastruktur und neue Bahnsteigdächer

Auch am Bahnhof Immenstadt werden die Bahnsteige an Gleis 1 sowie Gleis 2/3 auf einer Länge von 245 bzw. 300 Metern grundlegend erneuert. Die Bahnsteighöhe wird ebenfalls auf 76 Zentimeter über Schienenoberkante angehoben.

Die Reisenden profitieren künftig in Immenstadt von einer modernen Bahnsteigausstattung mit taktilem Leitsystem für blinde und seheingeschränkte Menschen. Zudem entstehen zwei Wetterschutzanlagen und neue Bahnsteigdächer. Darüber hinaus baut die DB InfraGO eine neue Personenunterführung mit Treppenanlagen und Aufzügen, die künftig einen stufenfreien Zugang zu allen Bahnsteigen ermöglichen.

Für die Logistik der Baustelle nutzt die DB, in enger Abstimmung mit der Stadt Immenstadt und den zuständigen Behörden, Flächen am Kleinen Alpsee als Baustelleneinrichtungsfläche. 

Für den Umbau des Bahnhofs investieren Bund und DB InfraGO AG insgesamt rund 23 Millionen Euro. 

Einschränkungen während der Bauzeit

Während der Bauarbeiten kommt es an beiden Bahnhöfen zu temporären Einschränkungen für die Reisenden. Teilweise werden Bahnsteige gesperrt; in einzelnen Bauphasen ist Ersatzverkehr auf der Strecke zwischen Immenstadt und Oberstdorf erforderlich. Die DB informiert rechtzeitig über Fahrplanänderungen und bittet Reisende sowie Anwohner:innen um Verständnis für die Beeinträchtigungen. Informationen zu baubedingten Fahrplanänderungen bei der DB in Bayern finden sich auch auf folgender Internetseite: bauinfos.deutschebahn.com 

 

 

27. Februar 2026, 09:30 Uhr
Kaufbeuren
Rück- und Neubau aller Bahnsteige • Aufzüge und moderne Bahnsteigausstattung • Einschränkungen für die Reisenden während der Bauzeit • Inbetriebnahme des modernisierten Bahnhofs Ende 2026

Am Bahnhof Kaufbeuren startet der barrierefreie Umbau. Bereits seit Ende Februar wird die Logistikfläche für die Baustelle vor Ort vorbereitet. Gemeinsam mit Bund und Freistaat Bayern investiert die DB InfraGO AG rund 31 Millionen Euro in das Modernisierungsprojekt, von dem alle Fahrgäste vor Ort profitieren. Die Inbetriebnahme des dann umfassend modernisierten Bahnhofs ist für Ende 2026 vorgesehen.

Kern des Projekts ist der Rück- und Neubau aller Bahnsteige. Künftig verfügen die Bahnsteige an Gleis 1 über eine Länge von 245 Metern und eine Breite von 2,75 Metern, an Gleis 2/3 über eine Länge von 245 Metern und eine Breite von 7,29 Metern und an Gleis 4 über eine Länge von 170 Metern und eine Breite von 2,75 Metern. Alle Bahnsteige werden künftig eine einheitliche Höhe von 76 Zentimetern über Schienenoberkante haben. Damit wird ein niveaugleicher Einstieg in die Züge ermöglicht. 

Zudem werden die Bahnsteige neu ausgestattet und neue Wetterschutzanlagen sorgen für mehr Komfort bei schlechtem Wetter. Eine moderne Beleuchtung, neue Zuginformationsmonitore sowie ein taktiles Leitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen runden die Baumaßnahmen ab.

Für einen stufenfreien Zugang gibt es künftig drei Aufzüge sowie eine neue Personenunterführung. Ergänzend entstehen zwei zusätzliche geneigte Zugänge zu den Bahnsteigen an Gleis 1 und Gleis 4.

Während der Bauzeit kommt es zu Einschränkungen für die Reisenden. Die bestehende Personenunterführung wird zeitweise gesperrt und durch eine vorübergehende Personenüberführung ersetzt. Zudem sind die Bahnsteige während einzelner Bauphasen nicht durchgehend barrierefrei erreichbar.

Auch bei den Parkmöglichkeiten rund um den Bahnhof gibt es Einschränkungen. Die Parkplätze auf der Nordseite des Bahnhofs dienen während der Bauzeit als Baustelleneinrichtungsfläche. Auch ein Teil des südseitigen Pendlerparkplatzes muss für die Arbeiten gesperrt werden. Fahrgäste werden gebeten, alternative Anreisemöglichkeiten oder umliegende Parkflächen zu prüfen. Die DB bittet Reisende und Anwohner um Verständnis für die temporären Einschränkungen.

 

23. Februar 2026, 11:00 Uhr
Nürnberg
Moderne Ultraweit-Monitore sind besser lesbar und besonders energiesparsam • DB investiert rund 4,3 Millionen Euro

Den Fahrgästen am Nürnberger Hauptbahnhof wird es ab sofort noch einfacher gemacht, gut verständliche Informationen für ihre Reise zu erhalten. Vor Kurzem wurde der letzte neue Info-Monitor an der Station in Betrieb genommen. Neben dem Empfangsgebäude sind nun auch die Personenunterführungen vollständig ausgestattet. An allen drei Zugängen vom Empfangsgebäude zu den Gleisen können sich die Reisenden nun an 200 Zoll großen, besonders gut lesbaren Monitoren informieren. Zudem verfügt jeder Auf- und Abgang sowie die Bahnsteige über moderne Anzeiger. Insgesamt installierte die DB 114 neue Monitore im gesamten Bahnhofsbereich und investierte für den XXL-Austausch der Anzeiger rund 4,3 Millionen Euro.

Die modernen Monitore der neuesten Generation bieten viele Vorteile für die Reisenden: Die großzügigen Ultraweit-Displays sorgen für eine deutlich verbesserte Übersichtlichkeit und Lesbarkeit. Dank hoher Auflösung und optimierter Helligkeit sind die Informationen auch bei schwierigen Lichtverhältnissen gut erkennbar. Zudem arbeiten die Geräte besonders energieeffizient.

Die Fahrgäste sehen auf den neuen Monitoren unter anderem die detaillierte Wagenreihung in Echtzeit, die Liniennummern, die Anschlussverkehre sowie die Abfahrtszeiten. Neu ist ein sogenannter Abfahrtsalarm, der den Fahrgästen mit einem Kreissymbol symbolisiert, dass die Abfahrt unmittelbar bevorsteht.

Weitere Infos zum Programm ZugInformationsMonitor (ZIM) finden sie unter https://www.dbinfrago.com/web/bahnhoefe/bahnhofs-und-stadtentwicklung/Bahnhofsprogramme/Programm-ZugInformationsMonitor-ZIM--11143306

Mit dem abgeschlossenen Rollout der Info-Monitore stärkt die DB die Qualität der Fahrgastinformation in Nürnberg weiter. Ziel ist es, Reisenden jederzeit verlässliche, klare und gut sichtbare Informationen für eine angenehme Reise bereitzustellen.

20. Februar 2026, 10:00 Uhr
München
Haltausfälle und Schienenersatzverkehr ab 25. Februar zur Stabilisierung des Betriebs wegen Geschwindigkeitsreduzierungen • DB InfraGO wird notwendige Instandsetzungsarbeiten voraussichtlich bis 31. März abschließen

Die Züge der von der Bayerischen Regiobahn (BRB) betriebenen Mangfalltalbahn RB 58 (Rosenheim – Holzkirchen – München) halten ab dem 25. Februar bis voraussichtlich 31. März nicht mehr an den Stationen Heufeldmühle und Hinrichssegen. Ausnahme sind die folgenden von vielen Schüler:innen genutzten Züge, die beide Stationen weiterhin anfahren:

Schülerzüge ab Heufeldmühle:Abfahrten in Richtung Rosenheim: 07:04 | 07:38 | 13:04Abfahrten in Richtung Holzkirchen: 07:20 | 13:27 | 13:59

Schülerzüge ab Hinrichssegen:Abfahrten in Richtung Rosenheim: 07:06 | 07:40 | 13:06Abfahrten in Richtung Holzkirchen: 07:18 | 13:25 | 13:57

Für alle anderen Fahrten ist ein Busersatzverkehr zwischen Heufeld und Bruckmühl mit allen Halten im Einsatz. 

Mit den Haltausfällen soll der Betrieb auf der Strecke stabilisiert und ein pünktlicher Bahnverkehr sichergestellt werden. Dies ist notwendig, da die Züge wegen Schäden am Gleis an mehreren Stellen zwischen Bruckmühl und Bad Aibling vorübergehend in verringerter Geschwindigkeit fahren müssen. Da der Streckenabschnitt eingleisig ist, wirken sich die verlängerten Fahrzeiten stark auf die Zuverlässigkeit aus: Züge müssen an den wenigen zweigleisigen Bahnhöfen der Strecke auf die Ankunft des entgegenkommenden Zuges warten, ehe sie ihre Fahrt fortsetzen können. Die verlängerten Fahrzeiten lösen dadurch Kettenreaktionen aus, die Verspätungen auf andere Züge übertragen. Um bis zur Instandsetzung der Gleise trotzdem einen stabilen Betrieb im gewohnten Takt anbieten zu können, haben sich die DB InfraGO, die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) und die Bayerische Regiobahn (BRB) auf den Haltausfall in Hinrichssegen und Heufeldmühle verständigt. 

Die DB InfraGO weiß um die Einschränkungen, die das für die betroffenen Fahrgäste der BRB bedeutet und bedauert die Fahrplanänderungen. Die Vorbereitungen für die notwendigen Instandsetzungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Unter anderem müssen dafür Weichenschwellen maßgefertigt und anschließend eingebaut werden.

DB InfraGO arbeitet mit Hochdruck daran, die bayerische Schieneninfrastruktur in der Fläche zu verbessern. Allein in diesem Jahr wird die DB InfraGO rund 500 Kilometer Gleise und über 200 Weichen in Bayern erneuern. Insgesamt fließen 2026 über vier Milliarden Euro in die Schieneninfrastruktur in Bayern.

 

 

17. Februar 2026, 14:39 Uhr
München

Die DB InfraGO investiert weiter in eine leistungsfähige und zuverlässige Schieneninfrastruktur in Bayern. Nun starten die Arbeiten für die Instandsetzung der Strecke München – Buchloe, auf der seit dem 7. Februar wegen mehrerer Langsamfahrstellen ein geänderter Fahrplan mit längeren Fahrzeiten gilt. Ab dem 23. Februar erneuert die DB InfraGO bis zum 4. März vier Weichen im Bahnhof Geltendorf. Für den zehntägigen Zeitraum der Weichenerneuerung sind zwischen Geltendorf und Grafrath sowie auf der Strecke (Walleshausen –) Geltendorf – Schondorf keine Zugfahrten möglich. Für die Fahrgäste sind ersatzweise Busse unterwegs. Im Bahnhof Geltendorf stehen in dieser Zeit nur zwei Bahnsteiggleise zur Verfügung und zwischen Geltendorf und Kaufering können wegen der baubedingt abgeschalteten Oberleitung nur dieselbetriebene Züge verkehren.

Nach dem Austausch der Weichen entfällt die aktuelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf 20 Stundenkilometer und die Züge können dort wieder mit regulärem Tempo fahren. Die Maßnahme ist somit ein erster wichtiger Schritt zur Stabilisierung des Betriebs und für mehr Zuverlässigkeit auf der Strecke zwischen München und Buchloe. Die DB InfraGO plant aktuell auch die Beseitigung der weiteren Langsamfahrstellen auf der Strecke im Laufe des Jahres.

Änderungen im Regionalverkehr ab dem 23. Februar

Von den Bauarbeiten sind alle über Geltendorf verkehrenden Regionalzuglinien auf unterschiedlichen Abschnitten betroffen. Für Fahrgäste sind mehrere Busersatzverkehrslinien unterwegs. Nachfolgend die Details:

DB Regio: Die Regionalzüge der Linie RB 74 entfallen zwischen München und Geltendorf, die Züge der Linie RE 70 entfallen zwischen Fürstenfeldbruck und Geltendorf. Reisende nutzen alternativ den eingerichteten Express-Ersatzverkehr mit Bus ohne Halt zwischen Geltendorf und Fürstenfeldbruck (Fahrzeit: rund 30 Minuten) sowie zwischen Fürstenfeldbruck und München die S-Bahn-Linie S4 oder die zweistündlich fahrende RE 70. Die Ankünfte und Abfahrten der Busse in Geltendorf sind auf die Züge abgestimmt.

Arverio (RE 72 und RE 96) kann wegen der Bauarbeiten keinen Zugverkehr zwischen Buchloe und München anbieten. Das Unternehmen plant, Expressbusse als Ersatzverkehr ohne weiteren Halt zwischen München Hbf und Buchloe anzubieten. Weitere Ersatzbusverbindungen sollen zwischen München-Pasing und Geltendorf fahren und dort den Anschluss an Züge nach Buchloe herstellen.

Die Züge der Bayerischen Regiobahn (BRB) auf der Linie RB 68 wenden ebenfalls in Geltendorf. Auch hier werden die Fahrgäste gebeten, auf den Ersatzverkehr zwischen Geltendorf und Fürstenfeldbruck auszuweichen. Im Abschnitt Geltendorf – Buchloe werden die regulären Züge der RB 68 durch zusätzliche von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) bei der BRB bestellten Pendelzüge mit Halt in Kaufering ergänzt, um zwischen 5.30 Uhr und 22.30 Uhr einen Stundentakt zu ermöglichen. Für die BRB-Züge der Linie RB 67 ist zwischen Geltendorf und Schondorf ein Ersatzverkehr mit Bussen nötig, am Wochenende 28.02./01.03. gilt dies auch für den Streckenabschnitt Geltendorf – Walleshausen.

Änderungen im S-Bahn-Verkehr

Die S-Bahnen der Linie S4 aus Richtung München wenden bereits in Grafrath. S-Bahn-Fahrgäste haben dort Anschluss vom und zum Busersatzverkehr zwischen Grafrath und Geltendorf. Die Busse fahren dem S-Bahn-Takt entsprechend alle 20 bis 40 Minuten und benötigen für die Strecke rund 25 Minuten. Die Ankünfte und Abfahrten des Ersatzverkehrs in Grafrath sind auf die S-Bahn-Fahrzeiten abgestimmt.

Änderungen im Fernverkehr

Die Züge der ECE-Linie 88 zwischen München und Zürich verkehren nur zwischen Lindau-Reutin und Zürich. Die Halte München Hbf, Buchloe und Memmingen entfallen. Zwischen München und Lindau-Reutin wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, dessen Fahrzeiten in Lindau-Reutin auf die Fernverkehrszüge in und aus Richtung Zürich abgestimmt sind.

Hinweis für Fahrgäste

Aufgrund der Kurzfristigkeit sind die geänderten Fahrpläne aktuell noch nicht für alle Regionalverkehrslinien in der Online-Verbindungsauskunft hinterlegt. Die Verkehrsunternehmen empfehlen den Reisenden daher, ihre individuelle Verbindung kurz vor der Fahrt nochmals in der Online-Reiseauskunft bzw. Apps wie dem DB Navigator zu überprüfen und sich ergänzend auf dem Webseiten der jeweiligen Verkehrsunternehmen zu informieren: www.bahn.de, www.brb.de und www.arverio-by.de/unterwegs-mit-arverio/fahrplanabweichungen.

Unabhängig von der Weichenerneuerung gilt seit dem 7. Februar bis 31. Oktober 2026 ein geänderter Fahrplan zwischen Buchloe und München Hauptbahnhof. Auch diese Anpassungen sind in den Fahrplaninformationen berücksichtigt.

09. Februar 2026, 11:00 Uhr
München
Rückschnitt und Pflege für sicheren Betrieb • Keine Einschränkungen im Bahnverkehr

Die DB InfraGO führt bis Ende Februar Vegetationsarbeiten entlang der Strecke zwischen Bad Tölz und Lenggries durch. Um die Verkehrssicherheit an den Gleisen und öffentlichen Verkehrswegen zu gewährleisten, werden Sträucher zurückgeschnitten und Bäume gefällt. Die Vegetationsarbeiten sorgen für notwendige Schutzabstände und fördern eine gesunde Entwicklung der Vegetation. Die Maßnahmen sind mit den zuständigen Unteren Naturschutzbehörden abgestimmt. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Arbeitslärm nicht zu vermeiden. Die DB bittet die Anwohner:innen um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Der „Aktionsplan Vegetation“ der Deutschen Bahn

Das ganze Jahr über kümmert sich die DB um die naturschutzgerechte Pflege der Gleise und ihrer Umgebung. Dafür gibt es seit einigen Jahren das „Gesamtkonzept Vegetationsmanagement“. Darin ist festgelegt, wie Bäume und Pflanzen entfernt oder zurückgeschnitten werden. Erfolgt dies nicht, könnte der Zugverkehr behindert werden, da die Vegetation beispielsweise Signale verdeckt, die Entwässerung des Gleisbereichs behindert oder zu Strom-Überschlägen an den Oberleitungen führt.

Zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen existiert seit Anfang 2018 der sogenannte „Aktionsplan Vegetation“, um den teilweise massiven Einschränkungen durch Stürme und Unwetter noch stärker entgegenzuwirken. Ziel ist es, die Schienen und Gleisanlagen sturmsicherer zu machen. Dadurch werden Baumstürze bei Sturm oder Starkregen und damit verbundene Streckenausfälle reduziert.

06. Februar 2026, 12:00 Uhr
Nürnberg
DB bündelt bis zum 10. Juli umfangreiches Bauprogramm an der Strecke und an den Bahnhöfen • Fahrgäste bleiben dank eines umfassenden Verkehrskonzepts mobil • Umleitungen im Fern- und Güterverkehr • Ersatzbusse und Kapazitätsverstärkungen für ausfallende Regionalzüge

Die DB InfraGO beginnt mit der Generalsanierung der wichtigen Bahnstrecke Nürnberg – Regensburg. Gerd-Dietrich Bolte, Vorstand für Infrastrukturplanung und -projekte der DB InfraGO, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Ulrich Lange, und der Bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter haben heute Mittag in Neumarkt (Oberpfalz) auf einer der rund 60 Baustelleneinrichtungsflächen das offizielle Startsignal gegeben. In den Abendstunden schaltet das Bauteam die Oberleitungen auf der Strecke ab und die fünfmonatige Bauphase in Form einer Vollsperrung beginnt. Züge des Fern- und Güterverkehrs werden umgeleitet, für die ausfallenden Regionalzüge sind hochwertige Ersatzbusse im Einsatz, zudem werden im Regionalverkehr auf einer alternativen Bahnverbindung von Nürnberg nach Regensburg die Kapazitäten erhöht. Zeitgleich beginnt auch die Generalsanierung der Bahnstrecke Hagen – Wuppertal – Köln in Nordrhein-Westfalen.

Start der Generalsanierung, Gruppenbild vor Baggern
v.l.n.r.: Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und Gerd-Dietrich Bolte, Vorstand für Infrastrukturplanung und -projekte der DB InfraGO.
Start der Generalsanierung, Gruppenbild vor Baggern
Quelle: Deutsche Bahn AG / Thomas Kiewning
v.l.n.r.: Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und Gerd-Dietrich Bolte, Vorstand für Infrastrukturplanung und -projekte der DB InfraGO.

Gerd-Dietrich Bolte, Vorstand für Infrastrukturplanung und -projekte der DB InfraGO: „Mit der Generalsanierung des Bahnkorridors Nürnberg – Regenburg bündeln wir auf einer der wichtigsten Bahnstrecken in Bayern ein ambitioniertes Bauvolumen. Wir erneuern Gleise, Weichen, Leit- und Sicherungstechnik sowie Oberleitung in großem Umfang. Auch die 20 Bahnhöfe entlang der Strecke packen wir an. Fahrgäste können sich hier künftig auf moderne und attraktive Stationen freuen. Für unsere Bauteams und die betroffenen Reisenden werden die kommenden Monate ein Kraftakt. Ich bin mir jedoch sicher: Auch diese Generalsanierung wird sich lohnen! Sie sorgt dafür, dass die Infrastruktur auf unseren hoch belasteten Strecken robuster wird und der Zugverkehr deutlich störungsfreier durch Deutschland rollen kann.“  

Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Heute startet die erste von sieben Korridorsanierung in Bayern. Ich habe mich nach Amtsübergabe sehr für eine Anpassung des Sanierungskonzepts eingesetzt. Denn uns allen ist bewusst, dass die mit den Bauarbeiten einhergehenden Sperrungen den Fahrgästen insbesondere im Nahverkehr, aber auch den Güterverkehrskunden viel Geduld abverlangen. Auch bei den kommenden Sanierungen werden wir die Bedürfnisse der Menschen wieder in den Vordergrund stellen. Das hatte man beim alten Konzept aus dem Auge verloren. Mit den so angepassten Korridorsanierungen insgesamt und dem Start der heutigen Korridorsanierung Nürnberg-Regensburg wird das Schienennetz in Bayern ertüchtigt, um es pünktlicher und zuverlässiger zu machen. Damit der Schienenverkehr den Erwartungen, die die Menschen in unserem Land zurecht an die öffentliche Infrastruktur haben, wieder mehr entspricht.“

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Fahrgäste, Unternehmen und Politik wünschen sich auch in Bayern eine zuverlässigere, modernere und leistungsfähigere Bahn. Mit dem größten Sanierungsprojekt in der jüngeren bayerischen Eisenbahngeschichte starten jetzt auch im Freistaat die Korridorsanierungen. Das ist ein Lackmustest für die weiteren folgenden Großsperrungen der DB dieser Art. Bauarbeiten dieser Dimension sind für alle Beteiligten und Betroffenen maximal herausfordernd. Es muss alles darangesetzt werden, die Belastungen sowohl für die Fahrgäste als auch die Anwohner und die Wirtschaft so gering wie möglich zu halten.“

Hohes Bauvolumen auf der Strecke Nürnberg – Regensburg

Die rund 88 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Regensburg gehört mit über 350 Zügen täglich zu den verkehrsreichsten Strecken in Bayern. Die Strecke ist ein wichtiger Bestandteil der europäischen Verkehrsachse Rhein-Donau und ist gleichzeitig ein überaus wichtiger Baustein der Bahnverkehre von und nach Österreich. Die Strecke gilt als hochbelastet, die Infrastruktur ist teilweise veraltet und sehr störanfällig. Während der Sanierung werden die pünktlichkeitsrelevanten Gewerke wie Gleise und Oberleitungen umfangreich erneuert. Ziel der fünfmonatigen Bauphase ist es, die Bahnstrecke langfristig widerstandsfähiger und stabiler zu machen. Störungen und Verspätungen sollen sich so deutlich reduzieren.

Dafür setzt die DB InfraGO zwischen Nürnberg und Regensburg – nach Abschluss aller Detailplanungen – auf die Erneuerung oder umfassende Instandhaltung von 96 Kilometern Gleise, 74 Weichen und 81 Kilometern Oberleitung inklusive Fahrdraht, Maste, Gründungen und Verstärkerleitung. Für mehr Flexibilität bei Störungen auf der Strecke entstehen zwei zusätzliche Weichenverbindungen (Überleitstellen), eine weitere wird baulich vorbereitet. Hinzu kommt die Sanierung der Bahndämme bei Deining und Pölling sowie einer Brücke bei Burgthann. Die Leit- und Sicherungstechnik wird modernisiert und der Einbau des modernen Zugbeeinflussungssystems ETCS vorbereitet. Die Innenanlagen von acht Stellwerken werden dafür erneuert. Darüber hinaus profitieren die Fahrgäste von attraktiveren Stationen. Die DB modernisiert alle 20 Bahnhöfe zwischen Feucht und Regensburg-Prüfening nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Der barrierefreie Ausbau steht dabei im Fokus.

Infografik
Infografik
Quelle: DB InfraGO

Umfangreiches Busangebot und Umleitungen im Fern- und Güterverkehr

Während der Bauarbeiten vom 6. Februar (21 Uhr) bis 10. Juli ist auf der Strecke kein Zugverkehr möglich. Die Fahrgäste bleiben aber dank eines umfassenden Verkehrskonzepts, das die DB InfraGO gemeinsam mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) und den Eisenbahnverkehrsunternehmen vor Ort erarbeitet hat, mobil. Der Ersatzverkehr umfasst den Korridor zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und Regensburg Hauptbahnhof sowie die Umleiterstrecken Neustadt (Donau) – Regensburg und Landshut – Plattling. Die S-Bahn-Linie S2 von Altdorf nach Nürnberg über Feucht ist von der Sperrung nicht betroffen. Lediglich an Wochenenden nachts fahren auch hier Ersatzbusse.

Für den Nahverkehr ergeben sich umfangreiche Änderungen auf den Linien S3, RE 22, RE 50 und RB 51 zwischen Nürnberg und Regensburg, außerdem auf den Linien RB 17/RE 18 und RE 3. Die Linien werden jeweils mit Ersatzbussen bedient. Zur Hauptverkehrszeit werden Verstärkerbusse eingesetzt. Als Ersatz für Züge im Nahverkehr kommen entlang der gesamten Strecke Nürnberg – Regensburg sowie auf den angrenzenden Umleiterstrecken in Spitzenzeiten über 90 Busse zum Einsatz. Diese verkehren auf acht Linien und legen täglich über 45.000 Kilometer zurück. Der zwischen Nürnberg und Regensburg via Schwandorf verkehrende RE 40 wird verstärkt, ebenso die im Zweistundentakt verbleibenden Züge auf den Linien RB 17 und RE 3. Die genauen An- und Abfahrtszeiten der Züge und Busse sind in den elektronischen Auskunftsmedien enthalten. Fahrgäste können die Fahrten der Ersatzbusse zudem online über eine LiveMap einsehen.

Für die Ersatzverkehre während der Generalsanierungen hat die DB in Abstimmung mit den im Nahverkehr zuständigen Aufgabenträgern einheitliche Qualitätsvorgaben sowie ein konsistentes Erscheinungsbild in der Farbe Verkehrspurpur definiert. Dazu gehören unter anderem neuwertige und barrierefrei zugängliche Fahrzeuge, die über WLAN und digitale Anzeiger für Echtzeitinformationen sowie zum Teil über Toiletten an Bord verfügen. 

Im Fernverkehr wird bis 13. Juni ein Teil der ICE-Züge zwischen Nürnberg und Regensburg über Ingolstadt und die Donautalbahn umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um rund eine Stunde. Zusätzlich wird eine ICE-Fahrt je Tag und Richtung von München über Landshut, Regensburg und Passau nach Wien fahren. Für Reisen zwischen Deutschland und Österreich stehen weiterhin auch die zweistündlichen Züge zwischen München und Wien via Salzburg zur Verfügung. In Regensburg, Passau und Plattling ist das Fernverkehrsangebot in dieser Phase reduziert, in Straubing können keine Fernzüge halten. Ab 14. Juni gibt es wegen des Starts der Generalsanierung Regensburg – Passau weitere Einschränkungen im Fernverkehr zwischen Nürnberg, Regensburg, Passau und Wien. Die Fahrpläne im Fernverkehr sind bereits angepasst.

Hinweis für Redaktionen:

05. Februar 2026, 10:15 Uhr
München
Interimsstation entsteht am südlichen Bahnhofsausgang • Leistungsfähiger Betrieb des Hauptbahnhofs während der nächsten Bauschritte • Weitere Bau-Highlights 2026: Baubeginn für die U9 • Tunnelbau des Großprojekts geht in neue Phase

Die DB InfraGO hat heute den Baufahrplan 2026 für die 2. Stammstrecke vorgestellt. Demnach rückt der Münchner Hauptbahnhof als zentraler Bau- und Verkehrsknotenpunkt in den Fokus. Ab März 2026 beginnt am südlichen Bahnhofsausgang der Bau eines fünfgeschossigen Gebäudes, das ab Mitte 2027 und für die nächsten zehn Jahre zentrale Funktionen des Hauptbahnhofs übernimmt – darunter das Reisezentrum, Schließfächer, das Fundbüro sowie weitere Service- und Betriebsbereiche. Die DB investiert rund 20 Millionen Euro in den Bau.

„Der Interimsbahnhof ist der Schlüssel für alles, was jetzt folgt. Er ist ein vollwertiges Bahnhofsgebäude auf Zeit und hält den Betrieb stabil, während wir den neuen Hauptbahnhof und die 2. Stammstrecke weiterbauen“, sagt Gesamtprojektleiter Kai Kruschinski. 

Interimsbahnhof
Interimsbahnhof
Quelle: DB InfraGO
Interimsbahnhof - Quelle DB InfraGO

Weitere Arbeiten am Hauptbahnhof beinhalten den Abbruch des nördlichen Randbaus des Starnberger Flügelbahnhofs. Zudem wird die bisherige Baugrube am Zentralen Abgang nach Westen erweitert. Dort entsteht das Vorhaltebauwerk für die künftige U-Bahn-Linie U9, die das bestehende U-Bahn-Netz entlasten soll.

Am Hauptbahnhof und am Marienhof entstehen in mehr als 40 Metern Tiefe die künftig tiefsten Stationen Deutschlands. Am Marienhof wurde der tiefste Punkt der Baugrube bereits erreicht. 2026 startet der Bau der endgültigen Station mit den Innenwänden beginnend auf der Bahnsteigebene. Im Spätsommer dieses Jahres wird auch am Hauptbahnhof die maximale Aushubtiefe von 45 Meter erreicht. Anschließend erfolgt auch hier der Stationsausbau von unten nach oben.

Eine neue Phase erreicht das Großprojekt auch beim Tunnelbau. Ab September kommt erstmals eine der großen Tunnelbohrmaschinen zum Einsatz. Sie bohrt den Erkundungs- und Rettungsstollen zwischen Donnersbergerbrücke und Marienhof. Die 178 Meter lange und 700 Tonnen schwere Bohrmaschine wird derzeit bei der Herrenknecht AG in Schwanau gefertigt. Ab Juni wird sie nach München geliefert und am Tunnelportal an der Donnersbergerbrücke aufgebaut. Der maschinelle Vortrieb beginnt im Herbst. Die Maschine liefert wichtige Erkenntnisse zum Baugrund und bereitet so den späteren Bau der beiden Verkehrstunnel optimal vor. Deren Vortrieb ist ab 2028 geplant.

Auch entlang der Strecke gehen die Arbeiten voran. In Laim geht Gleis 2 mit einer neuen Bahnsteigkante in Betrieb. Am Ostbahnhof starten Spezialtiefbauarbeiten für die neue unterirdische Station sowie die Arbeiten für den Ausgangspunkt der vom Osten startenden Tunnelbohrmaschinen. Zudem ist der Baubeginn der Querung an der Berg-am-Laim-Straße vorgesehen.

Mit der 2. Stammstrecke stärken DB, Bund, Freistaat und die Landeshauptstadt München den öffentlichen Nahverkehr. Das Projekt erhöht die Kapazität der S-Bahn, verbessert die Betriebsstabilität und schafft Raum für weiteres Wachstum. Die Inbetriebnahme ist derzeit für den Zeitraum zwischen 2035 und 2037 geplant.

04. Februar 2026, 11:00 Uhr
Mühldorf
Generalsanierungen zwischen Nürnberg und Regensburg sowie Obertraubling und Passau führen zu Fahrplananpassungen im Streckennetz der SOB

Die DB InfraGO modernisiert in diesem Jahr zentrale Schienenkorridore in Bayern. Im Fokus stehen die Generalsanierungen der Strecke Nürnberg – Regensburg (6. Februar 2026 bis 10. Juli 2026) sowie zwischen Obertraubling und Passau (14. Juni 2026 bis 12. Dezember 2026). Ziel der Bauarbeiten ist es, die hochbelasteten Eisenbahnstrecken langfristig stabiler und widerstandsfähiger zu machen. Störungen und damit einhergehende Verspätungen sollen sich so deutlich reduzieren. Da die beiden Strecken für die Generalsanierung gesperrt werden, sind Ersatzbusse im Einsatz. Die Züge des Güter- und Fernverkehrs werden über andere Routen umgeleitet. Auf diesen Strecken muss der Regionalverkehr teilweise auf Fahrten verzichten, daher kommt es zu Fahrplanänderungen auch außerhalb der baubedingt gesperrten Korridore.

Folgende Strecken der Südostbayernbahn (SOB) sind betroffen:

•    Mühldorf – München (RB 40 und RE 4): Die Züge der RB 40 verkehren vom 07.02.2026 bis 12.12.2026 ausschließlich zwischen Mühldorf und München Ost. Nur die Züge des RE 4 fahren weiterhin von und nach München Hauptbahnhof.

•    Mühldorf – Simbach (RB 41): Vom 07.02.2026 bis 12.12.2026 gibt es geänderte Fahrzeiten bei der RB 27265. Der Zug fährt neu um 12.38 Uhr ab Mühldorf und kommt um 13.23 Uhr in Simbach an.

•    Landshut Hbf – Mühldorf – Salzburg Hbf (RB 44 und RB 45): Vom 07.02.2026 bis 12.12.2026 verkehren von Montag bis Samstag keine Züge der RB 45 zwischen Freilassing und Salzburg. Sonntags sowie an gesetzlichen Feiertagen verkehrt die RB 45 bis Salzburg, jedoch ohne Halt in Taxham und Mülln. Die RB 27973 und RB 27981 enden in Freilassing. Die RB 27972 und RB 27980 beginnen in Freilassing.

•    Wasserburg – Grafing (– München) (RB 48)

Vom 07.02.2026 bis 12.12.2026 entfallen die RB 27341 und RB 27346. Die RB 27339 und RB 27344 verkehren dafür täglich. Mehrere Züge beginnen oder enden in Grafing Bahnhof. Die RB 27355 verkehrt zwischen Grafing Bahnhof und Ebersberg nur an Wochenenden und Feiertagen, ab Ebersberg weiterhin täglich.

•    Prien – Aschau (RB 52)

Vom 07.02.2026 bis 12.12.2026 entfallen die RB 27578 und RB 27579. Die RB 27580 und RB 27581 verkehren dafür täglich. Die RB 27584 fährt nur an Wochenenden und Feiertagen. Es gibt eine neue Verbindung: RB 27596 Aschau ab 19:03 Uhr mit Ankunft um 19:17 Uhr in Prien.

•    Neufahrn – Bogen (RB 32): Auf der Linie verkehren die Züge der RB 32 vom 11.07.2026 bis 12.12.2026 nur bis Geiselhöring. Zwischen Geiselhöring und Bogen wird ein Ersatzverkehr (EV) mit Bussen eingerichtet.

Hinweis für die Fahrgäste

Die Südostbayernbahn bittet alle Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren. Aktuelle Informationen und Fahrplandaten sind in der DB-Reiseauskunft, über die App DB Navigator sowie auf den Kanälen der Südostbayernbahn verfügbar.

29. Januar 2026, 12:00 Uhr
München
Im Münchner Werk Steinhausen wird ein Zug via 5G aus der Distanz gesteuert • Deutschlandweit großes Potenzial für schnellere Abläufe bei Rangierfahrten und für stabileren Betrieb • Rollout abhängig von Finanzierung

Erstmals rangiert auf dem Werksgelände in München-Steinhausen eine ferngesteuerte S-Bahn. Der Lokführer bewegt sie von einem Bedienplatz im Gebäude aus. Im Betrieb kann diese Innovation Laufwege ersparen und die Abläufe im Rangierbetrieb beschleunigen. So könnten Fahrzeuge schneller wieder in den Einsatz für Fahrgäste gehen und zu einem verlässlichen Betrieb beitragen.

Die Tests mit einem umgerüsteten Fahrzeug der Baureihe 423 liefern wichtige Grundlagen und Erkenntnisse für die weitere Entwicklung der Technik, für die Zulassung und die Anwendung von Remote Train Operation (RTO) im alltäglichen Rangierbetrieb. Das mögliche Anwendungsfeld ist groß: Deutschlandweit sind rund 400 S-Bahnen der Baureihe 423 im Einsatz und der technische Ansatz wäre auf weitere Baureihen übertragbar.

Die DB hat für die Ausrüstung des Testfahrzeugs mit innovativer Technik des Zugherstellers Alstom und für den führerstandsähnlichen Bedienplatz rund eine Million Euro investiert. Dabei entstand für die notwendige Datenübertragung in Echtzeit außerdem ein eigenes 5G-Campus-Netz.

Demonstration von Remote Train Operation bei der S-Bahn München
Demonstration von Remote Train Operation bei der S-Bahn München
Quelle: Deutsche Bahn AG / Thomas Kiewning
Bei der Demonstration des Testbetriebs von "Remote Train Operation" in München-Steinhausen: DB-Konzernbevollmächtigter und S-Bahn-Chef Heiko Büttner, Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter und DB-Konzernvorstand Regionalverkehr Harmen van Zijderveld

Harmen van Zijderveld, DB-Konzernvorstand Regionalverkehr: „Züge per Fernsteuerung zu rangieren, kann unsere Mitarbeitenden entlasten und die Abläufe in unseren Werken erheblich beschleunigen. In nur vier Monaten haben wir das Testsystem auf die Schiene gebracht: vom lokalen 5G‑Netz bis zum Bedienplatz und der Technik im Zug. Damit beweisen wir, dass technische Innovationen auch mit bestehenden Fahrzeugen realisierbar sind.“

Christian Bernreiter, Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Innovationen wie die ferngesteuerte S-Bahn zeigen, wie Digitalisierung den Bahnverkehr leistungsfähiger und zuverlässiger machen kann. Ich freue mich über das Engagement der S-Bahn München – das geht Hand in Hand mit dem Einsatz des Freistaats für den bayerischen Schienenverkehr. Durch den Test werden hier in München wichtige Grundlagen gelegt und wertvolle Erkenntnisse für einen möglichen Rollout in der Zukunft gewonnen. Mit dieser erstmals in Bayern zum Einsatz kommenden Technologie könnten in Zukunft viele Rangierarbeiten von einem zentralen Arbeitsplatz effizient durchgeführt werden.“

Aymeric Sarrazin, President Digital & Integrated Systems, Alstom: „Diese Technologie bringt den Führerstand zum Betreiber in der Leitzentrale und vereinfacht jede einzelne Bewegung im Depot. Wir schätzen die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn und ihr Vertrauen, diesen ersten Testeinsatz mit uns umzusetzen.“

Demonstration von Remote Train Operation bei der S-Bahn München
Demonstration von Remote Train Operation bei der S-Bahn München
Quelle: Deutsche Bahn AG / Thomas Kiewning
Bei der Demonstration des Testbetriebs von "Remote Train Operation" in München-Steinhausen.

Auf dem Werksgelände in München Steinhausen zählt die S-Bahn täglich rund 350 Rangierbewegungen: Die Fahrzeuge werden zur Reinigung oder in die Werkshalle rangiert und für den Betrieb bereitgestellt. Diese Fahrten könnten künftig über 5G-Verbindungen aus der Ferne gesteuert werden. In Güterbahnhöfen steuern Rangierlokführer:innen Grundfunktionen ihrer Loks schon heute per Funk, während sie selbst an der Spitze eines geschobenen Zuges stehen.

Der Testbetrieb in Steinhausen setzt mit einer umfassenden 5G-basierten Steuerung aus größerer Distanz jetzt aber neue Maßstäbe in Deutschland. Das Fahrzeug lässt sich aus der Ferne nicht nur bewegen, die Mitarbeitenden können auch Türen schließen, die Beleuchtung einschalten oder Warnsignale abgeben. Große Displays zeigen am originalgetreuen Steuerpult Livebilder der Fahrt, während der Zug draußen komplett ferngesteuert fährt. Zusätzlich ist im Rahmen des Testbetriebs eine ortsunabhängige Steuerung per Tablet möglich.

Ob und wann RTO ausgerollt wird, hängt nun von der Finanzierung und eventuellen Fördermitteln für die weitere Entwicklung und Zulassung der Technik ab. Die für RTO benötigten Komponenten sind schon heute auf dem Markt verfügbar, eine Nachrüstung wäre technisch relativ schnell möglich: Finanzierung und Zulassung vorausgesetzt könnte der Rollout in München schon 2028 beginnen – noch vor der Digitalisierung der Infrastruktur.

Das Remote Operation Center ( © ALSTOM SA 2026. Alle Rechte vorbehalten I Flexi Desk I Advanced & Creative Design | ALSTOM™)

Fotos der Demonstration sind in der DB Mediathek abrufbar: https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/8609596

29. Januar 2026, 08:45 Uhr
Rückschnitt und Pflege für sicheren Betrieb • Arbeiten erfolgen in Abstimmung mit den zuständigen Behörden

Die Deutsche Bahn (DB) führt bis Ende Februar Vegetationsarbeiten an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet Lindau durch. Um die Verkehrssicherheit an den Gleisen und öffentlichen Verkehrswegen zu gewährleisten, werden Sträucher zurückgeschnitten, Pflegemaßnahmen durchgeführt und Bäume gefällt. Die Vegetationsarbeiten sorgen für notwendige Schutzabstände und fördern eine gesunde Entwicklung der Vegetation. Die Maßnahmen sind mit dem Landratsamt und der Stadt Lindau abgestimmt.

Die Maßnahmen finden hauptsächlich im Bereich der Ladestraße und des Schützinger Weges statt. Im Zuge der Arbeiten kann es kurzzeitig zu Einschränkungen der Straßen- und Wegenutzung kommen.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Arbeitslärm nicht zu vermeiden. Die DB bittet die Anwohner:innen um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Der „Aktionsplan Vegetation“ der Deutschen Bahn

Das ganze Jahr über kümmert sich die DB um die naturschutzgerechte Pflege der Gleise und ihrer Umgebung. Dafür gibt es seit einigen Jahren das „Gesamtkonzept Vegetationsmanagement“. Darin ist festgelegt, wie Bäume und Pflanzen entfernt oder zurückgeschnitten werden. Erfolgt dies nicht, könnte der Zugverkehr behindert werden, da die Vegetation beispielsweise Signale verdeckt, die Entwässerung des Gleisbereichs behindert oder zu Strom-Überschlägen an den Oberleitungen führt.

Zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen existiert seit Anfang 2018 der sogenannte „Aktionsplan Vegetation“, um den teilweise massiven Einschränkungen durch Stürme und Unwetter noch stärker entgegenzuwirken. Ziel ist es, die Schienen und Gleisanlagen sturmsicherer zu machen. Dadurch werden Baumstürze bei Sturm oder Starkregen und damit verbundene Streckenausfälle reduziert.

29. Januar 2026, 08:45 Uhr
München
Rückschnitt und Pflege für sicheren Betrieb • Keine Einschränkungen im Bahnverkehr

Die Deutsche Bahn (DB) führt bis Ende Februar Vegetationsarbeiten entlang der Strecke Landshut – Freising durch. Um die Verkehrssicherheit an den Gleisen und öffentlichen Verkehrswegen zu gewährleisten, werden Sträucher zurückgeschnitten und Bäume gefällt. Die Vegetationsarbeiten sorgen für notwendige Schutzabstände und fördern eine gesunde Entwicklung der Vegetation.

Die Maßnahmen finden insbesondere in Langenbach statt und erfolgen in Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Gemeinde.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Arbeitslärm nicht zu vermeiden. Die DB bittet die Anwohner:innen um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Der „Aktionsplan Vegetation“ der Deutschen Bahn

Das ganze Jahr über kümmert sich die DB um die naturschutzgerechte Pflege der Gleise und ihrer Umgebung. Dafür gibt es seit einigen Jahren das „Gesamtkonzept Vegetationsmanagement“. Darin ist festgelegt, wie Bäume und Pflanzen entfernt oder zurückgeschnitten werden. Erfolgt dies nicht, könnte der Zugverkehr behindert werden, da die Vegetation beispielsweise Signale verdeckt, die Entwässerung des Gleisbereichs behindert oder zu Strom-Überschlägen an den Oberleitungen führt.

Zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen existiert seit Anfang 2018 der sogenannte „Aktionsplan Vegetation“, um den teilweise massiven Einschränkungen durch Stürme und Unwetter noch stärker entgegenzuwirken. Ziel ist es, die Schienen und Gleisanlagen sturmsicherer zu machen. Dadurch werden Baumstürze bei Sturm oder Starkregen und damit verbundene Streckenausfälle reduziert.

20. Januar 2026, 11:45 Uhr
Marktoberdorf
Barrierefreier Ausbau des Bahnhofs Marktoberdorf mit Inbetriebnahme der Aufzüge jetzt vollständig abgeschlossen • Neuer Haltepunkt Marktoberdorf Nord am Netz • Investitionen von insgesamt rund 16,7 Millionen Euro durch Bund, Freistaat Bayern, DB und Stadt

Im Raum Marktoberdorf sind Ende 2025 zwei wichtige Meilensteine für die umweltfreundliche Mobilität vor Ort erreicht worden. Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der Aufzüge am Bahnhof konnte der dortige barrierefreie Ausbau jetzt vollständig abgeschlossen werden. Zusätzlich ging Mitte Dezember auch die neue Station Marktoberdorf Nord ans Netz. Gemeinsam haben Bund, Freistaat Bayern, Deutsche Bahn und die Stadt Marktoberdorf insgesamt rund 16,7 Millionen Euro in die zukunftsweisenden Bauprojekte investiert. Beim Umbau des Bahnhofs Marktoberdorf wurden seit April 2024 die bestehenden Bahnsteige vollständig zurückgebaut und durch zwei neue, barrierefreie Außenbahnsteige an Gleis 1 und Gleis 3 ersetzt. Fahrgäste erreichen den Bahnsteig an Gleis 1 über einen ebenerdigen Zugang und eine kurze Rampe, während eine neu gebaute Personenunterführung mit Aufzügen den Weg zum Bahnsteig an Gleis 3 erleichtert. Für einen erhöhten Komfort bei jedem Wetter sorgen neue Überdachungen und Wetterschutzeinrichtungen am Bahnhof. Ergänzend sind neue Sitzgelegenheiten, eine verbesserte Beleuchtung sowie ein modernes Informations- und Wegeleitsystem entstanden, das die Orientierung und Information am Bahnhof erheblich erleichtert. Ganz neu gebaut wurde der Haltepunkt Marktoberdorf Nord. Bereits seit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember halten dort mindestens stündlich Regionalzüge aus und in Richtung München und Augsburg. Die DB InfraGO errichtete die Station in nur rund sechs Monaten Bauzeit. Über Rampen ist der Haltepunkt ebenfalls barrierefrei nutzbar. In den nächsten Wochen folgen noch Restarbeiten vor Ort. Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Heute ist ein Tag des Feierns für die Stadt Marktoberdorf und die gesamte Region: Die Verkehrsstation Marktoberdorf wurde vollständig barrierefrei umgestaltet und somit fit für die Zukunft gemacht. Hier können nun Systemkreuzungen der Züge mit gleichzeitiger Einfahrt stattfinden, um den neuen zusätzlichen Halt in Markoberdorf Nord und einen zuverlässigen Stundentakt auf der gesamten Relation Buchloe – Füssen zu ermöglichen.“ Bayerns Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, vor Ort vertreten von Amtschef Dr. Thomas Gruber: „Unser Ziel ist eine Mobilität, die niemanden ausschließt. Mit der offiziellen Inbetriebnahme des nunmehr barrierefreien Bahnhofs in Marktoberdorf gehen wir heute wieder einen wichtigen Schritt. Um den Ausbau barrierefreier Stationen voranzutreiben, stellt der Freistaat freiwillig jährlich bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung. Mit Erfolg: Mittlerweile können rund 82 Prozent der Fahrgäste ohne bauliche Hindernisse an Bahnhöfen reisen.“Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern: „Wir möchten, dass mehr Menschen Bahn fahren. Dafür machen wir unsere Bahnhöfe attraktiver und komfortabler – so auch in Marktoberdorf. Ob im Rollstuhl, mit Kinderwagen oder Fahrrad: Der Bahnhof ist nun für alle gleichermaßen nutzbar. Zusätzlich ist mit dem Haltepunkt Marktoberdorf Nord noch ein weiterer Zugang zur umweltfreundlichen Schiene entstanden – ein Gewinn für die gesamte Region.“Dr. Wolfgang Hell, Erster Bürgermeister der Stadt Marktoberdorf: „Gemeinsam mit dem im Bau befindlichen Busbahnhof und Park&Ride für Radfahrer und PKW haben wir dann eine zukunftsweisende ‚Mobilitätsdrehscheibe‘.“

Eröffnung barrierfrei ausgebauter Bahnhof Marktoberdorf
Eröffneten symbolischen den barrierefrei ausgebauten Bahnhof Marktoberdorf (von hinten links.): Dr. Thomas Gruber (Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr), Bernhard Pohl (Mitglied des Bayerischen Landtags), Stephan Stracke (Mitglied des Bundestages), Ulrich Lange (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr), Andreas Kaufmann (Mitglied des Bayerischen Landtags), Heiko Büttner (DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern), Dr. Wolfgang Hell (Erster Bürgermeister der Stadt Marktoberdorf), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Ostallgäu) sowie Waltraud Joa (vorne, Behindertenbeauftragte der Stadt Marktoberdorf).
Eröffnung barrierfrei ausgebauter Bahnhof Marktoberdorf
Quelle: Deutsche Bahn / Kathrin Kratzer

Eröffneten symbolischen den barrierefrei ausgebauten Bahnhof Marktoberdorf (von hinten links.): Dr. Thomas Gruber (Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr), Bernhard Pohl (Mitglied des Bayerischen Landtags), Stephan Stracke (Mitglied des Bundestages), Ulrich Lange (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr), Andreas Kaufmann (Mitglied des Bayerischen Landtags), Heiko Büttner (DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern), Dr. Wolfgang Hell (Erster Bürgermeister der Stadt Marktoberdorf), Maria Rita Zinnecker (Landrätin Ostallgäu) sowie Waltraud Joa (vorne, Behindertenbeauftragte der Stadt Marktoberdorf).

19. Januar 2026, 12:00 Uhr
Dillingen
Aufzüge, eine moderne Bahnsteigausstattung sowie neue Informations- und Wegeleitsysteme sorgen für mehr Komfort für die Fahrgäste • Bund, Freistaat, DB und Stadt investierten rund 21,5 Millionen Euro

Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Dillingen ist Ende 2025 bis auf wenige Restarbeiten erfolgreich abgeschlossen worden. Mit der Fertigstellung steht den Reisenden ein rundum modernisierter und vollständig barrierefreier Bahnhof zur Verfügung. Insgesamt wurden rund 21,5 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes, des Freistaats Bayern, der Stadt Dillingen und der Deutschen Bahn investiert.Im Rahmen der umfassenden Modernisierung hat die DB sowohl den Haus- als auch den Mittelbahnsteig komplett neu gebaut und erhöht. Die Bahnsteige sind über die neue Personenunterführung dank moderner Aufzüge barrierefrei erreichbar. Auch können die Fahrgäste nun stufenfrei in die Züge einsteigen. Ein taktiles Blindenleitsystem erleichtert sehbehinderten Menschen die Orientierung. Diese zeitgemäße Bahnsteigausstattung mit einem neuen Informations- und Wegeleitsystem sowie einer Überdachung am Bahnsteig 2/3 und einem Wetterschutzhaus am Bahnsteig 1 erhöht den Komfort und die Sicherheit bei jedem Wetter.Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Der vollständig barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Dillingen zeigt, was bewegt werden kann, wenn alle Akteure trotz der vielen Unabwägbarkeiten und Verzögerungen gemeinsam anpacken. Der Bund hat dieses Vorhaben mit 13,8 Mio. Euro im Rahmen der Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen gefördert und ermöglicht damit für viele Menschen in Dillingen mehr Selbstständigkeit und Komfort“.Bayerns Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, vor Ort vertreten von Alexander Bonfig, Abteilungsleiter Schienen- und Luftverkehr: „Barrierefreiheit an Bahnhöfen ist ein zentrales Anliegen des Freistaats. Um wie hier in Dillingen das Tempo deutlich zu erhöhen, beteiligen wir uns deshalb freiwillig finanziell am Ausbau und stellen dafür jährlich bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung. Damit schaffen wir mehr Barrierefreiheit in Bayern und einen attraktiven Bahnverkehr für alle.“Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern: „Wir möchten, dass mehr Menschen Bahn fahren. Dafür machen wir unsere Bahnhöfe attraktiver und komfortabler – so auch in Dillingen. Ob im Rollstuhl, mit Kinderwagen oder Fahrrad: Der Bahnhof ist nun für alle gleichermaßen nutzbar – ein großer Gewinn für die gesamte Region.“Frank Kunz, Oberbürgermeister der Stadt Dillingen: „Für Dillingen als ‚Stadt der Caritas‘ ist es eine gute Nachricht, dass der schon lange von Stadt und Bürgerschaft geforderte barrierefreie Ausbau nun abgeschlossen werden konnte. Mit Überzeugung hat sich die Stadt an den Kosten beteiligt und auf diese Weise den Durchstich von der Gleismitte in Richtung Norden ermöglicht. Danken möchten wir ausdrücklich dem Parlamentarischen Staatssekretär, unserem MdB Ulrich Lange, der sich mit großem Einsatz und Erfolg für die Umsetzung und Finanzierung dieser Maßnahme stark gemacht hat. Nachdem dieser Meilenstein nun erreicht ist, erwarten wir jetzt mit Interesse die Planungen der Bahn für die Aufwertung des Dillinger Bahnhofs im angekündigten ‚Programm Zukunftsbahnhöfe‘.“  

13. Januar 2026, 12:45 Uhr
München
Weniger Störungen, schnellere Züge: 19-Millionen-Investition nach einem Jahr Bauzeit erfolgreich beendet • Stellwerk verbessert Bahnverkehr zwischen Ingolstadt und München

Die Deutsche Bahn (DB) hat gestern ein neues Elektronisches Stellwerk in Reichertshausen erfolgreich in Betrieb genommen und zudem die Leit- und Sicherungstechnik auf der Strecke zwischen München und Ingolstadt grundlegend modernisiert. Das neue Stellwerk ersetzt ein Relaisstellwerk aus dem Jahr 1986 und wird aus der Betriebszentrale (BZ) München gesteuert.

„Die Fahrgäste profitieren doppelt vom neuen Stellwerk: Die neue Technik sorgt für weniger Störungen und schafft die Voraussetzung zur Erhöhung der Streckengeschwindigkeit und somit schnellere Reisezeiten zwischen München und Ingolstadt”, sagt Merdan Dursun, Projektleiter bei der Deutschen Bahn. 

Im Zuge des Projekts wurden Signale, Kabelanlagen, Weichenantriebe sowie die Telekommunikations- und Stromversorgung erneuert. Zudem wurde die Linienzugbeeinflussung erweitert – das ist die technische Voraussetzung, um die zulässige Geschwindigkeit zwischen Petershausen und Rohrbach von 160 auf 190 km/h anzuheben. Ergänzend ist vorgesehen, die Notstromversorgung aus der Oberleitung über eine Netzersatzanlage zu sichern. Dadurch kann der Betrieb weiterhin aufrechterhalten werden, selbst wenn die Stromversorgung aus dem öffentlichen Netz abbrechen sollte.

Bund und DB haben rund 19 Millionen Euro in das Projekt investiert. Die Bauzeit betrug knapp ein Jahr. Nach der Inbetriebnahme folgen noch letzte Rest- und Rückbauarbeiten.

09. Januar 2026, 11:00 Uhr
Einschränkungen auf der Stammstrecke an Wochenenden und nachts • S8: Ersatzverkehr an vier Wochenenden auf dem Linienast zum Flughafen

Dieses Jahr stehen wieder zahlreiche Bauarbeiten im Münchner S-Bahn-Netz an. Los geht es Mitte Januar an Wochenenden und in Nächten. Betroffen sind insbesondere die Stammstrecke und die S8 zwischen Ostbahnhof und Johanneskirchen.

Stammstrecke: Weniger S-Bahnen sowie Ersatzverkehr zwischen Pasing und Donnersbergerbrücke in mehreren Nächten zwischen 13. Januar und 13. Februar

DB InfraGO baut im Bereich Laim für die 2. Stammstrecke unter anderem an Oberleitungen und Gleisen und führt Sondierungsarbeiten durch. In den nachfolgenden Nächten besteht daher jeweils von 22:20 Uhr bis 5 Uhr Busersatzverkehr zwischen Pasing und Donnersbergerbrücke und es fahren weniger Linien durch die übrige Stammstrecke.

  • S1: Fährt nur zwischen Freising/Flughafen und Moosach (U3).
  • S2: Fährt nur zwischen Altomünster/Petershausen und Heimeranplatz (U4/U5) im Halbstundentakt sowie zwischen Erding und Hackerbrücke.
  • S3: Fährt nur zwischen Mammendorf und Pasing sowie zwischen Donnersbergerbrücke und Holzkirchen.
  • S4: Fährt nur zwischen Geltendorf und Pasing.
  • S5: Fährt nur zwischen Kreuzstraße und Ostbahnhof.
  • S6: Fährt nur zwischen Tutzing und Pasing sowie zwischen Ostbahnhof und Ebersberg.
  • S7: Fährt regulär.
  • S8: Fährt nur zwischen Herrsching und Pasing sowie zwischen Donnersbergerbrücke und Flughafen.

Hinweis: Bereits in der Nacht 12./13. Januar kommt es ab 21:15 Uhr zu Ersatzverkehr zwischen Ostbahnhof und Trudering und es fahren weniger S-Bahnen durch die Stammstrecke.

Stammstrecke: Weniger S-Bahnen sowie Ersatzverkehr zwischen Ostbahnhof und Trudering an den drei Wochenenden zwischen 24. Januar und 8. Februar

Wegen Arbeiten für die 2. Stammstrecke am Ostbahnhof kommt es an den drei Wochenenden zwischen 24. Januar und 8. Februar zu Einschränkungen im S-Bahnverkehr. Samstags und sonntags sind von jeweils 4 bis 16 Uhr weniger Linien in der Stammstrecke unterwegs und zwischen Ostbahnhof und Trudering besteht Ersatzverkehr. Die S6 Tutzing wird mit der S8 Flughafen verbunden und verkehrt als einzige durchgehende Linie durch die gesamte Stammstrecke. Die S7 ist nicht betroffen und verkehrt wie gewohnt. Die Details je Linie:

  • S1: Beginnt/endet am Hauptbahnhof ohne Halt an der Hackerbrücke.
  • S2: Fährt nur zwischen Altomünster/Petershausen und Isartor sowie zwischen Ostbahnhof und Erding (ohne Halt in Leuchtenbergring und Berg am Laim).
  • S3: Fährt nur zwischen Mammendorf und Pasing sowie zwischen Giesing (U2) und Holzkirchen.
  • S4: Fährt nur zwischen Geltendorf und Heimeranplatz (U4/U5).
  • S5: Fährt nur zwischen Kreuzstraße und Giesing (U2).
  • S6/S8: Der Westast der S6 wird mit dem Ostast der S8 verbunden, sodass eine durchgehende S-Bahn-Linie Tutzing – Flughafen entsteht. Die S6 aus Ebersberg endet in Trudering; zwischen Trudering und Ostbahnhof besteht Busersatzverkehr. Die S8 aus Herrsching endet in Pasing.
  • S7: Fährt regulär.

Fahrgäste können neben den verkehrenden S-Bahn-Linien je nach Fahrtabschnitt alternativ auch die U-Bahn bzw. die Regionalzüge nutzen. Die jeweils schnellste Verbindung ans Ziel finden Reisende mit der Fahrplanauskunft in den Apps, im Internet oder am Automaten. Dort sind alle Fahrplanänderungen enthalten.

S8: Ersatzverkehr Johanneskirchen–Ostbahnhof an vier Wochenenden

An den Wochenenden 16. bis 19. Januar, 27. Februar bis 2. März, 6. bis 8. März sowie 13. bis 16. März finden zwischen Leuchtenbergring und Daglfing im Rahmen des Projekts 2. Stammstrecke Arbeiten an den Oberleitungen und Gleisen sowie Sondierungsarbeiten statt. Jeweils durchgehend von Freitag, 22:30 Uhr bis Montag, 4:30 Uhr (Ausnahme: am dritten Wochenende nur bis Sonntag, 8. März, 21:15 Uhr) besteht Busersatzverkehr zwischen Ostbahnhof und Johanneskirchen im 20-Minuten-Takt. Reisende zum Flughafen nutzen die S1.

Informationen im Internet

Neben den oben genannten Einschränkungen gibt es auf der Stammstrecke und in den Außenbereichen weitere Baustellen, insbesondere nachts. Details zu allen Bauarbeiten im S-Bahn-Netz gibt es unter s-bahn-muenchen.de/baustellen. Die jeweils schnellste Verbindung ans Ziel finden Reisende mit der Fahrplanauskunft in den Apps, im Internet oder am Automaten. Dort sind alle Fahrplanänderungen enthalten. Für Fragen steht der Kundendialog der S-Bahn München täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.

23. Dezember 2025, 10:37 Uhr
München
Zusätzliche Züge und Extrahalt an der Station „Kainzenbad“

Zu den Skisprungwettbewerben in Garmisch-Partenkirchen bietet DB Regio Bayern allen Wintersportbegeisterten eine verlässliche An- und Rückreise. Insgesamt 46 Regionalzüge aus Richtung München und Innsbruck werden am Mittwoch, 31. Dezember 2025, und am Donnerstag, 1. Januar 2026, einen Extrahalt an der Station „Kainzenbad“ einlegen. Von diesem Haltepunkt aus erreichen Skisprungfans in nur wenigen Gehminuten das Skistadion.

Darüber hinaus setzt DB Regio Bayern am 1. Januar 2026 einen zusätzlichen Zug ab München zum Neujahrsskispringen ein. Abfahrt in München Hbf ist um 10.10 Uhr, die Ankunft am Haltepunkt „Kainzenbad“ erfolgt um 11.38 Uhr. Für die Rückfahrt steht nach der Veranstaltung zusätzlich eine Zuggarnitur bereit, die bei Bedarf entsprechend flexibel eingesetzt werden kann. Die zusätzlichen Züge sowie der Halt am „Kainzenbad“ wurden von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern im Auftrag des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert, bei DB Regio Bayern bestellt. 

Neben dem Deutschlandticket bietet sich am 31.12.2025 auch das Regio-Ticket Werdenfels für die preisgünstige Anreise zum Skispringen an. Für 31 Euro pro Person und 10 Euro je Mitfahrer:in (max. 4) können neben den Regionalzügen der Werdenfelsbahn auch alle S-Bahnen des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) genutzt werden. Zum 01.01.2026 tritt der Landkreis Garmisch-Partenkirchen dem MVV bei, somit können dann neben dem Deutschlandticket auch die entsprechenden MVV-Tickets (z.B. die Tageskarte für die Zonen M-11: Single 28,60 Euro / Gruppe 40,10 Euro) zur An- und Abreise genutzt werden. Das RegioTicket Werdenfels kann für Fahrten, welche komplett innerhalb des MVV-Bereiches erfolgen, nicht mehr genutzt werden.

Reisende aus ganz Bayern können auch kostengünstig mit dem Bayern-Ticket anreisen. Damit können bis zu fünf Personen einen ganzen Tag lang in allen bayerischen Regionalzügen fahren. Einzelreisende fahren für 34 Euro, je Mitfahrer:in (max. 4) sind es 10 Euro. Fahrten im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) und in anderen bayerischen Verbünden sind inklusive.

Am 2. und am 5. Januar gilt bei der Werdenfelsbahn grundsätzlich der Samstagsfahrplan, um mehr Angebot für den touristischen Ausflugsverkehr zu bieten. Weitere Informationen zum Fahrplan und zu den Ticketangeboten gibt es unter www.bahn.de/bayern.

19. Dezember 2025, 12:36 Uhr
München
Bahnsteig A (stadtauswärts) wieder barrierefrei erreichbar • Bahnsteig B (stadteinwärts) bleibt vorerst nur über Treppen zugänglich

Die Deutsche Bahn (DB) hat heute einen neuen Aufzug am Bahnsteig A in Laim in Betrieb genommen. Dadurch ist der Bahnhof für Fahrgäste, die stadtauswärts fahren, wieder barrierefrei zugänglich. Der Aufzug befindet sich in der weiterhin im Bau befindlichen Umweltverbundröhre (UVR) – das ist der neue Tunnel unter den Gleisen, der als Unterführung für den ÖPNV sowie Fußgänger und Radfahrer dienen wird.

Neuer Aufzug in der Station München-Laim
Der neue Aufzug an der S-Bahn-Station München-Laim ist in Betrieb.

Die DB weist Fahrgäste daraufhin, dass in der UVR noch kein Treppenaufgang vorhanden ist. Beide Bahnsteige – A (stadtauswärts) und B (stadteinwärts) – sind aber wie gewohnt über die Treppenhäuser in der Laimer Fußgängerunterführung erreichbar. Fahrgäste werden vor Ort mit Schildern über die Wegeführung informiert.

Weiterhin nicht barrierefrei erreichbar ist Bahnsteig B (stadteinwärts). Fahrgästen mit Mobilitätseinschränkungen empfiehlt die DB, für barrierefreie Umstiege die Angebote der MVG in Richtung Pasing zu nutzen.

Die DB InfraGO baut den Bahnhof Laim im Zuge des Großprojekts 2. Stammstrecke umfassend aus. Ziel ist es, die Kapazität für S-Bahn-Verbindungen zu erhöhen, die Barrierefreiheit zu verbessern und die Umsteigemöglichkeiten für Fahrgäste zu optimieren.

16. Dezember 2025, 13:45 Uhr
Augsburg
Erkundungskampagne mit 260 Bohrungen bis Frühjahr 2026 • Wichtige Grundlage für den Bau von Tunneln, Brücken und Gleisen

Die Deutsche Bahn (DB) hat die erste große Erkundungskampagne für das Bahnprojekt Ulm–Augsburg gestartet. Seit dem 21. November 2025 laufen die ersten Probebohrungen. Bis April/ Mai 2026 untersuchen Spezialist:innen an rund 260 Stellen zwischen Ulm und Augsburg den Untergrund – teilweise bis in 80 Meter Tiefe. Zum Vergleich: Das entspricht der halben Höhe des Ulmer Münsters.

Probebohrung bei Adelsried
Probebohrung bei Adelsried
Quelle: Jakob Neumann/ DB InfraGO
Probebohrung bei Adelsried Foto Jakob Neumann/ DB InfraGO

„Mit der Erkundungskampagne blicken wir erstmals tief unter die Oberfläche – und gewinnen Daten, auf die wir uns verlassen können. Sie sind die Basis dafür, um Tunnel, Brücken und Gleise sicher zu planen und unsere Kostenprognose zu festigen“, sagt Maximilian Friedl, Leiter Projektsteuerung beim Bahnprojekt Ulm–Augsburg.

Die meisten Bohrungen reichen zehn bis 30 Meter tief, Tiefenbohrungen dauern mehrere Tage. Zusätzlich entstehen rund 50 Grundwassermessstellen, die ein dauerhaftes Grundwassermonitoring ermöglichen – bis über die Inbetriebnahme der künftigen Neubaustrecke hinaus. Die Standorte wurden so gewählt, dass sie umweltverträglich, gut zugänglich und ohne aufwändige Genehmigungen umsetzbar sind. Liegen die Bohrpunkte außerhalb von Ortschaften, entsteht kein zusätzlicher Lärm für Anwohner:innen. Bei innerstädtischen Bohrpunkten finden die Arbeiten tagsüber statt, um die  Beeinträchtigung der Anwohner:innen gering zu halten. Viele Bohrpunkte liegen auf Bahn-Geländen.

Die Leistungen der Baugrundgutachter und des Bohrunternehmens wurden EU-weit ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielten drei Ingenieurbüros aus Deutschland und Österreich. Das Bohrunternehmen stammt aus der Region, vier moderne Bohrgeräte sind bereits im Einsatz.

Die Probebohrungen sind der Auftakt zu einem mehrstufigen Untersuchungsprogramm: Ab Ende 2027 sollen in einem zweiten Abschnitt rund 1.300 weitere Bohrpunkte folgen, ergänzt durch zusätzliche Messstellen.

Zum Bahnprojekt Ulm–Augsburg

Die 170 Jahre alte Strecke zwischen Ulm und Augsburg ist Teil der wichtigen europäischen Ost-West-Verbindung von Paris nach Budapest und der letzte Abschnitt zwischen Stuttgart und München, der noch nicht als Schnellfahrstrecke ausgebaut ist. Die geplante zweigleisige Neu- und Ausbaustrecke soll die Fahrzeit zwischen beiden Städten von aktuell 40 auf bis zu 26 Minuten verkürzen, einen neuen Regionalzughalt in Zusmarshausen ermöglichen und den Nahverkehr in der Region stärken. Die Strecke wird künftig sowohl vom Fern- als auch vom Güterverkehr genutzt. Der Bundestag soll sich 2026 mit dem Projekt befassen.

Weitere Informationen: www.ulm-augsburg.de

Hinweis an die Redaktionen: Das Bahnprojekt Ulm-Augsburg hat hier ein Video zu den Bohrungen veröffentlicht: https://youtu.be/-nyKrjJwUYA 

16. Dezember 2025, 13:30 Uhr
Deggendorf
Elektronisches Stellwerk ersetzt Relaistechnik • Mehr Qualität im Zugbetrieb • Bund und DB investierten rund 17,5 Millionen Euro

Zum Fahrplanwechsel hat die DB InfraGO das neue elektronische Stellwerk (ESTW) in Deggendorf in Betrieb genommen. Die DB InfraGO modernisiert die Bahninfrastruktur in Bayern mit Hochdruck, um die Pünktlichkeit und Qualität im Zugbetrieb nachhaltig zu verbessern.

An der Bahnstrecke Landshut–Bayrisch Eisenstein können nun mithilfe der modernen Technik die Züge im Bahnhof Deggendorf aus der Ferne vom zentralen Bedienplatz des elektronischen Stellwerks in Landau (Isar) überwacht und gesteuert werden. Das ESTW ersetzt die bisherige Relaistechnik im Bahnhof Deggendorf und sorgt für eine effizientere Steuerung des Zugbetriebs und pünktlichere Züge. Die Züge können nun flexibel über 25 mögliche Zugfahrstraßen im Deggendorfer Hauptbahnhof geleitet werden. Bund und Deutsche Bahn (DB) investierten in die Modernisierung rund 17,5 Millionen Euro.

Für den Betrieb des elektronischen Stellwerks in Deggendorf wurde ein Technikmodulgebäude im Hauptbahnhof Deggendorf gebaut, in dem die signaltechnischen Sicherungsanlagen und Kommunikationsverbindungen untergebracht sind. Das Projektteam errichtete außerdem 19 Signale, 29 Achszähleinrichtungen für die Gleisfreimeldetechnik und verlegte rund 27 Kilometer Signalkabel im Kabelführungssystem für die Sicherung des Zugbetriebs im Bahnhof Deggendorf und entlang der angrenzenden Strecken.

Mit der Inbetriebnahme des modernen elektronischen Stellwerks wurde eine zeitgemäße Sicherungsanlage im Bahnhof Deggendorf geschaffen, die zukünftig weitere Optimierungsmöglichkeiten für Gleisverlängerungen und Spurplananpassungen zulässt.

16. Dezember 2025, 12:30 Uhr
München
Sperrung vom 7. Januar bis 2. März 2026 • Grund sind Arbeiten für die Grundwasserwanne und Leitungsverlegungen

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert die Eisenbahnüberführung über die Dachauer Straße in Moosach umfassend. Für die nächsten Bauschritte muss der Fuß- und Radweg vom 7. Januar bis 2. März 2026 nochmals vollständig gesperrt werden. Die Sperrung ist notwendig, weil die DB weitere Bauteile für die Grundwasserwanne herstellt und parallel die Stadtwerke München Leitungen verlegen müssen. Beides sind zentrale Voraussetzungen für den späteren Ausbau der Unterführung und können nur in einem kurzen, koordinierten Zeitraum durchgeführt werden.

Umleitungen während der Sperrung

Für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende stehen während der Sperrung folgende Alternativrouten zur Verfügung:

  • Westlich: Unterführung am Bahnhof Moosach (Rad schiebend)
  • Östlich: Unterführung Liegnitzer Straße (für Radfahrende befahrbar)

Alle angrenzenden Häuser bleiben während der gesamten Sperrzeit erreichbar.

Nach aktuellem Stand wird die Unterführung ab dem 3. März 2026 wieder wie gewohnt für den Fuß- und Radverkehr geöffnet sein. Kurzfristige Anpassungen im Bauablauf lassen sich jedoch bei einem Projekt dieser Größenordnung sowie aufgrund der unklaren Witterungsverhältnisse im Bauzeitraum nicht vollständig ausschließen.

Die DB und die Landeshauptstadt München gestalten den gesamten Kreuzungsbereich an der Dachauer Straße bis Ende 2026 neu. Dafür wird die Straße tiefergelegt, um die Durchfahrtshöhe für Fahrzeuge zu erhöhen. Die bestehende, ursprünglich 1907 errichtete Brücke wird verlängert, und die Unterführung verbreitert. Künftig werden getrennte Geh- und Radwege sowie eine bis unter die Brücke reichende Abbiegespur möglich sein.

Aufgrund des Umfangs der Baumaßnahmen bleibt die Dachauer Straße zwischen der Breslauer Straße und der Gröbenzeller/ Moosburger Straße bis Ende 2026 für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Die DB und die Landeshauptstadt München investieren gemeinsam 13 Millionen Euro in das Projekt. Die Maßnahme wird durch die Europäische Union kofinanziert und ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms der Deutschen Bahn.

15. Dezember 2025, 13:00 Uhr
Mühldorf
Zugverkehr per Mausklick auf der Bahnstrecke München–Mühldorf: Zwei neue Anlagen ersetzen mechanische Stellwerke in Hörlkofen und Thann-Matzbach • Dank neuer Leit- und Sicherungstechnik mehr Flexibilität im Zugbetrieb • Bund und DB investierten rund 50 Millionen Euro • Bis 2027 werden zwei weitere Stellwerke an der Strecke modernisiert

Die DB InfraGO hat mit der Inbetriebnahme der zwei neuen Elektronischen Stellwerke (ESTW) in Hörlkofen und Thann-Matzbach einen bedeutenden Fortschritt für einen stabileren und verlässlicheren Zugverkehr in Südostbayern erzielt. Die täglich rund 100 Züge zwischen Markt Schwaben und Dorfen auf der stark frequentierten Bahnstrecke München–Mühldorf werden nunmehr aus dem Stellwerk in Dorfen per Mausklick gesteuert. Dabei ermöglichen die ESTW nicht nur eine flexiblere und effizientere Leitung des Zugbetriebs sowie pünktlichere Fahrten auf der eingleisigen Strecke. Auch die Instandhaltung wird vereinfacht und Stellwerkspersonale können effizienter eingesetzt werden. Die moderne Technik ersetzt zwei mechanische Stellwerke aus den Jahren 1899 und 1958. Bund und DB investierten rund 50 Millionen Euro in die Modernisierung der Infrastruktur. Bis 2027 stehen zwei weitere Stellwerke auf der Strecke zur Modernisierung an. Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Die Modernisierung der Stellwerke stellt einen wichtigen Schritt für die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Schiene in Südostbayern dar. Um das Schienennetz des Bundes in Schuss zu halten, stellt der Bund für 2025 etwa 10,57 Milliarden Euro für Ersatzinvestitionen bereit, für das Jahr 2026 sind es sogar etwa 11,46 Milliarden Euro. Damit werden auch die Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität für die Erleichterung des Alltags der Bürgerinnen und Bürger nutzbar gemacht.“ Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern: „Die Verbindung zwischen München und Mühldorf gehört zu den bedeutendsten Pendlerstrecken im südbayerischen Raum. Mit dem Start der neuen Elektronischen Stellwerke stellen wir die Signale auf Zukunft. Denn nur mit einer modernen Schieneninfrastruktur schaffen wir die Voraussetzung für eine bessere und zukunftsfähige Bahn. Daher investieren wir auch im kommenden Jahr massiv in neue Gleise, Weichen und Stellwerke.“ Mehr Qualität und mehr Pünktlichkeit: Ab 2027 sind alle Stellwerke zwischen München und Mühldorf modernisiert Das Projektteam der DB InfraGO errichtete für die Inbetriebnahme der neuen Stellwerke 50 neue Signale, erneuerte vier Weichen und modernisierte sieben Bahnübergänge. Das Projekt wurde inklusive Planung und der achtmonatigen Bauzeit innerhalb von etwas mehr als zwei Jahren umgesetzt. Derzeit laufen die Arbeiten für den Ersatz der zwei Stellwerke in Schwindegg und Heldenstein auf Hochtouren. Dort entstehen ebenfalls neue elektronische Stellwerke. In diesem Zusammenhang werden auch die bestehenden Stellwerke in Markt Schwaben, Dorfen und Ampfing modernisiert und an die neue Stellwerkstechnik angepasst. Bis Anfang 2027 ersetzt die DB InfraGO damit die letzten mechanischen Stellwerke auf der Bahnverbindung München–Mühldorf. Mit der Erneuerung der Stellwerke wird ein wichtiger Baustein für die Modernisierung der Strecke umgesetzt und die bauliche Voraussetzung für einen späteren Ausbau geschaffen. Die Planungen für die Elektrifizierung und den zweigleisigen Ausbau der Strecke München–Mühldorf–Freilassing/Burghausen (ABS 38) schreiten voran. Aktuell befinden sich zwölf von 16 Planfeststellungsabschnitten im Genehmigungsverfahren. Mehr Infos zum Projekt gibt es hier: www.abs38.de

14. Dezember 2025, 11:30 Uhr
Weilheim
Umfangreicher Austausch von Schienen und Schwellen • Arbeiten an Durchlässen und für einen stabileren Gleisuntergrund

Die Bauarbeiten an der Ammerseebahn zwischen Geltendorf und Weilheim sind in der Nacht zum Sonntag erfolgreich und termingerecht abgeschlossen worden. So konnte das umfangreiche Modernisierungsprogramm wie geplant umgesetzt werden. Fahrgäste profitieren nun von einer leistungsfähigeren Infrastruktur, die einen möglichst zuverlässigen und stabilen Zugverkehr auf der Strecke gewährleistet. Aufgrund des großen Umfangs der Modernisierungsarbeiten hatte sich die DB InfraGO entschieden, die Bautätigkeiten auf die Jahre 2024 und 2025 aufzuteilen.

DB-Projektleiter Patrik Baur: „Wir haben entlang der Ammerseebahn in den vergangenen zwei Jahren insgesamt 50.000 Meter Schienen, 40.000 Schwellen sowie auf rund 20 Kilometern den Gleisuntergrund erneuert, um den Zustand der Infrastruktur nachhaltig zu verbessern. Das war eine Mammutaufgabe, die nur in engem Schulterschluss mit unseren Partnern, den Kommunen vor Ort, der Bayerischen Regiobahn und den Baufirmen zu bewerkstelligen war. Ich möchte mich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit bedanken – ebenso bei den Anwohnenden und Fahrgästen für ihre Geduld. Baustellen bringen Einschränkungen mit sich, gleichzeitig sind sie die Voraussetzung für eine bessere Bahn.“

Die Baumaßnahmen an der Ammerseebahn waren nötig, da die bestehende Infrastruktur teilweise überaltert und störungsanfällig war. Allein in diesem Jahr erneuerte die DB InfraGO seit dem 11. August rund 16.000 Meter Schienen, 20.000 Schwellen sowie auf rund 13 Kilometern den Gleisuntergrund. Auch die Erneuerung von zwei Weichen, mehreren Bahnübergangsbelägen sowie des Entwässerungssystems standen auf dem Programm. Zudem modernisierte die DB 13 Durchlässe, mehrere Beleuchtungen an Bahnübergängen sowie die Brücke am Albangraben zwischen den Stationen St. Alban und Dießen.

Während des Bauzeitraums musste die Strecke zwischen Geltendorf und Dießen vom 11. August bis zum 13. Dezember vollständig gesperrt werden. Die Bayerische Regiobahn (BRB) richtete einen Schienenersatzverkehr ein. Seit Sonntagmorgen fahren wieder Züge über die Strecke. Der Abschnitt zwischen Dießen und Weilheim war ebenfalls länger gesperrt, ist aber bereits seit dem 13. Oktober wieder befahrbar.

12. Dezember 2025, 12:00 Uhr
München
Eisenbahnbrücke an der Münchner Lindwurmstraße wieder in Betrieb • Historisches Geländer mit markantem Fabelwesen erfolgreich montiert • Vollsperrung aufgehoben, Straßenarbeiten an Brücke noch bis 2028
Kurz vor der Montage des Lindwurms: Metallrestaurator Johannes Pilz und seine Kollegin Anna Tränkler

Nach der erfolgreichen und planmäßigen Inbetriebnahme der Eisenbahnbrücke an der Lindwurmstraße am 5. Dezember ist heute ein Stück Münchner Brückengeschichte zurückgekehrt: Das aufwendig verzierte Jugendstil-Brückengeländer mit dem markanten Lindwurm – einem schlangen- beziehungsweise drachenartigen Fabelwesen – wurde originalgetreu restauriert wieder auf der Brücke montiert. 

„Die Brücke ist jetzt technisch auf dem neuesten Stand – und dank der Rückkehr des Lindwurms auch wieder ein echter Münchner Hingucker“, sagt Projektleiter Gerald Morak. „Es freut uns, ein Stück Stadtgeschichte wieder sichtbar zu machen.“ 

Der Lindwurm, der der Brücke seit mehr als 120 Jahren ihren unverwechselbaren Charakter verleiht, hatte über Jahrzehnte unter Witterung, Verkehr und Vibrationen gelitten. In einem aufwändigen Prozess hat Metallrestaurator Johannes Pilz das Geländer seit dem Sommer 2024 fachgerecht aufgearbeitet: beschädigte Elemente rekonstruiert, Oberflächen konserviert und den originalgetreuen Lackaufbau wiederhergestellt.  

Das Geländer bezieht sich auf eine alte Legende, laut der ein großer Lindwurm im Mittelalter die Pest nach München gebracht haben soll – tapfere Münchner das Wesen jedoch mit Kanonen getötet haben sollen.   

Die Eisenbahnüberführung (EÜ) Lindwurmstraße wurde ursprünglich um circa 1900 errichtet. Die Erneuerung der Eisenbahnbrücke an der Lindwurmstraße begann im März 2024. Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der Brücke am 5. Dezember werden nun noch Arbeiten im Straßenbereich durchgeführt und bis 2028 andauern. Die Vollsperrung der Brücke für Auto, Fußgänger und Radfahrer wurde am Donnerstag aufgehoben. Radfahrer und Fußgänger können die Unterführung bereits seit Donnerstagabend wieder in beiden Richtungen passieren, Autofahrer in Richtung stadtauswärts ab dem 17. Dezember. Dieser Zustand gilt bis Ende der Baumaßnahme 2028. 

Lindwurm vor und nach der Restaurierung

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Ende des Sliders

10. Dezember 2025, 11:30 Uhr
Nürnberg
Weiterhin umfangreicher Ersatzverkehr zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz • teilweise Umsteigeverbindungen nach Neustadt

Ab dem Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag wird es mehr durchgängige Fahrten zwischen Nürnberg, Marktredwitz und Hof geben. Insgesamt sind für die Fahrgäste dann zehn Verbindungen je Richtung im Angebot. Die Züge umfahren die weiterhin gesperrte Bahnstrecke zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz und sind dabei über Weiden und Marktredwitz unterwegs. Von und bis Weiden nutzen diese Züge die vorhandenen Trassen der RE-Linie 41 (Nürnberg-Weiden-Neustadt (Waldnaab)). Daher können die Züge von und nach Neustadt (Waldnaab) in diesen zweistündlichen Fahrlagen nicht durchgängig bis Nürnberg verkehren. Es ist ein Umstieg in Weiden erforderlich.

Die DB InfraGO hatte den Abschnitt zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz am 19. September aufgrund von Schäden an mehreren Pegnitzbrücken kurzfristig sperren müssen. Seither sind Fahrgäste auf den Schienenersatzverkehr angewiesen. Mit den durchgängigen Verbindungen können Fahrgäste zwischen Nürnberg und Hof bzw. Marktredwitz direkt mit dem Zug unterwegs sein, ohne auf Busse umsteigen zu müssen. Das zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) entwickelte Fahrplankonzept sieht dabei täglich zehn Zugpaare nahezu im Zweistundentakt vor. Die genauen Uhr- und Fahrzeiten sind in den Auskunftsmedien verfügbar.

Für den weiterhin bestehenden Schienenersatzverkehr zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz sind aktuell mehr als 60 Busse im Auftrag der DB Regio im Einsatz. Die Züge der RE-Linien 30, 31, 32 und 38 enden von Norden kommend in Pegnitz. Von Pegnitz verkehren stündlich Busse mit allen Unterwegshalten über Neuhaus bis nach Hersbruck. Zusätzlich verkehren auf den Verbindungen Bayreuth – Nürnberg, Pegnitz – Nürnberg und Neuhaus – Nürnberg stündlich Direktbuslinien. Zwischen Hersbruck und Nürnberg verkehren auf der rechten Pegnitzstrecke die Züge der RE-Linie 40/41 und die RB-Züge der Mittelfrankenbahn, auf der linken Pegnitzstrecke die Züge der S-Bahn Nürnberg.

Die DB InfraGO arbeitet mit Hochdruck daran, die Brücken baulich so zu stabilisieren, dass zeitnah wieder Züge durchs Pegnitztal fahren können. Nach aktuellem Stand sollen die Instandsetzungsarbeiten bis Mitte nächsten Jahres dauern. Daneben laufen die Planungen zur grundlegenden Erneuerung der Brücken weiter.

10. Dezember 2025, 10:30 Uhr
München
Weiterer Meilenstein im Ost-Abschnitt der Ausbaustrecke München–Mühldorf–Freilassing erreicht • Zweites Gleis, neue Oberleitung und barrierefreie Stationen für umweltfreundlichen und zuverlässigen Zugverkehr in Fridolfing und Kirchanschöring geplant • DB InfraGO lädt zum Infomarkt am 15.12. ein

Die DB InfraGO veröffentlicht die Ergebnisse der detaillierten Entwurfsplanung für die Elektrifizierung und den zweigleisigen Ausbau auf der Bahnstrecke zwischen Fridolfing und Kirchanschöring. Diese ist Teil der Ausbaustrecke München–Mühldorf–Freilassing (ABS 38). Am 15. Dezember lädt das DB InfraGO-Projektteam von 16 Uhr bis 20 Uhr alle Interessierten herzlich zu einem Infomarkt in der Rupertihalle in Fridolfing (Laufener Str. 4, 83413 Fridolfing) ein. Spezialisten stehen für Fragen zur Verfügung und stellen an Infoständen einzelne Themen des Bahnprojekts vor. Detaillierte Informationen zu allen Maßnahmen entlang des Streckenabschnitts sowie 3D-Visualisierungen können ab dem 12. Dezember auf der Homepage unter www.abs38.de eingesehen werden.

Nach der Vorplanung liegen jetzt detaillierte Planungen vor. Auf dem rund 10 Kilometer langen Streckenabschnitt sollen ein zweites Gleis gebaut, eine Oberleitung installiert und drei Bahnübergänge beseitigt werden. Vorgesehen sind Stützwände am Bahndamm für möglichst wenig Grunderwerb, Entwässerungsanlagen und Schallschutzmaßnahmen. Der Bahnhof Fridolfing sowie der Haltepunkt Kirchanschöring sollen komplett neu und barrierefrei errichtet werden, damit alle Fahrgäste den Zug bequem erreichen.

Michael Althaus, DB-Projektleiter für den östlichen Teil der ABS 38: „Der Infomarkt ist ein wichtiger Meilenstein in unserem Projekt. Mit der Vorstellung der Unterlagen liegen die Planungen für alle sechs Teilabschnitte im Osten der Strecke detailliert vor. Damit legen wir nicht nur die Grundlage für eine starke Schiene in der Region, sondern setzen auch ein deutliches Zeichen für den beständigen Fortschritt der ABS 38.“ Die Baumaßnahmen im gesamten Ostabschnitt der ABS 38 sollen unter anderem circa 125 Kilometer Oberleitung, rund 60 Kilometer neue Gleise für 160 km/h, 8 Stationen und über 90 Brücken und Durchlässe umfassen.

Die Ausbaustrecke 38: Für Südostbayern. Für das Klima. Für die Menschen.

Mit ihren knapp 145 Kilometern verbindet die Bahnstrecke von München über Mühldorf nach Freilassing und Burghausen Menschen in der Region Südostbayern mit dem Großraum sowie dem Flughafen München. Der zweigleisige Ausbau in weiten Teilen und die durchgehende Elektrifizierung lassen eine Anhebung der Streckenhöchstgeschwindigkeit auf bis zu 160 km/h (Tüßling–Freilassing) bzw. bis zu 200 km/h (München–Ampfing) zu. Weitere Informationen gibt es unter www.abs38.de.

10. Dezember 2025, 10:00 Uhr
Freilassing
Vier neue Bahnsteige mit angepassten Bahnsteighöhen • modernisierte Personenunterführung mit Aufzügen • neue Bahnsteigdächer und Bahnsteigausstattung sowie aktualisiertes Wegeleit- und Informationssystem

Die Deutsche Bahn (DB) hat den umfassend modernisierten Bahnhof Freilassing feierlich eingeweiht und damit einen wichtigen Meilenstein für die Region sowie den Nah- und Fernverkehr gesetzt. Nach rund drei Jahren Bauzeit präsentiert sich der Bahnhof nun barrierefrei und technisch auf dem neuesten Stand. Gleichzeitig zeigt er sich ab sofort mit einer neuen Aufenthaltsqualität und mehr Komfort für die Reisenden.

Es wurden vier neue Bahnsteige mit barrierefreien Zugängen errichtet und die Bahnsteighöhen auf 55 cm bzw. 76 cm über Schienenoberkante angehoben, um ein komfortables Ein- und Aussteigen zu ermöglichen. Die neu gestaltete Personenunterführung verfügt über moderne Aufzugsanlagen und ein zeitgemäßes Design. Darüber hinaus sorgen neue Bahnsteigdächer, eine moderne Bahnsteigausstattung, ein aktualisiertes Wegeleit- und Informationssystem sowie eine erneuerte Beleuchtungsanlage für ein deutlich verbessertes Reiseerlebnis. Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgte im Wesentlichen durch Mittel des Freistaates Bayern (33 Mio. Euro) und anteilig durch Bundesmittel (16,9 Mio. Euro). Die Gesamtkosten betragen rund 49,9 Mio. Euro.

Freuen sich über den runderneuerten Bahnhof Freilassing
Freuen sich über den runderneuerten Bahnhof Freilassing
Quelle: Deutsche Bahn AG /I.Miethaner
Freuen sich über den runderneuerten Bahnhof Freilassing: (von links) Bayerns DB-Konzernbevollmächtigter Heiko Büttner, Bundestagsabgeordneter Siegfried Walch, Dr. Bärbel Kofler, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Freilassings Bürgermeister Markus Hiebl und Dr. Thomas Gruber, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr.

Zur Einweihung begrüßte der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für den Freistaat Bayern, Heiko Büttner, gemeinsam mit der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Bärbel Kofler, dem Bundestagsabgeordneten Siegfried Walch, dem Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, Dr. Thomas Gruber, sowie dem Ersten Bürgermeister der Stadt Freilassing, Markus Hiebl, zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.

DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern, Heiko Büttner: „Wir möchten, dass mehr Menschen Bahn fahren. Dafür machen wir unsere Bahnhöfe attraktiver und komfortabler – so auch in Freilassing. Mit dem modernisierten Bahnhof stärken wir einen zentralen Verkehrsknotenpunkt im südostbayerischen Raum. Der Bahnhof ist nun fit für die Zukunft – ein Gewinn für alle Reisenden.“

Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Bärbel Kofler, MdB: „Mein Geburtsort Freilassing ist als Eisenbahnerstadt seit Generationen von der Bahn geprägt. Als Tochter eines Eisenbahners und überzeugte Bahnfahrerin weiß ich, wie sehr ein guter Bahnhof den Alltag erleichtert. Mit dem barrierefreien Ausbau wird Teilhabe ganz konkret: Barrierefreiheit ist kein Extra, sondern die Voraussetzung dafür, dass Menschen selbstständig und sicher unterwegs sein können, ganz gleich ob mit Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen oder Gepäck. Entscheidend ist, dass Barrierefreiheit nicht am Bahnsteig endet, sondern auch im Zug ankommt. Ich danke allen Beteiligten für die Umsetzung und setze mich weiter dafür ein, dass auch die Strecke München–Mühldorf–Freilassing und die Fahrzeuge Schritt für Schritt barrierefrei werden.“

Siegfried Walch, MdB: „Ein g‘scheiter Bahnhof ist Grundvoraussetzung dafür, dass die Menschen die Bahn auch nutzen. Das erleichtert vielen Menschen ihren Alltag und stärkt den öffentlichen Personenverkehr. Barrierefreiheit spielt dabei eine wichtige Rolle. Es freut mich sehr, dass die Bahn damit für wirklich alle zugänglich ist. Moderne Infrastruktur bedeutet ein Plus an Attraktivität für unsere Heimat.“

Bayerns Staatsminister für Wohnen Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, MdL, vor Ort vertreten von Amtschef Dr. Thomas Gruber: „Der Bahnhof Freilassing ist ein wichtiger Verkehrsknoten. Wir haben als Freistaat daher sehr auf den barrierefreien Ausbau gedrängt und übernehmen auch fast 70 Prozent der Gesamtkosten. Für Reisende mit Einschränkungen, Familien mit Kinderwagen, ältere Menschen oder auch Fahrgäste mit schwerem Gepäck sind die barrierefreien Umbauten ein Segen. Ich freue mich außerdem, dass die Stadt den Umbau zum Anlass nehmen möchte, um auch das Bahnhofsumfeld aufzuwerten.“

Erster Bürgermeister Markus Hiebl: „Der Freistaat Bayern hat den Bund bei diesem Projekt tatkräftig unterstützt. Ich freue mich sehr, dass mit dem barrierefreien Bahnhof in Freilassing noch mehr Menschen die Teilhabe am Bahnfahren erleichtert wird. Von Seiten der Stadt Freilassing konnten wir mit planerischer Unterstützung unseren Teil zum Gelingen beigetragen.“

Mit der barrierefreien Modernisierung des Bahnhofs Freilassing setzt die Deutsche Bahn ihr Ziel fort, Bahnhöfe kundenfreundlicher, zugänglicher und leistungsfähiger zu gestalten – und so die Attraktivität des Bahnverkehrs in Bayern weiter zu erhöhen.

