Korridorsanierung Hagen – Wuppertal – Köln und Qualitätsoffensive Hamburg – Hannover im Plan. Inbetriebnahme der Strecke Nürnberg – Regensburg verzögert sich

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07. Juli 2026, 18:00 Uhr
Nürnberg
Sicherheitsüberprüfung der neuen Stellwerkstechnik in Bayern dauert länger als geplant • Durchgehender Zugverkehr zum Beginn der bayerischen Sommerferien wieder möglich • Umleitungskonzept und Ersatzverkehre werden in Bayern unverändert fortgeführt

Am Freitag nimmt die DB InfraGO zwei zentrale Bahnstrecken planmäßig wieder in Betrieb: Bei der Korridorsanierung Hagen – Wuppertal – Köln und der Qualitätsoffensive Hamburg – Hannover liegen alle Arbeiten im Plan. Dort enden am Freitagabend die Schienenersatzverkehre im Nahverkehr und teils weiträumige Umleitungen für Fern- und Güterzüge. 

Auf dem Korridor Nürnberg – Regensburg dauert die sicherheitstechnische Überprüfung der neuen Stellwerkstechnik jedoch an, obwohl Gleise, Weichen und Oberleitungen bereits fertiggestellt sind. Aus diesem Grund kann der Zugverkehr noch nicht wie geplant wieder aufgenommen werden. Spätestens zum Beginn der bayerischen Sommerferien am 31. Juli wird die Strecke wieder durchgehend nutzbar sein.

Gerd-Dietrich Bolte, Vorstand Infrastrukturplanung und -projekte der DB InfraGO: „Viele Reisende, Anwohnerinnen und Anwohner sowie unsere Partner haben in den vergangenen Monaten erhebliche Belastungen getragen. Umso enttäuschender ist es, dass wir die Strecke Nürnberg – Regensburg nicht wie geplant am 10. Juli in Betrieb nehmen können. Wir bitten in aller Form um Entschuldigung. Gleichzeitig gilt: Sicherheit steht im Eisenbahnbetrieb an erster Stelle. Wir werden mit den beteiligten Firmen alles daransetzen, die verbleibenden Arbeiten in Bayern schnellstmöglich zu erledigen.“

Das bisherige Umleitungskonzept für die Strecke Nürnberg – Regensburg bleibt bestehen. Fern- und Güterzüge werden über alternative Strecken geleitet. Entfallende Nahverkehrsverbindungen werden unverändert durch Busse ersetzt. Die DB InfraGO arbeitet in Abstimmung mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) daran, dass die aktualisierten Fahrplandaten kurzfristig in die elektronischen Auskunftsmedien eingespielt werden können. 

Mit den von den Verzögerungen in Bayern betroffenen Güterverkehrsunternehmen steht die DB InfraGO ebenfalls im engen Austausch. Die Versorgung von Industriekunden bleibt gewährleistet. Aufgrund der parallel laufenden Korridorsanierung Obertraubling – Passau verkehren ohnehin bereits zahlreiche Verbindungen über Umleitungsstrecken. Wo erforderlich, vereinbart die DB InfraGO individuelle Lösungen mit den Unternehmen.