Der Bund stärkt seine Steuerung der Infrastruktur durch einen neuen InfraPlan, der als übergreifendes Steuerungsinstrument die Ziele und Strategien des Bundes bündelt und in ein konkretes Arbeitsprogramm für die DB InfraGO AG mit einem mehrjährigen Zeithorizont übersetzt. Dieser Plan wird jährlich anhand vorher definierter Kennzahlen überprüft, angepasst und fortgeschrieben, so dass ein rollierendes System entsteht. Dabei setzen DB und Bund auch auf eine engere Einbindung der Branchenexpertise. Ein Sektorbeirat wird künftig als von der DB unabhängiges Gremium mit einer eigenen Geschäftsstelle den bisherigen Netzbeirat und den Stationsbeirat ablösen. Darüber hinaus werden über die Zielvereinbarungen auch für die Vorstände spürbare Anreize für eine gemeinwohlorientierte Arbeit geschaffen.
Mit der DB InfraGO AG startet das größte Infrastrukturprogramm der DB-Geschichte. Gemeinsam mit dem Bund werden die Weichen für ein inhaltliches Gesamtkonzept für das Schienennetz und die Bahnhöfe gestellt, um die verkehrspolitischen Ziele zu erreichen.