09. Dezember 2025, 14:15 Uhr
Nürnberg
Rückschnitt für sicheren Betrieb und wetterfestes Schienennetz • Arbeiten erfolgen in Abstimmung mit den zuständigen Behörden

Die Deutsche Bahn (DB) führt vom 15. bis 24. Dezember 2025 Vegetationsarbeiten entlang der Gräfenbergbahn in Nürnberg-Ziegelstein durch. Um die Verkehrssicherheit auf und neben den Gleisen zu gewährleisten und Rettungswege freizuhalten, wurden bereits vergangenes Jahr Sträucher zurückgeschnitten und Bäume gefällt. Bei den nun fälligen Maßnahmen handelt es sich um notwendige Nacharbeiten der umfangreichen Vegetationsarbeiten 2024.

Im Bereich des Bauernwaldparks an der Eschenauer Straße müssen 13 größere Eichen gefällt werden. Die Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Eisenbahnbundesamt und der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Nürnberg. Zudem wurde die Vegetation vorab durch einen ökologischen Bauüberwacher hinsichtlich möglicher Habitate geprüft und bewertet.

Die Deutsche Bahn bittet Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die notwendigen Arbeiten. Eventuelle Beeinträchtigungen werden so gering wie möglich gehalten.

Der „Aktionsplan Vegetation“ der Deutschen Bahn

Das ganze Jahr über kümmert sich die DB um die naturschutzgerechte Pflege der Gleise und ihrer Umgebung. Dafür gibt es seit einigen Jahren das „Gesamtkonzept Vegetationsmanagement“. Darin ist festgelegt, wie Bäume und Pflanzen entfernt oder zurückgeschnitten werden. Erfolgt dies nicht, könnte der Zugverkehr behindert werden, da die Vegetation beispielsweise Signale verdeckt, die Entwässerung des Gleisbereichs behindert oder zu Strom-Überschlägen an den Oberleitungen führt.

Zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen existiert seit Anfang 2018 der sogenannte „Aktionsplan Vegetation“, um den teilweise massiven Einschränkungen durch Stürme und Unwetter noch stärker entgegenzuwirken. Ziel ist es, die Schienen und Gleisanlagen sturmsicherer zu machen. Dadurch werden Baumstürze bei Sturm oder Starkregen und damit verbundene Streckenausfälle reduziert.

09. Dezember 2025, 08:35 Uhr
München
Halbstundentakt nach Erfurt • häufiger schnell nach Berlin • neu direkt nach Zagreb • regelmäßiger und stabiler nach Hamburg bzw. NRW • Reduktion einzelner nur schwach genutzter Verbindungen im Saaletal und bei touristischen Zügen • Generalsanierung Nürnberg–Passau

Mehr Angebote auf besonders nachgefragten Strecken bietet die Deutsche Bahn (DB) mit dem neuen Fahrplan 2026, der ab Sonntag (14. Dezember) gilt. 21 Städte im ICE-Netz bekommen einen Halbstundentakt. Das sind etwa doppelt so viele wie bisher. Die Fernzüge fahren damit ähnlich regelmäßig wie die S-Bahn. Zusätzliche ICE-Sprinter sorgen auf noch mehr Verbindungen für besonders schnelle Reisezeiten.

Das Fahrtenangebot des Fernverkehrs bleibt insgesamt stabil auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Angesichts des umfangreichen Sanierungsbedarfs mit zahlreichen Baustellen im Schienennetz bleibt die Herausforderung an einen verlässlichen Betrieb groß. Die hochmoderne ICE-Flotte – die zum Fahrplan 2026 um den neuen ICE L erweitert wird – bietet jedoch gute Voraussetzungen, das Angebot nachfragegerecht auszuweiten. Einige besonders schwach genutzte Züge mit nur wenigen Fahrgästen entfallen aus wirtschaftlicher Notwendigkeit.

Der Fahrplan 2026 für Bayern im Überblick:

Jede halbe Stunde per ICE von München bzw. Nürnberg nach Erfurt

Zwei Mal pro Stunde und nahezu im Halbstundentakt fahren künftig ICE-Züge zwischen Erfurt und Nürnberg in 1¼ Stunden – mit Weiterfahrt bzw. Anschluss nach München. Realisiert wird dies durch zusätzliche Fahrten und veränderte Abfahrtzeiten. Dadurch sind auch diverse zweistündliche Umsteigeverbindungen jeweils rund 30 Minuten schneller. München–Dresden in künftig 4 ¼ Stunden, Passau–Berlin in 4 ¾ Stunden und Ansbach–Berlin in 3 ½ Stunden. Auch von München/Nürnberg nach Würzburg besteht weiterhin ein ICE-Halbstundentakt.

Mehr schnelle Züge von und nach Berlin

Künftig im Stundentakt – 16-mal am Tag und damit dreimal mehr als zuvor – fahren besonders schnelle ICE-Züge in rund vier Stunden zwischen München und Berlin via Nürnberg, Erfurt und Halle. Ab Augsburg, Donauwörth und Bamberg fahren fünf ICE pro Tag und Richtung zukünftig rund 20 Minuten schneller direkt nach/von Berlin, z.B. ab Donauwörth in vier Stunden.

Ein neuer Sprinter fährt morgens von Stuttgart (7.03 Uhr) nonstop nach Nürnberg (an 8.57 Uhr) und von dort wiederum ohne Halt weiter nach Berlin (11.47 Uhr), abends retour um 16.12 Uhr ab Berlin via Nürnberg (19.01 Uhr) nach Stuttgart (20.57 Uhr) – zwischen Nürnberg und Stuttgart also in Rekordfahrtzeit von weniger als zwei Stunden.

Alle Angebotsverbesserungen nach Erfurt und Berlin gelten baubedingt erst ab 18. bzw. 21. Dezember.

Die beiden Sprinter-Zugpaare (Hin- und Rückfahrt) Düsseldorf–Nürnberg–München sind ebenfalls baubedingt im Fahrplan 2026 nicht im Einsatz.

Komfortabler ab München ins Ausland

Ab München, Rosenheim, Prien, Traunstein und Freilassing gibt es künftig mehr Direktverbindungen – nahezu zweistündlich – sowohl nach Klagenfurt an den Wörthersee als auch nach Graz in die Steiermark. Um 10.16 Uhr ab München fährt ein Eurocity (EC) via Villach neu direkt nach Ljubljana und Zagreb.

Fahrgäste aus Günzburg und Augsburg haben in/aus Richtung Österreich künftig drei umsteigefreie Hin- und Rückfahrten. Dafür verkehren auf der Linie nun zweistündlich moderne ICE statt älterer EC/IC-Züge nach/von Stuttgart, Heidelberg und Frankfurt.

Der Railjet zwischen Frankfurt, Lindau und Innsbruck kann im Fahrplan 2026 nicht angeboten werden.

Der ICE aus München via Augsburg nach Amsterdam fährt künftig zwei Stunden früher um 14.20 Uhr ab München mit attraktiverer Ankunft in Amsterdam (21.29 Uhr).

Neu geht es um 18.35 Uhr ab München Hbf über Nacht auch direkt nach Przemysl an die ukrainische Grenze mit Schlaf-, Liege- und Sitzwagen, ergänzend zur schon bestehenden Nachtzugverbindung nach Warschau.

Regelmäßiger im Takt und somit stabiler nach Hamburg und NRW

Auf der stündlichen Linie München–Nürnberg–Würzburg–Hannover–Hamburg fahren künftig einheitlich 12-teilige ICE 4 mit 830 Sitzplätzen, ohne die bisher zweistündlichen verspätungsanfälligen Zugteilungen in Hannover nach/von Bremen und ohne einmal täglich abweichende Ziele wie Dortmund bzw. Passau/Wien.

Auch bei der stündlichen ICE-Linie München–Nürnberg–Aschaffenburg–Frankfurt –Köln–Essen entfällt in Würzburg das derzeit einmal am Tag durchgeführte An- und Abkuppeln eines Zugteils via Kassel nach/von Paderborn und Hamm. Dadurch entfällt die entsprechende Direktverbindung, es bringt aber ebenfalls mehr Stabilität in den Fahrplan.

Neu entsteht ein durchgehender Zweistundentakt für die besonders schnellen Direktverbindungen für München und Augsburg via Stuttgart und Frankfurt Flughafen nach/von Rhein/Ruhr durch Schließen einer bisherigen Taktlücke in München mit Abfahrt 12.20 Uhr bzw. Ankunft 17.40 Uhr. Auch die erste Fahrt dieser Linie nach München (an 9.40 Uhr) kommt künftig aus Köln (5.25 Uhr) statt derzeit abweichend vom Takt ab Frankfurt.

Für Augsburg via Würzburg bzw. Nürnberg bestehen weiterhin 10 Direktverbindungen pro Tag und Richtung nach Hannover/Hamburg (bis zu 60 Minuten schneller) bzw. Erfurt/Berlin (rund 20 Minuten schneller), allerdings teilweise mit anderen Zeitlagen bzw. Zielen. Auch Ansbach profitiert von schnellen ICE-Direktverbindungen nach Hannover bzw. Hamburg, bis 6.2.2026 sind es zwei ICE-Zugpaare, ab 7.2.2026 baubedingt noch eines.

Im Saaletal insgesamt noch drei Zugpaare im Fernverkehr 

Auf der Strecke Leipzig–Jena–Lichtenfels–Nürnberg ist das IC-Angebot Ende 2023 tagsüber von einem auf fünf Zugfahrten pro Richtung ausgeweitet worden. Leider ist hier die Nachfrage extrem schwach, weil die Reisenden preisgünstigere Nahverkehrs- bzw. schnellere ICE-Verbindungen mit Umstieg bevorzugen. Daher verbleiben dort tagsüber noch zwei IC-Zugpaare, eines vormittags und eines abends. Ein nächtliches Zugpaar im Saaletal bleibt ebenfalls bestehen. Dieses fährt neu als ICE Berlin–Augsburg–München. Der bisherige IC-Halt Fürth muss beim neuen nächtlichen ICE wegen zu niedriger Bahnsteige entfallen.

Touristische Anbindung mit einzelnen Reduktionen, aber moderneren Fahrzeugen

Die Direktverbindung von Hamburg mit IC-Kurswagen ab Augsburg, einmal nach Berchtesgaden und einmal nach Oberstdorf, kann mit Abstellung der älteren IC-Züge in der bisherigen Form nicht mehr angeboten werden. Oberstdorf wird künftig mit einem Zugpaar nach/von NRW direkt im Fernverkehr angebunden – ab 11. Juli 2026 mit dem neuen ICE L, der einen niveaugleichen Einstieg und ein Bordrestaurant bietet. Für Fahrten nach Berchtesgaden können schnelle Fernverkehrsverbindungen mit guten Anschlüssen an den Regionalverkehr in Freilassing genutzt werden.

Die umsteigefreie Anbindung von Garmisch-Partenkirchen und das Werdenfelser Land an den Fernverkehr erfolgt künftig an den Wochenenden mit einer neuen ICE-Direktverbindung ab Saarbrücken (5.36 Uhr), Mannheim (7.11 Uhr), Stuttgart (7.57 Uhr), Ulm, Günzburg (9.10 Uhr), Augsburg (9.42 Uhr) und München (10.27 Uhr) – mit Ankunft um 12.05 bzw. 12.35 Uhr in Garmisch-Partenkirchen. Die Züge halten ebenso in Tutzing, Weilheim und Murnau. Aus Richtung Hamburg und Berlin bestehen weiterhin gute Umsteigeverbindungen in München von ICE-Zügen zum eng getakteten Regionalverkehr.

Nürnberg–Passau: Angebotsanpassungen und Baueinschränkungen

Das bisherige IC-Zugpaar um 6.00 Uhr ab Nürnberg via Passau nach Wien bzw. spätabends retour von Wien nach Nürnberg (an 0.00 Uhr) entfällt, stattdessen fährt bis zum Start der Generalsanierungen zwischen Nürnberg und Passau am 6.2.2026 ein ICE. Ein später ICE z.B. aus Frankfurt fährt nur noch bis Regensburg (in der Regel an 23.39 Uhr) statt Passau. Das bisher testweise am frühen Nachmittag in Straubing haltende ICE-Zugpaar Berlin–Wien hält wie die anderen Zugpaare auf dieser Relation einheitlich in Plattling wegen der dort stärkeren Reisendennachfrage. In Straubing halten dann noch zwei ICE frühmorgens in Richtung Frankfurt.

Ab 6.2.2026 sind infolge der Generalsanierungen zwischen Nürnberg und Passau vorübergehend längere Fahrzeiten bzw. Angebotsreduktionen erforderlich. Dagegen kann ab 7.2.2026 um 7.02 Uhr in Aschaffenburg wieder ein ICE aus Nürnberg z.B. nach Frankfurt, Mainz, Bonn und Köln halten.

Fahrplan 2026 – alle Verbindungen im Netz verfügbar

Die neuen Verbindungen des Fahrplans 2026 sind bereits in der Fahrplanauskunft auf bahn.de und im DB Navigator abrufbar. Tickets sind bis zu zwölf Monate im Voraus buchbar. Nationale Angebote wie der Super Sparpreis, der Sparpreis und der Flexpreis können noch für die kommenden Festtage rund um Weihnachten und den Jahreswechsel, aber auch schon für Ostern und Pfingsten, die Schulferien und andere planbare Ereignisse gebucht werden. Tickets ins Ausland sind bis zu sechs Monate vor Reisebeginn erhältlich.

Informationen und Tickets gibt es auf bahn.de und im DB Navigator sowie inDB Reisezentren und DB Agenturen.

08. Dezember 2025, 15:30 Uhr
München
Fahrplanwechsel im Dezember mit kleineren Auswirkungen • Größere Änderungen ab Februar auf S4, S6 und RB 48 (Südostbayernbahn) • Ab Juni Haltausfall in Laim stadteinwärts bei mehreren Linien • Zahlreiche Baustellen im ganzen S-Bahn-Netz

Zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember gibt es für die Fahrgäste der S-Bahn München in erster Linie kleinere Anpassungen in den frühen Morgen- und späten Abendstunden. Je nach Linie werden im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Schienenpersonennahverkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert, einzelne Fahrten verlängert oder zusätzlich angeboten, während andere Fahrten oder Fahrtabschnitte entfallen.

Die Änderungen zum 14. Dezember im Detail je Linie

S1

Acht Züge, die noch am Ostbahnhof beginnen/enden, fahren bis Leuchtenbergring.

S2

Nach Erding gibt es dank zusätzlicher Fahrten künftig bis 23 Uhr einen durchgehenden 20-Minuten-Takt und generell eine weitere Vereinheitlichung der Takte.  

Zusätzliche Fahrten und Fahrtabschnitte:

  • Markt Schwaben ab 23:05 --> Erding an 23:22 (Mo-Fr)
  • Dachau ab 05:49 -->  Erding an 07:02 (So)
  • Erding ab 06:38 --> Ostbahnhof an 07:17 (So)

S3

Am Wochenende startet der 20-Minuten-Takt zwischen Deisenhofen und München bereits um 05:30. Unter der Woche entfallen auf dem Abschnitt Maisach – Mammendorf zwei schwach nachgefragte Fahrten am späten Abend

Zusätzliche Fahrtabschnitte:

  • Deisenhofen ab 05:50 --> Ostbahnhof an 06:05 (Sa, So)
  • Deisenhofen ab 06:30 --> Ostbahnhof an 06:45 (So)

Entfallende Fahrtabschnitte:

  • Maisach ab 22:30 --> Mammendorf an 22:36 (Mo-Fr)
  • Mammendorf ab 22:44 --> Maisach an 22:49 (Mo-Fr)

S4

Zusätzliche Fahrten sowie Entfall mehrerer schwach nachgefragter Fahrten zwischen Grafrath und Geltendorf unter der Woche von montags bis freitags.

Zusätzliche Fahrten und Fahrtabschnitte:

  • Buchenau ab 23:51 --> Geltendorf an 00:04 (tägl.)
  • Trudering ab 23:21 --> Ostbahnhof an 23:29 (Mo-Fr)
  • Ostbahnhof ab 04:51 --> Geltendorf an 05:44 (So)
  • Geltendorf ab 06:34 --> Trudering an 07:33 (Sa, So)

Entfallende Fahrtabschnitte:

  • Grafrath --> Geltendorf: Abfahrt in Grafrath um 08:21, 20:21, 21:21, 23:16 (Mo-Fr)
  • Geltendorf --> Grafrath: Abfahrt in Geltendorf um 08:29, 20:32, 21:34, 22:31, 23:34 (Mo-Fr)
  • Die bisherige Fahrt Grafing ab 07:02 --> Geltendorf an 08:25 ohne Halt zwischen Buchenau und Geltendorf endet nun in Grafrath und hält in Schöngeising (Mo-Fr)

S5

Eine verlängerte Fahrt nach Aying in der Nacht sowie zwei entfallende Fahrten zwischen Pasing und Germering am Ende der morgendlichen Hauptverkehrszeit.

Zusätzlicher Fahrtabschnitt:

  • Höhenkirchen-Siegertsbrunn ab 01:21 --> Aying an 01:28. (tägl.)

Entfallende Fahrtabschnitte:

  • Pasing ab 08:24 --> Germering an 08:43 (tägl.)
  • Germering ab 08:39 --> Pasing an 08:51 (tägl.)

S6

Zwei schwach nachgefragte Fahrtabschnitte entfallen unter der Woche:  

  • Starnberg ab 22:05 --> Tutzing an 22:16 (Mo-Fr)
  • Tutzing ab 22:24 --> Starnberg an 22:34 (Mo-Fr)

S8

Mehrere Zusätzliche Fahrten an den Wochenenden und damit Beginn des 20-Minuten-Takts ab/bis Herrsching sonntags bereits ab 08:00. Im Gegenzug entfallen samstags und sonntags einige Fahrten am späten Abend.

Zusätzliche Fahrtabschnitte:

  • Pasing ab 06:15 --> Weßling an 06:42 (So)
  • Germering ab 06:51 --> Pasing an 07:01 (So)
  • Weßling ab 07:17 --> Germering an 07:29 (So)
  • Weßling ab 08:41 --> Herrsching an 08:55 (So)
  • Herrsching ab 09:05 --> Weßling an 09:16 (So)
  • Herrsching ab 21:45 --> Weßling an 21:56 (Sa, So)
  • Herrsching ab 22:25 --> Weßling an 22:36 (Sa, So)
  • Weßling ab 22:21 --> Herrsching an 22:35 (Sa, So)
  • Weßling ab 23:01 --> Herrsching an 23:15 (Sa, So)

Entfallende Fahrtabschnitte:

  • Herrsching ab 22:05 --> Weßling an 22:16 (Sa, So)
  • Weßling ab 22:41 --> Herrsching an 22:55 (Sa, So)
  • Weßling ab 23:41 --> Herrsching an 23:55 (Sa, So)

S20

Eine Hin- und Rückfahrt der S4-Taktverstärkerzüge entfällt von montags bis freitags zwischen Pasing und Buchenau:

  • Solln ab 15:35 --> Buchenau an 16:05 endet bereits in Pasing (15:49)
  • Buchenau ab 16:37 --> Höllriegelskreuth an 17:19 beginnt erst in Pasing (16:55)
Ende des Expander-Inhaltes

Im weiteren Jahresverlauf ändern sich dann ab dem 7. Februar die Fahrpläne der Linien S4, S6, S20 und RB 48. Grund hierfür sind die Generalsanierungen zwischen Nürnberg und Passau sowie Geschwindigkeitsreduzierungen auf der Strecke München – Buchloe. Außerdem entfällt ab dem 1. Juni bei den Linien S3, S4, S6 und S8 der Halt in Laim stadteinwärts, da DB InfraGO am neuen Bahnsteig für die 2. Stammstrecke arbeitet.

Ab 7. Februar: S4, S6 und RB 48 von Umleitungen durch Generalsanierung betroffen

Am Abend des 6. Februar startet die Generalsanierung Nürnberg – Regensburg, im zweiten Halbjahr folgt die Strecke zwischen Obertraubling und Passau. Weil dann viele Züge nach Österreich über München, Rosenheim und Salzburg umgeleitet werden, sind bei S4, S6 und RB 48 (Südostbayernbahn) montags bis freitags Änderungen nötig. Die Fahrpläne werden so aufeinander abgestimmt, dass die vorhandene Gleiskapazität bestmöglich genutzt wird. Für S-Bahn-Fahrgäste bedeutet dies eine einheitlichere Linienführung der S4 und S6, die sich bisher auf dem Ast nach Ebersberg abwechseln.

Ab 7. Februar gilt: Die S6 fährt immer bis Grafing bzw. Ebersberg. Bisher in Haar oder Zorneding endende Fahrten werden entsprechend verlängert. Die S4 fährt nur noch maximal bis Zorneding statt wie bisher nach Grafing oder Ebersberg. Zusammen mit der S6 ergibt sich dadurch ein 10-Minuten-Takt, je nach Tageszeit bis Trudering, Haar oder Zorneding. Während sich für S-Bahn-Fahrgäste zwischen Ostbahnhof und Zorneding damit nichts ändert, halten montags bis freitags insgesamt 15 Züge weniger in Eglharting, Kirchseeon und Grafing. Dafür gibt es mit der neuen Liniensystematik und leicht geänderten Abfahrtszeiten einen sauberen und gut merkbaren 20-Minuten-Takt.

Die RB 48 fährt wie gewohnt stündlich zwischen Wasserburg und Grafing Bahnhof. Zwischen 7 und 9 Uhr werden die Fahrzeiten so angepasst, dass wie bereits jetzt schon tagsüber gemeinsam mit der S6 ein 20-Minuten-Takt zwischen Ebersberg und Grafing besteht. Es fahren weiterhin zwei morgendliche Expressfahrten der RB 48 von Wasserburg direkt zum Ostbahnhof. Die nachmittäglichen Expressfahrten stadtauswärts müssen hingegen bis voraussichtlich Dezember 2026 entfallen.   

Ab 7. Februar: Angepasste Fahrzeiten von und nach Geltendorf

Wegen mehrerer Langsamfahrstellen auf der Strecke München – Buchloe muss bis zur geplanten Gleiserneuerung im Herbst der Fahrplan der S4 und S20 angepasst werden. Konkret bedeutet das: Einmal pro Stunde wenden die Züge der S4 vorzeitig in Buchenau statt in Geltendorf, dafür fahren die bisher in Grafrath wendenden Züge weiter bis Geltendorf. Für Fahrgäste zwischen Buchenau und Geltendorf verschieben sich dadurch die Abfahrtszeiten um bis zu 20 Minuten. Die Zusatzfahrten in der Hauptverkehrszeit zwischen Geltendorf und Buchenau sowie die Verstärkerfahrten der S20 zwischen Geltendorf und Pasing müssen wegen geänderter Fahrzeit des Regional- und Fernverkehrs entfallen. Damit gilt von morgens bis abends einheitlich der gleiche Fahrplan ohne Zusatzfahrten in der Hauptverkehrszeit. Auch im Regional- und Fernverkehr gibt es Anpassungen (siehe Presseinformation vom 8. Dezember).

Ab 1. Juni: S3, S4, S6 und S8 halten stadteinwärts nicht mehr in Laim

Für die 2. Stammstrecke entsteht in Laim ein neuer und barrierefreier S-Bahnhof mit vier Gleisen, damit Fahrgäste in Zukunft komfortabel zwischen der 1. und 2. Stammstrecke sowie zur Tram-Westtangente wechseln können. Sobald nächstes Jahr der erste neue Bahnsteig mit den Gleisen 1 und 2 komplett in Betrieb und dann auch wieder per Aufzug erreichbar ist, starten die Bauarbeiten für den zweiten Bahnsteig. Dafür muss der alte Bahnsteig stadteinwärts abgerissen und neu gebaut werden. Deshalb können ab 1. Juni voraussichtlich bis 2028 die aus Pasing kommenden Linien S3, S4, S6 und S8 in Fahrtrichtung Innenstadt nicht mehr in Laim halten. Fahrgäste ab Pasing können alternativ die S5 nutzen oder mit jeder anderen S-Bahn bis Hirschgarten und von dort zurück nach Laim fahren. Fahrgäste ab Laim nutzen zur Innenstadt die S1, S2 und S5.

Auch 2026 wieder zahlreiche Bauarbeiten im S-Bahn-Netz

Die Arbeiten für die Instandhaltung sowie den Ausbau des Netzes, unter anderem mit der 2. Stammstrecke, laufen weiter auf Hochtouren. Für Fahrgäste bedeutet das ein anhaltend hohes Bauvolumen über das gesamte Jahr hinweg. Im Folgenden ist eine Auswahl der wichtigsten Bauvorhaben im kommenden Jahr aufgeführt; hinzu kommen viele kleinere, aber auch größere Maßnahmen, über die die DB rechtzeitig informieren wird.

  • 1. bis 12. April: Weichenerneuerung am Isartor und Bauarbeiten für die 2. Stammstrecke. Kein S-Bahn-Verkehr zwischen Hauptbahnhof/Stachus und Ostbahnhof, weniger Linien östlich und westlich des gesperrten Bereiches.
  • 1. Mai bis 15. Juni: Gleisbauarbeiten auf dem östlichen Linienast der S2 nach Markt Schwaben bzw. Erding. Sperrung Riem–Markt Schwaben mit Ersatzverkehr.  
  • 8. bis 11. Mai und 16. bis 19. Oktober: Instandhaltungswochenenden mit Sperrung der gesamtem Stammstrecke und der S-Bahn-Gleise am Ostbahnhof.
  • 23. bis 31. Mai: Inbetriebnahme neuer Gleise in Laim stadteinwärts. Sperrung der Stammstrecke im Bereich Laim mit Ersatzverkehr und Umleitungen
  • Juni bis November: Bau des neuen Überwerfungsbauwerks am Westkreuz. Mehrwöchige Sperrungen mit Ersatzverkehr für die Linien S6 und S8 im Juni, August und Oktober/November sowie zusätzlich an einigen Wochenenden.
  • März bis November: Arbeiten für das neue elektronische Stellwerk am Flughafen. Ersatzverkehr für S-Bahn und Regionalverkehr an mehreren Wochenenden.
  • Ganzjährig in vielen Nächten sowie an Wochenenden und in Ferien: Bauarbeiten für die 2. Stammstrecke in Laim, am Ostbahnhof und am Leuchtenbergring.  

08. Dezember 2025, 14:30 Uhr
München
Geschwindigkeitsreduzierungen an der Bahnstrecke • Änderungen im S-Bahn-, Regional- und Fernverkehr zwischen 7. Februar und 31. Oktober 2026 • Massive Investitionen in eine bessere Bahninfrastruktur

Die DB InfraGO investiert massiv in eine bessere Bahninfrastruktur in Bayern und erneuert zahlreiche Strecken im Schienennetz. Aufgrund des hohen Sanierungsbedarfs, zeitaufwendiger Projektplanung und begrenzter Ressourcen in der Bauwirtschaft können manche Baumaßnahmen allerdings erst im kommenden Jahr durchgeführt werden. Auf betroffenen Strecken – etwa zwischen München-Pasing und Grafrath sowie zwischen Geltendorf und Kaufering – reduziert die DB daher bis zum Baustart vorsorglich die Geschwindigkeit. Fahrgäste zwischen München und Buchloe müssen sich aus diesem Grund vom 7. Februar bis 31. Oktober 2026 auf Fahrplanänderungen einstellen. Die betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen haben auf Basis der von der DB InfraGO bekanntgegebenen Einschränkungen und unter fachlicher Begleitung des Aufgabenträgers für den Schienenpersonennahverkehr im Freistaat, der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), ein Ersatzkonzept entwickelt, das trotz der Geschwindigkeitsreduzierungen einen möglichst stabilen Zugverkehr für die Fahrgäste der stark frequentierten Bahnstrecke ermöglicht. Die durch die Anpassung der Geschwindigkeit entstehenden Fahrzeitverlängerungen liegen dabei deutlich unter den ersten Schätzungen.

Nach aktuellem Stand kommt es ab dem 7. Februar im Regional- und S-Bahnverkehr zwischen München und Geltendorf bzw. Buchloe zu Fahrzeitverlängerungen, veränderten Abfahrts- bzw. Ankunftszeiten, vorzeitigen Wenden und vereinzelten Zugausfällen. Planerische Prämisse ist dabei, dass die Ankunfts- und Abfahrtszeiten der S-Bahnen in München-Pasing sowie der Regional- und Fernverkehrszüge in Buchloe möglichst unverändert bleiben, um das Fahrplangefüge auf der dicht befahrenen Münchner S-Bahn-Stammstrecke und den eingleisigen Abschnitten im Allgäu nicht zu gefährden.

Konkret werden die Regionalbahnlinien RB68 Füssen – München und RB74 Buchloe – München eingekürzt und beginnen bzw. enden bereits in München-Pasing, anstatt wie gewohnt bis zum Münchner Hauptbahnhof zu fahren. Fahrgäste der Regionalexpresslinien aus und in Richtung Kempten, Lindau und Memmingen müssen sich auf längere Fahrzeiten und um bis zu 20 Minuten frühere Abfahrten in München einstellen. Im Eurocity-Verkehr zwischen München und Zürich werden ebenfalls Fahrzeitverlängerungen von rund 10 Minuten und eine frühere Abfahrtszeit von rund 5 Minuten in München erforderlich sein.

Die Linie S4 der S-Bahn München muss zwischen Buchenau und Geltendorf angepasst werden. Die Züge werden einmal pro Stunde vorzeitig in Buchenau statt in Geltendorf wenden, dafür fahren die bisher in Grafrath wendenden Züge dann bis Geltendorf. Zur Hauptverkehrszeit müssen einige Züge zwischen Buchenau und Geltendorf entfallen. Die S20 pendelt nur zwischen Höllriegelskreuth und München-Pasing.

Reisende können die geänderten Fahrpläne rechtzeitig in der Online-Fahrplanauskunft abrufen, unter anderem auf www.bahn.de oder in der App „DB Navigator“. Informationen finden Reisende vor Beginn der Änderungen auch auf den Internetseiten der Bayerischen Regiobahn (www.brb.de) und von Arverio (www.arverio-by.de).

Die DB InfraGO bedauert die Fahrplanänderungen und arbeitet mit Hochdruck daran, die Schieneninfrastruktur zu verbessern. 2026 wird die DB InfraGO mit zusätzlichen Mitteln rund 500 Kilometer Gleise und über 200 Weichen in Bayern erneuern. Insgesamt fließen im nächsten Jahr über vier Milliarden Euro in die Schieneninfrastruktur im Freistaat Bayern.

Hinweis an die Redaktionen: Bitte beachten Sie auch die heutige Pressemitteilung von Ulrich Lange, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr. Sie finden sie unter www.ulrich-lange.info/blog

05. Dezember 2025, 13:30 Uhr
Oberstdorf
Neuer Bahnübergang „Im Steinach“ in Betrieb genommen • Neue Anlage sorgt für mehr Sicherheit • Investition von rund einer Million Euro

Die DB InfraGO hat den Bahnübergang „Im Steinach“ in Oberstdorf (Landkreis Oberallgäu) auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Eine neue Schrankenanlage ging am 3. Dezember erfolgreich in Betrieb  und ersetzt damit die bisherige mobile Sicherungsanlage, die seit rund zwei Jahren im Einsatz war. Damit übernimmt ein modernes Schalthaus die Steuerung des Bahnübergangs – effizient und weniger störanfällig.

Die DB InfraGO hat dazu unter anderem Kabeltiefbauarbeiten durchgeführt und die Leit- und Sicherungstechnik erfolgreich abgenommen. Rund eine Million Euro hat die DB InfraGO in die Modernisierung investiert. Neben neuen Schranken, Lichtzeichen und Steuerungstechnik wurde auch der Geh- und Radweg verbreitert und mit einer eigenen Schrankenanlage ausgestattet.

Die Arbeiten liefen planmäßig seit Herbst 2024 und wurden ohne größere Verkehrsbehinderungen umgesetzt. Dank der neuen Technik wird der Bahnübergang für mehr Zuverlässigkeit und Sicherheit an der Schiene und auf der Straße sorgen. 

03. Dezember 2025, 09:00 Uhr
München
Erste von sechs Tunnelbohrmaschinen bestellt • Herrenknecht liefert Hightech-Maschine für Erkundungs- und Rettungsstollen • Einsatz ab 2026 auf drei Kilometern zwischen Donnersbergerbrücke und Marienhof

Die Arbeitsgemeinschaft „Tunnel Hauptbahnhof“ hat die erste Tunnelbohrmaschine (TBM) für das Großprojekt 2. Stammstrecke München der DB InfraGO beauftragt. Damit beginnt der Übergang zum maschinellen Tunnelbau - dem Herzstück für eines der größten Infrastrukturprojekte Deutschlands.

„Mit der Bestellung der ersten Tunnelbohrmaschine für den Erkundungs- und Rettungsstollen gehen wir im Großprojekt 2. Stammstrecke den nächsten Schritt. Die Maschine steht für Präzision, Teamarbeit und Fortschritt – Werte, die unsere Arbeit in diesem Zukunftsprojekt prägen. Wir freuen uns, dass die Maschine bereits im Bau ist und nächstes Jahr ihre Arbeit aufnehmen wird. München bekommt damit eine neue Lebensader für eine nachhaltige Verkehrs-Infrastruktur“, sagt Gesamtprojektleiter Kai Kruschinski-Wüst.

Gefertigt wird die Maschine von der Herrenknecht AG im baden-württembergischen Werk Schwanau. Ab September 2026 soll sie in München zum Einsatz kommen und auf einer Länge von rund drei Kilometern den Erkundungs- und Rettungsstollen (ERS) zwischen der Donnersbergerbrücke und dem Marienhof herstellen. Die TBM vom Typ Mixschild ist speziell für die komplexen Bodenverhältnisse im Münchner Untergrund aus Ton, Schluff, Sand und Kies sowie die zu unterfahrenden Bauwerke und Infrastruktur konzipiert. Mit einem Durchmesser von fünf Metern, einer Länge von 178 Metern und einem Gesamtgewicht von rund 700 Tonnen gehört sie zu den leistungsstarken Spezialmaschinen im europäischen Tunnelbau.

Nach erfolgreicher Werksabnahme wird die TBM in Einzelteile zerlegt und zur Münchner Baustelle gebracht. Dort erfolgt der Wiederaufbau und die Vorbereitung für den Vortriebsstart.

Insgesamt kommen für die 2. Stammstrecke sechs TBM zum Einsatz. Sie graben von Westen und Osten jeweils zwei Verkehrstunnel sowie den Erkundungs- und Rettungsstollen, bis sie sich schließlich am Marienhof in der Innenstadt treffen. Die ersten TBMs für die Verkehrstunnel sollen voraussichtlich 2028 starten. In bergmännischer Bauweise hat das Projekt dieses Jahr bereits einen Rettungsschacht am Arnulfpark sowie einen Verbindungsstollen am Marienhof im Rohbau fertig gestellt.

Mit der 2. Stammstrecke stärken DB, Bund, Freistaat und Stadt München den Nahverkehr nachhaltig. Das Projekt erweitert die S-Bahn-Kapazität, verbessert die Pünktlichkeit und schafft die Voraussetzung, um mehr Menschen für einen umweltfreundlichen Nahverkehr zu gewinnen.

Die 2. Stammstrecke entsteht in bis zu 48 Metern Tiefe zwischen Laim und Leuchtenbergring. Zudem baut die DB fünf Bahnhöfe neu oder um, stärkt die S-Bahn-Außenäste, führt neue Regional-S-Bahn-Linien ein und verbessert die Anbindung an den Flughafen München. Die Fertigstellung ist nach aktueller Planung zwischen 2035 und 2037 vorgesehen.

Die ARGE Tunnel Hauptbahnhof besteht aus den Firmen Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Ed. Züblin AG, Firmengruppe Max Bögl sowie Bauer Spezialtiefbau.

Tunnelbohrmaschine

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Ende des Sliders

02. Dezember 2025, 15:30 Uhr
Barrierefreie Toilette in Betrieb • Ganzheitliche Entwicklung des historischen Empfangsgebäudes als Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes

Reisenden und Besucher:innen des Bahnhofs Bad Kissingen steht nun wieder eine Toilette zur Verfügung. Die barrierefreie Anlage ist heute in Betrieb gegangen. Das WC, das einen zusätzlichen Service im Alltag bietet und so für ein besseres Kundenerlebnis sorgt, befindet sich direkt im Empfangsgebäude und wird von der Stadt betrieben.Unterdessen schreitet die Entwicklung des Empfangsgebäudes weiter voran. Die Anerkennung der unterfränkischen Kurstadt als Teil des neuen UNESCO-Welterbes „Bedeutende Kurstädte Europas“ schließt auch das historische Bahnhofsgebäude mit ein. Die Planungen für Hochbau und Architektur haben bereits begonnen, weitere Fachplanungen sind bereits beauftragt. Entstehen soll ein nachhaltiger Treffpunkt für Reisende, Bürger:innen sowie Besucher:innen, u.a. durch Information zum UNESCO-Weltkulturerbe im sogenannten Fürstenzimmer und weitere funktionale Flächen. Auch die Obergeschosse sollen revitalisiert werden, neue Mietflächen sollen entstehen. Perspektivisch soll der gesamte Bahnhof Bad Kissingen zu einem Zukunftsbahnhof entwickelt werden.

Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern: „Wir möchten, dass mehr Menschen Bahn fahren. Dafür machen wir unsere Bahnhöfe besser. Unsere geplanten Maßnahmen am Bahnhof Bad Kissingen haben genau das zum Ziel: Sie verbessern das Kundenerlebnis und schaffen ein ansprechendes Tor zur Stadt.“

Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel: „Der Kissinger Bahnhof muss Zukunftsbahnhof werden: Mit den ersten beiden Leistungsphasen zeigt die Deutsche Bahn, dass sie es ernst meint. Wir sind einen großen Schritt weiter – aber noch nicht am Ziel."

Dorothee Bär, MdB: „Das ist eine wunderbare Nachricht. Diese Maßnahme trägt unmittelbar dazu bei, die Aufenthaltsqualität zu steigern. Gleichzeitig ist sie ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zur Modernisierung des Bahnhofs in Bad Kissingen. Ziel muss es sein, dass das historische Bahnhofsgebäude in neuem Glanz erstrahlt."

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfen entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100.

Zukunftsbahnhöfe sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Auch die Rolle der Station als Identitätsstifter in der Region wird gestärkt. Beispiele für Zukunftsbahnhöfe in Bayern sind unter anderem Nördlingen, Ansbach und Kolbermoor. Weitere Informationen gibt es hier: https://www.dbinfrago.com/zukunftsbahnhof

28. November 2025, 10:00 Uhr
Wernberg
Bahnhof Wernberg soll drei Aufzüge und Fußgängerüberführung erhalten • Neues Elektronisches Stellwerk sorgt für verlässlicheren Zugverkehr • Genehmigungsverfahren erfolgreich abgeschlossen • Kreuzungsvereinbarung sichert letzten Schritt der Finanzierung • Bund, DB und Kommunen investieren rund 70 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) baut den Bahnhof Wernberg im Landkreis Schwandorf barrierefrei aus. Im November wurde die Kreuzungsvereinbarung für die Fußgängerüberführung unterzeichnet, die DB-Projektleiter Andreas Meusel nun Bürgermeister Konrad Kiener im Rathaus Wernberg-Köblitz übergab. Damit ist der letzte offene Punkt der Finanzierung gesichert.

Die Kreuzungsvereinbarung der Partner ist unterzeichnet
Die Kreuzungsvereinbarung der Partner ist unterzeichnet
Quelle: Deutsche Bahn AG
Die Kreuzungsvereinbarung der Partner ist unterzeichnet: Bürgermeister Konrad Kiener (links im Bild) und DB-Projektleiter Andreas Meusel im Rathaus von Wernberg-Köblitz

Im Zuge des barrierefreien Ausbaus entsteht eine neue Fußgängerüberführung mit drei Aufzügen. Für Fahrgäste bedeutet das barrierefreies und komfortables Reisen. Ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW) wird gebaut. Künftig werden Fahrdienstleiter*innen aus dem Stellwerk in Weiden die Züge rund um Wernberg aus der Ferne steuern. Der Zugverkehr wird dadurch zuverlässiger und die Betriebsführung flexibler. Zudem passt die DB InfraGO die Eisenbahnüberführung über den Feistenbach an. Bund, Kommunen und DB investieren insgesamt rund 70 Millionen Euro in die Maßnahmen für eine moderne Infrastruktur in der Region.

Andreas Meusel, Projektleiter der DB InfraGO: „Grundlage für die erfolgreiche Planung ist die sehr kooperative und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Kommune und der Außenstelle Nürnberg des Eisenbahn-Bundesamtes für den Bund als Auftraggeber. Dafür bedanken wir uns herzlich. Die Umbaumaßnahmen am Bahnhof Wernberg werden für die Fahrgäste und Reisenden vor Ort eine große Verbesserung mit sich bringen.“

Konrad Kiener, Erster Bürgermeister des Marktes Wernberg-Köblitz: „Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Wernberg schafft Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger unserer Marktgemeinde und Nachbarkommunen. Mit unserer Finanzierung stellen wir sicher, dass die Bahnsteige von allen Seiten her mit Aufzügen zugänglich sind.“

Das Projekt hat das Planfeststellungsverfahren erfolgreich durchlaufen, damit besteht Baurecht. Die Bauarbeiten beginnen 2027 und erfolgen in mehreren Abschnitten. Anwohnende werden rechtzeitig vorab vom Projektteam über die Bautätigkeiten informiert. Alle Informationen zum Projekt finden Sie hier: Barrierefreier Bahnhof für Wernberg / 3D-Visualisierung - YouTube

27. November 2025, 13:00 Uhr
Passau
Ein Drittel der Fahrzeugflotte ist ab Dezember emissionsfrei unterwegs • Ausbau moderner Ladeinfrastruktur

Die Deutsche Bahn (DB) treibt auch auf der Straße die klimafreundliche Elektromobilität voran. So erweitert die RBO Regionalbus Ostbayern GmbH, eine Tochter von DB Regio Bus, Region Bayern, ihre Flotte um insgesamt 16 neue E-Busse. Damit wird ein Drittel der Fahrzeugflotte auf dem Betriebshof Passau elektrifiziert sein. Acht neue Solo-Niederflur-E-Busse des Herstellers Ebusco sind bereits eingetroffen und werden aktuell für den Fahrbetrieb vorbereitet. Weitere acht Fahrzeuge folgen in den kommenden Wochen.

 „Mit den 16 neuen E-Bussen können wir künftig noch umweltfreundlicher und leiser durch den Landkreis Passau fahren“, sagt Michael Karmainski, Niederlassungsleiter der RBO in Passau. Die Fahrzeuge verfügen über leistungsstarke Akkus mit 525 kWh Batteriekapazität und erreichen Reichweiten von rund 400 bis 500 Kilometern. „Sogar unsere längsten Umläufe können so ohne Zwischenladen abgedeckt werden – auch im Winter“, so Karmainski weiter. Erkennbar sind die neuen Busse an einer speziellen E-Bus-Beklebung. „Aber auch ohne Folierung fallen sie sofort auf“, ergänzt Karmainski. „Sie sind viel leiser und sie hinterlassen keine Rußwolke mehr beim Anfahren.“ Die neuen E-Busse werden im Landkreis Passau sowie in ein- und ausbrechenden Verkehren in die Stadt Passau und in den umliegenden Landkreisen unterwegs sein.

E Bus Vorstellung
E Bus Vorstellung
Quelle: Deutsche Bahn AG
(v.l.n.r.) Jörg Konrad, Geschäftsführer RBO; Roland Gruber, Leiter Sachgebiet Kreisentwicklung (Landratsamt); Raimund Kneidinger, Landrat Landkreis Passau; Carolina Ranzinger, Fachbereich ÖPNV (Landratsamt); Verena Schwarz, Leiterin Abteilung Kreisangelegenheiten (Landratsamt); Maximilian Sommer, Leiter Fachbereich ÖPNV (Landratsamt), Daniela Ersin, stv. Leiterin Fachbereich ÖPNV (Landratsamt), Michael Karmainski, Niederlassungsleiter RBO Süd vor den neuen E-Bussen in Passau.

Moderne Ladeinfrastruktur am Betriebshof Passau

Parallel zur Fahrzeugbeschaffung wurde die nötige Ladeinfrastruktur auf dem Betriebshof der RBO aufgebaut. Dazu gehören eine Trafostation, eine Übergabestation sowie acht Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten. Sie ermöglichen ein effizientes und batterieschonendes Laden der E-Busse. Ein intelligentes Last- und Lademanagementsystem steuert den Ladevorgang der Batterien, verhindert Lastspitzen und optimiert die Stromkosten. „Das ist vorteilhaft für die Lebensdauer der Batterien und sichert einen optimalen Energieeinsatz“, erklärt Karmainski. Die Infrastruktur wurde zudem so geplant, dass sie mit geringem Aufwand für eine größere Zahl an E-Bussen erweitert werden kann.

Die Beschaffung der Fahrzeuge und der Ladeinfrastruktur wurde vom Bundesministerium für Verkehr im Rahmen der „Förderung Alternativer Antriebe im ÖPNV 2021“ mit insgesamt rund 4,5 Millionen Euro unterstützt.

Gemeinsam für den Landkreis Passau

Der Landkreis Passau setzt auf einen möglichst breiten klimaneutralen ÖPNV. Landrat Raimund Kneidinger begrüßt deshalb die Flottenerweiterung: „Wir haben deshalb auch die im Vorfeld durchgeführten Studien zur praxisorientierten und unternehmensindividuellen Umsetzung eines ÖPNV-Betriebs mit alternativen Antriebsformen finanziell unterstützt. Heute ernten wir erneut die Früchte aus diesen Bestrebungen und freuen uns, einen Meilenstein im Wandel der Busflotte bei der RBO in Passau begleiten zu dürfen. Ich danke der RBO und allen Verkehrsunternehmen unserer Region, die mit uns diesen Schritt in Richtung Zukunft gehen!“

Auch Jörg Konrad, Geschäftsführer der Regionalbus Ostbayern GmbH, betont: „Die DB Regio Bus, Region Bayern, deren Tochter die RBO ist, verfolgt das Ziel, ihre gesamte Busflotte klimaschonender aufzustellen. Unser Einstieg in die E-Mobilität mit 16 Neufahrzeugen stellt einen wichtigen Schritt in diese Richtung dar. Wir freuen uns, dass wir damit zu einem umweltschonenderen Nahverkehr im Landkreis Passau beitragen können.“

DB Regio Bus, Region Bayern: Auf dem Weg zur klimaneutralen Flotte

Für die DB Regio Bus, Region Bayern, ist die klimaneutrale Zukunft der Gesamtflotte ein wichtiges Ziel. 1.300 Busse umfasst die gesamte Flotte. Kontinuierlich werden die Dieselbusse gegen solche mit alternativen Antrieben ausgetauscht. Neben den 16 E-Bussen der RBO kamen im Jahr 2025 weitere sieben E-Busse zur Gesamtflotte. Sie werden in der Regionalverkehr Allgäu GmbH eingesetzt. Zudem nahm die DB Regio Bus, Region Bayern, 2025 in verschiedenen Niederlassungen in Bayern insgesamt 19 CO2-neutrale HVO-Busse in Betrieb.

Die Förderrichtlinie „Förderung Alternativer Antriebe im ÖPNV“ wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt. Insgesamt wird die Regionalbus Ostbayern GmbH mit 8,9 Mio. Euro durch das BMV gefördert.

Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt.

Förderung
Die Förderrichtlinie „Förderung Alternativer Antriebe im ÖPNV“ wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt. Insgesamt wird die Regionalbus Ostbayern GmbH mit 8,9 Mio. Euro durch das BMV gefördert. Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt.
Förderung
Gefördert durch Bundesministerium für Verkehr und finanziert von der Europäischen Union

21. November 2025, 12:00 Uhr
Regensburg/Passau
Bauleistungen für die Arbeiten zwischen Obertraubling und Passau vom 14. Juni bis 12. Dezember 2026 vergeben • Vorlaufende Arbeiten haben begonnen • Vorstellung des Verkehrskonzepts im Frühjahr

Während die erste Generalsanierung in Bayern, die vom 6. Februar bis 10. Juli 2026 zwischen Nürnberg und Regensburg stattfindet, schon bald in die Bauphase übergeht, treibt die DB InfraGO die Planungen auch für den zweiten Korridor zwischen Obertraubling und Passau weiter voran. Die Strecke wird vom 14. Juni bis 12. Dezember 2026 gebündelt erneuert und modernisiert. Ziel der sechsmonatigen Bauphase ist es, die hochbelastete Eisenbahnstrecke langfristig stabiler und widerstandsfähiger zu machen. Störungen und damit einhergehende Verspätungen sollen sich so deutlich reduzieren. Insgesamt sind in Bayern sieben Generalsanierungen geplant.

Aktuell bereitet die DB InfraGO die Arbeiten entlang der Strecke intensiv vor – gemeinsam mit den erfahrenen Bauunternehmen Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Schweerbau/Wiebe/Hubert, EUROPTEN Deutschland GmbH/EUROPTEN Trans Energy GmbH und SPL Powerlines Germany GmbH sowie Josef Rädlinger GmbH & Sidla & Schönberger Spezialtiefbau. Sie haben nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren den Zuschlag für die Bauleistungen erhalten. Ebenfalls auf Hochtouren laufen die Planungen der Ersatzverkehre. Fahrgäste und Güter erreichen während der Bauphase weiterhin zuverlässig ihr Ziel. Die Details des Verkehrskonzepts für den Schienenpersonennahverkehr erarbeitet die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) derzeit gemeinsam mit den beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen und der DB InfraGO. Im Frühjahr wird das Konzept veröffentlicht. Dann tourt auch ein Infomobil entlang der Strecke.

Für den grenzübergreifenden Güterverkehr wurde für die Generalsanierung der Strecke Obertraubling – Passau ein angepasstes Sperrpausenkonzept mit Wechsel zwischen eingleisiger Sperrung und Vollsperrung im Abschnitt Passau – Plattling erarbeitet.

Aktuell laufen zwischen Obertraubling und Passau vorbereitende Arbeiten für die eigentliche Generalsanierung ab Juni. Dabei handelt es sich unter anderem um Baugrunduntersuchungen, Vermessungsarbeiten sowie Vegetationsrückschnitt, auch werden die Baustelleneinrichtungsflächen erstellt. Zudem finden erste Vorproduktionen von Fertigteilen vor Ort statt. 

Bei der Generalsanierung zwischen Juni und Dezember 2026 erneuert die DB zwischen Obertraubling und Passau unter anderem rund 115 Kilometer Gleise, über 90 Weichen und ca. 60 Kilometer Oberleitungen. Für mehr Flexibilität bei Störungen oder Baustellen auf der Strecke entstehen zusätzliche Weichenverbindungen (Überleitstellen). Außerdem modernisiert die DB die Leit- und Sicherungstechnik. Auch findet eine Bodenverfestigung einer Moorstelle bei Osterhofen statt.

Darüber hinaus profitieren die Fahrgäste nach der Generalsanierung von attraktiven Stationen. Die DB modernisiert acht Bahnhöfe zwischen Obertraubling und Passau nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung. Dabei steht unter anderem der barrierefreie Ausbau im Fokus. In Osterhofen und Radldorf entstehen Aufzüge, an sechs Stationen werden die Bahnsteige erneuert bzw. erhöht oder verlängert. An allen Stationen wird die Reisendeninformation bis Bauende auf den neuesten Stand der Technik gebracht sein. Ziel ist, die Aufenthaltsqualität für alle Reisenden und Gäste der Bahnhöfe zu steigern. Bis 2027 werden entlang der Strecke zudem mehrere Stationen zu Zukunftsbahnhöfen entwickelt – durch neu gestaltete Personenunterführungen, mehr Wetterschutz, moderne Beleuchtungsanlagen, durchgängige Gestaltungskonzepte sowie mehr Sitz- und Wartemöglichkeiten und bessere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.

Mehr Informationen im Internet

Einen umfangreichen Überblick zu den geplanten Generalsanierungen in Bayern gibt es hier: https://generalsanierung-bayern.deutschebahn.com/home.html

Bereits veröffentlicht ist das Verkehrskonzept für den ersten Korridor zwischen Nürnberg und Regensburg. Informationen dazu finden Reisende auf folgenden Internetseiten: www.bahn.de/ersatzverkehr-nürnberg-regensburg und www.beg.bahnland-bayern.de/ersatzkonzept-generalsanierung.    

21. November 2025, 10:00 Uhr
Kempten
Ralf Kreutzer folgt bei dem Tochterunternehmen der DB Regio Bus, Region Bayern, auf Christiane Jentsch

Bei der Regionalverkehr Allgäu GmbH (RVA), einem Tochterunternehmen der DB Regio Bus, Region Bayern, steht ein Wechsel in der Geschäftsführung bevor. Christiane Jentsch, die das Unternehmen seit April 2021 leitet, wird zum 31. März 2026 nach fast 40 Jahren bei der RVA in den Ruhestand treten. Ihr Nachfolger wird Ralf Kreutzer (48), der bereits zum 24. November 2025 als neuer Geschäftsführer berufen wird. In den kommenden Monaten wird er sich umfassend in die Aufgaben und Themen der RVA einarbeiten. Ab 1. April 2026 führt Kreutzer das Unternehmen gemeinsam mit Mario Barth, dem langjährigen Mitglied der Geschäftsleitung, weiter.

Ralf Kreutzer
Ralf Kreutzer
Ralf Kreutzer

Kreutzer konnte DB-intern als Nachfolger für die Geschäftsführung der RVA gewonnen werden. Er ist seit 18 Jahren bei der Deutschen Bahn tätig. 2007 stieg er als Leiter der Verkehrsplanung für das Oberland bei der Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO) ein, seit 2012 leitet er die RVO-Niederlassung Werdenfels. In dieser Funktion arbeitet er bereits seit Jahren eng mit der RVA zusammen. Die Aufgabe als Niederlassungsleiter wird er auch künftig in Personalunion ausüben.

„Ich danke Christiane Jentsch als meiner Vorgängerin für ihre gute Arbeit“, sagt Ralf Kreutzer. „Sie übergibt ein Unternehmen, das am Markt sehr gut dasteht. Ich möchte Bewährtes bewahren und die RVA gemeinsam mit dem Team zukunftsfähig weiterentwickeln – im Hinblick auf die Herausforderungen und Rahmenbedingungen der Busbranche.“ 

Stefan Kühn, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Bus, Region Bayern begrüßt die Nachfolgeregelung: „Wir freuen uns, dass wir mit Ralf Kreutzer einen erfahrenen und kompetenten Nachfolger aus den eigenen Reihen gewinnen konnten.“, sagt er. Auch Julian Müller von der Walser Raiffeisen Holding, die 30 Prozent der Anteile an der RVA hält, unterstützt die Neubesetzung:Ralf Kreutzer kennt die Region und bringt innovative Ideen mit, die hierher passen.“

Regionalverkehr Allgäu GmbH – 40 Jahre Tradition und Fortschritt

Die Regionalverkehr Allgäu GmbH wurde vor 40 Jahren aus der Regionalverkehr Oberbayern GmbH ausgegründet und entwickelt seither den Nahverkehr im Allgäu visionär weiter. Bereits 1992 setzte das Unternehmen einen der ersten Batteriebusse in Oberstdorf ein und zählt damit zu den Pionieren der Elektromobilität im Busverkehr. 1996 startete die RVA als eines der ersten Busunternehmen mit Bedarfsverkehren. Seit 10 Jahren bietet sie erfolgreich Linien-Taxis als Busersatz an. Heute betreibt die RVA 63 Busse, darunter sieben Fahrzeuge mit Elektroantrieb, und befördert jährlich rund 6,5 Millionen Fahrgäste. Neben Schüler- und Alltagsverkehren fährt sie Shuttleverkehre zu großen Wintersportereignissen und erschließt Urlaubern touristische Ziele im Allgäu.

21. November 2025, 09:45 Uhr
München/Nürnberg
Wartezeit wird Schlauer-werden-Zeit: DB kürzt per künstlicher Intelligenz (KI) bekannte Werke auf Snackgröße • Pünktlich zum heutigen Vorlesetag literarische Werke und gesellschaftlich wichtige Reden großflächig an 13 Bahnhöfen plakatiert

Wer Wartezeit am Bahnhof überbrücken möchte, kann ab sofort an den Hauptbahnhöfen Nürnberg und München beispielsweise in Jane Austens "Stolz und Vorurteil" oder „Heidi“ von Johanna Spyri eintauchen. Die DB hat an leerstehenden Schaufenstern oder Bahnhofsflächen KI-gekürzte Versionen dieser Werke in fünf, zehn, 20 oder 30 Minuten plakatiert. Je nach Zeitfenster können Reisende und Bahnhofsbesuchende direkt in die Texte eintauchen.

Deutschlandweit sind noch weitere gekürzte Versionen wichtiger literarischer Werke und gesellschaftlich relevanter Reden zum Lesen oder Vorlesen verfügbar. Von Malalas Rede vor den Vereinten Nationen bis hin zu Klassikern wie Jules Vernes „20.000 Meilen unter dem Meer", Franz Kafkas „Die Verwandlung“ oder Charlie Chaplins Rede aus „Der große Diktator" – die Auswahl ist breit gefächert und spricht unterschiedliche Interessen von Groß und Klein an.

Mit der zum Vorlesetag 2025 startenden Aktion bietet die DB an vorerst 13 Bahnhöfen nicht nur sinnvolle Beschäftigung zum Überbrücken von Wartezeit, sondern erleichtert auch den Zugang zu Wissen und Kultur. Mit dem Einsatz von KI werden Bildung und Technologie auf einzigartige Weise miteinander verbunden.

Bahnhöfe sind Teil der DB InfraGO AG, der gemeinwohlorientierten Gesellschaft der DB, die für die Infrastruktur zuständig ist.

Für unterwegs sind alle gekürzten Texte auch online verfügbar: https://www.bahnhof.de/entdecken/lesen-bis-der-zug-kommtGrößtes Vorlesefest Deutschlands am 21. November 2025Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung und setzt seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November ein Zeichen für das Vorlesen. Ziel ist es, Kinder und Erwachsene für das Vorlesen zu begeistern und Menschen für ein freiwilliges Engagement in der Leseförderung zu gewinnen. Denn Vorlesen hilft Kindern dabei, selbst gut lesen zu lernen. Verlängert wird der Bundesweite Vorlesetag mit dem Digitalen Vorlesefest, das Kindern mit Vorlesevideos ortsunabhängigen Zugang zu spannenden Geschichten bietet. Mittlerweile ist der Bundesweite Vorlesetag Deutschlands größtes Vorlesefest.

Infos zum Vorlesetag:

https://www.deutschebahnstiftung.de/dbs/presse/-Vorlesen-spricht-Deine-Sprache-ist-das-Motto-des-Bundesweiten-Vorlesetages-2025-Jetzt-anmelden-und-vorlesen--13457778

https://www.vorlesetag.de/presse/pressematerial

14. November 2025, 10:45 Uhr
München
Zugausfälle bei den Taktverstärkern der Linie S3 • S-Bahnen der Linie S5 fahren nur zwischen Kreuzstraße und Ostbahnhof • Einschränkungen bis Ende November • Erster Teil der Sendlinger Spange erfolgreich in Betrieb genommen

Eine anhaltende Signalstörung bei Laim beeinträchtigt derzeit den S-Bahn-Verkehr in München. Auf der Linie S3 müssen daher unter der Woche sowohl vormittags als auch nachmittags alle S-Bahnen des 10-Minuten-Takts entfallen. Die Züge des Grundtakts sind dafür als Langzüge unterwegs. Zudem können die S-Bahnen der Linie S5 wochentags nur zwischen Kreuzstraße und Ostbahnhof verkehren. Grund dafür ist, dass aufgrund der Signalstörung nicht alle S-Bahnen zwischen Pasing und Laim fahren können.

Ursache der Signalstörung ist ein Softwarefehler, der nach den umfangreichen Bauarbeiten für die 2. Stammstrecke im Bereich Laim aufgetreten ist. Zur Störungsbeseitigung muss der Hersteller ein Softwareupdate im Stellwerk durchführen. Da dafür umfangreiche Tests und Prüfungen sowie eine nächtliche Stammstreckensperrung erforderlich sind, können die Arbeiten voraussichtlich erst Ende November abgeschlossen werden. Die DB InfraGO bedauert die Einschränkungen für die Fahrgäste und arbeitet aktuell mit Hochdruck an den Vorbereitungen für den Softwarewechsel. Stets aktuelle Informationen zur Betriebslage und den nächsten baubedingten Fahrplanänderungen bei der S-Bahn München finden Fahrgäste unter www.s-bahn-muenchen.de.

Neben den umfangreichen Arbeiten für die 2. Stammstrecke im Bereich Laim ist der Bauzeitraum in der vergangenen Woche auch für die erfolgreiche Inbetriebnahme des ersten Teils der Sendlinger Spange genutzt worden. Ab sofort steht westlich des Personenbahnhofs Laim eine neue Verbindung zwischen der S-Bahn-Stammstrecke und dem Rangierbahnhof Laim zur Verfügung. Bei Störungen oder Bauarbeiten auf der Stammstrecke können mehr S-Bahnen als bisher über diesen Bypass zwischen Pasing und Heimeranplatz beziehungsweise dem Südring geleitet werden, am Heimeranplatz wenden und zurück in die Stammstrecke Richtung Pasing fahren.

In Laim wurde ein neues Verbindungsgleis gebaut, das wie eine Rampe den Rangierbahnhof mit der erhöht liegenden S-Bahn-Stammstrecke verbindet. Auf rund 100 Metern Länge überwindet es einen Höhenunterschied von etwa 1,5 Metern. Zusätzlich entstanden vier neue Weichen, fünf Signale und etwa 2,5 Kilometer Oberleitung. Der zweite Teil des Projekts Sendlinger Spange befindet sich derzeit im Genehmigungsverfahren. Geplant ist der Umbau des heutigen Außenbahnsteigs am Heimeranplatz zu einem Mittelbahnsteig. Damit können am Heimeranplatz künftig zwei S-Bahn-Linien gleichzeitig wenden – das sorgt für noch mehr betriebliche Flexibilität.

11. November 2025, 11:13 Uhr
Nürnberg
Details zum umfassenden Verkehrskonzept vom 6. Februar bis 10. Juli 2026 • Umleitungen im Fern- und Güterverkehr • Ersatzbusse für die Fahrgäste im Regionalverkehr • Tour mit Infomobil lockte zahlreiche Interessierte an

Wenn die Generalsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg am 6. Februar 2026 um 21 Uhr beginnt und die Bahnstrecke für rund fünf Monate gesperrt wird, bleiben die Fahrgäste dank eines umfassenden Verkehrskonzepts weiter mobil. Bis zum 10. Juli 2026 heißt es dann für viele Reisende Busse statt Züge. Während der Fernverkehr zwischen Nürnberg und Regensburg umgeleitet wird, binden im Regionalverkehr mehr als 90 Busse auf acht Linien die entfallenden Nahverkehrshalte an. Um den Fahrgästen zu erklären, was auf sie zukommt – und welche Fahrtmöglichkeiten sie während der Bauphase haben, laden die Deutsche Bahn (DB) und die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) am 20. November um 15 Uhr zu einer öffentlichen Online-Informationsveranstaltung ein. Den Zugangslink finden Interessierte am Veranstaltungstag auf www.deutschebahn.com/generalsanierung-bayern.  

Wie groß das Interesse an der geplanten Generalsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg ist, zeigte sich zuletzt bei einer Infomobil-Tour entlang der Strecke. An zehn Stationen gaben Projektmitarbeitende im Oktober Auskunft über das große Bauvorhaben und seine Auswirkungen. Es kamen über 1000 Menschen vorbei, um Informationen aus erster Hand zu erhalten.

Bei der Generalsanierung zwischen Februar und Juli 2026 erneuert die DB InfraGO zwischen Nürnberg und Regensburg unter anderem über 80 Kilometer Gleise, rund 40 Weichen und circa 90 Kilometer Oberleitungen. Hinzu kommt die Sanierung eines Bahndamms bei Deining sowie einer Brücke bei Burgthann. Die Leit- und Sicherungstechnik wird modernisiert und der Einbau des modernen Zugbeeinflussungssystems ETCS vorbereitet. Darüber hinaus profitieren die Fahrgäste nach der Generalsanierung von attraktiveren Stationen. Die DB modernisiert alle 20 Bahnhöfe zwischen Feucht und Regensburg-Prüfening nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung. Weitere Informationen gibt es hier: www.deutschebahn.com/generalsanierung-bayern.

Einen ausführlichen Überblick zum Verkehrskonzept geben folgende Internetseiten: www.bahn.de/ersatzverkehr-nürnberg-regensburg und www.beg.bahnland-bayern.de/ersatzkonzept-generalsanierung.     

05. November 2025, 16:00 Uhr
Nürnberg
Arbeiten deutlich komplexer als zunächst erwartet • Umfangreicher Ersatzverkehr mit über 60 Bussen zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz weiter im Angebot • Direktverbindungen zwischen Nürnberg und Hof bzw. Marktredwitz

Die Instandsetzung der Pegnitzbrücken zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz erweist sich als technisch deutlich komplexer als zunächst erwartet. Daher wird die aktuelle Streckensperrung nach aktuellem Stand bis Mitte nächsten Jahres bestehen bleiben müssen. Die DB InfraGO hatte zunächst damit gerechnet, die Strecke bereits ab Februar wieder für den Zugverkehr freigeben zu können. Erste Arbeiten an der Brücke bei Velden zeigen jedoch, dass die Instandsetzung aufgrund der geologischen Gegebenheiten deutlich aufwendiger ist. Auf Basis dieser Erfahrungswerte ist davon auszugehen, dass die Instandsetzungsarbeiten für die betroffenen 18 Brücken, die sich alle hinsichtlich ihrer Konstruktion ähneln, voraussichtlich bis Mitte nächsten Jahres dauern werden. Die DB InfraGO arbeitet mit Hochdruck daran, dass die aktuell gesperrte Strecke zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz im ersten Schritt auf den Abschnitt Hersbruck – Neuhaus eingekürzt werden kann und die Fahrgäste nur noch in diesem Abschnitt auf Busse umsteigen müssen.

Reisende können aktuell zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz den Schienenersatzverkehr mit mehr als 60 Bussen nutzen. Die Züge der RE-Linien 30, 31, 32 und 38 enden von Norden kommend in Pegnitz. Von Pegnitz verkehren stündlich Busse mit allen Unterwegshalten über Neuhaus bis nach Hersbruck. Zusätzlich fahren auf den Verbindungen Bayreuth – Nürnberg, Pegnitz – Nürnberg und Neuhaus – Nürnberg stündlich Direktbuslinien. Zwischen Hersbruck und Nürnberg verkehren auf der rechten Pegnitzstrecke die Züge der RE-Linie 40/41 und die RB-Züge der Mittelfrankenbahn, auf der linken Pegnitzstrecke die Züge der S-Bahn Nürnberg. Seit dem 13. Oktober sind zusätzlich wieder durchgängige Fahrten zwischen Nürnberg, Marktredwitz und Hof möglich. Diese Direktverbindungen umfahren die weiterhin gesperrte Bahnstrecke zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz und nutzen dabei die Strecke über Weiden und Marktredwitz.

Die DB InfraGO hatte den Abschnitt zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz am 19. September aufgrund von Schäden an mehreren Pegnitzbrücken kurzfristig sperren müssen. Neben der baulichen Stabilisierung und Instandsetzung laufen die Planungen zur grundlegenden Erneuerung der Brücken weiter. Aktuell reicht die DB InfraGO die Planfeststellungsanträge schrittweise aufgrund der Menge der Maßnahmen beim Eisenbahn-Bundesamt ein.

31. Oktober 2025, 15:00 Uhr
Miltenberg
Elektronischen Stellwerke Obernburg-Elsfeld und Kleinwallstadt erhöhen die Qualität • Streckensperrung für Anschluss der modernen Technik notwendig • Reisende bleiben durch Ersatzverkehr mit Bussen mobil

Die DB InfraGO nimmt am 12. November 2025 die neuen elektronischen Stellwerke (ESTW) Oberburg-Elsenfeld und Kleinwallstadt in Betrieb. Der Zugverkehr auf der kompletten Maintalbahn wird damit nun aus der Zentrale in Miltenberg gesteuert. Dort stellen die Zugverkehrssteuernden bereits die Signale für den südlichen Streckenabschnitt (Klingenberg – Miltenberg). Die neue Leit- und Sicherungstechnik samt neuer Blocksignale und die neuen Weichen verbessern maßgeblich die Betriebsqualität auf der eingleisigen Strecke. So sind unter anderem in Obernburg-Elsenfeld gleichzeitige Einfahrten von Zügen mit höherer Geschwindigkeit möglich.Für die technische Umstellung muss der Zugverkehr auf der Maintalbahn zwischen Aschaffenburg und Miltenberg pausieren: Vom 1. bis 11. November 2025 verkehren auf den Linien RE87 und RB88 Busse statt Bahnen.

Die Westfrankenbahn bündelt in der Zeit mehrere Baumaßnahmen: Neben der Inbetriebnahme der Stellwerke werden 35 Signale, 12 Weichen und 10 Bahnübergänge an die neue Technik angeschlossen. Zusätzlich wird im Bereich des Bahnhofs Klingenberg (Main) eine Brücke erneuert.

Einschränkungen in der ÜbergangsphaseFür die vollumfängliche Inbetriebnahme der neuen Technik sind im Nachgang weitere Anpassungen notwendig. Diese können nach aktuellem Stand Ende Februar 2026 realisiert werden. Für das Zugangebot ergeben sich ab dem 12. November dadurch folgende Auswirkungen:

Maintalbahn:

Montag bis Freitag (nicht an Feiertagen und nicht am 24. und 31. Dezember)

• In der Hauptverkehrszeit bis 8:00 Uhr regulärer Zugverkehr

• Ab 8 Uhr beginnt und endet die Linie RE87 aus Richtung Lauda/Wertheim in Miltenberg, die Durchbindung nach Aschaffenburg entfällt

• Die Linie RB88 fährt zwischen Aschaffenburg und Miltenberg im Stundentakt und wird zusätzlich verstärkt

Madonnenlandbahn:

Montag bis Freitag (nicht an Feiertagen und nicht am 24. und 31. Dezember)

• Bis 7:30 Uhr Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Miltenberg und Amorbach (inklusive einer Fahrt von Walldürn nach Miltenberg)

• Ab 7:30 Uhr fahren die Züge der RB84 planmäßig

• Am Nachmittag werden einzelne Fahrten durch Busse ersetzt.

Reisende werden gebeten, sich rechtzeitig über Ihre Reisemöglichkeiten zu informieren. Die Westfrankenbahn bittet um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten und entschuldigt sich für die Einschränkungen. 

Weitere Informationen  

Nähere Details und aktuelle Informationen zu den verkehrlichen Einschränkungen finden Fahrgäste auf der Internetseite der Westfrankenbahn: www.westfrankenbahn.de/fahrplan/verkehrsmeldungen Weitere Informationen zum Ausbau und Elektrifizierung der Maintalbahn unter: http://ausbau-maintalbahn.deutschebahn.com  

30. Oktober 2025, 10:30 Uhr
Bamberg
Gestiegene Nachfrage seit Start des Angebots vor knapp zwei Jahren • Fahrgäste profitieren von neuer Infrastruktur und modernen Fahrzeugen • DB-Regio-Züge mit 190 Kilometern pro Stunde zwischen Bayern und Thüringen unterwegs

Attraktive Fahrzeiten, hohe Zuverlässigkeit und moderne Züge: Der neue Franken-Thüringen-Express (FTX) erfreut sich knapp zwei Jahre nach seiner Einführung großer Beliebtheit bei den Fahrgästen. So haben sich die Reisendenzahlen spürbar erhöht: Im Vergleich zum Jahr 2023, als es die Verbesserungen beim Franken-Thüringen-Express noch nicht gab, nutzen aktuell rund 11 Prozent mehr Fahrgäste das Angebot. Auch bei der Pünktlichkeit kann der FTX punkten. Nachdem er in seinem Startjahr 2024 mit einer Pünktlichkeit von über 87 Prozent bereits klar über dem bayerischen Durchschnitt gelegen hat, erreicht der FTX im laufenden Jahr eine Pünktlichkeit von rund 90 Prozent und gehört damit zu den pünktlichsten Regionalzugnetzen im Freistaat.

Die Fahrgäste profitieren dabei vor allem vom guten Zusammenspiel zwischen neuer Infrastruktur und modernen Fahrzeugen: Mit Abschluss des viergleisigen Ausbaus zwischen Nürnberg und südlich von Bamberg im September gibt es auf einer der meistbefahrenen Strecken in Bayern mehr Platz auf der Schiene: Schnelle Züge können von langsameren getrennt werden. Daraus ziehen auch die Verbindungen des Franken-Thüringen-Express einen Vorteil.

Neben einer gut ausgebauten Strecke machen sich beim FTX auch die modernen Züge bezahlt. DB Regio Bayern nahm in diesem Netz im Auftrag des Freistaats Bayern seit Dezember 2023 insgesamt 26 Neufahrzeuge des Herstellers Siemens in Betrieb. Alle Fahrzeuge sind mit großen Mehrzweckräumen, Infodisplays, mobilfunkdurchlässigen Fensterscheiben und WLAN ausgestattet. Acht Fahrzeuge des Typs Desiro-HC wurden eigens für den Einsatz auf der Schnellfahrstrecke VDE 8 konzipiert. Die sechsteiligen Fahrzeuge flitzen mit Highspeed über die Strecke zwischen Nürnberg und Erfurt, sind druckdicht für Zugbegegnungen im Tunnel und verfügen über das moderne European Train Control System (ETCS), die Zukunft der Leit- und Sicherungstechnik auf Deutschlands Schienen. 634 Fahrgäste und bis zu 60 Fahrräder finden in diesen Zügen Platz.

Reisende wissen die Verbesserungen beim Franken-Thüringen-Express zu schätzen: Die allgemeine Kundenzufriedenheit ist laut Befragungen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Schienenpersonennahverkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert, mit dem neuen Angebot um acht Prozentpunkte gestiegen, insbesondere die Qualität und Verfügbarkeit der Fahrzeuge sowie das Fahrplanangebot werden positiv bewertet.

Gerd Schörner (links) und Martin Gundel von DB Regio Bayern
Gerd Schörner (links) und Martin Gundel von DB Regio Bayern
Quelle: Deutsche Bahn AG - Maja Moritz
Gerd Schörner (links) und Martin Gundel von DB Regio Bayern kümmern sich als Teilnetzmanager um das Angebot des Franken-Thüringen-Express.

Der Franken-Thüringen-Express verbindet Nürnberg mit Bamberg, Würzburg, Coburg, Sonneberg, Lichtenfels und Saalfeld. Seit Dezember 2023 sind die Züge des FTX zwischen Nürnberg und Bamberg täglich von 5 bis 22 Uhr im 30-Minuten-Takt in beiden Richtungen unterwegs. Zudem verknüpft seit Juni 2024 auf Bestellung der beiden Freistaaten Bayern und Thüringen der mit bis zu 190 Kilometern pro Stunde schnellste länderverbindende Regionalzug Deutschlands die fränkische Metropole Nürnberg mit der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt in nur 1 Stunde 53 Minuten. Fahrgäste zwischen Coburg und Erfurt erreichen ihr Ziel nun bereits nach 36 Minuten umsteigefrei im Regionalverkehr. 

29. Oktober 2025, 10:00 Uhr
München
Rückschnitt und Streckenpflege • Arbeiten erfolgen in Abstimmung mit den zuständigen Naturschutzbehörden

Die DB InfraGO führt ab dem 1. November Vegetationsarbeiten entlang der Strecke Prien – Aschau im Landkreis Rosenheim durch. Um die Verkehrssicherheit auf und neben den Gleisen zu gewährleisten, werden Sträucher zurückgeschnitten und Bäume gefällt. Die Vegetationsarbeiten sorgen für notwendige Schutzabstände und fördern eine gesunde Entwicklung der Vegetation. Die Maßnahmen sind mit den zuständigen Unteren Naturschutzbehörden abgestimmt. Zusätzlich zu den Vegetationsarbeiten finden auch Arbeiten an Durchlässen statt. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Arbeitslärm leider nicht vollends zu vermeiden. Die DB bittet die Anwohner:innen dafür um Verständnis.

Auch für die Fahrgäste der Südostbayernbahn kommt es zu Beeinträchtigungen. Von Samstag, 1. November, bis Montag, 10. November (6 Uhr) entfallen die Züge zwischen Rosenheim, Prien a. Chiemsee und Aschau (Chiemgau). Zwischen Prien a. Chiemsee und Aschau (Chiemgau) ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die RB 27589 und die RB 27588 entfallen zwischen Rosenheim und Prien ersatzlos. Auch von Dienstag, 11. November (20:31 Uhr) bis Donnerstag, 13. November (22:10 Uhr) entfallen die Züge zwischen Rosenheim, Prien und Aschau (Chiemgau). Zwischen Prien und Aschau (Chiemgau) ist für die ausfallenden Züge erneut ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Der „Aktionsplan Vegetation“ der Deutschen Bahn

Das ganze Jahr über kümmert sich die DB um die naturschutzgerechte Pflege der Gleise und ihrer Umgebung. Dafür gibt es seit einigen Jahren das „Gesamtkonzept Vegetationsmanagement“. Darin ist festgelegt, wie Bäume und Pflanzen entfernt oder zurückgeschnitten werden. Erfolgt dies nicht, könnte der Zugverkehr behindert werden, da die Vegetation beispielsweise Signale verdeckt, die Entwässerung des Gleisbereichs behindert oder zu Strom-Überschlägen an den Oberleitungen führt.

Zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen existiert seit Anfang 2018 der sogenannte „Aktionsplan Vegetation“, um den teilweise massiven Einschränkungen durch Stürme und Unwetter noch stärker entgegenzuwirken. Ziel ist es, die Schienen und Gleisanlagen sturmsicherer zu machen. Dadurch werden Baumstürze bei Sturm oder Starkregen und damit verbundene Streckenausfälle reduziert.

23. Oktober 2025, 11:30 Uhr
München
Bohrarbeiten bis Januar 2026 • Rund 200 Bohraufschlüsse im Münchner Osten • Öffentliche Infoveranstaltung im ersten Halbjahr 2026

Die DB InfraGO führt ab Oktober 2025 bis voraussichtlich Ende Januar 2026 geotechnische Erkundungsbohrungen im Projektgebiet des Projekts Daglfinger und Truderinger Kurve (DTK) durch. Die Arbeiten dienen der Erstellung von Baugrundgutachten und sind ein wichtiger Bestandteil der aktuellen Planungsphase des Projekts im Münchner Osten.

Insgesamt sind rund 200 Bohraufschlüsse mittels Rammkern- und Kleinrammbohrungen sowie Rammsondierungen geplant, überwiegend auf Bahngrund und Freiflächen. Während der Bohrungen kann es örtlich zu kurzzeitigen Lärmbeeinträchtigungen kommen, die in etwa der Lautstärke eines Lkw­-Motors entsprechen. Die DB InfraGO bittet hierfür um Verständnis und setzt alles daran, um die Belastungen für Anwohnende so gering wie möglich zu halten.

„Die Erkundungsbohrungen sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Baurecht. Sie fließen mit weiteren Planungsunterlagen in ein großes Genehmigungspaket ein, das wir 2026 dazu an das Eisenbahn-Bundesamt übergeben werden“, sagt DTK-Projektleiter Markus von Glasenapp. Zuvor werde er mit seinem Team die Öffentlichkeit im ersten Halbjahr 2026 umfassend bei einem Informationsmarkt über das geplante Bauvorhaben informieren. Der genaue Termin hierfür wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Für Rückfragen oder individuelle Anliegen können sich Anwohnende und Interessierte jederzeit direkt an das Projektteam wenden: dtk@deutschebahn.com.  

Mit dem Projekt Daglfinger und Truderinger Kurve will die DB InfraGO künftig einen größeren Teil des europäischen Güterverkehrs auf der Schiene abwickeln. Durch die Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene würden Anwohner:innen und Umwelt entlastet. Geplant sind der Neubau einer zweigleisigen, elektrifizierten Verbindungskurve zwischen den Bahnhöfen München-Daglfing und München-Riem, der Neubau einer eingleisigen, elektrifizierten Verbindungskurve zwischen Trudering und Riem sowie der Bau eines zweiten Gleises zwischen Daglfing und Trudering.

22. Oktober 2025, 10:00 Uhr
München
Geschwindigkeitsreduzierung zwischen Ottenhofen und Altenerding • Busersatzverkehr für die Fahrgäste im 20-Minuten-Takt bis vsl. Juni 2026

Die Züge der S-Bahn München (Linie S2) halten ab dem 30. Oktober (etwa 14 Uhr) nicht mehr an den Stationen St. Koloman und Aufhausen. Der Grund ist, dass die Streckengeschwindigkeit zwischen Ottenhofen und Altenerding reduziert werden muss. Bei einer Inspektion waren Schäden am Gleis festgestellt worden. Diese werden voraussichtlich im Mai 2026 bei einer umfassenden Gleiserneuerung behoben. Danach kann die Strecke ab voraussichtlich Juni 2026 wieder mit regulärer Geschwindigkeit befahren werden.

Um bis dahin trotz Geschwindigkeitsreduzierung einen stabilen Betrieb im gewohnten Takt auf der eingleisigen Strecke bis Erding anbieten zu können, fahren die S-Bahnen in St. Koloman und Aufhausen ohne Halt durch. Für die Fahrgäste dieser beiden Stationen verkehren ersatzweise Busse im 20-Minuten-Takt zwischen Markt Schwaben und Erding und bieten Anschluss zum S-Bahn- und Regionalverkehr. Die Fahrzeiten und das Fahrplanangebot auf allen übrigen Bahnhöfen der S2 bleiben unverändert.

Die DB bedauert die Einschränkungen für die Fahrgäste und empfiehlt, sich in den Auskunftsmedien über die jeweiligen Verbindungen zu informieren. Informationen zur aktuellen Betriebslage bei der S-Bahn München finden Fahrgäste unter www.s-bahn-muenchen.de/aktuell. Die Fahrzeiten der Ersatzbusse sind in der Online-Verbindungsauskunft enthalten.

Die DB InfraGO arbeitet mit Hochdruck daran, die Schieneninfrastruktur auch in der Fläche zu verbessern. Allein in Bayern wurden in den vergangenen Monaten 485 Kilometer Gleis, 280 Weichen, 20 Eisenbahnbrücken, 46 Durchlässe und 20 Bahnübergänge erneuert. Aufgrund des hohen Sanierungsbedarfs und der begrenzten Ressourcen sowie erforderlicher Projektplanung können manche Baumaßnahmen erst im kommenden Jahr durchgeführt werden. Auf betroffenen Strecken reduziert die DB InfraGO vorübergehend die Geschwindigkeit der Züge, um stets einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Im kommenden Jahr wird die DB InfraGO mit zusätzlichen Mitteln rund 500 Kilometer Gleise und über 200 Weichen in Bayern erneuern. Davon profitieren unter anderem die Münchner S-Bahn mit Sanierungsmaßnahmen auf den Linien S2, S4 und S7 sowie das Allgäu-Netz. Diese Zusatzmaßnahmen sind durch die stabile Finanzierungssituation aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität möglich. Insgesamt fließen 2026 über vier Milliarden Euro in die Schieneninfrastruktur in Bayern.

20. Oktober 2025, 14:00 Uhr
München
Meilenstein für Großprojekt • Zwei Verkehrstunnel und neuer Tiefbahnhof München-Ost als Grundlage für besseren Nahverkehr • Investition von rund einer Milliarde Euro

Mit einem symbolischen Spatenstich haben heute Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Frank Abel (Bereichsleiter Europe, Hochtief) und Heike Junge-Latz (Vorständin Anlagen- und Instandhaltungsmanagement, DB InfraGO) die Arbeiten für die neue Station Ostbahnhof und die unterirdischen Rohbauten im Ostabschnitt der 2. Stammstrecke gestartet. Damit befindet sich das Projekt nun im gesamten Innenstadtbereich – von Laim bis Leuchtenbergring – in der Bauphase.

Der unterirdische Ostabschnitt hat ein Investitionsvolumen von rund einer Milliarde Euro. Bis zu 1.000 Beschäftigte arbeiten gleichzeitig an diesem zentralen Abschnitt. Nach Fertigstellung trägt die 2. Stammstrecke zu einem verlässlicheren und attraktiveren Nahverkehr in der Metropolregion München bei, von dem mehr als eine Million Fahrgäste täglich profitieren werden.

Spatenstich Ostabschnitt 2. Stammstrecke
Spatenstich Ostabschnitt 2. Stammstrecke
Quelle: DB/Thomas Kiewning
Beim Spatenstich (v.l.n.r.): Frank Abel (Bereichsleiter Europe, Hochtief) | Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter | Kai Kruschinski (Gesamtprojektleiter 2. Stammstrecke, DB infraGO) | Heike Junge-Latz (Vorständin Anlagen- und Instandhaltungsmanagement, DB InfraGO)

Christian Bernreiter (Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr):„Der heutige Spatenstich ist ein weiterer Meilenstein beim Bau der 2. S-Bahn-Stammstrecke. Sie ist das wichtigste Infrastrukturprojekt für den Schienenpersonennahverkehr in Bayern. Zwei Drittel aller Fahrgäste im bayerischen SPNV nutzen die S-Bahn München. Das System braucht Entlastung, denn München und die Metropolregion wachsen ständig weiter. Die S-Bahn München wirkt außerdem weit in den ländlichen Raum. Mit der 2. S-Bahn-Stammstrecke sind daher auch bessere Verbindungen ins Umland möglich. Die Staatsregierung steht geschlossen hinter dem Projekt und es ist schön zu sehen, dass es jetzt, nachdem die Baumaßnahmen am Hauptbahnhof und am Marienhof bereits weit fortgeschritten sind, auch hier am Ostbahnhof weiter vorangeht.“

Frank Abel (Bereichsleiter Europe, Hochtief):„Mit diesem Vorhaben leisten Hochtief und Implenia einen entscheidenden Beitrag zur Zukunft Münchens. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass München auch morgen eine der lebenswertesten und mobilsten Metropolen Europas bleibt.“

Heike Junge-Latz (Vorständin Anlagen- und Instandhaltungsmanagement, DB InfraGO):„Mit der 2. Stammstrecke entsteht das modernste S-Bahnsystem Deutschlands. Umso erfreulicher, dass wir mit dem heutigen Spatenstich im gesamten Innenstadtbereich bauen und damit den Grundstein für einen besseren Nahverkehr und eine lebenswertere Region legen.“

Zwischen Isar und Leuchtenbergring entstehen zwei Verkehrstunnel, ein Rettungsstollen und die 16 Meter unter Tage liegende neue Tiefstation am Ostbahnhof. Drei Tunnelbohrmaschinen mit einem Durchmesser von bis zu 8,70 Metern werden sich auf rund drei Kilometern Länge durch den Münchner Untergrund graben und dabei auch die Isar unterqueren.  

Ostbahnhof wird moderne Mobilitätsdrehscheibe

Der Münchner Ostbahnhof, mit täglich rund 170.000 Fahrgästen der drittgrößte Bahnhof Bayerns, wird zu einer modernen Verkehrsdrehscheibe umgebaut.

Die neue Station verbindet Haidhausen und Berg am Laim und schafft optimale Umsteigebeziehungen zwischen Regional- und Fernverkehr, U-Bahn, Bus und Tram. Zudem entsteht eine direkte Anbindung an das sich dynamisch entwickelnde Werksviertel, in dem auch das neue Münchner Konzerthaus geplant ist.

Acht Verbindungsbauwerke zwischen den Verkehrstunneln, ein Abzweigbauwerk, welches eine spätere Erweiterung der 2. Stammstrecke um einen Südast nach Giesing ermöglicht, mehrere Stollen und Schächte, eine neue Gleisunterführung im Ostbahnhof sowie neue Gleisanlagen ergänzen das Bauvorhaben. Temporäre Baustelleneinrichtungen und Zwischenlagerflächen sichern die Logistik.

Die unterirdischen Rohbauten führen Hochtief Infrastructure und Implenia AG aus. Die Bauüberwachung übernimmt eine Ingenieurgemeinschaft aus Sweco GmbH, Vössing Ingenieurgesellschaft mbH, Inros Lackner SE, Bernd Gebauer Ingenieur GmbH, IGT Geotechnik und Tunnelbau Ziviltechniker Gesellschaft.

Bereits vor Baubeginn hat die DB im Ostabschnitt zwei wichtige Projekte abgeschlossen:

  • Die neue Autoreisezuganlage am Südbahnhof ersetzt das bisherige Terminal am Ostbahnhof und schafft somit Raum für die Bauarbeiten zur 2. Stammstrecke.
  • Eine vorübergehende Personenüberführung am Ostbahnhof stellt während der Bauarbeiten die bisherigen Verkehrsbeziehungen sicher.
Visualisierung der neuen Tiefstation am Ostbahnhof
Visualisierung der neuen Tiefstation am Ostbahnhof
Quelle: DB AG
Visualisierung der neuen Tiefstation am Ostbahnhof

Grundstein für ein leistungsstarkes S-Bahn-System

Mit der 2. Stammstrecke stärken DB, Bund, Freistaat und Stadt München den Nahverkehr nachhaltig. Das Projekt erweitert die S-Bahn-Kapazität, verbessert die Pünktlichkeit und schafft die Voraussetzung, um mehr Menschen für einen umweltfreundlichen Nahverkehr zu gewinnen.

Die 2. Stammstrecke entsteht in bis zu 48 Metern Tiefe zwischen Laim und Leuchtenbergring. Zudem baut die DB fünf Bahnhöfe neu oder um, stärkt die S-Bahn-Außenäste, führt neue Regional-S-Bahn-Linien ein und verbessert die Anbindung an den Flughafen München. Die Fertigstellung ist nach aktueller Planung zwischen 2035 und 2037 vorgesehen.

20. Oktober 2025, 12:30 Uhr
München
Mehr als vier Milliarden Euro für Erneuerung von rund 500 Kilometer Gleisen und über 200 Weichen sowie Neu- und Ausbau in ganz Bayern im nächsten Jahr

Zusätzlich zu den 2025 bereits umgesetzten Sanierungsmaßnahmen im Werdenfels-Netz und in der Oberpfalz wird die DB InfraGO im kommenden Jahr rund 500 Kilometer Gleise und über 200 Weichen in Bayern erneuern. Davon profitieren unter anderem die Münchner S-Bahn mit zusätzlichen Sanierungsmaßnahmen auf den Linien S2, S4 und S7 sowie das Allgäu-Netz.

Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender DB InfraGO AG: „Für diese Arbeiten investiert die DB InfraGO rund 10 Prozent zusätzlich in Bayern. Zusammen mit den Generalsanierungen sowie dem Neu- und Ausbauprogramm für Strecken und Bahnhöfe fließen damit 2026 über vier Milliarden Euro in die Schieneninfrastruktur Bayerns. Wir wissen, dass die vielen Baustellen im nächsten Jahr den Reisenden viel Geduld abnötigen werden und bitten um Verständnis. Gleichzeitig wollen wir dauerhafte Einschränkungen im Bahnbetrieb möglichst vermeiden. Diese Zusatzmaßnahmen sind durch die stabile Finanzierungssituation aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität möglich.“

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Es ist eine gute Nachricht, wenn die DB mehr Geld ins bayerische Schienennetz steckt. Es ist auch bitter nötig! Die Bahn muss bei den Neubauprojekten vorankommen und dringend in die Instandhaltung und Sanierung der Infrastruktur investieren. Entscheidend wird sein, dass dabei nicht nur die Hochleistungskorridore im Fokus stehen. Genauso wichtig sind Fortschritte bei weit gediehenen Projekten wie der Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale und generell bei den Nebenstrecken im ländlichen Raum. Die Bundesregierung hat mit dem Sondervermögen die richtigen Weichen gestellt. Ich freue mich, wenn die Bahn damit nun die Baustellen in Bayern angeht!“

20. Oktober 2025, 12:00 Uhr
München
Erneuerung und Ausbau der Strecke • Gesellschaft bleibt weiterhin eigenständig • Zustimmung der Gesellschafter zum Verkauf der Tegernsee-Bahn an die DB InfraGO AG

Die DB InfraGO AG kauft die Tegernsee-Bahn Betriebsgesellschaft mbH und modernisiert die Bahnlinie in den kommenden Jahren. Darauf einigten sich die DB InfraGO und die Gemeinde Gmund, der Landkries Miesbach und die Stadt Tegernsee, die Gesellschafter des bislang kommunalen Infrastrukturbetreibers. Zu Details des Unternehmenskaufs vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Für die 14 Mitarbeitenden ändert sich dadurch nichts, sie verbleiben in dem weiterhin eigen

ständigen Eisenbahnunternehmen. Ziel ist, die Strecke in den nächsten Jahren mit Mitteln des Bundes und des Freistaats Bayern umfangreich zu modernisieren und auf den neusten Stand der Technik zu bringen. Wie die weiteren Strecken im Oberland soll auch die Tegernsee-Bahn elektrifiziert und ausgebaut werden. Geplant ist unter anderem auch, den kompletten Zugfunk und die Stellwerkstechnik für die Bahnhöfe Gmund und Tegernsee zu digitalisieren. Ebenso sollen die Bahnübergänge entlang der Strecke angepasst und abschnittsweise die Geschwindigkeit erhöht werden. Die Fahrgäste profitieren darüber hinaus perspektivisch von barrierefreien Stationen und insgesamt von besserer Qualität und mehr Kapazität im Bahnverkehr in der Fläche.  

