70 von 130 sind schon schicker: DB zieht bei zukunftsfähigen Bahnhöfen positive Halbjahresbilanz

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13. Juli 2026, 13:15 Uhr
Berlin
DB InfraGO-Chef Nagl: „Serienfertigung mit gleichbleibend hohem Qualitätsniveau für attraktive Stationen“ • Bessere Reisendeninformation und mehr Aufenthaltskomfort • Berlin Olympiastadion ist zukunftsfähiger Bahnhof Nummer 70 • Bahnhof bereit für Fußballfans und Konzertbesuchende  

Die DB hat in diesem Jahr bereits 70 Bahnhöfe in Deutschland zu sogenannten zukunftsfähigen Bahnhöfen ausgebaut. Das heißt: mehr Komfort, bessere Informationen, schöneres Ambiente. Über die Hälfte des Ziels für 2026 ist damit geschafft, so die positive Halbjahresbilanz. Bis Ende des Jahres werden es rund 130 zukunftsfähige Bahnhöfe sein.

Die Sanierung der Stationen erfolgt mit klaren und einheitlichen Qualitätsstandards aus einem Guss. Die nach dem Programm modernisierten Bahnhöfe bieten Reisenden und Bahnhofsbesuchenden besseren Komfort durch mehr Wetterschutz und neue Wartemöbel, mehr Barrierefreiheit, bessere Beleuchtung und Reisendeninformation, attraktive Gestaltung mit regionalen Motiven sowie moderne Anschlussmobilität. 

Am 70. zukunftsfähigen Bahnhof Olympiastadion in Berlin gaben Vertreter von der Deutschen Bahn (DB), dem Bundesministerium für Verkehr (BMV) und der Berliner Senatsverwaltung heute symbolisch die Station für die Reisenden frei.

Video: Der 70. zukunftsfähige Bahnhof Berlin Olympiastadion

Ende des oberhalb befindlichen Videos

Download des Videos zum S-Bahnhof Olympiastadion im Querformat (16:9)Download des Videos zum S-Bahnhof Olympiastadion im Hochformat (9:16)

Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender DB InfraGO AG: „Zukunftsfähiger Bahnhof heißt: Weg vom Stückwerk, hin zur Serienfertigung mit gleichbleibend hohem Qualitätsniveau für attraktive Stationen. Dieses neue Herangehen hat sich bewährt. Der S-Bahnhof Olympiastadion spielt nun in der höchsten Liga und ist gut gerüstet für seine zukünftigen Aufgaben. Konzertbesuchende und Fußballfans können sich bei ihrer An- und Abreise über mehr Komfort und besseres Ambiente freuen.“

Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz & Umwelt: „Der Bahnhof Olympiastadion ist an Veranstaltungstagen einer der am stärksten belasteten Stationen Berlins – hier entscheidet sich, ob Zehntausende Fußballfans und Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher zügig und sicher an- und abreisen können. Mit besserer Information für die Reisenden und mehr Kapazität ist die Station nun auf diesen Ansturm eingestellt. Das ist eine Investition, von der Berlinerinnen, Berliner und ihre Gäste bei jedem Spiel und jedem Konzert unmittelbar profitieren.‘‘

Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr: „Hier am S-Bahnhof Olympiastadion setzt die DB InfraGO AG das um, was wir in der Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene formuliert haben: Bahnhöfe müssen attraktiver, leistungsfähiger und ganzheitlich gestaltet werden, um den Start einer jeden Fahrt so positiv wie möglich zu machen. Das gilt insbesondere für die Aspekte Sauberkeit, Sicherheit und Barrierefreiheit. Dafür steuert das Bundesministerium für Verkehr für die Station Olympiastadion rd. 2,2 Mio. Euro bei. Bis 2035 wird die DB InfraGO AG nach diesem Vorbild 1.000 Bahnhöfe sanieren. Davon profitieren nicht nur die Fußball-Fans hier in Berlin, sondern alle Reisenden im Nah- und Fernverkehr in Deutschland.“

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Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender DB InfraGO AG und Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz & Umwelt (v.l.n.r.) am 70. zukunftsfähigen Bahnhof Berlin Olympiastadion.
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Quelle: Deutsche Bahn AG / Oliver Lang
Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender DB InfraGO AG und Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz & Umwelt (v.l.n.r.) am 70. zukunftsfähigen Bahnhof Berlin Olympiastadion.

Das instandgesetzte denkmalgeschützte Empfangsgebäude, die mit Blick auf die Geschichte gewählten Gestaltungselemente und der Originalschriftzug „Olympiastadion“ an der Fußgängerbrücke aus den 1960er-Jahren werten das Erscheinungsbild des S-Bahnhofs deutlich auf. Außerdem wurden moderne Zuginformationsmonitore und ein neues Wegeleitsystem für die bessere Kundenkommunikation installiert. Energieeffiziente LED-Beleuchtung und neues Wartemobiliar bieten mehr Komfort für Reisende. Der Bahnhof ist kapazitätsstark und bereit für den Ansturm auf die gebotenen zahlreichen Veranstaltungen, wie Fußball oder Konzerte.

Das zukunftsfähige Zielbild für die Bahnhöfe haben DB, Eisenbahnbundesamt und das BMV gemeinsam für Fahrgäste und Kund:innen entwickelt. Möglich wird dies durch eine neue gesetzliche Finanzierungsregelung. Hintergrund ist das 2024 novellierte Bundesschienenwegeausbaugesetz (BSWAG). Danach sind Bahnhofsgebäude der DB wieder Bestandteil der Finanzierungslogik.

Darum geht die DB InfraGO bei der Sanierung und Modernisierung neue Wege. Zukunftsfähige Bahnhöfe werden aus einem Guss – also Verkehrsstation, Gebäude und Umfeld – geplant und modernisiert. Dazu bindet die Deutsche Bahn Städte und Gemeinden eng ein. Eigens dafür hat die DB 2024 die Kompetenzstelle Bahnhofsvorplatz und Anschlussmobilität gegründet. Städte und Gemeinden, denen meist große Anteile der Vorplätze gehören, können hier bei Bedarf eine Beratung zur Umsetzung und Finanzierung erhalten, um gemeinsam ein attraktives Bahnhofsumfeld zu entwickeln. So wurden bereits 113 zukunftsfähige Bahnhöfe im Jahr 2024 und 124 im Jahr 2025 realisiert.

Hinweis an die Redaktionen:

Fotomaterial des zukunftsfähigen S-Bahnhofs Berlin-Olympiastadion finden Sie in unserer Mediathek zum Download: https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/8810384.