Dr. Michael Bourjau, Geschäftsführer Tegernsee-Bahn Betriebsgesellschaft mbH: „Um die Infrastruktur in Schuss zu halten und an die aktuellen Erfordernisse eines modernen Schienenverkehrs anzupassen, waren für uns und unsere Gesellschafter in den vergangenen Jahren enorme finanzielle Anstrengungen erforderlich. Für die geplante grundlegende Modernisierung und Elektrifizierung der Strecke fehlen uns jedoch die Ressourcen, sowohl personell als auch finanziell. Daraus erwuchs die Idee einer Partnerschaft mit dem bundeseigenen DB-Konzern. Ich freue mich, dass die intensiven Gespräche erfolgreich waren und die Zukunft der Tegernsee-Bahn innerhalb der DB InfraGO AG gesichert ist.“  

Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender DB InfraGO AG: „Wir möchten die Bahninfrastruktur im Oberland in den kommenden Jahren gesamthaft modernisieren und ausbauen. Denn ein wichtiges Ziel der gemeinwohlorientierten DB InfraGO AG ist es, auch die Infrastruktur in der Fläche zu verbessern. Vor diesem Hintergrund ergibt es Sinn, die bislang kommunal betriebene Strecke der Tegernsee-Bahn in unsere gesamthafte Modernisierungsoffensive mit einzubeziehen und die Planungs- und Bauaktivitäten aus einer Hand anzugehen. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden vor Ort werden wir die traditionsreiche Strecke fit für die Zukunft machen.“ 

Quelle: DB AG / Kathrin Kratzer
Die Tegernseebahn gehört nun zur DB InfraGO AG: DB-Konzernbevollmächtigter Heiko Büttner, Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender DB InfraGO AG, Dr. Michael Bourjau, Geschäftsführer Tegernsee-Bahn Betriebsgesellschaft mbH und Dr. Thomas Gruber, Amtschef des Bayerischen Verkehrsministeriums präsentieren die unterschriebene Vereinbarung. Foto: DB AG / Kathrin Kratzer

Zur Tegernsee-Bahn gehören die 12,4 Kilometer lange Strecke zwischen Schaftlach und Tegernsee, die Bahnsteige und Haltepunkte in Moosrain und Finsterwald sowie die Bahnsteige in den Bahnhöfen Gmund und Tegernsee. Seit 2013 ist die Tegernsee-Bahn GmbH eigenständig für den Unterhalt und den Betrieb der Infrastruktur der Strecke zuständig. Gesellschafter sind die Stadt Tegernsee und die Gemeinde Gmund a. Tegernsee sowie der Landkreis Miesbach.  

Nach der Gründung in den 1880er-Jahren setzte die Tegernsee-Bahn zunächst eigene Lokomotiven und Waggons für den Zugbetrieb ein. 1998 gab die Tegernsee-Bahn den Fahrgastbetrieb auf der Strecke zwischen München und Tegernsee jedoch auf, seither fahren dort im Auftrag des Freistaats Bayern die Züge der Bayerischen Regiobahn, ein privates Eisenbahnverkehrsunternehmen des französischen Bahnkonzerns Transdev.  

Die Tegernsee-Bahn blieb der Infrastrukturbetreiber, zunächst als Gesellschaft im Konzern der TAG Tegernsee Immobilien- und Beteiligungs-AG, einer börsennotierten Immobilien-Aktiengesellschaft, die später in TAG Immobilien AG umfirmierte, dann eigenständig. Nach detaillierter Prüfung und Bewertung der Gesellschaft durch die Deutsche Bahn und nach intensiven Gesprächen und Verhandlungen hat der DB-Vorstand dem Kauf der Tegernsee-Bahn zugestimmt. Dabei firmiert sie künftig unverändert als eigenständige Gesellschaft – geführt durch die DB RegioNetz Infrastruktur GmbH, ein auf mittelständische Strukturen in der Fläche spezialisiertes Tochterunternehmen der DB InfraGO AG. In Bayern betreibt die DB RegioNetz Infrastruktur GmbH bereits erfolgreich die Streckennetze der Südostbayernbahn und der Westfrankenbahn. 

13. Oktober 2025, 11:30 Uhr
Nürnberg
Umleitungen im Fern- und Güterverkehr • Ersatzbusse für die Fahrgäste im Regionalverkehr • Mehr als 90 Busse auf acht Linien binden entfallende Nahverkehrshalte an

Die Generalsanierung der Strecke Nürnberg–Regensburg vom 6. Februar (21 Uhr) bis 10. Juli 2026 führt zu Änderungen im Regional- und Fernverkehr in Bayern. Ab dem 15. Oktober sind auf www.bahn.de sowie in der App DB Navigator die Fahrplandaten abrufbar, so dass sich Reisende über mögliche Verbindungen informieren können. Einen ausführlichen Überblick bietet auch eine eigene Internetseite zum Ersatzverkehr: www.bahn.de/ersatzverkehr-nürnberg-regensburg.   

Im Fernverkehr wird bis 13. Juni ein Teil der sonst mindestens zweistündlichen ICE-Züge zwischen Nürnberg und Regensburg über Ingolstadt umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um rund eine Stunde. Zusätzlich wird eine ICE-Fahrt je Tag und Richtung von München über Landshut, Regensburg und Passau nach Wien fahren. Alle weiteren Züge beginnen/enden bereits in Nürnberg. Für Reisen zwischen Deutschland und Österreich stehen weiterhin auch die zweistündlichen Züge zwischen München und Wien via Salzburg zur Verfügung. In Regensburg, Passau und Plattling ist das Fernverkehrsangebot in dieser Phase reduziert, in Straubing können vorübergehend keine Fernzüge halten. 

Änderungen im Regionalverkehr  

Für den Nahverkehr ergeben sich durch die Sperrung zwischen Nürnberg und Regensburg umfangreiche Änderungen für die Linien S3 (aktuell S1), RE 22, RE 50 und RB 51. Diese Linien werden jeweils mit Ersatzbussen bedient. Die Busse sind zur leichten Orientierung an den gleichen Nummern wie die Zuglinien zu erkennen. Es verkehren pro Linie mehrere Busse pro Stunde, zur Hauptverkehrszeit werden ebenso Verstärkerbusse eingesetzt. Zusätzlich gibt es schnelle Expressbusse, die über die Autobahn fahren. Die Haltestellen für den Ersatzverkehr sind dank Wegweisern in der Farbe Verkehrspurpur gut zu finden. Die Zuglinie RE 40 zwischen Nürnberg über Schwandorf nach Regensburg als Alternativroute auf der Schiene wird mit zusätzlichem Platzangebot verstärkt. 

Darüber hinaus wird es auch für Verkehre auf einzelnen angrenzenden Strecken zwischen Neustadt (Donau) und Regensburg sowie Landshut und Plattling Ersatzverkehr geben. Auf diesen Linien muss der Zugverkehr aufgrund von Umleitungen von Güterzügen ausgedünnt werden. Busse ersetzen die ausfallenden Züge, sodass die Fahrgäste weiterhin stündlich Reisemöglichkeiten haben. Mehr Informationen zum Ersatzkonzept für den Regionalverkehr finden sich in der Pressemitteilung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) unter folgendem Link: https://beg.bahnland-bayern.de/de/pressemitteilungen/Generalsanierung-Nuernberg-Regensburg-BEG-veroeffentlicht-Ersatzkonzept-fuer-Regionalverkehr 

Als Ersatz für Zugverbindungen im Nahverkehr, die wegen der Bauarbeiten nicht angeboten werden können, kommen entlang der gesamten Strecke Nürnberg –Regensburg sowie auf den angrenzenden Umleiterstrecken in Spitzenzeiten über 90 Busse zum Einsatz. Diese verkehren auf insgesamt acht Linien und legen täglich über 45.000 Kilometer zurück.  

Für die Ersatzverkehre während der Generalsanierungen hat die DB in Abstimmung mit den im Nahverkehr zuständigen Aufgabenträgern einheitliche Qualitätsvorgaben sowie ein konsistentes Erscheinungsbild in der Farbe Verkehrspurpur definiert. Diese Standards kommen aktuell bei der Generalsanierung der Strecke zwischen Hamburg und Berlin zur Anwendung und greifen auch für die Ersatzverkehre auf der Strecke Nürnberg – Regensburg. Dazu gehören unter anderem neuwertige und barrierefrei zugängliche Fahrzeuge, die ausreichend Stauraum für Gepäck bieten, über WLAN sowie zum Teil über Toiletten an Bord verfügen. 

Generalsanierung: neue Gleise, Weichen und attraktivere Bahnhöfe 

Bei der Generalsanierung zwischen Februar und Juli 2026 erneuert die DB zwischen Nürnberg und Regensburg unter anderem über 80 Kilometer Gleise, rund 40 Weichen und circa 90 Kilometer Oberleitungen. Hinzu kommt die Sanierung eines Bahndamms bei Deining sowie einer Brücke bei Burgthann. Die Leit- und Sicherungstechnik wird modernisiert und der Einbau des modernen Zugbeeinflussungssystems ETCS vorbereitet. Darüber hinaus profitieren die Fahrgäste nach der Generalsanierung von attraktiven Stationen. Die DB modernisiert alle 20 Bahnhöfe zwischen Feucht und Regensburg-Prüfening nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung. Dabei steht unter anderem der barrierefreie Ausbau im Fokus. Ziel der fünfmonatigen Bauphase ist es, die hochbelastete Eisenbahnstrecke langfristig stabiler und widerstandsfähiger zu machen. Störungen und damit einhergehende Verspätungen sollen sich so deutlich reduzieren. Vom 14. Juni bis 11. Dezember 2026 steht dann die Generalsanierung der Strecke Obertraubling – Passau an. Dazu laufen die Vorbereitungen. 

Infomobil tourt entlang der Strecke 

Ab dem 20. Oktober tourt ein Infomobil entlang der Strecke zwischen Nürnberg und Regensburg und macht an zahlreichen Stationen Halt. Dort können sich Interessierte über die geplanten Baumaßnahmen und das Verkehrskonzept informieren. Weitere Informationen gibt es hier: www.deutschebahn.com/generalsanierung-bayern.  

08. Oktober 2025, 10:30 Uhr
Nürnberg
Täglich 14 Fahrten über Marktredwitz • Weiterhin umfangreicher Ersatzverkehr mit über 60 Bussen zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz

Für Fahrgäste aus Nürnberg, Marktredwitz und Hof bietet DB Regio Bayern ab dem 13. Oktober wieder durchgängige Fahrten zwischen den dortigen Bahnhöfen an. Die Züge umfahren die weiterhin gesperrte Bahnstrecke zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz und nutzen dabei die Strecke über Weiden und Marktredwitz. Die DB InfraGO hatte den Abschnitt zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz am 19. September aufgrund von Schäden an mehreren Pegnitzbrücken kurzfristig sperren müssen. Seither sind Fahrgäste auf den Schienenersatzverkehr angewiesen. Mit den nun durchgängigen Verbindungen können Fahrgäste zwischen Nürnberg und Hof bzw. Marktredwitz wieder direkt mit dem Zug unterwegs sein, ohne auf Busse umsteigen zu müssen. Das zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) entwickelte Fahrplankonzept sieht dabei täglich sieben Zugpaare nahezu im Zweistundentakt vor und gilt bis 13. Dezember. Die genauen Uhr- und Fahrzeiten sind ab heute in den Auskunftsmedien verfügbar. Während der Sperrung zwischen Neukirchen (bei Sulzbach-Rosenberg) und Weiden vom 1. bis 5. November können die Zusatzzüge leider nicht verkehren. Für den ab 14. Dezember 2025 gültigen neuen Fahrplan laufen derzeit die Planungen und Abstimmungen.

Für den weiterhin bestehenden Schienenersatzverkehr zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz sind aktuell mehr als 60 Busse im Auftrag der DB Regio im Einsatz. Die Züge der RE-Linien 30, 31, 32 und 38 enden von Norden kommend in Pegnitz. Von Pegnitz verkehren stündlich Busse mit allen Unterwegshalten über Neuhaus bis nach Hersbruck. Zusätzlich verkehren auf den Verbindungen Bayreuth – Nürnberg, Pegnitz – Nürnberg und Neuhaus – Nürnberg stündlich Direktbuslinien. Zwischen Hersbruck und Nürnberg verkehren auf der rechten Pegnitzstrecke die Züge der RE-Linie 40/41 und die RB-Züge der Mittelfrankenbahn, auf der linken Pegnitzstrecke die Züge der S-Bahn Nürnberg.

Die DB InfraGO arbeitet mit Hochdruck daran, die Brücken baulich so zu stabilisieren, dass zeitnah wieder Züge durchs Pegnitztal fahren können. Nach aktuellem Stand soll der Zugverkehr spätestens im Februar 2026 wieder aufgenommen werden. Gleichzeitig laufen die Planungen zur Erneuerung der Brücken weiter. Die Planung für alle Maßnahmen befindet sich derzeit in der Phase der Entwurfsplanung. Aktuell reicht die DB InfraGO die Planfeststellungsanträge schrittweise aufgrund der Menge der Maßnahmen beim Eisenbahn-Bundesamt ein.

07. Oktober 2025, 11:30 Uhr
München
DB InfraGO nutzt insbesondere Wochenenden und Ferien für Bauvorhaben • Fahrplanänderungen auf der Stammstrecke und in Außenbereichen

+++ Update vom 18. November: Weitere Bauarbeiten zwischen Ende November und Mitte Dezember auf den Außenästen der Linien S1, S2, S6 und S8 ergänzt (siehe letzter Abschnitt) +++

Nach der weitgehend baufreien Wiesnzeit setzt die DB InfraGO ihre Arbeiten für Ausbau und Instandhaltung der Infrastruktur im Raum München fort. Ab 10. Oktober müssen sich S-Bahn-Fahrgäste insbesondere an Wochenenden und in den Ferien auf geänderte Fahrpläne einstellen – sowohl auf der Stammstrecke als auch auf mehreren Außenästen. Die größten Einschränkungen auf der Stammstrecke gibt es am Instandhaltungswochenende vom 17. bis 20. Oktober sowie während der kompletten Herbstferien. Die S-Bahn empfiehlt ihren Fahrgästen, die Verbindungsauskunft im Internet und in den Apps zu nutzen.  

Bauarbeiten mit Vollsperrungen auf der Stammstrecke

Sperrung der gesamten Stammstrecke am Instandhaltungswochenende von Freitag, 17. Oktober (22:20 Uhr), bis Montag, 20. Oktober (4:40 Uhr)

Für das turnusmäßige Instandhaltungswochenende sowie Arbeiten für die 2. Stammstrecke in Laim und am Ostbahnhof sind die gesamte Stammstrecke sowie die S-Bahn-Gleise rund um den Ostbahnhof einschließlich Leuchtenbergring und Berg am Laim gesperrt. Zwischen Pasing im Westen sowie Trudering, Riem und Giesing im Osten sind dann keine Züge auf den S-Bahn-Gleisen unterwegs. Nur die S8 fährt den Ostbahnhof an. Betroffen sind davon alle Linien außer der S7:

  • S1: Fährt nur zwischen Freising/Flughafen und Hauptbahnhof (ab/bis Moosach ohne Zwischenhalt und nur alle 20 bis 40 Minuten).
  • S2: Fährt im westlichen Bereich im Halbstundentakt zwischen Petershausen und Heimeranplatz (U5) sowie als Pendelverkehr im regulären Takt zwischen Altomünster und Dachau. Im östlichen Bereich fährt die S2 nur zwischen Riem und Erding. Zwischen Ostbahnhof und Riem besteht Ersatzverkehr. 
  • S3: Fährt nur zwischen Mammendorf und Pasing sowie zwischen Giesing (U2) und Holzkirchen.
  • S4: Fährt nur zwischen Geltendorf und Pasing.
  • S5: Fährt nur zwischen Kreuzstraße und Giesing (U2).
  • S6: Fährt nur zwischen Tutzing und Hauptbahnhof (ohne Zwischenhalt ab/bis Pasing) sowie zwischen Trudering (U2) und Ebersberg. Zwischen Ostbahnhof und Trudering (U2) besteht Ersatzverkehr.
  • S8: Fährt zwischen Pasing und Ostbahnhof über den Südring ohne Zwischenhalt. Außerdem entfällt der Halt Leuchtenbergring.
S-Bahn-Liniennetz am Instandhaltungswochenende 17. Oktober 2025 (22:20 Uhr), bis 20. Oktober 2025 (4:40 Uhr)
S-Bahn-Liniennetz am Instandhaltungswochenende 17. Oktober 2025 (22:20 Uhr), bis 20. Oktober 2025 (4:40 Uhr)
Quelle: Deutsche Bahn AG
S-Bahn-Liniennetz am Instandhaltungswochenende 17. Oktober 2025 (22:20 Uhr), bis 20. Oktober 2025 (4:40 Uhr)

Zwischen Pasing und Hauptbahnhof fahren Ersatzbusse im 10-Minuten-Takt mit Halt an allen Bahnhöfen. Info-Stelen sorgen an den Bushaltestellen und auf dem Weg dorthin für Orientierung und führen mit Hilfe von QR-Codes ergänzend auch per Karten-App zum Ersatzverkehr. Für Fahrten zwischen Pasing und Hauptbahnhof können als deutlich schnellere Alternative ohne Zwischenhalt die S6 und die Regionalzüge genutzt werden. Ergänzend verbindet die MVG-Buslinie 130 Pasing mit der Westendstraße (U4/U5). Auf Bestellung der S-Bahn sind dort größere Fahrzeuge unterwegs und am Samstag fahren die Busse im dichteren 10-Minuten-Takt. Außerdem hat die S-Bahn bei der MVG die Verlängerung der U4 tagsüber von der Theresienwiese bis zur Westendstraße beauftragt, um von dort und vom Heimeranplatz (S2/S7) zusätzliche Fahrtmöglichkeiten zu bieten.

Im östlichen Bereich der Stammstrecke zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof können alternativ die anderen Verkehrsmittel im MVV genutzt werden, beispielsweise die weitgehend parallel zum Tunnel verlaufende U5.

Das passiert am Instandhaltungswochenende

DB InfraGO bündelt über 80 Baumaßnahmen und arbeitet dafür rund um die Uhr. Zum Einsatz kommen auf 11 km Streckenlänge verschiedenste Schienenfahrzeuge und Baumaschinen, darunter ein Fräs- und Schleifzug, mehrere Schweißtrupps, Turmtriebwagen für Arbeiten an Oberleitungen, Zweiwegebagger und Stopfmaschinen. Zu den Maßnahmen zählen unter anderem:


An den Gleisen

  • Erneuerung von 500 Schwellen und 1,1 km Schienen
  • Schweißtechnische Aufbereitung von 22 Weichen
  • Schleifen von insgesamt rund 5 km Schienen
  • Umfangreiche Inspektionen sowie Vegetationsarbeiten

In den Bahnhöfen

  • Rosenheimer Platz: Leuchtmitteltausch am Bahnsteig und Bodenbelagsarbeiten
  • Isartor: Arbeiten für die Rolltreppenerneuerung
  • Diverse Wartungsarbeiten an den Stationen der Stammstrecke

Für die 2. Stammstrecke

  • Ostbahnhof: Neubau Bahnsteigdachabschnitte im Bereich den neuen Aufsichtskanzeln
  • Laim: Verlegung von insgesamt rund 4 km Kabel, Gleisarbeiten Baufeldfreimachung für die nächsten Bauschritte sowie Kampfmittelsondierungen
Ende des Expander-Inhaltes
Sperrung zwischen Pasing und Donnersbergerbrücke in den Herbstferien Freitag, 31. Oktober (22:20 Uhr), bis Montag, 10. November (4:40 Uhr)

In den Herbstferien geht in Laim ein Teil der Sendlinger Spange in Betrieb, die künftig als Stammstrecken-Bypass flexiblere Fahrtmöglichkeiten zwischen Pasing und Heimeranplatz ermöglichen wird. Hierfür hat die DB InfraGO bereits zwei neue Weichen eingebaut, zwei Weichen verlegt, mehrere neue Signale gestellt und die Oberleitungen für die neuen Fahrverbindungen angepasst. Für die restlichen signaltechnischen Arbeiten sowie die Abnahmen im November müssen die S-Bahn-Gleise zwischen Pasing und Donnersbergerbrücke gesperrt werden. Auf der übrigen Stammstrecke verkehren nur drei bzw. vier Linien.

  • S1: Fährt nur zwischen Freising/Flughafen und Moosach (U3).
  • S2: Fährt im Westen regulär zwischen Altomünster und Dachau sowie halbstündlich zwischen Petershausen und Hauptbahnhof (ohne Zwischenhalt ab/bis Obermenzing). Im Osten fährt die S2 nur zwischen Hackerbrücke und Erding.
  • S3: Fährt nur zwischen Mammendorf und Pasing sowie zwischen Donnersbergerbrücke und Holzkirchen
  • S4: Fährt nur zwischen Geltendorf und Pasing.
  • S5/S7: Die beiden Linien werden miteinander verbunden und fahren somit durchgehend zwischen Wolfratshausen und Kreuzstraße.
  • S6: Fährt nur zwischen Tutzing und Heimeranplatz (ohne Zwischenhalt ab/bis Pasing) sowie zwischen Ostbahnhof und Ebersberg.
  • S8: Fährt nur zwischen Herrsching und Pasing sowie zwischen Donnersbergerbrücke und Flughafen.

Zwischen Pasing und Donnerbergerbrücke fahren Ersatzbusse im Fünf-Minuten-Takt. Info-Stelen sorgen an den Haltestellen und auf dem Weg dorthin für Orientierung und führen mit Hilfe von QR-Codes ergänzend auch per Karten-App zum Ersatzverkehr. Zwischen Pasing und Hauptbahnhof können Fahrgäste alternativ die deutlich schnelleren Regionalzüge nutzen oder die S6 zum Heimeranplatz nehmen, wo Anschluss zur U-Bahn besteht.

S-Bahn-Liniennetz in den Herbstferien 2025
S-Bahn-Liniennetz in den Herbstferien 2025
Quelle: Deutsche Bahn AG
S-Bahn-Liniennetz in den Herbstferien 2025

In zwei Nächten gelten zusätzlich folgende Einschränkungen:

  • 1. November (23 Uhr) bis 2. November: Ersatzverkehr auf den westlichen Linien-Ästen der S2 (Donnersbergerbrücke – Allach), S3 (Pasing – Olching), S4 (Pasing – Geltendorf) und S6 (Pasing – Tutzing) bis in die Morgenstunden sowie auf der S8 (Pasing – Herrsching) bis 13 Uhr.
  • 4. November (23 Uhr) bis 5. November (7 Uhr): Sperrung der Stammstrecke mit Ersatzverkehr im 10-Minuten-Takt zwischen Ostbahnhof und Pasing.
Ende des Expander-Inhaltes

Weitere Bauarbeiten bis Mitte Dezember 

Stammstrecke und Stadtgebiet


Freitag, 10. Oktober (22:20 Uhr) bis Montag, 13. Oktober (5 Uhr)
Zwischen Giesing und Ostbahnhof ist wegen Kampfmittelsondierungen kein S-Bahn-Verkehr möglich. Durch der Stammstrecke verkehren nur die S2, S3, S6 und S8. Übrige Linien beginnen/enden vorzeitig oder werden umgeleitet.
 

Freitag, 24. Oktober (22:20 Uhr) bis Montag, 27. Oktober (5 Uhr)
Wegen Bauarbeiten am Ostbahnhof und in Berg am Laim besteht auf der S6 Ersatzverkehr zwischen Trudering und Ostbahnhof. Auf der S2 entfallen die Halte in Berg am Laim und Leuchtenbergring. Und die S4 verkehrt nur zwischen Geltendorf und Pasing.
 

Samstag, 15. November (4 Uhr), bis Montag, 17. November (4:30 Uhr) 
Samstag, 29. November (21:45 Uhr), bis Montag, 1. Dezember (5 Uhr) 
Samstag, 6. Dezember (21:45 Uhr), bis Montag, 8. Dezember (5 Uhr)

Wegen Gleis- und Kabeltiefbauarbeiten sowie bauvorbereitenden Kampfmittelsondierungen für die 2. Stammstrecke ist der Ostbahnhof nur eingeschränkt befahrbar und die S-Bahn-Gleise in Berg am Laim sind gesperrt. Die S6 Tutzing wird mit der S8 Flughafen verbunden und verkehrt als einzige Linie durch die gesamte Stammstrecke. Aus Westen kommend fährt außerdem die S2 bis Isartor. Alle anderen Linien fahren nicht durch die Stammstrecke, sondern enden vorzeitig (im Westen am Hauptbahnhof, am Heimeranplatz und in Pasing, im Osten in Trudering, Giesing und am Ostbahnhof). Zwischen Trudering und Ostbahnhof fahren Ersatzbusse. Hinweis: Am ersten Wochenende beginnt ein Teil der Einschränkungen bereits am Freitagabend, 14. November, um 22:20 Uhr.


S-Bahn-Außenbereich (aktualisierter Stand 18. November)


S1/S8 Flughafen
 

  • Freitag, 24. Oktober (21 Uhr), bis Montag, 27. Oktober (4 Uhr)
    Wegen Kabeltiefbau- und Gründungsarbeiten für das ESTW und den Erdinger Ringschluss besteht Ersatzverkehr zwischen Ismaning und Flughafen im 20-Minuten-Takt. Reisende von/zum Flughafen nutzen alternativ die S1.
  • Freitag, 21. November (18:00 Uhr), bis Montag, 24. November (5 Uhr)
    Wegen Kabeltiefbau- und Gründungsarbeiten für das neue elektronische Stellwerk ESTW und den Erdinger Ringschluss werden beide Flughafenlinien ab Neufahrn bzw. Ismaning durch Busse ersetzt (auf der S8 bereits ab 20. November, 21:30 Uhr). Info-Stelen sorgen an den Haltestellen und auf dem Weg dorthin für Orientierung und führen mit Hilfe von QR-Codes auch per Karten-App zum Ersatzverkehr.
  • Montag, 1. Dezember (22:30 Uhr), bis Freitag, 12. Dezember (3:15 Uhr)
    Wegen Gleisbauarbeiten im Bereich Neufahrn ist der S-Bahn-Verkehr zwischen Freising und Lohhof (ab 7. Dezember bis Feldmoching) unterbrochen. Die S1 pendelt zwischen Leuchtenbergring und Lohhof/Feldmoching sowie auf der Strecke Freising – Pulling – Flughafen (ohne Halt in Neufahrn). Auf dem Abschnitt zwischen Lohhof/Feldmoching und Flughafen besteht Busersatzverkehr mit Halt an allen Stationen sowie ein zusätzlicher Express-Ersatzverkehr ohne Zwischenhalt. Im Regionalverkehr (RE/RB-Linien) entfallen die Züge auf den Abschnitten zwischen München und Freising sowie zwischen Freising und Flughafen. Zwischen Landshut und Freising sind weniger Fahrten unterwegs.


S2 
 

  • Montag, 24. November (4 Uhr), bis Freitag, 28. November (4 Uhr)
    Wegen Schwellenerneuerung besteht Ersatzverkehr zwischen Erding und Markt Schwaben im 20-Minuten-Takt.
  • Montag, 1. Dezember (21:30 Uhr), bis Dienstag, 9. Dezember (5 Uhr)
    Wegen Gleisbauarbeiten fahren Ersatzbusse zwischen Dachau und Petershausen im 20-Minuten-Takt. Zudem können die Regionalzüge zwischen Dachau und Petershausen ohne Zwischenhalt genutzt werden. 
  • Dienstag, 9. Dezember (4 Uhr), bis Samstag, 13. Dezember (8 Uhr)
    Wegen Gleisbauarbeiten zwischen Allach und Petershausen wird die S2 aufgeteilt: Im Osten verkehren die Züge alle 20 Minuten zwischen Erding und Moosach. Im Westen fahren die Züge im 40-Minuten-Takt zwischen Ostbahnhof und Petershausen. Hier ist in den Stoßzeiten mit einer hohen Auslastung zu rechnen. Zwischen Altomünster und Dachau pendelt die S2 regulär, in Dachau ist jedoch immer ein Umstieg erforderlich.


S3
 

  • Montag, 10. November (20:30 Uhr), bis Freitag, 14. November (21 Uhr)
    DB InfraGO erneuert bei Deisenhofen eine Eisenbahnbrücke und arbeitet an Kabeln und Entwässerung. Es besteht Ersatzverkehr zwischen Deisenhofen und Holzkirchen im 20-Minuten-Takt. Betroffen ist auch der Regionalverkehr der BRB (Infos aufwww.brb.de).


S5
 

  • Samstag, 15. November (5 Uhr), bis Montag, 17. November (2:10 Uhr)
    Wegen Vorarbeiten zum Ersatz des Bahnübergangs in Großhelfendorf durch eine Brücke besteht Ersatzverkehr zwischen Aying und Kreuzstraße im Stundentakt.



S5, S6, S8
 

  • Montag, 24. November (4 Uhr), bis Samstag, 29. November (21:30 Uhr)
    Wegen Gleisbauarbeiten besteht tagsüber von 4 bis 21 Uhr jeweils 40-Minuten-Takt zwischen Pasing und Tutzing (S6) sowie zwischen Pasing und Harthaus (S8). Tagsüber fahren als Ergänzung auf der S8 zusätzlich auch Busse. Nachts besteht Ersatzverkehr zwischen Pasing und Gauting (S6) sowie zwischen Pasing und Harthaus (S8). Die Züge der S5 verkehren während des gesamten Bauzeitraums nur zwischen Kreuzstraße und Ostbahnhof.


S7
 

  • Dienstag, 18. November (14 Uhr), bis Mittwoch, 19. November (19 Uhr)  
    'Wegen Gleisbauarbeiten besteht Ersatzverkehr zwischen Höllriegelskreuth und Wolfratshausen im 20-Minuten-Takt.


S8
 

  • Samstag, 15. November (4 Uhr), bis Montag, 17. November (3 Uhr)
    Wegen Schwellenerneuerung an Weichen in Weßling besteht Ersatzverkehr zwischen Gilching-Argelsried und Herrsching im 20-Minuten-Takt.

S-Bahn informiert über Bauarbeiten

Die Fahrpläne sind in der Online-Fahrtauskunft enthalten. Wer die Fahrt mit den Apps im MVV, auf der Webseite oder am Automaten plant, bekommt automatisch die beste Verbindung. Informationen gibt es außerdem auf www.s-bahn-muenchen.de/baustellen sowie im Fahrgast-TV in den S-Bahnen. Bei größeren Bauarbeiten setzt die S-Bahn München zusätzlich Mitarbeitende ein, die vor Ort Auskünfte geben und über den Ersatzverkehr informieren. Für Fragen steht der Kundendialog täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.

Erläuterung zur Aktualisierung vom 18. November

Angesichts mehrerer Langsamfahrstellen im S-Bahn-Netz, die zunehmend für Verspätungen sorgen, hat sich DB InfraGO in Abstimmung mit der S-Bahn München dazu entschlossen, in einem gemeinsamen Kraftakt kurzfristig weitere Baumaßnahmen zu realisieren. Konkret wird DB InfraGO bis Mitte Dezember im Bereich Westkreuz sowie entlang der S1 Flughafen und der S2 Petershausen Schwellen und Weichen erneuern, um die Abschnitte mit voller Geschwindigkeit befahren zu können bzw. Geschwindigkeitsreduzierungen zu vermeiden. Die DB weiß um die Belastungen, die das sehr große Baupensum in diesem Herbst für die Fahrgäste bedeutet. Klares Ziel der Arbeiten ist es jedoch, den S-Bahn-Verkehr spürbar zu stabilisieren. Dafür setzen DB InfraGO und S-Bahn München derzeit alle Hebel in Bewegung und aktivieren alle verfügbaren Ressourcen. Neben den bereits am 7. Oktober in dieser Presseinformation angekündigten Baumaßnahmen wurden daher mittlerweile weitere Bauarbeiten geplant, die an dieser Stelle ergänzt wurden.

06. Oktober 2025, 13:45 Uhr
München
DB bündelt mehrere Maßnahmen • Barrierefreier Ausbau des Bahnhofs Gunzenhausen • Brückensanierungen zwischen Würzburg und Ansbach • Vorarbeiten beginnen am 10. Oktober • Auf Teilstrecken Busse als Ersatzverkehr im Einsatz • Fahrgäste bleiben weiterhin mobil

Die DB InfraGO modernisiert entlang der Bahnstrecke Würzburg – Ansbach – Treuchtlingen mehrere Brücken sowie den Bahnhof Gunzenhausen. Die Strecke ist vom 17. bis 26. Oktober zwischen Würzburg und Treuchtlingen gesperrt. Vom 10. Oktober bis zum 13. Dezember fahren keine Züge zwischen Würzburg und Marktbreit, am 1. und 2. November ebenso zwischen Ansbach und Treuchtlingen. Betroffen sind die Linien RE80 sowie RB80. Die RB62 zwischen Pleinfeld und Wassertrüdigen ist vom 9. bis 28. November von Einschränkungen betroffen. Damit die Fahrgäste trotz der Baumaßnahmen mobil bleiben, werden in den betroffenen Abschnitten Ersatzbusse eingesetzt.  Die Baumaßnahmen sind nötig, da die bestehende Infrastruktur teilweise überaltert und störungsanfällig ist. Mit den Arbeiten will die DB die Stabilität des Zugverkehrs verbessern. 2029 steht dann die Generalsanierung der Strecke Würzburg – Ansbach – Treuchtlingen an. Dann werden unter anderem umfangreiche Erneuerungsarbeiten an der Oberleitung stattfinden. 

Die Baumaßnahmen im Überblick 

In Würzburg-Heidingsfeld wird die denkmalgeschützte Hosenbrücke saniert. Die dreibogige Brücke aus dem Jahr 1864 wird erhalten und erhält eine neue Fahrbahnplatte. Diese wird vor Ort in Ortbetonbauweise angefertigt.  

In Marktbreit und Ochsenfurt geht die Sanierung der 100 Jahre alten Brücken in ihre letzte Phase. In Marktbreit wird die Eisenbahnbrücke über die Enheimer Straße durch eine neue Brücke ersetzt. Diese wurde seit Februar 2025 in Halbrahmenbauweise neben der Bahnstrecke erbaut und wird nun eingeschoben. In Ochsenfurt, Ortsteil Goßmannsdorf am Main, erneuert die DB seit März die Eisenbahnbrücke über die rechte Bachgasse. Auch hier wird der bereits neben der Strecke errichtete Neubau eingeschoben.  

In Lehrberg wird die Eisenbahnbrücke über die Fränkische Rezat erneuert. Die Brücke stammt aus dem Jahr 1907 und hat das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht. Die bestehende Brücke wird zurückgebaut und durch ein neues Bauwerk ersetzt. 

Zusätzlich werden in Heidingsfeld, Goßmannsdorf (Main), Marktbreit und Obernbreit Lärmschutzwände entlang der Bahnstrecke errichtet – somit wird es leiser für Anwohnende. Die Lärmschutzwände werden im Anschluss an die Brückenarbeiten fertiggestellt. 2026 finden noch Restarbeiten statt und Umweltmaßnahmen werden umgesetzt.  

Bequemer zum Zug: Der Bahnhof Gunzenhausen wird barrierefrei 

Neben der Brückensanierung packt die DB den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Gunzenhausen an. Dafür investieren Bund, Freistaat sowie DB gemeinsam rund 27 Millionen Euro. Die Stadt Gunzenhausen beteiligt sich mit dem Ausbau der Verbindung von der Ansbacher Straße zur künftigen Personenunterführung. Die Arbeiten sollen nach aktueller Planung im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein. 

In den kommenden Monaten wird die DB die bestehenden Bahnsteige zurückbauen. Der neue Hausbahnsteig an Gleis 1 hat künftig eine Höhe von 55 Zentimetern über Schienenoberkante, eine Aufhöhung auf 76 Zentimeter zu einem späteren Zeitpunkt wird berücksichtigt. Die Mittelbahnsteige an Gleis 2/3 sowie 4/5 werden mit einer Höhe von 76 Zentimetern über Schienenoberkante neu errichtet.   

Die neuen Bahnsteige sind nach dem Ausbau des Bahnhofs barrierefrei zu erreichen. Treppen und Aufzüge verbinden die neue Personenunterführung künftig mit den Mittelbahnsteigen. Die Unterführung wird von der Ansbacher Straße über einen Fußweg und vom Bahnhofsvorplatz durch einen Aufzug barrierefrei zugänglich sein. Der Hausbahnsteig wird durch eine kurze Treppe und geneigte Wege an den Bahnhofsvorplatz angebunden und es werden taktile Bodenmarkierungen für Menschen mit Sehbehinderungen und Blinde hinzugefügt. 

Gleichzeitig erhalten die neuen Bahnsteige eine modernisierte Bahnsteigausstattung: Es wird eine neue Beleuchtung installiert. Ein modernes Informations- und ein Wegeleitsystem erleichtert den Fahrgästen die Orientierung. Damit die Fahrgäste auch bei Wind und Wetter bequem zum Zug gelangen, erhalten die Bahnsteige über den Treppenaufgängen neue Dächer.  Im Rahmen der Maßnahme wird die bisherige Personenunterführung verfüllt. 

Parallel zum Bauprojekt der Deutschen Bahn revitalisiert die Stadt Gunzenhausen das Empfangsgebäude umfangreich. Dadurch wird der Bahnhof Gunzenhausen zu einer modernen Mobilitätsdrehscheibe, die Reisenden und Besuchern sowohl eine hohe Attraktivität als auch Aufenthaltsqualität bietet. Mehr Infos unter:  https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/gunzenhausen-bf 

Bündelung zahlreicher weiterer Maßnahmen  Zusätzlich zu den Arbeiten in Unterfranken und in Gunzenhausen finden entlang der Strecke zahlreiche weitere Modernisierungsarbeiten an der Infrastruktur statt. So erneuern die DB-Bauexpert:innen insgesamt 16 Durchlässe und die Oberleitungsanlage bei Herrnberchtheim. Auch tauschen sie insgesamt rund drei Kilometer Gleis in den Bahnhöfen Steinach und Ansbach aus. 

Auswirkungen auf den Nah- und Fernverkehr 

Für Fahrgäste im Nahverkehr besteht während der Bauphasen ein umfangreiches Ersatzangebot mit Bussen. Reisende werden gebeten, sich vorab zu ihrer Verbindung zu informieren. Nähere Infos gibt es in den DB-Auskunftsmedien (bahn.de, App Navigator), Kunden des Bahnunternehmens Arverio informieren sich unter: https://www.arverio-by.de/unterwegs-mit-arverio/fahrplanabweichungen.

Im Fernverkehr sind Einzelzüge betroffen. So müssen die Zugpaare IC 2082/2083 (Hamburg - Berchtesgaden) und IC 2084/2085 (Hamburg - Oberstdorf) auf dem gesamten Laufweg entfallen. Auch werden die touristischen Wochenendzüge Hamburg – Hannover – Würzburg – München/Innsbruck zwischen Würzburg und München via Nürnberg umgeleitet. Teilweise entfällt der Halt in Augsburg.

Die DB entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten und bittet um Verständnis. Reisende werden gebeten, sich zu ihren Verbindungen in den Auskunftsmedien zu informieren.   

Umfangreiche Informationen zu baubedingten Einschränkungen bei der DB finden Reisende stets unter www.bahn.de/bauarbeiten.  

30. September 2025, 12:15 Uhr
München
Frauenkirche, Bavaria, Eisbachwelle & Co.: Renommierter Street-Art-Künstler gestaltet 26 DB-Gebäude mit Münchner Wahrzeichen • Versiegelte Kunstwerke schützen vor Graffiti-Vandalismus

Die Deutsche Bahn (DB) macht aus grauen Zweckbauten bunte Wahrzeichen: Der renommierte Street-Art-Künstler Marcus Dörr von der Agentur Artmos4 verschönert im Auftrag der DB und des Großprojektes 2. Stammstrecke bis Ende 2025 insgesamt 26 Gebäude im Münchner Osten mit seiner Graffiti-Kunst. Auf rund 1500 Quadratmetern sprüht er Münchner Sehenswürdigkeiten – von der Frauenkirche über die Bavaria bis zur Eisbachwelle - auf unterschiedliche Gebäude wie das Elektronische Stellwerk München Ost, Trafo-Stationen und weitere DB-Immobilien. Dabei nutzt der Künstler auch eine VR-Brille, mit der er die Entwürfe seiner Kunstwerke auf den Gebäuden für sich sichtbar macht.

„Kunst gehört nicht nur ins Museum, sondern dahin, wo Menschen unterwegs sind. Umso schöner, dass ich hier im Münchner Osten kleine Farbinseln erschaffen kann, die den Alltag etwas bunter machen – farbenfroh, offen und für alle. Wer hinsieht, kann München ein Stück weit neu entdecken“, sagt Marcus Dörr.

Dörr gehört zu den Pionieren der Graffiti-Kunst im öffentlichen Raum. Er hat bereits mit Stars wie David Beckham gearbeitet, das größte Segelschiff der Welt oder Teile der Münchner Allianz Arena mit seiner Kunst verziert. Für die DB ist er bereits seit 20 Jahren im Einsatz und hat zahlreiche Bahnhöfe gestaltet, darunter den Frankfurter Hauptbahnhof. Das Projekt im Münchner Osten ist - gemessen an der Fläche - sein bislang größter Auftrag.

„Die versiegelten Kunstwerke sind nicht nur schön, sie schützen auch vor Vandalismus. Wir machen damit eher langweilige Zweckbauten zur Leinwand und zeigen, dass gemeinwohlorientierte Infrastruktur auch kreativ gedacht werden kann“, sagt DB-Projektleiter Hanno Latko.

Mit der Kooperation reagiert die DB zugleich auf ein drängendes Problem: Im Jahr 2024 registrierte das Unternehmen bundesweit rund 21.000 Fälle von Graffiti-Vandalismus an Zügen und Gebäuden. Deren Entfernung kostet die DB jährlich etwa zwölf Millionen Euro – ein Aufwand, der nicht nur das Budget, sondern aufgrund des Einsatzes von Chemikalien auch die Umwelt belastet.

Illegale Sprayer:innen riskieren nicht nur hohe Geldstrafen oder im Extremfall bis zu zwei Jahren Gefängnis, sondern auch ihr Leben: Berührungen mit Oberleitungen oder fahrenden Zügen können tödlich enden. Daher engagiert sich die DB im Rahmen von Präventionsprogrammen und Aufklärungsarbeit an Schulen, um junge Menschen über die Gefahren und Konsequenzen des unerlaubten Sprayens zu informieren.

29. September 2025, 11:00 Uhr
Rottal-Inn
Umfangreiche Maßnahmen zur Erneuerung der Infrastruktur – Schienenersatzverkehr zwischen Pfarrkirchen und Passau

Die Südostbayernbahn investiert rund 25 Millionen Euro in die umfassende Modernisierung der Bahnstrecke zwischen Pfarrkirchen und Passau. Von Freitag, 3. Oktober bis einschließlich Sonntag, 23. November 2025 werden auf der sogenannten Rottalbahn umfangreiche Bauarbeiten durchgeführt, um die Schieneninfrastruktur zukunftssicher zu machen.

Die Maßnahmen betreffen mehrere Bahnhöfe entlang der Strecke: In Pocking werden sämtliche Gleise vollständig erneuert sowie sechs Weichen ersetzt. Zusätzlich erhält der Bahnhof ein neues elektronisches Stellwerk. Besonders hervorzuheben ist dabei der Austausch des mechanischen Stellwerks in Pocking, das in seiner ursprünglichen Form aus dem Jahr 1937 stammt und nun durch ein Stellwerk mit moderner Technik abgelöst wird.

Auch in Bad Birnbach und Fürstenzell stehen Arbeiten an: In Bad Birnbach werden bestehende Gleise verlängert und eine Weiche ersetzt. Zudem erhält der Bahnhof ein modernes elektronisches Stellwerk. In Fürstenzell werden zwei Weichen ausgetauscht sowie eine große Eisenbahnbrücke saniert.

Zur Verbesserung der Sicherheit erneuert die SOB an insgesamt neun Bahnübergängen entlang der Strecke die Sicherungstechnik. Ergänzend dazu werden Kabelarbeiten durchgeführt, Signalfundamente hergestellt sowie kleinere Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt.

Einschränkungen im Bahnverkehr

Während der gesamten Bauzeit ist der Zugverkehr zwischen Passau und Pfarrkirchen nicht möglich. Für die Fahrgäste wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die SOB bittet die Reisenden dies bei der Planung ihrer Fahrt zu beachten und entsprechend angepasste Fahrzeiten zu berücksichtigen.

Fragen und Kontakt

Genaue Informationen zu Fahrplanänderungen und Ersatzhaltestellen erhalten Reisende unter suedostbayernbahn.de/fahrplan/baustelleninformationen oder über die DB Navigator App.

Für Rückfragen steht der Kundendialog der Südostbayernbahn gerne zur Verfügung:

Telefonisch unter 08631 / 609 333 (Montag–Donnerstag 9–16 Uhr, Freitag 9–14 Uhr) oder per E-Mail unter sob-kundendialog@deutschebahn.com

Die Südostbayernbahn bittet alle Fahrgäste sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die notwendigen Bauarbeiten und bedankt sich für ihre Geduld während der Bauzeit.

29. September 2025, 00:00 Uhr
München
Freistaat Bayern, DB Regio Bayern, Flughafen München und Lufthansa Airlines bringen rollende Botschafter aufs Gleis • Motto: „Aus Bayern in die weite Welt“ • Direktverbindung von Nürnberg zum Münchner Flughafen erfreut sich großer Beliebtheit

Schnell und umsteigefrei von Nürnberg zum Münchner Flughafen – das ermöglicht der Flughafenexpress von DB Regio Bayern und agilis im Auftrag des Freistaats Bayern. Im Zwei-Stundentakt bringen moderne Siemens-Züge die Fahrgäste bis direkt ins Terminal. Gut neun Monate nach Start der Direktverbindung im vergangenen Dezember ziehen die Betreiber ein positives Fazit: So ist die Fahrgastnachfrage beim überregionalen Flughafenexpress (ÜFEX), der vor Dezember 2024 nur von und nach Regensburg fuhr, deutlich angestiegen. Wurden im ersten Halbjahr 2024 am Flughafen noch rund 384.000 ÜFEX-Fahrgäste gezählt, so waren es im ersten Halbjahr 2025 bereits rund 445.000 Reisende. Neben der umsteigefreien Fahrtmöglichkeit kommen bei den Fahrgästen auch die modernen Elektrotriebzüge des Typs Mireo von Siemens gut an. Sie bieten nicht nur bis zu 528 Sitzplätze, sondern auch kostenloses WLAN, besseren Handyempfang und viel Platz für Reisegepäck.

Um noch mehr Menschen von der umweltfreundlichen Anfahrt mit dem Zug zu überzeugen, bringen der Freistaat Bayern, die DB Regio AG, die Flughafen München GmbH und Lufthansa Airlines nun vier fahrende Botschafter aufs Gleis. Die kunstvoll gestalteten Flughafenexpress-Züge werben mit einem bunten Motiv für den Zug zum Flug – das Motto lautet „Aus Bayern in die weite Welt“. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, der DB-Konzernbevollmächtigte für den Freistaat Bayern, Heiko Büttner, Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH und Heiko Reitz, Hub Manager München von Lufthansa Airlines, schickten einen Botschafter auf Schienen nun symbolisch auf die Reise.

Mit dem Zug zum Flug: Kunstvoll gestaltete Flughafenexpress-Züge werben für umweltfreundliche Anfahrt bis direkt ins Terminal
Mit dem Zug zum Flug: Kunstvoll gestaltete Flughafenexpress-Züge werben für umweltfreundliche Anfahrt bis direkt ins Terminal
Quelle: Flughafen München / Stephan Görlich
Freuen sich über den kunstvoll gestalteten Flughafenexpress (v.l.n.r.): Heiko Reitz, Hub Manager München von Lufthansa Airlines | Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern | Christian Bernreiter, Bayerischer Verkehrsminister | Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Der ÜFEX ist eine Erfolgsstory und wird noch besser von den Fahrgästen angenommen als zunächst erwartet. Ich freue mich, dass von nun an sogar vier auffällige ÜFEX-Züge auf der Strecke zwischen Nürnberg und dem Münchner Flughafen unterwegs sind. Mit ihrem ungewöhnlichen Design sind sie als Botschafter für den Flughafen, den bayerischen Nahverkehr sowie die Regionen und Städte entlang der Strecke zu erkennen. Sie sind Ausdruck dafür, dass wir in Bayern die Verkehrsträger Flugzeug und Bahn bestmöglich miteinander vernetzen.“

Heiko Büttner, Konzernbevollmächtigter der DB für den Freistaat Bayern: „Der Flughafenexpress erfreut sich bei unseren Fahrgästen großer Beliebtheit. Das belegen nicht nur die Fahrgastzahlen, sondern auch viele positive Rückmeldungen unserer Kundinnen und Kunden. Dabei zeigt sich einmal mehr: Ein Angebot mit attraktiven Verbindungen und modernen Zügen überzeugt die Menschen, das Auto stehen zu lassen und mit dem Zug zu fahren. Ob als Pendler zur Arbeit oder als Urlaubsreisender zum Flughafen. Und genau das ist unser Ziel gemeinsam mit den Partnern: Wir wollen mehr Menschen in die Züge bringen. Denn nur so gelingt die Verkehrswende hin zu einer klimafreundlicheren Mobilität.“

Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH: „Der Flughafenexpress ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung: Eine leistungsfähige Bahnanbindung stärkt nicht nur den Flughafen München als internationales Drehkreuz, sondern auch den gesamten Wirtschaftsraum Bayern. Für Passagiere und Mitarbeitende bedeutet sie eine bessere Erreichbarkeit, für uns ist sie ein zentraler Baustein unserer ambitionierten Nachhaltigkeitsstrategie. Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig und attraktiv zu bleiben, sind weitere Verbesserungen der Bahnanbindung, darunter auch eine ICE-Anbindung, notwendig.“

Heiko Reitz, Hub Manager München Lufthansa Airlines: „München ist für uns mehr als ein Flughafen – es ist ein Tor zur Welt. Ein optimales Reiseerlebnis beginnt mit einer reibungslosen Anreise zum Airport. Um unseren Gästen künftig noch mehr Möglichkeiten zu bieten, möchten wir gemeinsam mit der Deutschen Bahn Schienen- und Luftverkehr stärker vernetzen. Der ÜFEX ist hierbei ein bedeutender Schritt. Eine Anbindung des Flughafens an das Fernverkehrsnetz sehen wir als unerlässlich an.“

Mit dem Zug zum Flug: Kunstvoll gestaltete Flughafenexpress-Züge werben für umweltfreundliche Anfahrt bis direkt ins Terminal
Mit dem Zug zum Flug: Kunstvoll gestaltete Flughafenexpress-Züge werben für umweltfreundliche Anfahrt bis direkt ins Terminal
Quelle: Flughafen München / Stephan Görlich
Der kunstvoll gestaltete Zug im Terminalbahnhof des Münchner Flughafens

Zum Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember startete die erste Direktverbindung zwischen Nürnberg und dem Flughafen München. Im Zwei-Stundentakt bringen seither abwechselnd DB Regio Bayern und agilis im Auftrag des Freistaats Bayern die Fahrgäste mit modernen Siemens-Zügen direkt zum Terminal. Vorher endete der überregionale Flughafenexpress (ÜFEX) in Regensburg. Der verlängerte Flughafenexpress (Nürnberg – Neumarkt/Opf. – Regensburg – München Flughafen) ist die erste umsteigefreie Nahverkehrsverbindung zwischen Nürnberg und dem Flughafen München. Die Fahrzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden. Neben dem überregionalen Flughafenexpress ist der Flughafen München mit den Zügen der S-Bahn München auf der Schiene erreichbar.

19. September 2025, 13:45 Uhr
Nürnberg/Bamberg
DB InfraGO schließt Arbeiten im letzten Bauabschnitt Altendorf – Strullendorf erfolgreich ab • Mehr Stabilität und Pünktlichkeit im Regionalverkehr und auf der Schnellfahrstrecke München – Berlin • Lärmschutzwände und barrierefreie Stationen • Bund, Freistaat Bayern, Kommunen und DB investieren rund zwei Milliarden Euro

Die DB InfraGO hat den viergleisigen Ausbau der Strecke zwischen Nürnberg und südlich von Bamberg erfolgreich abgeschlossen. Der Abschnitt gehört zur Schnellfahrstrecke München – Berlin und zählt mit durchschnittlich 350 Zügen pro Tag zu den meistbefahrenen Strecken in Bayern. Bund, Freistaat Bayern, Kommunen und DB investierten rund zwei Milliarden Euro in den Ausbau der Gleise und Anlagen in dem 52 Kilometer langen Abschnitt. Damit ist ein weiterer Teil des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit (VDE 8.1) fertiggestellt.

Zwischen Altendorf und Strullendorf hat die DB zuletzt seit 2021 unter anderem 40 Kilometer neue Gleise und 45 Kilometer Oberleitungen gebaut und neue Lärmschutzwände errichtet. Die Bahnsteige an den Stationen Hirschaid und Strullendorf sind barrierefrei erreichbar, ab Herbst auch an der Station Buttenheim.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: „Der Schienenverkehr ist heute ein Stück besser und attraktiver geworden. Ich danke den Reisenden, Pendlern und Gütertransporteuren für ihre Geduld während der Bauarbeiten. Aber ich glaube die Geduld hat sich gelohnt. Denn hier ist mit 1,44 Milliarden Euro Bundesmitteln etwas entstanden, wovon Menschen und Wirtschaft profitieren – in dieser Region und weit darüber hinaus. Als Teil des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nummer 8, ist es eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte unseres Landes. Der Ausbau dieses 52 Kilometer langen Abschnitts ist daher weit mehr als ein regionales Projekt und technisches Upgrade. Er ist ein Schlüsselelement für ein leistungsfähiges, zuverlässiges Bahnnetz überall in Deutschland.“

Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender DB InfraGO AG: „Mit der Inbetriebnahme des letzten Bauabschnitts haben wir einen Meilenstein erreicht: Der viergleisige Ausbau ermöglicht mehr Stabilität und pünktlichere Züge, da die schnellen von den langsameren Verkehren getrennt werden können. Davon profitieren die Fahrgäste im Regional- und S-Bahnverkehr genauso wie die Reisenden in den Fernzügen. In der Erfolgsgeschichte der Schnellfahrstrecke München – Berlin zeigt sich beispielhaft, dass neu- und ausgebaute Strecken ein ganz wesentlicher Hebel für die Modernisierung und Kapazitätserweiterung des Bahnnetzes sind. Und: Unser Projektteam hat den Ausbau im Zeitrahmen abgeschlossen. Dafür und für die Geduld der Anwohnenden und Fahrgäste möchte ich herzlich Danke sagen.“

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Der viergleisige Ausbau der Strecke zwischen Altendorf und Strullendorf passt perfekt zum heutigen ‚Tag der Schiene‘. Wir feiern nicht nur die Fertigstellung eines Bauabschnitts nach vier Jahren Bauzeit. Der Lückenschluss hier ist Symbol für unsere Anstrengungen, die Schiene in Deutschland leistungsfähig, modern und zukunftsfest zu machen. Mit jedem Meter Gleis, den wir bauen, bringen wir Menschen näher zusammen und unser Land weiter nach vorn. Damit sind wir aber noch lange nicht am Ziel. Die Lücken bei Bamberg und Fürth müssen noch geschlossen und allgemein die Streckengeschwindigkeit erhöht werden. Ich appelliere deshalb an den Bund, weiter an der Strecke dranzubleiben. Der Ausbau muss weitergehen!“

Der viergleisige Ausbau hat schrittweise Verbesserungen für die Fahrgäste im Nah- und Fernverkehr ermöglicht: So fährt der Franken-Thüringen-Express in dem Abschnitt Nürnberg – Bamberg bereits seit Dezember 2023 täglich von 5 bis 22 Uhr im 30-Minuten-Takt in beiden Richtungen. Zudem verknüpft seit Juni 2024 der mit bis zu 190 km/h schnellste länderverbindende Regionalzug Deutschlands die fränkische Metropole Nürnberg mit der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt in nur 1 Stunde 53 Minuten. Fahrgäste der S-Bahn Nürnberg profitieren seit 2024 vom neuen S-Bahn-Haltepunkt Forchheim Nord und bereits seit 2023 von zwölf zusätzlichen S-Bahn-Verbindungen zwischen Forchheim und Erlangen.

Auch im ICE-Verkehr ist das Angebot stetig erweitert worden. Auf der Strecke München – Berlin sind zwischen Nürnberg und Erfurt inzwischen täglich 31 ICE-Züge je Richtung unterwegs, rund die Hälfte davon sind Sprinter. Davon profitiert auch die Region: In Bamberg halten pro Tag rund 30 ICE-Züge und verbinden die Stadt direkt mit Berlin, Hamburg oder München. 2024 nutzten im Vergleich zum Fahrplanjahr 2017, bevor die neue Schnellfahrstrecke München – Berlin eröffnet wurde, dreieinhalb Mal so viele Fahrgäste die ICE-Verbindung zwischen den beiden Städten. Der Marktanteil der Bahn zwischen Isar und Spree beträgt im Vergleich aller Verkehrsmittel heute rund 70 Prozent.

Für eine zukunftsfähige Infrastruktur wird der Bahnausbau in der Region auch in den nächsten Jahren weitergehen. So laufen aktuell die Planungen für einen Güterzugtunnel in Fürth, den S-Bahn-Ausbau Fürth – Eltersdorf sowie die Erweiterung des Bahnknotens Bamberg.

Der Bahnausbau Nürnberg – Bamberg ist ein Projekt für den Deutschlandtakt. Weitere Informationen zum Deutschlandtakt unter: www.deutschlandtakt.de.

Hinweis für Redaktionen:

Fotomotive von den Bauarbeiten, der fertigen Strecke und der Inbetriebnahmefeier stehen zum Download in der Mediathek zur Verfügung: https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/8360567. Weitere Informationen zum Projekt: www.bahnausbau-nuernberg-bamberg.de

18. September 2025, 15:15 Uhr
Technische Überprüfungen an mehreren Brücken im Pegnitztal erforderlich • Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet

Aufgrund von technischen Überprüfungen an mehreren Pegnitzbrücken muss die Bahnstrecke zwischen Hersbruck (rechts der Pegnitz) und Pegnitz ab morgen bis auf Weiteres gesperrt werden. Sicherheit hat bei der Bahn immer oberste Priorität.

Für Reisende ist ein Ersatzverkehr eingerichtet. Die Züge der RE-Linien 30, 31, 32 und 38 enden von Norden kommend in Pegnitz.

Von Pegnitz verkehren stündlich Busse mit allen Unterwegshalten über Neuhaus bis nach Hersbruck. Zusätzlich verkehren auf den Verbindungen Bayreuth – Nürnberg, Pegnitz – Nürnberg und Neuhaus – Nürnberg stündlich Direktbuslinien.

Zwischen Hersbruck und Nürnberg verkehren auf der rechten Pegnitzstrecke die Züge der RE-Linie 40/41 und die RB-Züge der Mittelfrankenbahn, auf der linken Pegnitzstrecke die Züge der S-Bahn Nürnberg.

DB InfraGO plant seit Längerem die Modernisierung und Erneuerung der Pegnitzbrücken zwischen Hersbruck und Pegnitz. Dazu laufen aktuell die Vorplanungen. Aufgrund der anspruchsvollen Topografie in der Fränkischen Schweiz ist die Erneuerung der Brücken besonders planungsintensiv. Diverse Naturschutzgebiete bedingen zudem hohe Umweltauflagen. Auch sind Vorgaben des Denkmalschutzes zu beachten.

Die DB bedauert die kurzfristigen Einschränkungen für die Fahrgäste und bittet um Entschuldigung. Ziel ist, den Zugverkehr möglichst schnell wieder aufnehmen zu können. Fahrgäste sollten sich in den nächsten Tagen fortlaufend über die Auskunftsmedien informieren. 

18. September 2025, 12:30 Uhr
Bad Reichenhall
Gleiserneuerung auf anspruchsvoller Steilstrecke bei Hallturm ∙ Arbeiten von September bis Dezember ∙ BRB richtet Ersatzverkehr ein

Die Deutsche Bahn (DB) investiert weiter in die Infrastruktur im südostbayerischen Raum: Ab dem 22. September 2025 beginnt die Sanierung der Bahnstrecke zwischen Bad Reichenhall und Berchtesgaden. Die Arbeiten konzentrieren sich insbesondere auf die technisch anspruchsvolle Steilstrecke bei Hallturm. Bis zum 1. Dezember 2025 wird die Strecke hierfür vollständig gesperrt – währenddessen sorgt die Bayerische Regiobahn (BRB) mit einem Schienenersatzverkehr für die Mobilität der Fahrgäste.

Die Baumaßnahmen dienen der nachhaltigen Verbesserung von Qualität und Stabilität auf der Strecke. Insgesamt erneuert die DB in diesem Zeitraum rund 3.734 Meter Gleis sowie 7.468 Meter Schiene. Zusätzlich werden rund 3.000 sogenannte Zwillingsschwellen verbaut. Diese bestehen jeweils aus zwei durch Stahlstreben verbundenen Betonschwellen. Durch ihre besondere Bauweise erhöhen sie die Widerstandskraft des Gleises gegen Verschiebungen – ein entscheidender Vorteil in engen Kurvenradien und bei steilem Gefälle, wie es auf der Strecke bei Hallturm der Fall ist.

Darüber hinaus baut die DB rund 5.000 Tonnen Schotter sowie elf Durchlässe entlang der Strecke neu. Im Rahmen der Streckensperrung werden auch die Gleise an der Laderampe, welche die Bundeswehr nutzt, erneuert ebenso eine Weiche in Bad Reichenhall sowie vier Weichen im Bahnhof Berchtesgaden. Zudem finden Arbeiten an der Oberleitung zwischen Hallthurm und Bischofswiesen statt.

Die Bauarbeiten erfolgen größtenteils tagsüber zwischen 7 und 20 Uhr. An einigen Tagen wird jedoch auch nachts gearbeitet werden. Die DB bittet für mögliche Unannehmlichkeiten um Verständnis.

Während der Streckensperrung vom 22. September bis zum 1. Dezember richtet die BRB einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein. Die Fahrgäste werden gebeten, sich vor Reiseantritt in den elektronischen Fahrplanauskünften unter www.bahn.de oder über den DB Navigator zu informieren. Ausführliche Informationen stellt auch die BRB auf ihrer Webseite www.brb.de sowie über ihre WhatsApp-Kanäle unter www.brb.de/whatsapp bereit.

16. September 2025, 13:00 Uhr
München
Erfolgreicher Abriss der alten und Einschub der neuen Eisenbahnbrücke von Freitag bis Dienstag • Komplettsperrung der Brücke aufgehoben

Die Deutsche Bahn (DB) hat eine neue Eisenbahnbrücke über die Hauser Straße im Gautinger Ortsteil Königswiesen erfolgreich eingesetzt. Am Freitag starteten die Arbeiten mit dem Abbruch der alten, 1907 errichteten Brücke. Rund 15 Stunden dauerten die Abbrucharbeiten, bevor die vorbereitenden Maßnahmen für den Einschub begannen. Am Samstag folgte der zentrale Schritt: Die rund 1.000 Tonnen schwere und 4,50 Meter hohe zweigleisige Stahlbetonbrücke wurde auf einer eigens errichteten Verschubbahn Stück für Stück in ihre Endlage bewegt. Der Verschub über eine Distanz von rund 15 Metern dauerte rund drei Stunden.

Um die Einschränkungen im Bahnverkehr so gering wie möglich zu halten, hatte die DB das neue Bauwerk bereits im Vorfeld direkt neben der alten Brücke errichtet. Während des Verschubs lag die Brücke auf speziellen Verschublagern, die mit einer Gleitschicht versehen sind. Diese Technik ermöglichte es, das tonnenschwere Bauwerk mit vergleichsweise geringer Kraft horizontal in Bewegung zu bringen.

Im Anschluss an den Einschub begannen umfangreiche Arbeiten an den Widerlagern, den Dammbereichen und den Kabeltrassen. Bis Dienstagmorgen konnten die Gleise planmäßig wieder in Betrieb genommen werden.

„Der Abriss und Einschub der Brücken war gutes Teamwork und wir sind froh, dass alles im Zeitplan funktioniert hat. Mit der neuen Stahlbetonbrücke sorgen wir für einen sicheren und stabilen Bahnverkehr im Landkreis Starnberg“, sagt Projektleiterin Helga Hobelsberger-Götze.

Die Planungen für das Projekt begannen bereits im Jahr 2012. Der Planrechtsbeschluss war seit Juli 2023 rechtskräftig. Bis Ende 2026 werden die Baumaßnahmen rund um die Kreuzung Hauser Straße/Königswieser Straße abgeschlossen sein. Dazu gehören auch Straßenanpassungen und weitere Arbeiten im Umfeld der neuen Eisenbahnüberführung.

16. September 2025, 11:30 Uhr
Mehr als 500 verlängerte oder zusätzliche S-Bahn-Fahrten • Bewährtes Sicherheitskonzept und zusätzliches Personal im Einsatz • Intensivierte Reinigung für saubere Bahnhöfe

Wenn es am Samstag wieder „O'zapft is!“ heißt und Millionen Besucher:innen zum Oktoberfest strömen, ist auch die Deutsche Bahn (DB) bestens vorbereitet. Um die reibungslose An- und Abreise zum größten Volksfest der Welt zu gewährleisten, sind wieder viele zusätzliche Mitarbeitende im Einsatz. „Wir rechnen mit täglich rund 100.000 zusätzlichen Fahrgästen. Gerade zur Wiesn ist Teamarbeit entscheidend – innerhalb der DB und im Zusammenspiel mit der Bundespolizei und den Rettungsdiensten. Gemeinsam arbeiten wir intensiv daran, präventiv Störungen zu verhindern und einen möglichst pünktlichen S-Bahn-Verkehr zum Oktoberfest sicherzustellen“, sagt Heiko Büttner, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Bayern. Die S-Bahn München ist erneut offizieller Mobilitätspartner des Oktoberfests.  

Dichte Takte bis tief in die Nacht und zusätzliche Sicherheitsteams 

Die DB erwartet zur Wiesn rund zwei Millionen zusätzliche Fahrgäste. Um den Ansturm zu bewältigen, fahren die S-Bahnen auf allen Linien bis tief in die Nacht im dichten 20-Minuten-Takt. Dafür sind mehr als 500 zusätzliche oder verlängerte Fahrten im Angebot – finanziert durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) im Auftrag des Freistaats. Auch DB Regio Bayern wird in Spitzenzeiten auf einigen Fahrten mehr Kapazität bieten und unterstützt rund um die Wochenenden und Feiertage die Abfertigung und Koordination am Hauptbahnhof mit zusätzlichem Personal.  

Zentrum des Geschehens ist wieder der Wiesnbahnhof Hackerbrücke, wo im Minutentakt Züge rollen. Allein hier sind bis zu 60 von insgesamt 150 zusätzlichen Mitarbeitenden der DB Sicherheit im Einsatz. Sie sorgen für Ordnung, helfen bei der Abfertigung und achten auf das Verbot von Folienballons, Bierkrügen und Glasflaschen. Neben der Hackerbrücke sind die Sicherheitsteams auch am Hauptbahnhof, auf der Stammstrecke und in den S-Bahnen unterwegs. Wie in den Vorjahren setzt DB Sicherheit auf Prävention und die enge Zusammenarbeit mit der Bundespolizei. Neu ist in diesem Zusammenhang der Einsatz einer Kameradrohne. Bei unbefugten Personen im Gleis erlauben die Drohnenbilder einen schnellen Überblick, sodass der Zugverkehr nach der notwendigen Sperrung zügiger wieder anrollen kann.  

Eine weitere Neuerung sind Rettungssanitäter auf den Bahnsteigen an der Hackerbrücke und am Hauptbahnhof. Sie stehen bereit, um Fahrgäste bei Bedarf schnellstmöglich zu versorgen und somit Verspätungen zu reduzieren. Und schließlich gilt der Präventionsgedanke auch bei Folienballons, die in der Vergangenheit immer wieder zu Kurzschlüssen in der Oberleitung führten: Auf Bahnsteigaushängen, im Fahrgast-TV und per Durchsage in den S-Bahnen weist die DB daher intensiv auf das geltende Mitnahmeverbot hin. Das klare Ziel aller Maßnahmen: Der S-Bahn-Verkehr soll während der Wiesn noch robuster und pünktlicher werden.  

Saubere Bahnhöfe und durchdachte Wege 

Neben der Hackerbrücke ist insbesondere der Münchner Hauptbahnhof Dreh- und Angelpunkt für zahlreiche Wiesnbesucher:innen. Schon in der Bahnhofshalle weist deswegen wieder die bekannte und auffällige Beschilderung „z' Fuaß samma schnella“ den Fußweg zur Festwiese. Gerade an den besonders frequentierten Wochenenden geht es vom Hauptbahnhof aus zu Fuß meist schneller zum Oktoberfest als mit dem ÖPNV. Und wer Gepäck dabei hat, kann dies vorher noch ganz unkompliziert in einem der zahlreichen Schließfächer deponieren oder in der eigens eingerichteten Gepäckaufbewahrung im Bereich des ehemaligen Intercity-Hotels abgeben. Auf der Festwiese sind große Taschen oder Rucksäcke nämlich nicht erlaubt.  

Wo viele Menschen unterwegs sind, fällt viel Abfall an. Deswegen sind die Reinigungsteams der DB InfraGO während der Festtage im Dauereinsatz rund um die Uhr. Insbesondere zwischen Marienplatz und Hackerbrücke wird fast durchgehend gereinigt, aber auch auf der restlichen Stammstrecke sind die Teams deutlich häufiger unterwegs. Auch für die Sauberkeit in den Zügen stockt die S-Bahn das eingesetzte Personal auf. Insbesondere in der Unterwegsreinigung sind bis spät nachts zusätzliche Mitarbeitende im Einsatz. Die Erreichbarkeit des „What’s schmutzig“ Services, mit dem Fahrgäste Verschmutzungen via WhatsApp melden können, ist während der Wiesn jeweils bis Mitternacht ausgeweitet.

Tipps und Hinweise der Deutschen Bahn für Bahnreisende zum Oktoberfest: 

  • Luftballons können bei Berührung mit der 15.000 Volt führenden Oberleitung Kurzschlüsse verursachen und den S-Bahn-Verkehr so zum Erliegen bringen. Ihre Mitnahme ist deshalb verboten.
  • Größeres Gepäck ist auf der Festwiese nicht erlaubt. Am Hauptbahnhof stehen daher viele Schließfächer und eine Gepäckaufbewahrung zur Verfügung. Auch hier kann es aber in Spitzenzeiten zu Engpässen kommen. Am besten fährt man also ohne größere Taschen und Rücksäcke zur Wiesn.
  • Auch ohne Deutschland-Ticket geht’s günstig zum Oktoberfest. Für Kleingruppen empfiehlt sich die MVV-Gruppen-Tageskarte. Für nur 18,70 Euro (Zone M) sind bis zu fünf Personen im Stadtgebiet den ganzen Tag und bis 6 Uhr des Folgetages umweltfreundlich mobil.
  • Zur Wiesn empfiehlt sich die Anreise mit möglichst wenig Gepäck. Ein Ausweisdokument sollte aber trotzdem immer dabei sein, denn personalisierte MVV-Tickets und das Deutschland-Ticket sind bei einer Kontrolle nur mit Ausweis gültig.
  • Bierkrüge gehören ins Festzelt. Die Mitnahme in die Bahn ist verboten – was von DB-Sicherheit und Polizei an den Bahnhöfen auch konsequent kontrolliert wird. Gekaufte Bierkrüge können verpackt mitgenommen werden.
  • Je nach Tageszeit kann es im Zuge der An- und Abreise in den S-Bahnen sehr voll werden. Die Mitnahme von Fahrrädern in der Stammstrecke ist daher ggf. nicht durchgehend möglich.  

Weitere Informationen gibt es unter www.s-bahn-muenchen.de/oktoberfest.  

12. September 2025, 13:30 Uhr
Nürnberg
Planungen für Elektrifizierung der Bahnstrecke Roth – Hilpoltstein und Modernisierung von vier Stationen können starten • Nürnberger S-Bahn-Netz wächst künftig auf 345 Kilometer an

Die Deutsche Bahn (DB) beginnt mit den Planungen für die Verlängerung der S-Bahn Nürnberg von Roth nach Hilpoltstein. Der Freistaat Bayern und die DB unterzeichneten heute die entsprechende Planungsvereinbarung im historischen Sitzungssaal im Rathaus Hilpoltstein. Die 11 Kilometer lange Strecke soll elektrifiziert und umfassend modernisiert werden, vier Haltepunkte werden erneuert, moderne Leit- und Sicherungstechnik installiert. Die S-Bahn Nürnberg wird nach dem Ausbau bis Hilpoltstein fahren können. Die modernisierte Infrastruktur ermöglicht zudem einen schnelleren und zuverlässigeren Zugverkehr. Der Freistaat übernimmt die Anschubfinanzierung der Planung, um eine spätere Realisierung über Bundesförderprogramme zu erreichen. Der Freistaat investiert insgesamt sieben Millionen Euro in die Planung.

Vertragsunterzeichnung zur Verlängerung der S-Bahn Nürnberg von Roth nach Hilpoltstein
Vertragsunterzeichnung zur Verlängerung der S-Bahn Nürnberg von Roth nach Hilpoltstein
Quelle: Deutsche Bahn AG/Maja Moritz
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (links) und der DB-Konzernbevollmächtigte für den Freistaat Bayern, Heiko Büttner, unterzeichneten die Planungsvereinbarung zur Verlängerung der S-Bahn Nürnberg von Roth nach Hilpoltstein.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter: „Die Vertragsunterzeichnung heute ist ein echter Meilenstein: Wir schaffen eine direkte, umsteigefreie Verbindung von Hilpoltstein über Roth bis nach Nürnberg. Die S-Bahn-Verlängerung nach Hilpoltstein ist das erste Projekt unseres „Ausbauprogramms S-Bahn Nürnberg“, das jetzt in die Umsetzung geht. Damit ermöglichen wir mehr Mobilität in der Region und eine bessere Anbindung im Großraum Nürnberg und erhöhen die Lebensqualität. Der ländliche Raum wird gestärkt, die ,Gredl‘ langfristig gesichert.“

Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern: „Bis zu 100 000 Fahrgäste nutzen täglich die Nürnberger S-Bahn. Sie ist eine zentrale Verkehrsader in der Metropolregion Nürnberg und wird nach der Verlängerung nach Hilpoltstein das sechstgrößte S-Bahn-Netz Deutschlands. Wir freuen uns sehr, dieses Angebot in enger Zusammenarbeit mit dem Freistaat kontinuierlich zu verbessern und zu erweitern, damit noch mehr Menschen bequem und umweltfreundlich mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs sein können.“

Ben Schwarz, Landrat des Landkreises Roth: „Das Wort Meilenstein des Ministers unterstreiche ich nur allzu gerne, schließlich ist die Entscheidung für eine S-Bahn nach Hilpoltstein bahnbrechend und richtungsweisend für die Region und seine Bürger. Sowohl für die, die seit Jahrzehnten die schnelle Anbindung über die Gredl schätzen und künftig schneller unterwegs sein werden, als auch jene, für die das verbesserte Angebot den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel einen Anreiz bietet. Die Stärkung des ÖPNV durch die S-Bahnverlängerung ist ein wunderbares Signal und ein gemeinsamer Erfolg vieler engagierter Menschen, die sich für das Projekt eingesetzt haben. Mein Dank gilt zudem dem Freistaat Bayern samt Verkehrsminister Bernreiter und den Verantwortlichen der DB für die große Unterstützung. Ich bin mir sicher, dass dieses positive Signal samt der in ihm steckenden Energie dem öffentlichen Nahverkehr und der Schienen-Infrastruktur gut tun wird.“

Markus Mahl, Erster Bürgermeister der Stadt Hilpoltstein: „Ich freue mich, dass wir nun zügig in die Umsetzung der S-Bahn-Verlängerung bis nach Hilpoltstein kommen. Was vor wenigen Jahren teils noch ins Reich der Illusionen verbannt worden war, wird nun Realität und künftig für den gesamten südlichen Landkreis Roth von großem verkehrs- und ökologischem Vorteil sein. Mein besonderer Dank gilt all jenen, die sich mit viel Engagement und Fachwissen für dieses Projekt eingesetzt haben und einsetzen.“

Andreas Buckreus, Erster Bürgermeister der Stadt Roth: „Ich bin froh, dass die Schiene nach Hilpoltstein erhalten bleibt, elektrifiziert und modernisiert wird. Im Rahmen der Planungen ist mir der weitere Dialog mit den Anwohnern und betroffenen Landwirten ein wichtiges Anliegen.“

Die DB InfraGO beginnt jetzt mit den Planungen für den Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Roth und Hilpoltstein sowie dem barrierefreien Umbau der Stationen Roth, Lohgarten-Roth, Eckersmühlen und Hilpoltstein.

Gruppenfoto am Bahnhof Hilpoltstein
Gruppenfoto am Bahnhof Hilpoltstein
Quelle: Deutsche Bahn AG/Maja Moritz
Freuen sich über den Planungsstart für die Verlängerung der S-Bahn Nürnberg von Roth nach Hilpoltstein: (von links) Roths Bürgermeister Andreas Buckreus, Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Heiko Büttner, der DB-Konzernbevollmächtigte für den Freistaat Bayern, Landrat Ben Schwarz und Markus Mahl, Erster Bürgermeister der Stadt Hilpoltstein.

Zur S-Bahn Nürnberg

Die S-Bahn Nürnberg verfügt auf ihrem derzeit 334 Kilometer langen Streckennetz über 92 S-Bahn-Stationen. Seit Dezember 2024 ist Crailsheim an das S-Bahn-Netz angebunden und die neue S-Bahn-Station Forchheim Nord in Betrieb. Weitere Planungen sehen den Ausbau der S-Bahn ins Pegnitz- und Schnaittachtal im Nürnberger Land vor. Um darüber hinaus in der Zukunft ein noch besseres und umweltbewusstes Mobilitätsangebot im Großraum Nürnberg anzubieten, soll die S-Bahn weiter ausgebaut werden. Dafür hat der Freistaat das „Ausbauprogramm S-Bahn Nürnberg“ (AuSbauNü) auf den Weg gebracht.

11. September 2025, 11:30 Uhr
München
Großprojekt 2. Stammstrecke öffnet am 13. September den Bauzaun für die Öffentlichkeit • Eintritt kostenfrei • Keine Anmeldung nötig

Die Deutsche Bahn (DB) lädt am 13. September herzlich ein zum „Tag der offenen Baustelle“ bei der 2. Stammstrecke. Von 10 bis 18 Uhr öffnet die DB die Bauzäune am Marienhof und Hauptbahnhof, um allen großen und kleinen Baustelleninteressierten Einblicke in die künftig tiefsten Zugstationen Deutschlands zu gewähren.

Wo: 

  • Hauptbahnhof München, Ecke Arnulfstr./ Bahnhofsplatz und 
  • Marienhof, Landschaftstraße 5-7, 80331 München – direkt hinter dem Münchner Rathaus

Am Marienhof können Besucher:innen die Ebene -3 in rund 25 Metern Tiefe erkunden und dort den gerade fertiggestellten neuen Verbindungsstollen zur U-Bahn besichtigen. (Zugang nur für Personen mit einer Körpergröße über 120cm und festem Schuhwerk - keine offenen Schuhe oder mit Absätzen.)

Am Hauptbahnhof erfahren Besucher:innen, wie die neue Station gebaut wird und wie der neue Hauptbahnhof aussehen wird. Zudem darf man in einer der Baumaschinen Probesitzen.

An beiden Baustellen gibt es auch besondere Angebote für Kinder.

10. September 2025, 10:30 Uhr
München
Innovative Technik aus Hamburg jetzt auch in München • DB Lightgate misst Auslastung in Echtzeit • Displays am Ostbahnhof informieren wagenscharf über Auslastung des nächsten Zuges • Weitere Stationen folgen im Jahresverlauf

Seit heute sehen Fahrgäste der S-Bahn München am Ostbahnhof schon bevor ihr Zug einfährt, wo noch am meisten Platz ist. DB Lightgate misst dafür mit Sensoren an den Gleisen in Echtzeit, wie stark die Wagen ausgelastet sind und zeigt dies vor der Einfahrt auf den Bahnsteigdisplays an: Grün steht für Wagen mit viel Platz, gelb für mittlere Auslastung und rot für wenig Platz im Wagen. Fahrgäste können sich dadurch noch vor der Zugeinfahrt besser verteilen. Der Bahnsteig an Gleis 1 und 2 am Ostbahnhof markiert den Startpunkt für DB Lightgate in München. Zahlreiche weitere Stationen, insbesondere entlang der Stammstrecke, folgen noch dieses Jahr.

DB Lighgate zeigt jetzt in München die Auslastung der nächsten S-Bahn in Echtzeit
DB Lighgate zeigt jetzt in München die Auslastung der nächsten S-Bahn in Echtzeit
Quelle: Deutsche Bahn AG / Florian Kreibe
Bei der Vorstellung von Lighgate: Julia Kuhfuß von DB Lightgate, Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter und S-Bahn Chef und DB Konzernbevollmächtigter für Bayern, Heiko Büttner (v.l.n.r.)

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter: „Ich freue mich, dass wir diese Innovation für die Münchner S-Bahn genau jetzt starten können, wenn die Landeshauptstadt mit der IAA Mobility der Nabel der Verkehrswelt ist. Lightgate ist ein weiterer Mosaikstein, wie wir das S-Bahn-Fahren im Raum München künftig noch komfortabler, pünktlicher und attraktiver machen und den Fahrgastwechsel beschleunigen wollen. Aus diesem Grund unterstützt der Freistaat im Rahmen des Münchner S-Bahn-Vertrags diese Maßnahme auch finanziell.“

DB-Konzernbevollmächtigter für Bayern und S-Bahn-Chef Heiko Büttner: „Seit vielen Jahren pflegen wir mit der S-Bahn Hamburg eine enge Innovationspartnerschaft. Umso mehr freue ich mich, dass wir die Technik aus der Hansestadt jetzt auch für unsere Münchner Fahrgäste einsetzen. Auf der dicht getakteten Stammstrecke bringt Lightgate doppelte Vorteile: Die Fahrgäste finden einfacher freie Plätze und mit einem schnelleren Ein- und Ausstieg gewinnen wir wertvolle Sekunden. Das sorgt für mehr Komfort und einen robusteren S-Bahn-Betrieb. Deshalb treiben wir den Ausbau von Lightgate zügig voran und nehmen dabei zuerst die Stammstrecke in Angriff.“  

Die S-Bahn München und DB InfraGO führen das von der S-Bahn Hamburg entwickelte System in den nächsten Monaten sukzessive an weiteren Stationen ein und beginnen damit in der Stammstrecke, wo besonders viele Fahrgäste profitieren. Auch in Moosach und Feldmoching, den beiden wichtigen Umsteigebahnhöfen an der Flughafenlinie S1, soll DB Lightgate noch dieses Jahr über die Auslastung informieren. Ab 2026 folgen weitere Linienäste. Den Schwerpunkt werden dabei das Stadtgebiet und angrenzende Bahnhöfe im Zulauf zur Stammstrecke bilden. Künftig sollen die Livedaten außerdem in der S-Bahn-Leitstelle zur Verfügung stehen und den Mitarbeitenden ermöglichen, die Auslastung von Zügen bei Störungen bestmöglich zu berücksichtigen.

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Ende des Sliders

Über DB Lightgate

DB Lightgate wurde von der S-Bahn Hamburg entwickelt und steht somit beispielhaft für die Innovationskraft der deutschen S-Bahnen. In der Hansestadt ist die Technik bereits seit einigen Jahren im Einsatz und wurde jüngst um ein KI-basiertes Prognosetool erweitert. Für die Auslastungsmessung nutzt DB Lightgate eine Art LED-Lichtschranke, die beidseits der Gleise angebracht ist und S-Bahnen im Vorbeifahren durchleuchtet. Je häufiger der Lichtstrahl unterbrochen wird, desto mehr Fahrgäste sind an Bord. Daraus ergibt sich ein sehr präziser Messwert mit über 90 Prozent Genauigkeit.

22. August 2025, 16:00 Uhr
Regensburg
47 Kilometer Gleise, 28 Weichen und 7 Bahnübergänge innerhalb von knapp 10 Wochen erneuert • Personenzüge fahren ab morgen wieder • Sanierte Strecke ist wichtig für Umleitungen während der Generalsanierungen in Bayern 2026

Die DB InfraGO hat die Sanierung der Bahnstrecke Regensburg–Schwandorf erfolgreich und exakt nach Zeitplan abgeschlossen. Seit heute Nacht rollen Bau- und Transportzüge bereits wieder. Ab morgen, 23. August 2025, fahren wieder Personenzüge zwischen Regensburg und Schwandorf.

Seit dem 15. Juni wurden auf der Strecke insgesamt 47 Kilometer Gleise und 28 Weichen erneuert sowie sieben Bahnübergänge modernisiert. Dafür haben mehrere Bauteams rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche gearbeitet. Hightech und Großmaschinen mit bis zu 1.000 Metern Länge kamen zum Einsatz, ebenso Zweiwegebagger, Schienenkran und Stopfmaschinen.

Insgesamt investiert die DB rund 127 Millionen Euro in die Sanierung der Bahnstrecke Regensburg–Weiden. Diese Strecke wird bei der 2026 anstehenden Generalsanierung der Korridore Nürnberg–Regensburg und Obertraubling–Passau auch als Umleitungsstrecke dienen. Der Abschnitt Regensburg–Schwandorf in der Oberpfalz ist ein erster großer Teil in dem Vorhaben.

DrPhilipp NaglVorstandsvorsitzender der DB InfraGO AG: „In nur knapp zehn Wochen haben unsere Mitarbeitenden gemeinsam mit den beteiligten Partnern fast 50 Kilometer Gleise saniert. Damit ist die Infrastruktur auf der Strecke zwischen Regensburg und Schwandorf in einem guten Zustand für den Nahverkehr und gut vorbereitet für das zusätzliche Verkehrsaufkommen während der Generalsanierungen in Bayern im kommenden Jahr. Dafür gilt allen Beteiligten mein herzlicher Dank – insbesondere auch der BEG und den Eisenbahnverkehrsunternehmen, die für einen stabilen Ersatzverkehr während der Bauarbeiten gesorgt haben.“

Am 23. August startet die nächste Etappe der Sanierung. Bis zum 14. September werden zwischen Irrenlohe und Weiden 15 Weichen und zehn Kilometer Gleis erneuert. Der Abschnitt Schwandorf–Schwarzenfeld folgt vom 26. September bis 10. Oktober mit sechs Kilometern Gleis und einer Weiche. DB Regio und die Länderbahn haben – wie bereits für die Streckensperrung zwischen Regensburg und Schwandorf – auch für die Sperrungen auf den weiteren Abschnitten ein Ersatzkonzept entwickelt. Informationen erhalten die Fahrgäste über die Auskunftssysteme, etwa über die DB Navigator App.

22. August 2025, 11:30 Uhr
München
Bauarbeiten von 29. August bis 1. September • Nur S7 und S8 fahren regulär

Wegen Oberleitungsarbeiten für die Sendlinger Spange und Bauarbeiten für die 2. Stammstrecke in Laim ist der S-Bahn-Verkehr am Wochenende von Freitag, 29. August, 22.30 Uhr, bis Montag, 1. September, 4.40 Uhr, eingeschränkt. Nur die S7 und die S8 fahren regulär. Somit befährt die S8 als einzige durchgehende Linie die komplette Stammstrecke. Die Details:

  • Die S1 beginnt/endet am Hauptbahnhof und fährt zwischen Moosach und Hauptbahnhof ohne Zwischenhalt und nur im 20/40-Minuten-Takt.
  • Die S2 fährt nur zwischen Altomünster/Petershausen und Heimeranplatz (Anschluss zur U-Bahn) sowie zwischen Hackerbrücke und Erding.
  • Die S3 fährt nur zwischen Mammendorf und Pasing sowie zwischen Ostbahnhof und Holzkirchen.
  • Die S4 fährt nur zwischen Geltendorf und Pasing.
  • Die S5 fährt nur zwischen Kreuzstraße und Ostbahnhof.
  • Die S6 fährt nur zwischen Tutzing und Hauptbahnhof (ohne Halt zwischen Pasing und Hauptbahnhof) sowie zwischen Donnersbergerbrücke und Ebersberg.
  • Die S7 fährt regulär (wegen Gleisbauarbeiten nur im 20/40-Minuten-Takt).
  • Die S8 fährt regulär. In Laim hält sie in beiden Fahrtrichtungen an Gleis 3.
Liniennetzplan
Liniennetzplan
Quelle: Deutsche Bahn AG

Fahrgäste können neben den verkehrenden S-Bahn-Linien je nach Fahrtabschnitt alternativ auch die U-Bahn bzw. die Regionalzüge nutzen. Die jeweils schnellste Verbindung ans Ziel finden Reisende mit der Fahrplanauskunft in den Apps, im Internet oder am Automaten. Dort sind alle Fahrplanänderungen enthalten. Details zu dieser und allen weiteren Bauarbeiten im S-Bahn-Netz gibt es unter s-bahn-muenchen.de/baustellen. Für Fragen steht der Kundendialog der S-Bahn München täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.

21. August 2025, 15:30 Uhr
Garmisch-Partenkirchen
Umleitungen für den Autoverkehr • Einschränkungen beim Schienenersatzverkehr mit Bussen für die Bahnreisenden

Wegen dringender Baumfällarbeiten zwischen Garmisch-Partenkirchen und Griesen müssen die Bundesstraße B23 und die Bahnstrecke Garmisch-Partenkirchen – Ehrwald – Reutte i.T. – Pfronten-Steinach vom 15. September bis voraussichtlich 26. September gleichzeitig gesperrt werden. Grund sind abgestorbene oder nicht mehr standfeste Bäume, die die Sicherheit der Bahnlinie und der B23 gefährden. Zwischen der Loisachbrücke der B23 (Steinerne Brücke) und dem Parkplatz „Ochsenhütte“ werden zahlreiche Bäume entnommen.

Die Arbeiten durch den Forstbetrieb Oberammergau erfolgen unter Vollsperrung der B23 vom Ortsausgang Grainau bis zum Ortseingang Griesen. Betroffen sind auch der parallel verlaufende Radweg und die Bahnlinie, die in dieser Zeit auf der österreichischen Seite ohnehin wegen Bauarbeiten gesperrt ist. Die Komplettsperrung ist dabei zwingend notwendig. Auf die Sperrung wird ab Montag, 1. September, mit Großtafeln in beiden Fahrtrichtungen hingewiesen. Die Vollsperrung wird auch von den bekannten Navigationssystemen berücksichtigt, um vor allem den Fernverkehr möglichst weiträumige Alternativen anzubieten. Als Umfahrung für den Straßenverkehr stehen die B23 über Oberammergau – Echelsbach und die Fortführung Richtung Steingaden und Füssen zum Fernpass und in umgekehrter Richtung zur Verfügung. Im Bahnverkehr richtet die DB im angegebenen Zeitraum einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Der bisher in den Online-Auskunftsmedien abgebildete Fahrplan wird in den kommenden Wochen nochmals angepasst. Die DB weist darauf hin, dass es beim Busersatzverkehr zu Einschränkungen kommen wird. Fahrgäste sollten daher vor Fahrtbeginn nochmals ihre Verbindungen in den Auskunftsmedien überprüfen.   

Die Arbeiten beginnen am Montag, 15. September, und dauern bis voraussichtlich Freitag, 26. September. Sie werden im Zeitraum zwischen 8 Uhr und 18 Uhr durchgeführt. Zwischen 18 Uhr und 8 Uhr sowie am Samstag (20.09.25) und Sonntag (21.09.25) steht die B23 uneingeschränkt zur Verfügung. Für die Schultage wird ein Schulbusverkehr für den Rücktransport der Schüler:innen nach Griesen am Mittag nach Unterrichtsende organisiert. Für Rettungs- und Einsatzfahrzeuge wird die Sperrung bei Bedarf kurzfristig unterbrochen. Die DB und das Staatliche Bauamt Weilheim bitten für die Einschränkungen um Verständnis.

13. August 2025, 10:30 Uhr
Nürnberg/Regensburg
Bauleistungen für die Generalsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg vom 6. Februar bis 10. Juli 2026 vergeben • Vorlaufende Arbeiten haben begonnen • Vorstellung des Verkehrskonzepts im Herbst

In rund einem halben Jahr soll es losgehen: Vom 6. Februar bis 10. Juli 2026 wird die DB InfraGO die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Regensburg gebündelt erneuern und modernisieren – es ist die erste von sieben geplanten Generalsanierungen in Bayern. Ziel der fünfmonatigen Bauphase ist es, die hochbelastete Eisenbahnstrecke langfristig stabiler und widerstandsfähiger zu machen. Störungen und damit einhergehende Verspätungen sollen sich so deutlich reduzieren.

Aktuell bereitet die DB InfraGO die Arbeiten entlang der Strecke intensiv vor – gemeinsam mit den erfahrenen Bauunternehmen Spitzke und Swietelsky, die nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren den Zuschlag für die Bauleistungen erhalten haben. Ebenfalls auf Hochtouren laufen die Planungen der Ersatzverkehre. Fahrgäste und Güter erreichen während der Bauphase weiterhin zuverlässig ihr Ziel. Die Details des Verkehrskonzepts für den Schienenpersonennahverkehr erarbeitet die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) derzeit gemeinsam mit den beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen und der DB InfraGO. Im Herbst wird das Konzept veröffentlicht. Dann tourt auch ein Infomobil entlang der Strecke. Einen guten Überblick zu den geplanten Generalsanierungen in Bayern ermöglicht schon jetzt eine neue Internetseite: https://generalsanierung-bayern.deutschebahn.com/home.html

Bereits in diesem Sommer haben die vorbereitenden Arbeiten für die eigentliche Generalsanierung ab Februar begonnen. So finden aktuell zum Beispiel Vermessungsarbeiten statt. Umweltflächen werden vorbereitet und der Baugrund wird erkundet. Für die weiteren Detailplanungen finden zudem Streckenbegehungen statt. Auch macht die DB aktuell mehrere Umleiterstrecken fit – darunter die Donautalbahn zwischen Regensburg und Ingolstadt sowie die Strecken Regensburg – Schwandorf und München – Rosenheim – Salzburg.

Bei der Generalsanierung zwischen Februar und Juli 2026 erneuert die DB zwischen Nürnberg und Regensburg unter anderem rund 80 Kilometer Gleise, 40 Weichen und über 60 Kilometer Oberleitungen. Für mehr Flexibilität bei Störungen oder Baustellen auf der Strecke entstehen zusätzliche Weichenverbindungen (Überleitstellen). Hinzu kommt die Sanierung eines Bahndamms bei Deining sowie einer Brücke bei Burgthann. Die Leit- und Sicherungstechnik wird modernisiert und der Einbau des modernen Zugbeeinflussungssystems ETCS vorbereitet.

Darüber hinaus profitieren die Fahrgäste nach der Generalsanierung von attraktiven Stationen. Die DB modernisiert alle 20 Bahnhöfe zwischen Feucht und Regensburg-Prüfening nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung. Dabei steht unter anderem der barrierefreie Ausbau im Fokus. An acht Stationen werden dafür Bahnsteige erneuert. In Beratzhausen, Parsberg und Seubersdorf entstehen Aufzüge und an den Stationen wird die Reisendeninformation auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Ziel ist, die Aufenthaltsqualität für alle Reisenden und Gäste der Bahnhöfe zu steigern. Bis 2027 werden entlang der Strecke zudem mehrere Stationen zu Zukunftsbahnhöfen entwickelt – durch neu gestaltete Personenunterführungen, mehr Wetterschutz, moderne Beleuchtungsanlagen, durchgängige Gestaltungskonzepte sowie mehr Sitz- und Wartemöglichkeiten und bessere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.

13. August 2025, 10:00 Uhr
München
Wichtiger Zwischenschritt für den geplanten zweigleisigen Ausbau auf der S8 zwischen Steinebach und Seefeld-Hechendorf • Grünes Licht nach Kampfmittel-Check und archäologischen Grabungen • Ersatzhabitate für Frösche und Eidechsen können angelegt werden

Die Deutsche Bahn (DB) hat ein wichtiges Etappenziel für den zweigleisigen Ausbau der S8-Bahnstrecke zwischen Steinebach und Seefeld-Hechendorf (Landkreis Starnberg) erreicht. In den vergangenen Wochen haben Fachkräfte auf rund 7.000 Quadratmetern entlang der Strecke nach Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht – mit positivem Ergebnis: keine Funde. Auch die von den Behörden angeordneten archäologischen Grabungen konnten erfolgreich abgeschlossen werden, so dass mit der Herstellung der Umweltvorabmaßnehmen begonnen werden kann. 

Archäologischen Grabungen
Archäologischen Grabungen
Quelle: DB AG
Archäologische Grabungen in Auing (Gemeinde Wörthsee). Quelle: DB

„Wir machen die mehr als 100 Jahre alte Strecke zwischen Steinebach und Seefeld-Hechendorf fit für das 21. Jahrhundert. Es ist gut, dass wir mit der erfolgreichen Kampfmittelsondierung und den archäologischen Grabungen der Bauphase einen entscheidenden Schritt nähergekommen sind. Der zweigleisige Ausbau und die Sanierung der Strecke schaffen mehr Zuverlässigkeit, bessere Takte und machen die S-Bahn zukunftsfest – auch für unsere Kinder und Enkel“, sagt Projektleiter Michael Bauer. 

Mit der netzergänzenden Maßnahme 17 (NeM 17) im Rahmen des Großprojekts 2. S-Bahn-Stammstrecke München baut die DB ein zweites Gleis zwischen Steinebach und Seefeld-Hechendorf und schafft damit die technische Grundlage für den geplanten 15-Minuten-Takt auf der S8. Weil die Bauwerke auf der 1903 gebauten Strecke teilweise über 100 Jahre alt sind, ertüchtigt die DB zudem die Strecke umfangreich, erneuert zahlreiche Brücken und Durchlässe und baut die Station Steinebach barrierefrei aus. Dadurch wird die Betriebsqualität insgesamt deutlich erhöht.  

Da am Wörthsee vor einigen Jahren die drittgrößte bekannte Keltensiedlung Bayerns entdeckt wurde, hatten die Behörden von der DB entsprechende archäologische Untersuchungen verlangt. Die Kampfmittelsondierungen wiederum waren nötig, weil die Strecke im Zweiten Weltkrieg Ziel alliierter Luftangriffe war. Insgesamt sind drei Luftangriffe dokumentiert, unter anderem ein Sprengbombenabwurf aus dem Herbst 1944. Die Bahnstrecke hatte damals den strategisch wichtigen Luftwaffen-Flugplatz in Oberpfaffenhofen angebunden. An den freigegebenen Flächen legt die DB nun Ersatzhabitate für Amphibien (Eidechsen und Frösche) an. Die Entwicklungszeit beträgt mindestens ein Jahr, bevor die Tiere umgesiedelt werden können – eine gesetzliche Vorgabe zum Artenschutz. 

Bevor die Bauarbeiten starten können, prüft das Eisenbahnbundesamt (EBA) nun die Planunterlagen und die Einwendungen der Anwohner:innen. Erst nach Abschluss dieser Prüfung kann der nächste Abschnitt beginnen. Die DB hat bereits erste Ausschreibungsunterlagen für die Bauleistungen vorbereitet und strebt einen Baubeginn ab 2026 an. 

12. August 2025, 14:30 Uhr
Würzburg
Auszubildende der DB arbeiten dunkle Kapitel der deutschen Geschichte auf • Projekt soll Bewusstsein der Nachwuchskräfte für gesellschaftliche Verantwortung stärken

Wie sah die Lebensrealität von Menschen während des Nationalsozialismus in Würzburg aus? Mit dieser Frage haben sich Auszubildende der Deutschen Bahn (DB) im Rahmen eines Pilotprojekts auseinandergesetzt. Ihre Ergebnisse und Erkenntnisse stellten Sie heute gemeinsam mit Vertretenden der DB, des Zentralrats der Juden in Deutschland, der Stadt Würzburg und des Vereins DenkOrt Deportationen der Öffentlichkeit vor. Eine silberne Plakette am Übergang zwischen Personenunterführung und Empfangshalle des Würzburger Hauptbahnhofs macht zukünftig auf die NS-Geschichte des Orts aufmerksam.

Erinnerungsort
Erinnerungsort
Quelle: Copyright DB AG/Philipp Trocha
Sie eröffneten heute gemeinsam symbolisch den digitalen Erinnerungsort: (von links) Martin Heilig, Oberbürgermeister der Stadt Würzburg, Ralf Thieme, Vorstand Personenbahnhöfe DB InfraGO, die Auszubildenden Alexander Mink und Evelyn Tobia, Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland und Christine Hofstetter, Zweite Vorsitzende des Vereins DenkOrt Deportationen. Copyright DB AG/Philipp Trocha

Ralf Thieme, Vorstand Personenbahnhöfe DB InfraGO: „Diskurse in Politik, Medien und Gesellschaft zeigen eine zunehmende Geschichtsvergessenheit und machen Unsagbares plötzlich wieder sagbar. Dagegen braucht es jetzt Haltung, Diskussion und Vermittlung von historischem Kontext. Dem Pilotworkshop für unsere Nachwuchskräfte sollen weitere folgen. Die Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit ist ein wichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur – und zur Verantwortung, die wir alle tragen, damit sich Geschichte nicht wiederholt.”

Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland: „Bahnhöfe waren im Nationalsozialismus keine neutralen Orte. Sie waren Knotenpunkte eines Unrechtssystems. Ich danke den Azubis, die sich dieser schweren Geschichte gestellt haben, und den Verantwortlichen, die mit dem Projekt „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ ein deutliches Zeichen gegen Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus setzen. Erinnerung darf nie Selbstzweck sein. Sie muss uns wachhalten.“

Martin Heilig, Oberbürgermeister der Stadt Würzburg: „Der 2020 eröffnete DenkOrt Deportationen auf dem Bahnhofsvorplatz mahnt uns täglich, niemals zu vergessen. Die verwaisten Koffer und Utensilien der Opfer sind ein Zeugnis des Leidens. Der neue digitale Erinnerungsort ergänzt diesen physischen Ort und thematisiert den DenkOrt Deportationen auf einfühlsame Weise. Er erweitert die Erinnerung ins Virtuelle, macht sie noch zugänglicher, interaktiver und greifbarer, gerade auch für jüngere Generationen.“

Christine Hofstetter, zweite Vorsitzende des Vereins DenkOrt Deportationen: „Wohin Ausgrenzung von Menschen letztendlich führen kann, die von Teilen der Bevölkerung mitgetragen und von öffentlichen Einrichtungen unterstützt wird, zeigt das gelungene Projekt der Auszubildenden sehr anschaulich. Es freut mich, dass der DenkOrt Deportationen am Würzburger Hauptbahnhof hierbei ein Anknüpfungspunkt war. Dass derartiges Unrecht und Leid nie wieder geschehen, sind wir den Opfern der NS-Diktatur schuldig und liegt in unser aller Verantwortung.“

Die 30 auszubildenden Kaufleute für Verkehrsservice verbrachten für das Projekt drei Tage im DB Museum Nürnberg, nahmen an Führungen und Workshops teil und stellten ihre Erkenntnisse in einem Bericht zusammen. Dabei betrachteten sie die Geschichte des Bahnhofs Würzburg zur Zeit des Nationalsozialismus aus drei Perspektiven: der einer verfolgten Person, einer mitwissenden Person und einer Person, die am Bahnhof arbeitete. Im Mittelpunkt standen die Erfahrungen, Ängste und das Leid der deportierten Jüdinnen und Juden sowie die Frage, wie und warum so viele Menschen Teil dieses Systems wurden – sei es durch aktives Handeln, stilles Mitwissen oder pflichtbewusstes Ausführen von Befehlen. Der vollständige Bericht lässt sich über einen QR-Code auf einer Plakette zwischen Empfangshalle und Personenunterführung am Würzburger Hauptbahnhof oder online unter www.bahnhof.de/wuerzburg-hbf/erinnern aufrufen.

Die Deutsche Bahn steht zu ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung, die aus ihrem historischen Erbe resultiert. Für den DB-Konzern ist die kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Deutschen Reichsbahn im Nationalsozialismus ebenso Selbstverpflichtung wie die Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen. Ziel ist es, die breite Öffentlichkeit über die Rolle der Reichsbahn im Nationalsozialismus aufzuklären. Unter anderem hat es sich die DB zur Aufgabe gemacht, ihre eigenen Mitarbeitenden für die Geschichte und das damit verbundene Erbe des Unternehmens zu sensibilisieren. Unter anderem mit der 2002 eröffneten Dauerausstellung „Die Reichsbahn in der nationalsozialistischen Diktatur 1933-1945“ im Nürnberger DB Museum dokumentiert die Deutsche Bahn die Beteiligung der Reichsbahn an den Verbrechen des Nationalsozialismus. Das DB Museum wird von der Deutsche Bahn Stiftung getragen, die 2013 als gemeinnützige GmbH von der Deutschen Bahn AG gegründet wurde und deutschlandweit in den Schwerpunkten Bildung, Integration und Ehrenamt aktiv ist.

07. August 2025, 14:45 Uhr
München/Mühldorf
Streckensperrung und Ersatzverkehr in den Sommerferien • umfassende Arbeiten an neuen, modernen Stellwerken entlang der Strecke

Die DB InfraGO erneuert die Stellwerkstechnik an der Strecke zwischen München und Mühldorf. Reisende der Verbindung (RB 40, RE 4) müssen daher vom 11. August (ab 20:09 Uhr) bis 15. September (bis 7:11 Uhr) auf Busse umsteigen.Für die Fahrgäste besteht ein umfassendes Ersatzangebot. So verkehren zwischen:

  • Mühldorf und München Ost/Friedenstr. Busse, die alle Unterwegshalte anfahren
  • Mühldorf, Ampfing und Messestadt Ost Direktbusse (Busse von München nach Mühldorf halten in Ampfing nur zum Ausstieg)
  • Dorfen und Messestadt Ost Direktbusse

Zwischen Messestadt Ost und München Ost/Hbf nutzen Reisende die U-Bahn-Linie 2. Ankunft und Abfahrt der Busse in Messestadt Ost ist an der Willy-Brandt-Allee, am Steig 5.

Umfassende ModernisierungsarbeitenDie DB InfraGO modernisiert die Stellwerkstechnik auf der stark frequentierten Bahnstrecke zwischen München und Mühldorf: In zwei aufeinanderfolgenden Baustufen werden die letzten vier mechanischen Stellwerke durch moderne elektronische Stellwerke (ESTW) ersetzt. Um die Auswirkungen auf die Reisenden so gering wie möglich zu halten, wird ein Großteil der baulichen Maßnahmen in der fünf Wochen langen Sperrung gebündelt. In dieser Zeit finden unter anderem Kabelarbeiten, die Montage von Signalen und der Umbau von Weichen statt.

Die mechanischen Stellwerke in Hörlkofen, Thann-Matzbach, Schwindegg und Weidenbach gehen bis 2027 vom Netz. Die Inbetriebnahme der ersten beiden neuen Anlagen in Hörlkofen und Thann-Matzbach ist für Ende 2025 vorgesehen. In der zweiten Baustufe folgen Schwindegg sowie Weidenbach/Heldenstein. Gesteuert werden alle Anlagen künftig zentral aus der erweiterten ESTW-Zentrale in Dorfen.

Die Maßnahmen bereiten die Strecke auch für den digitalen Bahnbetrieb der Zukunft vor, indem sie die technischen Voraussetzungen für das Europäische Zugbeeinflussungssystem „European Train Control System (ETCS)“ schaffen. Das System erhöht die Sicherheit und Effizienz des Zugverkehrs signifikant.

Die Südostbayernbahn bittet alle Reisenden, sich vor Fahrtantritt in den Auskunftssystemen über bahn.de, den DB Navigator oder auf den Seiten der SOB über ihre Fahrtmöglichkeiten und zu den Ersatzhaltestellen zu informieren.

Weitere Informationen

Nähere Details und aktuelle Informationen zu den verkehrlichen Einschränkungen finden Fahrgäste auf der Internetseite der Südostbayernbahn: https://www.suedostbayernbahn.de/fahrplan/baustelleninformationen

Eine Übersicht der Ersatzhaltestellen findet sich unter https://www.suedostbayernbahn.de/fahrplan/sev-haltestellen

Weitere Informationen zum Projekt gibt es im BauInfoportal der Deutschen Bahn unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/muenchen-muehldorf-estw  

07. August 2025, 10:00 Uhr
Bamberg
Endspurt beim letzten Abschnitt der viergleisigen Ausbaustrecke Nürnberg – Bamberg • Neue Infrastruktur wird an bestehendes Schienennetz angeschlossen • Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Bamberg und Forchheim und Umleitung des Fernverkehrs während Vollsperrung vom 25. August bis 9. September

Das Projektteam der DB InfraGO arbeitet mit Hochdruck auf den letzten zehn Kilometern des viergleisigen Streckenausbaus zwischen Nürnberg und Bamberg (Teil der VDE 8.1). Der letzte Bauabschnitt zwischen Altendorf und Strullendorf steht kurz vor der Fertigstellung. Um die neuen Gleise in Betrieb zu nehmen und an die Bestandsstrecke anzuschwenken, die Leit- und Sicherungstechnik zu installieren und neue Software aufzuspielen, muss der Streckenabschnitt zwischen Forchheim und Bamberg vom 25. August bis 9. September, 5 Uhr, gesperrt werden. Die DB InfraGO bündelt in diesem Zeitraum alle erforderlichen Arbeiten, die während des regulären Zugbetriebs nicht durchgeführt werden können. Weitere Details zum Bahnausbau gibt es unter www.bahnausbau-nuernberg-bamberg.de.

Fernverkehrszüge werden umgeleitet, Busse ersetzen Regional- und S-Bahn

Für Fahrgäste der Regional- und S-Bahn stellt die DB vom 25. August bis 9. September, 5 Uhr, einen umfangreichen Ersatzverkehr mit Bussen zur Verfügung. Zwischen Forchheim und Bamberg fahren Express- und Schnellbuslinien.

Im Fernverkehr verkehren die ICE-Züge zwischen München/Nürnberg und Berlin mindestens zweistündlich und werden großräumig über Augsburg und Würzburg umgeleitet. Dadurch verlängert sich die Fahrzeit um rund 100 Minuten. Alle ICE-Halte in Coburg, Bamberg und Erlangen entfallen wegen der Umleitung. Die IC-Verbindungen von Karlsruhe nach Leipzig entfallen zwischen Nürnberg und Leipzig.

Die DB InfraGO baut während der Sommerferien in Bayern an mehreren Stellen für eine bessere Infrastruktur. Daher kommt es auch auf angrenzenden Bahnstrecken zu Einschränkungen – unter anderem auch zwischen München und Ingolstadt. So werden zwischen dem 15. und 25. August Züge zwischen Würzburg und München umgeleitet, es kommt zu Verspätungen und Haltausfällen. Es besteht jedoch ein zweistündliches Direktangebot zwischen Ingolstadt und München. Einen Überblick über anstehende baubedingte Fahrplanänderungen finden Fahrgäste stets hier: www.bahn.de/bauarbeiten. Die DB empfiehlt allen Fahrgästen, sich vor Antritt der Reise in den Auskunftsmedien, auf bahn.de oder im DB Navigator, über ihre Verbindungen zu informieren.

01. August 2025, 12:45 Uhr
Regensburg
1000 Meter lange Gleisumbauzüge modernisieren im Eiltempo • Großteil der Gleise und Weichen erneuert • Bahnhofsweichen Schwandorf, Brückenlager und Bahnübergänge folgen • Regensburg–Schwandorf ist Umleiterstrecke für Generalsanierungen • Sanierung der Bahnstrecke Schwandorf–Weiden ab 23. August

Die DB InfraGO saniert seit dem 15. Juni mit Hochdruck die Bahnstrecke Regensburg – Schwandorf. Die Arbeiten liegen genau im Zeitplan und sollen am 22. August abgeschlossen werden. Mehrere Bauteams und Großbaumaschinen sind dafür rund um die Uhr im Einsatz. Bislang wurden über 46 Kilometer Gleis, das heißt Schienen, Schotter und Schwellen, sowie 18 von 28 zu sanierenden Weichen erneuert. Die Arbeiten im Stellwerk sowie an der Oberleitung in Regensburg sind abgeschlossen, die Gleise auf der Hafen- und der Donaubrücke wurden erneuert. Neben den Arbeiten im Knoten Schwandorf stehen nun die Modernisierung von sieben Bahnübergängen, die Stellwerksanpassung in Schwandorf und der Einbau neuer Brückenlager an.

Sanierung der Bahnstrecke Regensburg-Schwandorf
Sanierung der Bahnstrecke Regensburg-Schwandorf
Quelle: Deutsche Bahn AG / Claus Weber
Sanierung der Bahnstrecke Regensburg-Schwandorf

Lucas Griep, Projektleiter bei der DB InfraGO: „Die Strecke Regensburg – Schwandorf ist für Pendler:innen und Schüler:innen in der Region und als Umleiterstrecke für die Generalsanierungen Nürnberg – Regensburg und Obertraubling – Passau von großer Bedeutung. Die Strecke war sehr beansprucht und hat täglich Störungen verursacht. Wir modernisieren, um den Zugverkehr wieder zuverlässiger zu machen. Wir liegen mit den Arbeiten voll im Zeitplan.“

Sanierung der Bahnstrecke Regensburg-Schwandorf
Sanierung der Bahnstrecke Regensburg-Schwandorf
Quelle: Deutsche Bahn AG / Claus Weber
Sanierung der Bahnstrecke Regensburg-Schwandorf

Gleise zwischen Regensburg und Schwandorf bereits erneuert

Für die Modernisierung sind zahlreiche Großbaumaschinen im Einsatz. Die bis zu 1.000 Meter langen Gleisumbauzüge entfernen die alten Gleise, bauen den Schotter aus, reinigen ihn und bauen gereinigten Alt- und Neuschotter, Schwellen und Schienen wieder ein. Bis zu 200 Meter Gleis können damit in einer Stunde erneuert werden. Mit den Umbauzügen wurden bereits die Gleise zwischen Regensburg und Schwandorf planmäßig erneuert. Die verbleibenden Gleise im Bahnhof Schwandorf werden ebenso wie die Weichen mit Eisenbahndrehkränen und Baggern erneuert. Nach Abschluss der Arbeiten zwischen Regensburg und Schwandorf werden dann ab dem 23. August sukzessive die Streckenabschnitte bis Weiden saniert. Die DB arbeitet bundesweit intensiv an der Sanierung der Infrastruktur.

Während der notwendigen Streckensperrungen sind die Reisenden mit einem umfassenden Busersatzverkehr weiter mobil. Wir bitten alle Fahrgäste, sich vor Antritt der Reise in den Auskunftsmedien bahn.de und DB Navigator zu informieren. Reisendenlenker:innen stehen an den Bahnhöfen Bahnhof Regensburg und Schwandorf für Fragen zur Verfügung.

Fotos vom Gleisumbauzug beim Einsatz in Regensburg gibt es hier: https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/8295058

Hier finden Sie unsere Presseinformation zum Baustart:https://www.deutschebahn.com/de/presse/presse-regional/pr-muenchen-de/aktuell/presseinformationen/DB-saniert-Bahnstrecke-Regensburg-Weiden-fuer-mehr-Qualitaet-im-Zugverkehr--13371980#

01. August 2025, 12:30 Uhr
Dillingen
Wichtiger Meilenstein beim barrierefreien Umbau der Station erreicht • Aufzüge, moderne Bahnsteigausstattung sowie neue Informations- und Wegeleitsysteme bis Ende 2025 • Bund, Freistaat, DB und Stadt investieren rund 20 Millionen Euro

Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Dillingen schreitet voran. Am heutigen Freitag erreicht das Projekt mit der Eröffnung der neuen Personenunterführung einen wichtigen Meilenstein. Damit ist ein zentrales Element des künftig vollständig barrierefreien Bahnhofs fertiggestellt. Bis Ende 2025 baut die DB den Haus- und Mittelbahnsteig komplett neu. Dann können die Fahrgäste stufenfrei in die Züge einsteigen. Zudem erhält die neue Personenunterführung noch Aufzüge, die die Reisenden barrierefrei zu den Bahnsteigen bringen. Insgesamt fließen rund 20 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes, des Freistaats Bayern, der Stadt und der DB in die Verbesserungen am Bahnhof Dillingen.

Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Mit großer Begeisterung blicke ich auf den heutigen Tag, der für den Bahnhof Dillingen einen entscheidenden Fortschritt bedeutet. Die Personenunterführung sorgt für eine bessere Erreichbarkeit und mehr Barrierefreiheit. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Frank Kunz habe ich mich bei der Regierung von Schwaben und dem Freistaat Bayern dafür stark gemacht, und ich freue mich sehr, dass die Unterführung nun für Fahrgäste geöffnet ist. Ein herzliches Dankeschön an alle Anwohner und Bahnnutzer für ihre Geduld während der Bauarbeiten – ich bin zuversichtlich, dass die Verbesserungen für alle spürbar sein werden.“

Frank Kunz, Oberbürgermeister der Stadt Dillingen: „Vonseiten der Stadt und der Bürgerschaft haben wir über viele Jahre den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs gefordert – auch deshalb, weil in Dillingen gleich zwei große Einrichtungen für Menschen mit Behinderung ansässig sind. Besonders wichtig war uns dabei, dass es auch weiterhin einen für Fußgänger und Radfahrer nutzbaren Durchstich in Richtung Norden gibt, und der Durchgang nicht bereits wie bei einer Standard-Ausführung in der Gleismitte enden würde. Mit Unterstützung unseres Abgeordneten Ulrich Lange und dem Freistaat Bayern ist dies nun gelungen. Für unsere Stadt und alle Menschen, die auf eine barrierefreie Erreichbarkeit angewiesen sind, sind das hervorragende Neuigkeiten.“

DB-Projektleiter Elie Al Nawwar: „Wenn der Umbau am Bahnhof Dillingen Ende des Jahres abgeschlossen ist, wird das Bahnfahren für viele Menschen deutlich leichter und bequemer. Bis dahin bitten wir die Fahrgäste um Verständnis für die baubedingten Einschränkungen vor Ort. Aber es lohnt sich: Egal ob Rollstuhlfahrerin, Familie mit Kinderwagen oder Fahrgäste mit Rädern: In Dillingen kommen ab Ende des Jahres alle barrierefrei in den Zug.“

Die Umbauarbeiten am Bahnhof Dillingen laufen seit vergangenem Dezember auf Hochtouren. Neben der neuen Personenunterführung, die noch Aufzüge erhält, baut die Deutsche Bahn die bestehenden Bahnsteige zurück und errichtet zwei neue Bahnsteige mit einer Höhe von 55 Zentimetern, einer modernen Ausstattung und einem taktilen Blindenleitsystem. Damit die Fahrgäste auch bei Wind und Wetter bequem zum Zug gelangen, bekommt der Bahnsteig an Gleis 2/3 eine neue Überdachung, der Bahnsteig an Gleis 1 ein Wetterschutzhaus. Ein modernes Informations- und Wegeleitsystem erleichtert den Fahrgästen künftig die Orientierung am neuen Bahnhof.

Auch wenn die neue Personenunterführung schon fertiggestellt ist, müssen sich Fahrgäste vor Ort noch bis Ende 2025 auf baubedingte Einschränkungen und Umwege einstellen. So wird die Zuwegung zur neuen Personenunterführung zunächst noch provisorisch sein. Auch ist der Mittelbahnsteig ab sofort nicht mehr barrierefrei erreichbar, da der aktuelle Bahnübergang zurückgebaut wird. Zudem stehen die bisherigen Fahrradstellplätze ab Anfang August nicht mehr zur Verfügung. Die Stadt Dillingen baut im Anschluss an die Baumaßnahme eine neue Fahrradabstellanlage.

31. Juli 2025, 08:30 Uhr
München
Vorbereitung für Bau der neuen Tiefstation Ostbahnhof für die 2. Stammstrecke • Seit Anfang Juli sorgt eine bauzeitliche Überführung für direkten Zugang aus dem Werksviertel

Die DB InfraGo hat eine neue Personenüberführung am Münchner Ostbahnhof in Betrieb genommen. Sie stellt während der Bauarbeiten für die neue unterirdische Station Ostbahnhof, die im Rahmen des Großprojektes 2. Stammstrecke entsteht, eine wichtige Verbindung her: Reisende aus dem Werksviertel erreichen direkt und ohne große Umwege die Bahnsteige der S-Bahn sowie des Regional- und Fernverkehrs. Für die Querung des Stadtteils steht weiterhin auch die Fahrradunterführung zur Verfügung. Die DB informiert Reisende mit einer angepassten Wegeführung vor Ort.

Die neue Fußgängerbrücke am Ostbahnhof. Quelle: DB AG
Die neue Fußgängerbrücke am Ostbahnhof. Quelle: DB AG
Quelle: Deutsche Bahn AG
Die neue Fußgängerbrücke am Ostbahnhof. Quelle: DB AG

Mit der neuen Brücke sichert die DB InfraGo die Erreichbarkeit des wichtigen Knotenpunkts Ostbahnhof auch während der umfangreichen Bauarbeiten. Die Überführung wird bis zur Fertigstellung der unterirdischen Station im Einsatz sein. Anschließend wird wieder die ursprüngliche Unterführung genutzt.

Mit der zweiten Stammstrecke entsteht das modernste S-Bahn-System Deutschlands. Dafür baut die DB InfraGo eine zweite S-Bahn-Stammstrecke auf rund zehn Kilometern und in bis zu 48 Metern Tiefe zwischen Laim und Leuchtenbergring. Zudem baut das Unternehmen fünf Bahnhöfe neu oder um, stärkt die S-Bahn-Außenäste, führt neue Regional-S-Bahnlinien ein, baut neue Stellwerke und sorgt für eine bessere Flughafenanbindung. Die DB InfraGo wird das Projekt nach derzeitiger Planung zwischen 2035 und 2037 in Betrieb nehmen.

30. Juli 2025, 11:00 Uhr
München
Kostenlos und nachhaltig durch ganz Bayern reisen • Belohnung für sehr gute schulische Leistungen

Auf kostenlos Bahnfahren dürfen sich am ersten Ferientag der Sommerferien wieder Bayerns 1er-Schülerinnen und 1er-Schüler freuen. Die Aktion richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der bayerischen Grund-, Mittel-, Förder-, Wirtschafts-, Real-, Fachober- und Berufsoberschulen sowie Gymnasien mit einer „Eins“, einem „Sehr gut“, einer entsprechenden Punktzahl im Zeugnis oder mit einem sehr guten Verbalgutachten. Die freie Fahrt gilt am 1. August 2025 von 0 Uhr bis 24 Uhr in allen Nahverkehrszügen in Bayern in der 2. Klasse. Mitzubringen sind eine Zeugniskopie und ein gültiger Personal-, Kinder- oder Schülerausweis.

Neben den Regional- und S-Bahn-Zügen der DB Regio beteiligen sich alle anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen in Bayern zu den gleichen Konditionen an der Aktion. Zusätzlich können die Schülerinnen und Schüler von Bayern länderübergreifend bis Lauda, Crailsheim, Ulm Hbf, Sonneberg (Thür) Hbf, Salzburg Hbf, Kufstein, über die Außerfernbahn bis Reutte sowie auf der Strecke Memmingen – Wangen – Hergatz fahren.

29. Juli 2025, 13:00 Uhr
München
Brückeneinschub erfolgt vom 12. bis 16. September • Komplettsperrung der Brücke

Die Deutsche Bahn (DB) und das Landratsamt Starnberg investieren gemeinsam in die Zukunft der Mobilität: Die über 100 Jahre alte Eisenbahnüberführung (EÜ) über die Hauser Straße im Gautinger Ortsteil Königswiesen wird einschließlich aller Straßenanpassungen im Kreuzungsbereich bis Ende 2026 vollständig erneuert. Grund dafür ist das Erreichen der technischen Lebensdauer der bestehenden Brücke aus dem Jahr 1907. Mitte September 2025 finden dazu umfassende Bauarbeiten statt. In diesem Zeitraum kommt es zu einer vollständigen Sperrung der Brücke sowie zu lärmintensiven Arbeiten.

Der zentrale Meilenstein steht im Zeitraum vom 12. September 2025, 02:00 Uhr bis 16. September 2025, 04:00 Uhr bevor: In dieser Sperrpause erfolgt der Abbruch der alten Brücke sowie der Einschub des neuen Brückenbauwerks. Die neue Brücke wird bis dahin neben dem Bestandsbauwerk vorgefertigt und während der Sperrpause an ihre endgültige Position verschoben.

Die Sperrungen und Einschränkungen im Überblick:

  • Komplettsperrung der Brücke für Fußgänger:innen und Radfahrende vom11. bis 19. September 2025 während des Verschubs der Brücke bis zur Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Brücke
  • Die Hauserstraße ist seit dem 17. Februar 2025 und die Königswieser Straße seit dem 13. Januar 2025 für den motorisierten Verkehr gesperrt.
  • Eine Anbindung an die MVV-Linie 969 besteht am Wertstoffhof am Ortsausgang Königswiesen (Richtung Hausen).

Besondere Regelung für Schulkinder und Anwohnende östlich der Bahnlinie:

Während der Sperrzeit ist das Wohngebiet östlich der Bahnlinie (St.-Ulrichsweg, Königswieser Straße 77–95, Hauserstraße 9–21/21A) von der MVV-Linie 969 abgeschnitten. Für Schulkinder aus diesem Gebiet besteht in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien die Möglichkeit, selbstorganisierte Taxifahrten zum Schulweg nach Gauting in Anspruch zu nehmen. Auch Anwohnende dieses Bereichs können in dringenden Fällen eine Taxifahrt zum Bahnhof Gauting beantragen. 

Interessierte melden sich bitte bis spätestens 1. September 2025 (KW 36) unter:info@bahnausbau-muenchen.de. Kennwort: EÜ HauserstraßeInformationen zu verfügbaren Taxiunternehmen sowie zur Abrechnung erhalten Sie im Anschluss per E-Mail.

Baustelle
Baustelle
Quelle: Quelle DB AG
Blick auf die Herstelllage der neuen Brücke mit den beiden Widerlager-Schalungen

Lärmintensive Arbeiten und Anspruch auf Ersatzwohnraum

Die lärmintensivsten Arbeiten erfolgen planmäßig während der Sperrpause. Direkt betroffene Anwohner:innen werden hierzu separat informiert. Auf Basis des bestehenden Planfeststellungsbeschlusses besteht für die Zeit vom 11. bis 16. September 2025 Anspruch auf Bereitstellung von Ersatzwohnraum.

Hinweis auf die Website: https://www.bahnausbau-muenchen.de/projekt.html?PID=110

24. Juli 2025, 11:45 Uhr
München
Weitere Modernisierungsarbeiten in den Sommerferien • Neue Bahnsteigausstattung für mehr Komfort • Fahrplanänderungen und Busse vom 8. bis 25. August im Regional- und S-Bahn-Verkehr • Am 18. August fallen zudem EC-Züge nach Zürich teilweise aus

Die Deutsche Bahn setzt im August die Modernisierungsarbeiten am Bahnhof Eichenau fort. Nachdem im Juni und Juli zunächst der Bahnsteig an Gleis 1 erneuert wurde, steht in den Sommerferien nun der Bahnsteig an Gleis 2 an. Konkret umfassen die Baumaßnahmen jeweils einen neuen Bahnsteigbelag mit taktilem Leitsystem, eine neue Beleuchtung und Beschilderung, neue Treppeneinhausungen zur Unterführung und neue Wetterschutzhäuschen.

Die Baumaßnahme hat vom 8. August (22.50 Uhr) bis 25. August (4.40 Uhr) größere Auswirkungen auf den Regional- und S-Bahn-Verkehr zwischen München und Geltendorf. Die Linie S4 der S-Bahn München wird in dem Zeitraum nur im Stundentakt verkehren. Ergänzend fahren unter der Woche tagsüber Busse im 20- Minuten-Takt zwischen Buchenau/Fürstenfeldbruck und Germering-Unterpfaffenhofen. Im Abschnitt zwischen Germering-Unterpfaffenhofen und Ostbahnhof verdichtet die S-Bahn dafür montags bis freitags das Angebot und fährt zwischen ca. 6.30 Uhr und 19.30 Uhr durchgehend im 10-Minuten Takt. Diese zusätzlichen Züge der Linie S5 haben Anschluss an den Busverkehr nach Fürstenfeldbruck/Buchenau. Informationen dazu finden Fahrgäste hier: https://www.s-bahn-muenchen.de/fahren/baustellen/s4

Im Regionalverkehr entfallen die Regio-Züge der RB-Linie 74 (München - Buchloe) zwischen München und Geltendorf, dafür verkehrt ein Express-Bus zwischen den beiden Orten ohne Zwischenhalte. Auch entfallen einzelne Züge der RE-Linie 70 (München - Lindau) zwischen Geltendorf und München mit Umstieg auf die S-Bahn.

Seitens des Bahnunternehmens Arverio werden die Züge der Linie RE 96 in beiden Richtungen zusätzlich in Geltendorf halten, die Züge der Linie RE 72 müssen zwischen Geltendorf und München Hbf sowie in der Gegenrichtung ausfallen. Nähere Infos von Arverio gibt es unter https://www.arverio-by.de/unterwegs-mit-arverio/fahrplanabweichungen.  

Die RB-Linie 68 (München – Füssen) der Bayerischen Regiobahn (BRB) verkehrt nicht zwischen München Hauptbahnhof und Geltendorf. BRB-Fahrgäste können während der Baumaßnahme auf dem Streckenabschnitt das Angebot von DB Regio und S-Bahn nutzen. Informationen zu den BRB-Sonderfahrplänen finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de). Zur ausführlichen und zuggenauen Information in Echtzeit können auf Facebook die „BRB Störungsinfo“ sowie die WhatsApp-Kanäle der BRB genutzt werden: www.brb.de/whatsapp.

Die Züge der EC-Linie 88 (München–Bregenz–Zürich) verkehren am 18. August nur auf dem Abschnitt zwischen Lindau-Reutin und Zürich. Zwischen München und Lindau-Reutin werden Ersatzbusse eingesetzt. Die Halte Memmingen und Buchloe entfallen. Der erste Zug von Zürich nach München (Ankunft München 9:05 Uhr) sowie die beiden Züge am Abend (Ankunft 21.04 Uhr und 23.04 Uhr) verkehren wie gewohnt. In Richtung Zürich verkehren die letzten drei Züge des Tages wieder auf dem gesamten Laufweg. (Abfahrten in München um 16.52 Uhr, 18.52 Uhr und 20.55 Uhr).

22. Juli 2025, 13:15 Uhr
Rosenheim
Oberleitungserneuerung zwischen Prien und Rottau • Sanierung der Eisenbahnbrücke Rothgraben • Tausch von Schwellen und Schienen • Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik • Ersatzverkehr und Fahrplanänderungen

Die DB InfraGO bündelt im August wichtige Baumaßnahmen an den Bahnstrecken zwischen Rosenheim und Salzburg bzw. Kufstein. Ziel ist, die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. So finden im Zeitraum vom 1. bis 18. August eine ganze Reihe von Baumaßnahmen parallel statt. Für die Fahrgäste im Nahverkehr richtet die Bayerische Regiobahn (BRB) abschnittsweise einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Nähere Informationen gibt es in Kürze unter www.brb.de. Im Fernverkehr werden die Züge bis 11. August (6 Uhr) in/aus Richtung Wien größtenteils via Passau umgeleitet. Die Züge in/aus Richtung Klagenfurt entfallen auf Teilabschnitten. Ab 11. August entfällt die Mehrzahl der Züge zwischen München und Venedig bzw. Bologna. Mehr Informationen unter https://karte.bahn.de/region/DB_Fernverkehr.

Die DB InfraGO erneuert in dem Zeitraum unter anderem die Oberleitung zwischen Prien und Rottau. Zudem werden zwischen Rosenheim und Salzburg über 3800 Schwellen ausgetauscht und die Schienen auf rund acht Kilometern erneuert. Ein wesentlicher Bestandteil des Baupakets ist die Untergrundsanierung zwischen Teisendorf und Freilassing. Dazu kommt die Modernisierung der Eisenbahnbrücke Rothgraben sowie eines Durchlasses bei Teisendorf. Zwischen Rosenheim und Kufstein finden aufwendige Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik statt. In den Bahnhöfen Brannenburg, Raubling und Fischbach entstehen neue Ausfahrsignale. Damit können Züge flexibler ein- und ausfahren. Die neuen Signale sind Bestandteil des DB-Programms „Kleine und mittlere Maßnahmen“ für das Schienennetz. Das Programm zielt darauf, schnell positive Effekte auf die Kapazität und Pünktlichkeit für Reisende und Güterverkehrsunternehmen zu erreichen.

Mit den Arbeiten will die DB insgesamt die Stabilität des Zugverkehrs auf den genannten Strecken verbessern. Die Infrastruktur dort ist stark beansprucht und anfällig für Störungen. Dies verursacht viele Verspätungen. Zudem werden im kommenden Jahr während der Generalsanierung der Strecke Nürnberg-Regensburg-Passau Züge über die Verbindungen München-Rosenheim-Salzburg bzw. Kufstein umgeleitet. Die aktuell in Teilen überalterte Infrastruktur würde dies nicht zuverlässig bewerkstelligen können. Die DB arbeitet bundesweit intensiv an der Sanierung der Infrastruktur. Im Rahmen des Sanierungsprogramms „S3“ tauscht die DB störanfällige Komponenten im Schienennetz kontinuierlich aus, um infrastrukturbedingte Störungen zu reduzieren. In diesem Zusammenhang stehen für die Strecken München – Rosenheim sowie Rosenheim – Salzburg ab 2027 dann sogenannte Generalsanierungen an. Dann bündelt die DB alle zusätzlich erforderlichen Maßnahmen, um den Zustand von Infrastruktur und Bahnhöfen innerhalb weniger Monate gewerkeübergreifend zu verbessern. Auf diese Weise können Synergien genutzt, schnelle Verbesserungen erzielt und die Einschränkungen für Reisende und Güterverkehrsunternehmen im Vergleich zum Bauen bei laufendem Zugbetrieb begrenzt werden. Grundsätzlich gilt, dass die DB nach den Generalsanierungen eine mehrjährige Baufreiheit auf den betroffenen Streckenabschnitten anstrebt.

Die Deutsche Bahn bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und empfiehlt, sich in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder im DB Navigator über die Reise- und Anschlussmöglichkeiten während der Arbeiten zu informieren. Umfangreiche Informationen finden Reisende auch auf der Internetseite der BRB unter www.brb.de. Zur ausführlichen und zuggenauen Information in Echtzeit können zudem auf Facebook die „BRB Störungsinfo“ sowie die WhatsApp-Kanäle der BRB genutzt werden: www.brb.de/whatsapp.   

14. Juli 2025, 11:00 Uhr
München
Gipfeltreffen am 26. Juli von 9 bis ca. 16 Uhr • Informationen zum Einstieg als Lokführer:in, Kundenbetreuer:in im Nahverkehr oder Azubi • Vorstellungsgespräche auf 2962 Meter Höhe

Das ist der Gipfel! Beim höchsten Bewerbungsgespräch Deutschlands am 26. Juli auf der Zugspitze bietet DB Regio in einer spektakulären Kulisse Jobs mit tollen Aussichten: Für die Standorte Garmisch-Partenkirchen, Murnau und Weilheim werden Lokführer:innen, Kundenbetreuer:innen für den Nahverkehr und Auszubildende für den Lokführer:innen-Beruf eingestellt. Eine Berufswahl mit Alpenpanorama inklusive!

Bewerberinnen und Bewerber sind eingeladen, sich bei dem Gipfeltreffen auf Deutschlands höchstem Berg auf 2962 Meter Höhe näher zu informieren und auch gleich ihre Vorstellungsgespräche zu führen. DB Regio vergibt dazu 20 exklusive Tickets. Eine Bewerbung ist bis zum 24. Juli unter diesem Link möglich:

https://db.jobs/zug-spitze

Die Deutsche Bahn stellt in diesem Jahr bundesweit erneut wieder mehr als 20.000 neue Mitarbeitende ein, darunter auch 5.700 Nachwuchskräfte. Es gibt rund 500 Berufsbilder, 50 Ausbildungsberufe und 25 duale Studiengänge. DB Regio Bayern baut das Angebot in der Region um Garmisch-Partenkirchen und im südlichen Bayern aus und holt deshalb verstärkt neues Personal an Bord.

Der DB-Konzern setzt auf starke Beschäftigungsbedingungen und attraktive Neben- und Zusatzleistungen für die Mitarbeitenden. Dies umfasst z.B. umfangreiche Sozialleistungen, flexible Arbeitszeitmodelle und attraktive Mitarbeitendenvorteile.

Mehr Informationen hier: https://db.jobs/de-de

11. Juli 2025, 10:00 Uhr
Nürnberg
Gleisanhebungen für barrierefreien Zustieg an vier Stationen • Bahnstrecke von Nürnberg Hauptbahnhof bis Lauf (links Pegnitz) vom 4. August bis 15. September gesperrt • Fahrgäste bleiben mit Bussen mobil

Die DB InfraGO macht die Zustiege an weiteren S-Bahn-Stationen in Nürnberg barrierefrei. An den Stationen Nürnberg-Ostring, Nürnberg-Mögeldorf, Schwaig und Röthenbach an der Pegnitz wird vom 4. August bis 15. September gearbeitet, damit Fahrgäste künftig stufenlos ein- und aussteigen können. Sebastian Vollmeier, Projektleiter bei DB InfraGO erklärt: „Die S-Bahn ist das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs im Großraum Nürnberg. Reisende mit Handicap oder Eltern mit Kinderwagen profitieren von den Umbauten ebenso wie Fahrgäste mit schwerem Gepäck.“ Die DB InfraGO hebt das Gleisbett an, um den Höhenunterschied auszugleichen. Dafür müssen zunächst Gleise, Schwellen und Schotter zurückgebaut werden. Eine Ausgleichsschicht und neue Gleise werden eingebaut. Die Arbeiten finden in der Regel zwischen 7 Uhr und 22 Uhr statt. In Ausnahmefällen muss auch nachts gearbeitet werden. Lärmintensive Tätigkeiten sind vorgesehen an der Station Nürnberg-Ostring zwischen 4. August und 14. August, in Mögeldorf von 14. August bis 26. August, an der Station in Schwaig vom 26. August bis 4. September sowie in Röthenbach an der Pegnitz zwischen 4. September und 14. September. Busse statt Bahn während Streckensperrung Die Bauarbeiten finden in den Sommerferien statt, sodass der Schülerverkehr nicht beeinträchtigt wird. Während der Bauphase ist die Bahnstrecke zwischen Nürnberg Hbf–Lauf (links Pegnitz) gesperrt. Die DB richtet einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Wir bitten alle Reisenden, sich im DB-Navigator, auf bahn.de sowie an den Aushängen an den Stationen über die jeweiligen Abfahrtszeiten zu informieren. Infos gibt es auch hier Barrierefreies Einsteigen im S-Bahn-Netz Nürnberg Im Netz der Nürnberger S-Bahn werden seit Ende 2020 nur noch Züge mit einer einheitlichen Einstiegshöhe von 76 Zentimetern eingesetzt. Diese liegt etwa 20 Zentimeter niedriger als die Bahnsteigkanten an mehreren Stationen der S2. Das soll sich mit den Umbaumaßnahmen ändern. Auf Initiative des Freistaats Bayern hat die DB InfraGO bereits im Sommer 2023 die Zustiege an der S3 zwischen Feucht und Altdorf barrierefrei ausgebaut. 2026 sind die Umbaumaßnahmen an den Stationen der S2 zwischen Nürnberg-Sandreuth und Roth vorgesehen. Es ist das gemeinsame Ziel von Freistaat und DB, alle S-Bahn-Stationen für eine stufenfreie Nutzung auszubauen. 

11. Juli 2025, 00:00 Uhr
Nürnberg
Softwareproblem erfordert weiteren Aufschub • DB InfraGO und Herstellerfirma arbeiten an einer schnellen Lösung • Ersatzkonzept für die Hesselbergbahn zwischen Pleinfeld und Wassertrüdingen gilt weiter

Das neue elektronische Stellwerk in Langlau kann nicht wie geplant am 20. Juli in Betrieb gehen. Neben anhaltenden Engpässen bei den beauftragten Planungs- und Baufirmen verhindert ein Softwareproblem den Start des neuen Stellwerks. DB InfraGO und die Herstellerfirma arbeiten mit Hochdruck an einer zeitnahen Lösung. Dennoch lässt sich der geplante Start im Juli nicht mehr halten. Der neue Terminplan berücksichtigt die nötigen Anpassungen der Softwarekomponenten und die erforderlichen Freigabeprozesse genauso wie die begrenzten Ressourcen auf Firmenseite. Die Inbetriebnahme des neuen Stellwerks Langlau verschiebt sich voraussichtlich auf Ende Oktober.

Mitte Februar wurde das Modulgebäude des neuen Stellwerks in Langlau fertiggestellt. Seither haben Projektteam und Herstellerfirma intensiv an den technischen Schnittstellen der neuen Anlage gearbeitet und dazu alle verfügbaren Ressourcen mobilisiert. So muss das Stellwerk unter anderem auch mit der neuen, innovativen Stellwerks- und Signaltechnik in Ansbach und Triesdorf interagieren – eine hochkomplexe Aufgabe. „Wir bedauern, dass wir für den endgültigen Start des neuen Stellwerks in Langlau noch Zeit benötigen. Trotz intensivster Anstrengungen ist es uns leider nicht gelungen, die technischen Komponenten reibungslos zum Laufen zu bringen. Wir sind im engen Austausch mit den beteiligten Firmen, um die neue Technik schnellstmöglich startklar zu haben und damit den Verkehr auf der Hesselbergbahn für die Fahrgäste noch attraktiver zu machen“, sagt ein DB-Sprecher.

Die Hesselbergbahn zwischen Pleinfeld über Gunzenhausen bis nach Wassertrüdingen ist die einzige Strecke in Deutschland, die 2024 für den Zugverkehr reaktiviert wurde. Weil das neue elektronische Stellwerk in Langlau noch nicht am Netz ist, gilt für die Fahrgäste zunächst weiterhin das bekannte Ersatzkonzept. Demnach verkehrt die Hesselbergbahn stündlich zwischen Wassertrüdingen und Gunzenhausen. Weitgehend zweistündlich fahren die Züge direkt weiter bis Pleinfeld. In den Stunden dazwischen fahren Ersatzbusse zwischen Gunzenhausen und Pleinfeld. Mit der Inbetriebnahme fahren die Züge dann künftig durchgängig im Stundentakt zwischen Pleinfeld und Wassertrüdingen, ein Umstieg in Gunzenhausen ist nicht mehr nötig.

09. Juli 2025, 15:30 Uhr
Nürnberg
Personenunterführung in Hirschaid nach Brand massiv beschädigt • Bahnstrecke mindestens bis Sonntag gesperrt • DB InfraGO arbeitet mit Hochdruck an der Verkehrsfreigabe • Ersatzverkehr mit Bussen und Großraumtaxis zwischen Forchheim und Bamberg • Fernverkehr wird umgeleitet

Die DB InfraGO arbeitet mit Hochdruck an der Stabilisierung der durch einen Brand massiv beschädigten Bahnunterführung in Hirschaid (Oberfranken). Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung. Eine Überprüfung durch Gutachter hatte ergeben, dass die Schäden schwerer als nach dem ersten Augenschein sind. Daher können die Gleise oberhalb der Unterführung nicht befahren werden. Die Bahnstrecke zwischen Bamberg und Forchheim (Oberfranken), Teil der Schnellfahrstrecke München–Berlin, musste gesperrt werden.

Die DB InfraGO baut nun zwei große Hilfsbrücken ein, um den Zugverkehr auf dieser wichtigen Verbindung schnellstmöglich wieder aufnehmen zu können. Die Personenunterführung muss unterhalb der Gleise mit Stützelementen stabilisiert werden und ist damit aus Richtung Heinrichstraße kommend bis auf Weiteres gesperrt. Zunächst hatte die DB InfraGO den Einbau von kleineren Hilfsbrücken favorisiert, um die Arbeiten schneller abschließen zu können. Die Detailplanung ergab jedoch, dass der Einbau auf diese Weise nicht funktioniert. Für den Einbau der nun gewählten beiden Hilfsbrücken muss das Gleis zurückgebaut werden. Aktuell werden zudem die nötigen Baumaterialien und erforderliche Technik organisiert. Dazu gehört unter anderem ein schienengebundener Kran, der die circa 25 Tonnen schweren Hilfsbrücken einheben kann. Weiterhin müssen Baustellen- bzw. Lagerflächen zur Zwischenlagerung vorbereitet werden. Ziel ist, die Arbeiten am Sonntag abzuschließen und die Bahnstrecke wieder für den Verkehr zu öffnen.

Busse und Großraumtaxis ersetzen Regional- und S-Bahn Für Fahrgäste der Regional- und S-Bahn stellt die DB mindestens bis einschließlich Sonntag einen Ersatzverkehr zur Verfügung. Zwischen Forchheim und Bamberg fahren Direktbusse ohne Zwischenhalt und Großraumtaxis mit Zwischenhalt an den Stationen Strullendorf, Hirschaid, Buttenheim und Eggolsheim. Darüber hinaus ist ein Regionalexpress-Pendelzug zwischen Nürnberg Hauptbahnhof und Forchheim (Oberfr) zu den Hauptverkehrszeiten im Einsatz. Direkt Reisende von Bamberg nach Nürnberg nutzen am besten die Züge über Würzburg oder Bayreuth. Zum Regionalverkehr finden Sie hier Informationen: https://regional.bahn.de/regionen/bayern/fahrplan/aktuelle_betriebslage.

Fernverkehrszüge werden umgeleitet

Im Fernverkehr verkehren die ICE-Züge zwischen München und Berlin derzeit etwa stündlich. Aufgrund der großräumigen Umleitung über Würzburg ist mit Fahrzeitverlängerungen von bis zu 100 Minuten zu rechnen. Die ICE-Halte in Coburg, Bamberg und Erlangen können nicht angefahren werden. Es kann zudem zu Haltausfällen in Augsburg, Donauwörth und Treuchtlingen kommen.

Aufgrund der begrenzten Streckenkapazitäten auf den Umleitungsrouten müssen einzelne Verbindungen entfallen. Dies betrifft auch die IC-Verbindungen zwischen Kassel und Gera (bis einschließlich Donnerstag) sowie zwischen Leipzig und Nürnberg.

Mit dem Ende einer anderen, regulär geplanten Baustelle im Abschnitt zwischen Erfurt und Halle/Leipzig können am Samstag und Sonntag zwischen Berlin und München wieder mehr Züge angeboten werden – es verkehren mindestens 3 Züge innerhalb von 2 Stunden. DB Fernverkehr rechnet mit einer vollständigen Verkehrsaufnahme nicht vor Montagmorgen.

Wir bitten alle Fahrgäste, sich vor Antritt der Reise bei DB Navigator oder auf www.bahn.de zu informieren und bitten um Entschuldigung für diese Unannehmlichkeiten.

08. Juli 2025, 14:00 Uhr
München

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und die Deutsche Bahn (DB) mit der S-Bahn München weiten ihr Engagement für seelische Gesundheit deutlich aus. Gemeinsam unterstützen sie das psychosoziale Beratungs- und Hilfeangebot des Krisendienst Psychiatrie Oberbayern und machen auf die telefonische Soforthilfe aufmerksam.

Bereits seit einiger Zeit machen MVG und DB in München mit Plakaten und Schildern an ausgewählten Stationen sowie im Fahrgastfernsehen auf das kostenfreie Hilfsangebot aufmerksam: „Sprich mit uns! Wir sind für Dich da!“, lautet das niederschwellige Angebot mit dem Hinweis auf die Nummer des Krisendiensts: 0800 / 655 3000. Rund um die Uhr bekommen Menschen in seelischen Krisen, Angehörige und Fachstellen qualifizierte Beratung und Unterstützung am Telefon – unabhängig vom Alter und der Sprache. Es steht ein telefonischer Dolmetscherdienst in mehr als 120 Sprachen zur Verfügung. Wenn nötig kommt ein mobiles Einsatzteam an den Ort der Krise.

Jetzt weiten beide Unternehmen die Hinweise gemeinsam mit dem Krisendienst auf das gesamte S- und U-Bahn-Netz in München aus und bringen die Schilder so an einem Großteil der Bahnsteige an, um noch mehr Menschen zu erreichen. Im S-Bahn-Bereich erfolgt die Ausrüstung mit finanzieller Unterstützung der Bayerischen Eisenhahngesellschaft (BEG).

Quelle: DB AG
Stellvertretender oberbayerischer Bezirkstagspräsident Rainer Schneider (links), Geschäftsführung der Krisendienst Psychiatrie Oberbayern gGmbH Cornelia Maier (zweite von links) und Martin Guth (zweiter von rechts), DB-Konzernbevollmächtigter für Bayern und S-Bahn-Chef Heiko Büttner (in der Mitte) und MVG-Chef Ingo Wortmann (rechts) mit dem neuen Plakat am U- und S-Bahnhof Neuperlach Süd (v.l.n.r)

Cornelia Maier und Martin Guth von der Geschäftsführung des Krisendienst Psychiatrie Oberbayern sind sich einig: „Jeder dritte Mensch gerät mindestens einmal im Leben in eine Situation, in der er professionelle Unterstützung benötigt. Beim Krisendienst Psychiatrie Oberbayern erhalten Menschen in seelischen Notlagen individuell abgestimmte Hilfen. Wir freuen uns, wenn durch diese Aktion noch mehr Menschen den Krisendienst als Anlaufstelle kennenlernen.“

Rainer Schneider, stellvertretender Bezirkstagspräsident: „Wer sich Unterstützung sucht und über sein Innenleben spricht, sorgt für sich selbst. Beim Krisendienst können Menschen ihre Gefühle, Bedenken und Ängste offen teilen – das ist ein wichtiger Schritt, um Entlastung zu finden und schwierige Zeiten besser zu bewältigen.“

MVG-Chef Ingo Wortmann: „Wir unterstützen den Krisendienst, weil wir überzeugt von der Wirksamkeit sind und uns den Münchnerinnen und Münchnern und insbesondere auch unseren Fahrpersonalen verpflichtet fühlen. Notarzteinsätze in der U-Bahn traumatisieren die Kolleginnen und Kollegen sowie die Fahrgäste am Bahnsteig. Gerade weil niemand davor gefeit ist, in eine Krise zu geraten, ist es wichtig, das Hilfeangebot möglichst breit bekannt zu machen. Unsere U-Bahnhöfe sind dafür ein guter Ort. Im vergangenen Jahr sind dort etwa 452 Millionen Fahrgäste ein-, um- und ausgestiegen und haben oft auch eine kurze Wartezeit verbracht, in der sie auf die Botschaft aufmerksam werden können. Deshalb platzieren wir die Plakate nach und nach an zentralen Bahnhöfen in den Vitrinen.“

Heiko Büttner, Konzernbevollmächtigter der DB für Bayern und Münchner S-Bahn-Chef: „Krisen und Unsicherheiten prägen unsere Welt und den Alltag vieler Menschen. Jeder von uns kann in Situationen geraten, in denen man einfach nicht mehr weiter weiß. Doch es gibt Hilfsangebote und Menschen, die zuhören und unterstützen. Wenn wir durch unser gemeinsames Engagement nur einen unserer rund 840.000 täglichen S-Bahn-Fahrgäste erreichen und unterstützen können, hat sich die Zusammenarbeit mit der MVG und den Krisendiensten schon gelohnt. Deswegen unterstützen wir gerne und aus voller Überzeugung.“

Quelle: Heike Geismar/Bezirk Oberbayern
Geschäftsführung der Krisendienst Psychiatrie Oberbayern gGmbH Martin Guth und Cornelia Maier (links und rechts außen), weiter von links: stellvertretender oberbayerischer Bezirkstagspräsident Rainer Schneider, DB-Konzernbevollmächtigter für Bayern und S-Bahn-Chef Heiko Büttner, MVG-Chef Ingo Wortmann und S-Bahn-Chef mit dem neuen Plakat am U- und S-Bahnhof Neuperlach Süd

04. Juli 2025, 11:00 Uhr
München
Weiterer Meilenstein im Ost-Abschnitt der Ausbaustrecke München–Mühldorf–Freilassing erreicht • Zweites Gleis, neue Oberleitung und barrierefreier Haltepunkt für umweltfreundlichen und zuverlässigen Zugverkehr im Stadtgebiet Tittmoning geplant • DB InfraGO lädt zum Infomarkt am 7. Juli ein

Die DB InfraGO präsentiert die Ergebnisse der detaillierten Entwurfsplanung für die Elektrifizierung und den zweigleisigen Ausbau auf der Bahnstrecke im Stadtgebiet Tittmoning. Diese ist Teil der Ausbaustrecke München–Mühldorf–Freilassing (ABS 38). Nach der Vorplanung liegen jetzt detaillierte Planungen zu den einzelnen Maßnahmen vor. Auf dem rund 10 Kilometer langen Streckenabschnitt soll ein zweites Gleis gebaut und eine neue Oberleitung installiert werden. Vorgesehen sind Stützwände am Bahndamm für möglichst wenig Grunderwerb. Der Haltepunkt Tittmoning-Wiesmühl wird komplett neu und barrierefrei errichtet, damit alle Fahrgäste den Zug bequem erreichen können.

Michael Althaus, DB-Projektleiter für den östlichen Teil der ABS 38: „Mit der Vorstellung dieser Unterlagen liegen jetzt die Detailplanungen für fünf von sechs Teilabschnitte im Osten der Strecke vor. Damit legen wir nicht nur die Grundlage für eine starke Schiene in der Region, sondern setzen auch ein deutliches Zeichen für den Fortschritt der ABS 38.“

Die Baumaßnahmen im gesamten Ostabschnitt umfassen unter anderem circa 125 Kilometer Oberleitung, 61 Kilometer neu

Viele Informationswege

Detaillierte Informationen zu allen Maßnahmen entlang des Streckenabschnitts im Stadtgebiet Tittmoning können jetzt auf der Homepage des Bahnprojekts unter www.abs38.de eingesehen werden. Dort sind Pläne zu finden, 3D Visualisierungen zeigen das Vorher-Nachher-Bild. Am 7. Juli lädt das DB InfraGO-Projektteam von 16 Uhr bis 20 Uhr alle Interessierten zu einem Infomarkt in den Stadtsaal des Braugasthofes (Stadtplatz 35, 84529 Tittmoning) ein. Spezialisten stehen für Fragen zur Verfügung, an Infoständen werden einzelne Themen zum Bahnprojekt vorgestellt.

Die Ausbaustrecke 38: Für Südostbayern. Für das Klima. Für die Menschen.

Mit ihren knapp 145 Kilometern verbindet die Bahnstrecke von München über Mühldorf nach Freilassing und Burghausen Menschen in der Region Südostbayern mit dem Großraum sowie dem Flughafen München. Der zweigleisige Ausbau in weiten Teilen und die durchgehende Elektrifizierung lassen eine Anhebung der Streckenhöchstgeschwindigkeit auf bis zu 160 km/h (Tüßling–Freilassing) bzw. bis zu 200 km/h (München–Ampfing) zu. Dies ermöglicht Unternehmen im „Bayerischen Chemiedreieck“ einen schnellen und sicheren Transport ihrer Erzeugnisse. Als Teil des transeuropäischen Eisenbahnnetzes wird der internationale Fern- und Güterverkehr zudem schneller von Paris nach Budapest verkehren können. Nicht zuletzt verringert mehr Verkehr auf der Schiene statt auf der Straße und der Einsatz von Elektro- anstelle von Dieselloks den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase. Weitere Informationen gibt es unter www.abs38.de.

03. Juli 2025, 11:45 Uhr
München
Stellwerk ersetzt altes und störanfälliges Relais-Stellwerk • Bei der Strecke Flughafen – Schwaigerloh sind technische Ertüchtigungen am alten Flughafentunnel nötig

Die Deutsche Bahn wird ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW) westlich des Münchener Flughafens im Rahmen des Projektes „Erdinger Ringschluss“ voraussichtlich Ende 2026 in Betrieb nehmen. Das Stellwerk ersetzt ein altes und störanfälliges Relais-Stellwerk und soll für einen stabileren Bahnverkehr sorgen. Baubeginn für das ESTW war 2023. Das neue ESTW ist ein Baustein, mit dem die DB pünktlicher und verlässlicher werden soll. Für eine nachhaltige Verbesserung der aktuell unbefriedigenden Qualität und Pünktlichkeit modernisiert und erneuert die DB konsequent Anlagen, Strecken, Bahnhöfe und Fahrzeugflotten. 

In der Infrastruktur will die DB veraltete und störanfällige Technik durch moderne, leistungsfähige Systeme ersetzen – darunter auch Stellwerke, von denen im Raum München viele noch aus der Zeit der Inbetriebnahme der 1. Stammstrecke zu den Olympischen Spielen 1972 stammen. 

Beim Neubau der Strecke Flughafen - Schwaigerloh gibt es im Bereich des alten Flughafentunnels Anpassungsbedarf. Während der bauvorbereitenden Maßnahmen wurde festgestellt, dass der von der Flughafen München Gesellschaft im Jahr 2002 vorausschauend hergestellte 500 Meter lange Tunnelabschnitt unter dem Terminal 2 zum Beispiel zunächst an die heutigen verschärften Sicherheitsvorschriften, insbesondere das Rettungskonzept, angepasst und ertüchtigt werden muss. Die Planungen dazu laufen bereits. Grundlage für diesen Tunnel sind die Änderungsplanfeststellungsbeschlüsse für den Flughafen München aus den Jahren 1995 und 2002, durch die die Neuordnung des Passagierabfertigungsbereich Ost genehmigt worden ist. Nach Abschluss der Planung wird die DB die Zeitschiene zur Fertigstellung des Projekts überprüfen und aktualisieren.

Mit dem Erdinger Ringschluss wollen DB und Freistaat eine bessere Schienenanbindung zwischen dem Flughafen und Südostbayern schaffen. Das Projekt besteht aus drei Teilprojekten.

Das erste Teilprojekt zwischen dem Flughafen und Schwaigerloh ist bereits in Bau. Das zweite Teilprojekt zwischen Schwaigerloh und Altenerding befindet sich ebenso wie die Walpertskirchener Spange als dritter Abschnitt im Planfeststellungsverfahren. Wenn alle drei Teilprojekte fertiggestellt sind, können Fluggäste und Pendler:innen aus Salzburg und Südostbayern schnell und direkt mit der Bahn zum Flughafen reisen. 

02. Juli 2025, 09:15 Uhr
München
Weitere Sanierungsarbeiten von August bis Dezember • Austausch von Schienen, Schwellen und Weichen • Fahrgäste mit Ersatzbussen weiter mobil

Die Modernisierung der Ammerseebahn geht in die zweite Runde: Nach den umfangreichen Sanierungsarbeiten im vergangenen Jahr steht ab Mitte August erneut ein hohes Baupensum auf der 33 Kilometer langen Strecke zwischen Geltendorf und Weilheim an. Aufgrund des großen Umfangs der Modernisierungsarbeiten hatte sich die DB entschieden, die Bautätigkeiten auf zwei Jahre aufzuteilen. Die Baumaßnahmen an der Ammerseebahn sind nötig, da die bestehende Infrastruktur teilweise überaltert und störungsanfällig ist. Mit den Arbeiten will die DB die Stabilität des Zugverkehrs auf der Strecke nachhaltig verbessern. Die DB arbeitet bundesweit intensiv an der Sanierung der Infrastruktur. Im Rahmen des Sanierungsprogramms „S3“ tauscht die DB störanfällige Komponenten im Schienennetz kontinuierlich aus, um infrastrukturbedingte Störungen bundesweit zu reduzieren. 

Am 11. August startet nun die zweite Bauphase an der Ammerseebahn. Bis zum 13. Dezember erneuert die DB entlang der Strecke rund 16.000 Meter Schienen, 20.000 Schwellen sowie auf rund 13 Kilometern den Gleisuntergrund. Dafür baut sie 42.000 Tonnen Schotter und 90.000 Tonnen Bodenmaterial um. Auch die Erneuerung von zwei Weichen, mehreren Bahnübergangsbelägen sowie des Entwässerungssystems steht an. Zudem modernisiert die DB 13 Durchlässe, mehrere Beleuchtungen an Bahnübergängen sowie die Brücke am Albangraben zwischen den Stationen St. Alban und Dießen. Für die Arbeiten wird auch großes Gerät zum Einsatz kommen, so werden unter anderem Gleisumbauzüge auf der Strecke unterwegs sein, um Schienen und Schwellen auszutauschen. Die Arbeiten finden größtenteils tagsüber statt.

Während des Bauzeitraums muss die Strecke zwischen Geltendorf und Dießen vom 11. August bis zum 13. Dezember vollständig gesperrt werden. Der Abschnitt zwischen Dießen und Weilheim ist vom 11. August bis zum 13. Oktober gesperrt. Die Fahrgäste bleiben trotz Baustelle weiterhin mobil, dafür richtet die Bayerische Regiobahn (BRB), die den Zugverkehr auf der Strecke betreibt, einen leistungsfähigen Ersatzverkehr ein. Die Deutsche Bahn bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und empfiehlt, sich in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder im DB Navigator über die Reise- und Anschlussmöglichkeiten während der Arbeiten zu informieren. Umfangreiche Informationen finden Reisende rechtzeitig vorab auch auf der Internetseite der BRB unter www.www.brb.de. Zur ausführlichen und zuggenauen Information in Echtzeit können auch die WhatsApp-Kanäle der BRB genutzt werden: www.brb.de/whatsapp.

Die Arbeiten an der Ammerseebahn sind Teil des Investitionsprogramms für die Bahnstrecken im Werdenfels und Oberland im Volumen von über 100 Millionen Euro fort. 2024 standen die Modernisierung der Ammerseebahn zwischen Geltendorf und Weilheim (Teil 1) sowie der Ammergaubahn zwischen Murnau und Oberammergau im Mittelpunkt. Zudem wurden zwischen Starnberg und Tutzing sowie zwischen Weilheim und Murnau mehrere kleinere Streckenabschnitte erneuert. Insgesamt erneuerte die DB allein vergangenes Jahr im Werdenfelsnetz rund 55 Kilometer Schienen und 42.000 Schwellen und bewegte dafür 85.000 Tonnen Schotter und 170.000 Tonnen Bodenmaterial. Ziel des bereits im Jahr 2022 gestarteten Programms ist, dass sich die Qualität und Stabilität im Zugverkehr im Werdenfels und Oberland verbessern – für ein verlässliches Angebot für die Fahrgäste. Seit 2022 hat die DB dazu in Summe rund 220 Kilometer Schiene und 98.000 Schwellen auf den Strecken Tutzing – Garmisch-Partenkirchen, Garmisch-Partenkirchen – Griesen, Garmisch-Partenkirchen – Mittenwald sowie auf der Ammerseebahn und der Ammergaubahn erneuert.

30. Juni 2025, 14:00 Uhr
München

Ab Mittwoch wird die Deutsche Bahn (DB) im Hauptbahnhof die abwärtsfahrende Rolltreppe von der Gleishalle in das S-Bahn-Zwischengeschoss grundüberholen und dabei stark beanspruchte Komponenten präventiv erneuern. Im Rahmen der Maßnahme erhält die gesamte Anlage eine umfassende technische Frischzellenkur und wird damit fit gemacht für viele weitere Jahre im Dauereinsatz. Ziel ist es, die Zuverlässigkeit zu erhöhen und unvorhergesehene Ausfälle künftig möglichst zu vermeiden.

Während der voraussichtlich rund einmonatigen Arbeiten steht die Rolltreppe nicht zur Verfügung. Fahrgäste können in dieser Zeit alternativ die benachbarte Treppe, den Aufzug oder die nur rund 30 Meter entfernte Rolltreppe am Zugang zur Arnulfstraße nutzen. Dieser befindet sich nach dem Verlassen der Gleishalle rechts um die Ecke im Bereich des ehemaligen Restaurants. (Position auf Google Maps).

Die aufwärtsfahrende Rolltreppe vom Zwischengeschoss zur Gleishalle ist von den Arbeiten nicht betroffen und bleibt durchgehend in Betrieb. Hier hatte die DB bereits im März unter anderem die Stufenketten wegen eines Defektes erneuert, nachdem die Anlage mehrere Monate außer Betrieb war. Der nun bevorstehende Austausch auch an der zweiten Anlage erfolgt vorsorglich, damit Reisende weiterhin zuverlässig und komfortabel zur S-Bahn gelangen. Mit Abschluss der Arbeiten sind dann die beiden zentralen und stark genutzten Rolltreppen am Hauptbahnhof technisch auf dem neuesten Stand für den Betrieb mit zehntausenden Fahrgästen täglich.

29. Juni 2025, 16:00 Uhr
München
Ersatzangebot für die Fahrgäste der S-Bahn München und der Bayerischen Regiobahn • Prognose zur Störungsdauer aktuell noch nicht möglich

Aufgrund von Schäden an mehreren Weichen im Bereich Deisenhofen und Unterhaching bleibt die Bahnstrecke zwischen München-Giesing und Holzkirchen auch zum Wochenstart gesperrt. Die Schäden waren bei einer Regelinspektion festgestellt worden. Sicherheit hat bei der Bahn immer oberste Priorität. Deswegen hat sich die DB Freitagabend dazu entschlossen, die Strecke für den Bahnverkehr zu sperren. Die DB weiß um die Bedeutung der Bahnlinie für die Region und bedauert die Streckenunterbrechung zur Sommerzeit.

Von den Einschränkungen betroffen sind die Züge der Linie S3 der S-Bahn München sowie mehrere Linien der Bayerischen Regiobahn (BRB) aus/in Richtung Oberland bzw. Mangfalltal. Die S3 verkehrt nur zwischen Mammendorf und Giesing. Züge der BRB verkehren von Süden kommend nur bis Holzkirchen. Für die Fahrgäste besteht ein Ersatzangebot mit mehreren Bussen und bis zu 60 Großraumtaxen zwischen Holzkirchen und Giesing mit Halt an allen S-Bahn-Stationen. Als Zuganbindung in die Münchner Innenstadt fahren zudem stündlich Pendelzüge der BRB zwischen Deisenhofen über Solln zum Hauptbahnhof.

Die S-Bahn München und die BRB weisen darauf hin, dass der Ersatzverkehr die Kapazität des Zugverkehrs nicht vollständig ausgleichen kann und sich die Fahrtzeiten deutlich verlängern. Daher wird den Reisenden empfohlen, von nicht zwingend notwendigen Fahrten auf diesen Strecken abzusehen. Neben dem Ersatzverkehr und den stündlichen Pendelzügen zwischen Deisenhofen, Solln und Hauptbahnhof empfehlen DB und BRB nach Möglichkeit auch die Nutzung der östlich der S3 verlaufenden S5. Diese fährt am Montag wieder auf der gesamten Strecke ab/bis Kreuzstraße.

Aktuell laufen die Planungen zur Instandsetzung der Weichen. Da die Arbeiten aufwändig sind und es sich bei Weichen um individuell gefertigte Spezialanfertigungen handelt, ist davon auszugehen, dass die Einschränkungen über einen längeren Zeitraum bestehen. Eine Prognose zur Störungsdauer ist erst im Laufe der kommenden Woche möglich. Parallel dazu arbeiten die DB und die BRB gemeinsam daran, die Kapazitäten des Ersatzverkehrs zu erweitern. DB und BRB empfehlen allen Reisenden, sich in den Auskunftsmedien über den aktuellen Stand zu informieren. Informationen zur S-Bahn München finden Fahrgäste unter www.s-bahn-muenchen.de/aktuell. Die BRB informiert unter www.brb.de.

27. Juni 2025, 10:25 Uhr
Regensburg
Modernisierungsarbeiten zwischen Regensburg und Ingolstadt von Juli bis September • Sanierung der Eisenbahnbrücke in Sinzing • Barrierefreier Ausbau am Bahnhof Abensberg • Neue Schienen zwischen Prüfening und Matting • 23 Millionen Euro für eine bessere Infrastruktur

Die Deutsche Bahn (DB) beginnt im Juli mit wichtigen Sanierungsarbeiten an der Donautalbahn zwischen Regensburg und Ingolstadt und investiert dafür rund 23 Millionen Euro. Um die damit verbundenen Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, bündelt die DB mehrere Baumaßnahmen entlang der Strecke. So werden im Zeitraum vom 4. Juli bis 2. September die Eisenbahnbrücke in Sinzing umfassend saniert, der Bahnhof Abensberg vollständig barrierefrei ausgebaut sowie Schienen am Bahnhof Sinzing und zwischen Regensburg-Prüfening und Matting erneuert.

Mit den Arbeiten will die DB die Stabilität des Zugverkehrs auf der Strecke nachhaltig verbessern. Die Donautalbahn ist ein wichtiger Bestandteil des regionalen Schienennetzes und von erheblicher Bedeutung für viele Pendler:innen und Reisende in der Region. Die Bedeutung wird noch steigen, wenn im ersten Halbjahr 2026 die Strecke Nürnberg-Regensburg generalsaniert wird. Die Baumaßnahmen an der Donautalbahn sind nötig, da die bestehende Infrastruktur teilweise überaltert und störungsanfällig ist. Die DB arbeitet bundesweit intensiv an der Sanierung der Infrastruktur. Im Rahmen des Sanierungsprogramms „S3“ tauscht die DB störanfällige Komponenten im Schienennetz kontinuierlich aus, um infrastrukturbedingte Störungen bundesweit zu reduzieren. 

Über die Dauer der Arbeiten hinweg wird die Donautalbahn zwischen Regensburg und Ingolstadt in Abschnitten und phasenweise auch voll gesperrt sein. Die Fahrgäste bleiben trotz Baustelle weiterhin mobil, dafür richtet das Bahnunternehmen agilis, das die Linien RB 17 und RB 51 auf der Strecke betreibt, einen leistungsfähigen Ersatzverkehr ein. Die Deutsche Bahn bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und empfiehlt, sich in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder im DB Navigator über die Reise- und Anschlussmöglichkeiten während der Arbeiten zu informieren. Umfangreiche Informationen finden Reisende auch auf der Internetseite von agilis unter www.agilis.de/abweichungen   

Die Arbeiten an der Donautalbahn im Überblick:

Sanierung der Eisenbahnbrücke in Sinzing

Vom 4. Juli bis 2. September saniert die DB die Stahlbrücke in Sinzing, um die Lebensdauer des Bauwerks deutlich zu verlängern. Die Maßnahmen beinhalten einen umfassenden Korrosionsschutz und den Austausch der Schwellen sowie eines Teils der Schienen und Brückenlager. Die Brücke, ursprünglich aus dem Jahr 1950, weist mittlere bis hohe Korrosion am gesamten Tragwerk auf. Für den Korrosionsschutz wird die alte Beschichtung im eingehüllten Gerüst abgestrahlt und mit Sauganlagen eingesaugt, anschließend wird die neue Beschichtung aufgetragen. Dafür müssen zunächst alle Schienen und Schwellen aus- und später wieder eingebaut werden.

Barrierefreier Ausbau des Bahnhofs Abensberg

Während der Streckensperrung erfolgen vom 4. bis 24. Juli zudem wichtige Arbeiten für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Abensberg. Dort ist bislang nur der Hausbahnsteig an Gleis 1 barrierefrei. Nun wird auch der zweite Bahnsteig entsprechend angepasst. So entsteht ein neuer Außenbahnsteig an Gleis 2. Mit einer Bahnsteighöhe von 55 Zentimetern über Schienenoberkannte ermöglicht er ein ebenerdiges Ein- und Aussteigen. Der Bahnsteig erhält zudem eine moderne Ausstattung mit einem taktilen Leitsystem, neuen Infomonitoren sowie zwei Wetterschutzanlagen. Darüber hinaus entsteht eine neue Personenunterführung mit Aufzügen. Die Bahnsteige, die Personenunterführung sowie die P&R-Anlage werden jeweils barrierefrei erreichbar sein. Die Nutzung des Bahnsteigs an Gleis 2 soll im September möglich sein, alle Arbeiten sind voraussichtlich bis Ende 2025 abgeschlossen. Die Gesamtkosten des barrierefreien Ausbaus betragen rund 13 Millionen Euro.

Abschnittsweise Gleiserneuerungen

Zudem erneuert die DB die Gleise zwischen Regensburg Prüfening bis Matting und am Bahnhof in Sinzing. Die Arbeiten umfassen den Austausch von 9,3 Kilometer Schienen.

26. Juni 2025, 10:30 Uhr
München
DB nimmt zwei Elektronische Stellwerke in Betrieb • Sie ersetzen eines der am meist frequentierten Stellwerke Deutschlands aus dem Jahr 1971 • Anlagen sorgen für mehr Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit und schaffen Voraussetzung für die 2. Stammstrecke

Die Deutsche Bahn (DB) hat einen wichtigen Schritt für einen stabileren und verlässlicheren Zugverkehr im Großraum München gemacht: Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der neuen Elektronischen Stellwerke (ESTW) München Ost und Leuchtenbergring wurde eines der am dichtesten befahrenen Stellwerke Deutschlands (das Relais-Stellwerk am Ostbahnhof, Baujahr 1971) durch moderne Technik ersetzt. Das ESTW München Ost steuert nun Signale und Weichen der ersten S-Bahn-Stammstrecke. Das ESTW Leuchtenbergring kontrolliert den Abschnitt zwischen Leuchtenbergring und Berg am Laim und wird später einmal die 2. Stammstrecke steuern. Der Inbetriebnahmeprozess mitsamt Hochlaufphase vom 6. bis 18. Juni war erfolgreich. Die S-Bahnen konnten seitdem weitgehend reibungslos fahren und es muss nur an wenigen Stellschrauben – wie bei solchen komplexen Inbetriebnahmen üblich - nachjustiert werden. Gesteuert werden beide ESTW zentral und aus einer Hand von der Betriebszentrale (BZ) an der Donnersbergerbrücke.

Eröffnung Stellwerk München Ost
Symbolische Inbetriebnahme des neuen Stellwerks München Ost mit Manuel Pretzl, Christian Bernreiter, Berthold Huber, Markus Söder, Ulrich Lange und Heiko Büttner. (v.l.n.r.). Foto: Deutsche Bahn/ Thomas Kiewning
Eröffnung Stellwerk München Ost
Quelle: Deutsche Bahn AG - Thomas Kiewning
Symbolische Inbetriebnahme des neuen Stellwerks München Ost mit Manuel Pretzl, Christian Bernreiter, Berthold Huber, Markus Söder, Ulrich Lange und Heiko Büttner. (v.l.n.r.). Foto: Deutsche Bahn/ Thomas Kiewning

Dr. Markus Söder, Bayerischer Ministerpräsident: Ein guter Tag für die S-Bahn München: Endlich ist es soweit – heute war Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks München Ost der Deutschen Bahn gemeinsam mit Ulrich Lange und Christian Bernreiter – und einem Gebäude mit Graffiti im Bayern-Design. Mit dem neuen Stellwerk sollen sich die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit endlich erhöhen. Das ist mitentscheidend für die Lebensqualität. Mit 150 Signalen, 60 Weichen und mehr als 400 km verlegter Kabel hat München nun das modernste Stellwerk Deutschlands. Die Stadt braucht einen leistungsfähigen ÖPNV. München ist eine dynamisch wachsende Metropole, Hauptstadt von Wirtschaft und Start-ups und hoffentlich bald wieder Austragungsort von Olympia. Aber das Umland muss im Netz noch besser angebunden werden. Das Stellwerk ist auch zentral für die Planungen zur 2. Stammstrecke. Es soll hier einen entscheidenden Beitrag leisten.“

Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Stellwerke sind das Verkehrsleitsystem der Bahn – sie regeln, lenken und sichern den Ablauf auf den Schienen. Ohne sie geht nichts, wie in den letzten Jahren leider auch Benutzer der Stammstrecke regelmäßig feststellen mussten. Jetzt bekommen wir ein grundlegendes Upgrade: Die modernen Stellwerke sind weniger störanfällig, wartungsärmer und ermöglichen eine höhere Leistungsfähigkeit und Flexibilität im Bahnbetrieb – alles Punkte, von denen die Reisenden auf der Stammstrecke künftig profitieren werden.“

Manuel Pretzl, Stadtrat und Mitglied des Ältestenrates der Landeshauptstadt München: „Heute ist ein wichtiger Tag für den ÖPNV in München und der gesamten Region. Das neue elektronische Stellwerk am Ostbahnhof macht die S-Bahn fit für die Zukunft und ist ein Meilenstein auf dem Weg zur umweltfreundlichen Mobilität. Als Vertreter der Landeshauptstadt München freue ich mich sehr, dass der S-Bahn-Verkehr durch das neue Stellwerk digitaler, leistungsstärker und zuverlässiger für mehr als 800.000 Fahrgäste am Tag wird. Mein großer Dank gilt allen engagierten Beteiligten, die dieses zentrale Infrastrukturprojekt in den letzten Jahren mit großem Einsatz vorangetrieben haben.“

DB-Infrastrukturvorstand Berthold Huber: „Die S-Bahn-Stammstrecke ist die am dichtesten befahrene Eisenbahnstrecke Europas. Das neue Stellwerk München Ost wird den Verkehr auf dieser wichtigen Lebensader der Stadt verlässlicher und pünktlicher machen. Das kommt vor allem unseren Fahrgästen zugute, denen wir in der Vergangenheit manche Unannehmlichkeit durch Technikausfälle zumuten mussten.“

Hochkomplexe Technik – live erprobt bei laufendem Betrieb

Die Fahrdienstleiter:innen in der BZ bedienen per Mausklick rund 150 Signale, 60 Weichen und fünf elektronische Weichenheizstationen im S-Bahn-Bereich der neuen ESTW. Dafür hat die DB mehr als 400 Kilometer Kabel verlegt – das entspricht in etwa der Entfernung der ICE-Strecke von München bis Leipzig. Zudem kamen mehr als 240 Geschwindigkeits-Prüfeinrichtungen zum Einsatz. Für beide ESTW hat der Bund bislang 195 Millionen Euro investiert. Das Relais-Stellwerk wird vorerst weiterhin die anderen Verkehrsarten wie Fern-, Regional- und Güterzüge im Münchner Osten steuern, diese Aufgabe soll später an das ESTW München Ost übertragen werden.

Die Inbetriebnahme der beiden ESTW erfolgte unter äußerst anspruchsvollen Bedingungen: im laufenden Betrieb und mit der Anbindung an sechs benachbarte Stellwerke, die mit unterschiedlicher und teils deutlich älterer Technik ausgestattet sind. Ein sicherer Bahnbetrieb hatte dabei höchste Priorität. Die Umstellung wurde deshalb von mehreren Prüfinstanzen und mit umfangreichen Testfahrten begleitet.

Mehr Qualität, mehr Pünktlichkeit, mehr Kapazität

Das neue Stellwerk befindet sich an neuralgischer Stelle im S-Bahn-Netz: Der Ostbahnhof ist ein Knotenbahnhof und das Tor zur Stammstrecke. Fast alle S-Bahn-Linien verkehren hier, sodass die Störanfälligkeit des alten Stellwerks in der Vergangenheit wiederholt für Verspätungen im ganzen Netz sorgte. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit bestehenden ESTW in München geht die DB davon aus, mit den beiden neuen Stellwerken für einen zuverlässigeren S-Bahnverkehr im Großraum München zu sorgen. Täglich profitieren davon rund 840.000 Fahrgäste der Münchner S-Bahn. Zugleich ist die Modernisierung eine wesentliche Voraussetzung für den Baustart der 2. S-Bahn-Stammstrecke – eines der größten Infrastrukturprojekte in Deutschland – im Ostabschnitt.

Teil des DB-Programms „S3“ zur Bestandssanierung

Die Maßnahme ist zudem Teil des DB-Programms „S3“, mit dem die Bahn pünktlicher, verlässlicher und profitabler werden soll. In der Infrastruktur will die DB veraltete und störanfällige Technik durch moderne, leistungsfähige Systeme ersetzen – darunter auch Stellwerke, von denen im Raum München viele noch aus der Zeit der Inbetriebnahme des S-Bahn-Systems zu den Olympischen Spielen 1972 stammen.

Hinweis an die Redaktionen

Fotos von der Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link:

https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/8269957

25. Juni 2025, 14:00 Uhr
Passau
Die Deutsche Bahn eröffnet ein neues Video-Reisezentrum am Bahnhof Passau • Persönlicher Kontakt per Videokonferenz • Bewährtes Konzept seit mehr als zehn Jahren

Die Deutsche Bahn (DB) eröffnet ein neues Video-Reisezentrum in Bayern: Am Bahnhof Passau können Reisende nun von der persönlichen Beratung per Videokonferenz profitieren. Das Konzept videobasierter Verkaufsstellen hat sich seit 2013 in ganz Deutschland bewährt und vereint die Vorteile der persönlichen, individuellen Beratung und der Digitalisierung. Über 140 videobasierte Standorte hat die DB bundesweit bereits eröffnet.

Die Bedienung ist sehr einfach. Fahrgäste verbinden sich per Ruftaste über einen Bildschirm mit einem DB-Mitarbeitenden und erhalten eine persönliche Beratung zu möglichen Reiseverbindungen, Preisen und Angeboten sowie die gewünschten Fahrscheine.

Längere Öffnungszeiten

Bahnkund:innen profitieren nun auch in Passau von verlängerten, durchgängigen Öffnungszeiten - insgesamt 70h pro Woche - für Beratung und Verkauf.Das neue Video-Reisezentrum hat folgende Servicezeiten:

Montag:                                              07:00 – 08:00 Uhr und 18:00 – 19:00 UhrDienstag bis Freitag:                           07:30 – 08:00 Uhr und 18:00 – 19:00 Uhr

Samstag:                                             08:00 – 15:00 Uhr

Sonn- und Feiertag:                             09:00 – 14:00 Uhr​

Außerhalb der Öffnungszeiten können Reisende am DB-Automaten auf dem Bahnsteig Reiseinformationen erhalten und Fahrkarten erwerben. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit Fahrkarten telefonisch unter der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 2970 zu bestellen, sowie mobil im DB Navigator oder im Internet unter www.bahn.de zu buchen.

Und so funktioniert das Video-Reisezentrum in Passau:

Per Knopfdruck melden sich die Kund:innen in der regionalen Video-Zentrale. Die Reiseberater:innen schalten sich auf und sind nun mit dem Fahrgast per Videokonferenz verbunden, der seine Wünsche äußert. Auf einem zweiten Bildschirm verfolgen die Kund:innen die Arbeitsschritte der DB-Verkäufer:innen, wie zum Beispiel die Suche nach einer Verbindung oder einem günstigen Fahrpreis. Fahrkarten, Reservierungen und BahnCards werden direkt in der Kabine erstellt und können mit Bargeld, Girocard oder Kreditkarte bezahlt werden.

Hinweis für Redaktionen

Ein Medienpaket zum Video-Verkauf der Deutschen Bahn mit Themendienst, Standortgrafik, Grafik mit Zahlen, Daten, Fakten, Erklärfilm sowie Fotos finden Sie unter: https://www.deutschebahn.com/de/presse/suche_Medienpakete/vrz-7250948#

Reisende finden weitere Informationen unter www.bahn.de/vrz

25. Juni 2025, 10:00 Uhr
Coburg
Bahnhof erhält neuen Außenbahnsteig • Neuer Aufzug für mehr Barrierefreiheit und Komfort für die Reisenden • Fertigstellung des Bahnsteigs Ende 2025 • Barrierefreiheit ab Frühjahr 2026

Mehr Platz und Komfort für die Reisenden: Der Bahnhof Coburg erhält einen neuen Bahnsteig. Mit dem Neubau des barrierefreien Außenbahnsteigs an Gleis 6 wird mehr Platz und Flexibilität am Bahnhof geschaffen. Gleichzeitig profitieren die Reisenden von mehr Komfort durch eine moderne Bahnsteigausstattung. Die Bauarbeiten beginnen Ende Juni 2025 mit der Einrichtung der Baustelle. Mit Abschluss des Jahres soll der neue Bahnsteig nutzbar sein. Die barrierefreie Anbindung wird im Frühjahr 2026 hergestellt sein.

Die Deutsche Bahn baut den Außenbahnsteig an Gleis 6 - inklusive moderner Bahnsteigausstattung - komplett neu. Er wird eine Länge von 110 Metern, eine Breite von 2,75 Metern und eine Höhe von 55 Zentimetern über der Schienenoberkante haben. Eine mögliche spätere Erhöhung auf 76 Zentimeter ist bereits planerisch berücksichtigt.

Es wird zudem ein neuer Aufzug am Zugang zur P&R-Anlage errichtet. Dadurch sind künftig alle Gleise von der P&R-Anlage aus barrierefrei erreichbar. Zugleich gibt künftig zwei geneigte Gehwege als Zuwegung.Der neue Bahnsteig erhält eine barrierefreier Wegeleitung und ein taktiles Blindenleitsystem. Zwei moderne Wetterschutzhäuser mit Sitzgelegenheiten und ein zusätzlicher Zuginformationsmonitor zur Fahrgastinformation runden die Ausstattung am neuen Bahnsteig ab.

Für den Umbau des Bahnhofs investieren der Bund, der Freistaat Bayern sowie die Deutsche Bahn gemeinsam rund 3,8 Millionen Euro.

Während der Bauzeit kommt es zu einer temporären Verengung des Durchgangs in der Personenunterführung im Bereich des Aufzugneubaus. Die DB bittet hierfür um Verständnis.

18. Juni 2025, 11:00 Uhr
Per Swipe zum Ticket mit Bestpreisgarantie • Integration in S-Bahn-App „München Navigator“ • FAIRTIQ-App vielerorts in Deutschland und Europa nutzbar

Ab sofort können Fahrgäste MVVswipe auch mit der S-Bahn App „München Navigator“ nutzen. Möglich macht dies eine Kooperation mit dem Anbieter FAIRTIQ. Direkt aus der Verbindungsauskunft im „München Navigator“ gelangen Nutzer:innen ab sofort zur FAIRTIQ-App und können dann einfach per Swipe ihre Fahrt starten und wieder beenden, ohne sich Gedanken um das richtige Ticket oder den günstigsten Tarif machen zu müssen. Die Kooperation bietet einen großen Vorteil: Einmal in der FAIRTIQ-App registriert, kann diese auch in rund 20 Regionen in Deutschland sowie in der Schweiz und Teilen Österreichs für den einfachen Ticketkauf genutzt werden.

So funktioniert‘s

Für eine intuitive Bedienung ist das neue Angebot direkt in die Verbindungsauskunft des München Navigators integriert. Dort können Nutzer:innen weiterhin ein herkömmliches Handy-Ticket erwerben oder ab sofort die neue Funktion „Check-in Ticket - MVVswipe“ auswählen, die zur FAIRTIQ-App weiterleitet. Nach der Installation und einer einmaligen schnellen Registrierung können Fahrgäste ihre Reise einfach mit einem Swipe starten und anschließend auch wieder beenden. Mit der Mitnahme-Funktion können dabei bis zu vier Personen mitfahren.

Die App nutzt die Standortdaten des Handys und identifiziert damit die Start- und Zielhaltestelle. Während der Fahrt kann mit einem Tipp auf „Ticket anzeigen“ bei Bedarf jederzeit ein Barcode für die Fahrkartenkontrolle generiert werden. Die App erkennt anhand der Swipes zu Fahrtbeginn und -ende die zurückgelegte Strecke und berechnet automatisch den günstigsten Fahrpreis. Für diese Bestpreisgarantie werden alle Fahrten eines Tages bis 6 Uhr des Folgetages berücksichtigt, sodass maximal eine MVV-Tageskarte berechnet wird. Auf diese Weise muss sich niemand mehr vor der Fahrt für ein bestimmtes Ticket entscheiden oder Haltestellen für einen Fahrkartenkauf eintippen. Sollte der Check-out per Swipe am Fahrtende einmal vergessen werden, weist die „Smart Stop“-Funktion auf Wunsch darauf hin und checkt nach fünf Minuten automatisch aus.

Aktion: Zur Einführung gibt’s 10 Euro geschenkt

Ab 20. Juni erhalten die ersten 2.000 Fahrgäste, die mit der neuen Funktion im MVV-Gebiet unterwegs sind, ein Startguthaben von 10 Euro. Schnell sein lohnt sich.

Weitere Informationen auf s-bahn-muenchen.de/mvvswipe

Über FAIRTIQ

Die FAIRTIQ-App ist nicht nur im MVV-Gebiet nutzbar, sondern auch in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, sowie in 15 weiteren Verkehrsverbünden in Deutschland (z. B. in Ingolstadt, Schweinfurt, Würzburg, Göttingen oder Dresden). Auch in der Schweiz und in Vorarlberg kann die App genutzt werden. FAIRTIQ bietet eine flexible Ergänzung zum Deutschlandticket. Mit über 250 Millionen Fahrten hat sich FAIRTIQ als weltweiter Marktführer und Vorreiter im Bereich Postpaid-Ticketing und mobile Pay-as-you-go-Lösungen (MPAYG) etabliert.

Über die S-Bahn München

Die S-Bahn München mit ihren rund 1.800 Mitarbeitenden ist Teil der DB Regio AG und verbindet seit 1972 als Rückgrat des ÖPNV in der Metropolregion die Stadt mit dem Umland. Im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die für den Freistaat Bayern den Schienennahverkehr plant, finanziert und kontrolliert, sind rund 290 Fahrzeuge auf dem 441 Kilometer langen Streckennetz unterwegs und bringen an Werktagen rund 840.000 Fahrgäste ans Ziel. Rund zwei Drittel aller Fahrgäste im bayerischen Schienennahverkehr sind mit der S-Bahn München unterwegs.

17. Juni 2025, 10:00 Uhr
München
Ganzheitliche Modernisierung und Bündelung von Maßnahmen • Fahrgäste profitieren von besserem Komfort und schönerem Ambiente • Bund und DB investieren rund sieben Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) setzt die ganzheitliche Modernisierung von Bahnhöfen im Bereich der S-Bahn München fort. Insgesamt sieben Stationen werden in diesem Jahr zu Zukunftsbahnhöfen umgestaltet und bieten den Fahrgästen dadurch mehr Komfort und ein angenehmeres Ambiente. In die Umbaumaßnahmen fließen rund sieben Millionen Euro an Mitteln des Bundes und der DB. Profitieren werden davon an den sieben Bahnhöfen insgesamt rund 34.000 tägliche Reisende. Bundesweit modernisiert die DB im Jahr 2025 hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland und macht rund 100 davon zu Zukunftsbahnhöfen.

Esther Heckmann, Leiterin Regionalbereich Süd DB InfraGO Personenbahnhöfe: „Wir machen unsere Bahnhöfe besser und wollen damit gerade in und um Deutschlands Stauhauptstadt noch mehr Menschen für die Fahrt mit der Bahn gewinnen. Rund zwei Drittel aller bayerischen Reisenden im Eisenbahnnahverkehr sind mit der S-Bahn München unterwegs. Mit unseren sieben Zukunftsbahnhöfen profitieren hier also besonders viele Fahrgäste von mehr Komfort und einem attraktiveren Erscheinungsbild – ganz im Sinn unseres DB-Sanierungsprogramms S3.“

Diese fünf Stationen werden zu Zukunftsbahnhöfen

Lochhausen (S3)

Im Herbst hatte die DB bereits die Unterführung mit einem grünen Fliesenmuster gestaltet und den Boden erneuert sowie auf dem Bahnsteig neue Sitzbänke und Wegleitungen installiert. Auch kostenloses WLAN steht den Fahrgästen in Lochhausen bereits zur Verfügung. Diesen Monat beginnen die Arbeiten am Gebäude, in dem sich die Treppe, der Aufzug und eine Bäckerei befinden. Es wird bis zum Herbst innen wie außen komplett modernisiert. Neue Böden und Fliesenwände sowie eine frisch gestaltete Ladenfront verschönern künftig das Erscheinungsbild. Die farbliche Gestaltung orientiert sich mit gedeckten Grün- und Erdtönen an der naturnahen Umgebung der Station am Stadtrand. Fensterrahmen und Ladenfront werden als Akzent in Rot gehalten. So erhält der Bahnhof ein identitätsstiftendes Erscheinungsbild mit Wiedererkennungswert. Eine helle LED-Beleuchtung in der Unterführung und im Gebäude, ein zusätzliches Info-Display und eine neue Wegeleitung werden zudem für bessere Orientierung sorgen. 

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Ende des Sliders

Gilching-Argelsried (S8)

Hier konzentriert sich die Neugestaltung vor allem auf die Unterführung zu den Bahnsteigen. Der Zugang wurde bereits neu gepflastert. Ab August wird ein Künstler die Unterführung neugestalten und sich bei den Motiven an dem Design der städtischen Unterführung orientieren. Außerdem stellt die DB die Beleuchtung auf helle LED-Technik um und verbessert mit neu designten Schildern die Orientierung in der Station. Die Arbeiten sollen im Oktober abgeschlossen sein.

Feldkirchen (S2)

In Feldkirchen konzentriert sich die Modernisierung auf die Unterführung und das Bahnhofsgebäude. Los geht es im Herbst mit der Unterführung, die derzeit noch in grauem Beton gehalten ist. Künftig werden hier Fliesenmuster und gestaltete Wandflächen, unter anderem in Grautönen und Weiß, für ein deutlich schöneres Erscheinungsbild sorgen. Eine neue und hellere LED-Beleuchtung sowie eine neue Wegeleitung verbessern außerdem die Orientierung. Kommendes Jahr wird die DB dann das Bahnhofsgebäude energetisch sanieren und die erneuerte Fassade mit gedeckten Grün- und Grautönen gestalten.

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Ende des Sliders

St.-Martin-Straße (S3/S5)

Für die Station plant die DB eine hellere und freundlichere Gestaltung der Eisenbahnunterführung und des Zugangs zum Bahnsteig. Vorgesehen ist, den aktuell in grauem Sichtbeton gehaltenen Zugang mit dem Aufzug und der Treppe zu den Gleisen mit einem komplett neuen Farbkonzept zu gestalten. Neue Fliesen und ein Deckenanstrich in lilafarbenen Tönen sorgen künftig für ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Außerdem soll die Wand der Eisenbahnbrücke entlang des Fußwegs mit grafischen Motiven verschönert werden. Darüber hinaus werden eine Wegleitung im neuen Design und zusätzliche Info-Displays für bessere Orientierung sorgen. Aktuell laufen noch die letzten Detailplanungen, damit die Arbeiten im Herbst starten können.

Buchenau (S4)

Gemeinsam mit der Stadt Fürstenfeldbruck erarbeitet die DB ein umfassendes Konzept für eine ganzheitliche Neugestaltung des Bahnhofs und seines Umfeldes. Profitieren werden davon die beiden Unterführungen, die Aufgänge zu den Bahnsteigen, der Fahrradparkraum, der Zugang zum Parkhaus und das Bahnhofsumfeld. Die Station wird dabei ein unverwechselbares Aussehen erhalten. So werden Unterführungen und Zugänge künftig mit neuen Fliesen und gestrichenen Wänden und Decken in unterschiedlichen Blautönen erstrahlen. Zusätzliche Akzente werden künstlerisch gestaltete Flächen setzen, die sich an den bestehenden Wandgemälden in der städtischen Unterführung orientieren. Gemeinsam mit der Kommune finalisiert die DB derzeit die letzten Details der Umgestaltung. Im Zuge der Modernisierung wird außerdem eine Beschilderung in neuem Design die Orientierung verbessern. Die Arbeiten sollen bis Herbst beginnen und 2026 abgeschlossen werden.

Zukunftsbahnhof Buchenau: Visualisierung der Treppenaufgänge zum Bahnstieg
Zukunftsbahnhof Buchenau: Visualisierung der Treppenaufgänge zum Bahnstieg
Quelle: Deutsche Bahn AG
Der Treppenaufgang zum Bahnsteig ist aktuell in grauem Sichtbeton gehalten (links). Künftig werden Fliesen und Farben für ein schöneres Erscheinungsbild sorgen.

Diese zwei Bahnhöfe wurden 2025 bereits modernisiert

Stockdorf (S6)

Der Zugangsbereich und die Unterführung mit den Treppenaufgängen zum Bahnsteig erstrahlen bereits seit Februar in neuem Glanz. Statt grauer Wände und Decken erwarten die Fahrgäste dort frische und helle Farben in gelb, grün und rot. Neben der Decke und den Außenwänden hat die DB hierfür die Wände mit neuen Fliesen in Grüntönen verkleidet. Außerdem sorgen kostenfreies WLAN, zusätzliche Info-Displays, ein neues Wetterschutzhäuschen und eine neue Wegleitung für mehr Komfort am Stockdorfer Bahnhof. Die Arbeiten starteten 2024.

Der Zugang zum Bahnsteig des Bahnhofs Stockdorf vor und nach der Aufwertung
Der Zugang zum Bahnsteig des Bahnhofs Stockdorf vor und nach der Aufwertung
Quelle: Christian Bedeschinski / Deutsche Bahn AG
Der Zugang zum Bahnsteig des Bahnhofs Stockdorf vor und nach der Aufwertung

Unterschleißheim (S1)

2018 hatte die Stadt mit den lokalen Künstlern Justus Körtgen und Viktor Höricht die Unterführung neugestaltet. Im Rahmen des Umbaus zum Zukunftsbahnhof hat die DB die bestehenden Motive aufgefrischt und auf die Bahnsteige sowie das Bahnhofsumfeld erweitert. Darüber hinaus profitieren Fahrgäste in Unterschließheim von zusätzlichen Info-Displays und einer erneuerten Wegeleitung. Auch im Bahnhofsumfeld hat sich einiges getan. So hat die Stadt das Angebot an Fahrradabstellanlagen verbessert. Die Arbeiten starteten 2024. 

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Ende des Sliders

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100.

Zukunftsbahnhöfe sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. 2025 gehen sie in Serie: Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Weitere Zukunftsbahnhöfe in Bayern sind unter anderem Nördlingen, Ansbach und Iphofen. Im Münchner S-Bahn-Bereich bildete die Station Heimstetten den Auftakt. Sie wurde pünktlich zur letztjährigen Landesgartenschau zum Zukunftsbahnhof umgebaut.

Möglich werden die Verschönerungen der sieben Bahnhöfe im S-Bahn-Bereich auch durch das große Engagement des Freistaats, der den in den letzten Jahren erfolgten barrierefreien Ausbau aller sieben S-Bahn-Stationen gefördert hat. Das hat den Grundstein für die Weiterentwicklung zu Zukunftsbahnhöfen gelegt.

05. Juni 2025, 11:00 Uhr
Deggendorf
Elektronisches Stellwerk ersetzt Relaistechnik • Ab Juni finden Ramm- und Gleisarbeiten statt • Bund und DB investieren rund 14 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert die Bahninfrastruktur und errichtet in Deggendorf an der Bahnstrecke Landshut–Bayerisch Eisenstein ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW). Ab der Inbetriebnahme können mithilfe der modernen Technik Züge im Bahnhof Deggendorf aus der Ferne überwacht und gesteuert werden. Das ESTW ersetzt die Relaistechnik und sorgt für eine effizientere Steuerung des Zugbetriebs und pünktlichere Züge. Bund und DB investieren in das ESTW Deggendorf rund 14 Millionen Euro.

Das Modulgebäude für das ESTW wurde bereits im August 2024 errichtet. Nun wird die Bahnstrecke auf fünf Kilometern um den Bahnhof fit für die neue Technik gemacht, neue Signale werden aufgestellt und der Fahrweg wird für die neue Signaltechnik vorbereitet. Das Bauteam konzentriert sich dabei aktuell auf Bodenarbeiten, verlegt Kabel und bereitet den Untergrund für die Gründung der Signale vor. Im Anschluss an die Kabeltiefbauarbeiten findet die Montage der Leit- und Sicherungstechnik an den Außenanlagen statt. Die Arbeiten werden insbesondere nachts durchgeführt, um den Bahnverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen. Die DB setzt für den Bau unter anderem Zweiwegefahrzeuge ein. Am 11. Juni sind tagsüber Gleisstopfarbeiten vorgesehen. Zwischen dem 14. und 16. Juni finden Rammarbeiten statt, um die Signalfundamente zu errichten. Die Stopf- und Rammarbeiten erfolgen in Tagesschichten. Diese Bauarbeiten sind lärmintensiv, dafür bitten wir um Verständnis. Das Elektronische Stellwerk Deggendorf soll im Dezember 2025 in Betrieb genommen.

02. Juni 2025, 14:30 Uhr
Bad Staffelstein
Barrierefreier Zugang als wichtiger Meilenstein im ganzheitlichen Modernisierungskonzept • Fahrgäste profitieren von besserem Komfort und moderner Reisendeninformation • Bund, Freistaat und DB investieren rund 13 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) hat mit dem barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Bad Staffelstein einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung zum Zukunftsbahnhof erreicht. Die Station wurde heute feierlich eingeweiht. Nach Abschluss der ganzheitlichen Modernisierung wird der Bahnhof an der Strecke Bamberg – Hof nicht nur barrierefrei sein, sondern Reisenden und Besuchern mehr Komfort und ein besseres Ambiente bieten. Damit wird Zugfahren für viele Menschen deutlich leichter und bequemer. Die DB modernisiert 2025 rund 950 Bahnhöfe in ganz Deutschland. Davon macht sie in diesem Jahr 100 Stationen zu Zukunftsbahnhöfen.Esther Heckmann, Leiterin Regionalbereich Süd DB InfraGO Personenbahnhöfe: „Wir freuen uns, in Bad Staffelstein nun einen Meilenstein auf dem Weg zum Zukunftsbahnhof erreicht zu haben. Denn unser Ziel ist es, dass mehr Menschen Bahn fahren. Moderne, barrierefreie Bahnhöfe sind attraktive Zugangspunkte zur Schiene und verbessern das Kundenerlebnis, weshalb die Modernisierung von Stationen in Bayern zentraler Baustein unseres DB-Sanierungsprogramms „S3“ ist.“ Emmi Zeulner, Mitglied des Bundestages: „Seit Beginn meines Mandats als Bundestagsabgeordnete im Jahr 2013 habe ich mich gemeinsam, unter anderem mit unserem damaligen Bürgermeister Jürgen Kohmann sowie den Behinderten- und Seniorenbeauftragten Walter Mackert und dem leider verstorbenen Georg Meißner auf Bundesebene für die Barrierefreiheit am Bahnhof Bad Staffelstein stark gemacht. Es hat viele Gespräche gebraucht – wir haben jahrelang dafür gekämpft und freuen uns umso mehr, dass wir endlich die offizielle Eröffnung des Bahnhofs in Bad Staffelstein feiern können. Rund 13 Millionen Euro Kosten sind es insgesamt – es freut mich sehr, dass der Bund sich mit gut 10,6 Millionen Euro beteiligt und der Freistaat Bayern zusätzlich über 2,3 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Die restliche Summe wird von der Bahn übernommen.“ Jürgen Baumgärtner, Vorsitzender des Ausschusses für Wohnen, Bau und Verkehr des Bayerischen Landtags: „Barrierefreie Bahnhöfe sind ganz wesentlich für die Teilhabe. Reisen muss uneingeschränkt für alle gesellschaftlichen Gruppen möglich sein.“ Mario Schönwald, Erster Bürgermeister Stadt Bad Staffelstein: „Für unsere zahlreichen Gäste und Bürger geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. So können die Besucher jetzt endlich bequem unsere Stadt und die Gesundheitseinrichtungen mit der Bahn erreichen, was für uns eine enorme Attraktivitätssteigerung bedeutet. Mein herzliches Dankeschön an die Deutsche Bahn für die hervorragende Zusammenarbeit während der Baumaßnahme.“  Insgesamt sind in Bad Staffelstein im Rahmen der Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen (FABB 1) rund 13 Millionen Euro an Mitteln des Bundes, des Freistaats und der DB in die Umbaumaßnahmen zur Barrierefreiheit geflossen. Die täglich rund 1.550 Fahrgäste profitieren nach fast zwei Jahren Bauzeit nun von einem modernen, neu errichteten Haus- und Mittelbahnsteig, die jeweils über eine Aufzuganlage von der verschönerten Personenunterführung der Stadt Bad Staffelstein (Höhe Empfangsgebäude) aus barrierefrei erreichbar sind. Auch die zweite Personenunterführung (westliches Ende des Bahnhofs) ist im Zuge der Arbeiten saniert und identitätsstiftend gestaltet worden. Zusätzlich errichtete die DB moderne Reisendeninformationsanzeiger sowie ein neues Wegeleit- und taktiles Blindenleitsystem. 

Nach dem barrierefreien Umbau wurde der Bahnhof heute symbolisch eröffnet.
Nach dem barrierefreien Umbau wurde der Bahnhof heute symbolisch eröffnet.
Quelle: DB AG/Maja Moritz
Meilenstein auf dem Weg zum Zukunftsbahnhof: Nach dem barrierefreien Umbau wurde der Bahnhof heute von Mario Schönwald, Erster Bürgermeister Stadt Bad Staffelstein; Esther Heckmann, Leiterin Regionalbereich Süd DB InfraGO Personenbahnhöfe und Emmi Zeulner, Mitglied des Bundestages symbolisch eröffnet (v. l. n. r.).

Was ist ein Zukunftsbahnhof?Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100. Zukunftsbahnhöfe sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. 2025 gehen sie in Serie: Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Weitere Zukunftsbahnhöfe in Bayern sind unter anderem Nördlingen, Ansbach und Kolbermoor. 

02. Juni 2025, 11:00 Uhr
Iphofen
Bahnhof Iphofen ist nach ganzheitlicher Modernisierung nun ein Zukunftsbahnhof • Fahrgäste profitieren von besserem Komfort, moderner Reisendeninformation und mehr Barrierefreiheit • Bund, Freistaat und DB investieren rund 11 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) hat den Bahnhof Iphofen ganzheitlich erneuert und zum Zukunftsbahnhof ausgebaut. Die Station wurde heute feierlich eingeweiht. Nach rund zwei Jahren Bauzeit ist der runderneuerte Bahnhof an der Strecke Nürnberg - Würzburg nun barrierefrei und bietet Reisenden und Besuchern mehr Komfort und ein besseres Ambiente. Damit wird Zugfahren für viele Menschen deutlich leichter und bequemer. Die DB modernisiert 2025 rund 950 Bahnhöfe in ganz Deutschland. Davon macht sie in diesem Jahr 100 Stationen zu Zukunftsbahnhöfen.

Esther Heckmann, Leiterin Regionalbereich Süd DB Personenbahnhöfe: „Unser Ziel ist es, dass mehr Menschen Bahn fahren. Dafür machen wir unsere Bahnhöfe besser – zu attraktiven Zugangspunkten zur Schiene. Der Zukunftsbahnhof Iphofen ist dafür ein prima Beispiel. Moderne, barrierefreie Bahnhöfe verbessern das Kundenerlebnis, weshalb die Modernisierung von Stationen in Bayern zentraler Baustein unseres DB-Sanierungsprogramms „S3“ ist.“Dr. Anja Weisgerber, Mitglied des Bundestages: „Es freut mich sehr, dass der Bund die Kosten für den barrierefreien Bahnhof in Iphofen nahezu in voller Höhe übernommen hat. Mit der rundum erneuerten Station wird das Bahnfahren für alle Menschen zugänglicher, egal ob mit Kinderwagen, Rollstuhl, schwerem Gepäck oder im Seniorenalter. Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Iphofen ist ein wichtiges Projekt für den gesamten südlichen Landkreis Kitzingen und eine Investition in die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums. Wir wollen beim Thema Barrierefreiheit weiter vorankommen, um allen Menschen in Stadt und Land Mobilität zu ermöglichen. Deswegen setzt die neue Regierungskoalition die Programme zur Modernisierung von Bahnhöfen, zur Barrierefreiheit und zum Lärmschutz weiter fort. Wir wollen den barrierefreien Ausbau von Bahnhöfen insgesamt erleichtern und leisten damit auch einen Beitrag zur Entbürokratisierung und zur Vereinfachung in unserem Land.“

Jürgen Baumgärtner, Vorsitzender des Ausschusses für Wohnen, Bau und Verkehr des Bayerischen Landtags: „Barrierefreie Bahnhöfe sind ganz wesentlich für die Teilhabe. Reisen muss uneingeschränkt für alle gesellschaftlichen Gruppen möglich sein.“Dieter Lenzer, Erster Bürgermeister Stadt Iphofen: „Die Stadt Iphofen hat bereits im Vorfeld zum barrierefreien Umbau des Bahnhofes ein attraktives Umfeld geschaffen. Die unmittelbare Nähe zum komplett neu errichteten Busbahnhof, an dem sowohl öffentliche als auch Freizeitlinien erreichbar sind, sowie eine Vielzahl an bequem erreichbaren Parkplätzen, macht den Bahnhaltepunkt in Iphofen zu einem wichtigen ÖPNV-Knotenpunkt in unserer Region. Ich lade Sie herzlich dazu ein, einen Ausflug mit der Bahn zu machen und unsere historische Altstadt mit ihrem denkmalgeschützten Ensemble zu besuchen. Genießen Sie die hervorragenden Weine unserer Weingüter und Weinlagen, entdecken Sie unser umfassendes Freizeitangebot und verbringen Sie eine schöne Zeit in Iphofen.“ Insgesamt sind in Iphofen im Rahmen der Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen (FABB 1) rund 11 Millionen Euro an Mitteln des Bundes, des Freistaats und der DB in die Umbaumaßnahmen geflossen. Die täglich rund 600 Fahrgäste profitieren nach dem Umbau von modernen, barrierefreien Bahnsteigen in neuer Lage, die über zwei neue Aufzüge barrierefrei über die verschönerte Personenunterführung zu erreichen sind. Ebenso wurden die vorhandenen Treppenanlagen und die Personenunterführung modernisiert. Vom Bahnhofsvorplatz führen nun zwei neue Fußwege zu Bahnsteig 2. Neben dem barrierefreien Ausbau wurde auch die Bahnsteigausstattung erneuert. Mit dem neuen taktilen Wegeleitsystem können sich seheingeschränkte und blinde Reisenden noch besser orientieren.

Der Zukunftsbahnhof Iphofen wurde nach umfangreichen Umbau symbolisch eröffnet.
Der Zukunftsbahnhof Iphofen wurde nach umfangreichen Umbau symbolisch eröffnet.
Quelle: DB AG/Maja Moritz
Der Zukunftsbahnhof Iphofen wurde nach umfangreichen Umbau symbolisch eröffnet: ( v. l. n. r.) Barbara Becker, Mitglied des Landtags; Dieter Lenzer, Erster Bürgermeister Stadt Iphofen; Esther Heckmann, Leiterin Regionalbereich Süd DB Personenbahnhöfe und Dr. Anja Weisgerber, Mitglied des Bundestages

Was ist ein Zukunftsbahnhof?Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100.

Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Durch besondere regionale Gestaltungselemente wirken sie als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen. 2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Weitere Zukunftsbahnhöfe in Bayern sind Nördlingen, Ansbach und Kolbermoor.

30. Mai 2025, 13:00 Uhr
Vollständige Anbindung an elektronische Stellwerkstechnik erhöht die Qualität • Neue Technikgebäude, Signale sowie Anpassungen an Bahnübergängen zwischen Klingenberg und Aschaffenburg Süd • Streckensperrungen und Ersatzverkehr • Bund, Freistaat und Westfrankenbahn investieren rund 14 Millionen Euro

Die Westfrankenbahn stellt die Signale weiter auf Zukunft: So rollen künftig auch die Züge der nördlichen Maintalbahn zwischen Klingenberg und Aschaffenburg Süd mit moderner Leit- und Sicherungstechnik. Dazu errichtet die Westfrankenbahn je ein neues elektronisches Stellwerk (ESTW) in Obernburg-Elsenfeld und Kleinwallstadt. Dazu werden in den kommenden Monaten entlang der Strecke neue Technikgebäude errichtet, Signale erneuert und Weichen getauscht. Auch finden aufwendige Kabelarbeiten an mehreren Bahnübergängen statt. Der Zugverkehr auf der kompletten Maintalbahn wird künftig aus der Zentrale in Miltenberg gesteuert. Dort stellen die Zugverkehrssteuernden bereits die Signale für den südlichen Streckenabschnitt (Klingenberg – Miltenberg).  

Für die Modernisierung der Strecke und den Bau der neuen ESTW investieren Bund, Freistaat Bayern sowie die Westfrankenbahn gemeinsam rund 14 Millionen Euro. Die Inbetriebnahme der neuen Stellwerke ist für Anfang November 2025 geplant. Parallel laufen die Planungen zur Elektrifizierung der Maintalbahn weiter.   

Die neue Leit- und Sicherungstechnik samt neuer Blocksignale und die neuen Weichen verbessern maßgeblich die Betriebsqualität auf der eingleisigen Strecke. So sind unter anderem in Obernburg-Elsenfeld künftig gleichzeitige Einfahrten von Zügen mit höherer Geschwindigkeit möglich. Zusätzlich wird in Obernburg-Elsenfeld der Mittelbahnsteig zwischen den Gleisen 2 und 3 erneuert sowie vollständig barrierefrei ausgebaut. Die Fertigstellung des zukünftig 150 Meter langen Bahnsteigs mitsamt der modernisierten Unterführung und eines neuen Aufzugs ist für Oktober 2025 geplant. 

Einschränkungen im Zugverkehr 

Während der Bauzeit kommt es zu temporären Einschränkungen. Vom 19. bis 23. Juni 2025 ist die Maintalbahn von Aschaffenburg nach Miltenberg komplett gesperrt. Die Westfrankenbahn bündelt in der Zeit mehrere Baumaßnahmen. Vom 1. bis 9. November ist der Abschnitt zwischen Aschaffenburg und Klingenberg (Main) gesperrt. Die Westfrankenbahn richtet während der Sperrung jeweils einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Die Fahrpläne werden rechtzeitig vor Beginn der jeweiligen Einschränkungen veröffentlicht. Reisende werden gebeten, sich rechtzeitig über Ihre Reisemöglichkeiten zu informieren. Die Westfrankenbahn bittet um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten und entschuldigt sich für die Einschränkungen.  

Weitere Informationen  

 Nähere Details und aktuelle Informationen zu den verkehrlichen Einschränkungen finden Fahrgäste auf der Internetseite der Westfrankenbahn: www.westfrankenbahn.de/fahrplan/verkehrsmeldungen 

 Weitere Informationen zum Ausbau und Elektrifizierung der Maintalbahn unter: http://ausbau-maintalbahn.deutschebahn.com   

28. Mai 2025, 13:00 Uhr
Nürnberg
Wanderausstellung Power2Change: Mission Energiewende zeigt Wege in ein klimaneutrales Deutschland • rund 70 Stationen beleuchten die Bereiche Industrie, Wirtschaft und Verkehr • von Mai bis November in Nürnberg

Können wir aus CO₂ Rohstoffe für Medikamente herstellen? Fliegen Flugzeuge bald mit Wasserstoff oder E-Fuels? Und wie kann Grüner Strom flexibel hergestellt und transportiert werden? Diesen Fragen widmet sich die Wanderausstellung Power2Change: Mission Energiewende, die vom 29. Mai bis 16. November 2025 im DB Museum Nürnberg zu sehen ist. Die Ausstellung beleuchtet den Weg in eine klimaneutrale Zukunft und präsentiert Lösungsansätze für eine sichere Energieversorgung. Sie ist Teil des Verbundprojekts Wissenschaftskommunikation Energiewende, das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert wird. Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt: „Energie ist die Basis unseres Wohlstands und die Grundvoraussetzung für unsere Zukunft. Als Gesellschaft stehen wir dabei vor der Aufgabe, einen Energiemix zu gestalten, der sauber, sicher und bezahlbar ist. Die Ausstellung Power2Change zeigt, wie Forschung, Wissenschaft und gesellschaftliches Engagement zusammenwirken, um gemeinsam die Energiewende zu gestalten und Wege in eine klimaneutrale Zukunft zu ebnen. Ich lade alle Interessierten ein, die Ausstellung zu besuchen und die Energie von morgen zu entdecken." Prof. Dr.-Ing. Görge Deerberg, Direktor Transfer, Fraunhofer UMSICHT und Leiter des Projekts Wissenschaftskommunikation Energiewende„Unsere Forschung und die unserer Projektpartner schaffen die Basis für die Innovationen, die wir in der Ausstellung zeigen. Wir wollen die Energie- und Rohstoffwende – ganz besonders im Wissenschaftsjahr „Zukunftsenergie“ – anhand von Lösungen aus Wissenschaft und Industrie für die Besuchenden erlebbar machen. Eine sichere, bezahlbare und klimaneutrale Energieversorgung ist möglich!“ Dr. Oliver Götze, Direktor DB Museum: „Wir freuen uns sehr, die Wanderausstellung Power2Change in unserem Haus zeigen zu können. Die Eisenbahn spielt eine wesentliche Rolle bei der Erreichung der Klimaziele und ist gleichzeitig eine wichtige Innovationstreiberin für die Verkehrswende. Daher ergänzt Power2Change auf hervorragende Weise unser Ausstellungsangebot.“ Mit interaktiven Exponaten und Medienstationen zeigt die Ausstellung verschiedene Wege für die Energiewende in Industrie, Wirtschaft und Verkehr auf. Besuchende gehen mit Forscherinnen und Forschern auf „Mission Energiewende“ und lernen Herausforderungen und Lösungen kennen. Die vier Themenbereiche der Ausstellung zeigen, wie eine Versorgung mit Energie und Rohstoffen ohne fossile Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle funktionieren kann. Dabei werden unterschiedliche Lösungsansätze aus der Forschung präsentiert. Die Exponate erklären beispielsweise, wie die Industrie ihre Prozesse klimafreundlich gestalten kann oder wie unvermeidbare CO2-Emissionen sinnvoll genutzt und weiterverwendet werden können – etwa als Rohstoffe für Medikamente oder Socken. Außerdem geht es um klimaneutrale Kraftstoffe: Die Ausstellung erklärt unter anderem, wie E-Fuels hergestellt werden und welche Potenziale sie für den Verkehr haben.Selbst aktiv werden die Besucherinnen und Besucher beim Energiewende-Test: An mehreren Stationen können sie mit einer Chipkarte abstimmen und beispielsweise über folgende Fragen nachdenken: Werde ich mein Konsumverhalten ändern? Bin ich bereit, die Kosten für die Energiewende mitzutragen? Was ist meine Meinung zum Ausbau von Windparks und Stromnetzen? Am Ende des Rundgangs geht es zur Auswertung und Teilnehmende erfahren, welcher Energiewende-Typ sie sind.Die Ausstellung ist Teil des Verbundprojekts Wissenschaftskommunikation Energiewende. Beteiligte aus der Forschung, dem Museumsbereich und der Wissenschaftskommunikation haben sie gemeinsam entwickelt. Begleitet wird die Ausstellung durch ein interaktives Veranstaltungsprogramm, das unter anderem Workshops, Mitmachdebatten und Science Rallyes umfasst. Das Projekt ist Teil des Wissenschaftsjahres 2025 – Zukunftsenergie.  Weitere Informationen zur Ausstellung:www.power2change-energiewende.de Pressefotos:www.dbmuseum.de/power Die Ausstellung wird am 28. Mai feierlich eröffnet und kann vom 29. Mai bis zum 16. November 2025 besucht werden.Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 9–17 Uhr; Sa., So., Feiertag: 10–18 UhrIhr Kontakt bei Wissenschaft im Dialog (WiD):Kommunikation Wisskomm EnergiewendeAlena WeilTel.: 030 2062295-7612alena.weil@w-i-d.deInformationen zu den ProjektpartnernVerbundprojekt Wissenschaftskommunikation EnergiewendeIn der Ausstellung Power2Change: Mission Energiewende gehen Besucher auf „Mission Energiewende” und erfahren mehr über den Weg in eine klimaneutrale Zukunft. Die Ausstellung wurde im Rahmen des Verbundprojekts Wissenschaftskommunikation Energiewende von Partnern aus der Forschung, dem Museumsbereich und der Wissenschaftskommunikation gemeinsam entwickelt. Die Koordination des Verbundprojekts liegt bei Fraunhofer UMSICHT. Die Ausstellung wurde vom LWL-Industriemuseum, Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur und dem Klimahaus® Bremerhaven entwickelt. Das Rahmenprogramm sowie die Projektkommunikation verantwortet Wissenschaft im Dialog gGmbH (WiD). Die Tour der Wanderausstellung wird von der IMAGINARY gGmbH organisiert. Die wissenschaftlichen Inhalte bringt Fraunhofer UMSICHT gemeinsam mit weiteren Partnern ein. Der DECHEMA e. V. unterstützt das Projekt als assoziierter Partner. Die Konzeption der Ausstellung und ihre Rezeption werden von der Technischen Universität Ilmenau kommunikationswissenschaftlich begleitet. Das Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert. www.power2change-energiewende.deDeutsche Bahn Stiftung und DB Museum Die Deutsche Bahn Stiftung wurde 2013 als gemeinnützige GmbH von der Deutschen Bahn AG gegründet und ist deutschlandweit in den Schwerpunkten Bildung, Integration und Ehrenamt aktiv. Mit dem DB Museum und seinen Standorten in Nürnberg, Koblenz und Halle (Saale) gehört zudem das weltweit älteste Eisenbahnmuseum zur Stiftung. Mit seinem umfangreichen Angebot und einer Fülle an Exponaten bewahrt es das historische Erbe der Eisenbahn in Deutschland und stärkt den Bildungsschwerpunkt der Stiftung.Mehr unter: www.dbmuseum.de und www.deutschebahnstiftung.de Wissenschaftsjahr 2025 – Zukunftsenergie Das Wissenschaftsjahr 2025 widmet sich dem Thema Zukunftsenergie. Wie kann ein Energiemix aussehen, der sauber, verlässlich, bezahlbar und ressourcenschonend ist? Welche Technologien wurden bereits entwickelt und woran wird aktuell geforscht? Welche neuen Energiepartnerschaften braucht unser Land? Wie wird die Energieversorgung der Zukunft aussehen – und welche Auswirkungen hat sie auf die Gesellschaft?Die Bedeutung der Forschung für die Erreichung einer klimaneutralen  Energieversorgung in Wirtschaft und Gesellschaft steht im Mittelpunkt des Wissenschaftsjahres 2025. Energieforschung ist eine fachübergreifende, vielschichtige, kapitalintensive und strategische Aufgabe. Der Klimawandel, begrenzte Ressourcen und ein zugleich weltweit steigender Energiebedarf stellen Regierungen, Industrie und auch Bürgerinnen und Bürger vor neue Herausforderungen, die die Forschung adressiert. Das Wissenschaftsjahr 2025 – Zukunftsenergie lädt mit vielfältigen Angeboten dazu ein, Einblicke in Lösungsstrategien aus der Energieforschung zu gewinnen, die neuesten Innovationen und Erkenntnisse kennenzulernen und in den Austausch mit Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu kommen.Das Wissenschaftsjahr ist eine Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD)www.wissenschaftsjahr.de Wissenschaft im Dialog – die Organisation der Wissenschaft für Wissenschaftskommunikation in DeutschlandWissenschaft im Dialog (WiD) ist die zentrale Organisation der Wissenschaft für Wissenschaftskommunikation in Deutschland. Die gemeinnützige GmbH engagiert sich für eine offene Gesellschaft, die Wandel mit Wissen gestaltet. Dazu fördert sie einen produktiven Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit: Als Think-and-Do-Tank für Wissenschaftskommunikation erarbeitet WiD praxisrelevantes Wissen, bietet zielgruppenorientierte Fort- und Weiterbildungen an, vernetzt unterschiedliche Akteur*innen und entwickelt innovative Kommunikationsformate. Wissenschaft im Dialog wurde im Jahr 2000 von den wichtigsten deutschen Wissenschaftsorganisationen gegründet. www.wissenschaft-im-dialog.de  

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27. Mai 2025, 09:00 Uhr
München
Inbetriebnahme von 6. bis 13. Juni mit Sperrung der S-Bahn-Gleise rund um den Ostbahnhof • Anschließende Hochlaufphase bis 18. Juni mit schrittweise steigender Anzahl an Fahrten

In den Pfingstferien nimmt die Deutsche Bahn (DB) das neue elektronische Stellwerk (ESTW) am Münchner Ostbahnhof in Betrieb. Der Abnahme- und Inbetriebnahme-Prozess dafür ist zeitaufwändig und hochkomplex. So sind insgesamt rund 8.000 Abnahmestunden notwendig. Die Inbetriebnahme in den Ferien erfolgt schrittweise unter durchgehender engmaschiger Kontrolle und nimmt mehrere Tage in Anspruch. Für Fahrgäste bedeutet das umfangreiche Auswirkungen auf den S-Bahn-Verkehr, die sich in drei Phasen gliedern:

Phase 1 | Nacht von Freitag, 6. Juni (22.30 Uhr), auf Samstag, 7. Juni (5 Uhr)

Wegen eines Softwarewechsels im bestehenden ESTW für die Stammstrecke sind die gesamte Stammstrecke und der Bereich rund um den Ostbahnhof bis Riem, Giesing, Trudering sowie Johanneskirchen gesperrt. Die Linien beginnen/enden vorzeitig. Ersatzweise verkehren Busse im 10-Minuten-Takt entlang der Stammstrecke zwischen Pasing und Ostbahnhof sowie weitere Ersatzbuslinien zwischen Ostbahnhof und Riem, Johanneskirchen und Trudering.

So fahren die einzelnen S-Bahn-Linien in Phase 1

S1: beginnt und endet am Hauptbahnhof (ohne Halt zwischen Moosach und Hauptbahnhof).

S2: fährt nur zwischen Petershausen/Altomünster und Hauptbahnhof (ohne Halt zwischen Obermenzing und Hauptbahnhof) sowie zwischen Riem und Erding.

S3: fährt nur zwischen Mammendorf und Pasing sowie zwischen Giesing (U2) und Holzkirchen.

S4: fährt nur zwischen Geltendorf und Heimeranplatz (U5).

S5: fährt nur zwischen Kreuzstraße und Giesing (U2).

S6: fährt nur zwischen Tutzing und Hauptbahnhof (ohne Halt zwischen Pasing und Hauptbahnhof) sowie zwischen Trudering (U2) und Ebersberg.

S7: fährt regulär, hält allerdings nicht an der Donnersbergerbrücke und verkehrt am Hauptbahnhof von Gleis 5 bis 10. 

S8: fährt nur zwischen Herrsching und Pasing sowie zwischen Johanneskirchen und Flughafen.

Ende des Expander-Inhaltes

Phase 2 | Samstag, 7. Juni (5 Uhr), bis Freitag, 13. Juni (5 Uhr) 

Die S-Bahn-Gleise sind im Bereich des neuen ESTW wegen der Inbetriebnahme nicht befahrbar. Betroffen sind die Strecken rund um den Ostbahnhof bis Isartor, Giesing, Riem, Johanneskirchen und Trudering. Für Fahrgäste sind mehrere Busersatzverkehrslinien unterwegs: zwischen Isartor und Ostbahnhof im 5-Minuten-Takt, sonst im 20-Minuten-Takt. Auf der Stammstrecke westlich des Isartors verkehren nur die S2 und S3, die sich zwischen Laim und Isartor zu einem 10- Minuten-Takt ergänzen. Die anderen Linien aus dem Westen enden in Pasing (S6, S8), Heimeranplatz (S4) oder Hauptbahnhof (S1). Außerdem entfallen auf allen Linien der 10-Minuten-Takt sowie Verstärkerzüge.

Aufgrund des reduzierten Angebots ist zeitweise mit einer hohen Auslastung der beiden durch die Stammstrecke verkehrenden Linien zu rechnen – beispielsweise zum Nations League Finale am 8. Juni. Die S-Bahn empfiehlt für Fahrten zwischen Innenstadt und Hauptbahnhof daher, auch die anderen MVV-Verkehrsmittel zu nutzen, etwa via Sendlinger Tor (U1/U2) oder Odeonsplatz (U4/U5). Zwischen der Innenstadt und Pasing können Fahrgäste neben der S-Bahn außerdem den Regionalverkehr ab/bis Hauptbahnhof sowie die S4 ab/bis Heimeranplatz (U5) nutzen. Von und zum Flughafen empfiehlt die S-Bahn wegen des Ersatzverkehrs auf der S8, alternativ auf die S1 auszuweichen, die mit Langzügen im 20-Minuten-Takt verkehrt. Sie beginnt/endet am Hauptbahnhof (oben) und bietet dort sowie in Moosach (U3) und Feldmoching (U2) gute Anschlüsse an das übrige MVV-Angebot. Die jeweils schnellste Verbindung ans Ziel finden Reisende mit der Online-Fahrtauskunft in den Apps, im Internet oder am Automaten.

So fahren die einzelnen S-Bahn-Linien in Phase 2

S1: beginnt und endet am Hauptbahnhof, ohne Halt an der Hackerbrücke.

S2: fährt nur zwischen Petershausen/Altomünster und Isartor sowie zwischen Ostbahnhof und Erding (ohne Halt in Leuchtenbergring und Berg am Laim). Ab ca. 22 Uhr endet die Linie im Osten bereits in Riem, dann besteht Ersatzverkehr zwischen Ostbahnhof und Riem.Der 10-Minuten-Takt und die morgendlichen Verstärkerfahrten entfallen.

S3: fährt nur zwischen Mammendorf und Isartor sowie zwischen Giesing (U2) und Holzkirchen.Der 10-Minuten-Takt entfällt.

S4: fährt nur zwischen Geltendorf und Heimeranplatz (U5).Die morgendlichen Verstärkerfahrten entfallen.

S5: fährt nur zwischen Kreuzstraße und Giesing (U2).

S6: fährt nur zwischen Tutzing und Pasing sowie zwischen Trudering (U2) und Ebersberg. Zwischen Ostbahnhof und Trudering besteht Ersatzverkehr im 20-Minuten-Takt.

S7: ist von den Bauarbeiten nicht betroffen und fährt regulär.

S8: fährt nur zwischen Herrsching und Pasing sowie zwischen Johanneskirchen und Flughafen. Zwischen Ostbahnhof und Johanneskirchen besteht Ersatzverkehr im 20-Minuten Takt. Reisende zum Flughafen nutzen alternativ die S1. Der 10-Minuten-Takt durch die S5 ab/bis Germering entfällt.

S20: entfällt.

Für den gesperrten Stammstreckenbereich sind Busse im 5-Minuten-Takt zwischen Isartor und Ostbahnhof unterwegs.

Ende des Expander-Inhaltes

Phase 3 | Freitag, 13. Juni (5 Uhr), bis einschließlich Mittwoch, 18. Juni

In diesem Zeitraum werden Expert:innen der DB die Funktion des neuen elektronischen Stellwerks im laufenden Bahnbetrieb intensiv beobachten und analysieren. Alle Gleise sind wieder befahrbar, allerdings reduziert die DB in dieser anspruchsvollen Hochlaufphase vorsorglich den S-Bahn-Verkehr im Stellwerksbereich um etwa ein Viertel der Fahrten. So verkehren die S1 und S5 weiterhin nicht durch die Stammstrecke und bei der S2, S3 und S8 kommt es noch zu Ausfällen bei Verstärkerzügen. Schon innerhalb dieser Phase steigt die Anzahl der Fahrten schrittweise wieder leicht an, so fährt die S1 bereits ab 16. Juni wieder wie gewohnt. Ab Betriebsbeginn am frühen Donnerstagmorgen, 19. Juni, rollt der S-Bahn-Verkehr wieder regulär.

So fahren die einzelnen S-Bahn-Linien in Phase 3

S1: Die Linie beginnt/endet bis 15. Juni am Hauptbahnhof und hält nicht an der Hackerbrücke. Ab 16. Juni fährt die S1 wieder regulär.

S2: Ein Großteil der morgendlichen Expresszüge ab Erding entfällt.

S3: Jede zweite Fahrt der 10-Minuten-Taktverstärker entfällt.

S5: Fährt nur zwischen Kreuzstraße und Giesing. Dadurch entfällt der zusammen mit der S8 bestehende 10-Minuten-Takt zur Hauptverkehrszeit ab/bis Germering.

S20: Die Linie entfällt am 13. Juni. Ab 16. Juni verkehrt sie wieder, allerdings fährt sie wegen anderer Bauarbeiten in Eichenau nur zwischen Pasing und Höllriegelskreuth.

S4, S6, S7, S8: Diese Linien fahren regulär. Hinweis: Wegen anderer Bauarbeiten in Eichenau verkehrt die S4 im Westen nur im Stundentakt.

Ende des Expander-Inhaltes

S-Bahn München informiert über die Bauarbeiten und Ersatzverkehr vor Ort

An vielen Bahnhöfen mit Ersatzverkehr erleichtern auffällige Informations-Stelen die Orientierung. Sie stehen als Blickfänger an den Bushaltestellen und informieren über das geänderte Liniennetz sowie den Busersatzverkehr. Zusätzliche Stelen weisen den Weg vom Bahnhof zur Bushaltestelle. Ergänzend zur Wegeleitung vor Ort sind an den Stationen mit Busersatzverkehr QR-Codes angebracht, mit denen Fahrgäste per Karten-App auf dem Smartphone zuverlässig zum Ersatzverkehr gelangen. Die S-Bahn München setzt außerdem vielerorts Mitarbeitende ein, die Auskünfte geben und über den Ersatzverkehr informieren. Details zu dieser und allen weiteren Bauarbeiten im S-Bahn-Netz gibt es unter s-bahn-muenchen.de/baustellen. Fahrgäste werden über Ansagen und Banner in den Stationen sowie das Fahrgastfernsehen in den Bahnen informiert. Für Fragen steht der Kundendialog der S-Bahn München täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.

Fragen und Antworten rund um die ESTW-Inbetriebnahme

Was ist ein Stellwerk?

Ein Stellwerk ist die technische Schaltzentrale des Eisenbahnbetriebs. Zugverkehrssteuernde stellen von hier aus Weichen sowie Signale und leiten die Züge damit sicher durch das Schienennetz. In einem elektronischen Stellwerk (ESTW) stellen die Mitarbeitenden die Weichen und Signale per Mausklick am Computer. Die moderne Technik ermöglicht einen zuverlässigeren Betrieb und löst am Ostbahnhof das alte und störanfällige Stellwerk aus den 60er Jahren ab.

Ende des Expander-Inhaltes
Warum dauert die Inbetriebnahme so lange?

Die Inbetriebnahme eines ESTW ist ein hochkomplexer Prozess, der weit über die Installation technischer Komponenten hinausgeht. Bevor ein neues Stellwerk in Betrieb gehen kann, müssen das gesamte System und all seine Komponenten und Einheiten unter realen Bedingungen aufeinander abgestimmt und geprüft werden – von der Leit- und Sicherungstechnik, über Signaltechnik, IT-Systeme, Betriebssoftware bis hin zur Anbindung an Betriebszentralen und benachbarte Stellwerke.

Auch wenn vorab intensive Prüffahrten durchgeführt wurden, ist die Inbetriebnahme als Gesamtsystem nur unter realen Bedingungen möglich – und dabei muss jeder sicherheitsrelevante Vorgang zuverlässig funktionieren. Darüber hinaus erfolgt die Umstellung schrittweise und unter engmaschiger Kontrolle durch verschiedene Prüfinstanzen. Ziel ist ein reibungsloser Übergang für einen leistungsfähigen Bahnbetrieb mit maximaler Betriebssicherheit ab Tag 1 nach der Inbetriebnahme.

Ende des Expander-Inhaltes
Was passiert in der Hochlaufphase?

In der Hochlaufphase wird der Betrieb mit dem neuen ESTW vorsichtig schrittweise hochgefahren. Das heißt: Zunächst verkehren Züge in geringerer Taktung, um die Reaktionsfähigkeit des Systems unter realen Bedingungen zu überprüfen. Störungen, Unregelmäßigkeiten und Softwaredetails werden live überprüft und ggf. nachjustiert. Diese Phase ist ein essenzieller Baustein mit dem Ziel eines sicheren und robusten Regelbetriebs im dicht getakteten Netz des Münchner S-Bahn-Systems.

Ende des Expander-Inhaltes
Ist kein abschnittsweises Vorgehen ohne Komplettunterbrechung des Verkehrs möglich?

Grundsätzlich prüfen wir alle Optionen, um Einschränkungen für Fahrgäste zu minimieren. Im hochvernetzten Knoten München ist jedoch eine abschnittsweise Umstellung technisch und betrieblich nicht umsetzbar. Gründe hierfür sind:

  • Die ESTW-Technik basiert auf einer vernetzten Gesamtarchitektur – einzelne Streckenteile können nicht unabhängig voneinander betrieben werden.
  • Ein Parallelbetrieb von alter und neuer Technik wäre mit erheblichen Sicherheitsrisiken verbunden.
  • Es bräuchte zusätzliche Betriebsregeln sowie Tests und Zulassungen – was die Inbetriebnahme insgesamt verzögern würde.

Unser Ziel ist es, den Eingriff für die Fahrgäste zeitlich so kompakt wie möglich zu halten und einen stabilen Betrieb mit neuem System möglichst rasch sicherzustellen.

Ende des Expander-Inhaltes

23. Mai 2025, 11:00 Uhr
Nürnberg
Moderne Infrastruktur für Bahn-Netz Nürnberg • Voraussetzung für Rückbau des Bahnübergangs an der Caspar-Othmayr-Straße • Busse statt Züge während Brückeneinschub vom 26. Mai bis 2. Juni 2025

Die Deutsche Bahn (DB) investiert in eine moderne Bahninfrastruktur und errichtet eine neue Eisenbahnbrücke auf der Bahnstrecke Nürnberg–Ansbach. Diese ist Voraussetzung dafür, dass der Bahnübergang an der Caspar-Othmayr-Straße in Heilsbronn geschlossen werden kann. Eine gute Nachricht für alle Verkehrsteilnehmenden vor Ort, denn seit Verdichtung des Nahverkehrs ist der Übergang häufiger und öfter geschlossen. DB, Bund und Freistaat Bayern investieren in den Bau der neuen Brücke und die Erneuerung der Bahninfrastruktur rund 7,3 Millionen Euro.

Die neue Eisenbahnbrücke wurde auf einer Baustellenfläche an der Strecke erbaut und wird ab Montag, 26. Mai, in das Schienennetz eingeschoben. Es handelt sich um eine Stahlbetonbrücke mit rund 21 Meter Länge, 13 Meter Breite und 6 Meter Höhe. Für den Brückeneinschub muss die Bahnstrecke Nürnberg–Ansbach vom 26. Mai, 4 Uhr, bis 2. Juni 2025, 4 Uhr, voll gesperrt werden. In dieser Zeit wird Tag und Nacht gearbeitet. Dabei wird zunächst das Gleis zurückgebaut und der komplette Bahndamm abgetragen. Dann wird das auf der stadtabgewandten Seite hergestellte Brückenbauwerk in die entstandene Baugrube im Bahndamm verschoben. Anschließend wird der Bahndamm wieder aufgebaut und die Gleisanlagen werden wieder hergestellt. Die darauffolgenden Straßenarbeiten zur Anbindung der Brücke an das bestehende Straßennetz werden von der Stadt Heilsbronn durchgeführt. Diese Arbeiten sollen bis Oktober 2026 fertiggestellt werden. Anschließend wird der Bahnübergang zurückgebaut.

Während der Vollsperrung bündelt die DB außerdem anstehende Sanierungsarbeiten und erneuert Schienen entlang der Strecke. Die Anwohnenden werden über lärmintensive Arbeiten informiert, die leider nicht zu vermeiden sind. 

Busse ersetzen Züge während Vollsperrung

Im Zeitraum vom 26. Mai, 4 Uhr, bis 2. Juni, 4 Uhr, ersetzen Busse den Schienenverkehr. Da die Strecke Nürnberg–Ansbach komplett gesperrt ist, fällt auch die Nebenbahn Wicklesgreuth–Windsbach aus. Für beide Strecken ist ein Ersatzverkehr eingerichtet. Zwischen Nürnberg und Ansbach verkehren vier Busse pro Stunde als Ersatz für S-Bahn und Regionalzüge. Die Ersatzbusse der S-Bahn beginnen und enden in Nürnberg-Eibach (S2-Haltestelle) und Nürnberg Stein (U2-Haltestelle). Die RE-Busse fahren den Nürnberger Hauptbahnhof an. Die DB bittet alle Fahrgäste, sich in den Auskunftsmedien über angepasste Fahrzeiten zu informieren.

Den Fahrplan während der Bauphase finden Sie hier: https://assets-ri.extranet.deutschebahn.com/regio_bayern/2025-05-10/8feba657-09dd-434c-8438-e03126fdfa12Baufahrplan%2BZvF%2B05_766267713173043_KBS%2B890.4%2BNN-NAN_17.5.-1.6.2025_Online.pdf

Informationen zu baubedingten Einschränkungen finden Reisende hier: https://bauinfos.deutschebahn.com/. Zudem informiert der DB Streckenagent Newsletter über Baustellen und die entsprechenden Fahrplanänderungen per Mail. Fahrgäste können das Angebot streckenbezogen abonnieren: https://dbstreckenagent.de/ 

20. Mai 2025, 16:00 Uhr
Regensburg
Bahnübergang am Waldvereinsweg ist nicht öffentlich, sondern auf Nutzerkreis beschränkt • Abkürzung übers Gleis birgt Gefahren • DB sichert den südlichen Zuweg an der Schloßstraße durch ein Tor

Die Deutsche Bahn weist darauf hin, dass der Bahnübergang zur Kleingartenanlage Prüfening am Waldvereinsweg nicht „öffentlich gewidmet“ ist. Nur die Nutzer:innen der Grundstücke auf der Gleislinse zwischen den Gleisen, das sind im Wesentlichen die Eigentümer:innen und Kleingärtner:innen, dürfen diesen Bahnübergang nutzen.  

Öffentliche Verkehre, das heißt der Fußgänger:innen und Radfahrer:innen im Durchgangsverkehr, dürfen diesen Bahnübergang nicht nutzen. Die DB verweist auf diese eindeutige Rechtslage. 

Die DB hat schon längere Zeit mit Schildern darauf hingewiesen und Kontrollen vor Ort durchgeführt. Trotzdem nutzen viele Menschen, darunter auch zahlreiche Schüler:innen und Radfahrer:innen, den Bahnübergang als Abkürzung zwischen Rennweg und Prüfeninger Schloßstraße. Dies birgt Gefahren, insbesondere für nicht mit den örtlichen Gegebenheiten am Bahnübergang vertraute Nutzer:innen.  

Um die Sicherheit zu gewährleisten und damit kein öffentlicher Fuß- und Radverkehr über den Bahnübergang läuft, schließt die Bahn nun den südlichen Zugang (kleine Unterführung) an der Prüfeninger Schloßstraße durch ein Tor. Das Vorgehen ist mit der Stadt Regensburg und Vertreter:innen der Kleingärtner:innen abgesprochen. Das Tor wird voraussichtlich am kommenden Mittwoch, den 21. Mai 2025 aufgestellt, das Schloss wird einige Zeit danach eingebaut. Die berechtigen Nutzer:innen der Grundstücke erhalten einen Schlüssel.  

Die Personenunterführung am Haltepunkt Prüfening wurde 2021 fertiggestellt.
Die Personenunterführung am Haltepunkt Prüfening wurde 2021 fertiggestellt.
Quelle: DB AG
Die Personenunterführung am Haltepunkt Prüfening wurde 2021 fertiggestellt.

Fußgänger:innen können die vom Rennweg im Jahr 2021 fertiggestellte Personenunterführung am Bahnhaltepunkt Prüfening nutzen oder die Wegeverbindung über Roter-Brach-Weg und Prüfeninger Schlossstraße, die auch für Radfahrer:innen geeignet ist. 

Die Prüfeninger Schloßstrasse am Haltepunkt Prüfening ist eine Fahrradstraße
Die Prüfeninger Schloßstrasse am Haltepunkt Prüfening ist eine Fahrradstraße
Quelle: DB AG
Die Prüfeninger Schloßstrasse am Haltepunkt Prüfening ist eine Fahrradstraße

Die DB bittet um Verständnis für diese Maßnahme, die aufgrund der Rechtslage sowie aus Sicherheitsgründen notwendig ist. 

15. Mai 2025, 10:00 Uhr
Nürnberg
Baurecht für zwei von drei Abschnitten liegt vor • DB lädt Bürger:innen zu Informationsveranstaltungen ein • 2026 beginnt die DB mit Bau der neuen Eisenbahnbrücke bei Steinach • Ausschreibungen für Güterzugtunnel Fürth in Arbeit • Mehr Platz für Züge und leiser für Anwohnende

Die Deutsche Bahn (DB) beginnt 2026 mit den ersten Arbeiten an der neuen zweigleisigen Güterzugstrecke zwischen Nürnberg und Eltersdorf. Derzeit bereitet das DB-Team die Ausschreibungen der Hauptbauleistungen vor. Für zwei der drei Abschnitte des Projekts, einschließlich des Tunnelbaus, liegt das erforderliche Baurecht vor. Der Streckenabschnitt nördlich des Tunnelportals befindet sich aktuell im Planfeststellungsverfahren.

Visualisierung der neuen Güterzugstrecke parallel zur Bestandsstrecke an der Rothenburger Straße (Süd)
Visualisierung der neuen Güterzugstrecke parallel zur Bestandsstrecke an der Rothenburger Straße (Süd)
Quelle: Deutsche Bahn AG
Visualisierung der neuen Güterzugstrecke parallel zur Bestandsstrecke an der Rothenburger Straße (Süd): Güterzüge werden auf den inneren Gleisen fahren.

Um die Anwohnenden bestmöglich über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren, lädt die DB interessierte Bürger:innen zu drei Infoveranstaltungen ein. Dort werden DB-Expert:innen über die Themengebiete Schall- und Erschütterungsschutz, Streckenverlauf mit Baulogistik, sowie Wasser und Umwelt mit besonderem Fokus auf den Abschnitt bei Kleingründlach informieren und für Fragen zur Verfügung stehen. Alle Interessierten und Anwohner:innen sind herzlich willkommen. Die Infomärkte finden an folgenden Terminen jeweils von 17 Uhr bis 20 Uhr statt:

  • 19. Mai: Stadthalle Fürth, Rosenstraße 50, 90762 Fürth;
  • 21. Mai: Loftwerk, Ulmenstraße 52A, 90443 Nürnberg;
  • 5. Juni: Heinrich-Lades-Halle, Rathausplatz 2, 91052 Erlangen.

Die rund 15 Kilometer lange Neubaustrecke wird den Bahnknoten Fürth erheblich entlasten und damit die Qualität des Zugverkehrs signifikant steigern. Der Bahnabschnitt zwischen Fürth und Nürnberg zählt zu den am stärksten frequentierten in Bayern, da der Nah- und Fernverkehr aus Westen und Norden gebündelt wird. Die Umleitung der Güterzüge auf die neue Strecke schafft mehr Platz für Personenzüge auf der Bestandsstrecke – einer der zentralen Verkehrsadern Bayerns und der Schnellfahrstrecke München–Berlin. Die neue Güterzugstrecke ist Teil des Bahnausbaus Nürnberg–Bamberg (VDE 8.1). Für die Anwohnenden wird es zudem merklich leiser: Die Strecke erhält modernen Lärmschutz und wird auf 7,5 Kilometern im Tunnel geführt.

Dominique John, DB-Projektleiter für die Güterzugstrecke: „Wir sind einen großen Schritt weiter: Der Zeitplan steht. Wir erstellen gerade mit Hochdruck die detaillierten Ausschreibungsunterlagen. Die Güterzugstrecke bietet großes Potenzial für mehr umweltfreundlichen Warentransport auf der Schiene und löst eine zentrale Engstelle im lokalen und überregionalen Bahnverkehr auf.“

Die Güterzugstrecke beginnt am Nürnberger Rangierbahnhof und endet in Eltersdorf. 28 Kilometer zusätzliche Gleise werden parallel zur Autobahn bzw. auch unter der A73 sowie zur bestehenden Strecke verlegt, zehn Brücken angepasst oder neugebaut und ein neues digitales Stellwerk errichtet. Kernstück wird der 7,5 Kilometer lange Tunnel, auch als Güterzugtunnel Fürth bekannt, der die Städte Nürnberg und Fürth sowie den Fluss Pegnitz unterqueren wird.

Aktuell Fokus auf Bauvorbereitung und Ausschreibungen, Brückenbau ab 2026, Tunnelbau ab 2028

Das DB-Projektteam konzentriert sich derzeit auf die Detailplanung und erstellt die Ausschreibungsunterlagen. Parallel werden bereits bauvorbereitende Maßnahmen umgesetzt, wie etwa die Umstellung auf Gleiswechselbetrieb, um Züge auf der Bestandsstrecke während der Bauphase in beide Richtungen fahren lassen zu können. Ende 2026 soll dann mit dem Bau der neuen Eisenbahnbrücke an der Autobahnausfahrt Fürth-Steinach an der A73 das erste große Bauprojekt starten. Ab voraussichtlich 2028 kann mit dem Bau des Tunnels begonnen werden, für den eine eigene Tunnelbohrmaschine hergestellt wird. In der Detailplanung hat das DB-Team die Strecke noch weiter optimiert und das Konzept für die Baulogistik verbessert. „Der Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Lärm und Verkehrseinschränkungen hat für uns oberste Priorität während des Baus“, so John. Die DB strebt eine Fertigstellung der Güterzugstrecke Mitte der 2030er-Jahre an.

Visualisierung Güterzugstrecke

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Ende des Sliders

Weitere Details, aktuelle Informationen und Kontakt zum Projektteam gibt es auf der Homepage: www.bahnausbau-nuernberg-bamberg.de/die-projekte/gueterzugtunnel-fuerth.html

Der Bahnausbau Nürnberg–Bamberg ist ein Projekt für den Deutschlandtakt. Weitere Informationen zum Deutschlandtakt unter: www.deutschlandtakt.de.

13. Mai 2025, 10:00 Uhr
Nürnberg
Ganzheitliche Modernisierung und Bündelung von Maßnahmen • Fahrgäste profitieren von besserem Komfort, moderner Reisendeninformation und mehr Barrierefreiheit • Arbeiten auch am Haltepunkt Weiherhof • Bund, Freistaat und DB investieren rund 4 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) startet die ganzheitliche Modernisierung des Bahnhofs Zirndorf zu einem Zukunftsbahnhof. Der runderneuerte Bahnhof wird barrierefrei sein und soll mehr Komfort und ein besseres Ambiente bieten. Damit wird Zugfahren für viele Menschen deutlich leichter und bequemer. Die DB modernisiert 2025 Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. Dabei macht sie in diesem Jahr 100 weitere Stationen zu Zukunftsbahnhöfen.

Insgesamt fließen in Zirndorf rund 4 Millionen Euro an Mitteln des Bundes, des Freistaats und der DB in die Umbaumaßnahmen. Die täglich rund 1400 Fahrgäste profitieren nach dem Umbau von einem modernen, teilweise neu errichteten Mittelbahnsteig, der über eine Aufzuganlage von der verschönerten Personenunterführung der Stadt Zirndorf aus barrierefrei erreichbar wird. Auch die Treppenanlage wird im Zuge der Arbeiten saniert. Zusätzlich errichtet die DB moderne Reisendeninformationsanzeiger sowie ein neues Wegeleit- und taktiles Blindenleitsystem. Parallel dazu werden beide Bahnhofsgleise auf einer Länge von jeweils rund 265 Meter erneuert. Die Baumaßnahmen starten Ende Mai, die Hauptarbeiten werden voraussichtlich bis Ende August dauern.

Zur ganzheitlichen Modernisierung tragen auch die Planungen der Stadt Zirndorf für die Aufwertung des Bahnhofsumfelds bei. So soll die P+R-Anlage ausgebaut werden, die über einen zusätzlichen Aufzug mit der Personenunterführung verbunden wird.Während der Baumaßnahmen wird es für Reisende vorübergehend zu Einschränkungen kommen. Dafür bittet die Deutsche Bahn um Verständnis. Vom 30. Mai bis einschließlich 1. August sowie vom 15. Oktober bis einschließlich 17. Oktober ist die Strecke Fürth – Cadolzburg vollständig gesperrt, Ersatzverkehr wird eingerichtet. Reisende werden gebeten, sich in den Auskunftsmedien und vor Ort über ihre Verbindungen zu informieren. 

Während der Sperrpause bündelt die DB mehrere Maßnahmen: So packen die DB-Bauexpert:innen auch am Haltepunkt Weiherhof an. Hier wird die westliche Zuwegung zum Bahnsteig zurückgebaut. Der Bahnsteig wird an diesem Ende um 20 Meter verlängert und durch einen neuen barrierefreien Fußweg an den öffentlichen Raum angebunden. Zudem werden die Beleuchtung und die Fahrgastinformation modernisiert. Das Investitionsvolumen für diese Maßnahme beläuft sich auf rund 1,5 Millionen Euro. 

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100.

Zukunftsbahnhöfe sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. 2025 gehen sie in Serie: Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Weitere Zukunftsbahnhöfe in Bayern sind unter anderem Nördlingen, Ansbach und Kolbermoor.

13. Mai 2025, 09:30 Uhr
München
Umwelt, Lärmschutz, Verkehr: DB informiert am 15. Mai über anstehende Bauarbeiten • Mehrere Stände auf der Transit-Rooftop Bar im Werksviertel

Die Hauptbauarbeiten für den Ostabschnitt der 2. Stammstrecke starten: Zwischen Marienhof und Leuchtenbergring beginnt die Deutsche Bahn (DB) ab Juni mit der Arbeit an zentralen Bauabschnitten, darunter der Tunnelbau, der neuen Tief-Station am Ostbahnhof sowie Rettungsschächten in Haidhausen. Um die Anwohner:innen frühzeitig zu informieren, veranstaltet die DB am Donnerstag, 15. Mai 2025, von 14 bis 18 Uhr einen öffentlichen Info-Markt auf der Transit Rooftop Bar im Werksviertel (Atelierstraße 4, 81671 München).  

An verschiedenen Ständen geben DB-Mitarbeiter:innen Antworten auf Fragen wie:  Was bedeutet der Tunnelbau zwischen Marienhof und Leuchtenbergring für meinen Stadtteil? Wie verändert sich der Ostbahnhof? Welche Rolle spielen Rettungsschächte und Lärmschutz? Die DB hat dazu mehr als 13.000 Haushalte im direkten Auswirkungsbereich per Postkarte eingeladen und informiert in den S-Bahnen über die Veranstaltung. Willkommen sind neben den Anwohner:innen auch alle anderen interessierten Bürger:innen.  

Der Info-Markt ist Teil eines breiten Informationsangebots der DB. Das Infozentrum am Marienhof ist regelmäßig geöffnet, Baustellenführungen bieten exklusive Einblicke, und unter dem Format „Zeit zum Reden“ haben Bürger:innen die Möglichkeit zum persönlichen Austausch. Zusätzlich informieren ein allgemeiner Newsletter zum Baufortschritt beim Großprojekt 2. Stammstrecke sowie ein ortsbezogener Baustellen-Newsletter, der über die Projektwebseite abonniert werden kann: https://www.2.stammstrecke-muenchen.de/newsletter.html 

Hinweis an die Redaktion: Projektleiter Kai Kruschinski-Wüst und Markus Springer, Leiter Technik Ost bei der 2. Stammstrecke, werden zwischen 16 und 17 Uhr vor Ort sein. Falls Sie Interviews oder O-Töne wünschen, bitten wir um vorherige Anmeldung unter presse.m@deutschebahn.com  

Mit der 2. Stammstrecke wollen DB, Stadt, Freistaat und der Bund das S-Bahnsystem in München und der Region leistungsstärker, zuverlässiger und attraktiver machen und mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagern. Dafür wird eine zweite S-Bahn-Stammstrecke auf rund zehn Kilometern und in bis zu 48 Metern Tiefe zwischen Laim und Leuchtenbergring gebaut. Zudem baut die DB fünf Bahnhöfe neu, stärkt die S-Bahn-Außenäste, führt neue Expressverbindungen und Regional-S-Bahnlinien ein und baut ein neues Elektronisches Stellwerk am Ostbahnhof. Die DB wird das Projekt nach derzeitiger Planung zwischen 2035 und 2037 fertig stellen. 

12. Mai 2025, 14:00 Uhr
München
Erster mobiler Fahrsimulator der DB in Bayern • S-Bahn München stellt hunderte Mitarbeitende ein • Erfolgreiches Recruiting verhindert Zugausfälle

Die S-Bahn München begegnet dem Fachkräftemangel in der ÖPNV-Branche mit intensivem Recruiting und neuerdings auch mit „RoSi“, dem ersten rollenden Simulator der DB in Bayern. Ausgestattet mit einem originalgetreuen Steuerpult, wie es in Führerständen zu finden ist, wird „RoSi“ künftig bei Veranstaltungen und an Schulen in der Region im Einsatz sein. Im Simulator können sich Interessierte als Lokführer:in versuchen und eine S-Bahn steuern. Das Fahrzeug ist über acht Meter lang und dreieinhalb Tonnen schwer. An Bord ist ein vollwertiger und professioneller Fahrsimulator mit Originalsoftware, wie er auch in der Ausbildung und bei betrieblichen Schulungen Verwendung findet.

Kathleen Scholz, Geschäftsleiterin Personal der S-Bahn München: „Unsere Mitarbeitenden sind entscheidend für eine zuverlässige S-Bahn. Darum wollen wir allein beim Fahrpersonal in den nächsten Jahren hunderte neue Kolleg:innen für uns gewinnen. Für viele ist Lokführer:in ein Kindheitstraum – genau da setzen wir an: Mit unserem rollenden Simulator bringen wir die Faszination Eisenbahn dorthin, wo potenzielle Bewerber:innen sind. Mit realitätsgetreuen Einblicken in diesen anspruchsvollen Job wollen wir junge Menschen für eine Ausbildung und Berufserfahrene aus allen Branchen für einen Quereinstieg bei uns begeistern.“ 

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Rund 1.800 Mitarbeitende aus über 50 Nationen sind bei der S-Bahn tätig – nicht nur als Lokführer:innen, sondern auch als Fahrkartenprüfer:innen, Mitarbeitende in der Leitstelle, im Werk, in der Zugabfertigung oder in der Verwaltung. Dank intensivem Recruiting und guter Beschäftigungsbedingungen musste die S-Bahn ihr Fahrplanangebot bislang nicht aus personellen Gründen reduzieren. Damit das so bleibt, stellt das Unternehmen in operativen Bereichen fortlaufend auf hohem Niveau ein. Dieses Jahr will die S-Bahn über 200 neue Mitarbeitende und Azubis für sich gewinnen – insbesondere als Lokführer:innen und in der Instandhaltung. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Ausbildung. In Steinhausen entsteht deswegen bis zum Jahresende mit der S-Bahn-Akademie ein neues Ausbildungszentrum mit modernster Ausstattung und deutlich mehr Platz.

Die nächsten Einsätze des rollenden Simulators

Die S-Bahn wird „RoSi“ neben Schulen insbesondere auf Veranstaltungen in der ganzen Region unterwegs sein. Die folgenden Einsätze stehen bereits fest, zahlreiche weitere sind in Vorbereitung:

  • 17. Mai: Feuerwehrfest Neubiberg
  • 28. Juni: Feuerwehrfest Hohenschäftlarn
  • 20. Juli: Fluss Festival in Wolfratshausen
  • 26. Juli: Bahnhofsfest Buchloe
  • 3. Oktober: Feuerwehrfest in Oberhaching    

Die S-Bahn als Arbeitgeber

Die S-Bahn München bietet sichere Jobs auch in weiteren Bereichen, etwa im Prüfdienst, in der Abfertigung, im Werk oder in der Leitstelle. Der Einstieg ist für Berufserfahrene – auch aus bahnfernen Branchen – und für Schulabgänger:innen im Rahmen einer Ausbildung möglich. Mitarbeitende der S-Bahn profitieren von umfangreichen Sozialleistungen, Freifahrten und einem Wahlmodell für bis zu zwölf zusätzliche Urlaubstage pro Jahr. Informationen gibt es unter www.s-bahn-muenchen.de/ueber-uns/karriere/arbeitgeber-s-bahn

Die S-Bahn-Akademie, das neue Ausbildungszentrum auf dem Werksgelände in München-Steinhausen.
Die S-Bahn-Akademie, das neue Ausbildungszentrum auf dem Werksgelände in München-Steinhausen.
Quelle: Deutsche Bahn AG
Die S-Bahn-Akademie, das neue Ausbildungszentrum auf dem Werksgelände in München-Steinhausen.

12. Mai 2025, 10:00 Uhr
München
DB vergibt Aufträge im Ostabschnitt • Innovativer Bauvertrag „Partnerschaftsmodell Schiene“ kommt erstmals in diesem Umfang zum Einsatz • Vertragsmodell soll für mehr Tempo und Effizienz beim Bau sorgen

Die 2. Stammstrecke nimmt weiter an Fahrt auf: Die Deutsche Bahn (DB) hat vier Pakete für den Bau des östlichsten Tunnelabschnitts zwischen der neuen unterirdischen Personenverkehrsanlage (uPva) am Ostbahnhof und dem Bereich Berg-am-Laim Straße vergeben. In dem Abschnitt entstehen zwei jeweils 516 Meter lange Tunnelröhren, ein 65 Meter langer Rettungsschacht und eine 55 Meter lange Straßenunterführung. Die Bauvorbereitung und die -Ausführung werden im Rahmen des innovativen „Partnerschaftsmodells Schiene“ realisiert, welches DB, TU Berlin und Bauindustrie gemeinsam entwickelt haben. So sind alle ausführenden Unternehmen bereits in die Planungsphase eingebunden und arbeiten werkübergreifend in Teams. Ziel ist es, Bauzeit und -kosten zu stabilisieren.

„Die Vergabe des östlichsten Tunnelabschnitts der 2. Stammstrecke ist ein starkes Signal für Fortschritt und Innovation“, sagt Markus Springer, Leiter Technik Ost bei der 2. Stammstrecke. „Das neue Partnerschaftsmodell Schiene sorgt durch eine neue Vertragsform mit Anreizsystem dafür, dass wir schneller und effizienter bauen können. Insofern ist die neue Vergabe ein wichtiger Baustein, um dieses für die Region so wichtige Infrastrukturprojekt erfolgreich zu Ende zu bringen.“

Im Rahmen des Modells hat die DB vier Vergabepakete an Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Arbeitsgemeinschaft Porr GmbH & Co. KGaA, Porr Spezialtiefbau GmbH, Porr GmbH & Co. KGaA und die Ingenieurgemeinschaft SSF Ingenieure AG und ILF Consulting Engineers AG vergeben.

Die DB ist mit den Firmen bereits in der Phase der gemeinsamen Ausführungsvorbereitung. Die Bauzeit soll rund sechs Jahre betragen. Mit dem Großprojekt 2. Stammstrecke wollen DB, Stadt, Freistaat und der Bund das S-Bahnsystem in München und der Region leistungsstärker, zuverlässiger und attraktiver machen und mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagern. Dafür wird eine zweite S-Bahn-Stammstrecke auf rund zehn Kilometern und in bis zu 48 Metern Tiefe zwischen Laim und Leuchtenbergring gebaut. Zudem baut die DB fünf Bahnhöfe neu, sorgt für eine bessere Flughafenanbindung, die Stärkung der S-Bahn-Außenäste, die Einführung neuer Expressverbindungen und Regional-S-Bahnlinien und ein neues Elektronisches Stellwerk am Ostbahnhof. Die DB wird das Projekt nach derzeitiger Planung zwischen 2035 und 2037 fertig stellen.

06. Mai 2025, 13:30 Uhr
Regensburg
DB informiert Bevölkerung über Planungen zum mehrgleisigen Ausbau, zur Elektrifizierung und neuen Haltepunkten im Stadtgebiet • 3-D-Modelle ermöglichen Blick in die Zukunft, etwa zur Erweiterung des Hauptbahnhofs

Die Deutsche Bahn (DB) plant den Ausbau der Schiene für mehr Kapazität und zuverlässigere Verbindungen für Reisende im Bahnknoten Regensburg. Die Vorhaben stärken die Region im europäischen Schienenverkehr und den Nahverkehr im aufstrebenden Zentrum Ostbayerns. Den aktuellen Planungsstand stellt die DB den Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen eines Infomarkts im Festsaal des Regensburger Kolpinghauses vor.

Die DB lädt alle Interessierten am Donnerstag, 15. Mai 2025, zwischen 15.30 Uhr und 19 Uhr zum Infomarkt in den Festsaal des Kolpinghauses, Adolph-Kolping-Straße 1 in 93047 Regensburg ein. So haben auch Berufstätige die Möglichkeit, sich nach Feierabend umfassend zu informieren.

Im Fokus stehen dabei gleich mehrere Planungsprojekte für Regensburg: der mehrgleisige Ausbau Regensburg–Obertraubling (MARO), die Elektrifizierung Marktredwitz–Regensburg (EMR), die Einrichtung neuer Haltepunkte an der Walhallastraße und in Wutzlhofen oder die Erweiterung des Hauptbahnhofs durch einen zusätzlichen Bahnsteig. Es geht auf dem Infomarkt nicht um diesjährige Sanierungsvorhaben.

3-D-Modelle von Bauwerken ermöglichen der Bevölkerung einen Blick ins nächste Jahrzehnt. Mit animierten Videos der Ausbaustrecke wird die Zukunft der Regensburger Schiene erlebbar. Das DB-Planungsteam steht für Fragen und Gespräche vor Ort zur Verfügung.

02. Mai 2025, 14:00 Uhr
Regensburg
DB erneuert Gleise, Weichen und Bahnübergänge entlang der rund 87 Kilometer langen Strecke • Erster Abschnitt Regensburg–Schwandorf wird von Juni bis August modernisiert • Busse ersetzen Züge während Vollsperrung • 127 Millionen Euro Investitionen in moderne Schieneninfrastruktur in der Oberpfalz

Die Deutsche Bahn (DB) saniert ab Juni die Bahnstrecke zwischen Regensburg und Weiden, um die Qualität des Zugverkehrs und die Pünktlichkeit auf dieser wichtigen Verbindung zügig zu verbessern. Die Strecke spielt eine zentrale Rolle im Schienenverkehr in der Oberpfalz. Sie ist eine bedeutende Verkehrsader für viele Schüler:innen, Studierende und Berufspendler:innen in der Region. Darüber hinaus ist sie Teil der Nord-Süd-Route, die von den Seehäfen bis in die Alpen führt. Die Infrastruktur auf der Strecke ist stark beansprucht und anfällig für Störungen. Dies verursacht viele Verspätungen. Zudem werden im kommenden Jahr während der Generalsanierung der Strecke Nürnberg–Regensburg Züge über die Verbindung Regensburg–Schwandorf umgeleitet und das Angebot dort temporär erweitert. Die aktuell überalterte Infrastruktur würde dies nicht zuverlässig bewerkstelligen können. Die DB arbeitet bundesweit intensiv an der Sanierung der Infrastruktur. Im Rahmen des Sanierungsprogramms „S3“ tauscht die DB störanfällige Komponenten im Schienennetz kontinuierlich aus, um infrastrukturbedingte Störungen bundesweit um 20 Prozent zu reduzieren. In die Sanierung der Bahnstrecke Regensburg–Weiden investiert die DB dafür rund 127 Millionen Euro.

Brücke
Brücke
Quelle: DB AG
Die Deutsche Bahn (DB) saniert ab Juni die Bahnstrecke zwischen Regensburg und Weiden.

Die Sanierung erfolgt in mehreren Abschnitten: Im ersten Schritt wird vom 15. Juni bis 22. August der Oberbau auf der Bahnstrecke zwischen Regensburg und Schwandorf erneuert. Dies umfasst Weichen, Schienen, Schwellen, Schotterbettung, Befestigungs- und Gleisschaltmittel, Bodenaustausch sowie Bahnübergänge. Anschließend saniert die DB vom 23. August bis 14. September den Streckenabschnitt Irrenlohe–Weiden und vom 26. September bis 10. Oktober den Abschnitt zwischen Schwandorf und Schwarzenfeld. Vom 10. Oktober bis 31. Oktober werden dann die Weichen im Hauptbahnhof Regensburg Richtung Betriebsbahnhof Regensburg Walhallastraße erneuert. Um die streckenübergreifenden Einschränkungen möglichst gering zu halten, werden die Baumaßnahmen im Bahnhof Regensburg gebündelt durchgeführt. Die Arbeiten an der Infrastruktur sind nur bei Vollsperrung des jeweiligen Streckenabschnitts möglich.   

Gleise am Hauptbahnhof Regensburg
Gleise am Hauptbahnhof Regensburg
Quelle: DB AG
Die DB arbeitet auch am Hauptbahnhof Regensburg.

Gerhard Reitmeier, Leiter Betrieb Netz Regensburg bei DB InfraGO: „Wir modernisieren die Infrastruktur, um künftig wieder einen zuverlässigeren Zugbetrieb zu ermöglichen. Die Zahlen sprechen für sich: Wir tauschen alleine 52 Weichen und 70 Kilometer Gleise aus und modernisieren sieben Bahnübergänge. Leider sind die Sanierungsarbeiten so tiefgreifend, dass wir die betroffenen Streckenabschnitte jeweils komplett sperren müssen. Dafür bitten wir um Verständnis. Für die Fahrgäste richten wir gemeinsam mit der Länderbahn einen umfassenden Ersatzverkehr mit Bussen ein.“

Umfassender Ersatzverkehr: Busse ersetzen Regionalzüge

Vom 15. Juni bis 22. August fahren Express- und Schnellbuslinien zwischen Regensburg und Schwandorf. Diese ersetzen in Abstimmung mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) den RE 40 und RE 2 sowie den RE 25 (ALEX) und die RB 23 (Oberpfalzbahn) der Länderbahn. Jeweils zweimal stündlich fahren zwischen Regensburg und Schwandorf Expressbusse ohne Zwischenhalte sowie Busse mit den Zwischenhalten Regenstauf und Maxhütte-Haidhof. Bahnhöfe und Haltepunkte sind auch während der Vollsperrungen zugänglich. Die Fahrzeit zwischen Regensburg und Schwandorf verlängert sich während des Ersatzverkehrs um etwa 30 Minuten, die Anschlüsse in Schwandorf Richtung Furth im Wald werden gewährleistet. Die Ersatzverkehrskonzepte für die weiteren Sanierungsabschnitte werden derzeit in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten im Detail erarbeitet. Unter www.bahn.de und im DB Navigator ist der Ersatzverkehr abrufbar. Die angepassten Fahrpläne werden auch in Aushängen und zeitnah unter folgendem Link veröffentlicht: www.bahn.de/service/fahrplaene/bauarbeiten. Wir bitten alle Fahrgäste, sich in unseren Auskunftsmedien zum Busersatzverkehr und angepassten Fahrzeiten zu informieren. Die DB wird fortlaufend über die Baumaßnahmen berichten, Anwohner:innen werden vorab über lärmintensive Arbeiten informiert.

Über den Schienenersatzverkehr zur Landesgartenschau Furth im Wald informiert die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) in einer eigenen Pressemitteilung.

02. Mai 2025, 09:00 Uhr
München
Instandhaltungswochenende von 9. bis 12. Mai • Busersatzverkehr zwischen Pasing und Hauptbahnhof und verstärkte MVG-Linien

Am nächsten Mai-Wochenende steht wieder das turnusmäßige Instandhaltungswochenende auf der S-Bahn-Stammstrecke an. Die DB bündelt dann unterschiedlichste Baumaßnahmen und arbeitet an Gleisen, Weichen und Bahnhöfen. Außerdem laufen die Arbeiten für das neue elektronische Stellwerk am Ostbahnhof sowie für die 2. Stammstrecke in Laim weiter auf Hochtouren. Für Fahrgäste bedeutet das umfangreiche Fahrplanänderungen und Ersatzverkehr.  

Bauarbeiten rund um die Uhr: Das passiert am Instandhaltungswochenende

Nirgendwo in Europa gibt es mehr Eisenbahnverkehr auf zwei Gleisen: Mehr als 1.000 Züge passieren an Werktagen die S-Bahn-Stammstrecke in München. Um die Infrastruktur robuster und zuverlässiger zu machen, bündelt die Deutsche Bahn an ihrem Instandhaltungs-Wochenende von Freitagabend, 9. Mai durchgehend bis Montagfrüh, 12. Mai, wieder zahlreiche Instandhaltungsmaßnahmen auf der stark befahrenen Strecke. Während der rund 54-stündigen Totalsperrung zwischen Pasing und Leuchtenbergring/Giesing setzt die DB neben routinemäßigen Instandhaltungs- und Erneuerungsarbeiten im Gleisbereich die Neugestaltung der unterirdischen Tunnelbahnhöfe fort. Auch für den Bau der 2. Stammstrecke sowie das neue elektronische Stellwerk am Ostbahnhof wird das Wochenende intensiv genutzt. Hunderte Mitarbeitende werden für die Bauarbeiten und die Absicherung der Baustellen im Schichtbetrieb rund um die Uhr im Einsatz sein. 

Die Baumaßnahmen im Überblick (Auswahl)

Freitag, 9. Mai (22:20 Uhr), durchgehend bis Montag, 12. Mai (4:40 Uhr)

Instandhaltungs- und Erneuerungsarbeiten im Gleisbereich

  • Prüfung Wehrkammertor im S-Bahn-Tunnel
  • Ausrüstung der Stammstrecke mit Digitalfunk
  • Schleifen von Schienen und Weichen

Maßnahmen in den Bahnhöfen

In vielen Bahnhöfen laufen Instandhaltungsarbeiten und die Modernisierung wird fortgesetzt. Einige Beispiele:

  • Karlsplatz (Stachus): Einbau eines taktilen Leitsystems auf dem Mittelbahnsteig, Arbeiten an Abhangdecken und Wänden sowie Säulen.
  • Marienplatz: Instandhaltungsarbeiten im Bereich der Aufsichtskanzel
  • Rosenheimer Platz: Arbeiten am Aufzug
  • Donnersbergerbrücke: Glastausch in der Fassade des Zugangsgebäudes sowie Fenstererneuerung
  • Laim: Arbeiten für das Bahnsteigdach an Gleis 1/2

Bau der 2. Stammstrecke

  • Ostbahnhof: Abnahmen und Probefahrten für das neue Elektronische Stellwerk
  • Hackerbrücke und Donnersbergerbrücke: Pumpenwartung beim Rettungsschacht 3, Injektionsarbeiten, Brückenbegutachtung Donnersbergerbrücke.
  • Hirschgarten: Montage von Signalen, Kampfmittelsondierungen, Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik, Kabelverlegungen
  • Laim: Arbeiten an der Station und am Überwerfungsbauwerk Süd, Kabeltiefbauarbeiten, Arbeiten an Gleisen, Weichen, Oberleitungen und Signalen sowie Kampfmittelsondierungen

Die Maschinen im Überblick (u.a.):

  • Vielzahl verschiedener Schienenfahrzeuge kommen auf 11 Kilometern Streckenlänge zum Einsatz.
  • Ein Schleifzug und mehrere Schweißtrupps arbeiten an den Schienen und Weichen.
  • Mehrere Zweiwegebagger

Die Planungen für eine solche aufwendige Wochenendsperrung der Stammstrecke haben einen Vorlauf von mindestens 24 Monaten.

Ende des Expander-Inhaltes

Kein S-Bahn-Verkehr auf der Stammstrecke und rund um den Ostbahnhof

Zwischen Pasing und Leuchtenbergring/Giesing ist von Freitag, 9. Mai (22.20 Uhr), durchgehend bis Montag, 12. Mai (4.40 Uhr), kein Zugverkehr auf den S-Bahn-Gleisen möglich. Mit Ausnahme der S7, die seit dem letzten Fahrplanwechsel nicht mehr durch die Stammstrecke fährt, beginnen und enden alle Linien vorzeitig oder werden umgeleitet:

  • S1: Fährt nur zwischen Freising/Flughafen und Hauptbahnhof (ohne Halt zwischen Moosach und Hauptbahnhof). Teilweise beginnen/enden die Züge bereits in Moosach (U3).
  • S2: Fährt im Osten nur zwischen Erding und Leuchtenbergring. Im Westen verkehrt sie halbstündlich zwischen Petershausen und Heimeranplatz (U4/U5) – ohne Halt zwischen Obermenzing und Heimeranplatz.Im Abschnitt Altomünster – Dachau fahren die Züge regulär.
  • S3: Fährt nur zwischen Mammendorf und Pasing sowie zwischen Giesing (U2) und Holzkirchen.
  • S4: Fährt nur zwischen Geltendorf und Pasing.
  • S5: Fährt nur zwischen Kreuzstraße und Giesing (U2).
  • S6: Fährt nur zwischen Tutzing und Hauptbahnhof (ohne Halt zwischen Pasing und Hauptbahnhof) sowie zwischen Leuchtenbergring und Ebersberg.
  • S7: Fährt auf ihrem regulären Linienweg zwischen Wolfratshausen und Hauptbahnhof. Nachts gelten allerdings teilweise geänderte Fahrzeiten.
  • S8: Wird über den Südring umgeleitet – ohne Halt zwischen Ostbahnhof und Pasing sowie am Leuchtenbergring.

Zwischen Pasing und Hauptbahnhof fährt ein Busersatzverkehr im 10-Minuten-Takt mit Halt an allen Stationen. Schneller von und zum Hauptbahnhof gelangt man in diesem Abschnitt ohne Zwischenhalt mit der S6 und den Regionalzügen. Ergänzend verbindet der Bus 130 Pasing mit der Westendstraße (U4/U5). Die Busse verkehren auf Bestellung der S-Bahn mit größeren Fahrzeugen und am Samstag auch im dichteren 10-Minuten-Takt. Außerdem hat die S-Bahn bei der MVG die Verlängerung der U4 tagsüber von der Theresienwiese bis zur Westendstraße beauftragt, um von dort und vom Heimeranplatz (S2/S7) zusätzliche Fahrtmöglichkeiten zu bieten.

Im östlichen Bereich der Stammstrecke zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof können alternativ die anderen Verkehrsmittel im MVV genutzt werden, beispielsweise die weitgehend parallel zum Tunnel verlaufende U5.

Die jeweils schnellste Verbindung ans Ziel finden Reisende mit der Fahrplanauskunft in den Apps, im Internet oder am Automaten. Dort sind alle Fahrplanänderungen und die Fahrzeiten der Ersatzbusse enthalten.

Umfangreiche Informationen und auffällige Wegeleitung zum Ersatzverkehr

Neue Info-Stele in Pasing
Neue Info-Stele in Pasing
Quelle: Verkehrszeichenservice UG/Norbert Strangfeld
Neue Info-Stele in Pasing

An den Bahnhöfen mit Ersatzverkehr entlang der Stammstrecke erleichtern große und auffällige Informations-Stelen die Orientierung. Sie stehen als Blickfänger an den Bushaltestellen und informieren über das geänderte Liniennetz sowie den Busersatzverkehr. Zusätzliche Stelen weisen den Weg vom Bahnhof zur Bushaltestelle. Ergänzend zur Wegeleitung vor Ort sind an allen Stationen mit Busersatzverkehr QR Codes angebracht, mit denen Fahrgäste per Karten-App auf dem Smartphone zuverlässig zum Ersatzverkehr gelangen. 

Details zu dieser und allen weiteren Bauarbeiten im S-Bahn-Netz gibt es unter s-bahn-muenchen.de/baustellen. Fahrgäste werden außerdem über Ansagen und Banner in den Stationen sowie das Fahrgastfernsehen in den Bahnen informiert. Die S-Bahn München setzt vor Ort Mitarbeitende ein, die Auskünfte geben und über den Ersatzverkehr informieren. Für Fragen steht der Kundendialog der S-Bahn München täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.

Video: Die wichtigsten S-Bahn-Baustellen im Mai 2025

Ende des oberhalb befindlichen Videos

Ein Überblick aller wichtiger Baumaßnahmen im Mai gibt es unter s-bahn-muenchen.de/baustellenfruehling

28. April 2025, 12:30 Uhr
Regensburg
Neue Fertigungshalle für die Produktion von Weichenherzstücken • Investition von rund 10 Millionen Euro • Steigender Materialbedarf für die Netzsanierung

Die Deutsche Bahn (DB) baut das Schwellenwerk Schwandorf weiter aus. Bis Ende des Jahres entsteht eine neue Fertigungshalle für die Produktion von sogenannten Weichenherzstücken. Rund 10 Millionen Euro fließen in die neue Halle inklusive moderner Produktionsmaschinen.

Christian Suhren, Werkleiter Schwandorf, DB InfraGO AG: „Mit dem Neubau der Halle und der Anschaffung der neuen Maschinen erhöhen wir die Fertigungstiefe für Weichen am Standort Schwandorf und schaffen damit eine noch leistungsfähigere Produktionsstätte. So können wir Bahnbaustellen in ganz Deutschland künftig noch besser und effektiver mit Material versorgen.“

Automatische Weichenherstellung
Automatische Weichenherstellung
Quelle: Deutsche Bahn AG/Kathrin Kratzer
Die Herstellung von Weichenherzstücken am Standort Schwandorf läuft mit modernen Maschinen.

Der Bedarf an Weichen in Deutschland wird mit dem zunehmenden Bauvolumen im Schienennetz weiter steigen. Weichen sind neben Schienen, Schotter und Schwellen das Fundament der Eisenbahninfrastruktur. Ziel der DB am Standort Schwandorf ist es, die Produktion von Weichenherzstücken bis 2028 auf eine jährliche Stückzahl von 800 zu erhöhen. Bislang stellt die DB hier pro Jahr rund 300 Stück her. Ein Herzstück ist die Stelle der Weichenverbindung, an der die zwei Schienenstränge aufeinandertreffen.

Weichenproduktion unter anderem für anstehende Generalsanierungen

Im Schwellenwerk Schwandorf arbeiten derzeit rund 140 Mitarbeitende. Die DB plant weitere Mitarbeitende einzustellen. Neben Weichen stellen sie Holz- und Kunststoffschwellen, Rippenplatten und Isolierstöße her und montieren Weichen. Die Weichen werden für die Sanierung des Bestandsnetzes – als Schlüssel zu mehr Qualität im Betrieb und als Grundlage für Wachstum auf der Schiene – benötigt.

Mitarbeiter zeigen fertige Weiche
Mitarbeiter zeigen fertige Weiche
Quelle: Deutsche Bahn AG/Kathrin Kratzer
Werkleiter Christian Suhren (rechts) und sein Mitarbeiter Korbinian Fütterer zeigen ein fertiges Weichenherzstück.

Die Produktion in Schwandorf trägt dazu bei, den steigenden Bedarf an Weichen für die Sanierung und Instandhaltung des Streckennetzes noch besser abzudecken.  Weichen werden auch für die anstehenden Generalsanierungen benötigt. Hier wird die Infrastruktur innerhalb eines möglichst kurzen Zeitraums komplett erneuert. Dazu gehören Schwellen und Schotter, Gleise und Weichen, Signale und Stellwerke ebenso wie die Bahnhöfe. Allein in Bayern stehen ab 2026 sieben wichtige Bahnstrecken zur Generalsanierung an.

25. April 2025, 11:30 Uhr
Neu-Ulm
DB errichtet Lärmschutzwand und macht den Zugverkehr damit leiser • Investition von rund 5,4 Millionen Euro

In Burlafingen wird es deutlich leiser. Im Rahmen des Lärmsanierungsprogramms des Bundes errichtet die Deutsche Bahn (DB) zwei Schallschutzwände an beiden Seiten der Gleise, die durch den Ort führen. Die erste Wand wird nördlich der Gleise entlang der Adenauerstraße und des Lauberings mit einer Gesamtlänge von ca. 1.000 Metern und einer Höhe von 2,50 Metern errichtet Die zweite Wand entsteht südlich der Gleise entlang des Bahnwegs und der Flurstraße, mit einer Länge von 650 Metern und einer Höhe von 3,00 Metern.

Die Hauptarbeiten haben heute begonnen und werden bis zum 13. Juli größtenteils abgeschlossen. Abschließende Restarbeiten werden bis Mitte September fortgesetzt. Die nächtlichen Arbeiten finden innerhalb dieses Zeitraums jeweils zwischen 21 und 5 Uhr statt. Die Investitionen belaufen sich auf rund 5,4 Millionen Euro.

Die DB ist bemüht, die von der Baustelle ausgehenden Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Dennoch lassen sich eine erhöhte Lärmbelastung und auch ein vermehrter Baustellenverkehr leider nicht ganz vermeiden. Bei Arbeiten im Gleis muss zur Sicherung der örtlichen Mitarbeiter zudem ein akustisches Warnsystem (ATWS, auch Rottenwarnanlage genannt) eingesetzt werden. Diese ist vorgeschrieben und warnt die Mitarbeiter mit einem Signalton vor herannahenden Zügen. Die Anlage ist nur eingeschaltet, wenn auch gearbeitet wird.Durch den Baustellenverkehr kann es auch zu temporären Einschränkungen in der Zufahrt zu lokalen Geschäften kommen. Dafür bittet die DB um Verständnis.

Das Projekt trägt maßgeblich zur Reduzierung der Lärmbelastung bei. Auch weiter entfernt liegende Häuser und Wohnungen profitieren dabei von diesen aktiven Schallschutzmaßnahmen. Zusätzlich sind passive Lärmsanierungsmaßnahmen, wie der Einbau von Schallschutzfenstern oder -lüftern geplant, betroffene Eigentümer der jeweiligen Gebäude werden vorab über Fördermöglichkeiten informiert.

Über die Lärmsanierung

Das Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ wird seit 1999 vom Bund gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Über 2,1 Milliarden Euro wurden seither in die Lärmsanierung von ca. 2.324 Kilometern Schienenstrecke und rund 70.900 Wohneinheiten investiert. Allein im Jahr 2024 wurden ca. 69 Kilometer Schallschutzwände fertiggestellt und über 176 Millionen Euro ausgegeben. Bis zum Jahr 2030 soll die Lärmsanierung mehr als die Hälfte aller Anwohnenden an bestehenden Schienenwegen vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlasten.

Die Lärmsanierung ist eine freiwillige Leistung des Bundes. Gefördert werden Schallschutzwände sowie schalldichte Fenster und Lüfter in Gebäuden. In Einzelfällen werden auch Dämmungen von Außenfassaden und Dächern teilfinanziert. Da die Lärmsanierungsmaßnahmen eine Wertsteigerung des Objektes bedeuten, tragen die Eigentümer:innen ein Viertel der Kosten. 

Weitere Informationen finden Sie online unter: www.laermsanierung.deutschebahn.com

24. April 2025, 17:15 Uhr
München
Defekt in der Steuerung mehrerer Bahnübergänge • DB erneuert Anlagen bis kommendes Jahr komplett • Mobile Schranken ab vsl. Ende Juni im Einsatz

Am Gründonnerstag musste die Deutsche Bahn (DB) drei Bahnübergänge an der S-Bahn-Linie S5 zwischen Aying und Kreuzstraße kurzfristig außer Betrieb nehmen. Seither besteht in diesem Abschnitt ein Busersatzverkehr. Ab Ende Juni können voraussichtlich wieder S-Bahnen fahren.

Bahnübergänge werden komplett erneuert

Ursache für die Einschränkungen sind Schäden in der gemeinsamen Steuerung der technisch zusammenhängenden Anlagen. Da es sich um ältere Technik handelt, ist eine kurzfristige Instandsetzung nicht möglich. Stattdessen wird die DB die Bahnübergänge komplett erneuern bzw. einen durch eine Unterführung ersetzen. Die Planungen hierfür laufen unabhängig von dem nun aufgetretenen Defekt bereits seit einiger Zeit auf Hochtouren. Erste Genehmigungen liegen bereits vor, sodass die Erneuerung im kommenden Jahr abgeschlossen sein wird. Die DB steht hierfür in engem Kontakt mit den Kommunen vor Ort.

Mobile Schranken ermöglichen S-Bahn-Verkehr ab voraussichtlich Ende Juni

Um den S-Bahn-Verkehr vor der Erneuerung der Anlagen wieder zuverlässig aufnehmen zu können, wird die DB an den Bahnübergängen mobile Schrankenanlagen installieren. Diese sollen nach aktuellem Stand bis Ende Juni in Betrieb gehen. Dann können auch die S-Bahnen zwischen Aying und Kreuzstraße wieder regulär verkehren.

Bis zur Inbetriebnahme der mobilen Schrankenanlagen setzt die S-Bahn München den Busersatzverkehr fort, denn Züge könnten die defekten Bahnübergänge aus Sicherheitsgründen nur in langsamer Geschwindigkeit bzw. nach Abgabe eines Pfeifsignals befahren. Dies würde auf der eingleisigen Strecke jedoch zu sehr hohen Verspätungen und Zugausfällen führen und eine Lärmbelastung für die Anwohnenden der Strecke darstellen.

Ab dem Wochenende verkehren die Ersatzbusse nach einem festen Fahrplan, der dann auch in der Online-Fahrplanauskunft abrufbar ist. Die Fahrzeiten der Busse sind auf die Ankunfts- und Abfahrtszeiten der S5 in Aying abgestimmt. Für die Fahrt zwischen Aying und Kreuzstraße benötigt der Bus rund eine Viertelstunde.

Die Deutsche Bahn bedauert die Unannehmlichkeiten für die S-Bahn-Fahrgäste. Informationen finden Fahrgäste jederzeit unter s-bahn-muenchen.de/aktuell.

Bahnübergänge sind in ganz Deutschland in einem stark erneuerungsbedürftigen Zustand, wie im kürzlich erschienen InfraGO-Zustandsbericht dokumentiert wurde. Mit dem geplanten Sondervermögen Infrastruktur wird die Erneuerung der Anlagen stark beschleunigt werden können.

16. April 2025, 11:00 Uhr
Aschaffenburg
Personalbestand im Stellwerk dank Ausbildungsoffensive und Einstellungen stabilisiert • Anstrengungen für auskömmliche Besetzung des Stellwerks Hanau laufen weiter • Bis Ende 2025 nachhaltige Verbesserungen für Fahrgäste

Die Deutsche Bahn (DB) hat bei Treffen mit Vertretenden der AMINA und von ProBahn Maßnahmen zur Stabilisierung des Bahnverkehrs rund um Hanau und Aschaffenburg vorgestellt. Die DB dankte den Teilnehmenden und insbesondere den Fahrgästen für ihre Geduld und das Verständnis während des eingeschränkten Angebots der letzten Monate. Ab dem 7. Juli können die Kundinnen und Kunden deutliche Verbesserungen spüren, denn die DB kann dann in Folge der umfangreichen Einstellungs- und Ausbildungsoffensive wieder alle Schichten in den Stellwerken zwischen Hanau und Aschaffenburg vollständig besetzen. Auch beim Stellwerk Aschaffenburg selbst ist geschultes Personal in einer auskömmlichen Menge dann wieder gegeben. Parallel setzt die DB für das Stellwerk in Hanau die Anstrengungen zur Nachführung von Mitarbeitenden fort. Hierbei werden nicht nur Altersabgänge ersetzt, sondern Personale aufgebaut, um den Kundinnen und Kunden eine bessere Qualität zu bieten. Voraussichtlich bis zum 4. Quartal sollen auch hier nachhaltige Effekte erreicht werden. Bis dahin gilt der angepasste Fahrplan in dem Bereich weiter.        

Das Regionalzugangebot rund um Aschaffenburg ab 7. Juli im Überblick:  

Die von den Einschränkungen aktuell betroffenen Linien RE 54/55, RB58 und RE87 verkehren ab dem 7. Juli 2025 wieder ohne Einschränkungen.   

Aktuelle Informationen zum Fahrplan werden in der Reiseauskunft unter www.bahn.de und in den Apps DB Navigator sowie bei den Verkehrsverbünden veröffentlicht.

Personaloffensive in der Region läuft unvermindert weiter 

Für einen auskömmlichen Personalbestand in der Region und bundesweit setzt die DB ihre Recruiting-Aktionen weiter verstärkt fort. Seit Anfang des Jahres sind allein im Bereich Frankfurt über 20 Auszubildende hinzugekommen. Darüber hinaus durchlaufen dort derzeit rund 130 neue Mitarbeitende die Funktionsausbildung. Die DB stellt auch im laufenden Jahr monatlich Quereinsteiger ein. Die Kurse sind bereits bis August besetzt. Um die Ausbildung näher an der Realität zu gestalten, wurde außerdem in Simulationsprogramme für die Berufsschulklassen und für über eine Million Euro in weitere Simulationsanlagen vor Ort investiert, sodass Auszubildende und Quereinsteiger:innen die Inhalte durch mehr Praxiserfahrung besser verinnerlichen können.  

Mit einer neuen Personalmarketingkampagne, die Ende März gestartet ist, soll zudem sichergestellt werden, dass der Bewerbungszulauf nicht abbricht. Die Kampagne zielt darauf ab, den Beruf „Zugverkehrssteuerer“ (w/m/d) und den Quereinstieg bekannt(er) zu machen. Mit einem Media Mix aus Videos auf Youtube und Social Media, interaktiven Bannern und (Print)Medien wird weiterhin Aufmerksamkeit generiert. Darüber hinaus finden regelmäßig Termine vor Ort statt, bei denen potentielle Bewerber:inen auf den Beruf des Zugverkehrssteuerers aufmerksam gemacht werden. Zusätzlich greifen die Maßnahmen zur Bindung der Mitarbeitenden und die Fluktuation auf den Stellwerken ist in den letzten Monaten rückläufig. 

16. April 2025, 10:00 Uhr
München/Nürnberg
100 Jahre – 100 Highlights: Großer Geburtstags-Aktionstag zu 100 Jahre Verkehrsmuseum Lessingstraße • Postkutschenfahrten und Fahrten auf dem Adler • spannende Blicke hinter die Kulissen, Führungen zu Architektur und Objekten sowie Mitmachaktionen für Kinder • Eintritt und Programm kostenlos

Großes Jubiläum im Nürnberger Verkehrsmuseum: 2025 feiert das Haus in der Lessingstraße seinen 100. Geburtstag! 1925 wurde das Museumsgebäude nach zehnjähriger Planungs- und Bauzeit am heutigen Standort eröffnet und beheimatet mittlerweile das DB Museum und das Museum für Kommunikation Nürnberg. 100 Jahre später heißt es nun: 100 Jahre – 100 Highlights. Am Samstag, 26. April 2025 dürfen sich Museumsgäste auf Museumsklassiker und beliebte Geschichten, aber auch auf geheime Ecken und verborgene Exponate freuen. Exklusiv werden Türen geöffnet, die sonst für das Publikum verschlossen bleiben. Zur Feier des Tages sind sowohl der Eintritt als auch alle 100 Programmpunkte kostenlos. Die Einzelaktionen sind so gestaltet, dass mehrere Angebote hintereinander besucht werden können.

Entdeckungstour auf fünf Etagen und unter freiem Himmel: im DB Museum

Von Einblicken in die Museums-Werkstatt über Architekturführungen unter freiem Himmel bis hin zu Entdeckungstouren durch den unterirdischen Bunker: Das Team des DB Museums hat zum 100. Geburtstag jede Menge spannende Geschichten parat. Museumsgäste dürfen sich auf Blicke hinter verschlossene Türen, geöffnete Lok-Führerstände und Mitmachaktionen für Jung und Alt freuen. Auf dem Freigelände wird bei trockenem Wetter der Adler-Nachbau angeheizt. So bekommen kleine und große Eisenbahnfans die einmalige Gelegenheit, auf dem Führerstand der ersten Lokomotive Deutschlands mitzufahren. Zudem ist die historische Modellbahnanlage in Betrieb, es werden Ausstellungsstücke der ersten Stunde präsentiert und verborgene Schätze des Archivs gezeigt.

Kommunikation und Museumsgeschichte im Wandel der Zeit

Das Museum für Kommunikation setzt besondere Highlights, um die Geschichte der Kommunikation hautnah erlebbar zu machen; von „100 Jahre Museum. 100 Jahre Kreuzworträtsel" bis zu Führungen durch die Kommunikationsgeschichte des 19. Jahrhunderts, der 1920er und 1950er Jahre, bei denen Telefone, Radios und die Enigma im Fokus stehen. Kinder ab fünf Jahren können ihr eigenes Museum bauen oder Geburtstagskarten gestalten. Gäste tauchen beim Sütterlin schreiben in die Vergangenheit ein oder können die Sprichwort-Sprechstunde von Dr. Rolf-Bernhard Essig „Total Manoli mit Silberstreifen am Horizont!" erleben. Das Programm wird abgerundet durch Fahrten mit der historischen Museumspostkutsche: Sie dreht ihre Runden und lässt die Fahrgäste die entschleunigte Vergangenheit genießen.

Zur Geschichte des Verkehrsmuseums

Am 22. April 1925 wird in Nürnberg das neue Verkehrsmuseum feierlich eröffnet. Das Haus hat eine lange Vorgeschichte, dessen Anfänge im Fall der Eisenbahn bis in das Jahr 1882 zurückreichen. 1899 zieht es von München nach Nürnberg, 1902 wird es um eine Abteilung für Post und Telegrafie erweitert. 1925 wird der noch vor dem Ersten Weltkrieg geplante Neubau eröffnet. Der äußerlich einem Renaissanceschloss nachempfundene Sandsteinbau mit einem modernen Stahlbetonskelett im Inneren bietet fast 10.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche und verfügt über einen Gleisanschluss. Nun können erstmals Originalfahrzeuge in einer eigenen Halle gezeigt werden, beispielsweise die noch heute dort ausgestellten Prunkwagen aus dem Hofzug des bayerischen Königs Ludwig II. oder Deutschlands älteste Originallokomotive von 1853.

Rohrpost und Modelle in 1:10: eine Ausstellung auf der Höhe der Zeit

Sowohl die Bahn- als auch die Postabteilung zeigen von Beginn an neben der historischen Entwicklung auch den aktuellen Stand der Technik bei Post, Bahn und Telegrafie. So kann das Publikum eine interaktive Rohrpostanlage, Geräte des gerade erfundenen Rundfunks, elektromechanische Stellwerke und beeindruckende Fahrzeugmodelle im Maßstab 1:10 bestaunen.

Nach der Eröffnung erlebt das Museum stürmische Jahrzehnte: Diktatur und Krieg, Wirtschaftswunder und Privatisierung von Bahn und Post – all dies hat das Renaissanceschloss an der Lessingstraße überstanden und sich dabei stets verändert und weiterentwickelt. Die beiden Abteilungen „Bahn“ und „Post“ sind inzwischen zu eigenständigen Museen geworden (DB Museum und Museum für Kommunikation Nürnberg), die sich mit Ausstellungen, Programmen und Publikationen rund um Mobilität und Kommunikation hohes Ansehen im internationalen Maßstab erworben haben und zu den kulturellen Highlights der Region gehören.

Neuer Inhalt (2)
Neuer Inhalt (2)
Quelle: DB Museum
Historische Außenansicht des Verkehrsmuseums in der Nürnberger Lessingstraße.

Außenansicht Verkehrsmuseum
Außenansicht Verkehrsmuseum
Quelle: DB Museum/Mike Beims
Heutige Außenansicht des Verkehrsmuseums in der Nürnberger Lessingstraße.

16. April 2025, 09:30 Uhr
Augsburg
Informationsformat feiert Jubiläum • Bayerns Bahnchef Heiko Büttner zu Gast • Podcast leistet Beitrag, um transparent und offen über das Projekt zu diskutieren

Das Bahnprojekt Ulm-Augsburg der Deutschen Bahn (DB) veröffentlicht am 18. April seine 50. Podcast-Folge zum Neu- und Ausbauprojekt.  Jubiläumsgast ist Heiko Büttner, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn in Bayern. Bayerns oberster Bahner spricht darin über den Zustand der Infrastruktur, wie er mit unzufriedenen Fahrgästen umgeht und wann er auf sein Bauchgefühl hört. Seit Anfang 2022 veröffentlicht das Projektteam alle zwei Wochen eine neue Episode – und bietet damit eine Plattform für differenzierte Perspektiven und sachliche Auseinandersetzung. Der Podcast setzt auf Dialog statt Monolog, auf transparente Informationen statt Hochglanzformate.

Projektleiter Markus Baumann: „Wir erleben eine breite Unterstützung des Projekts in der Region und von Seiten der politischen Verantwortungsträger. Zugleich wissen wir, dass ein Vorhaben dieser Größenordnung zwangsläufig auch Eingriffe in das Lebensumfeld mit sich bringt. Umso wichtiger ist es, in einem kontinuierlichen, offenen Austausch zu bleiben – auch über kritische Punkte.“ Gerade der Podcast leiste hierzu einen wertvollen Beitrag, so Baumann weiter: „Er schafft Raum für unterschiedliche Meinungen und für die Suche nach guten Lösungen, etwa beim Lärm- oder Erschütterungsschutz.“

Inhaltlich geht es im Podcast um das Bahnprojekt Ulm–Augsburg, das System Eisenbahn und dessen Einfluss auf die Region Bayerisch-Schwaben. Viele der Gesprächspartner, darunter auch Kritiker des Projektes, sind den Menschen zwischen Ulm und Augsburg bekannt: Abgeordnete aus Bundes- und Landtag, Landräte, Vertreter:innen von Interessensverbänden wie der IHK, dem Bayerischen Bauernverband, dem Bund Naturschutz oder dem schwäbischen Fischereiverband, Bürgerinitiativen sowie Eisenbahn- und Verkehrsexpert:innen. 

Aus Sicht des Projektteams hat sich das Format bewährt. Es erlaubt tiefergehende Einblicke in Entscheidungsprozesse, Hintergründe und Kontroversen. Die Redaktion stellt dabei bewusst vielfältige Stimmen in den Mittelpunkt und vermeidet vereinfachte Schwarz-Weiß-Darstellungen.  „Der Podcast ist eines von vielen Dialogformaten des Bahnprojekts und eine Einladung, sich intensiver mit dem Projekt auseinanderzusetzen. Ich freue mich schon auf die nächsten 50 Gäste“, sagt Markus Baumann.  

Der Podcast ist auf allen gängigen Plattformen wie Spotify und Apple Podcasts, auf der Projektwebsite www.ulm-augsburg.de sowie im ICE-Portal abrufbar. Während heute noch zwei Folgen während einer 40-minütigen Zugfahrt zwischen Ulm und Augsburg gehört werden können, wird die künftige Fahrzeit von nur 26 Minuten gerade noch für eine Episode ausreichen.

10. April 2025, 14:00 Uhr
Zwiesel
Bahnhof Zwiesel wird zum Zukunftsbahnhof • Bahnhofshalle umfangreich modernisiert und neu geöffnet • Glas als Leitthema der Umgestaltung schafft besseres Ambiente • Reisende profitieren von mehr Komfort durch neues Wartemobiliar, sanierte WC-Anlagen und bessere Fahrradparkplätze

Die Deutsche Bahn (DB) hat die neugestaltete Wartehalle am Bahnhof Zwiesel eröffnet und damit einen wichtigen Meilenstein für die ganzheitliche Modernisierung des Bahnhofs zu einem Zukunftsbahnhof erreicht. Dabei behält sie die faszinierende Geschichte der Glasstadt im Blick. Nachdem bereits das Dach erneuert wurde, steht den Reisenden nach rund einjähriger Bauzeit nun auch die nach historischem Vorbild modernisierte und neugestaltete Wartehalle wieder zur Verfügung. In enger Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege erhält das Empfangsgebäude seine charakteristischen Rundbogen-Flügeltüren zurück, wodurch das historische Erscheinungsbild aus dem Jahr 1880 wieder erlebbar wird. Die Eingangstür wird dabei von der Glasfachschule kunstvoll gestaltet. Die Reisenden erwartet ein ansprechendes Design, das Glas und Holz einbezieht, wodurch am Bahnhof eine freundliche Atmosphäre zum Verweilen und ein besseres Ambiente geschaffen werden.

Eröffnung Wartehalle
Eröffnung Wartehalle
Quelle: DB AG/Katrin Grubert
Eröffneten mit Vertreter:innen der DB und aus der Region die neue Wartehalle: Bahnhofsmanager Walter Reichenberger (zweiter von links) und Zwiesels Bürgermeister Karl-Heinz Eppinger (vierter von links).

Ein neues Sitzmobiliar bietet ausreichend Platz und mehr Komfort beim Warten. Zudem hat die DB in Kooperation mit der „Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald“ ein digitales Info-Terminal sowie eine Prospektwand für die Besucher:innen eingerichtet. Die Reisenden-Toiletten wurden komplett saniert und durch eine barrierefreie Toilette erweitert. Für Fahrradpendler:innen hat die Stadt Zwiesel auf dem Parkplatz eine überdachte Abstellanlage für Fahrräder eingerichtet, ergänzend dazu installierte die DB eine Service-Station mit Luftpumpe und Werkzeug für eigene Reparaturen.

Neue Wartehalle Zwiesel
Neue Wartehalle Zwiesel
Quelle: DB AG/Katrin Grubert
Ein neues Sitzmobiliar bietet ausreichend Platz und mehr Komfort beim Warten.

Für die Versorgung der Reisenden konnte der Gastronom Yorma’s gewonnen werden. Er betreibt deutschlandweit 62 Filialen an Bahnhöfen. Die Stadt Zwiesel, Geburtsstadt von Marianne Eberl, der Frau des Firmengründers Yorma Eberl, sowie seiner Schwiegermutter Marianne Pongratz, spielt eine besondere Rolle in der Unternehmensgeschichte und unterstreicht seinen persönlichen Bezug zur Region. Mitte 2026 wird die Länderbahn das Obergeschoss beziehen. Hier sollen Büro- und Schulungsräume sowie drei kleine Apartments für Auszubildende entstehen.

Walter Reichenberger, Leiter Bahnhofsmanagement bei der DB InfraGO AG: „Der Bahnhof Zwiesel soll als Aushängeschild die beeindruckende Historie und Gegenwart der Glasstadt verdeutlichen und gleichzeitig in die Zukunft weisen. Deshalb haben wir uns beim Umbau vom Motiv „Glas“ leiten lassen und regionale Partner eingebunden. Besonders stolz sind wir auf die Zusammenarbeit mit der Glasfachschule, die eine einzigartige Gestaltung der Eingangstür ermöglicht. Wir freuen uns, dass wir nun einen Meilenstein auf dem Weg zum Zukunftsbahnhof erreicht haben und die nach historischem Vorbild rekonstruierte und neugestaltete Wartehalle wiedereröffnen.“

Karl-Heinz Eppinger, Bürgermeister der Stadt Zwiesel: „Die Stadt Zwiesel ist stolz, dass der Zwieseler Bahnhof als zentraler Knotenpunkt zum Zukunftsbahnhof ausgebaut wird. Vor allem die moderne Wartehalle, das geplante Gastronomieangebot und die Möglichkeit, die Glasstadt Zwiesel direkt am Eingangstor sichtbar zu machen, freut uns außerordentlich. Die Verwaltung der Stadt Zwiesel erarbeitet außerdem derzeit einen Planentwurf zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Dieser verfolgt vor allem das Ziel, die Verkehrsführung, trotz der beengten Situation vor Ort, zu verbessern und vor allem für Fußgänger mehr Verkehrssicherheit zu schaffen. Außerdem soll die Aufenthaltsqualität gesteigert werden.“  

Der Bahnhof Zwiesel
Der Bahnhof Zwiesel
Quelle: DB AG/Katrin Grubert
Der Bahnhof Zwiesel wird zum Zukunftsbahnhof entwickelt.

Erfolgskonzept „Zukunftsbahnhof“

Ein Zukunftsbahnhof ist ein aus einem Guss entwickelter, nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard modernisierter Bahnhof. Er ist barrierefrei und gleichzeitig attraktiv für seine Gäste. Auch die Rolle der Station als Identitätsstifter in der Region soll gestärkt werden – dies gilt mit dem Leitmotiv Glas für den Bahnhofsumbau in der Glasstadt Zwiesel in besonderer Weise.

Moderne, barrierefreie Bahnhöfe verbessern das Kundenerlebnis, weshalb sie zentraler Baustein des DB-Sanierungsprogramms S3 sind. Die DB modernisiert 2025 Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. Dabei macht sie in diesem Jahr 100 weitere Stationen zu Zukunftsbahnhöfen.

10. April 2025, 13:45 Uhr
München
Grundreinigung für 130 Stationen im Freistaat • Mehr Sauberkeit für Reisende und Besucher:innen • DB investiert bundesweit in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro in Sauberkeit an Bahnhöfen • Zukunftsbahnhöfe profitieren besonders

Die Deutsche Bahn (DB) startet heute eine umfassende Reinigungsaktion für die bayerischen Bahnhöfe. Am Frühjahrsputz beteiligen sich Mitarbeitende der Mieter:innen sowie Städte und Gemeinden. Sie nehmen sich Vorplätze, Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzüge, Glasflächen, Bedienflächen an Automaten, Mobiliar und Vitrinen vor. Auch das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi gehört dazu. Das Ziel: Das Erscheinungsbild der Station sichtbar zu verbessern, damit sich Fahrgäste und Besucher:innen am Bahnhof wohl fühlen.

Ralf Thieme, Vorstand Personenbahnhöfe DB InfraGO AG: „Einmal im Jahr steht Großreinemachen an – das gilt für Bahnhöfe genauso wie für das heimische Wohnzimmer. Unsere Reisenden, Bahnhofsbesucherinnen und -besucher wünschen sich saubere Stationen. Dafür investieren wir in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro. Und das ist gut angelegtes Geld. Denn unsere Umfragen zeigen: Wo es sauber und gepflegt ist, steigen unsere Fahrgäste gerne in den Zug.“

Die DB setzt in Bayern den Frühjahrsputz an 130 Stationen um. Darunter München, Nürnberg, Regensburg sowie an den Zukunftsbahnhöfen Kempten, Zwiesel und Straubing Hafen. In den kommenden zehn Wochen findet bundesweit an rund 700 Bahnhöfen der Frühjahrsputz statt. Die DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro in Sauberkeit. Ein Schwerpunkt der Aktion sind die über 100 Zukunftsbahnhöfe bundesweit, die die DB im letzten Jahr modernisiert hat. 

Was ist ein Zukunftsbahnhof?Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung, besseren Komfort durch mehr Wetterschutz und neuen Wartemöbeln, einer bessere Reisendeninformation, mehr Barrierefreiheit und moderner Beleuchtung. Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfe ausgebaut. 2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: in diesem Jahr folgen weitere 100. Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Über die Zukunftsbahnhöfe hinaus modernisiert die DB bundesweit 2025 weitere Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. Weitere Informationen unter dbinfrago.com/zukunftsbahnhof

09. April 2025, 11:00 Uhr
Bad Grönenbach
Umfangreicher Rück- und Neubau der Bahnsteige • Barrierefreier Zugang durch neue Rampenanlagen • Fahrgäste profitieren von besserem Komfort durch moderne Bahnsteigausstattung und mehr Barrierefreiheit durch neues Wegeleitsystem • Fertigstellung Ende 2025 • Temporäre Einschränkungen im Zugverkehr und Streckensperrung vom 1. Mai 2025 bis 5. Mai 2025

Der barrierefreie Ausbau der Bahnhöfe in Bayern schreitet weiter voran – jetzt auch in Bad Grönenbach. Künftig profitieren die Reisenden auch hier von besserem Komfort durch moderne Bahnsteigausstattung und mehr Barrierefreiheit. Die umfangreichen Bauarbeiten beginnen am 14. April 2025 mit der Einrichtung der Baustelle und sollen Ende des Jahres abgeschlossen sein.  

Im Rahmen der Modernisierung wird die Deutsche Bahn die bestehenden Bahnsteige zurückbauen und vollständig neu errichten. Der neue Hausbahnsteig an Gleis 1 wird eine Länge von 170 Metern, eine Breite von 2,50 Metern und eine Höhe von 76 Zentimetern über der Schienenoberkante haben. Der neue Außenbahnsteig an Gleis 2 wird mit den gleichen Maßen bei Länge und Höhe sowie mit einer Breite von 2,75 Meter gebaut.

Es wird zudem eine neue Personenunterführung und eine neue Treppenanlage errichtet. Zwei neue Rampen gewährleisten künftig einen barrierefreien Zugang für alle Reisenden. Eine komplett neue Beleuchtungsanlage sorgt künftig für bessere Lichtverhältnisse, eine Treppeneinhausung und zwei neue Wetterschutzhäuser sorgen für mehr Komfort auch bei schlechtem Wetter. Ein modernes taktiles Blindenleitsystem bietet künftig Hilfestellung und sorgt für Barrierefreiheit. Ein neues Wegeleitsystem erleichtert den Fahrgästen die Navigation im Bahnhof. Zudem erhält der Bahnhof eine neue Bahnsteigausstattung.

Für den Umbau des Bahnhofs investieren Bund, Freistaat Bayern sowie die Deutsche Bahn gemeinsam rund 10,2 Millionen Euro.

Die Baumaßnahmen beginnen am 14. April 2025 mit der Einrichtung der Baustelle.

Während der Bauzeit kommt es zu temporären Einschränkungen.

Vom 1. Mai 2025 um 0:30 Uhr bis 05. Mai 2025 um 5:30 Uhr ist die Strecke zwischen Memmingen und Kempten komplett gesperrt und es findet kein Zugverkehr statt.

Anschließend ist der Bahnhof durchgehend anfahrbar. Die Züge halten bis Ende Juli 2025 am Bahnsteig Gleis 1. Danach steht bis Ende September 2025 der neue Bahnsteig am Gleis 2 zur Verfügung. Auch die Personenunterführung und die Treppenanlagen können dann wieder genutzt werden. Der neue Hausbahnsteig an Gleis 1 steht Ende September 2025 wieder zur Verfügung.

Ende 2025 werden die Rampen fertiggestellt und die beiden Bahnsteige können barrierefrei erreicht werden. Der gesamte Bahnhof inklusive der beiden Rampen soll bis Ende des Jahres 2025 wieder für die Reisenden zur Verfügung stehen.

Die Deutsche Bahn bittet um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten und entschuldigt sich für die damit verbundenen Einschränkungen. Reisende werden gebeten, sich rechtzeitig über Ihre Reisemöglichkeiten und alternative Verbindungen zu informieren.

08. April 2025, 08:30 Uhr
München
Vorbereitung der Inbetriebnahme von Gleis 2 in Laim • Kein S-Bahn-Verkehr in der westlichen Stammstrecke • Weitere Baustellen in den Osterferien

Am langen Osterwochenende führt die Deutsche Bahn im Bereich Laim eine Vielzahl an Vorbereitungen für die Inbetriebnahme des Gleis 2 durch, darunter Kabeltiefbauarbeiten, Arbeiten an Oberleitungen oder das Aufstellen von Signalen. Von den Bauarbeiten ist der S-Bahn-Verkehr betroffen.

Umfangreiche Fahrplanänderungen mit Ersatzverkehr

Von Freitagabend, 18. April (22:40 Uhr), bis Dienstagmorgen, 22. April (4:40 Uhr) sind zwischen Pasing und Donnersbergerbrücke keine Fahrten über die Stammstrecken-Gleise möglich. Die S-Bahnen entfallen in diesem Bereich oder werden umgeleitet. Die übrige Stammstrecke bleibt befahrbar, sodass die Innenstadt von Osten kommend mit insgesamt vier S-Bahn-Linien weiter gut erreichbar ist. Auch die Flughafen-Anbindung ist mit der S1 und der S8 weiter gewährleistet. Die Änderungen auf den einzelnen S-Bahn-Linien im Detail: 

  • Die S1 beginnt/endet am Hauptbahnhof und hält nicht zwischen Moosach und Hauptbahnhof.
  • Die S2 verkehrt nur zwischen Petershausen/Altomünster und Heimeranplatz (im Halbstundentakt und ohne Halt in Laim) sowie zwischen Hackerbrücke und Erding.
  • Die S3 verkehrt nur zwischen Mammendorf und Pasing sowie zwischen Donnersbergerbrücke und Holzkirchen.
  • Die S4 fährt nur zwischen Geltendorf und Pasing.
  • Die S5 und die S7 werden zu einer durchgehenden Linie kombiniert. Die Züge in Richtung Kreuzstraße fahren dabei unter der Liniennummer S5, die Züge in Richtung Wolfratshausen fahren als S7.
  • Die S6 fährt nur zwischen Tutzing und Hauptbahnhof (ohne Halt zwischen Pasing und Hauptbahnhof) sowie zwischen Ostbahnhof und Ebersberg.
  • Die S8 verkehrt nur zwischen Herrsching und Pasing sowie zwischen Donnersbergerbrücke und Flughafen.
S-Bahn Liniennetz während Bauarbeiten von 18. April (22:40 Uhr) 22. April (4:40 Uhr)
S-Bahn Liniennetz während Bauarbeiten von 18. April (22:40 Uhr) 22. April (4:40 Uhr)
Quelle: Deutsche Bahn AG

Als schnelle Fahrtalternative ohne Halt zwischen Pasing und Hauptbahnhof können Fahrgäste die S6 oder den Regionalverkehr nutzen. Für die nicht angefahrenen Stationen entlang der Stammstrecke ist außerdem ein Busersatzverkehr im 10-Minuten-Takt mit Halt an allen Stationen zwischen Pasing und Hauptbahnhof unterwegs. Betroffene Fahrgäste der Linien S1 und S2 können in Moosach bzw. am Heimeranplatz in die U-Bahn von/zur Innenstadt umsteigen. Die jeweils schnellste Verbindung finden Reisende mit der Fahrplanauskunft in den Apps, im Internet oder am Automaten. Dort sind alle Änderungen und die Fahrzeiten der Busse enthalten.

Erstmals bei Stammstreckenbauarbeiten setzt die DB an Ostern große purpurfarbene Informations-Stelen ein, die die Orientierung erleichtern. Sie stehen als auffällige Blickfänger an allen Ersatzverkehrshaltestellen und informieren über das Liniennetz während der Bauarbeiten sowie den Busersatzverkehr. Teils weisen zusätzliche Stelen außerdem den Weg vom Bahnhof zur Bushaltestelle. Ergänzend zur Wegeleitung vor Ort stellt die DB an einigen Bahnhöfen mit weiter entfernten Bushaltestellen auch QR-Codes bereit, mit denen Fahrgäste per Karten-App auf dem Smartphone zum Ersatzverkehr gelangen.  

Weitere Bauarbeiten in den Osterferien

Die DB nutzt die Ferienzeit für weitere Bauarbeiten im S-Bahn-Netz:

  • Am ersten Ferienwochenende (12. und 13. April) arbeitet die DB jeweils von 5:30 bis 16 Uhr am neuen Stellwerk am Ostbahnhof. Dann fahren Ersatzbusse zwischen Ostbahnhof und Trudering/Johanneskirchen. Die Stammstrecke wird trotz Bauarbeiten von fünf S-Bahn-Linien befahren.
  • Wie bereits in den zurückliegenden Monaten kommt es auch in den Ferien in einigen Nächten zu Fahrplanänderungen wegen Arbeiten für das neue ESTW.
  • An Karfreitag (18. April) wird die S8 wegen Kabelarbeiten zwischen Pasing und Gilching-Argelsried durch Busse ersetzt.  
  • Am letzten Ferienwochenende (26. und 27. April) ist die S3 wegen Brückenarbeiten zwischen Deisenhofen und Holzkirchen unterbrochen. Ersatzweise fahren Busse.

Baustellen-Überblick auf der S-Bahn-Webseite

Die S-Bahn informiert auf einer Sonderseite über die Bauarbeiten mit den größten Auswirkungen im April:s-bahn-muenchen.de/baustellenfruehling

Eine vollständige Übersicht aller baubedingten Fahrplanänderungen gibt es wie gewohnt aufs-bahn-muenchen.de/baustellen.

Für Fragen steht der S-Bahn-Kundendialog täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.

Ende des oberhalb befindlichen Videos

04. April 2025, 10:45 Uhr
Kempten
Wichtiger Knotenbahnhof im Allgäu wird ganzheitlich modernisiert • Fahrgäste profitieren von besserem Komfort, moderner Reisendeninformation und mehr Barrierefreiheit • Bund, Freistaat und DB investieren knapp 30 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) startet die ganzheitliche Modernisierung des Hauptbahnhofs Kempten zu einem Zukunftsbahnhof. Der runderneuerte Bahnhof wird barrierefrei sein und soll mehr Komfort und ein besseres Ambiente bieten. Damit wird Zugfahren für viele Menschen deutlich leichter und bequemer. Die DB modernisiert 2025 Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. Dabei macht sie in diesem Jahr 100 weitere Stationen zu Zukunftsbahnhöfen.

Insgesamt fließen in Kempten knapp 30 Millionen Euro an Mitteln des Bundes, des Freistaats und der DB in die Umbaumaßnahmen. Die täglich rund 6000 Fahrgäste profitieren nach dem Umbau von modernen, barrierefreien Bahnsteigen und einer verschönerten Personenunterführung. Für mehr Barrierefreiheit erhöht die DB die Bahnsteige und baut drei Aufzugsanlagen. Auch errichtet die DB moderne Bahnsteiganzeiger sowie ein neues Wegeleit- und taktiles Blindenleitsystem. Die Baumaßnahmen starten in diesen Tagen und werden bis ins dritte Quartal 2026 dauern.

Zusätzliche Gestaltungselemente wie neue Sitzgelegenheiten, Anzeiger und Vitrinen in der Wartehalle sowie eine bessere Beleuchtung schaffen am Hauptbahnhof Kempten künftig ein einladendes Ambiente. Zusätzlich prüft die DB weitere Verschönerungsmaßnahmen am Bahnhofsgebäude. 

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100.

Zukunftsbahnhöfe sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. 2025 gehen sie in Serie: Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Weitere Zukunftsbahnhöfe in Bayern sind unter anderem Nördlingen, Ansbach und Kolbermoor. 

04. April 2025, 10:30 Uhr
München
Mehr Kapazitäten am Rangierbahnhof Nord • 6,4 Kilometer neue Gleise sichern Logistik für Ausbaumaßnahmen im Knoten München und Bau der 2. Stammstrecke • Ausbau reduziert LKW-Verkehr

Die Deutsche Bahn (DB) hat den Rangierbahnhof München Nord um 6,4 Kilometer Gleise erweitert und damit zusätzliche Logistikgleise für den Bau der 2. Stammstrecke hergestellt. Dies wird den baustellenbedingten LKW-Verkehr in der Münchner Innenstadt reduzieren und zu einer Verringerung von Emissionen und der Lärmbelastung für die Anwohner:innen führen. Die Baumaßnahme ist Teil des Großprojektes 2. Stammstrecke und konnte im geplanten Kostenrahmen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich umgesetzt werden. Die Erweiterung des Rangierbahnhofs war nötig, weil am Münchner Ostbahnhof temporär fast 4,5 Kilometer an Abstell- und Logistikgleisen für den Bau der 2. Stammstrecke weichen müssen.  

„Der Rangierbahnhof Nord ist ein zentrales Drehkreuz für die Bauarbeiten im Knoten München und zwingende Voraussetzung für den Bau der 2. Stammstrecke. Dank der neuen Kapazitäten können wir das für München so wichtige Großprojekt besser, robuster und reibungsloser gestalten. Davon profitieren neben dem Projekt auch die Umwelt und die Anwohner:innen“, sagt Projektleiter Eric Rolf.

Auf dem Gelände des Rangierbahnhofs München Nord hat die DB seit 2023 rund 6,4 Kilometer neue Gleise verlegt, darunter 4,8 Kilometer reine Abstellgleise. Auf dem Bahnhof können Güterzüge in einzelne Wagen oder Wagengruppen zerlegt und zu neuen Zügen zusammengestellt werden. Diese Funktionalität ist wichtig für die reibungslose Baustellenlogistik der 2. Stammstrecke. Durch den Einsatz modernster Technik, darunter eine elektronische Weichenheizungsanlage und 13 elektrisch ortsgestellte Weichen (EOW-Technik), ist der Rangierbetrieb effizient und flexibel steuerbar. Der Standort im Norden Münchens erwies sich aufgrund seiner optimalen Schienenanbindung und der ausreichenden Flächenverfügbarkeit als bestens geeignet.

Mit dem Großprojekt 2. Stammstrecke München wollen DB, Stadt, Freistaat und der Bund das S-Bahnsystem in München leistungsstärker, zuverlässiger und attraktiver machen und mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagern. Dafür wird eine zweite S-Bahn-Stammstrecke auf rund zehn Kilometern und in bis zu 48 Metern Tiefe zwischen Laim und Leuchtenbergring gebaut. Zudem baut die DB fünf Bahnhöfe neu oder um, sorgt für eine bessere Flughafenanbindung, die Stärkung der S-Bahn-Außenäste, die Einführung neuer Regional-S-Bahnlinien oder ein neues Stellwerk am Ostbahnhof. Die DB wird das Projekt nach derzeitiger Planung zwischen 2035 und 2037 fertig stellen.

03. April 2025, 08:15 Uhr
München
Vergabe der ersten Hauptbaumaßnahmen für Ostabschnitt der 2. Stammstrecke • Hochtief und Implenia bauen neue Tiefstation am Ostbahnhof, Verkehrstunnel und Rettungsschächte • Baubeginn diesen Sommer

Die Deutsche Bahn (DB) hat die Aufträge für den Bau der ersten Hauptbaumaßnahmen im Ostabschnitt der 2. Stammstrecke vergeben. Der Auftrag für die unterirdischen Rohbauten geht an eine Bietergemeinschaft der Unternehmen Hochtief Infrastructure und der Implenia AG. Zu den zentralen Bauleistungen gehören die Errichtung der neuen Tiefstation am Ostbahnhof, der Bau zweier Verkehrstunnel, eines Erkundungs- und Rettungstunnels sowie zweier Rettungsschächte. Der Bauauftrag hat ein Volumen im hohen dreistelligen Millionenbereich. Hinzu kommt der Auftrag für die Bauüberwachung. Diese übernimmt eine Ingenieurgemeinschaft der Firmen Sweco GmbH, Vössing Ingenieurgesellschaft mbH, Inros Lackner SE, Bernd Gebauer Ingenieur GmbH sowie der österreichischen IGT Geotechnik und der Tunnelbau Ziviltechniker Gesellschaft. Der Baubeginn ist für Sommer 2025 geplant. Zu Spitzenzeiten werden im Ostabschnitt mehr als 500 Menschen für das Großprojekt 2. Stammstrecke im Einsatz sein.

„Die 2. Stammstrecke erreicht eine neue Phase. Wir können nun endlich im gesamten Innenstadtbereich bauen. Im Osten werden sich drei große Tunnelbohrmaschinen wie gigantische Maulwürfe durch das Erdreich graben und so die Grundlage für einen besseren ÖPNV schaffen. Zudem setzen wir mit dem Bau der 2. Stammstrecke einen positiven wirtschaftlichen Impuls für München", sagt Gesamtprojektleiter Kai Kruschinski-Wüst. „Wir freuen uns, mit Hochtief und Implenia zwei schlagkräftige Partner mit viel Erfahrung im innerstädtischen Bau vertraglich gebunden zu haben. Dass wir die Aufträge trotz der angespannten Lage im Bausektor termingerecht vergeben konnten, spricht auch für die Bedeutung der 2. Stammstrecke für die gesamte Metropolregion."

Teil des Projekts im Ostabschnitt ist der Einsatz von drei Tunnelbohrmaschinen mit einem Durchmesser von bis zu 8,70 Metern, die sich ab 2027 auf einer Strecke von rund 2,9 Kilometern durch den Untergrund graben werden – auch unter der Isar hindurch. Eine spezielle Stützflüssigkeit stabilisiert den Boden, minimiert dadurch Oberflächensetzungen und trägt gleichzeitig das abgebaute Material ab. Der reine Tunnelvortrieb im Ostabschnitt wird voraussichtlich zwei Jahre dauern.

Technisch herausfordernd sind besonders die Arbeiten an den Rettungsschächten. Der Rettungsschacht 7 liegt zum Beispiel 40 Meter unter Tage und wird auch ein Abzweigbauwerk beinhalten, dass eine spätere Erweiterung der 2. Stammstrecke um einen Südast ermöglicht. Dieses Abzweigbauwerk hat einen Ausbruchsquerschnitt mit einer Fläche von 270 Quadratmetern – das ist so groß wie ein Tennisfeld.

Mit dem Großprojekt 2. Stammstrecke München wollen DB, Stadt, Freistaat und der Bund das S-Bahnsystem in München leistungsstärker, zuverlässiger und attraktiver machen und mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagern. Dafür wird eine zweite S-Bahn-Stammstrecke auf rund zehn Kilometern und in bis zu 48 Metern Tiefe zwischen Laim und Leuchtenbergring gebaut. Zudem baut die DB fünf Bahnhöfe neu oder um, sorgt für eine bessere Flughafenanbindung, die Stärkung der S-Bahn-Außenäste, die Einführung neuer Regional-S-Bahnlinien oder ein neues Stellwerk am Ostbahnhof. Die DB wird das Projekt nach derzeitiger Planung zwischen 2035 und 2037 fertig stellen.

01. April 2025, 09:30 Uhr
Bamberg/Nürnberg
Endspurt beim letzten Bauabschnitt Altendorf–Strullendorf • DB baut drei Haltepunkte, drei Brücken, 15 Kilometer Gleise und eine Weiche • Bauarbeiten werden im September abgeschlossen • Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Bamberg und Forchheim während Vollsperrung im April

Die Deutsche Bahn (DB) setzt ihre umfangreichen Arbeiten am viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Bamberg fort. Schwerpunkt ist der letzte Abschnitt zwischen Altendorf und Strullendorf: Auf den rund zehn Kilometern baut die DB in den kommenden Monaten 15 Kilometer Gleise, 20 Kilometer Oberleitungen sowie eine Weiche. Des Weiteren bekommen die Haltepunkte in Buttenheim, Hirschaid und Strullendorf neue barrierefreie Bahnsteige. An der Bundesstraße 505 in Strullendorf entsteht bis Mai eine neue Straßenbrücke über die Gleise. An der Jurastraße in Altendorf stellt das Bauteam die neue Eisenbahnbrücke fertig, die den Bahnübergang ersetzt. In Hirschaid wird außerdem die Personenunterführung vollendet, die den neuen Mittelbahnsteig erschließt und eine Querungsmöglichkeit für Fuß- und Radverkehr bietet. Alle Bauarbeiten sollen im September abgeschlossen sein. Die Verbindung Nürnberg–Bamberg gehört zu den meistbefahrenen Strecken in Bayern und ist Teil der Schnellfahrstrecke München–Berlin. Aus zwei mach vier: Die DB schafft hier auf insgesamt 64 Kilometern eine hochmoderne viergleisige Schieneninfrastruktur und verbessert damit Stabilität und Pünktlichkeit im Zugbetrieb erheblich. Dank zusätzlicher Gleise in den schon fertiggestellten Abschnitten können bereits mehr Züge im Fern-, Regional und Güterverkehr sowie weitere Sprinterzüge zwischen München und Berlin angeboten werden. Nicole Kumpfmüller-Böhm, DB-Gesamtprojektleiterin für den Bahnausbau Nürnberg–Bamberg: „Wir befinden uns auf der Zielgeraden und sind voll im Zeitplan. Alle Gewerke greifen wie ein Puzzle perfekt ineinander. Jeder Tag bis September zählt. Dann nehmen wir die letzten Bauwerke in Betrieb und eröffnen die vollständig ausgebaute Strecke zwischen Nürnberg und südlich von Bamberg.“ Für Tiefbauarbeiten, darunter Entwässerungs- und Kabelarbeiten sowie das Errichten der Fundamente für Masten, Brückenbauarbeiten und Lärmschutzwände, muss die Bahnstrecke zwischen Forchheim und Bamberg vom 11. April, 21 Uhr, bis 21. April, 5 Uhr, voll gesperrt werden. Während der Vollsperrung wird auch die für die Bauzeit geschaffene Umfahrung und temporäre Brücke über der Bundesstraße 505 zurück gebaut. Um die Auswirkungen auf den Verkehr zu minimieren, bündelt die DB  alle erforderlichen Arbeiten, die während des regulären Zugbetriebs nicht durchgeführt werden können. Fernverkehrszüge werden umgeleitet, Busse ersetzen Regional- und S-Bahn Für Fahrgäste der Regional- und S-Bahn stellt die DB vom Abend des 11. April bis 21. April einen umfangreichen Ersatzverkehr mit Bussen zur Verfügung. Zwischen Forchheim und Bamberg fahren Express- und Schnellbuslinien. Vom 14. April bis 16. April fallen einzelne Züge der S-Bahn und des Franken-Thüringen-Express bis Nürnberg aus und werden ebenfalls durch Busse ersetzt. Im Fernverkehr fahren die ICE-Züge zwischen München und Berlin etwa stündlich, Nürnberg wird dabei noch zweistündlich angefahren. Durch die großräumige Umleitung über Würzburg verlängert sich die Fahrzeit um bis zu 105 Minuten. Die ICE-Halte in Coburg, Bamberg und Erlangen entfallen wegen der Umleitung. Die IC-Verbindungen von Karlsruhe nach Leipzig entfallen zwischen Nürnberg und Leipzig. Alternativ bestehen zweistündliche Umsteigeverbindungen zwischen Nürnberg und Leipzig via Erfurt. Informationen zum Ersatzverkehr und geänderten Fahrplänen erhalten Fahrgäste über unsere Auskunftsmedien. Weitere Details zum Bahnausbau gibt es unter: www.bahnausbau-nuernberg-bamberg.de Zusätzlicher Hinweis zu Einschränkungen auf der Relation München–Nürnberg: Die DB führt an der Strecke wichtige Instandhaltungsarbeiten durch – für mehr Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Für das Erneuern von Gleisen und Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik kann die Bahnstrecke vom 3. April bis 25. April nur eingleisig genutzt werden. Fernverkehrszüge werden über Augsburg umgeleitet, das Angebot im Zugverkehr muss vorübergehend reduziert werden. Die DB empfiehlt den Fahrgästen, sich rechtzeitig über ihre Verbindungen in den Auskunftsmedien zu informieren.  

31. März 2025, 13:00 Uhr
München
Neue Autoreisezuganlage ersetzt bisheriges Terminal am Ostbahnhof • Bauzeit von gut einem Jahr • Erste Züge sollen im Mai rollen

Wichtiger Schritt für den Bau der 2. Stammstrecke: Die Deutsche Bahn (DB) hat heute und nach nur 14 Monaten Bauzeit die neue Autoreisezuganlage an der Betriebsstelle München Süd (Südbahnhof) in Betrieb genommen. Die Verladestation ersetzt das bisherige Terminal am Ostbahnhof und schafft damit dort Platz für die neue unterirdische Station der 2. Stammstrecke.

„Dank der neuen Autoreisezuganlage wird man nicht nur bequem mit Bahn und eigenem Auto reisen können. Dank des neuen Terminals können wir auch den ÖPNV in München und der Region nachhaltig verbessern und die neue Station am Ostbahnhof für die 2. Stammstrecke bauen. Möglich gemacht hat das ein starkes Team, das in Rekordzeit Planungen, Genehmigungen und den Bau ins Ziel gebracht hat“, sagt Markus Springer, Leiter Technik Ost bei der 2. Stammstrecke.  

Die neue Autoreisezuganlage verfügt über ein 243 Meter langes Verladegleis und ist über die Thalkirchner Straße zugänglich. Sie bietet eine moderne, nutzerfreundliche Infrastruktur und kann von verschiedenen Autoreisezuganbietern genutzt werden. Der Anbieter Train4you wird voraussichtlich ab Mitte Mai erste Züge dort fahren lassen. Damit bleibt München ein wichtiger Knotenpunkt für den Autoreisezugverkehr in Deutschland.

Mit dem Großprojekt 2. Stammstrecke München wollen DB, Stadt, Freistaat und der Bund das S-Bahnsystem in München leistungsstärker, zuverlässiger und attraktiver machen und mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagern. Dafür wird eine zweite S-Bahn-Stammstrecke auf rund zehn Kilometern und in bis zu 48 Metern Tiefe zwischen Laim und Leuchtenbergring gebaut. Zudem baut die DB fünf Bahnhöfe neu oder um, sorgt für eine bessere Flughafenanbindung, die Stärkung der S-Bahn-Außenäste, die Einführung neuer Regional-S-Bahnlinien oder ein neues Stellwerk am Ostbahnhof. Die DB wird das Projekt nach derzeitiger Planung zwischen 2035 und 2037 fertig stellen.

28. März 2025, 10:00 Uhr
Regensburg
DB erkundet den Untergrund im Trinkwasserschutzgebiet für Streckenverkürzung bei Maxhütte-Haidhof • Acht Bohrungen zwischen April und Juni • Vorplanung des Elektrifizierungsprojekts abgeschlossen

Die Deutsche Bahn (DB) hat die Vorplanung für die Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Marktredwitz und Regensburg abgeschlossen. Nun beginnt die Erkundung des Trinkwasserschutzgebietes mit den ersten Erkundungsbohrungen bei Maxhütte-Haidhof. Geplant sind acht Erkundungsbohrungen im Zeitraum von April 2025 bis Juni 2025. Die DB setzt mobile Bohrgeräte ein, die Bohrtiefe variiert dabei zwischen 25 und 50 Metern. Nach der Erkundung wird der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt. Die Bohrungen sollen wichtige Erkenntnisse über die Beschaffenheit des Untergrunds und das Grundwasservorkommen liefern. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für tiefergehende Planungen im Raum Maxhütte-Haidhof.

Zwischen Maxhütte-Haidhof und Regenstauf plant die DB, den Streckenverlauf im Rahmen des Elektrifizierungsprojektes anzupassen. Die Bahnstrecke soll nur noch auf etwa 660 Metern, statt den bisherigen 6,5 Kilometern, durch ein Trinkwasserschutzgebiet verlaufen. Neben dem verbesserten Schutz des Trinkwassers spart die neue Streckenführung auch Zeit. Die Elektrifizierung und Optimierung des Streckenverlaufs werden die Fahrzeit für Fahrgäste zwischen Regensburg und Hof um 20 Minuten verkürzen. 

Zum Projekt

Der Ostkorridor Süd ist mit rund 180 Kilometern Bayerns längste Ausbaustrecke. Im Abschnitt zwischen Marktredwitz und Regensburg plant die Deutsche Bahn neben der Elektrifizierung neue Streckenführungen zwischen Maxhütte-Haidhof und Regenstauf sowie zwischen Reuth bei Erbendorf und Windischeschenbach. Zudem baut die DB im Zuge der Maßnahme mehrere Bahnhöfe barrierefrei aus. In Schwandorf, Weiden und Wiesau schafft die Bahn Voraussetzungen für den Halt von Zügen des Fernverkehrs. Die DB hat die Vorplanung für das Projekt abgeschlossen. Die Ermittlung des Nutzen-Kosten-Verhältnis ist in Vorbereitung mit dem Bund.

17. März 2025, 13:00 Uhr
München
Über 150 Jahre alte Eisenbahnbrücke auf der Strecke Landshut–Bayerisch Eisenstein wird durch modernen Neubau ersetzt • 120 Meter lange Stahlfachwerkkonstruktion wird vor Ort montiert • DB investiert 32 Millionen Euro in den Neubau der Nagerlbrücke

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert in den kommenden Jahren sukzessive drei große Brücken auf der Bahnstrecke zwischen Landshut und Bayerisch Eisenstein. Die Arbeiten starten jetzt mit dem Bau einer neuen Brücke (Nagerlbrücke) in der Stadt Regen. Dort wird über dem Fluss Schwarzer Regen eine 120 Meter lange neue Stahlfachwerkbrücke errichtet. Die Arbeiten dauern bis Ende 2026 an. Die DB investiert in den Neubau der Nagerlbrücke 32 Millionen Euro.

DB-Projektleiterin Eliana Schmidt: „Mit den neuen Eisenbahnbrücken schaffen wir eine moderne Bahninfrastruktur für die kommenden Jahrzehnte. Die neuen Brücken sind Voraussetzung für einen pünktlichen und zuverlässigen Zugverkehr und bessere Bahnmobilität im Bayerwald.“ Der Bau der neuen Deffernikbrücke in den Gemeinden Bayerisch Eisenstein und Lindberg sowie die neue Ohetalbrücke in der Stadt Regen über das Tal der Schlossauer Ohe befinden sich aktuell im Planfeststellungsverfahren.

Die Bauarbeiten an der Nagerlbrücke in Regen konzentrieren sich in den kommenden Monaten auf die Vorbereitung der Baustellenfläche und das Errichten von temporären Zufahrtsstraßen. Im August dieses Jahres werden zwei Behelfsbrücken über den Fluss Schwarzer Regen gebaut, ab September werden die Pfeiler für die neue Stahlbrücke aufgestellt. Der Stahlüberbau der Fachwerkbrücke entsteht dabei komplett auf dem Baufeld neben der Bahnstrecke. Im Sommer 2026 werden die Überbausegmente dann auf die Pfeiler gehoben und der Stahlüberbau in Seitenlage fertig montiert. Im September und Oktober 2026 wird die neue Brücke über den Fluss in ihre finale Lage geschoben, die alte Brücke sowie deren Widerlager werden abgebaut. Für den Einschub und den Abbruch muss die Bahnstrecke voll gesperrt werden. In dieser Zeit besteht Ersatzverkehr mit Bussen. Die DB informiert Anwohner:innen vorab über lärmintensive Arbeiten.

Aktuelle Infos finden Sie auch hier: https://bahnausbau-nordbayern.deutschebahn.com/bruecken.html

13. März 2025, 16:33 Uhr
Nürnberg
Freistaat Bayern investiert 25 Millionen Euro in die S-Bahn Nürnberg • Barrierefreier Ausbau von weiteren 10 Stationen vereinbart • Arbeiten sollen 2026 erfolgen • Bereits 2025 Umbauten zwischen Nürnberg-Ostring und Röthenbach (Pegnitz)

Der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn (DB) machen die Zustiege an der Linie S2 der S-Bahn Nürnberg barrierefrei. Dazu hat der Freistaat nun ein weiteres Finanzierungspaket auf den Weg gebracht. Die Fahrgäste können sich auf ein stufenloses Ein- und Aussteigen an allen Stationen der S2 zwischen Nürnberg-Sandreuth und Roth freuen. Ziel der DB ist, die Umbauten 2026 umzusetzen. Der Freistaat Bayern fördert die Maßnahme mit rund 25 Millionen Euro.

Im Netz der Nürnberger S-Bahn werden seit Ende 2020 nur noch Züge mit einer einheitlichen Einstiegshöhe von 76 Zentimetern eingesetzt. Diese liegt etwa 20 Zentimeter niedriger als die Bahnsteigkanten an mehreren Stationen der S2. Das soll sich mit den Umbaumaßnahmen ändern.

Konkret ist eine Absenkung der Bahnsteige an den Stationen Schwabach, Schwabach-Limbach und Roth vorgesehen. Im Bereich der Haltepunkte Nürnberg-Sandreuth, Nürnberg-Eibach, Nürnberg-Reichelsdorf, Reichelsdorfer Keller, Katzwang, Rednitzhembach und Büchenbach hebt die Bahn das Gleisbett an.

Der Bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter betont: „Ich freue mich, dass wir bereits das dritte große Paket für den barrierefreien Ausbau der S-Bahn Nürnberg auf den Weg bringen. Obwohl eigentlich der Bund zuständig ist, investiert der Freistaat weitere 25 Millionen Euro in eine attraktive Schieneninfrastruktur, damit alle Fahrgäste einfach und bequem ans Ziel kommen. Jetzt ist die Bahn am Zug, das Projekt so schnell wie möglich umzusetzen.“

Der DB-Konzernbevollmächtigte für Bayern, Heiko Büttner, erläutert: „Die S-Bahn ist das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs im Großraum Nürnberg. Menschen mit Handicap oder Eltern mit Kinderwagen profitieren von den Umbauten ebenso wie Fahrgäste mit schwerem Gepäck. Ich freue mich, dass wir das Projekt gemeinsam mit dem Freistaat fortsetzen können.“

Auf Initiative des Freistaats hat die Deutsche Bahn bereits im Sommer 2023 die Zustiege an der S3 zwischen Feucht und Altdorf barrierefrei ausgebaut. Die Stationen Nürnberg Ostring, Nürnberg-Mögeldorf, Schwaig und Röthenbach (Pegnitz) werden in den Sommerferien 2025 barrierefrei ausgebaut, sodass der Schülerverkehr nicht beeinträchtigt wird. Während der Bauphase richtet die DB einen Ersatzverkehr mit Bussen ein.

13. März 2025, 14:52 Uhr
München
Nächste Phase für die Anbindung des BMW-Forschungs- und Innovationszentrums • Mehrere Nachtschichten von März bis Oktober

Die Deutsche Bahn (DB) führt in der nächsten Woche eine Baugrunderkundung im Bereich Karlsfeld (Landkreis Dachau) durch. Die Arbeiten sind erforderlich, um die Planungen für das Infrastrukturprojekt „Anbindung des BMW-Forschungs- und Innovationszentrums (FIZ)“ über den Nordring weiter voranzutreiben. Die Bauarbeiten finden auf einer brachliegenden Fläche östlich des Bahnhofsbereichs Karlsfeld statt, zwischen der Bushaltestelle Karlsfeld-Ost und den Bahngleisen. Dabei kommen unter anderem Klammrammbohrungen sowie schwere Rammsondierungen zum Einsatz. Diese Maßnahmen sind notwendig, um wichtige geotechnische Erkenntnisse für das Bauprojekt zu gewinnen.

Aufgrund der eingesetzten Technik kann es in den betroffenen Nächten zu einem punktuell erhöhten Lärmpegel kommen. Die Arbeiten werden in zwei Nachtschichten durchgeführt:

  • Erste Nachtschicht: 17. auf 18. März 2025, jeweils von 21 bis 5 Uhr
  • Zweite Nachtschicht: 18. auf 19. März 2025, jeweils von 21 bis 5 Uhr

Weitere nächtliche Baugrunderkundungen werden bis voraussichtlich Oktober etwa zweimal im Monat stattfinden. Über die genauen Termine wird die Deutsche Bahn zeitnah informieren. Die Deutsche Bahn bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für mögliche Lärmbelästigungen. Die nächtliche Durchführung der Arbeiten ist notwendig, um den regulären Bahnbetrieb tagsüber nicht zu beeinträchtigen. Für weitere Informationen steht die DB unter info@bahnausbau-muenchen.de zur Verfügung.

Über das Projekt:Der Münchner Norden wächst rasant, mit neuen Wohn- und Arbeitsplätzen. Um die Verkehrsanbindung zu verbessern und den klimafreundlichen Schienenverkehr zu stärken, wird der bisher nur für Güterzüge genutzte Bahn-Nordring teilweise für den S-Bahn-Verkehr ausgebaut. Der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn haben hierfür 2020 einen Planungsvertrag unterzeichnet. Die aktuellen Planungen umfassen zwei neue Bahnhöfe – einen in der Nähe des BMW FIZ und einen am Euro-Industriepark – sowie den Ausbau des Bahnhofs Karlsfeld um einen zusätzlichen Bahnsteig. Zudem werden neue Schienen und Zugangsbauwerke errichtet. Der Ausbau des Nordrings trägt dazu bei, die Mobilität im Münchner Norden effizienter und nachhaltiger zu gestalten.

10. März 2025, 11:15 Uhr
München
Zehn-Meter-Mast mit Plattform und Weidenkorb für Weißstörche aufgestellt • Grund ist die Sanierung der Oberleitungsanlage auf der Kochelseebahn

Die Deutsche Bahn (DB) hat heute in der Nähe des Bahnhofs Bichl (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) ein Ersatzhorst für ein Storchenpaar geschaffen. Ein zehn Meter hoher Stahlmast mit einer Plattform von anderthalb Metern Durchmesser sowie einem Nistkorb aus Weidengeflecht soll den Weißstörchen eine sichere Brutstätte bieten. Grund für die ornithologische Baumaßnahme ist die Sanierung der Oberleitung auf der Kochelseebahn zwischen Tutzing und Kochel. Dafür musste ein bestehendes Storchennest weichen, während zwei weitere Masten mit Nestern erhalten bleiben konnten. „Die Bahn ist der klimafreundlichste motorisierte Verkehrsträger - und auch der Naturschutz wird bei uns großgeschrieben. Umso schöner, dass wir ein Ersatzhorst für die Störche in Bichl schaffen konnten. Einen zehn Meter hohen Mast zu bauen, der ein bis zu anderthalb Tonnen schweres Storchennest auf der Spitze tragen kann, ist technisch herausfordernd. Das ist in etwa so, wie einen Mittelklassewagen auf einem Maibaum zu balancieren", sagt Projektleiter Michael Kunze. Die DB hat die Oberleitung entlang der 35 Kilometer langen Bahnstrecke Tutzing-Kochel 2023 umfassend modernisiert. Dafür wurde die Oberleitungsanlage, deren Ursprünge teilweise noch aus den 1930er-Jahren stammen, auf der Strecke vollständig erneuert. Fast 600 neue Masten sorgen nun für eine zuverlässige Stromversorgung der Bahn. Um die Brutzeiten der Störche nicht zu stören, wurden die Bauzeiten entsprechend angepasst. Weißstörche sind in Deutschland streng geschützt und gelten als ortstreu: Jahr für Jahr kehren sie an denselben Brutplatz zurück. Da die Strecke Bichl-Kochel in der Nähe eines Vogelschutzgebiets liegt, hat die DB an den Oberleitungen spezielle Vogelschutzmarker angebracht. Diese sorgen dafür, dass Vögel die Leitungen besser wahrnehmen und sicher umfliegen können. Die Gründung des neuen Storchenmasts war eine besondere Herausforderung. Die Bahnstrecke verläuft abschnittsweise durch Moorland, das als Baugrund anspruchsvoll ist. Um dem Horst sicheren Halt zu geben, wurden deshalb Micro-Pfähle in den Untergrund eingebracht. 

07. März 2025, 11:00 Uhr
Aschaffenburg
Flüge entlang der Strecke zwischen Aschaffenburg und Miltenberg zur Bestandsaufnahme und weiteren Planung • Elektrifizierung und Ausbau

Das Projekt zur Elektrifizierung der Maintalbahn nimmt Fahrt auf: Vom 10. bis 14. März fliegen Expert:innen der DB die gesamte Strecke zwischen Aschaffenburg und Miltenberg mit Multicoptern (Drohnen) ab. Erstellt werden sogenannte Orthophotos und ein dreidimensionales Modell für eine präzise Visualisierung des Ist-Zustandes. Die hochwertigen Daten dienen jedoch nicht nur der Bestandsaufnahme, sondern beschleunigen gleichzeitig die weiteren Planungsschritte und die spätere Zusammenarbeit mit den Baufirmen. Planungen mit und anhand von 3D-Modellen gehören mittlerweile zum gängigen Handwerkszeug von Projektingenieur:innen bei der DB.Elektrifizierung und zweigleisiger Ausbau Im vergangenen November unterzeichneten Verkehrsminister Christian Bernreiter und Denis Kollai, Leiter Infrastruktur bei der Westfrankenbahn, den Planungsvertrag für den Ausbau und die Elektrifizierung der Bahnstrecke Aschaffenburg – Miltenberg. Der Freistaat investiert rund 17,9 Millionen Euro. Die Planungen einschließlich des Planfeststellungsverfahrens durch die Westfrankenbahn sollen nach aktuellem Stand bis 2030/31 abgeschlossen sein, die bauliche Umsetzung ist bis 2033/34 vorgesehen.

Das Projekt umfasst dabei eine Vielzahl von Verbesserungen:

  • Elektrifizierung der 37 Kilometer langen Strecke von Aschaffenburg bis Miltenberg
  • Verlängerung des zweigleisigen Ausbaus von Aschaffenburg Süd in Richtung Obernau
  • Ausbau des Haltepunkts Sulzbach (Main) zum Begegnungsbahnhof
  • zweigleisiger Ausbau zwischen Obernburg-Elsenfeld und Glanzstoffwerke
  • Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auf 140 km/h
  • Verlängerung der Bahnsteige auf 220 Meter Länge

Mit der Elektrifizierung profitieren die Menschen in der Region von besseren und umsteigefreien Verbindungen von Miltenberg nach Frankfurt. Außerdem endet der Dieselbetrieb auf der Strecke, damit reduziert sich der CO2-Ausstoß erheblich.Weitere Infos gibt es unter https://www.westfrankenbahn.de/aktuell/elektrifizierung

21. Februar 2025, 10:20 Uhr
Oberstdorf
Ab dem 1. März wieder volles Zugangebot • Mehr Komfort nach Umbau der Bahnsteige in Oberstdorf beim Ein- und Ausstieg • Neue Gleise im Bahnhof sowie auf der Strecke

Gute Nachrichten für die Fahrgäste von und nach Oberstdorf: Ab dem 1. März kann mit Ausnahme von baubedingten Einschränkungen wieder der gesamte Fahrplan inklusive der Züge des Fernverkehrs angeboten werden. Damit enden die durch einen massiven Kabelschaden verursachten Einschränkungen für den Zugverkehr des Touristenortes, die seit Ende August bestanden hatten. In den kommenden Monaten und Jahren setzt die DB im Raum Oberstdorf eine Reihe von Modernisierungsmaßnahmen um, die sowohl die Infrastruktur als auch den Komfort für die Reisenden erheblich verbessern werden. Zum einen ersetzt die DB bis Ende 2027 das reparaturbedürftige Relaisstellwerk in Oberstdorf durch ein neues elektronisches Stellwerk, zum anderen steht eine umfangreiche Modernisierung der Bahnsteige und Gleise an.

Der Baubeginn für den Umbau der Bahnsteige ist für April 2025 geplant, die Fertigstellung soll 2026 erfolgen. Die DB baut sowohl den Außenbahnsteig als auch die beiden Mittelbahnsteige im Bahnhof Oberstdorf komplett neu. Beide Mittelbahnsteige erhalten ein neues Bahnsteigdach. Auch werden die Beleuchtungs- und Beschallungsanlagen des Bahnhofs vollständig erneuert, ebenso das Wegeleit- und das taktile Blindenleitsystem. Eine neue Bahnsteigausstattung und zusätzliche Zuginformationsmonitore runden das Modernisierungspaket ab. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro – finanziert vom Bund und der DB. Neben den Bahnsteigen werden im Bahnhof Oberstdorf auch die Gleise samt Schotter, Schwellen und Schienen erneuert.

Zudem modernisiert die DB dieses Jahr auch die Gleise zwischen Fischen und Oberstdorf. So werden während einer Totalsperrung zwischen dem 30. August und 15. September Schienen, Schotter und Schwellen ausgetauscht.

Während der unterschiedlichen Umbauarbeiten im Bahnhof und auf der Strecke kommt es zu baubedingten Fahrplanänderungen. Die DB bittet hierfür um Verständnis. Die Änderungen erfahren Reisende in den DB-Auskunftssystemen – auch unter: https://www.bahn.de/service/fahrplaene/bauarbeiten

17. Februar 2025, 10:00 Uhr
München
Abnahmetests für das neue Stellwerk Ostbahnhof • Tagsüber an drei Wochenenden Fahrplanänderungen im östlichen Stammstreckenbereich

Um das neue elektronische Stellwerk (ESTW) am Ostbahnhof im Juni in Betrieb nehmen zu können, laufen bereits seit letztem November umfangreiche Abnahmetests. Im Februar und März setzt die DB diese Arbeiten weiter fort und es kommt zu Fahrplanänderungen im S-Bahn-Verkehr. Neben zahlreichen Nächten sind davon auch die Tage an den drei Wochenenden ab 22. Februar betroffen.

An drei Wochenenden: Tagsüber weniger S-Bahnen in der Stammstrecke

An den drei Wochenenden 22. bis 23. Februar, 1. bis 2. März sowie 8. bis 9. März ist der S-Bahn-Verkehr auf der Stammstrecke jeweils samstags und sonntags von 4 bis 16 Uhr stark eingeschränkt. Nur eine Linie verkehrt dann durch die gesamte Stammstrecke, die anderen Linien beginnen und enden vorzeitig:

  • Die S1 beginnt/endet am Hauptbahnhof und hält nicht an der Hackerbrücke.
  • Die S2 entfällt zwischen Isartor und Ostbahnhof und hält nicht in Berg am Laim und am Leuchtenbergring.
  • Die S3 entfällt zwischen Pasing und Giesing (U2).
  • Die S4 fährt nur zwischen Geltendorf und Heimeranplatz, Gleis 11 (U5).
  • Die S5 entfällt zwischen Pasing und Giesing (U2).
  • Die S6 West und die S8 Ost bilden zwischen Tutzing und Flughafen eine durchgehende Linie, die als einzige die gesamte Stammstrecke durchquert. Die Züge in Richtung Flughafen fahren dabei unter der Liniennummer S6, die Züge in Richtung Tutzing fahren als S8.Die S6 Ost fährt nur zwischen Ebersberg und Trudering (U2).Die S8 West fährt nur zwischen Herrsching und Pasing.

Die S7 ist von den Bauarbeiten nicht betroffen und fährt regulär.

Alternative Fahrtmöglichkeiten an den Wochenenden

Die Innenstadt bleibt trotz der Einschränkungen auf der Schiene erreichbar. Neben der kombinierten Linie S6/S8 (Tutzing <-> Flughafen) fährt von Westen kommend auch die S2 in den Stammstreckentunnel bis Isartor. Für Fahrgäste fährt in den oben genannten Zeiträumen ein Busersatzverkehr zwischen Ostbahnhof und Trudering mit Zwischenhalten in Leuchtenbergring und Berg am Laim. Auf den übrigen betroffenen Abschnitten können Fahrgäste alternativ andere Verkehrsmittel im MVV nutzen, darunter den Regionalverkehr zwischen Pasing und Hauptbahnhof oder die U5 im Innenstadtbereich. Zudem besteht Anschluss zur U-Bahn an S-Bahn-Stationen der Linien S1 (Moosach & Feldmoching), S3/S5 (Giesing), S4 (Heimeranplatz) und S7 (Harras & Heimeranplatz). Die jeweils beste Verbindung finden die Fahrgäste komfortabel mit Hilfe der Fahrplanauskunft in den Apps, auf der Webseite oder am Automaten.

Hinweis zu nächtlichen Bauarbeiten

Die DB arbeitet intensiv für die Inbetriebnahme des neuen Stellwerks am Ostbahnhof. Daher kommt es zusätzlich zu den oben genannten Wochenenden fortlaufend bis in den Juni hinein auch in zahlreichen Nächten zu Fahrplanänderungen. Informationen zu allen anstehenden Bauarbeiten finden die Fahrgäste unter s-bahn-muenchen.de/baustellen. Für Fragen steht der S-Bahn-Kundendialog täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.

13. Februar 2025, 10:15 Uhr
Mühldorf
Weiterer Abschnitt auf der Ausbaustrecke München-Mühldorf-Freilassing im Detail geplant • Elektro statt Diesel: zweites Gleis, neue Oberleitung, moderne Bahnbrücken und barrierefreie Haltepunkte auf 8 Kilometern • Pläne sind online • DB lädt zu Infomarkt

Die Deutsche Bahn (DB) hat die detaillierte Entwurfsplanung für einen weiteren Streckenabschnitt beim Bahnausbau zwischen München, Mühldorf und Freilassing (ABS 38) fertig gestellt. Zwischen Saaldorf-Surheim und Freilassing sollen auf 8 Kilometern Oberleitungen errichtet, ein zusätzliches Gleis gebaut und 15 Brückenbauwerke modernisiert, angepasst oder erneuert werden. Der Haltepunkt Saaldorf-Surheim und der Bahnhofsteil Freilassing Nord werden komplett neu und barrierefrei gebaut. Geplant sind außerdem umfassender Schallschutz für Anwohner:innen und ein neues Unterwerk für die Stromversorgung. Bestehende Infrastruktur wird erneuert. Die DB lädt alle interessierten Bürger:innen zu einem Infomarkt am 17. Februar in die Lokwelt Freilassing (Westendstraße 5, 83395 Freilassing) ein. Von 16 bis 20 Uhr wird das Projektteam an Ständen zu Themengebieten wie Geo- und Hydrologie, Schall- und Erschütterungsschutz, Umweltschutz sowie zum Projektablauf die Planung im Detail vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen. Ab dem 14. Februar sind alle Pläne bereits online verfügbar: https://www.abs38.de/pa-3-6.html.

Michael Althaus, DB-Projektleiter für den östlichen Teil der ABS 38: „Mit der Vorstellung dieser Planungsunterlagen legen wir den Grundstein für weitere konstruktive Gespräche mit allen Betroffenen. Wir möchten, dass alle Interessierten einen Einblick in unsere Planungen bekommen. Das ist ein großer Meilenstein für unser Projekt und für eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur in der Region.“

Durch die Elektrifizierung der Strecke können in Zukunft elektrische Züge die Strecke befahren. Michael Althaus weiter: „Zusätzlich planen wir entlang des Abschnitts zwischen Saaldorf-Surheim und Freilassing vielseitige Schall- und Erschütterungsschutzmaßnahmen: Neue Schallschutzwände, ein besonders überwachtes Gleis für den Großteil der Strecke und besohlte Schwellen machen den Zugverkehr künftig deutlich leiser.“

Maßnahmenübersicht zwischen Saaldorf-Surheim und Freilassing
Maßnahmenübersicht zwischen Saaldorf-Surheim und Freilassing
Quelle: DB InfraGO
Die geplante neue Infrastruktur auf dem Streckenabschnitt zwischen Saaldorf-Surheim und Freilassing

Die geplanten Baumaßnahmen im gesamten Ostabschnitt (Tüßling–Freilassing) der ABS 38 umfassen unter anderem circa 125 km Oberleitung, 60 km neue Gleise für 160 km/h, 8 Stationen sowie über 90 Brücken und Durchlässe. Die Ausbaustrecke wird in Abschnitten geplant und sukzessive in eigene Planfeststellungsverfahren eingebracht.

ABS 38: Moderne Bahninfrastruktur für Südostbayern  

Mit ihren knapp 145 Kilometern verbindet die Bahnstrecke von München über Mühldorf nach Freilassing und Burghausen Menschen in der Region Südostbayern mit dem Großraum sowie dem Flughafen München. Der zweigleisige Ausbau in weiten Teilen und die durchgehende Elektrifizierung lassen eine Anhebung der Streckenhöchstgeschwindigkeit auf bis zu 160 km/h (Tüßling–Freilassing) bzw. bis zu 200 km/h (München–Ampfing) zu. Dies ermöglicht Unternehmen im „Bayerischen Chemiedreieck“ einen schnellen und sicheren Transport ihrer Erzeugnisse. Als Teil des transeuropäischen Eisenbahnnetzes wird der internationale Fern- und Güterverkehr zudem schneller von Paris nach Budapest verkehren können. Nicht zuletzt verringert mehr Verkehr auf der Schiene statt auf der Straße und der Einsatz von Elektro- anstelle von Dieselloks den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase. Weitere Informationen gibt es unter www.abs38.de.

12. Februar 2025, 14:00 Uhr
Während der umfangreichen Sanierung und Modernisierung des südlichen Abschnitts der Linien U3 und U6 richtet die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) gemeinsam mit der DB Regio von Montag, 17. Februar, bis Ende Mai einen leistungsstarken Ersatzverkehr ein, um die Fahrgäste weiterhin zuverlässig ans Ziel zu bringen.

MVG-Chef Ingo Wortmann: „Die Infrastruktur der beiden ältesten U-Bahnlinien ist in die Jahre gekommen und muss erneuert werden. Daher setzen wir mehr als 40 Maßnahmen an den Bahnhöfen und auf der Strecke um. Mit mehr als 30 Bussen, von denen die DB rund zwei Drittel fährt, bieten wir den Fahrgästen während der Bauzeit eine gute Alternative. In jeder Phase ersetzen wir die U-Bahn im gesperrten Abschnitt mit einer Linie und richten als Ergänzung je eine Expressbuslinie ein, die schnelle Direktverbindungen zu anderen U-Bahnlinien, zur S-Bahn bzw. zum Münchner Hauptbahnhof anbieten, um unsere Kundinnen und Kunden trotz der Sperrungen schnell an ihr Ziel zu bringen. Durch die Kooperation mit der Deutschen Bahn können wir unsere Kapazitäten für Ersatzverkehre infolge von großen Sanierungsmaßnahmen, die wir dringend benötigen, um unsere Infrastruktur zu erhalten, bündeln und wirtschaftlich optimal einsetzen.  Gemeinsam bringen wir die Fahrgäste zuverlässig ans Ziel.“

Susann Liebscher, Leiterin der DB-Busgesellschaft Regionalverkehr Oberbayern (RVO): „Für uns ist es das erste Mal, dass wir mit der MVG einen großen Ersatzverkehr fahren. Mit unserer purpurfarbenen Busflotte haben wir schon bei der Generalsanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim bewiesen: Wir können leistungsstarken Ersatzverkehr. In den letzten Wochen haben wir uns intensiv vorbereitet. Nun stehen unsere insgesamt rund 50 Fahrerinnen und Fahrer und 25 Busse in den Startlöchern. Sie werden die U-Bahn-Fahrgäste in den nächsten 15 Wochen gemeinsam mit der MVG zuverlässig ans Ziel bringen. Die modernen Fahrzeuge bieten mit bequemen Sitzen, angenehmer LED-Beleuchtung, WLAN und USB-Ladebuchsen viel Komfort. Große Displays informieren über den nächsten Halt und den Fahrtverlauf. Die Münchnerinnen und Münchner können also trotz Bauarbeiten weiterhin klimafreundlich und komfortabel mit den Öffentlichen fahren und müssen nicht aufs Auto umsteigen.“

Bei der Präsentation der Flotte: Susann Liebscher, Leiterin DB-Busgesellschaft RVO, und MVG-Chef Ingo Wortmann
Bei der Präsentation der Flotte: Susann Liebscher, Leiterin DB-Busgesellschaft RVO, und MVG-Chef Ingo Wortmann
Quelle: Deutsche Bahn AG / Dominik Schleuter
Bei der Präsentation der Flotte: Susann Liebscher, Leiterin der DB-Busgesellschaft Regionalverkehr Oberbayern (RVO), und MVG-Chef Ingo Wortmann

Während der Bauarbeiten fahren die Busse von MVG und DB zusammen rund 713.000 Kilometer, fast so viel wie von der Erde zum Mond und zurück. Pro Tag werden bis zu 60 Fahrerinnen und Fahrer der beiden Unternehmen im Einsatz sein und die Ersatzbusse steuern.

Die Flotte besteht ausschließlich aus Niederflurbussen mit Euro-6-Motoren, die einen barrierefreien und umweltfreundlichen Ersatzverkehr bieten. Die Fahrzeuge werden in der Live-Auskunft der App angezeigt und in der MVG-Leitstelle einheitlich disponiert.

Wann und wo die Busse die U-Bahn ersetzen

Ab Montag, 17. Februar, bis zum 9. März

  • ersetzen die Busse die U3 zwischen Brudermühlstraße und Sendlinger Tor.
  • Zusätzlich verbindet der Expressbus X3 die Brudermühlstraße mit dem Hauptbahnhof.
  • Statt der U6 fährt zwischen Implerstraße und Goetheplatz ein Pendelzug.

Vom 10. März bis zum 30. Mai

  • wird die U6 zwischen Klinikum Großhadern und Brudermühlstraße durch Busse ersetzt. Ab Implerstraße wird die U6 auf dem Linienweg der U3 nach Fürstenried West weitergeführt. An der Brudermühlstraße besteht Anschluss zum Ersatzbus Richtung Klinikum Großhadern.
  • Zusätzlich verbindet der Expressbus X6 den südlichen Abschnitt der U6 direkt an die U4/U5 (Heimeranplatz) bzw. die S-Bahn (Donnersbergerbrücke) an.
  • Die U3 kann wieder regulär und ohne Einschränkungen fahren.

Alle Infos zur Maßnahme und zum Ersatzverkehr gibt es unter mvg.de/update.

Über DB Regio

DB Regio ist der größte Anbieter von öffentlichem Personennahverkehr in Deutschland. Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn betreibt mit rund 39.000 Mitarbeitenden bundesweit Zug- und Busverbindungen. DB Regio fährt auch die Metropol-S-Bahnen in Berlin, Hamburg, München, Rhein-Main und Stuttgart. Den Ersatzverkehr für die U3 und U6 fahren die beiden DB Regio Busgesellschaften Regionalverkehr Oberbayern (RVO) und Omnibusverkehr Franken (OVF). Im ländlichen Raum ergänzt DB Regio die bestehenden Verbindungen durch eine wachsende Zahl an On-Demand-Verkehren. Leistungen im Nahverkehr werden in Deutschland per Gesetz von Bundesländern und Kommunen koordiniert.

Weitere Fotos der Buspräsentation finden Sie in der DB Mediathek: mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/8103882 

10 DB-Busse und 10 MVG-Busse bei der Präsentation in München
10 DB-Busse und 10 MVG-Busse bei der Präsentation in München
Quelle: SWM/MVG
Präsentation der Ersatzverkehrsflotte vor der Bavaria. 10 purpurfarbene Busse der DB und 10 MVG-Busse (Foto: SWM/MVG)
10 DB-Busse und 10 MVG-Busse mit Fahrer:innen sowie MVG-Chef Ingo Wortmann und Susann Liebscher, Leiterin RVO
10 DB-Busse und 10 MVG-Busse mit Fahrer:innen sowie MVG-Chef Ingo Wortmann und Susann Liebscher, Leiterin RVO
Quelle: SWM/MVG
Busse für den U3/U6-Ersatzverkehr. 10 purpurfarbene DB-Busse und 10 blaue MVG-Busse vor der Bavaria mit Fahrer:innen sowie MVG-Chef Ingo Wortmann und Susann Liebscher, Leiterin der DB-Busgesellschaft Regionalverkehr Oberbayern (RVO) (Foto: SWM/MVG)

11. Februar 2025, 14:30 Uhr
München
2. Stammstrecke von Laim bis Leuchtenbergring bestandskräftig planfestgestellt • Autoreisezuganlage und Elektronisches Stellwerk gehen im ersten Halbjahr in Betrieb

Die Bauarbeiten an der 2. Stammstrecke München schreiten mit großen Schritten voran. Wichtige Meilensteine seit Anfang 2024 waren der erfolgreiche Beginn der Tunnelarbeiten am Rettungsschacht 3 und am Marienhof. Zudem nehmen die zukünftig tiefsten Stationen Deutschlands am Marienhof und am Hauptbahnhof weiter Gestalt an. Am Marienhof ist bereits die Bahnsteigtiefe von 40 Metern erreicht. Derzeit erfolgt der letzte Aushub für die Bodenplatte.

Mit der 2. Stammstrecke schaffen wir die Grundlage für einen nachhaltigen Nahverkehr in München und Umgebung. Wir bauen hier das modernste S-Bahn-System Deutschlands. Ob in Laim, am Hauptbahnhof, am Marienhof oder am Ostbahnhof: Der Fortschritt wird nun zunehmend sichtbar und nimmt dieses Jahr mit dem Beginn der Hauptbaumaßnahmen im Osten vollständig Fahrt auf“, sagt Kai Kruschinski-Wüst.

Ein bedeutender Erfolg ist die erwirkte Bestandskraft des 3. Planfeststellungsabschnitts im Osten zwischen Isar und Leuchtenbergring. Damit ist erstmals der gesamte innerstädtische Bereich der 2. Stammstrecke von Laim bis Leuchtenbergring bestandskräftig planfestgestellt. Ab Ende März unterzeichnet die DB die Verträge für die Hauptbauleistungen. Weitere Schritte in diesem Jahr sind Arbeiten für den neuen Ostbahnhof und die Tunnel zwischen Ostbahnhof und Marienhof, inklusive zweier Rettungsschächte. Die neue Autoreisezuganlage am Südbahnhof geht im Mai in Betrieb.  

Der Tunnelvortrieb mit den Tunnelvortriebsmaschinen im Westen und Osten soll Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 starten. Los geht es jeweils mit den Erkundungs- und Rettungsstollen.

Zu Spitzenzeiten setzt die DB allein im Ostabschnitt täglich rund eine Million Euro um – ein starker Impuls für die Region und die lokale Wirtschaft und ein klares Signal für einen modernen und nachhaltigen Nahverkehr.

Weitere Meilensteine des Projektes

  • Parallel zur 2. Stammstrecke baut die DB auch die Infrastruktur drumherum aus. Das neue elektronische Stellwerk am Ostbahnhof soll im Juni 2025 in Betrieb gehen. Es wird den laufenden S-Bahn-Betrieb stabilisieren und für mehr Zuverlässigkeit sorgen. Die Erweiterung der Gleisanlagen am Rangierbahnhof Nord geht im März in Betrieb. Er ist wichtig für die Abstell- und Logistikkapazitäten des weiteren Baus.
  • In Laim ist ein Großteil des Betons bereits eingebaut. So wurden 2024 die fünf Deckel für die Umweltverbundröhre erfolgreich eingeschoben. Das Überwerfungsbauwerk, das später eine optimale Ausfädelung aus der bestehenden Stammstrecke in die 2. Stammstrecke ermöglicht, ist fertig gestellt. Allein dafür wurden 4000 Kubikmeter Erde ausgehoben, 2500 Kubikmeter Beton sowie 250 Tonnen Stahl verbaut. Im Oktober 2025 geht der neue Aufzug in Laim am Bahnsteig A in Betrieb. Zudem gibt es umfangreiche Oberleitungsarbeiten, die in mehr als 100 Nachtschichten erfolgen, um den laufenden Zugverkehr nur geringfügig zu beeinflussen. 

„Tunnel, Gleise und Brücken entstehen nicht nur durch Maschinen, sondern durch Menschen. Sie bringen alles in Bewegung, nehmen unter Tage große Herausforderungen an und arbeiten auch, wenn andere im Bett liegen. Für diesen Einsatz möchte ich mich herzlich bedanken,“ so Kruschinski-Wüst.Mit dem Großprojekt 2. Stammstrecke München wollen DB, Stadt, Freistaat und der Bund das S-Bahnsystem in München leistungsstärker, zuverlässiger und attraktiver machen und mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagern. Dafür wird eine zweite S-Bahn-Stammstrecke auf rund zehn Kilometern und in bis zu 48 Metern Tiefe zwischen Laim und Leuchtenbergring gebaut. Zudem baut die DB fünf Bahnhöfe neu oder um, sorgt für eine bessere Flughafenanbindung, die Stärkung der S-Bahn-Außenäste, die Einführung neuer Regional-S-Bahnlinien oder ein neues Stellwerk am Ostbahnhof. Die DB wird das Projekt nach derzeitiger Planung zwischen 2035 und 2037 fertig stellen.

Tunnelportal West
Tunnelportal West
Quelle: Deutsche Bahn AG
Tunnelanschlagsbrillen beim Tunnelportal West. Dort beginnen die großen Tunnelvortriebsmaschinen mit bis zu 8,50 Meter Durchmesser ihre Arbeit.

Aushubarbeiten Marienhof
Aushubarbeiten Marienhof
Quelle: Deutsche Bahn AG
Aushubarbeiten für die finale Ebene am Marienhof.

Deckel UVR
Deckel UVR
Quelle: Deutsche Bahn AG
Vergangen August wurde der vierte Deckel für die Umweltverbundröhre (UVR) eingeschoben.

Autoreisezuganlage am Güterbahnhof München-Süd geht im Mai in Betrieb
Autoreisezuganlage am Güterbahnhof München-Süd geht im Mai in Betrieb
Quelle: Deutsche Bahn AG
Im Mai soll die neue Autoreisezuganlage (ARZ) am Güterbahnhof München-Süd in Betrieb gehen.

11. Februar 2025, 10:15 Uhr
Bayreuth
Umfangreicher Rück- und Neubau der Bahnsteige • Barrierefreier Zugang zu den Bahnsteigen durch neue Aufzuganlagen • Moderne Bahnsteigausstattung und Informations- und Wegeleitsysteme

Der barrierefreie Ausbau der Bahnhöfe in Bayern schreitet weiter voran – jetzt auch in Kirchenlaibach. Die umfangreichen Bauarbeiten beginnen Ende Februar.  

Für den Ausbau des Bahnhofs investieren Bund, Freistaat, die Gemeinde Speichersdorf sowie die Deutsche Bahn gemeinsam rund 11,8 Millionen Euro. Die Arbeiten sollen nach aktueller Planung im Frühjahr 2026 abgeschlossen sein.

Umfangreiche Arbeiten 

In den kommenden Monaten wird die Deutsche Bahn die bestehenden Bahnsteige nacheinander zurückbauen und neu errichten. Der neue Hausbahnsteig an Gleis 1 hat künftig eine Höhe von 55 Zentimetern über Schienenoberkante, eine Aufhöhung auf 76 Zentimeter zu einem späteren Zeitpunkt wird berücksichtigt. Die Mittelbahnsteige an Gleis 2/3 und 4/5 werden mit einer Höhe von 76 Zentimetern über Schienenoberkante neu errichtet.    Die neuen Bahnsteige sind künftig an die bereits bestehende Personenüberführung der Gemeinde Speichersdorf angebunden und von dort aus über Treppen sowie die neuen Aufzüge barrierefrei zugänglich. Der Hausbahnsteig ist bereits jetzt über den Bahnhofsvorplatz stufenfrei an den öffentlichen Raum angebunden. Die bisherige Personenunterführung wird zurückgebaut und verfüllt. 

Durch neue Wetterschutzhäuser und Fahrgastinformationsanzeiger wird die Bahnsteigausstattung modernisiert, außerdem werden die elektrischen Anlagen einschließlich der Beleuchtung auf den neusten Stand der Technik gebracht. 

Ein modernes Wegeleitsystem mit taktilen Elementen erleichtert den Fahrgästen die Orientierung am neu ausgebauten Bahnhof. 

Während der Baumaßnahmen wird es für Reisende und Besucher vorübergehend zu Einschränkungen kommen. Dafür bittet die Deutsche Bahn um Verständnis und entschuldigt sich für die entstehenden Unannehmlichkeiten. Reisende werden gebeten, sich in den Auskunftsmedien und vor Ort über ihre Verbindungen zu informieren.   

Hinweis an die Redaktionen: Fortwährend aktualisierte Informationen zum Bauprojekt finden sie unter:

bauprojekte.deutschebahn.com/p/kirchenlaibach-bf 

28. Januar 2025, 10:00 Uhr
Nürnberg
100 Jahre alte Eisenbahnbrücken in Marktbreit und Ochsenfurt werden durch moderne Neubauten ersetzt • Neue Lärmschutzwände an Bahnstrecke Marktbreit–Obernbreit • Bauarbeiten starten im Februar

Die Deutsche Bahn (DB) investiert 13,6 Millionen Euro in eine moderne Bahninfrastruktur in Unterfranken. Ab Februar erneuert die DB zwei 100 Jahre alte Eisenbahnbrücken in Marktbreit und Ochsenfurt. In Marktbreit und Obernbreit werden außerdem vier Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von zwei Kilometern entlang der Bahnstrecke errichtet – es wird leiser für Anwohnende. Die DB arbeitet bundesweit unter Hochdruck an der Sanierung der Infrastruktur. Im Rahmen des Sanierungsprogramms „S3“ tauscht die DB störanfällige Komponenten kontinuierlich aus. Ziel ist, die infrastrukturbedingten Störungen erheblich zu reduzieren.

Miriam Oertel, DB-Projektleiterin für den Brückenneubau: „Mit den neuen Eisenbahnbrücken schaffen wir moderne Bahninfrastruktur für kommende Jahrzehnte. Wir bündeln die Arbeiten an beiden Brücken und den neuen Lärmschutzwänden, um die Einschränkungen für Fahrgäste und Anwohnerinnen und Anwohner so kurz als möglich zu halten.“

Die DB beginnt mit den ersten Bauarbeiten am 3. Februar in Marktbreit. Die Eisenbahnbrücke über die Enheimer Straße wird durch eine neue Brücke ersetzt. Diese wird in Halbrahmenbauweise neben der Bahnstrecke erbaut und Ende Oktober eingeschoben. Die Bahnstrecke Heidingsfeld–Marktbreit muss dafür von 29. Oktober bis 6. November 2025 gesperrt werden. In Ochsenfurt, Ortsteil Goßmannsdorf am Main, erneuert die DB ab März die Eisenbahnbrücke über die rechte Bachgasse. Auch diese wird durch einen Neubau ersetzt. Die Bahnstrecke Ochsenfurt–Winterhausen muss vom 22. März bis. 31. März 2025 gesperrt werden. Die Arbeiten an den Lärmschutzwänden beginnen ab Ende Februar. Ende 2025 werden die Lärmschutzwände errichtet sein. 2026 finden noch Restarbeiten statt und Umweltmaßnahmen werden umgesetzt.

Die Bauarbeiten an beiden Brücken werden bis Ende dieses Jahres abgeschlossen. Während der temporären Streckensperrungen wird Ersatzverkehr angeboten. In Markbreit muss die Enheimer Straße bis Dezember im Bereich der Bahnstrecke gesperrt werden. Die Verkehrsbehörde des Landratsamts Kitzingen hat dafür ein umfassendes Umleitungskonzept erarbeitet. Die Umfahrung ist ausgeschildert. Für die Buslinien 312 und 313 werden von den zuständigen Stellen Baustellenfahrpläne erstellt und rechtzeitig veröffentlicht. Aufgrund der Umleitung kann es auf den Linien 420 und 550 zu leichten Verzögerungen kommen - alle Haltestellen werden bedient. Die DB informiert Anwohnerinnen und Anwohner vorab über Streckensperrungen und lärmintensive Arbeiten.

Erneuerung der Eisenbahnbrücke im unterfränkischen Marktbreit
Erneuerung der Eisenbahnbrücke im unterfränkischen Marktbreit
Quelle: DB InfraGO/Miriam Oertel

Erneuerung der Eisenbahnbrücke im unterfränkischen Großmannsdorf
Erneuerung der Eisenbahnbrücke im unterfränkischen Großmannsdorf
Quelle: DB InfraGO/Miriam Oertel
Die DB erneuert dieses Jahr zwei Eisenbahnbrücken in Marktbreit und Großmannsdorf

15. Januar 2025, 14:00 Uhr
München
2. Stammstrecke: Startschuss für zukünftigen Verbindungsstollen zwischen Station Marienhof und der U3 und U6 • 120 Spezialisten rund um die Uhr im Einsatz

Nächster Meilenstein für die 2. Stammstrecke in München: Mit einem symbolischen Tunnelanstich haben heute die Bauarbeiten für einen Verbindungsstollen unter dem Münchner Marienhof begonnen. Das in etwa 27 Meter Tiefe liegende Bauwerk verbindet mit einer Länge von 91 Metern die künftige Station mit den bestehenden U-Bahnlinien am Marienplatz. Tunnelpatin ist Münchens Stadtbaurätin, Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk. Sie soll den Mineuren als irdische Vertreterin der Heiligen Barbara (Schutzpatronin der Bergleute) während der Bauphase Glück und Schutz bringen.  

„Der Tunnelanstich am Marienhof ist ein weiterer Meilenstein bei einem der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Deutschlands“, sagt Kai Kruschinski-Wüst, Gesamtprojektleiter der 2. Stammstrecke. „Durch den Verbindungsstollen können Fahrgäste schnell und bequem zwischen S- und U-Bahnen umsteigen. Der Marienhof ist somit ein wichtiger Baustein für einen modernen, kundenfreundlichen und klimafreundlichen Nahverkehr in München.“

Präzisionsarbeit unter der Münchner Innenstadt

In 40 Metern Tiefe entstehen am Marienhof und am Hauptbahnhof im Rahmen des Großprojektes 2. Stammstrecke die tiefsten Stationen Deutschlands. Der Verbindungsstollen am Marienhof unterquert den Eingangsbereich der U-Bahn, läuft parallel zur Rückseite des Münchner Rathauses und schließt dann an den Bahnsteig der U-Bahn an. Um die Sicherheit während der Bauarbeiten zu gewährleisten, überwachen rund 100 Messpunkte – darunter Tachymeter, Schlauchwaagen und Inklinometer – den Baugrund. Zusätzlich wird das Grundwasser durch 20 Brunnen vorübergehend abgesenkt und so der Wasserdruck reduziert.

120 Spezialist:innen im Dauereinsatz

Rund um die Uhr arbeiten 120 Spezialist:innen aus ganz Europa im Schichtbetrieb an dem Verbindungsstollen. Der Druckluftvortrieb soll bis Juni 2025 abgeschlossen sein. Die Bauarbeiten erfolgen in bergmännischer Bauweise unter Druckluft von bis zu 1,0 bar, um das Eindringen von Grundwasser zu verhindern. Ein elektrisch betriebener Hydraulikbagger hebt den Tunnelquerschnitt von rund 89 Quadratmetern aus. Dabei werden etwa 6.500 Kubikmeter Erdreich ausgehoben. Damit könnte man 6,5 Millionen Maßkrüge füllen – das entspricht beinahe dem gesamten Bierkonsum des vergangenen Oktoberfestes.

Zur Sicherung des Bauwerks setzt die DB Stahlbögen, Betonstahlmatten sowie eine 30 Zentimeter starke Spritzbetonschale ein. Eine abschließende Betonschale mit 60 Zentimetern Dicke sorgt für dauerhafte Stabilität.

Großprojekt für die Zukunft Münchens

Der Verbindungsstollen am Marienhof ist Teil des Großprojekts 2. Stammstrecke. Neben dem Stollen entstehen unter anderem die neuen Tiefstationen Hauptbahnhof, Marienhof und Ostbahnhof, mehrere Rettungsschächte, ein Erkundungs- und Rettungstunnel sowie zwei eingleisige Verkehrstunnel. Der erste maschinelle Tunnelvortrieb soll Ende 2026 beginnen.Mit der 2. Stammstrecke München wollen DB, Stadt, Freistaat und der Bund die S-Bahn in München leistungsstärker, zuverlässiger und attraktiver machen und mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagern. Dafür wird eine zweite S-Bahn-Stammstrecke auf rund zehn Kilometern und in bis zu 48 Metern Tiefe zwischen Laim und Leuchtenbergring gebaut. Die DB wird das Projekt nach derzeitiger Planung zwischen 2035 und 2037 in Betrieb nehmen.

Fotos zum Tunnelanstich am Marienhof

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Ende des Sliders

03. Januar 2025, 11:30 Uhr
Rückschnitt und Streckenpflege an mehreren Bahnstrecken • Arbeiten erfolgen in Abstimmung mit den zuständigen Naturschutzbehörden und Gemeinden

Die Deutsche Bahn (DB) führt ab dem 7. Januar  Vegetationsarbeiten entlang mehrerer Bahnstecken im Raum Nürnberg und Mittelfranken durch. Um die Verkehrssicherheit auf und neben den Gleisen zu gewährleisten und Rettungswege freizuhalten, werden Sträucher zurückgeschnitten und Bäume gefällt. Die umfangreichen Vegetationsarbeiten sorgen für notwendige Schutzabstände und fördern eine gesunde Entwicklung der Vegetation. Die Arbeiten finden unter der Betreuung von ökologischen Bauüberwachern statt.Die Arbeiten sind wie folgt gestaffelt:

  • Entlang der Strecke Forchheim – Bamberg – Ebern (Linie RB 26) führen Mitarbeitende der DB im Zeitraum von 8. Januar bis 28. Februar zwischen Breitengüßbach und Ebern in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde unter anderem Maßnahmen zur Baumpflege sowie Baumfäll- und Rückearbeiten durch. In Oberndorf und Sendelbach bedingen die Arbeiten Straßensperrungen und Verkehrsumleitungen. 
  • Entlang der Strecke Nürnberg – Neunkirchen am Sand – Simmelsdorf-Hüttenbach (Linie RB 31) führen Mitarbeitende der DB im Zeitraum von 7. Januar bis 28. Februar zwischen Neunkirchen a.S. und Simmelsdorf Baumfällarbeiten und Baumpflegemaßnahmen, Mahd- und Mulcharbeiten sowie Arbeiten zum Rückschnitt begleitender Hecken durch. 
  • Entlang der Strecke Pleinfeld – Gunzenhausen (Linie RB 62) finden im Januar und Februar Vegetationsarbeiten statt. Die Maßnahmen zwischen Pleinfeld und Langlau dauern von 7. Januar bis voraussichtlich 26. Januar, die Arbeiten zwischen Langlau und Gunzenhausen vom 20. Januar bis 16. Februar. In beiden Abschnitten finden Baumfäll-, Rücke-, Häcksel- und  Mulcharbeiten statt. 
  • Entlang der Strecke Wicklesgreuth – Windsbach (Linie RB 91) finden zwischen 13. Januar und 28. Februar Baumfäll-, Rücke-, Häcksel- und  Mulcharbeiten statt.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Arbeitslärm nicht zu vermeiden. Die DB bittet die Anwohner:innen um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Der „Aktionsplan Vegetation“ der Deutschen Bahn

Das ganze Jahr über kümmert sich die DB um die naturschutzgerechte Pflege der Gleise und ihrer Umgebung. Dafür gibt es seit einigen Jahren das „Gesamtkonzept Vegetationsmanagement“. Darin ist festgelegt, wie Bäume und Pflanzen entfernt oder zurückgeschnitten werden. Erfolgt dies nicht, könnte der Zugverkehr behindert werden, da die Vegetation beispielsweise Signale verdeckt, die Entwässerung des Gleisbereichs behindert oder zu Strom-Überschlägen an den Oberleitungen führt.

Zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen existiert seit Anfang 2018 der sogenannte „Aktionsplan Vegetation“, um den teilweise massiven Einschränkungen durch Stürme und Unwetter noch stärker entgegenzuwirken. Ziel ist es, die Schienen und Gleisanlagen sturmsicherer zu machen. Dadurch werden Baumstürze bei Sturm oder Starkregen und damit verbundene Streckenausfälle reduziert.

Medienpaket „Vegetationsmanagement“

Weitere Informationen zum Vegetationsmanagement der Deutschen Bahn finden Sie in unserem Medienpaket "Vegetationsmanagement“ unter: https://www.deutschebahn.com/de/presse/suche_Medienpakete/medienpaket_vegetationsmanagement-6854346?contentId=1204722

03. Januar 2025, 11:00 Uhr
München
DB baut weiter am neuen Stellwerk Ostbahnhof • Umfangreiche Fahrplanänderungen im östlichen Stammstreckenbereich

Um das neue elektronische Stellwerk (ESTW) am Ostbahnhof im Sommer in Betrieb nehmen zu können, sind umfangreiche Abnahmetests notwendig. Bereits im November und Dezember gab es dafür Einschränkungen an Wochenenden, nun setzt die DB diese Arbeiten an weiteren Wochenenden fort und baut außerdem für die 2. Stammstrecke. Die Modernisierung der Infrastruktur ist ganz im Sinne des Sanierungsprogramms „S3“, mit dem die DB bundesweit den Fokus auf die Sanierung der zu alten, zu störanfälligen und zu vollen Infrastruktur legt. Bis 2027 will die DB damit die Resilienz des Netzes verbessern.

Wochenende 10. bis 13. Januar: Keine S-Bahnen im Stammstreckentunnel

Von Freitagabend, 10. Januar (22.10 Uhr), durchgehend bis Montagmorgen, 13. Januar (4.40 Uhr), finden Kampfmittelsondierungen im westlichen Bereich der Gleise 2 bis 5 am Ostbahnhof für die künftige neue Bahnsteigunterführung statt. Außerdem nutzt die DB die Zeit für vorbereitende Maßnahmen zur Inbetriebnahme des ESTW, darunter Arbeiten an Kabeln und Oberleitungen.

Im genannten Zeitraum verkehren zwischen Hackerbrücke und Ostbahnhof sowie zwischen Ostbahnhof und Giesing/Trudering keine S-Bahnen. Die S7 ist als einzige Linie nicht betroffen und fährt regulär. Die übrigen Linien fahren wie folgt:

  • Die S1 beginnt/endet am Hauptbahnhof und hält nicht an der Hackerbrücke.
  • Die S2 entfällt zwischen Hackerbrücke und Ostbahnhof und hält nicht in Berg am Laim und am Leuchtenbergring.
  • Die S3 entfällt zwischen Pasing und Giesing (U2).
  • Die S4 fährt nur zwischen Geltendorf und Heimeranplatz (U5).
  • Die S5 fährt nur zwischen Kreuzstraße und Giesing (U2).
  • Die S6 entfällt zwischen Hackerbrücke und Trudering (U2).
  • Die S8 entfällt zwischen Pasing und Ostbahnhof.
Linienverlauf am Wochenende 10. bis 13. Januar
Linienverlauf am Wochenende 10. bis 13. Januar
Quelle: Deutsche Bahn AG
Linienverlauf am Wochenende 10. bis 13. Januar

Wochenende 18./19. Januar: Tagsüber weniger S-Bahnen in der Stammstrecke

Wegen Abnahmeprüfungen für das neue ESTW fährt jeweils tagsüber von 4 bis 16 Uhr nur eine Linie durch die gesamte Stammstrecke:

  • Die Linien S1, S3, S4, S5, S7 fahren im genannten Zeitraum wie am Wochenende 10. bis 13. Januar.
  • Die S2 entfällt zwischen Isartor und Ostbahnhof und hält nicht in Berg am Laim und am Leuchtenbergring.
  • Die S6 West und die S8 Ost bilden zwischen Tutzing und Flughafen eine durchgehende Linie, die als einzige die gesamte Stammstrecke durchquert. Die S6 Ost fährt nur zwischen Ebersberg und Trudering (U2). Die S8 West fährt nur zwischen Herrsching und Pasing.

Alternative Fahrtmöglichkeiten an den beiden Wochenenden

Für Fahrgäste fährt an den genannten Zeiträumen ein Busersatzverkehr zwischen Ostbahnhof und Trudering mit Zwischenhalten in Leuchtenbergring und Berg am Laim. Auf den übrigen betroffenen Abschnitten können Fahrgäste alternativ andere Verkehrsmittel im MVV nutzen:

  • Die Regionalzüge zwischen Pasing und Hauptbahnhof.
  • Die U5 zwischen Ostbahnhof und Stachus/Hauptbahnhof.
  • Die U-Bahn von/zur Innenstadt an den S-BahnhöfenHeimeranplatz (S4/S7àU5), Giesing (S3/S5àU2) und Trudering (S6àU2).
  • Der MetroBus 54 zwischen Giesing und Ostbahnhof über St.-Martin-Straße.
  • Die Tram 19 zwischen Berg am Laim und Max-Weber-Platz/Hauptbahnhof.

Weitere Bauarbeiten auf der Stammstrecke im Jahresverlauf

Im Jahresverlauf stehen zahlreiche weitere Bauarbeiten im S-Bahn-Netz an, von denen auch die Stammstrecke mit folgenden größeren Änderungen betroffen ist:

  • Am langen Osterwochenende vom 18. bis 22. April ist die Stammstrecke im Bereich Laim gesperrt. Die DB arbeitet an den Oberleitungen, an der Leit- und Sicherungstechnik und führt Kabeltiefbauarbeiten durch.   
  • Die turnusmäßigen Instandhaltungswochenenden mit Sperrung der gesamten Stammstrecke sind heuer vom 9. bis 12. Mai sowie vom 17. bis 20. Oktober.
  • Bis zur Inbetriebnahme des neuen ESTW Ostbahnhof erfolgen weitere umfangreiche Abnahmeprüfungen und Prüffahrten, welche unter der Woche nachts und an den Wochenenden tagsüber durchgeführt werden.
  • In den Pfingstferien vom 6. bis 13. Juni geht das ESTW in Betrieb. Rund sieben Tage ist der S-Bahn-Verkehr zwischen Isartor und Ostbahnhof sowie zwischen Ostbahnhof und Trudering/Giesing/Johanneskirchen unterbrochen. In den Tagen danach ist der Verkehr stellenweise noch eingeschränkt.
  • In den Herbstferien finden während einer Totalsperrung vom 31. Oktober bis 10. November umfangreiche Baumaßnahmen im Bereich Laim statt. Unter anderem erfolgen eine Umstellung der Leit- und Sicherungstechnik und Arbeiten an der “Sendlinger Spange“.
  • Von Mitte Juli bis Anfang September komplettiert die DB in nächtlichen Sperrungen das Bahnsteigdach am Gleis 1 in Laim.

Hinzu kommen Bauarbeiten in zahlreichen Nächten und an Linienästen außerhalb der Stammstrecke.

Die S-Bahn informiert rechtzeitig über die Details. Alle geänderten Fahrpläne sind mit ausreichend zeitlichenem Vorlauf in der Online-Fahrtauskunft enthalten. Wer seine Fahrt mit Apps, auf der Webseite oder am Automaten plant, bekommt automatisch die beste Verbindung angezeigt. Details gibt es außerdem unter s-bahn-muenchen.de/baustellen. Für Fragen steht der S-Bahn-Kundendialog täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.

02. Januar 2025, 09:45 Uhr
München
Rückschnitt und Streckenpflege • Arbeiten erfolgen in Abstimmung mit den zuständigen Naturschutzbehörden

Die Deutsche Bahn (DB) führt ab dem 7. Januar Vegetationsarbeiten entlang der Strecke Tutzing – Kochel durch. Um die Verkehrssicherheit auf und neben den Gleisen zu gewährleisten, werden Sträucher zurückgeschnitten und Bäume gefällt. Die Vegetationsarbeiten sorgen für notwendige Schutzabstände und fördern eine gesunde Entwicklung der Vegetation. Die Maßnahmen sind mit den zuständigen Unteren Naturschutzbehörden abgestimmt.

Rückschnittarbeiten finden im Januar und Februar im Landkreis Starnberg im Bereich Unterzeismering, im Landkreis Weilheim-Schongau zwischen Bernried, Iffeldorf und Seeshaupt sowie im Landkreis Bad-Tölz zwischen Kochel und Benediktbeuren statt.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Arbeitslärm leider nicht vollends zu vermeiden. Die DB bittet die Anwohner:innen dafür um Verständnis.

Der „Aktionsplan Vegetation“ der Deutschen Bahn

Das ganze Jahr über kümmert sich die DB um die naturschutzgerechte Pflege der Gleise und ihrer Umgebung. Dafür gibt es seit einigen Jahren das „Gesamtkonzept Vegetationsmanagement“. Darin ist festgelegt, wie Bäume und Pflanzen entfernt oder zurückgeschnitten werden. Erfolgt dies nicht, könnte der Zugverkehr behindert werden, da die Vegetation beispielsweise Signale verdeckt, die Entwässerung des Gleisbereichs behindert oder zu Strom-Überschlägen an den Oberleitungen führt.

Zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen existiert seit Anfang 2018 der sogenannte „Aktionsplan Vegetation“, um den teilweise massiven Einschränkungen durch Stürme und Unwetter noch stärker entgegenzuwirken. Ziel ist es, die Schienen und Gleisanlagen sturmsicherer zu machen. Dadurch werden Baumstürze bei Sturm oder Starkregen und damit verbundene Streckenausfälle reduziert.

Medienpaket „Vegetationsmanagement“

Weitere Informationen zum Vegetationsmanagement der Deutschen Bahn finden Sie in unserem Medienpaket „Vegetationsmanagement“ unter: https://www.deutschebahn.com/de/presse/suche_Medienpakete/medienpaket_vegetationsmanagement-6854346?contentId=1204722

30. Dezember 2024, 11:29 Uhr
München
Modernisierung der Schieneninfrastruktur im Fokus • Erste Inbetriebnahmen seit September abgeschlossen • Weitere Maßnahmen für einen zuverlässigeren und pünktlicheren Zugverkehr umgesetzt

Die Deutsche Bahn (DB) hat im September ein Gesamtprogramm für die Sanierung der Infrastruktur, des Betriebs und der Wirtschaftlichkeit in den nächsten drei Jahren gestartet. Im Fokus: die Sanierung der bestehenden Infrastruktur, insbesondere der Hochleistungskorridore, sowie Modernisierungen im Flächennetz und von Stellwerken bundesweit.Auch 400 Bahnhöfe wird die DB kundenfreundlicher und zukunftsfähig gestalten. Darüber hinaus sorgen sogenannte kleine und mittlere Maßnahmen wie etwa zusätzliche Überleitstellen für mehr Kapazität. Ebenfalls sollen die gezielte Erweiterung von Kapazitäten in Service-Einrichtungen, der Aus- und Neubau sowie die Digitalisierung dazu beitragen, dass die DB binnen drei Jahren wieder ihre Leistungsfähigkeit zurückgewinnt und auf den Wachstumspfad zurückkehren kann.

Seit Start des Sanierungsprogramms S3 hat die DB dafür auch in Bayern wichtige Fortschritte erzielt: Die DB hat im Dezember weitere Arbeiten für die Sanierung der Bahnstrecken im Werdenfels und Oberland abgeschlossen. Im Mittelpunkt der vergangenen Monate stand die Modernisierung der Ammerseebahn zwischen Geltendorf und Weilheim sowie der Ammergaubahn zwischen Murnau nach Oberammergau. Zudem beseitigte die DB zwischen Starnberg und Tutzing sowie zwischen Weilheim und Murnau mehrere Langsamfahrstellen. Insgesamt erneuerte die DB 55 Kilometer Schienen und 42.000 Schwellen und bewegte dafür 85.000 Tonnen Schotter und 170.000 Tonnen Bodenmaterial. Ziel ist, dass sich die Qualität und Stabilität im Zugverkehr verbessern – für ein stabiles und verlässliches Angebot für die Fahrgäste.

Erfolgreich abgeschlossen werden konnte auch die umfangreiche Modernisierung der Signaltechnik im Bahnknoten Marktredwitz – ein bedeutender Schritt für den grenzüberschreitenden Bahnverkehr zwischen Bayern und Tschechien. Knapp 26 Millionen Euro investierte die DB unter anderem in ein neues elektronisches Stellwerk und ein sogenanntes Zugdeckungssignal. Damit sind seit dem 15. Dezember Direktverbindungen zwischen Nürnberg und dem tschechischen Cheb (Eger) möglich. Zudem macht die Modernisierung Zugverbindungen zwischen Hof und Regensburg zuverlässiger und schafft die Grundlage für eine Elektrifizierung des sogenannten Ostkorridors, der die deutschen Seehäfen mit dem Mittelmeer verbindet.

Umfangreiche Modernisierungsarbeiten hat die DB zuletzt auch auf der Rangbaubahn zwischen Zirndorf und Cadolzburg fertiggestellt. Dabei wurden neun Bahnübergänge zwischen Fürth und Cadolzburg modernisiert, ein neues elektronisches Stellwerk für die Signalanlagen in Zirndorf eingerichtet sowie der Haltepunkt Alte Veste barrierefrei ausgebaut. Die Erneuerungsarbeiten sorgen für einen flüssigeren Betriebsablauf. Bislang investierte die DB insgesamt 28 Millionen Euro für Verbesserungen der Rangaubahn.   Auch die Modernisierung der Bahnhöfe in Bayern geht voran: So ist das Zugfahren für viele Menschen unter anderem am Zukunftsbahnhof Nördlingen deutlich leichter und bequemer geworden. Die Fahrgäste profitieren von Aufzügen an beiden Bahnsteigen und einer neuen Personenunterführung. Neben der Barrierefreiheit haben die DB und ihre Partner auch in eine bessere Gestaltung, moderne Reisendeninformation und mehr Wartekomfort investiert. Moderne und barrierefrei umgebaute Stationen konnten 2024 unter anderem auch in Heimstetten, Kiefersfelden und Miltenberg in Betrieb genommen werden. Bund, Freistaat, DB und weitere kommunale Partner investieren in den nächsten Jahren rund 200 Millionen Euro in die Barrierefreiheit an bayerischen Bahnstationen.Weitere Informationen zur Sanierung der Infrastruktur in unserem Medienpaket.

27. Dezember 2024, 12:16 Uhr
München
Zusätzliche Züge und Extrahalt am „Kainzenbad“ • Günstige Anreise mit dem Deutschlandticket, Regio-Ticket Werdenfels oder dem Bayern-Ticket

Zu den Skisprungwettbewerben in Garmisch-Partenkirchen bietet DB Regio Bayern allen Wintersportbegeisterten eine verlässliche An- und Rückreise. Insgesamt 46 Regionalzüge aus Richtung München und Innsbruck werden am Dienstag, 31. Dezember 2024, und am Mittwoch, 1. Januar 2025, einen Extrahalt an der Station „Kainzenbad“ einlegen. Von diesem Haltepunkt aus erreichen Skisprungfans in nur wenigen Gehminuten das Skistadion.

Darüber hinaus setzt DB Regio Bayern am 1. Januar 2025 einen zusätzlichen Zug ab München zum Neujahrsskispringen ein. Abfahrt in München Hbf ist um 10.13 Uhr, die Ankunft am Haltepunkt „Kainzenbad“ erfolgt um 11.39 Uhr. Für die Rückfahrt steht nach der Veranstaltung zusätzlich eine Zuggarnitur bereit, die bei Bedarf entsprechend flexibel eingesetzt werden kann. Die zusätzlichen Züge sind mit Unterstützung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern im Auftrag des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert, unterwegs.  

Neben dem Deutschlandticket bietet sich auch das Regio-Ticket Werdenfels für die preisgünstige Anreise zum Skispringen an. Für 29 Euro pro Person und 10 Euro je Mitfahrer:in (max. 4) können neben den Regionalzügen der Werdenfelsbahn auch alle S-Bahnen des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) genutzt werden.

Reisende aus ganz Bayern können auch kostengünstig mit dem Bayern-Ticket anreisen. Damit können bis zu fünf Personen einen ganzen Tag lang in allen bayerischen Regionalzügen fahren. Einzelreisende fahren für 32 Euro, je Mitfahrer:in (max. 4) sind es 10 Euro. Fahrten im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) und in anderen bayerischen Verbünden sind inklusive.

Weitere Informationen zum Fahrplan und zu den Ticketangeboten gibt es unter www.bahn.de/bayern

19. Dezember 2024, 14:30 Uhr
Nürnberg/Marktredwitz
DB investiert knapp 26 Millionen Euro in Marktredwitz und Pechbrunn • Gleichzeitige Direktverbindungen von Nürnberg nach Cheb und Hof (Saale) • Zuverlässigere Verbindung zwischen Hof und Regensburg

Die Deutsche Bahn (DB) hat heute ein neues Zugdeckungssignal in Marktredwitz erfolgreich in Betrieb genommen. Gemeinsam mit dem im Oktober 2024 fertiggestellten Elektronischen Stellwerk (ESTW) im nahegelegenen Pechbrunn (Landkreis Tirschenreuth) markiert die Modernisierung der Signaltechnik einen bedeutenden Schritt für den grenzüberschreitenden Bahnverkehr zwischen Bayern und Tschechien. Das Zugdeckungssignal ermöglicht das Flügeln und Kuppeln der Züge auf den Verbindungen Nürnberg-Hof und Nürnberg-Cheb. Dies ist die Voraussetzung für stündliche Direktverbindungen zwischen Nürnberg und Tschechien sowie Sachsen.

Durch die Investition von knapp 26 Millionen Euro sind erstmals gleichzeitige Direktverbindungen zwischen Nürnberg und Cheb (Eger) sowie Nürnberg und Hof (Saale) ohne Umstieg möglich. Zudem macht die Modernisierung Zugverbindungen zwischen Hof und Regensburg zuverlässiger und schafft die Grundlage für eine Elektrifizierung des sogenannten Ostkorridors, der die deutschen Seehäfen mit dem Mittelmeer verbindet.

Modernisierung in Marktredwitz: Bahn schafft Direktverbindung zwischen Nürnberg und Tschechien
Modernisierung in Marktredwitz: Bahn schafft Direktverbindung zwischen Nürnberg und Tschechien
Quelle: Deutsche Bahn AG
In Marktredwitz v.l.n.r.: Stephan Schübel, Bürgermeister Pechbrunn | Andreas Meusel, Projektleiter DB | Heiko Büttner, Konzernbevollmächtigter der DB in Bayern | Martin Schöffel, bay. Finanz- und Haushaltssekretär u. Vorsitzender des Beirats der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Tschechien | Oliver Weigel, Bürgermeister Marktredwitz

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter: „Zwischen den Bahnknoten Nürnberg und Cheb gibt es nun mehr Direktverbindungen als jemals zuvor. Gleichzeitig bieten wir deutlich mehr Sitzplätze auf der stark nachgefragten Strecke von Marktredwitz nach Nürnberg an. Aber das ist nur ein Zwischenschritt. Für eine grundlegende Verbesserung des Zugverkehrs von Bayern in die Tschechische Republik brauchen wir die Elektrifizierung. Ich hoffe, dass eine neue Bunderegierung hier die Handbremse löst und den Planungsstopp bei der Franken-Sachsen-Magistrale aufhebt.“

Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter Bayerns: „Die Modernisierungen am Bahnknoten schlagen eine Brücke zwischen Franken und Böhmen und stärken die Anbindung Bayerns an den europäischen Bahnverkehr. Für unsere Fahrgäste heißt das: bequemere und zuverlässigere Verbindungen, sowohl regional als auch international. Das stärkt die Region und fördert eine klimafreundliche Mobilität - eine echte Win-Win-Situation für Mensch und Umwelt.“

Mit dem neuen Zugdeckungssignal auf Gleis 5 im Bahnhof Marktredwitz schafft die DB die technische Voraussetzung für Direktverbindungen zwischen Nürnberg und Cheb (Eger). Seit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2024 können in Marktredwitz Züge aus Hof (Saale) und Cheb zusammengeführt werden, um gemeinsam weiter nach Nürnberg zu fahren.

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Ende des Sliders

Neben dem Bau des ESTWs hat die Bahn in Pechbrunn fünf Weichen und drei Gleise erneuert. Moderne Stellwerkstechnik sichert die Infrastruktur gegen Ausfälle und ermöglicht Reisenden bessere Umstiege im Knoten Marktredwitz. Langfristig schafft das ESTW in Pechbrunn die Grundlage für weitere Projekte wie die Ausstattung der Strecke Marktredwitz-Schirnding-Grenze mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS sowie den geplanten Bau eines ESTW in Schirnding.

Auch der Streckenabschnitt Marktredwitz–Pechbrunn ist seit Herbst 2024 durch einen Gleiswechselbetrieb mit Blockverdichtung flexibler und zuverlässiger. Beide Streckengleise können nun flexibel in beiden Fahrtrichtungen genutzt werden und zusätzliche Signale ermöglichen einen kürzeren Abstand zwischen den Zügen. Dies ist ein zentraler Baustein für die geplante Elektrifizierung der Strecke Hof–Regensburg in den 2030er Jahren. Die Strecke ist wichtig für den Güterverkehr zwischen dem Mittelmeer und den deutschen Seehäfen.

ESTW und Blockverdichtung im Abschnitt Pechbrunn-Marktredwitz sind im Rahmen des Programms „Kleine und Mittlere Maßnahmen“ realisiert worden. Mit diesem Programm werden seit 2022 gezielt Vorhaben im Bestandsnetz umgesetzt, die punktgenau für mehr Kapazität und betriebliche Stabilität sorgen. Zu Ende des Jahres sind 105 solcher Maßnahmen bundesweit fertiggestellt; bis 2030 werden es insgesamt 355 sein.

19. Dezember 2024, 10:40 Uhr
Erneuerung von Gleisen und Weichen zwischen Cham und Bad Kötzting sowie im Bahnhof Bad Kötzting • Streckensperrung von 30. Dezember bis 11. Februar • Ersatzverkehr mit Bussen der Oberpfalzbahn

Die Deutsche Bahn (DB) arbeitet auch im Winter kontinuierlich an der Erneuerung der Infrastruktur. Für den Zeitraum vom30. Dezember an konnten auf der Strecke der Linie RB 28 (Cham – Lam) umfangreiche Gleisarbeiten eingetaktet werden: Zwischen Cham und Bad Kötzting sowie im Bahnhof Bad Kötzting werden Gleise und Weichen erneuert. Ziel der Arbeiten ist, die Qualität und Stabilität im Zugverkehr zu verbessern. Die DB arbeitet bundesweit mit Hochdruck an der Sanierung der Infrastruktur. Sie ist Teil des Sanierungsprogramms „S3“, mit dem die DB unter anderem die infrastrukturbedingten Störungen innerhalb der nächsten drei Jahre um ein Fünftel reduzieren will.  

Während der Bauzeit ist die Strecke gesperrt, für Reisende im Regionalverkehr kommt es zu Einschränkungen: Von Montag, 30. Dezember (8 Uhr) bis Dienstag,11. Februar (8 Uhr) fallen alle Züge der von der Oberpfalzbahn betriebenen Linie RB 28 zwischen Cham und Lam aus und werden durch Busse ersetzt, dies gilt auch für die Schülerverkehre. Die Fahrzeiten des Ersatzverkehrs weichen dabei nur wenige Minuten vom Regelfahrplan ab, die Anschlüsse in Cham bleiben für Reisende gewährleistet. Informationen zum Fahrplan und den Ersatzhaltestellen finden Fahrgäste unter: https://www.laenderbahn.com/oberpfalzbahn/Fahrplan

Insgesamt erneuert die DB die Gleise und Weichen auf über einem Kilometer, zusätzlich wird der Bodenbelag an mehreren Bahn- und Reisendenübergängen ausgetauscht.

Die DB bittet um Verständnis für die baubedingten Einschränkungen. 

Zum Sanierungsprogramm S3:

Die DB hat ein Gesamtprogramm zur strukturellen Sanierung des Konzerns innerhalb der nächsten drei Jahre gestartet. S3 bedeutet: Bis Ende 2027 werden wir den Konzern in drei Handlungsfeldern sanieren – der Infrastruktur, dem Eisenbahnbetrieb und der Wirtschaftlichkeit. Ziel ist, die Leistungsfähigkeit der Schiene wiederherzustellen, das Kundenerlebnis deutlich zu verbessern und die finanzielle Tragfähigkeit der DB abzusichern. Kurz: Die DB soll pünktlicher, verlässlicher und profitabler werden.

13. Dezember 2024, 15:30 Uhr
München/Landshut
Besseres Fahrplanangebot und angenehmeres Reisen für die Fahrgäste auf den Strecken München – Passau und Freising – Landshut • 25 neue Siemens-Züge Desiro HC mit bis zu 1140 Sitzplätzen im Einsatz • Moderne Ausstattung, WLAN und besserer Handyempfang

DB Regio Bayern verbessert im Auftrag des Freistaats Bayern das Fahrplanangebot zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember im Donau-Isar-Netz. Auf den Strecken München – Passau (Donau-Isar-Express) und Freising – Landshut kommen 25 neue, hochmoderne Desiro HC-Züge von Siemens zum Einsatz. Die Züge der Linie RE 3 bieten auf dem stark frequentierten Abschnitt München – Freising – Landshut in den Hauptverkehrszeiten bis zu 1140 Sitzplätze. Bisher standen den Reisenden maximal rund 900 Sitzplätze zur Verfügung.

Die Züge rollen künftig im Stundentakt: Der Donau-Isar-Express zwischen München und Passau (Linie RE 3) fährt am Abend noch häufiger. Bisher starteten die letzten Züge ab München um 21.24 Uhr und um 23.24 Uhr. Mit dem Fahrplanwechsel steht den Reisenden um 22.24 Uhr ein weiterer Zug zur Verfügung. Auf der Strecke zwischen Freising und Landshut (Linie RB 33) fahren Züge nun ebenfalls in etwa stündlich, auch außerhalb der Stoßzeiten.

Die neuen Fahrzeuge setzen Maßstäbe in puncto Komfort und Technologie: Sie sind klimatisiert und mit kostenlosem WLAN und mobilfunkdurchlässigen Scheiben für besseren Handyempfang ausgerüstet. Sie verfügen über moderne Fahrgastinformationssysteme sowie großzügige Mehrzweckbereiche für Fahrräder und Gepäck.

Neue Züge für den Donau-Isar-Express: Mehr Platz und Komfort im Stundentakt
Neue Züge für den Donau-Isar-Express: Mehr Platz und Komfort im Stundentakt
Quelle: Deutsche Bahn AG
Freuen sich über neue Züge und ein besseres Fahrplanangebot für den Donau-Isar-Express (v.l.n.r.): Hansrüdiger Fritz, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Bayern, Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr und Karl Blaim, Geschäftsführer und CFO Siemens Mobility.

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Ich freue mich, dass für die wichtigste Verkehrsader des öffentlichen Verkehrs zwischen München und fast ganz Niederbayern jetzt ein gewaltiges Upgrade kommt. Wir machen Bahnreisen auf dieser Strecke damit ein gehöriges Stück attraktiver. Ich bin zuversichtlich, dass die DB Regio dort nun auch bei der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit wieder zulegen kann.“

Hansrüdiger Fritz, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Bayern: „Mit den neuen Zügen nehmen wir auf der Strecke München – Passau richtig Fahrt auf. Unsere Fahrgäste profitieren vom Komfort der neuen barrierefreien Siemens-Züge und einer höheren Sitzplatzkapazität. Mit unserer modernisierten Fahrzeugflotte können wir die Reisenden verlässlicher und pünktlicher an ihr Ziel bringen. Damit machen wir die klimafreundliche Bahn im Sinne unseres DB-Sanierungsprogramms S3 für Reisende noch attraktiver.“

Karl Blaim, Geschäftsführer und CFO Siemens Mobility: „Einige unserer Desiro HC-Doppelstockzüge sind bereits seit August 2024 erfolgreich im Vorlaufbetrieb im Netz Donau-Isar unterwegs. Dabei freut uns das durchweg positive Kundenfeedback, das die hohe Zufriedenheit mit diesen modernen Zügen bestätigt. Der Desiro HC bietet neben klappsitzfreien Mehrzweckbereichen mit innovativen Anlehnhilfen für Fahrräder unter anderem auch mobilfunkdurchlässige Hochfrequenzscheiben und kostenloses WLAN – für ein Reiseerlebnis mit nahtloser Konnektivität.“

Mehr Barrierefreiheit für mobilitätseingeschränkte Personen

Für mobilitätseingeschränkte Personen bieten die Züge besonders viele Vorteile. Für einen barrierefreien Zugang gibt es Hublifte und Rampen. Zur Ausstattung gehören zudem Stellplätze für Rollstuhlfahrer:innen und Kinderwagen, eine barrierefreie Universal-Toilette sowie Tasten zum Öffnen der Türen mit akustischem Signal. Griffe und Stangen zum Festhalten sind farblich abgesetzt und Anzeigen und Piktogramme übersichtlich gestaltet.

Die DB stellt zusätzliche Informationen zum Donau-Isar-Netz sowie zu den neuen Desiro HC-Zügen auf ihren Internetseiten bereit. Die aktuellen Fahrpläne ab dem 15. Dezember sind im DB Navigator und auf bahn.de verfügbar.

10. Dezember 2024, 14:15 Uhr
Nördlingen
Fahrgäste profitieren von Aufzügen und modernen Bahnsteigen • Frische Farben sorgen für angenehme Atmosphäre • Abstrakte Darstellung der Nördlinger Stadtmauer stärkt regionale Identität • Bund, Freistaat, DB und Stadt Nördlingen investieren rund 12 Millionen Euro

Nächster Halt „Zukunftsbahnhof“: In Nördlingen ist das Zugfahren für viele Menschen mit dem erfolgreich abgeschlossenen Umbau des Bahnhofs deutlich leichter und bequemer geworden. Bayerns DB-Konzernbevollmächtigter Heiko Büttner, Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange sowie Nördlingens Oberbürgermeister David Wittner eröffneten den runderneuerten Bahnhof nun symbolisch. Moderne, barrierefreie Bahnhöfe sind zentraler Baustein des DB-Sanierungsprogramms „S3“, mit dem die DB unter anderem auch das Kundenerlebnis für die Fahrgäste deutlich verbessern möchte.

Quelle: Deutsche Bahn AG - Britta Barlage
Freude über den barrierefreien Zukunftsbahnhof Nördlingen (v.l.n.r.): Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern, Esther Heckmann, Leiterin Personenbahnhöfe Bayern, David Wittner, Oberbürgermeister der Stadt Nördlingen und Ulrich Lange, Mitglied des Deutschen Bundestages

Die DB hat die Station seit 2021 modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Insgesamt flossen dafür rund 12 Millionen Euro an Mitteln des Bundes, des Freistaats Bayern, der DB und der Stadt Nördlingen. Die Fahrgäste profitieren von Aufzügen an beiden Bahnsteigen und einer neuen Personenunterführung. Neben der Barrierefreiheit haben die DB und ihre Partner auch in eine bessere Gestaltung, moderne Reisendeninformation und mehr Wartekomfort investiert. Bahnhofsbesucher:innen werden es sofort merken: Der Zukunftsbahnhof Nördlingen ist viel attraktiver geworden, unter anderem durch mehr Wetterschutz und ansprechende Gestaltungselemente. Frische Farben schaffen in der Station an der Riesbahn eine angenehme Atmosphäre. Als optisches Gestaltungselement mit Bezug zur Stadtgeschichte hat die DB eine abstrakte Darstellung der Nördlinger Stadtmauer an der Wand der Unterführung angebracht. Ein Zukunftsbahnhof ist ein aus einem Guss entwickelter und modernisierter Bahnhof. Er ist barrierefrei und gleichzeitig attraktiv für seine Gäste. Auch die Rolle der Station als Identitätsstifter in der Region wird gestärkt.

Quelle: Deutsche Bahn AG - Britta Barlage
Halten die Plakette zum Zukunftsbahnhof (v.l.n.r.): Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern, Esther Heckmann, Leiterin Personenbahnhöfe Bayern, David Wittner, Oberbürgermeister der Stadt Nördlingen und Ulrich Lange, Mitglied des Deutschen Bundestages.

Heiko Büttner, Konzernbevollmächtigter der DB in Bayern: „Wir möchten, dass mehr Menschen Bahn fahren. Dafür machen wir unsere Bahnhöfe besser – zu attraktiven Zugangspunkten zur Schiene. Der Zukunftsbahnhof Nördlingen ist dafür ein prima Beispiel. Moderne, barrierefreie Bahnhöfe verbessern das Kundenerlebnis, weshalb die Modernisierung von Stationen in Bayern zentraler Baustein unseres DB-Sanierungsprogramms „S3“ ist.“

Ulrich Lange, Mitglied des Deutschen Bundestages: „Es freut mich sehr, dass sich der jahrelange Einsatz für einen modernen Bahnhof gelohnt hat. Mit dem barrierefreien Bahnhof als Eingangstor machen wir Nördlingen für alle Menschen zugänglicher. Es ist ein Gewinn für die ganze Region, die nun eine zukunftsfähige Anbindung an den öffentlichen Verkehr hat. Nächste wichtige Schritte für die Erreichbarkeit des Bahnhofs sind die Aufhebung der Fahrplaneinschränkungen und die Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks.“

David Wittner, Oberbürgermeister der Stadt Nördlingen: „Mit der barrierefreien Umgestaltung unseres Bahnhofs in Nördlingen wird ein Zeichen für ein zukunftsorientiertes und attraktives Bahnfahren gesetzt. Die umfassende Verschönerung des Bahnhofs schafft einen weiteren Anreiz, die im ländlichen Raum dringend benötigten Anbindungen weiter auszubauen und die Menschen für umweltfreundliches Reisen zu begeistern. Ein Bahnhof mit den neusten Standards ist ein Gewinn für alle – die Stadt Nördlingen, den Landkreis und nicht zuletzt vor allem für die Bahnreisenden!“  

Weitere Informationen zum Zukunftsbahnhof Nördlingen finden sich unter https://www.bahnhof.de/noerdlingen/zukunftsbahnhof

10. Dezember 2024, 13:00 Uhr
München
Erfolgreicher Abschluss der knapp dreimonatigen Ausbildung • Motto: "Überzeugen statt Petzen"
Bei der Zertifikatübergabe: (h. v. l . r.): Schulleiter Joachim Fischer, Betreuungslehrer Marc von Horsten, Beatrice Zwingmann und Klaus Figur von der S-Bahn München

13 Schüler:innen der Oberland Realschule Holzkirchen haben nach Abschluss ihrer Ausbildung zu DB Schülerbegleitern ein Zertifikat erhalten. Dieses Schriftstück können sie bei der Suche nach einem Arbeitsplatz ihren Bewerbungsunterlagen beilegen. Zusätzlich zum Zertifikat überreichten Vertreter:innen der S-Bahn München den Schülerinnen und Schülern noch einen DB Schülerbegleiter-Ausweis. 

Im Schülerverkehr kommt es an Bahnsteigen oder in Zügen immer wieder zu Vorfällen, bei denen Fahrzeuge beschädigt, der Zugverkehr behindert oder Fahrgäste gestört werden. Teilweise sind auch gefährliche Verhaltensweisen zu beobachten, wie das unerlaubte Überschreiten der Gleisanlagen oder Rempeleien auf den Bahnsteigen. Vier Trainer:innen der S-Bahn München bilden darum gemeinsam mit der Bundespolizei Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe gemäß dem Motto „Überzeugen statt Petzen“ aus. 

Die Aufgabe der DB Schülerbegleiter:innen besteht nicht darin, Fehlverhalten zu erfassen und darüber zu berichten. Vielmehr sollen sie mit ihren Mitschülern sprechen und sie davon überzeugen, ihr Verhalten zu ändern.

In der knapp dreimonatigen Ausbildung wird besonderer Wert auf die Themen Deeskalation, Konfliktbewältigung, Körpersprache, neutrales Verhalten, Kommunikationstechniken, sicheres und freundliches Auftreten, Umgang mit Provokationen und der Beilegung von Streitigkeiten gelegt. Vor allem lernen die Schüler:innen, Verantwortung zu übernehmen.

DB Schülerbegleiter:innen sind ehrenamtlich und freiwillig tätig. Sie unterliegen keinem Handlungszwang. Bei jeder Situation im Zug entscheiden sie selbst, ob ihr Eingreifen die Situation verbessern könnte oder nicht.

Für das Programm DB Schülerbegleiter werden jährlich 50.000 Euro investiert. 

Schülerbegleiter S-Bahn München DB
Ausbildung einer DB Schülerbegleiter-Gruppe in München

10. Dezember 2024, 11:15 Uhr
Dillingen
Umfangreicher Rück- und Neubau der Bahnsteige bis Ende 2025 • Aufzüge, moderne Bahnsteigausstattung sowie Informations- und Wegeleitsysteme • Bund, Freistaat, DB und Stadt investieren rund 20 Millionen Euro

Der barrierefreie Ausbau der Bahnhöfe in Bayern schreitet weiter voran – jetzt auch in Dillingen. Mit einem symbolischen Spatenstich haben Bayerns DB-Konzernbevollmächtigter Heiko Büttner, Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange sowie Dillingens Oberbürgermeister Frank Kunz nun symbolisch den Startschuss für die umfangreichen Umbauarbeiten am Bahnhof gegeben. Bis Ende 2025 baut die DB den Haus- und Mittelbahnsteig komplett neu. Dann können die Fahrgäste stufenfrei in die Züge einsteigen. Zusätzlich entsteht eine neue Personenunterführung mit Aufzügen, die die Reisenden barrierefrei zu den Bahnsteigen bringen. Insgesamt fließen rund 20 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes, des Freistaats Bayern, der Stadt und der DB in die Verbesserungen am Bahnhof Dillingen.

Spatenstich Dillingen
Spatenstich Dillingen
Quelle: DB AG/Britta Barlage
Spatenstich zum barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Dillingen. V.l.n.r.: Manuel Knoll, Stimmkreisabgeordneter für Augsburg-Land, Dillingen; Frank Kunz, Oberbürgermeister der Stadt Dillingen; Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern; Ulrich Lange, Mitglied des Deutschen Bundestages.

Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern: „Beim Thema Barrierefreiheit gilt eines: Jede Stufe grenzt aus, darum müssen wir Alternativen schaffen. Reisen ohne Barrieren ist Ausdruck von Teilhabe. Daher sind moderne, barrierefreie Bahnhöfe zentraler Baustein des DB-Sanierungsprogramms „S3“, mit dem die DB unter anderem auch das Kundenerlebnis für die Fahrgäste deutlich verbessern möchte. Der Umbau in Dillingen wird das Bahnfahren für viele Menschen deutlich leichter und bequemer machen.“

Ulrich Lange, Mitglied des Deutschen Bundestages: „Mit dem heutigen Tag unternehmen wir nicht nur einen entscheidenden Schritt hin zu mehr Teilhabe, sondern auch zu einem erneuerten Bahnhof mit einer verbesserten Anbindung Richtung Innenstadt sowie Gewerbegebiet. Der Umbau bringt vielen Menschen mehr Selbstständigkeit und Komfort und erhöht die Attraktivität von Dillingen als Wirtschafts- und Tourismusstandort. Ich hoffe sehr, dass das Projekt zügig und sicher voranschreitet, sodass der barrierefreie Ausbau bald für alle Bürger sichtbar wird.“

Frank Kunz, Oberbürgermeister der Stadt Dillingen: „Der heutige Spatenstich ist ein wichtiger Meilenstein in einer nahezu unendlichen Geschichte. Seit vielen Jahren fordern wir vonseiten der Stadt diesen barrierefreien Ausbau des Bahnhofs durch die Bahn – immer wieder haben uns die Verantwortlichen mitgeteilt, dass es aus verschiedenen Gründen zu Verzögerungen kam. Deswegen gibt der heutige Tag Anlass zur Freude. Für Dillingen als Stadt mit zwei großen Behinderteneinrichtungen sowie vielen weiteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die auf eine barrierefreie Erreichbarkeit beider Gleise angewiesen sind, ist dieser Ausbau dringend notwendig und wird schon seit langer Zeit erwartet.“

In den kommenden Monaten wird die Deutsche Bahn die bestehenden Bahnsteige zurückbauen und zwei neue Bahnsteige mit einer Höhe von 55 Zentimetern an Gleis 1 und Gleis 2/3 errichten. Die Bahnsteige erhalten eine moderne Bahnsteigausstattung und ein taktiles Blindenleitsystem. Zusätzlich entsteht eine neue Personenunterführung in neuer Lage. Über die Unterführung sorgen zwei neue Aufzugsanlagen für den barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen. Damit die Fahrgäste auch bei Wind und Wetter bequem zum Zug gelangen, erhält der Bahnsteig an Gleis 2/3 eine neue Überdachung, der Bahnsteig an Gleis 1 ein Wetterschutzhaus. Ein modernes Informations- und Wegeleitsystem erleichtert den Fahrgästen die Orientierung am neuen Bahnhof.  

09. Dezember 2024, 15:30 Uhr
Nürnberg
Barrierefreier und modern ausgestatteter Haltepunkt verbessert Verkehrsangebot für Stadt Forchheim erheblich • rund 1200 Fahrgäste täglich erwartet • S-Bahn Nürnberg fährt nun 91 Stationen an

Die Signale am neuen S-Bahn-Haltepunkt Forchheim Nord stehen auf grün. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, der bayerische DB-Konzernbevollmächtigte Heiko Büttner, Forchheims Oberbürgermeister Dr. Uwe Kirschstein und Nicole Kumpfmüller-Böhm, DB-Gesamtprojektleiterin für den Bahnausbau Nürnberg–Bamberg eröffneten symbolisch die neue Station. Sie bindet ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember den Norden der Stadt Forchheim an das Netz der S-Bahn Nürnberg und des Regionalverkehrs an. Damit wird das Verkehrsangebot in Forchheim erheblich verbessert und der umweltfreundliche Nahverkehr in der Metropolregion Nürnberg weiter gestärkt. Die S-Bahn-Station Forchheim Nord ist modern ausgestattet, Lärmschutzwände schützen die Anwohnenden. Eine Rampe zum 140 Meter langen Mittelbahnsteig, ein taktiles Wegeleitsystem und zwei moderne Wetterhäuschen sorgen für barrierefreies Reisen und Komfort. Reisende haben direkten Zugang zur Fuß- und Radwegunterführung an der Dietrich-Bonhoeffer-Straße. Täglich werden etwa 1200 Fahrgäste die neue Station in Forchheim Nord nutzen. Freistaat Bayern und DB investierten rund vier Millionen Euro in den neuen Haltepunkt.  

Christian Bernreiter, Bayerischer Verkehrsminister: „Dass die neue S-Bahn-Station jetzt tatsächlich in Betrieb genommen werden kann, ist vor allem dem Engagement der Bürger und der Politiker vor Ort zu verdanken, die sich schon seit den 90er Jahren für das Projekt engagiert haben. Dank des gemeinsamen Engagements von kommunalen Vertretern und des Freistaats ist es gelungen, die neue Station noch in den viergleisigen Ausbau der Strecke zu integrieren. Obwohl eigentlich der Bund zuständig wäre, haben wir als Freistaat freiwillig 3,2 Millionen Euro zu den Baukosten gezahlt und die Stadt Forchheim zusätzlich mit 1,4 Millionen Euro beim Bau der neuen Eisenbahnunterführung unterstützt. Das Gesamtpaket kann sich sehen lassen und ist ein großer Gewinn für die S-Bahn-Fahrgäste im Norden Forchheims.“ 

Heiko Büttner, Konzernbevollmächtigter der DB in Bayern: „Die S-Bahn ist das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs in der Metropolregion Nürnberg. Mit dem neuen Haltepunkt schaffen wir einen weiteren Meilenstein für ein attraktives Angebot auf der Schiene. Moderne, barrierefreie Bahnhöfe verbessern das Kundenerlebnis, weshalb neben dem Neubau vor allem auch die Modernisierung von Stationen in Bayern zentraler Baustein unseres DB-Sanierungsprogramms „S3“ ist.“  

Dr. Uwe Kirschstein, Oberbürgermeister der Stadt Forchheim: „Der Ausbau des S-Bahn-Netzes ist nicht nur verkehrspolitisch, sondern auch wirtschaftspolitisch für unsere Stadt und die gesamte Region wichtig. Rund 1200 Reisende werden täglich am neuen Bahn-Halt Forchheim Nord ein- und aussteigen. Damit haben wir als Oberzentrum für all die Menschen, die im Norden unserer Stadt wohnen, arbeiten und die Schulen besuchen, ein neues, attraktives Mobilitätsangebot und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Entlastung der Straßen sowie zum Klimaschutz.“  

Quelle: DB AG/Maja Moritz
Eröffneten den neuen Haltepunkt Forchheim Nord (von links): Heiko Büttner, Konzernbevollmächtigter der DB in Bayern, Christian Bernreiter, Bayerischer Verkehrsminister, Dr. Uwe Kirschstein, Oberbürgermeister der Stadt Forchheim und Nicole Kumpfmüller-Böhm, DB Projektleiterin.

Bessere Anbindung an S-Bahn und Regionalzug 

Der S-Bahn-Haltepunkt Forchheim Nord wurde im Zuge des viergleisigen Bahnausbaus zwischen Nürnberg und Bamberg neu gebaut. An der neuen Station hält künftig stündlich die S-Bahnlinie S1 und bietet damit direkte Verbindungen für Fahrgäste Richtung Bamberg und Nürnberg bzw. bis nach Neumarkt i.d.Opf. Zusätzlich machen in den Hauptverkehrszeiten ausgewählte Regionalzüge in und aus Richtung Bamberg, Ebern bzw. Saalfeld (Saale) an der neuen Station Halt. Beim viergleisigen Ausbau der Strecke zwischen Nürnberg und Bamberg, der 2025 abgeschlossen wird, modernisiert die DB darüber hinaus sämtliche S-Bahn-Stationen von Eltersdorf bis südlich von Bamberg und baut sie barrierefrei aus.  

Zur S-Bahn-Nürnberg 

Die S-Bahn Nürnberg wächst kontinuierlich und verfügt ab dem Fahrplanwechsel im Dezember auf dem 334 Kilometer langen Streckennetz über 91 S-Bahn-Stationen. Die S-Bahn-Linie S4 wird mit dem neuen Fahrplan von Dombühl über die bayerische Landesgrenze bis nach Crailsheim in Baden-Württemberg verlängert. Um darüber hinaus in der Zukunft ein noch besseres und umweltbewusstes Mobilitätsangebot im Großraum Nürnberg anzubieten, sind der Freistaat Bayern und die DB im Rahmen des „Ausbauprogramms S-Bahn Nürnberg“ (AuSbauNü) im kontinuierlichen Austausch. 

04. Dezember 2024, 13:00 Uhr
München
Mögliche Trassenkorridore mit lokalen Varianten erarbeitet • Schutz von Anwohnenden und Natur oberste Prämisse • Bündelung mit bestehender Infrastruktur in 75 Prozent • Nächster Schritt ist Raumverträglichkeitsprüfung

Nachhaltiger, elektrischer Schienenverkehr statt Diesel: Die Deutsche Bahn (DB) hat einen weiteren Schritt bei der Elektrifizierung der Strecke Marktredwitz–Regensburg geschafft. In einem umfangreichen Verfahren wurden mögliche Korridore für neue Bahnstromtrassen erarbeitet, die für eine nötige Stromversorgung der Strecke sorgen sollen. Die Trassenkorridore für Bahnstrom sind rund 200 Meter breite Bereiche, die nun weiter untersucht werden. Für die Städte Schwandorf und Weiden wurden gemeinsam mit der Region verschiedene Varianten erarbeitet. Die Ergebnisse wurden nun den Kommunen vorgestellt und werden voraussichtlich Ende Januar 2025 der Regierung der Oberpfalz für die Raumverträglichkeitsprüfung übergeben. Diese ist Leiterin des Verfahrens und untersucht, inwieweit die vorgeschlagenen Korridore mit sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten sowie weiteren Planungsvorhaben vor Ort vereinbar sind. Im Verlauf der Prüfung werden die Kommunen eingebunden.

Schutzgüter und Bündelung mit bestehender Infrastruktur ausschlaggebend für Ermittlung von Korridoren

Oberste Prämissen bei der Planung neuer Bahnstromtrassen sind Schutz der Anwohnenden und der Natur sowie die größtmögliche Bündelung, das bedeutet paralleler Verlauf, mit bereits vorhandener Infrastruktur, wie bestehenden Bahnlinien, Autobahnen oder auch Stromtrassen. Von Frühjahr bis Herbst dieses Jahres hat die DB mit Unterstützung eines Planungsbüros die möglichen Korridore in der Oberpfalz ermittelt. Im Rahmen einer Raumwiderstandsanalyse wurden Korridore mit einer Breite von 200 Metern festgelegt, die voraussichtlich möglichst geringe Auswirkungen auf Bevölkerung und Natur haben und mit den regionalen und Landesentwicklungsplänen vereinbar sind. Dabei gilt: Je höher der Raumwiderstand, desto empfindlicher ist der jeweilige Bereich, und desto schwieriger ist es, dort eine Bahnstromleitung zu bauen. Zu den Bereichen mit besonders hohem Raumwiderstand zählen beispielsweise Wohngebiete oder Naturschutzgebiete. Insgesamt wurden rund 80 Kriterien herangezogen, die jeweils eine Raumwiderstandsklasse zugewiesen bekamen. Um den umweltfreundlichsten und raumverträglichsten Korridor zu finden, wurden verschiedene potenzielle Varianten miteinander verglichen. Das Ergebnis: Insgesamt verlaufen rund 75 Prozent der ermittelten Korridore parallel mit bestehender Infrastruktur. So schont die DB die Schutzgüter Mensch und Natur wirkungsvoll.

Korridore mit verschiedenen Varianten im Raum Schwandorf und Weiden – Alle Varianten werden in der Raumverträglichkeitsprüfung untersucht

Die potenziellen Korridore verlaufen von Regensburg-Burgweinting aus größtenteils westlich der Naab in den Landkreisen Regensburg, Schwandorf und Neustadt a.d.Waldnaab bis Pechbrunn im Landkreis Tirschenreuth. Für den Raum Schwandorf und Weiden legt die DB den Behörden jeweils drei mögliche Varianten vor. Alle Varianten werden im Rahmen der Raumverträglichkeitsprüfung gleichwertig behandelt und geprüft. Details zum Verlauf der Korridore finden Sie hier: https://www.bahnausbau-nordostbayern.de/aktuelles-reader/db-stellt-vorzugsvarianten-fuer-bahnstromversorgung-zwischen-marktredwitz-und-regensburg-vor.html

Ergebnisse der Raumverträglichkeitsprüfung werden 2025 erwartet – Bürgerinformationen vor Ort geplant

Die Raumverträglichkeitsprüfung dauert circa sechs Monate. Sie wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2025 abgeschlossen. Die Regierung der Oberpfalz wird als Abschluss Aussagen über die Raumverträglichkeit der Varianten treffen. Auf dieser Basis wird die DB die Planungen weiter vertiefen. Die DB informiert die Anwohnerinnen und Anwohner parallel in Bürgerinformationen in den nächsten Planungsschritten zum aktuellen Stand und steht für Fragen zur Verfügung. Im später anschließenden Planfeststellungsverfahren werden Bahnstromtrasse und Maststandorte konkretisiert. In diesem Verfahren werden alle betroffenen Bürger:innen und Träger öffentlicher Belange eingebunden.

Zum Projekt Elektrifizierung Marktredwitz–Regensburg

Für die Elektrifizierung der Strecke zwischen Marktredwitz und Regensburg, mit über 130 Kilometern längster Teil des Ostkorridors Süd zwischen Hof und Regensburg/Obertraubling, ist die Bahnstromversorgung eine zentrale Voraussetzung. Im Zuge des Projekts plant die DB die Bahnhöfe Schwandorf, Weiden und Wiesau barrierefrei auszubauen. Der Bahnausbau soll die Fahrzeit zwischen Saale und Donau um 20 Minuten reduzieren. Die Elektrifizierung ermöglicht zudem die Einführung von Fernverkehrsverbindungen zwischen München und Dresden. Das Projekt ist im Abschluss der Vorplanung und wird im Jahr 2025 die Ermittlung des Nutzen-Kosten-Verhältnisses beim Bund anstoßen.

Weitere Infos sowie Kontaktmöglichkeiten zum Projekt finden Sie hier: www.bahnausbau-nordostbayern.de

03. Dezember 2024, 11:00 Uhr
Nürnberg
Großes Familienfest anlässlich des 189. Geburtstags der ersten Lokomotive Deutschlands • abwechslungsreiches Programm mit Kinderschauspielführungen, Mitfahrten auf dem Adler-Nachbau, Bastelwerkstatt und vielem mehr • kostenfreier Eintritt für die ganze Familie

Am Samstag, 7. Dezember 2024 lädt das DB Museum Nürnberg wieder zum traditionellen „Adlergeburtstag“ ein. Genau 189 Jahre zuvor, am 7. Dezember 1835, fuhr die wohl berühmteste Lokomotive Deutschlands, der „Adler“, das erste Mal von Nürnberg nach Fürth und läutete damit ein neues Zeitalter ein. Denn die Erfindung der Eisenbahn ist weit mehr als nur eine technische Errungenschaft. Sie revolutionierte die Mobilität der gesamten Bevölkerung und prägt unsere Gesellschaft bis heute.

In Erinnerung an dieses bahnbrechende Ereignis feiert das DB Museum jedes Jahr im Dezember ein großes Fest für die ganze Familie. Kleine und große Eisenbahnfans dürfen sich auf zahlreiche Geburtstagüberraschungen und ein spannendes Unterhaltungsprogramm freuen: Ganz ohne Kosten, denn der Eintritt ist für alle Museumsgäste frei.

Adlerfahrten, Zylinder-Basteln, Schauspielführungen und vieles mehr

Zur Feier des Tages wird bei trockenem, frostfreiem Wetter der Nachbau der Dampflokomotive „Adler“ angeheizt. Auf seinem Führerstand geht es vorbei an vielen historischen Fahrzeugen über das Museums-Freigelände. Ein echtes Geburtstags-Highlight, denn der fast hundert Jahre alte Nachbau ist nur zu besonderen Anlässen im Einsatz.

Im Haupthaus führt William Wilson, der erste Lokführer Deutschlands, die Kinder durch „sein“ Museum und erzählt von den spannenden Abenteuern, die er bei der Eisenbahn erlebt hat. In der Kreativwerkstatt können lustige Lokführer-Zylinder und Kühlschrankmagnete gebastelt werden. Außerdem treffen die Geburtstagsgäste beim Rundgang durch die Ausstellungsräume mit etwas Glück auf Museums-Maskottchen Max Maulwurf, der zum Adlergeburtstag extra seinen Winterschlaf unterbricht, um Erinnerungsfotos mit den Kindern zu schießen.

Zur Stärkung zwischendurch erhält jedes Kind in der Waffel-Bäckerei gratis eine Waffel am Stiel (solange der Vorrat reicht). Außerdem dürfen sich die Geburtstagsgäste auf viele weitere Überraschungen und Aktionen freuen.

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Quelle: DB AG/Mauro Esposito
Der Adler auf dem Freigelände des DB Museums Nürnberg

Service-Hinweise

Datum: Samstag, 7. Dezember 2024 von 10:00 bis 16:00 Uhr

Kosten: Eintritt und Programm frei

Tagesaktuelle Informationen und Programmänderungen unter dbmuseum.de

Deutsche Bahn Stiftung und DB Museum

Das DB Museum mit seinen Standorten in Nürnberg, Koblenz und Halle (Saale) bewahrt unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung das historische Erbe der Eisenbahn in Deutschland. Die Deutsche Bahn Stiftung wurde 2013 als gemeinnützige GmbH von der Deutschen Bahn AG gegründet und ist deutschlandweit in den Schwerpunkten Bildung, Integration und Ehrenamt aktiv.

Mehr unter www.dbmuseum.de und www.deutschebahnstfitung.de

26. November 2024, 11:00 Uhr
München
S5 kehrt zurück, S7 wird geteilt • Pasing mit fünfter Linie besser angebunden • Entlastung der Stammstrecke macht S-Bahn-System stabiler • S-Bahn fährt mit jährlich fast 22 Millionen Kilometern mehr Angebot als je zuvor

Die S-Bahn München macht das Bahnfahren stabiler: Sie steht vor dem größten Fahrplanwechsel seit vielen Jahren und ändert dafür in Abstimmung mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, die den Schienenpersonennahverkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert, auch ihr Liniennetz: Ab 15. Dezember kehrt die Liniennummer S5 zurück und die S7 fährt nicht mehr durch die Stammstrecke. DB und Freistaat wollen damit die weitgehend eingleisigen Linien pünktlicher machen und entsprechen mit der Trennung der S7 auch den Wünschen vieler Anrainerkommunen. Zusätzlich entlastet die Maßnahme auch die Stammstrecke und soll dadurch das gesamte S-Bahn-System im Raum München robuster machen. Insgesamt erreicht das Fahrplanangebot der S-Bahn München mit dem Fahrplanwechsel einen neuen Rekordwert. Die Züge legen pro Jahr mehr als 21,8 Millionen Kilometer zurück, das entspricht täglich rund 60.000 Kilometern oder eineinhalb Erdumrundungen. 

Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für Bayern und Vorsitzender der Geschäftsleitung der S-Bahn München: „Weniger ist manchmal mehr – das gilt auch für die S-Bahn: Mit drei Zügen weniger pro Stunde und Richtung in Spitzenzeiten nehmen wir im östlichen Abschnitt unserer Hauptschlagader Stammstrecke Druck aus dem überlasteten System und stabilisieren den Verkehr. Gleichzeitig legen unsere Züge in Deutschlands Pendlerhauptstadt mehr Kilometer zurück als je zuvor und fahren auf der westlichen Stammstrecke bis Pasing mit einer zusätzlichen Linie im dichteren Takt. Mit dem größten Fahrplanwechsel seit Jahren bauen wir das Angebot weiter aus und wollen die S-Bahn zuverlässiger machen“.

Darüber hinaus verbessert die S-Bahn weiter ihre Abläufe: So werden im laufenden Betrieb seltener Zugteile an- oder abgehängt. Außerdem verlängert die S-Bahn stellenweise Wendezeiten und plant mehr Puffer in den Fahrplan ein. Auch diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Abbau von Verspätungen zu erleichtern.

Die Aufteilung der S7 in zwei getrennte Linien sorgt für pünktlichere S-Bahnen

Die größte Neuerung ist das Comeback der S5, die zwischen Kreuzstraße und Pasing verkehrt. Wochentags fahren die Züge der petrolblauen Linie in den Hauptverkehrszeiten bis Germering-Unterpfaffenhofen bzw. vereinzelt bis Weßling und sorgen dort mit den Fahrten der S8 für den gewohnten Zehn-Minuten-Takt. Die S7 Wolfratshausen beginnt bzw. endet künftig oberirdisch im Hauptbahnhof an Gleis 36 und hält nicht an der Hackerbrücke. Der Umstieg von und zur Stammstrecke ist an der Donnersbergerbrücke schnell und bequem am selben Bahnsteig möglich. Zudem ist die S7 an den Stationen Siemenswerke/Obersendling (U3), Harras (U6) und Heimeranplatz (U4/U5) an die U-Bahn angebunden.

Infografik des neuen Linienkonzeptes zeigt den künftigen Verlauf der S5 und der S7 sowie die Umsteigemöglichkeiten zur U-Bahn
Infografik des neuen Linienkonzeptes zeigt den künftigen Verlauf der S5 und der S7 sowie die Umsteigemöglichkeiten zur U-Bahn
Quelle: BEG

 

Schon bei kleinen Verspätungen der heutigen S7 gerät der fein austarierte Fahrplan auf den eingleisigen Abschnitten ins Wanken, was sich schnell auf die gesamte Linie und ihre zahlreichen Busanschlüsse sowie die Stammstrecke auswirken kann. Die Aufteilung soll diese Effekte reduzieren. Die neue S7 ist außerdem nicht mehr von Beeinträchtigungen auf der Stammstrecke betroffen. Darüber hinaus profitieren die Fahrgäste künftig von mehr Sitzplätzen und größeren Mehrzweckbereichen, da die frisch modernisierten Fahrzeuge der Baureihe ET 424 ab dem Fahrplanwechsel nur noch auf der S7 verkehren.

Eine fünfte S-Bahn-Linie für Pasing

Bahnhofsgebäude mit Bahnhofsvorplatz in Pasing
Bahnhofsgebäude mit Bahnhofsvorplatz in Pasing
Quelle: Deutsche Bahn AG / Thomas Kiewning
Der Pasinger Bahnhof ist künftig mit einer zusätzlichen S-Bahn-Linie besser angebunden

Mit der neuen Linienaufteilung fahren auf dem westlichen Stammstreckenabschnitt mehr Züge als bisher. Davon profitiert vor allem der Knotenbahnhof Pasing im stark wachsenden Münchner Westen, der mit einer zusätzlichen Linie deutlich besser angebunden wird. Über 80 Fahrtmöglichkeiten mehr gibt es dort an Wochentagen, samstags und sonntags halten sogar über 110 S-Bahnen zusätzlich in Pasing. Gleichzeitig entlastet die Maßnahme aber die Stammstrecke im besonders stark befahrenen östlichen Abschnitt zwischen Donnersbergerbrücke und Ostbahnhof: Wochentags sind hier in den Hauptverkehrszeiten künftig drei Züge je Stunde und Richtung weniger unterwegs, da die S5 die Fahrzeiten der bisherigen Zehn-Minuten-Takt-Züge der S8 nutzt. Das sorgt für eine gleichmäßigere Auslastung der S-Bahn-Hauptschlagader und schafft Spielräume, mit denen kleinere Verzögerungen besser kompensiert werden und der Verkehr flüssiger laufen kann. Diese positiven Effekte machen das gesamte S-Bahn-System stabiler, wovon Fahrgäste aller Linien profitieren.

Nachfragegerechte Anpassung in Randzeiten sowie Änderungen bei Verstärkerfahrten

Um die Neuerungen zu ermöglichen, kommt es auf allen Linien in Randzeiten, insbesondere am frühen Morgen am Wochenende und nachts, sowie bei Verstärkerzügen zu Anpassungen. Davon betroffen sind überwiegend schwach nachgefragte Fahrten mit teilweise einstelligen Reisendenzahlen. So fahren beispielsweise einige S-Bahnen am frühen Samstagmorgen künftig wie sonntags und somit seltener als bisher. Größere Änderungen gibt es auch für jene Fahrgäste der S4, die einen der insgesamt vier S20-Verstärkerzüge zum Hauptbahnhof nutzen: Weil die neue S7 künftig am Hauptbahnhof wendet und die dortigen Gleiskapazitäten begrenzt sind, verkehren die vier Verstärkerfahrten künftig alternativ ab Pasing weiter Richtung Höllriegelskreuth. Neben Pasing (Anschluss zur S-Bahn und zum Regionalverkehr) besteht vor allem an der Station Heimeranplatz ein guter U-Bahn-Anschluss von und zur Innenstadt.

Webseite der S-Bahn mit allen Details und den Fahrplanänderungen je Linie:s-bahn-muenchen.de/S5

19. November 2024, 13:30 Uhr
Lindau
Projektteam stellt aktuellen Planungsstand vor • Lange Wartezeiten an der Schrankenanlage entfallen • Barrierefreiheit wird umgesetzt

Die Deutsche Bahn (DB) verbessert die Infrastruktur rund um den Bahnknoten in Lindau kontinuierlich. Dazu wird der Bahnübergang am Lotzbeckweg durch eine moderne, kreuzungsfreie Unterführung für Fuß- und Radfahrer:innen ersetzt. Zwei Eisenbahnbrücken und eine Straßenbrücke ersetzen den bisherigen Bahnübergang. Verkehrsteilnehmer:innen und Anwohnende profitieren künftig von einem erheblich verbesserten Verkehrsfluss im Stadtgebiet und einer erhöhten Sicherheit. Die zuletzt langen Wartezeiten an den Schrankenanlagen entfallen. Das Projekt befindet sich aktuell in der Planungsphase.

Alle Interessierten sind herzlich zu einem Infomarkt eingeladen. Die Infoveranstaltung findet am Montag, 25. November 2024, von 12 Uhr bis 18 Uhr im Foyer der Inselhalle Lindau (Zwanzigerstraße 10, 88131 Lindau) statt. Den ganzen Nachmittag über besteht die Möglichkeit, mit DB-Mitarbeitenden zu sprechen und sich an unterschiedlichen Stationen über den aktuellen Planungsstand zu informieren. Visualisierungen der Unterführung gewähren den Besucher:innen einen Blick in die Zukunft.

Im Rahmen des Infomarktes werden die Planung zur Beseitigung des Bahnübergangs, die geschaffene Barrierefreiheit und die verbesserte Verkehrsführung im Fokus der Ausstellung stehen. Der Fuß- und Radweg durch den Lotzbeckpark wird barrierefrei an den Heckenweg angebunden. Der Lotzbeckweg wird versetzt und eine Grundwasserwanne für die Unterführung gesetzt.

Weitere Baumaßnahmen der Deutschen Bahn in Lindau

Die Beseitigung des Bahnübergangs Lotzbeckweg gehört nicht zum „Maßnahmenbündel Bahnknoten Lindau“. Sie ist unabhängig von der Beseitigung des Bahnübergangs Hasenweidweg Ost und der niveaufreien Erschließung des gesamten Gleisdreiecks. Diese Projekte befinden sich bereits in der Planfeststellung und wurden im April dieses Jahres vorgestellt.

19. November 2024, 13:00 Uhr
Nürnberg
Bahnübergänge zwischen Fürth und Cadolzburg modernisiert • Neues elektronisches Stellwerk mit moderner Leit- und Sicherungstechnik verbessert Betriebsablauf erheblich • Haltepunkt barrierefrei ausgebaut

Die Deutsche Bahn (DB) hat jetzt umfassende Modernisierungsarbeiten an der Rangaubahn zwischen Zirndorf und Cadolzburg fertiggestellt. Dabei wurden neun Bahnübergänge zwischen Fürth und Cadolzburg modernisiert, ein neues elektronisches Stellwerk für die Signalanlagen in Zirndorf eingerichtet sowie der Haltepunkt Alte Veste barrierefrei ausgebaut. Die Erneuerungsarbeiten sorgen für einen flüssigeren Betriebsablauf. Dies ist ganz im Sinne des Sanierungsprogramms „S3“, mit dem die DB den Fokus auf die Sanierung der zu alten, zu störanfälligen und zu vollen Infrastruktur legt. Bis 2027 will die DB dadurch Engpässe reduzieren und die Resilienz des Netzes verbessern. Bislang investierte die DB insgesamt 28 Millionen Euro für Verbesserungen der Rangaubahn.  

In den vergangenen Monaten ersetzte die DB in Zirndorf ein bislang mechanisches Stellwerk durch ein neues, elektronisches Stellwerk. Bisher mussten Signale und Weichen vor Ort manuell per Hebel und Drahtzug verstellt werden. Durch die Umrüstung auf ein elektronisches Stellwerk (ESTW) können Züge im Streckenabschnitt Fürth–Cadolzburg künftig effektiv aus der Ferne zentral überwacht, koordiniert und gesteuert werden.

Zudem modernisierte die Bahn mehrere Bahnübergänge im Landkreis Fürth: In Zirndorf wurden die Übergänge an Kneippallee, Weiherhofer Straße und Wachendorfer Weg umgebaut; im Cadolzburger Ortsteil Egersdorf betraf dies den Bahnübergang an der Dorfstraße. Dort brachte die DB Schließanlagen auf den aktuellen technischen Stand und installierte eine neue Signaltechnik. 2025 folgen Arbeiten an Gleisen und Bahnsteigen im Bahnhof Zirndorf und am Haltepunkt Weiherhof.

Modernisierungsarbeiten auf der Rangaubahn
Modernisierungsarbeiten auf der Rangaubahn
Quelle: DB Infrago/Juri Keil
Auf der Strecke zwischen Fürth und Cadolzburg wurden u. a. neun Bahnübergänge modernisiert.

19. November 2024, 11:00 Uhr
München
Bauarbeiten für elektronisches Stellwerk am Ostbahnhof • Tagsüber weniger Linien in der Stammstrecke • Keine S-Bahnen zwischen Ostbahnhof und Giesing

Die DB baut am neuen elektronischen Stellwerk für die S-Bahn am Ostbahnhof. Der Neubau ist ganz im Sinne des Sanierungsprogramms „S3“, mit dem die DB den Fokus auf die Sanierung der zu alten, zu störanfälligen und zu vollen Infrastruktur legt. Bis 2027 will die DB dadurch die Resilienz des Netzes verbessern.

Um das Stellwerk am Ostbahnhof nächstes Jahr in Betrieb nehmen zu können, sind umfangreiche Abnahmeprüfungen erforderlich. An vier Wochenenden bis zum Jahresende testet die DB daher die bereits fertiggestellten Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik. Dies hat Auswirkungen auf den S-Bahn-Verkehr.

Weniger S-Bahn-Linien fahren durch die Stammstrecke

An den insgesamt vier Wochenenden zwischen 23. November und 8. Dezember sowie am 21. und 22. Dezember kommt es jeweils von 4 bis 16 Uhr zu Fahrplanänderungen: Zwischen Ostbahnhof und Giesing ist dann kein S-Bahn-Verkehr möglich und in der Stammstrecke fahren nur die Linien S2, S3, S6 und S8:

  • Die S1 beginnt/endet am Hauptbahnhof und hält nicht an der Hackerbrücke.
  • Die S3 entfällt zwischen Ostbahnhof und Giesing.
  • Die S4 verkehrt nur zwischen Geltendorf und Heimeranplatz.
  • Die S7 entfällt zwischen Hauptbahnhof und Giesing und hält nicht an der Hackerbrücke (nur an den ersten drei Wochenenden bis 8. Dezember).
  • Die S5 entfällt zwischen Pasing und Giesing (nur am Wochenende 21./22. Dezember).

Zwischen Giesing und Ostbahnhof können Fahrgäste alternativ den Bus 54 nutzen. In Giesing verkehrt außerdem die U2 von/zur Innenstadt.

Neben den genannten Wochenenden gelten im Bereich der Stammstrecke auch in weiteren Nächten bis einschließlich 20. Dezember geänderte Fahrpläne. Eine Übersicht gibt es unter s-bahn-muenchen.de/fahren/baustellen/stammstrecke

DB informiert über Fahrplanänderungen

Alle geänderten Fahrpläne sind in der Online-Fahrtauskunft enthalten. Wer seine Fahrt mit ÖPNV-Apps, auf der Webseite oder am Automaten plant, bekommt automatisch die beste Verbindung angezeigt. Details finden sich außerdem unter s-bahn-muenchen.de/baustellen. Am Ostbahnhof unterstützen außerdem Mitarbeitende die Fahrgäste vor Ort. Für Fragen steht der Kundendialog der S-Bahn München täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.

18. November 2024, 10:45 Uhr
Nürnberg
Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Unter Druck. Die Geschichte der Zugtoilette“ • Workshops, Führungen und Mitmachaktion für Kinder • kleine Sonderausstellung der Stadtentwässerung Nürnberg • gemeinnützige Organisationen stellen weltweite Projekte vor

Jährlich am 19. November wird mit dem Welttoilettentag der Vereinten Nationen darauf aufmerksam gemacht, dass die Sanitärversorgung von rund 45 Prozent der Weltbevölkerung nicht gesichert ist. Das DB Museum schließt sich im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Unter Druck. Die Geschichte der Zugtoilette“ diesem wichtigen Thema an und veranstaltet am darauffolgenden Samstag (23. November 2024) den Aktionstag „Toiletten weltweit“. Fünf gemeinnützige Organisationen stellen dabei ihre weltweiten Projekte rund um die sanitäre Versorgung vor. Zudem werden spannende Workshops, ein Mitmachprogramm für Kinder und Führungen durch die Sonderausstellung „Unter Druck“ angeboten.

Gemeinnützige Organisationen machen Missstände sichtbar

Auch heute noch leben zwei Milliarden Menschen ohne einen sicheren Zugang zu Wasser und 3,6 Milliarden Menschen haben keine ausreichende Sanitärversorgung. Was in Deutschland als selbstverständlich erscheint, ist in vielen Ländern der Welt nicht oder nur schwer verfügbar. So genannte WASH-Projekte (Wasser, Hygiene und Versorgung) sollen den Zugang zu Trinkwasser, den Ausbau sanitärer Einrichtungen und die Hygienebedingungen in den betroffenen Gebieten verbessern. Oftmals durch nichtstaatliche Organisationen ins Leben gerufen, setzen sich die Projekte weltweit für die Beseitigung sanitärer Missstände ein.

Aktionstag bietet abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie

Im Rahmen des Aktionstags „Toiletten weltweit“ stellen fünf verschiedene Organisationen wie die Welthungerhilfe, Ingenieure ohne Grenzen und das DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e. V. im DB Museum ihre internationalen Projekte zur Verbesserung und Grundsicherung der hygienischen Bedingungen vor. Jede teilnehmende Organisation ist mit einem Info-Stand im DB Museum zu Gast, an dem spannende Einblicke in die gemeinnützigen Tätigkeiten gegeben werden.

Für den regionalen Blick sorgt eine kleine Sonderschau der Stadtentwässerung Nürnberg. Sie lädt anlässlich des 150. Jubiläums der Nürnberger Kanalisation dazu ein, sich einmal genauer mit der städtischen Geschichte der Abwasserreinigung zu beschäftigen.

Mini-Workshops der gemeinnützigen Organisation Goldeimer vermitteln mithilfe interaktiver Formate Wissen über Nährstoffkreisläufe (11:30, 12:30, 13:30 Uhr) und die globale Sanitärversorgung (11, 12, 13 Uhr). Als Sozialunternehmen setzt sich Goldeimer unter anderem für die Verbreitung von nachhaltigen Sanitärlösungen ein. So stellen sie beispielsweise Trockentoiletten auf Festivals auf, deren Abfälle kompostiert und in Feldversuchen auf Schadstoffe und Düngewirkung geprüft werden.

Kinder-Mitmachprogramm und Führungen durch die Sonderausstellung

Für Kinder werden drei Seifenworkshop angeboten (11, 13, 15 Uhr), bei denen unter professioneller Anleitung eigene Seifenkreationen hergestellt werden. Hierfür ist eine Anmeldung erforderlich, alle anderen Programmangebote können auch spontan besucht werden. Führungen durch die Sonderausstellung „Unter Druck. Die Geschichte der Zugtoilette“ runden das Programm ab. Von 12 bis 15 Uhr erhalten interessierte Museumsgäste stündlich einen 30-minütigen Einblick in die Ausstellung und wagen dabei auch einen Blick über den Toilettenrand.

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Quelle: DB AG/Uwe Niklas

Alle teilnehmenden Organisationen und Programmpunkte auf einen Blick:

Agrathaer (Projekt P2GreeN), DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V., Goldeimer, Holy Shit, Ingenieure ohne Grenzen, Stadtentwässerung Nürnberg, Welthungerhilfe

Workshop „Globale Sanitärversorgung"

11 Uhr, 12 und 13 Uhr

Dauer: je 20 Minuten

Hinweis: Anmeldung empfohlen

Seifenworkshops für Kinder

11 Uhr, 13 Uhr und 15 UhrDauer: je 60 MinutenHinweis: Anmeldung erforderlich. Für Kinder von 6 bis 10 Jahren.

Workshop „Nährstoffkreislaufe“

11:30 Uhr, 12:30 Uhr und 13:30 Uhr

Dauer: je 20 Minuten

Hinweis: Anmeldung empfohlen

Kurzführungen durch die Ausstellung „Unter Druck“

12 Uhr, 13 Uhr, 14 Uhr und 15 UhrDauer: je 30 Minuten

Hinweis: Anmeldung nicht erforderlich

Deutsche Bahn Stiftung und DB Museum

Das DB Museum mit seinen Standorten in Nürnberg, Koblenz und Halle (Saale) bewahrt unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung das historische Erbe der Eisenbahn in Deutschland. Die Deutsche Bahn Stiftung wurde 2013 als gemeinnützige GmbH von der Deutschen Bahn AG gegründet und ist deutschlandweit in den Schwerpunkten Bildung, Integration und Ehrenamt aktiv. Mehr unter www.dbmuseum.de und www.deutschebahnstfitung.de

15. November 2024, 13:00 Uhr
Forchheim
Aus zwei mach vier: Hochmodernes, viergleisiges Schienensystem und barrierefreie Stationen zwischen Forchheim und Eggolsheim am Netz • Mehr Stabilität auf zentraler Strecke in Bayern • Zusätzliche Verbindungen im Fern-, Regional- und Güterverkehr • Neue S-Bahnstation Forchheim Nord ab Dezember in Betrieb • Ausbaustrecke Nürnberg–Bamberg auf Zielgeraden

Die Deutsche Bahn (DB) hat einen großen Meilenstein beim Bahnausbau zwischen Nürnberg und Bamberg geschafft: Der Streckenabschnitt Forchheim–Eggolsheim ist modernisiert und viergleisig ausgebaut. Die Züge fahren fortan auf allen vier Gleisen. Damit ist der viergleisige Ausbau der Strecke Nürnberg–Bamberg, Teil des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit (VDE 8.1), auf der Zielgeraden: Die Arbeiten konzentrieren sich jetzt auf den letzten Bauabschnitt zwischen Altendorf und Strullendorf. Die Verbindung Nürnberg–Bamberg ist eine der meistbefahrenen Strecken Bayerns und Teil der Schnellfahrstrecke München–Berlin. Die DB schafft  eine moderne viergleisige Schieneninfrastruktur und verbessert damit Stabilität und Pünktlichkeit im Zugbetrieb erheblich. Dank zusätzlicher Gleise können bereits mehr Züge im Fern-, Regional und Güterverkehr sowie weitere Sprinterzüge zwischen München und Berlin angeboten werden. Fahrgäste profitieren zwischen Forchheim und Eggolsheim zudem von durchgängig barrierefreier Mobilität und ab Fahrplanwechsel im Dezember vom zusätzlichen S-Bahn-Halt in Forchheim Nord. Bund, Freistaat und DB investierten in den Abschnitt Forchheim–Eggolsheim rund 298 Millionen Euro.

Weiterer Streckenabschnitt zwischen Nürnberg und Bamberg ist viergleisig ausgebaut
Weiterer Streckenabschnitt zwischen Nürnberg und Bamberg ist viergleisig ausgebaut
Quelle: DB AG / Volker Emersleben
Eröffnen die ausgebaute Strecke symbolisch: Christian Bernreiter, bayerischer Verkehrsminister; Ingrid Felipe, ehemalige Vorständin für Infrastrukturplanung und -projekte der DB InfraGO; Hartmut Höppner, Bundesministerium für Digitales und Verkehr; Nicole Kumpfmüller-Böhm, Leiterin Technik VDE 8.1 Nürnberg-Bamberg der DB InfraGO (von links nach rechts)

Hartmut Höppner, Bundesministerium für Digitales und Verkehr: „Die Trendwende bei der Bahn ist eingeleitet. Nach Jahren der Vernachlässigung investieren wir massiv in die Sanierung der Infrastruktur. Dieses Projekt stellt dies eindrücklich unter Beweis. Neben der dringend notwendigen Generalsanierung unseres Bestandsnetzes treiben wir auch den Ausbau des Netzes engagiert voran. Wir können mit der Bahn nur dann mehr Menschen und Güter zuverlässig befördern, wenn wir die Schieneninfrastruktur umfassend sanieren und modernisieren. Dafür investiert der Bund allein in diesem Streckenabschnitt zwischen Forchheim und Eggolsheim rund 280 Millionen Euro.“

Christian Bernreiter, bayerischer Verkehrsminister: „Der neue Abschnitt ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Verkehrsinfrastruktur in Bayern. Er ermöglicht mehr attraktive und zuverlässige Nahverkehrsverbindungen in Nordbayern sowie zusätzlichen Fernverkehr zwischen Berlin und München. Damit kann die Erfolgsgeschichte der Schnellfahrstrecke weitergeschrieben werden. Wenn Bund und Bahn weiter engagiert bleiben, muss das noch nicht das Ende der Fahnenstange sein – sowohl von den Fahrzeiten als auch dem Angebot. Gerne engagiert sich der Freistaat Bayern auch finanziell beim zusätzlichen S-Bahn Halt Forchheim-Nord.“

Ingrid Felipe, ehemalige Vorständin für Infrastrukturplanung und -projekte der InfraGO: „Das Ziel unserer Konzernstrategie Starke Schiene für Deutschland erreichen wir nicht allein durch die Ertüchtigung des Bestandsnetzes. Für mehr Züge und ein deutlich attraktiveres Angebot für unsere Fahrgäste braucht es im Sinne der Starken Schiene auch Projekte wie den Ausbau der Strecke zwischen Forchheim und Eggolsheim. Mit der Inbetriebnahme dieser neuen Gleise zeigen wir, dass wir in Deutschland mit vereinten Kräften jeden Tag dabei vorankommen, den Menschen eine bessere Bahn zu bauen. Was mich besonders freut: Unser Projektteam hat zwischen Forchheim und Eggolsheim eindrucksvolle, innerstädtische Bauwerke geschaffen. Die Anwohnerinnen und Anwohner haben mit uns an einem Strang gezogen und die Belastung durch die Bauarbeiten toleriert. Für all das Verständnis ein herzliches Dankeschön.“

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Moderne Bahninfrastruktur: Das ist neu zwischen Forchheim und Eggolsheim

Zwischen der fränkischen Stadt Forchheim und dem Markt Eggolsheim hat die DB auf knapp acht Kilometern insgesamt acht Brücken neu errichtet – darunter auch die in ihrer Ausgestaltung einzigartigen Zwillingsbrücken aus Stahl über der Autobahn A73. Zudem hat sie drei Brücken ausgebaut, 27 Kilometer Gleise und 38 neue Weichen verlegt sowie acht Kilometer Lärmschutzwände errichtet. Die Stationen sind barrierefrei ausgebaut, der Haltepunkt Eggolsheim in neuer Lage errichtet und ein zusätzlicher Halt im Norden Forchheims geschaffen. Vorhandene Infrastruktur wurde modernisiert, neue Leit- und Sicherungstechnik installiert. Ein sechsgleisiger Überholbahnhof wurde gebaut, der mehr Verkehr ermöglicht und im Störungsfall Überholmöglichkeiten bietet, damit die Züge noch pünktlicher und stabiler auf der Strecke und der Achse München–Berlin unterwegs sein können. Nach Eröffnung der viergleisigen Strecke Forchheim–Eggolsheim arbeitet die DB in den kommenden Monaten nun weiter am letzten Bauabschnitt zwischen Altendorf und Strullendorf. 2025 geht die gesamte viergleisig ausgebaute Strecke Nürnberg–Bamberg, die von Nürnberg bis an die südliche Stadtgrenze Bambergs reicht, in Betrieb.  

Fotos finden Sie hier: https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/7987609

Mehr Infos zum Projekt finden Sie unter: www.bahnausbau-nuernberg-bamberg.de/projekte/ausbaustrecke.html

11. November 2024, 13:30 Uhr
München
Deutlich größeres Fahrplanangebot spätestens Anfang März 2025 wieder zur Verfügung • Auch Fernverkehrszüge halten wieder • DB-Infrastrukturvorstand Huber „Wir versuchen, die Arbeiten noch schneller abschließen zu können“ • Bau eines neuen elektronischen Stellwerks bis Ende 2027  

Der massive Kabelschaden im Stellwerk Oberstdorf ist reparabel. Dies haben Untersuchungen der Deutschen Bahn AG (DB) ergeben. Die Reparaturarbeiten haben bereits begonnen. Die DB rechnet damit, sie in den ersten Wochen des kommenden Jahres abzuschließen. Spätestens Anfang März soll wieder ein deutlich größeres Fahrplanangebot in Oberstdorf zur Verfügung stehen. Dies umfasst auch die Züge des Fernverkehrs. Die genauen Fahrpläne werden derzeit erstellt und in den kommenden Wochen veröffentlicht. Zunächst war die DB davon ausgegangen, die Stellwerksanlage komplett erneuern zu müssen. Dies hätte mehrere Jahre gedauert. 

Berthold Huber, Vorstand Infrastruktur Deutsche Bahn AG: „Wir bedauern sehr, dass der Kabelschaden im Stellwerk Oberstdorf aktuell zu Einschränkungen im Fahrplan von und nach Oberstdorf führt. Der Bau eines neuen elektronischen Stellwerks dauert durchschnittlich drei Jahre. Wir haben alles dafür getan, um hier eine andere Lösung zu finden – mit Erfolg: Oberstdorf wird in rund vier Monaten wieder deutlich besser an das Fern- und Nahverkehrsnetz angeschlossen sein. Jetzt suchen wir weitere Beschleunigungsmöglichkeiten, um die Arbeiten eventuell noch schneller abschließen zu können.“ 

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter: „Das Worst-Case-Szenario ist abgewendet. Das ist eine sehr gute Nachricht für Oberstdorf und das ganze südliche Allgäu. Meine Gespräche mit der Bahn und der Druck aus der Region haben Wirkung gezeigt. Es wäre undenkbar gewesen, Oberstdorf über Jahre vom Fernverkehr abzuschneiden. Jetzt kommt es darauf an, dass die Bahn die Reparatur möglichst schnell umsetzen kann und das Stellwerk danach auch zuverlässig funktioniert, bis das ankündigte neue elektronische Stellwerk in Oberstdorf gebaut wird.“ 

Seit Ende August kommt es aufgrund des Kabelschadens im Stellwerk Oberstdorf zu Einschränkungen im Zugverkehr von und nach Oberstdorf. Zunächst waren die DB und Experten davon ausgegangen, dass die Anlage aufgrund des Schadensumfangs nicht repariert werden kann und komplett erneuert werden muss. Mit einer tiefergehenden Untersuchung hat die DB nun die Reparaturlösung gefunden.  

Unabhängig von den nun laufenden Reparaturen hält die DB an ihrem Plan fest, ein neues elektronisches Stellwerk in Oberstdorf zu bauen. Die Planungen dafür sind bereits gestartet. Die DB hat im Rahmen ihres Sanierungsprogramms „S3“ die Modernisierung von insgesamt rund 200 Stellwerken beschlossen.  

Zum Sanierungsprogramm S3:

Die DB hat ein Gesamtprogramm zur strukturellen Sanierung des Konzerns innerhalb der nächsten drei Jahre gestartet. S3 bedeutet: Bis Ende 2027 werden wir den Konzern in drei Handlungsfeldern sanieren – der Infrastruktur, dem Eisenbahnbetrieb und der Wirtschaftlichkeit. Ziel ist, die Leistungsfähigkeit der Schiene wiederherzustellen, das Kundenerlebnis deutlich zu verbessern und die finanzielle Tragfähigkeit der DB abzusichern. Kurz: Die DB soll pünktlicher, verlässlicher und profitabler werden. 

07. November 2024, 13:00 Uhr
Miltenberg
Verkehrsminister Bernreiter überreicht persönlich das Signet des Freistaats • Bahnhof in Miltenberg umfangreich barrierefrei umgebaut • Gesamtinvestition von rund 10,9 Millionen Euro

Große Freude in Miltenberg: Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter hat im Beisein von Jens-Marco Scherf (Landrat Kreis Miltenberg) sowie Bernd Kahlert (Bürgermeister Kreisstadt Miltenberg) feierlich das Signet „Bayern barrierefrei“ an Denis Kollai (Sprecher der Geschäftsleitung Westfrankenbahn, Leiter Infrastruktur) übergeben.

Quelle: Westfrankenbahn/Georg Hess
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (zweiter von links) hat im Beisein von Jens-Marco Scherf (Landrat Kreis Miltenberg, rechts) sowie Bernd Kahlert (Bürgermeister Kreisstadt Miltenberg, links) feierlich das Signet „Bayern barrierefrei“ an Denis Kollai (Sprecher der Geschäftsleitung Westfrankenbahn, Leiter Infrastruktur, zweiter von rechts) übergeben.

Nach dem umfangreichen barrierefreien Ausbau des Bahnhofs ist Bahnfahren für viele Menschen in Miltenberg deutlich einfacher geworden. Alle Bahnsteige sind nun über je einen Aufzug aus der Personenunterführung barrierefrei erreichbar. Auch der Zugang von der Nikolaus-Fasel-Straße wurde modernisiert, verbreitert und hat einen Aufzug erhalten. Das Bahnhofsgebäude ist über eine Rampe und elektrische Türen barrierefrei an den öffentlichen Raum angeschlossen.Die Bahnsteige wurden zudem auf 55 Zentimeter über Schienenoberkante erhöht. Dies ermöglicht einen bequemen und stufenlosen Ein- und Ausstieg. Zudem haben die Bahnsteige ein Ökopflaster sowie moderne Wetterschutz- und Lautsprecheranlagen erhalten, die bestehende Fahrgastinformationsanlage wurde erweitert und die Beleuchtung mit LED-Lampen auf einen modernen und energiesparenden Stand gebracht.

 In den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Miltenberg haben der Bund, die Stadt Miltenberg und die Westfrankenbahn rund 10,9 Millionen Euro investiert.

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Die barrierefreie Ausgestaltung des Bahnhofs in Miltenberg stärkt den größten Verkehrsknotenpunkt der Westfrankenbahn und macht den Schienenpersonennahverkehr in Unterfranken noch attraktiver. Davon profitieren nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch Familien mit Kinderwagen, Fahrgäste mit schwerem Gepäck oder Radfahrer. Dafür habe ich heute gerne das Signet ‚Bayern barrierefrei‘ an die Deutsche Bahn überreicht.“

Denis Kollai, Sprecher der Geschäftsleitung der Westfrankenbahn und Leiter Infrastruktur: „Bahnfahren ist das klimafreundliche Reisen der Zukunft. Umso wichtiger ist es, dass Bahnhöfe als Mobilitätsdrehscheiben auch für alle Menschen zugänglich sind. Ich freue mich deshalb sehr, am Bahnhof Miltenberg das Signet ‚Bayern barrierefrei‘ in Empfang nehmen zu können. Wir arbeiten im Sinne der Konzernstrategie der Starken Schiene kontinuierlich daran, allen Fahrgästen der Westfrankenbahn eine bequeme Reise zu ermöglichen und fördern gleichzeitig die nachhaltige Mobilität in der Region.“

Pro Jahr baut die Deutsche Bahn rund 100 Bahnhöfe barrierefrei um. Bahnhofsmodernisierungen sind ein wesentliches Element bei der Sanierung des Bestandsnetzes im DB-Sanierungsprogramm „S3“ bis 2027. Reisende profitieren unmittelbar von mehr Komfort beim Bahnfahren. Mehr als 90 Prozent der Fahrgäste gelangen bundesweit schon heute stufenlos bis zum Bahnsteig. Mehr zum Thema Barrierefreiheit hat die Deutsche Bahn in einem Medienpaket zusammengestellt: 

https://www.deutschebahn.com/de/presse/suche_Medienpakete/medienpaket_barrierefrei-6854198

29. Oktober 2024, 15:00 Uhr
Nürnberg
Massive Verzögerungen im Bauablauf wegen fehlender Gleisbaumaschine • Ersatzverkehr bis zum 7. Dezember verlängert

Fahrgäste der Gräfenbergbahn (RB 21 Nürnberg Nordost – Gräfenberg) müssen auch nach dem 3. November leider auf Busse umsteigen. Aufgrund massiver Verzögerungen im Bauablauf dauert die aktuelle Streckensperrung noch bis zum 7. Dezember. So kann die beauftragte Baufirma eine dringend benötigte Gleisbaumaschine aufgrund begrenzter Ressourcen erst deutlich verspätet einsetzen. Damit verzögert sich der Abschluss der Bauarbeiten um mehrere Wochen. Die DB bedauert die Einschränkungen und tut alles dafür, damit die Fahrgäste trotz der längeren Bauarbeiten auch weiterhin gut an ihr Ziel kommen. So wird der aktuelle Ersatzverkehr mit Bussen bis zum 7. Dezember verlängert. Die Informationen finden Fahrgäste in Kürze auch in den Auskunftssystemen. 

Die DB erneuert seit dem 16. Oktober in Teilen die Gräfenbergbahn bis Fürth Hauptbahnhof und tauscht insgesamt rund 3000 Meter Gleis, 1300 Meter Schiene und 11 Weichen aus – für mehr Qualität im Schienennetz und eine leistungsfähige Infrastruktur. Der Abschluss der Arbeiten ist nun für die Nacht vom 7. auf den 8. Dezember geplant.  

29. Oktober 2024, 10:00 Uhr
Frische Farben, neue Fenster und Fliesen sowie moderne Beleuchtung für das Bahnhofsgebäude • DB gestaltet Unterführung noch in diesem Jahr neu• Gestaltung greift Umgebung der Station am Stadtrand auf

Der S-Bahnhof Lochhausen wird schon bald in neuem Glanz und frischen Farben erstrahlen. Die Deutsche Bahn (DB) startet zunächst mit der Modernisierung der Personenunterführung, später folgt das Bahnhofsgebäude. Insgesamt fließen rund 1,8 Millionen Euro in die Maßnahme, mit der die Station zu einem Zukunftsbahnhof wird.

Die ersten Arbeiten, um den Bahnhof für die täglich 6.000 Fahrgäste schöner zu machen, haben bereits in diesen Tagen in der Unterführung begonnen. Hier wird nach Abschluss der Arbeiten um den Jahreswechsel nichts mehr an das bisherige Erscheinungsbild erinnern. Die DB gestaltet die Wände mit einem Muster aus Fliesen in frischen Farben komplett neu. Außerdem gibt es einen neuen Bodenbelag und die Sichtbetonflächen werden intensiv gereinigt. Eine neue und deutlich hellere LED-Beleuchtung sorgt künftig für eine angenehme Atmosphäre und höheres Sicherheitsempfinden.

Visualisierungen Bahnhof Lochhausen

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Innerhalb der nächsten zwei Jahre erneuert die DB dann auch das Gebäude, in dem sich die Treppe zum Bahnsteig, der Aufzug und eine Bäckerei befinden. Hierfür laufen aktuell noch die Planungen. Das Gebäude wird innen wie außen komplett neugestaltet. Auch hier verschönern künftig neue Böden und Fliesenwände sowie eine frisch gestaltete Ladenfront das Erscheinungsbild. Die DB tauscht außerdem die Fenster aus und sorgt mit einer hellen LED-Beleuchtung und einer neuen Wegeleitung für bessere Orientierung.

Bei der farblichen Gestaltung orientiert sich die DB an der grünen und naturnahen Umgebung der am Stadtrand gelegenen Station. Zum Einsatz kommen daher vor allem gedeckte Grün- und Erdtöne. Fensterrahmen und Ladenfront werden als Akzent in roter Farbe gehalten. So erhält der Bahnhof ein einzigartiges Erscheinungsbild und wird zu einer Station mit Wiedererkennungswert.

Der Zukunftsbahnhof München-Lochhausen ist einer von 100 Bahnhöfen pro Jahr, die die DB im Rahmen ihres Sanierungsprogramms „S3“ bis 2027 modernisieren wird. Die Bahnhofsmodernisierungen sind Teil der Sanierung des Bestandsnetzes, von denen Fahrgäste unmittelbar profitieren. So sorgt die DB für mehr Komfort für die Reisenden.

24. Oktober 2024, 12:30 Uhr
Mühldorf
Die Deutsche Bahn eröffnet ein neues Video-Reisezentrum am Bahnhof Burghausen • Persönlicher Kontakt per Videokonferenz • Bewährtes Konzept seit mehr als zehn Jahren

Die Deutsche Bahn (DB) eröffnet heute ein neues Video-Reisezentrum in Bayern: Am Bahnhof Burghausen können Reisende nun von der persönlichen Beratung per Videokonferenz profitieren. Das Konzept videobasierter Verkaufsstellen hat sich seit 2013 in ganz Deutschland bewährt und vereint die Vorteile der persönlichen, individuellen Beratung und der Digitalisierung. Über 140 videobasierte Standorte hat die DB bundesweit bereits eröffnet.

Quelle: DB AG/Britta Barlage
Burghausens Erster Bürgermeister Florian Schneider, Manuela Bier, DB Vertrieb und Magdalena Obermayer, Geschäftsleiterin der Südostbayernbahn, eröffnen das Video-Reisezentrum in Burghausen.

Die Bedienung ist sehr einfach. Fahrgäste verbinden sich per Ruftaste über einen Bildschirm mit einem DB-Mitarbeitenden und erhalten eine persönliche Beratung zu möglichen Reiseverbindungen, Preisen und Angeboten sowie die gewünschten Fahrscheine.

Video RZ
Video RZ
Quelle: DB AG Britta Barlage

Längere Öffnungszeiten

Bahnkund:innen profitieren nun auch in Burghausen von verlängerten, durchgängigen Öffnungszeiten - insgesamt 70 Stunden pro Woche - für Beratung und Verkauf.Das neue Video-Reisezentrum hat folgende Servicezeiten:

Montag:                                              07:00 - 19:00 UhrDienstag bis Freitag:                           07:30 - 19:00 Uhr

Samstag:                                             08:00 - 15:00 Uhr

Sonn- und Feiertag:                             09:00 - 14:00 Uhr​

Außerhalb der Öffnungszeiten können Reisende am DB-Automaten auf dem Bahnsteig Reiseinformationen erhalten und Fahrkarten erwerben. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit Fahrkarten telefonisch unter der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 2970 zu bestellen, sowie mobil im DB Navigator oder im Internet unter www.bahn.de zu buchen.

Und so funktioniert das Video-Reisezentrum in Burghausen:

Per Knopfdruck melden sich die Kund:innen in der regionalen Video-Zentrale. Die Reiseberater:innen schalten sich auf und sind nun mit dem Fahrgast per Videokonferenz verbunden, der seine Wünsche äußert. Auf einem zweiten Bildschirm verfolgen die Kund:innen die Arbeitsschritte der DB-Verkäufer:innen, wie zum Beispiel die Suche nach einer Verbindung oder einem günstigen Fahrpreis. Fahrkarten, Reservierungen und BahnCards werden direkt in der Kabine erstellt und können mit Bargeld, Girocard oder Kreditkarte bezahlt werden.

Hinweis für Redaktionen

Ein Medienpaket zum Video-Verkauf der Deutschen Bahn mit Themendienst, Standortgrafik, Grafik mit Zahlen, Daten, Fakten, Erklärfilm sowie Fotos finden Sie unter https://www.deutschebahn.com/de/presse/suche_Medienpakete/vrz-7250948#

Reisende finden weitere Informationen unter www.bahn.de/vrz

16. Oktober 2024, 09:00 Uhr
Nürnberg
Kein Zugverkehr vom Abend des 25. Oktober bis 1. November • Fernverkehrszüge werden umgeleitet, Busse ersetzen Regional- und S-Bahn • Countdown beim Bauabschnitt Forchheim–Eggolsheim

Die Deutsche Bahn (DB) arbeitet weiter mit Hochdruck am viergleisigen Bahnausbau zwischen Nürnberg und Bamberg und einer besseren Bahn in Bayern. Für umfangreiche Bauarbeiten auf der VDE 8.1 muss vor der Inbetriebnahme des Streckenabschnitts Forchheim–Eggolsheim noch einmal richtig angepackt werden. Dazu muss die Bahnstrecke Bamberg–Forchheim vom 25. Oktober 2024, 22 Uhr, bis 1. November 2024, 22 Uhr, voll gesperrt werden. Am 27. Oktober 2024 verlängert sich die Sperrung eintägig für den Regionalverkehr auf den Streckenabschnitt Bamberg–Fürth–Nürnberg, die Züge der S-Bahn entfallen an diesem Tag von Bamberg bis Fürth. Um die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten, bündelt die DB sämtliche Arbeiten, die während des laufenden Zugbetriebs nicht durchgeführt werden können.

Nicole Kumpfmüller-Böhm, Gesamtprojektleiterin für den Bahnausbau Nürnberg–Bamberg: „Zwischen Forchheim und Eggolsheim ist der Ausbau auf der Zielgeraden, wir sind voll im Zeitplan.“ Auf dem Abschnitt finden letzte Bauarbeiten statt: Leit- und Sicherungstechnik wird installiert, Oberleitungen werden angebracht und noch fehlende Segmente der Lärmschutzwände aufgestellt. Im Abschnitt Altendorf––Strullendorf verlegt das Bauteam 1,5 Kilometer Gleise, errichtet Behelfsbahnsteige an den Haltepunkten Buttenheim und Hirschaid, schafft Barrierefreiheit an der Station Altendorf und arbeitet an den Brückenbauwerken. Ziel ist jetzt, die östlichen Gleise fertig zu stellen. Im kommenden Jahr werden die westlichen Gleise ausgebaut.

Für Fahrgäste im Nahverkehr stellt die DB während der Vollsperrung umfangreichen Ersatzverkehr zur Verfügung. Regionalverkehrszüge und S-Bahnen werden durch Busse ersetzt. Zwischen Nürnberg und Bamberg fahren Express- und Schnellbuslinien. Im Fernverkehr verkehren die ICE-Züge zwischen München/Nürnberg und Berlin ungefähr stündlich und werden großräumig über Würzburg umgeleitet. Dadurch verlängert sich die Fahrzeit um rund 100 Minuten. Alle ICE-Halte in Coburg, Bamberg und Erlangen entfallen wegen der Umleitung. Die IC-Verbindungen von Karlsruhe nach Leipzig entfallen zwischen Nürnberg und Leipzig. Informationen zum Ersatzverkehr und geänderten Fahrplänen erhalten Sie über unsere Auskunftmedien und unter bahn.de/bauarbeiten. Aktuelles zum Bahnausbau finden Sie hier: www.bahnausbau-nuernberg-bamberg.de

13. Oktober 2024, 14:30 Uhr
München
Verspätungen und Ausfälle im Nah- und Fernverkehr • Insbesondere Züge in Richtung Garmisch-Partenkirchen, ins Allgäu sowie in Richtung Augsburg betroffen

Aufgrund der andauernden Stellwerkstörung im Münchener Südwesten kommt es im Großraum München weiterhin zu Verspätungen und Ausfällen im Nah- und Fernverkehr. Das betrifft insbesondere die Züge Richtung Garmisch-Partenkirchen, ins Allgäu sowie in Richtung Augsburg.

Unsere Mitarbeiter:innen arbeiten unter Hochdruck an der Störungsbeseitigung. Wir gehen davon aus, dass die Störung bis zum Betriebsschluss am Montag behoben sein wird. Grund für die Einschränkungen sind versehentlich durchtrennte Kabel bei Bauarbeiten.

Die S-Bahn verkehrt bis auf Weiteres wie folgt:

  • Die Linie S 8 vom Flughafen endet bereits am Ostbahnhof und fährt zurück zum Flughafen.Zwischen Ostbahnhof und Hauptbahnhof fahren die anderen Verkehrsmittel der MVG. Mehr Infos: www.mvg.deEs besteht ein baustellenbedingter Ersatzverkehr zwischen Hauptbahnhof und Pasing. Zwischen Pasing und Herrsching sind weiterhin keine Zugfahrten möglich. Es verkehren ersatzweise Taxis mit speziell gekennzeichneter SEV-Beschilderung.
  • Die S-Bahnen der Linie S 2 verkehren aktuell nur zwischen Allach und Petershausen/Altomünster.Es besteht ein Ersatzverkehr mit Taxis zwischen Heimeranplatz und Laim und Allach. Es verkehren auch hier Taxis mit spezieller SEV-Beschilderung. Dabei kommt es leider zu einer erheblichen Reisezeitverlängerung.
  • Die Instandhaltungsarbeiten auf der Stammstrecke, die am Montag zu Betriebsbeginn aufgehoben werden sollen, sind nicht betroffen.

Das aktuelle Verkehrskonzept finden Kund:innen auf der Seite der S-Bahn München.

Wir bedauern die Einschränkungen und bitten unsere Kund:innen, mehr Zeit einzuplanen sowie sich vor Fahrtantritt im DB Navigator, auf bahn.debahn.de/aktuell und bei der S-Bahn zu informieren.

12. Oktober 2024, 22:30 Uhr
München
Verspätungen und Teilausfälle im Nah- und Fernverkehr • Einschränkungen noch mindestens bis Sonntagnachmittag

Stand: 22:30 Uhr 

Aufgrund der andauernden Stellwerkstörung im Münchener Südwesten kommt es im Großraum München zu Verspätungen und Teilausfällen bis mindestens Sonntagnachmittag.

Die Linien S4 und S6 fahren nach Baustellenfahrplan im 20-Minuten-Takt.

Die Linie S8 verkehrt weiterhin zwischen Flughafen und Ostbahnhof.

NEU: Die Linie S2 verkehrt aktuell zwischen Allach ↔ Petershausen/Altomünster.

Es besteht ein Ersatzverkehr mit Taxis zwischen Heimeranplatz mit Halt in Laim und Allach mit speziell gekennzeichneter "SEV"-Beschilderung.  

Stand: 15:45 UhrWegen einer Stellwerksstörung im Münchener Südwesten kommt es im Großraum München aktuell zu Verspätungen, Teilausfällen und vereinzelt zu Ausfällen im Nah- und Fernverkehr. Die Beeinträchtigungen werden noch mindestens bis zum heutigen Betriebsschluss andauern.

Grund für die Störung sind versehentlich durchtrennte Kabel bei Bauarbeiten.

Der Verkehr der S-Bahn hat sich normalisiert. Es kommt noch zu folgenden Einschränkungen zusätzlich zu den kommunizierten Fahrplanänderungen wegen der Bauarbeiten zur 2. Stammstrecke:

  • Die Linie S 8 vom Flughafen endet bereits am Ostbahnhof und fährt zurück zum Flughafen. Zwischen Pasing und Herrsching sind weiterhin keine Zugfahrten möglich. Es besteht ein Ersatzverkehr mit Taxis zwischen Pasing und Herrsching mit speziell gekennzeichneter "SEV"-Beschilderung.
  • Zwischen Heimeranplatz und Dachau Bahnhof sind keine Zugfahrten möglich. Die S-Bahnen der Linie S 2 verkehren aktuell nur zwischen Dachau und Petershausen / Altomünster. Reisende von/nach Dachau nutzen bitte alternativ die Züge der RB 16 ab München Hauptbahnhof. Zudem können Reisende den Schienenersatzverkehr mit Taxen zwischen Laim und Dachau nutzen. 

Unsere Mitarbeiter:innen arbeiten unter Hochdruck an der Störungsbeseitigung. Wir bedauern die Einschränkungen und bitten unsere Kund:innen mehr Zeit einzuplanen sowie sich vor Fahrtantritt im DB Navigator, auf bahn.de und bei der S-Bahn zu informieren.

11. Oktober 2024, 14:00 Uhr
München
Glauber: Zug als Botschafter für Klimaschutz unterwegs • Bayerische Klimawoche sensibilisiert für Megathema

Ein Zug der DB Regio Bayern ist künftig als bunter Botschafter für den Klimaschutz im Freistaat unterwegs. Beklebt mit den Bayerischen Klimastreifen wird der Zug zum Start auf der Werdenfelsbahn zwischen München, Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald auf den Klimawandel aufmerksam machen. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber hat zusammen mit Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern, den offiziellen Startschuss am Münchner Hauptbahnhof gegeben. "Die Bayerischen Klimastreifen zeigen: Der Klimawandel passiert vor unserer Haustüre. Mit dem Klimastreifen-Zug wollen wir möglichst viele Menschen für den Klimawandel sensibilisieren. Wir schicken einen bunten Botschafter auf die Reise. Als Klima-Botschafter wird der Zug in den kommenden Monaten für unser gemeinsames Anliegen auf den bayerischen Schienen von München bis an den Fuß der Zugspitze nach Garmisch unterwegs sein. Der Klimawandel trifft die Alpen besonders. Unsere Strategie gegen den Klimawandel: das Klimaschutzgesetz mit dem Ziel klimaneutraler Freistaat bis 2040. Ich freue mich sehr, dass wir mit der Deutschen Bahn einen starken Partner an unserer Seite haben", betonte Glauber.

In Kooperation mit DB AG und DB Regio AG wurde der Regionalzug der Werdenfelsbahn in die bayerischen Klimastreifen getaucht. Der Zug wird voraussichtlich mehrere Jahre in Bayern eingesetzt. Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern: "Bahnfahren ist aktiver Klimaschutz – und die Deutsche Bahn steht als verlässlicher Partner der Bayerischen Klima-Allianz für eine umweltfreundliche Mobilität im Freistaat. Deshalb freuen wir uns, dass ein Zug der DB Regio als bunter Botschafter in Bayern unterwegs sein wird, um auf den Klimawandel und gleichzeitig auf die umweltfreundliche Schiene aufmerksam zu machen. Denn der beklebte Zug zeigt auch: Für den Klimaschutz in Bayern brauchen wir eine starke Schiene. Zum Anlass der Bayerischen Klimawoche 2024 setzen wir damit ein deutliches Zeichen für unser gemeinsames Ziel: Dass mehr Menschen auf die umweltfreundliche Bahn umsteigen."

Die Bayerische Klimawoche steht in diesem Jahr unter dem Motto #ShowYourStripes. Jeder Streifen steht für die Durchschnittstemperatur eines Jahres in Bayern von 1881 bis 2023. Blautöne stehen für kältere Jahre und Rottöne für wärmere Jahre im Vergleich zu einem festgelegten Referenzwert. Ziel der Bayerischen Klimawoche ist es, mit einer Vielzahl an Veranstaltungen die Bevölkerung für den fortschreitenden Klimawandel zu sensibilisieren. Bayernweit werden während dieser Aktionswoche von unterschiedlichsten gesellschaftlichen Akteuren und Institutionen Veranstaltungen, wie Vorträge, Ausstellungen, Energieberatungen oder Workshops angeboten.

Weitere Informationen beim Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. 

Quelle: Bayerisches Umweltministerium/Alexandra Beier
Umweltminister Thorsten Glauber zusammen mit Heiko Büttner, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern, vor dem Klimastreifen-Zug. Sie halten das Banner zur Eröffnung der bayerischen Klimawoche.

10. Oktober 2024, 09:30 Uhr
München
Bauarbeiten in Westkreuz und auf der Strecke nach Weßling • Busersatzverkehr für Fahrgäste mit Expresslinien • Auch Werdenfelsbahn ist betroffen

Die Deutsche Bahn baut für eine Starke Schiene im Knoten München, darunter auch im Bereich Westkreuz sowie an mehreren Stellen entlang der S8. In den Abschnitten zwischen Westkreuz und Freiham sowie zwischen Gilching und Steinebach erneuert die DB insgesamt 6,3 Kilometer Gleise, knapp 13000 Schwellen, mehr als 13000 Tonnen Schotter sowie fünf Weichen. Außerdem macht die DB die Strecke zwischen Westkreuz und Freiham durch zehn neue Signale fit für einen flexibleren S-Bahn-Verkehr. Dafür errichtet die DB während der aktuellen Bauphase Fundamente, Kabeltröge und sieben Gleisquerungen. Ab voraussichtlich Ende 2025 können Züge die Gleise dann einfacher in beide Richtungen befahren, was insbesondere bei Bauarbeiten oder Störungen vorteilhaft ist.

Ersatzverkehr auf den Linien S6 und S8 sowie auf der Werdenfelsbahn

Durch die Bauarbeiten kommt es von Freitagabend, 18. Oktober, durchgehend bis Montagfrüh, 4. November, zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Auf den S-Bahn-Linien S6 und S8 besteht im gesamten Zeitraum Ersatzverkehr mit Bussen, der Regionalverkehr wird bis einschließlich 26. Oktober durch Busse ersetzt. Die Details:

  • Die S6 wird im gesamten Zeitraum zwischen Pasing und Gauting durch Busse im 20-Minuten-Takt ersetzt, die an allen Stationen halten. An Schultagen fahren zwischen Westkreuz und Gauting zeitweise zusätzliche Busse, die den Ersatzverkehr in diesem Abschnitt auf einen 10-Minuten-Takt verdichten. Zwischen Gauting und Tutzing fährt die S6 regulär, es kommt lediglich in den beiden Nächten 21./22. und 22./23. Oktober zu Ausfällen einzelner Fahrten.
  • Die Werdenfelsbahn wird bis einschließlich 26. Oktober zwischen München und Starnberg durch Busse ersetzt. Für Fahrgäste sind Expressbusse unterwegs, die zwischen München Hbf und Starnberg nur an der Donnersbergerbrücke halten. Dort besteht Anschluss zu den S-Bahnen von/nach M.-Pasing (Linie S3, S4, S6 und S8).
  • Auf der S8 fahren im gesamten Zeitraum keine S-Bahnen zwischen Pasing und Herrsching. Ersatzweise sind Busse im 20-Minuten-Takt unterwegs, die an allen Stationen außer in Harthaus halten. Zwischen Pasing und Germering-Unterpfaffenhofen (an Schultagen zeitweise ab/bis Weßling) besteht durch zusätzliche Busse mit Halt an allen Stationen einschließlich Harthaus ein dichter 10-Minuten-Takt. Zusätzlich fahren alle 20 Minuten Expressbusse, die zwischen Pasing und Herrsching nur in Gilching-Argelsried und Weßling halten und die Fahrtzeit damit um 25 Minuten verkürzen.

Am Westkreuz befinden sich die Haltestellen je nach Linie an unterschiedlichen Orten. Für die S8 hält der Ersatzverkehr an der MVG-Bushaltestelle Westkreuz, für die S6 halten die Busse an der MVG-Bushaltestelle Heimburgstraße.

DB informiert über Fahrplanänderungen

Alle geänderten Fahrpläne sind in der Online-Fahrtauskunft enthalten. Wer seine Fahrt mit ÖPNV-Apps, auf der Webseite oder am Automaten plant, bekommt automatisch die beste Verbindung. Details finden sich außerdem unter s-bahn-muenchen.de/baustellen sowie bauinfos.deutschebahn.com. Zusätzlich informieren Aushänge an Stationen sowie das Fahrgastfernsehen über die Bauarbeiten. An ausgewählten Stationen unterstützen DB-Mitarbeitende die Fahrgäste und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Für Fragen steht der Kundendialog der S-Bahn München täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.

08. Oktober 2024, 09:30 Uhr
München
Nach weitgehender Fertigstellung des ersten Bauabschnitts folgt nun der nächste Abschnitt • Aufzüge ab Anfang 2025 außer Betrieb

Die Deutsche Bahn setzt die Modernisierung der S-Bahn-Station Rosenheimer Platz fort. Nachdem der Umbau des ersten Abschnittes des Zwischengeschosses weitgehend fertiggestellt ist, geht es nun an die Modernisierung des zweiten Abschnitts.

Ab 11. Oktober wird dafür der Ausgang Franziskanerstraße sowie ein angrenzender Bereich des Zwischengeschosses für die Bauarbeiten voraussichtlich bis Jahresende 2025 gesperrt. Hier befindet sich auch die WC-Anlage, die den Fahrgästen daher vorerst nicht mehr zur Verfügung steht. Alle anderen Aufgänge bleiben geöffnet. Lediglich der Aufgang Balanstraße muss für Arbeiten an der Entrauchungsanlage von Mitte November bis Jahresende vorübergehend gesperrt werden.

Ab Januar 2025 erneuert die DB außerdem beide Aufzüge in der Station, die dann voraussichtlich bis Oktober 2025 außer Betrieb genommen werden müssen. Mobilitätseingeschränkte Reisende können alternativ die benachbarten barrierefreien Stationen Isartor oder Ostbahnhof nutzen.

Sobald der Bereich rund um den Aufgang Franziskanerstraße im kommenden Jahr fertiggestellt ist, folgt der letzte Abschnitt mit dem Aufgang zur Steinstraße.

02. Oktober 2024, 10:00 Uhr
München
Instandhaltungswochenende von 11. bis 14. Oktober • Busersatzverkehr zwischen Pasing und Hauptbahnhof und verstärkte MVG-Linien

Die Deutsche Bahn baut für eine Starke Schiene im Knoten München. Neben dem Ausbau der Infrastruktur steht dabei die Instandhaltung im Fokus. Für S-Bahn-Fahrgäste bedeutet das umfangreiche Fahrplanänderungen am Wochenende vom 11. bis 14. Oktober. Dann steht das turnusmäßige Instandhaltungswochenende mit Sperrung der gesamten Stammstrecke an. Die DB bündelt unterschiedlichste Baumaßnahmen und arbeitet an Gleisen, Weichen und in den Bahnhöfen sowie am neuen elektronischen Stellwerk am Ostbahnhof und an der 2. Stammstrecke. Die S-Bahn sorgt für ein umfassendes Ersatzkonzept mit verstärkten MVG-Linien und Ersatzverkehr.

Kein S-Bahn-Verkehr auf der Stammstrecke

Auf der gesamten Stammstrecke zwischen Pasing und Ostbahnhof ist von Freitag, 11. Oktober (22.20 Uhr), durchgehend bis Montag, 14. Oktober (4.40 Uhr), kein S-Bahn-Verkehr möglich. Auch der Bereich rund um den Ostbahnhof ist nur eingeschränkt erreichbar. Aus Richtung Westen fahren die S-Bahnen nur bis Pasing, Hauptbahnhof oder Heimeranplatz, aus Richtung Osten nur bis Giesing oder Leuchtenbergring. Die S8 wird über den Südring umgeleitet und hält als einzige Linie am Ostbahnhof. So fahren die einzelnen Linien:

Quelle: S-Bahn München

  • Die S1 beginnt/endet am Hauptbahnhof, vereinzelt auch in Moosach. Zwischen Moosach und Hauptbahnhof fährt sie ohne Zwischenhalt und nur im 20- bis 40-Minuten-Takt. Zwischen Neufahrn und Flughafen besteht aufgrund anderer Bauarbeiten 40-Minuten Takt.
  • Die S2 fährt im Westen zwischen Petershausen und Heimeranplatz im Halbstundentakt und ohne Halt zwischen Obermenzing und Heimeranplatz. Zwischen Altomünster und Dachau gilt der reguläre Fahrplan. Im Osten fährt die S2 nur ab/bis Leuchtenbergring (ab dort kommen Fahrgäste weiter mit der Tram 19/21. Ein barrierefreier Umstieg zur Tram 19 ist in Berg am Laim möglich).
  • Die S3 entfällt zwischen Pasing und Giesing.
  • Die S4 fährt nur zwischen Geltendorf und Pasing.
  • Die S6 fährt im Westen nur ab/bis Hauptbahnhof (ohne Halt zwischen Pasing und Hauptbahnhof) und im Osten nur bis Leuchtenbergring (ab dort weiter mit der Tram 19/21. Ein barrierefreier Umstieg zur Tram 19 ist in Berg am Laim möglich).
  • Die S7 fährt im Westen nur bis Hauptbahnhof (ohne Halt Hackerbrücke) und im Osten nur bis Giesing.
  • Die S8 fährt über den Südring ohne Halt zwischen Ostbahnhof und Pasing sowie ohne Halt am Leuchtenbergring.

Für S-Bahn-Fahrgäste gibt es folgende alternative Fahrtmöglichkeiten:

  • Ersatzverkehr mit Bussen (SEV) zwischen Pasing und Hauptbahnhof im 10-Minuten-Takt.  
  • Regionalverkehr zwischen Pasing und Hauptbahnhof sowie zwischen Ostbahnhof und Hauptbahnhof.
  • U-Bahn: Die U5 verbindet mehrere Stationen der Stammstrecke und den Heimeranplatz miteinander. Auch in Feldmoching, Moosach, Giesing, Trudering, Neuperlach Süd und Harras kann die U-Bahn genutzt werden. Die U4 wird auf Bestellung der S-Bahn tagsüber bis Westendstraße verlängert und hält somit zusätzlich zur U5 am Heimeranplatz (S2, S7)
  • Bus: Die Linie 130 verbindet Pasing u.a. mit der U-Bahn-Station Westendstraße (U5). Die Busse fahren auf Bestellung der S-Bahn am Samstag von 9 bis 22 Uhr im dichteren 10-Minuten-Takt – sonst alle 20 Minuten.

S-Bahn München informiert über Fahrplanänderungen

Alle geänderten Fahrpläne sind in der Online-Fahrtauskunft enthalten. Wer seine Fahrt mit den Apps im MVV wie dem München Navigator, auf der Webseite s-bahn-muenchen.de oder am Automaten plant, bekommt automatisch die beste Verbindung. Details finden sich außerdem unter s-bahn-muenchen.de/baustellen. Zusätzlich informieren Aushänge an den Stationen sowie das Fahrgastfernsehen in den Bahnen über die Bauarbeiten. Die S-Bahn München setzt vor Ort Mitarbeitende zur Reisendenlenkung ein, die Auskünfte geben und über den Ersatzverkehr informieren. Für Fragen steht der Kundendialog der S-Bahn München täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.

Übersicht der gebündelten Bauarbeiten am Instandhaltungswochenende

Faktensammlung: Das passiert am Instandhaltungswochenende vom 11. bis 14. Oktober

Nirgendwo in Europa gibt es mehr Eisenbahnverkehr auf zwei Gleisen: Mehr als 1.000 Züge passieren an Werktagen die S-Bahn-Stammstrecke in München. Um die Infrastruktur robuster und zuverlässiger zu machen, bündelt die Deutsche Bahn an ihrem Instandhaltungs-Wochenende von Freitagabend, 11. Oktober durchgehend bis Montagfrüh, 14. Oktober, wieder zahlreiche Instandhaltungsmaßnahmen auf der stark befahrenen Strecke. Während der rund 54-stündigen Totalsperrung zwischen Pasing und Ostbahnhof setzt die DB neben routinemäßigen Instandhaltungs- und Erneuerungsarbeiten im Gleisbereich auch die Neugestaltung der unterirdischen Tunnelbahnhöfe fort. Auch für den Bau der 2. Stammstrecke sowie das neue elektronische Stellwerk am Ostbahnhof wird das Wochenende genutzt. Hunderte Mitarbeitende werden für die Bauarbeiten und die Absicherung der Baustellen im Schichtbetrieb rund um die Uhr im Einsatz sein. 

Die Baumaßnahmen im Überblick (Auswahl)

Freitag, 11. Oktober (22:20 Uhr) durchgehend bis Montag, 14. Oktober (4:40 Uhr)

Instandhaltungs- und Erneuerungsarbeiten im Gleisbereich

  • Prüfung Wehrkammertor
  • Ausrüstung der Stammstrecke mit Digitalfunk

Maßnahmen an den Bahnhöfen

In vielen Bahnhöfen laufen Instandhaltungs- und Reinigungsarbeiten und die Modernisierung wird fortgesetzt. Einige Beispiele:

  • Karlsplatz (Stachus): Elektroinstallationsarbeiten, umfassende Prüfung der sicherheitstechnischen Anlagen, Arbeiten an Abhangdecken und Außenwänden sowie Säulen, Malerarbeiten
  • Marienplatz: Umfassende Prüfung der sicherheitstechnischen Anlagen, Malerarbeiten
  • Isartor: Reinigung der Wandverkleidung hinter den Gleisen, Arbeiten am Aufzug und am Entrauchungskanal
  • Rosenheimer Platz: Reinigung der Wandverkleidung hinter den Gleisen, Kabelverlegung auf der Bahnsteigebene, Arbeiten am Entrauchungskanal
  • Donnersbergerbrücke: Glastausch in der Fassade des Zugangsgebäudes sowie Fenstererneuerung

Bau der 2. Stammstrecke

  • Ostbahnhof: Arbeiten für das neue Elektronische Stellwerk, u.a. Kabeltiefbauarbeiten sowie Montagen und Abnahmen bei der Leit- und Sicherungstechnik
  • Hackerbrücke und Donnersbergerbrücke: Kabelverlegungen, Kampfmittelsondierungen sowie Anpassungen an der Oberleitung
  • Hirschgarten: Arbeiten am Oberbau, an der Leit- und Sicherungstechnik, Kabelverlegungen und Anpassungen an der Oberleitung
  • Laim: Arbeiten an der Station und am Überwerfungsbauwerk Süd, Oberbaumaßnahmen, Kabeltiefbauarbeiten, Arbeiten an der Oberleitung und an Signalen, Kampfmittelsondierungen sowie Gründungsarbeiten

Die Maschinen im Überblick (u.a.):

  • Vielzahl verschiedener Schienenfahrzeuge kommen auf 11 Kilometern Streckenlänge zum Einsatz.
  • Mehrere Schweißtrupps arbeiten an den Schienen und Weichen.
  • Mehrere Zweiwegebagger
  • Die Planungen für eine solche aufwendige Wochenendsperrung der Stammstrecke haben einen Vorlauf von mindestens 24 Monaten.

Ende des Expander-Inhaltes

27. September 2024, 09:30 Uhr
Rückschnitt und Streckenpflege entlang der Gräfenbergbahn • Arbeiten erfolgen in Abstimmung mit den zuständigen Naturschutzbehörden und Gemeinden • Bahnverkehr ist nicht betroffen

Die Deutsche Bahn (DB) führt vom 7. Oktober bis voraussichtlich Ende Dezember Vegetationsarbeiten entlang der Gräfenbergbahn (Nürnberg-Nordost – Gräfenberg) durch. Um die Verkehrssicherheit auf und neben den Gleisen zu gewährleisten, werden zwischen Heroldsberg und Rüsselbach Sträucher zurückgeschnitten und Bäume gefällt. Die umfangreichen Vegetationsarbeiten sorgen für notwendige Schutzabstände und fördern eine gesunde Entwicklung der Vegetation. Die Arbeiten erfolgen in Abstimmung mit den zuständigen Naturschutzbehörden und Gemeinden.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Arbeitslärm nicht zu vermeiden. Die DB wird diesen auf das notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner:innen um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Der „Aktionsplan Vegetation“ der Deutschen Bahn

Das ganze Jahr über kümmert sich die DB um die naturschutzgerechte Pflege der Gleise und ihrer Umgebung. Dafür gibt es seit einigen Jahren das „Gesamtkonzept Vegetationsmanagement“. Darin ist festgelegt, wie Bäume und Pflanzen entfernt oder zurückgeschnitten werden. Erfolgt dies nicht, könnte der Zugverkehr behindert werden, da die Vegetation beispielsweise Signale verdeckt, die Entwässerung des Gleisbereichs behindert oder zu Strom-Überschlägen an den Oberleitungen führt.

Zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen existiert seit Anfang 2018 der sogenannte „Aktionsplan Vegetation“, um den teilweise massiven Einschränkungen durch Stürme und Unwetter noch stärker entgegenzuwirken. Ziel ist es, die Schienen und Gleisanlagen sturmsicherer zu machen. Dadurch werden Baumstürze bei Sturm oder Starkregen und damit verbundene Streckenausfälle reduziert.

Medienpaket „Vegetationsmanagement“

Weitere Informationen zum Vegetationsmanagement der Deutschen Bahn finden Sie in unserem Medienpaket „Vegetationsmanagement“ unter: https://www.deutschebahn.com/de/presse/suche_Medienpakete/medienpaket_vegetationsmanagement-6854346?contentId=1204722

25. September 2024, 15:00 Uhr
Berlin/München
Neue Gestaltung für bessere Orientierung • Freistaat Bayern investiert über zwei Milliarden Euro in neue Züge • Erste Fahrzeuge ab Ende 2028 im Einsatz

Auf der InnoTrans, der internationalen Fachmesse für Verkehrstechnik in Berlin, hat der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter heute das Außendesign der Neufahrzeuge für die S-Bahn München vorgestellt. Der DB-Konzernbevollmächtigte für Bayern und Münchner S-Bahn-Chef, Heiko Büttner sowie Karl Blaim, CFO von Siemens Mobility, berichteten über die Fortschritte des Projekts. Die ersten der insgesamt 90 fabrikneuen Fahrzeuge des Herstellers Siemens Mobility sollen ab Ende 2028 ausgeliefert werden. Das Außendesign der neuen S-Bahn-Fahrzeuge setzt auf ein modernes Rautenmuster und die Farben Weiß und „Bahnland Bayern“-Blau. Verkehrsminister Bernreiter: „Die neuen Münchner S-Bahnen zeigen künftig, wer hinter ihnen steht: der Freistaat Bayern, der mehr als zwei Milliarden Euro in dieses Projekt investiert. Deshalb ist es nur konsequent, dass die modernsten S-Bahn-Züge Deutschlands im Design unserer Nahverkehrsmarke unterwegs sind. Doch es geht nicht nur um neue Farben, denn die Außengestaltung der S-Bahnen macht den Fahrgästen auch die Orientierung künftig so leicht wie möglich.“

Quelle: Siemens Mobility/Stefan Zeitz
Vorstellung der neuen Münchner S-Bahn auf der Innotrans (von links): Heiko Büttner, Geschäftsleiter der S-Bahn München, Bayerischer Verkehrsminister Christian Bernreiter, Karl Blaim, CFO und Geschäftsführer von Siemens Mobility, Bärbel Fuchs, Geschäftsführerin der Bayrischen Eisenbahngesellschaft. Quelle: Siemens Mobility/Stefan Zeitz

Zu diesem Zweck kombiniert das Außendesign, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Designstudio neomind, digitale und statische Elemente. So zeigt ein durchgängiges LED-Band im oberen Bereich die jeweilige Linienfarbe an. Die neue Münchner S-Bahn setzt auf einen starken Hell-Dunkel-Kontrast, der besonders für barrierefreie Orientierung sorgt: Schwarzgraue Türen heben sich deutlich vom hellen Hintergrund der Außenhülle ab, und spezielle Bereiche für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen sind in „Bahnland Bayern“-Blau markiert. Diese Zonen werden zusätzlich durch gut sichtbare Piktogramme gekennzeichnet, wie sie bereits in den modernisierten Münchner S-Bahn-Fahrzeugen vom Typ ET 423 sowohl außen als auch innen verwendet werden. Das markante „S“ am Zugkopf weist das Fahrzeug zudem auf den ersten Blick als S-Bahn aus.

Heiko Büttner, Konzernbevollmächtigter der DB für den Freistaat Bayern und Geschäftsleiter der S-Bahn München: „Unser Projektteam arbeitet zusammen mit den Partnern aktuell noch am letzten Feinschliff, damit die XXL-S-Bahnen pünktlich in Produktion gehen können. Die neuen Fahrzeuge werden bundesweit Standards setzen. Erstmals sind 200 Meter lange S-Bahn-Züge komplett durchgängig und bieten viel Kapazität und Komfort für mehr als 1.800 Fahrgäste. Mit einem einzigen Fahrzeug können wir so in der Rush-Hour bis zu 1.500 Autos ersetzen und zeigen in der Stauhauptstadt München, was die Starke Schiene leisten kann.“

Die neuen Züge bieten modernste Ausstattung: Dank breiter Türen, großzügiger Einstiegsbereiche und kompletter Durchgängigkeit können die Fahrgäste schneller ein- und aussteigen und sich leichter im Zug verteilen. Fünf große Mehrzweckbereiche sorgen zudem dafür, dass Reisende mit Fahrrädern oder Kinderwagen schnell einen passenden Platz finden. Mehr Beinfreiheit, tageszeitabhängige Beleuchtung, USB-Steckdosen, WLAN, mobilfunkdurchlässige Fenster und viele weitere Annehmlichkeiten machen die Fahrzeuge besonders komfortabel. Eine leistungsfähige Klimaanlage sorgt bei Außentemperaturen von bis zu 45 Grad für angenehme Temperaturen im Fahrzeuginnenraum.

Mehr als 160 Innen- und Außendisplays informieren auf einem völlig neuen Niveau in Echtzeit über Fahrtverlauf, Stationen und Auslastung. Schon vor dem Ausstieg wissen Fahrgäste dadurch, wo sich am Bahnsteig Treppen oder Aufzüge befinden.

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Ende des Sliders

Karl Blaim, CFO und Geschäftsführer von Siemens Mobility: „Wir freuen uns, zusammen mit dem Staatsminister Bernreiter, das weiß-blau-graue Außendesign der neuen S-Bahn-Züge für München vorstellen zu können. Das Projekt verläuft planmäßig und die Produktion wird im Jahr 2025 starten. Wir sind stolz darauf, dass die Fahrgäste in München und Umgebung in Zukunft in komfortablen, hochmodernen Zügen reisen werden, die dank Siemens Bahntechnologie, die auch aus Bayern kommt, besonders zuverlässig und zukunftssicher sind.“

Die neuen S-Bahnen für München zeichnen sich durch optimierte Lebenszyklus-Kosten, höchste Energieeffizienz, 100 Prozent Verfügbarkeit, minimierte Instandhaltungskosten, maximierte Netzkapazität und größten Fahrgastkomfort aus. So haben die Züge eine hohe Anzahl von redundanten Komponenten und sind mit dem Analyse- und Instandhaltungssystem Railigent X ausgestattet, das Teil der offenen, digitalen Business-Plattform Siemens Xcelerator ist. Mittels Automatisierung und künstlicher Intelligenz sorgt es für höchstmögliche Verfügbarkeit der Züge.

Die Züge sind zudem mit dem modernen Zugbeeinflussungssystem European Train Control System (ETCS) ausgestattet und ermöglichen über Automatic Train Operation (ATO) grundsätzlich hochautomatisiertes Fahren.

24. September 2024, 15:00 Uhr
Mühldorf
Südostbayernbahn (SOB) tauft Zug am Tag der Schiene • Fahrzeug der Baureihe VT 642 heißt nun „Mühldorf am Inn“• Ab Dezember 2024 mehr barrierefreie und klimatisierte Fahrzeuge im Einsatz

Ein Zug wie eine Stadt: Die Südostbayernbahn (SOB) hat am Tag der Schiene am vergangenen Samstag in Mühldorf gemeinsam mit der Stadt und dem SOB-Kundenbeirat einen Zug der Baureihe 642 auf den Namen „Mühldorf am Inn“ getauft. Der Zug wird künftig vorwiegend im Traun-Alz Netz und auf der Rottalbahn fahren. Hintergrund der Zugtaufe: Die barrierefreien und klimatisierten Verbrennungstriebwagen 642 lösen auf den nicht-elektrifizierten Strecken der SOB im neuen Verkehrsvertrag ab Dezember 2024 bis Dezember 2028 schrittweise die nicht-barrierefreien Dieselfahrzeuge vom Typ 628 ab.

Zugtaufe
Zugtaufe
Quelle: DB AG Sarah Wagner
Der 1. Bürgermeister der Stadt Mühldorf, Michael Hetzl, tauft den Zug der Baureihe VT 642 auf den Namen „Mühldorf am Inn“.

Matthias Krause, Geschäftsleiter und Sprecher der SOB: „Wir freuen uns, dass wir mit dem Fahrplanwechsel ab Dezember 2024 noch mehr barrierefreie und klimatisierte Fahrzeuge im Linienstern der Südostbayernbahn in Betrieb nehmen werden. Dies gemeinsam mit der Stadt und dem Kundenbeirat mit einer Zugtaufe am Tag der Schiene gebührend zu feiern, war uns ein Anliegen – genau wie der Name des Zugs. Denn was liegt näher als den Zug nach der Stadt Mühldorf am Inn zu benennen? Mühldorf ist nicht nur eine der ältesten Städte Bayerns mit einer der schönsten Altstädte – die Stadt ist auch das Zentrum des Liniensterns Mühldorf und zugleich Hauptsitz der Südostbayernbahn.“  

  

Zugtaufe
Zugtaufe
Quelle: DB AG Sarah Wagner
Freuen sich über den Namen des Zuges „Mühldorf am Inn“ (v.l.n.r.): Valentin Sedlmeier, Geschäftsleiter Infrastruktur der SOB, Wilhelm Mack, Vorstand des Kundenbeirats der SOB, Klaus-Dieter-Josel, ehem. Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern, Matthias Krause, Geschäftsleiter und Sprecher der Geschäftsleitung SOB, 1. Bürgermeister der Stadt Mühldorf, Michael Hetzl, Magdalena Obermayer, Geschäftsleiterin der SOB, Alexander Pawlik, Gesamtprojektleiter ABS 38

20. September 2024, 13:30 Uhr
Nürnberg/München
„Bayerisches Aktionsprogramm für barrierefreie Stationen“ • Rahmen- und Planungsvereinbarungen für 24 neue Projekte unterzeichnet • Freiwillige Investition des Freistaats in Höhe von rund 100 Millionen Euro • Verkehrsminister Bernreiter: „Meilenstein bei der Schaffung einer attraktiven Bahninfrastruktur“

Das bayerische Bahnnetz soll bis zum Ende der Legislaturperiode noch ein Stück barrierefreier werden. Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, will die Staatsregierung bis zum Jahr 2028 insgesamt 100 weitere barrierefreie Stationen schaffen. Der Freistaat wird sein freiwilliges Engagement in Zukunft daher ausweiten und rund 100 Millionen Euro investieren. Durch weitere Mittel des Bundes, der DB und kommunaler Partner fließen dann insgesamt rund 200 Millionen Euro in die Barrierefreiheit an bayerischen Bahnstationen. „Mich freut sehr, dass wir am heutigen Tag der Schiene mit der Vertragsunterzeichnung zum Bayerischen Aktionsprogramm für barrierefreie Stationen das Tempo für den barrierefreien Ausbau der Bahnstationen in Bayern weiter vorantreiben. Es werden 24 Stationen als neue Projekte profitieren“, so Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter.

Quelle: Deutsche Bahn AG/Maja Kolonic
Unterzeichneten die Vereinbarung für mehr barrierefreie Bahnhöfe in Bayern: (von links) Ralf Thieme (Vorstand Personenbahnhöfe DB), Christian Bernreiter (Verkehrsminister Bayern) und Valentin Sedlmeier (Geschäftsleiter Infrastruktur Südostbayernbahn).

Mit Stand 26. Oktober 2023 waren in Bayern 515 von 1.066 Bahnhöfen und Haltepunkten barrierefrei ausgebaut. Rund 81 Prozent der Ein- und Aussteiger in Bayern profitieren bereits davon. Das vom Ministerrat am 16. September 2024 beschlossene „Bayerische Aktionsprogramm für barrierefreie Stationen“ umfasst die Realisierung von bereits laufenden Maßnahmen, die Umsetzung neuer Maßnahmen sowie die Schaffung eines Planungsvorrats zur Barrierefreiheit. „Die heutige Unterzeichnung der Rahmen- und Planungsvereinbarungen zum Aktionsprogramm mit der DB InfraGO AG sowie der Südostbayernbahn und dem Freistaat Bayern ist ein Meilenstein bei der Schaffung einer attraktiven Bahninfrastruktur“, sagt Bayerns Verkehrsminister Bernreiter.

Ralf Thieme, Vorstand Personenbahnhöfe der DB InfraGO AG: „Beim Thema Barrierefreiheit gilt eines: Jede Stufe grenzt aus, darum müssen wir Alternativen schaffen. Reisen ohne Barrieren ist Ausdruck von Teilhabe. Mit dem gemeinsamen Aktionsprogramm kommen wir dem Ziel näher. Für eine starke Schiene und attraktive, barrierefreie Bahnhöfe in Bayern.“

Quelle: Bayerisches Verkehrsministerium
Freuen sich über mehr barrierefreie Bahnhöfe in Bayern: (von links) Ralf Thieme (Vorstand Personenbahnhöfe DB), Christian Bernreiter (Verkehrsminister Bayern) und Valentin Sedlmeier (Geschäftsleiter Infrastruktur Südostbayernbahn).

Von der Förderung profitieren 24 Bahnstationen aus allen bayerischen Regierungsbezirken:

Beim Hauptbahnhof Fürth und den drei Bahnhöfen in Amberg, Kronach und Pegnitz handelt sich um vier neue Realisierungsprojekte größerer, verkehrlich wichtiger Stationen, für die schon eine Planung bestand, da es Planungsprojekte aus dem Bayern-Paket II sind.

Bei den 14 Stationen in Aschau (Chiemgau), Oberaudorf, Frauenau, Karpfham, Bodenwöhr Nord, Weiherhammer, Pressig-Rothenkirchen, Bad Rodach, Ramsberg, Windsbach, Poppenhausen, Waigolshausen, Gablingen, Wasserburg (Bodensee) handelt es sich um kleine Bahnstationen im ländlichen Raum (zwei pro Regierungsbezirk) mit unter 1.000 Ein- und Aussteigern. 

Eching, Eichstätt Bahnhof, Neufahrn (Niederbayern), Kulmbach, Weißenburg (Bayern), Meitingen sind sechs größere, verkehrlich wichtige Stationen. Für sie wird ein Planungsvorrat geschaffen. Ziel ist die Realisierung in der nächsten Legislaturperiode.

 

16. September 2024, 13:00 Uhr
München
Rund 440 verlängerte oder zusätzliche S-Bahn-Fahrten zur An- und Abreise • Bewährtes Sicherheitskonzept und zusätzliches Personal im Einsatz • Intensivierte Reinigung für saubere Bahnhöfe

„O´zapft is“ heißt es in wenigen Tagen wieder in der bayerischen Landeshauptstadt. Für eine sichere und umweltfreundliche An- und Abreise zum Münchner Oktoberfest sorgt auch in diesem Jahr die Deutsche Bahn (DB). So werden während der Festtage zusätzliche Fahrten angeboten, auch sind mehr Mitarbeitende im Einsatz. Für die Sicherheit der Fahrgäste gilt in bewährter Partnerschaft mit der Bundespolizei ein umfassendes Einsatzkonzept von DB Sicherheit. Erneut ist die S-Bahn München heuer offizieller Mobilitätspartner des Münchner Oktoberfests. Weit über zwei Millionen zusätzliche Fahrgäste erwartet die DB, ein Großteil der Festbesucher:innen kommt aus dem Einzugsgebiet.

Mehr S-Bahn-Fahrten für 20-Minuten-Takt bis in die Nacht

„Wir haben uns intensiv auf das größte Volksfest der Welt vorbereitet. In den nächsten zwei Wochen ist vor allem gutes Teamwork gefragt. Innerhalb der DB und gemeinsam mit der Bundespolizei. Ob mehr Personal am Wiesn-Bahnhof Hackerbrücke, wo im Minutentakt S-Bahnen einfahren, oder zusätzliche Reinigungskräfte auf der Stammstrecke: Wir sind gut aufgestellt und freuen uns auf die vielen Besucherinnen und Besucher. Denn wer mit uns fährt, ist nicht nur klimaschonend unterwegs, sondern kann auch sicher seinen Führerschein behalten“, sagt der Konzernbevollmächtigte für den Freistaat Bayern, Heiko Büttner.

Die S-Bahn München erwartet etwa 100.000 Fahrgäste mehr pro Tag. Mit rund 440 zusätzlichen oder verlängerten Fahrten bietet die S-Bahn auf allen Linien einen 20-Minuten-Takt bis zum Betriebsschluss weit nach Mitternacht. Finanziell ermöglicht wird das erweiterte Angebot von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Schienenpersonennahverkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert.  

Auch DB Regio Bayern wird in Spitzenzeiten auf einigen Fahrten mehr Kapazität bieten und unterstützt rund um die Wochenenden und Feiertage die Abfertigung und Koordination am Hauptbahnhof mit zusätzlichem Personal.

DB Sicherheit und Bundespolizei sorgen gemeinsam für Service und Sicherheit

Damit die Fahrgäste sicher an- und abreisen können, ist die DB Sicherheit während des Oktoberfests mit mehr als 120 zusätzlichen Kräften im Einsatz. Im Zentrum steht der Wiesn-Bahnhof Hackerbrücke, hier sind bis zu 60 Mitarbeitende zeitgleich vor Ort. Auch am Hauptbahnhof, entlang der Stammstrecke und in Zügen sind Streifen unterwegs. Ein wichtiger Baustein des Sicherheitskonzeptes ist die bewährte Ordnungspartnerschaft zwischen Bundespolizei und DB, die auch heuer wieder für eine sichere An- und Abreise sorgen wird.

Immer wieder sorgen unbefugte Personen im Gleis und Kurzschlüsse durch beschichtete Luftballons für Streckensperrungen. Die Folge sind Verspätungen und Zugausfälle. Die DB reagiert darauf mit zusätzlichen Sicherheits-Streifen an Hot-Spots entlang der Stammstrecke. Außerdem weist eine Informationskampagne auf das Mitnahme-Verbot für Luftballons hin. Dafür nutzt die DB zum Beispiel Aushänge entlang der Stammstrecke und informiert mit Hilfe von Anzeigen in den Zügen.

Intensivierte Reinigung an den Bahnhöfen und mehr Platz für Gepäck

Auf einen deutlich erhöhten Andrang stellt sich auch die DB InfraGo ein – insbesondere an den zentralen Stationen Hauptbahnhof und Hackerbrücke. So intensiviert die DB die Reinigung dort und auch an den anderen Bahnhöfen der Stammstrecke. Zwischen Hackerbrücke und Marienplatz sind bis in die Nacht fast durchgehend Reinigungskräfte unterwegs.

Größere Rucksäcke und Taschen dürfen aufs Festgelände nicht mitgenommen werden. Neben den Schließfächern im Hauptbahnhof bietet die DB daher wieder zusätzlich eine eigene Gepäckaufbewahrung im Bereich des ehemaligen Intercity-Hotels an. Schon in der Gleishalle am Hauptbahnhof wird außerdem auch dieses Jahr wieder die auffällige Wegeleitung „z' Fuaß samma schnella“ ins Auge stechen. Sie weist all jenen den Weg, die den kurzen Weg zum Festgelände zu Fuß zurücklegen möchten und dadurch den ÖPNV entlasten. Dies empfiehlt sich vor allem bei starkem Andrang, etwa an Wochenenden und am Feiertag.

Tipps und Hinweise der Deutschen Bahn für Bahnreisende zum Oktoberfest: 

  • Luftballons können bei Berührung mit der 15.000 Volt führenden Oberleitung Kurzschlüsse verursachen und den S-Bahn-Verkehr so zum Erliegen bringen. Ihre Mitnahme ist deshalb verboten.
  • Größeres Gepäck ist auf der Festwiese nicht erlaubt. Am Hauptbahnhof stehen daher viele Schließfächer und eine Gepäckaufbewahrung zur Verfügung. Auch hier kann es aber in Spitzenzeiten zu Engpässen kommen. Am besten fährt man also ohne größere Taschen und Rücksäcke zur Wiesn.
  • Auch ohne Deutschland-Ticket geht’s günstig zum Oktoberfest. Für Kleingruppen empfiehlt sich die MVV-Gruppen-Tageskarte. Für nur 17,80 Euro (Zone M) sind bis zu fünf Personen im Stadtgebiet den ganzen Tag und bis 6 Uhr des Folgetages umweltfreundlich mobil.
  • Zur Wiesn empfiehlt sich die Anreise mit möglichst wenig Gepäck. Ein Ausweisdokument sollte aber trotzdem immer dabei sein, denn personalisierte MVV-Tickets und das Deutschland-Ticket sind bei einer Kontrolle nur mit Ausweis gültig.
  • Bierkrüge gehören ins Festzelt. Die Mitnahme in die Bahn ist verboten – was von DB-Sicherheit und Polizei an den Bahnhöfen auch konsequent kontrolliert wird. Gekaufte Bierkrüge können verpackt mitgenommen werden.
  • Je nach Tageszeit kann es im Zuge der An- und Abreise in den S-Bahnen sehr voll werden. Die Mitnahme von Fahrrädern in der Stammstrecke ist daher ggf. nicht durchgehend möglich.

Weitere Informationen gibt es unter www.s-bahn-muenchen.de/oktoberfest.

14. September 2024, 15:30 Uhr
Ingolstadt
Künstlergruppe gestaltet Schulungszug von DB Cargo • Zeichen gegen illegale Graffiti • Aktion am Tag der offenen Kinder- und Jugendarbeit • DB informiert zu Prävention und Ausbildung

Ein Zug wird zum Kunstwerk: Die Deutsche Bahn (DB) ermöglicht Künstler:innen in Ingolstadt, einen Schulungszug von DB Cargo mit legaler Graffiti zu gestalten. Die Sprayer-Aktion findet am heutigen Tag der offenen Kinder- und Jugendarbeit an Schulungswagons statt, die dauerhaft neben dem Jugendzentrum Halle NEUN in Ingolstadt stehen. Gemeinsam mit den kommunalen Jugendpfleger:innen vom Stadtjugendring Ingolstadt will die DB Kreativität und Engagement von Jugendlichen fördern und gleichzeitig ein Zeichen gegen illegale Graffiti setzen. Denn diese verursachen nicht nur immense finanzielle Schäden – Sprayer:innen bringen sich beim unbefugten Betreten von Bahngeländen und Gleisanlagen in Lebensgefahr. Deshalb ist auch ein Präventionsteam von DB Sicherheit vor Ort in Ingolstadt, um Kinder und Jugendliche im Gespräch sowie mit Plakaten und Präventionsvideos umfassend dazu aufzuklären. Gleichzeitig geben Mitarbeitende aus dem Bereich Personal und Ausbildung Einblicke in die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten rund um die starke Schiene.

Florian Steinmüller, Leiter Qualifizierungscenter München, DB Cargo AG: „Kunst verbindet, inspiriert und schafft Austausch – deshalb hat uns die Idee, dass eine Künstlergruppe unseren Zug am Tag der offenen Kinder- und Jugendarbeit gestaltet, von Anfang an sehr gut gefallen. Wir möchten mit Jugendlichen ins Gespräch kommen und zeigen, dass uns Kunst wichtig ist, wir aber entschieden gegen illegale Graffiti vorgehen, weil sie Schäden verursacht und die Sprayer:innen in Gefahr bringt. Unser Schulungszug in Ingolstadt, in dem wir zum Beispiel Lokrangierführer:innen und Wagenmeister:innen ausbilden, wurde leider einige Male mit illegalem Graffiti beschädigt. Jetzt wird der Zug zum Kunstwerk – und schafft positive Aufmerksamkeit, auch für die Ausbildung bei der DB.“

Quelle: DB AG / Britta Barlage
Initiatoren der Kunst-Aktion in Ingolstadt (v.l.n.r.): Alexander Angermann, Kommunaler Jugendpfleger beim Stadtjugendring in Ingolstadt, Florian Steinmüller, Leiter Qualifizierungscenter München, DB Cargo AG und Florian Liu, alias „Frost“, Graffiti-Künstler.

Florian Liu, alias „Frost“, Graffiti-Künstler: „Die Gestaltung von Zügen hat tiefe Wurzeln in der Geschichte des Graffitis. Pioniere der Kunstform wie Dondi und Seen aus New York erlangten Berühmtheit, indem sie U-Bahn-Wagen besprühten und damit ihre Werke einem breiten Publikum präsentierten. Züge boten eine einzigartige mobile Plattform, durch die ihre Kunst buchstäblich zu den Menschen gelangte. In der heutigen Zeit haben sich jedoch viele Medien etabliert, die es Künstler:innen ermöglichen, über Stadtgrenzen hinaus eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. So bieten Printmedien, Videos und insbesondere das Internet mit seinen vielfältigen Plattformen, wie Social Media, neue Wege, um Bekanntheit zu erlangen und eine globale Reichweite zu generieren. Legale Flächen und Projekte spielen hierbei eine wichtige Rolle, indem sie Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit bieten, sich kreativ auszudrücken und Teil des öffentlichen Stadtbildes zu werden – ohne sich in die Illegalität zu begeben und die damit verbundenen Risiken einzugehen.“

Alexander Angermann, Kommunaler Jugendpfleger beim Stadtjugendring in Ingolstadt: „Graffiti ist eine Kunstform, die gesellschaftlich für „die Jugend“ steht und sich einer immer größer werdenden Akzeptanz im öffentlichen Raum erfreut. Durch das Schaffen von legalen Flächen und das Anbieten von Workshops werden jungen Nachwuchskünstler:innen legale Wege gezeigt, sich zu präsentieren. Das Besprühen eines Wagons ist sicher der Traum der meisten Künstler:innen, daher freut mich die Zusammenarbeit mit der Bahn sehr, da es ein Signal in die Szene ist: Eure Kunst wird gesehen und geschätzt.“

Schaden durch illegale Graffiti

Im Jahr 2023 hat die DB rund 22.700 Fälle von Graffiti-Beschädigungen registriert. Der finanzielle Schaden durch Graffiti liegt jährlich bei rund 12 Millionen Euro. Die hohen Kosten sind in dem hohen Aufwand bei der Entfernung von Graffiti begründet: Eine Reinigung in speziell ausgestatteten Werkstätten unter Einhaltung von strengen Arbeits- und Umweltvorschriften ist notwendig. Speziell geschulte Mitarbeiter:innen müssen die einzelnen Farbschichten in zeitintensiver und mühsamer Handarbeit schichtweise abtragen. Für die Reinigung eines Nahverkehrs-Triebwagens benötigen zwei bis drei Fachkräfte einen ganzen Arbeitstag. Die Kosten variieren je nach Größe und Schichtdicke des Graffitis. Die Neulackierung eines Triebwagens kostet bis zu 30.000 Euro und dauert rund sieben Tage. In dieser Zeit fällt der Zug aus.

Die DB geht neben der Verfolgung auch durch präventive Maßnahmen gegen illegale Graffiti vor, unter anderem durch Graffitischutz für Fahrzeuge und Bahnhöfe – und durch Aufklärungsmaßnahmen wie am Tag der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Ingolstadt.

13. September 2024, 11:00 Uhr
München
Mehr als 20 Veranstaltungen der DB bayernweit • Übersicht auf www.tag-der-schiene.de

Das Wochenende 20. bis 22. September steht ganz im Zeichen der Eisenbahn: Bereits zum dritten Mal lädt die Allianz pro Schiene e.V. zusammen mit der gesamten Branche zum „Tag der Schiene“ ein. Auch die Deutsche Bahn (DB) öffnet zu diesem Anlass wieder viele ihrer Türen. Interessierte und Besucher:innen haben dabei an drei Tagen Gelegenheit, faszinierende Themen und Projekte bei der DB persönlich und hautnah vor Ort zu entdecken – in Bayern finden über 20 DB-Veranstaltungen statt. Einige Beispiele:

Rund um den Mühldorfer Bahnhof laden die Südostbayernbahn, DB Cargo und das Großprojekt Ausbaustrecke (ABS) 38 am 21. September von 10 bis 17 Uhr zum großen Schienenfest auf eine „Bahnmeile“ ein – mit Attraktionen für Groß und Klein, wie zum Beispiel einem Technologiepark mit Bahn-Exponaten, Güterzug-Loks mit Führerstandsmitfahrten und einer Quiz-Rallye mit Gewinnen. Informative Vorträge und Führungen erwarten die Gäste. Für Speis und Trank ist auch gesorgt. Die kleinen Besucher:innen können sich auf einen Kinderzug und eine Hüpfburg freuen.

Die Westfrankenbahn feiert den Tag der Schiene am 21. September im Erlebnisbahnhof Amorbach. Von 11 bis 16 Uhr erwartet die Gäste ein Festbetrieb rund um den Biergarten mit vielen Informationen zum Thema Bahn. Sehenswert sind unter anderem die Ausstellungsfahrzeuge wie die original Udo-Lindenberg-Lok und die historischen TEE-Rheingold Speise- und Clubwagen. Auch ein Kinder-Entertainment mit Zauberer-Vorführung fehlt nicht.

Unter dem Motto “Geschichte-Gegenwart-Zukunft“ lädt die DB am 21. September ab 10.30 Uhr bis 14 Uhr zum Bahnhof Marktredwitz ein, zu spannenden Ein- und Ausblicken rund um den Bahnausbau vor Ort. Ein geführter Rundgang zeigt, was sich mit den Umbaumaßnahmen am Bahnhof ändert. Zudem können die Besucher:innen an einer Stellwerksführung teilnehmen.

Einen eindrucksvollen Blick auf die Elektrizitätsversorgung früher und heute verspricht eine Besichtigung des Saalachkraftwerks in Bad Reichenhall. Das Kraftwerk gehört zu den ältesten noch in Betrieb befindlichen Bahnkraftwerken in Deutschland und kann am Freitag, 20. September zwischen 9 und 16 Uhr besichtigt werden.

Weitere Highlights in Bayern sind unter anderem Besichtigungen in der Betriebszentrale in München, dem Zentralstellwerk in Fürth, im neuen Ausbildungs- und Trainingszentrum in München-Perlach sowie am Rangierbahnhof Nürnberg. Dort können sich Interessierte auch über die vielfältigen Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten bei der Bahn informieren.    

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen gibt es unter www.tag-der-schiene.de.

06. September 2024, 13:15 Uhr
München
Neue Brücke an der Dachauer Straße eingesetzt • Meilenstein für Bauprojekt • Abschluss der umfangreichen Bauarbeiten an der Kreuzung für 2026 geplant

Meilenstein für das Bauprojekt an der Dachauer Straße in Moosach: Die Deutsche Bahn (DB) bringt heute das 1500 Tonnen schwere Kernstück der neuen Eisenbrücke in seine finale Position. Das Beton-Bauwerk wird dafür in millimetergenauer Präzisionsarbeit auf einer mit Teflon beschichteten Bahn durch sogenannte Verschubpressen 26 Meter weit verschoben. Das Gewicht des Brückenteils entspricht dem von etwa 300 afrikanischen Elefantenbullen.

„Wir bewegen heute nicht nur Beton, sondern machen den Verkehr in München sicherer und fit für die Zukunft. Auch wenn es noch gut zwei Jahre bis zur Fertigstellung des Bauprojektes dauern wird, können sich alle auf deutliche Verbesserungen freuen: Zugreisende, Fußgänger:innen, Radfahrer:innen und Autofahrer:innen. Wir wissen, dass die Baumaßnahme für Anwohnende und Verkehrsteilnehmer:innen Beeinträchtigungen mit sich bringt. Daher möchten wir uns ausdrücklich für ihr Verständnis bedanken“, sagt Projektleiter Mark Wüller.

Die DB und die Landeshauptstadt München gestalten den Kreuzungsbereich an der Dachauer Straße bis Ende 2026 umfassend neu. Dafür muss die DB die Straße tiefer legen, um die Durchfahrtshöhe für Fahrzeuge zu vergrößern. Die ursprünglich 1907 erbaute Brücke wird länger und die Unterführung verbreitert, sodass getrennte Geh- und Radwege sowie eine bis unter die Brücke reichende Abbiegespur entstehen können.

Die Straßen- und Radwege sollen nach der Herstellung einer Grundwasserwanne voraussichtlich ab Mitte 2026 neu gebaut werden. Aufgrund der umfangreichen Bauarbeiten wird die Dachauer Straße zwischen der Breslauer Straße und der Gröbenzeller/ Moosburger Straße bis Ende 2026 für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Noch bis zum 27. September 2024 sind auch der Geh- und Radweg gesperrt.

Die DB und die Landeshauptstadt investieren 13 Millionen Euro in die Baumaßnahme. Sie wird kofinanziert von der Europäischen Union und ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms. Allein 2024 erweitert, modernisiert und erneuert die DB im Rahmen der Konzernstrategie Starke Schiene bundesweit mehr als 150 Brücken, 1.000 Bahnhöfe, 2.000 Weichen und 2.000 Kilometer Gleise.  

VideoZeitraffer_Brückeneinschub_Moosach

04. September 2024, 09:30 Uhr
Augsburg
Infomobil-Tour entlang der Vorschlagsvariante • DB besucht sieben Kommunen im September und Oktober • Bundestag beschäftigt sich 2025 mit dem Bahnprojekt

Die Deutsche Bahn (DB) setzt beim Großprojekt Ulm-Augsburg weiter auf den direkten Dialog mit den Anwohner:innen der Region Bayerisch Schwaben. Das DB-Planungsteam ist deshalb im September und Oktober mit einem Infomobil in sieben Kommunen der drei Landkreise Augsburg, Günzburg und Neu-Ulm entlang der Vorschlagsvariante unterwegs, um über den jüngst verkündeten, geplanten Streckenverlauf zu informieren und Fragen direkt zu beantworten.

„Das Infomobil ist das Herzstück unseres Bürgerdialogs beim Großprojekt Ulm-Augsburg. Es ermöglicht uns, direkt mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und hat bereits dazu geführt, dass wir Wünsche und Anregungen aus der Region aufgreifen und die Strecke möglichst anwohnerfreundlich planen konnten. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir mit unserer Infomobil-Tour im September und Oktober weitergehen“, sagt Projektleiter Markus Baumann.

Im mobilen Infozentrum erklären DB-Ingenieur:innen anhand einer interaktiven Karte den Streckenverlauf sowie die Planungen. Das Infomobil ist an jedem der folgenden Standorte von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 19 Uhr geöffnet:

  • Donnerstag, 12. September in Bubesheim

(Vor dem Bürgerhaus, Weißenhorner Straße 3, 89347 Bubesheim)

  • Mittwoch, 18. September in Zusmarshausen

(Parkplatz vor dem Rathaus, Schulstraße 2, 86441 Zusmarshausen)

  • Mittwoch, 25. September in Burlafingen

(Thalfinger Straße 53, 89233 Neu-Ulm)

  • Dienstag, 1. Oktober in Adelsried

(Rathausplatz, Dillinger Straße 2, 86477 Adelsried)

  • Dienstag, 8. Oktober in Burgau

(Parkplatz vor dem Rathaus, Gerichtsweg 8, 89331 Burgau)

  • Donnerstag, 10. Oktober in Nersingen

(Parkplatz vor dem Rathaus, Rathausplatz 1, 89278 Nersingen)

  • Donnerstag, 17. Oktober in Hirblingen

(Vor dem Mehrzweckgebäude Hirblingen, Wertinger Straße 35A, 86368 Gersthofen)

Zusätzlich steht das Infomobil im Rahmen des Aktionstags „Tag der Schiene“ am 21. und 22. September an den Ulmer Bahnanlagen (Standort Schillerstraße).

Zum Bahnprojekt Ulm-Augsburg

Die 170 Jahre alte Strecke Ulm-Augsburg ist ein Abschnitt der wichtigen europäischen Ost-West-Verbindung von Paris nach Budapest und der letzte Abschnitt zwischen Stuttgart und München, der noch nicht als Schnellfahrstrecke ausgebaut ist. Durch die zweigleisige Neu- und Ausbaustrecke soll die Fahrtzeit zwischen den beiden Städten von aktuell 40 auf bis zu 26 Minuten verkürzt, ein neuer Regionalzughalt in Zusmarshausen ermöglicht und der Nahverkehr in der Region deutlich verbessert werden. Auf der Strecke sollen neben Fernverkehrs- auch Güterzüge fahren. Die DB hatten den geplanten Streckenverlauf im Juni veröffentlicht. Der Bundestag soll sich 2025 mit dieser Vorschlagsvariante befassen.

Weitere Informationen zum Bahnprojekt finden Sie hier: www.ulm-augsburg.de/

30. August 2024, 09:45 Uhr
Mühldorf
Südostbayernbahn (SOB) setzt sich für den Schutz von Tier- und Pflanzenarten ein • 100 kleine „Hotels“ für Bienen und Insekten • Rund 40 Ausgleichsflächen schaffen wertvolle Lebensräume

Wo Bienen „einchecken“ können: Die Südostbayernbahn (SOB) setzt sich für den Erhalt und die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten ein und stellt in diesem Sommer entlang ihrer Bahnstrecken insgesamt 100 Insektenhotels auf. Aufgrund von Pestizideinsatz und dem Verlust von Nistplätzen sind viele Wildbienenarten, Hummeln und andere Insekten vom Aussterben bedroht, ihre natürlichen Lebensräume schwinden. Eine bedrohliche Entwicklung – auch weil Bienen entscheidend sind für die Bestäubung und Vermehrung vieler Pflanzenarten. Die extra aufgestellten kleinen „Hotels“ bieten den bedrohten Insektenarten den dringend benötigten Unterschlupf.

Matthias Krause, Geschäftsleiter der SOB: „Als Südostbayernbahn sind wir uns unserer Verantwortung für den Naturschutz bewusst, denn entlang unserer Strecken siedeln Hunderte seltene Tier- und Pflanzenarten. Wo Eingriffe in die Natur unvermeidbar sind, schaffen wir für ihren Schutz speziell angelegte Ausgleichsflächen. So entstehen neue Lebensräume für kleine Tiere und Insekten, von denen immer mehr verschwinden. Bienen und Hummeln sind besonders bedroht, deshalb bieten wir ihnen jetzt zusätzliche Unterstützung mit 100 neuen Bienenhotels im SOB-Netz.“

Totholz
Totholz
Quelle: DB AG/Ottilie Arz
Habitat für die Zauneidechse: Das schützenswerte Reptil kann sich in Steinhaufen mit Totholz oder Wurzeln ansiedeln. Copyright: DB AG/Ottilie Arz

Wenn Bauarbeiten an den Gleisen den Lebensraum von Eidechsen oder anderen Tierarten beeinträchtigen, werden dafür Ausgleichsflächen geschaffen. Das können zum Beispiel sogenannte Habitate sein, also Steinhaufen mit Totholz oder Wurzeln, in denen sich die Zauneidechse ansiedeln kann. Möglich ist der Ausgleich auch mit Tümpeln und Wiesen, die Lebensraum für die Wechselkröte oder den kurzschwänzigen Bläuling (Schmetterling) bieten.

Ausgleichsfläche
Ausgleichsfläche
Quelle: DB AG/Severin Lenz
Wenn Eingriffe in die Natur unvermeidbar sind, werden Ausgleichsflächen angelegt. Die SOB betreut Ausgleichsflächen mit einer Größe von rund 25 Hektar. Copyright: DB AG/Severin Lenz

Die SOB betreut 39 Ausgleichsflächen mit einer Größe von insgesamt rund 25 Hektar. Davon profitieren Pflanzen und Tiere, denn oftmals sind die Flächen komplexe Ökosysteme, da viele Tier- und Pflanzenarten stark voneinander abhängig sind. Ein Beispiel: Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling (Schmetterling) braucht in seinem Lebensraum eine wechselfeuchte bis feuchte Wiese mit Beständen des Großen Wiesenknopfes (Pflanze) und gleichzeitig noch Bauten der Roten Gartenameise, um sich fortpflanzen zu können.

Naturschutz bei der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn engagiert sich für den Naturschutz und setzt sich für ein gesundes Ökosystem ein, indem sie Lebensräume für bedrohte Tiere und Pflanzen schafft und sich für die Artenvielfalt engagiert. In ganz Deutschland hat die DB seit 2014 über 60.000 einzelne Natur- und Artenschutzaktivitäten umgesetzt oder geplant. Mehr Infos zum Naturschutz bei der Deutschen Bahn: https://nachhaltigkeit.deutschebahn.com/de/gruene-transformation/naturschutz

30. August 2024, 09:30 Uhr
Nürnberg
Realisierungsvereinbarung für die S-Bahn-Stationen Nürnberg-Ostring, Nürnberg-Mögeldorf, Schwaig und Röthenbach a.d.Pegnitz abgeschlossen • Neun Millionen Euro für mehr Komfort und barrierefreies Reisen • Bauarbeiten im Sommer 2025

Der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn (DB) investieren weiter in eine attraktive S-Bahn Nürnberg. So werden im kommenden Sommer an vier Stationen der S2 im Nürnberger Osten die Einstiegshöhe angepasst, damit Fahrgäste ebenerdig in die S-Bahnen einsteigen können. Dazu schlossen der Freistaat und die DB nun eine Realisierungsvereinbarung.An den Stationen Nürnberg-Ostring, Nürnberg-Mögeldorf, Schwaig und Röthenbach a.d.Pegnitz erhöht die DB das Gleisbett um eine neun Zentimeter dicke Ausgleichsschicht, zusätzlich werden im Bahnhofsbereich die Gleise erneuert.

Der Freistaat Bayern fördert die Baumaßnahme mit neun Millionen Euro in vollem Umfang.

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Es ist wichtig, dass die Fahrgäste der S-Bahn Nürnberg nicht nur barrierefrei zum Gleis kommen, sondern dann auch stufenlos einsteigen können. Deshalb finanzieren wir die Kosten für die Anpassung der Bahnsteighöhen in Höhe von rund neun Millionen Euro.“

Heiko Büttner, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für den Freistaat Bayern: „Nur ein attraktiver öffentlicher Nahverkehr kann eine echte Alternative zum Auto und damit ein Schlüssel für mehr klimafreundliche Mobilität sein. Barrierefreies Reisen ist dafür ein wichtiger Baustein. Mit über 25 Millionen Fahrgästen und einem Schienennetz von 313 Kilometern ist die S-Bahn Nürnberg das Rückgrat des Pendlerverkehrs in der Region. Deshalb arbeiten wir gemeinsam mit dem Freistaat am Ausbau der starken Schiene für Nürnberg, um dieses Angebot kontinuierlich zu erweitern und verbessern.“

Streckensperrung und Ersatzverkehr während der Bauarbeiten

Um die Einschränkungen für Pendler:innen und Schüler:innen möglichst gering zu halten, finden die Baumaßnahmen in den bayerischen Sommerferien zwischen Anfang August und Mitte September 2025 statt. Während der Bauphase richtet die DB einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein.Im Nürnberger S-Bahn-Netz sind seit 2020 moderne Züge mit einer einheitlichen Einstiegshöhe im Einsatz. Für einen stufenfreien Einstieg sind deshalb einheitliche Bahnsteighöhen von 76 Zentimetern notwendig. Bereits 2023 hat die DB entlang der Linie S3 an den Bahnhöfen Feucht-Moosbach, Altdorf-West und Altdorf (b. Nürnberg) das Gleisbett angehoben, um dies zu erreichen. An den Haltepunkten Feucht, Winkelhaid und Ludersheim wurden für einen stufenfreien Einstieg die Bahnsteige der Linie S2 zurückgebaut und neu errichtet. Dabei wurden auch die Bahnsteigausstattungen erneuert und die elektrischen Anlagen einschließlich der Beleuchtung auf den neuesten Stand gebracht. Um seheingeschränkten Menschen das Reisen zu vereinfachen, wurden taktile Leitstreifen in die Bahnsteige eingebaut. Es ist das gemeinsame Ziel von Freistaat und DB, alle S-Bahn-Stationen für eine stufenfreie Nutzung auszubauen.

Zur S-Bahn Nürnberg

Die S-Bahn Nürnberg verfügt auf ihrem derzeit 313 Kilometer langen Streckennetz über 88 S-Bahn-Stationen. Aktuell wird die Verlängerung der S-Bahn-Linie S4 von Dombühl über die bayerische Landesgrenze bis nach Crailsheim in Baden-Württemberg vorbereitet. Ab Dezember 2024 werden die ersten S-Bahnen bis Crailsheim fahren. Das S-Bahn-Netz wächst dann auf 334 Kilometer und 90 Stationen an. Weitere Planungen sehen den Ausbau der S-Bahn ins Pegnitz- und Schnaittachtal im Nürnberger Land vor. Um darüber hinaus in der Zukunft ein noch besseres und umweltbewusstes Mobilitätsangebot im Großraum Nürnberg anzubieten, soll die S-Bahn weiter ausgebaut werden. Dafür hat der Freistaat das „Ausbauprogramm S-Bahn Nürnberg“ (AuSbauNü) auf den Weg gebracht. Im Rahmen des AuSbauNü wird derzeit eine gesamthafte S-Bahn-Infrastrukturausbaustrategie als Planungsgrundlage für die Weiterentwicklung der S-Bahn erarbeitet.

21. August 2024, 09:30 Uhr
Nürnberg
Kunst- und Konzertreihe „Station to Station“ tourt deutschlandweit durch Bahnhöfe Mahlers „Das Lied von der Erde“ von Jazz-Ensemble und Spoken-Word-Artists interpretiert

Ein Konzert in besonderer Kulisse erwartet Reisende und Ansbacher:innen am Mittwoch, den 18. September: Ab 19 Uhr ertönt im Bahnhof Ansbach in Auszügen „Das Lied von der Erde“ des österreichischen Komponisten Gustav Mahler. Dabei wird jedoch nicht Mahlers Original-Musik gespielt, sondern die Neuinterpretation eines achtköpfigen Jazz-Ensembles sowie zweier Spoken-Word-Artists mit Bezügen zu David Bowies Album „Station to Station“. Das Konzert bildet die zweite Station für die gleichnamige Tour 2024. Der Eintritt ist frei.

Das Konzert wird im Bahnhof ab zwei Wochen vor Konzerttermin durch eine künstlerische Vorphase vorbereitet. Dabei handelt es sich um Live-Acts, die speziell für den Bahnhof kreiert werden.

Initiiert und organisiert haben das Programm der Konzertreihe Prof. Daniel Kühnel und sein Team. Die fünf Konzerte finden vom 16.09. bis zum 24.09. jeweils von 19 Uhr bis 20 Uhr in Bahnhöfen in ganz Deutschland statt. Jedes Konzert ist eine einzigartige Weltpremiere.

Musikliebhaber:innen und Reisende können die Konzerte erleben am:

  • 16.09. – Hbf. Karlsruhe
  • 18.09. – Bhf. Ansbach
  • 20.09. – Hbf. Leipzig
  • 22.09. – Hbf. Braunschweig
  • 24.09. – Hbf. Hagen

Für das Abschlusskonzert am 25. September zieht das Ensemble vom Bahnhof, zusammen mit den Symphonikern Hamburg, in die Berliner Philharmonie. Aufgeführt wird Gustav Mahlers „Das Lied von der Erde“ in seiner Originalfassung, ergänzt durch Jazz-Interpretationen des Werks.

Die Darbietung ist Teil einer Konzertreihe, welche die Deutsche Bahn (DB) im Auftrag des Bundes und mit dessen Unterstützung veranstaltet. Bis Ende 2024 finden unter dem Titel „Station to Station“ unterschiedliche Kunst- und Kulturaktivitäten an Bahnhöfen in verschiedenen deutschen Städten statt. Ziel ist es, kulturelles Engagement im öffentlichen Raum zu fördern und bildende Kunst und Musik als wichtigen Baustein für das gesellschaftliche Leben sehr vielen Menschen zugänglich zu machen.

Mehr Informationen unter station-to-station.net

Quelle: WALKING BRANDS GmbH
Aus der Konzertreihe 2023 "Station to Station" - Halle Hauptbahnhof.