Das sind Deutschlands spektakulärste Eisenbahnbrücken

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Das sind Deutschlands spektakulärste Eisenbahnbrücken

Die Längste: Saale-Elster-Talbrücke bei Halle/Saale

Die Längste: 8.614 Meter – das ist ziemlich genau die Höhe des K2, des zweithöchsten Bergs der Erde. Mit diesen beeindruckenden Maßen wartet Deutschlands längste Eisenbahnbrücke auf. Zu finden ist die Saale-Elster-Talbrücke, die seit 2015 ihren Dienst tut, auf der Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle. 

Die Älteste: Eisenbahnbrücke Wurzen

Die Älteste: 1838 werden Karl Friedrich Ebert, Ferdinand Graf von Zeppelin sowie Georges Bizet geboren. Und: auf der Strecke Leipzig–Dresden geht Deutschlands älteste noch regulär genutzte Eisenbahnbrücke bei Wurzen in Betrieb. 

Die Höchste: Müngstener Brücke bei Solingen

Müngstener Brücke bei Solingen

Die Preisgekrönte: Gänsebachtalbrücke auf der Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle

Die Preisgekrönte: Die Gänsebachtalbrücke auf der Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle überzeugte 2014 die Jury des „Deutschen Brückenbaupreises“ von ihrer Leichtigkeit und Ästhetik, mit der sie sich mit ihrer beachtlichen Länge von 1.001 Metern harmonisch in ihre Umgebung einfügt.

Die Internationale: Eisenbahnbrücke Kehl

Die Internationale: Über 150 Jahre schreibt die Rheinbrücke zwischen Kehl und Strasbourg europäische Geschichte. 238 Meter lang ist die Eisenbahnüberführung aus Stahlfachwerk, die sich zwischen Deutschland und Frankreich über den Rhein spannt. Seit 2010 ist das Bauwerk komplett erneuert und sorgt so weiter für grenzübergreifende Begegnungen.

Die Steinreichste: Göltzschtalbrücke auf der Strecke Leipzig - Hof

Die Steinreichste: Mehr als 26 Millionen Ziegelsteine, 98 Bögen und Architektur vom Feinsten: Die Göltzschtalbrücke auf der Strecke Leipzig–Hof ist nicht nur eine wahre Augenweide, sondern hält auch den Rekord als größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Vor 173 Jahren startete der Bau des Bauwerks, das zu Recht als Wahrzeichen des Vogtlands gilt.

Die mit der großen Klappe: Huntebrücke in Oldenburg

Die mit der großen Klappe: In Oldenburg geht im wahrsten Sinne des Wortes die Klappe auf: Die Eisenbahnbrücke über die Hunte öffnet hier ihre zwei unabhängig voneinander bewegbaren Brückenteile für den Schiffsverkehr. Waren zum Betriebsstart im Jahr 1954 noch Zahnräder und Kurbelscheiben gefragt, steuert heute ein hydraulisches System die beiden Klappen.

Die Unsichtbare: Brücke auf der Strecke Oldenburg - Wilhelmshaven

Die Unsichtbare: Im Untergrund, 180 Meter lang: Die Brücke zwischen Varel und Sande bekommt niemand zu Gesicht. Dennoch fristet sie kein Schattendasein, sondern spielt im weichen Boden der Strecke Oldenburg–Wilhelmshaven eine tragende Rolle. 100 Pfähle plus Stahlbetondeckel braucht es, damit Schotter und Gleise für die Zugfahrten stabil liegen.

Die Unsichtbare: Unterkonstruktion der Brücke zwischen Varel und Sande

Die Unsichtbare: Unterkonstruktion der Brücke zwischen Varel und Sande

Die Verkehrsreichste: Hohenzollernbrücke in Köln

Die Verkehrsreichste: Die Hohenzollernbrücke in Köln ist mit 1.220 Zügen am Tag die meistbefahrene Eisenbahnbrücke Deutschlands. Mehr als 413 Meter lang, etwa 40 Meter breit, sechs Gleise und so schwer wie einhundert Blauwale: das sind die Maße des faszinierenden Bauwerks aus Beton und Stahl, das am Standort der ehemaligen Dombrücke über den Rhein führt.

Eine der Neuesten: Wipfratalbrücke auf der Strecke Erfurt-Ebensfeld

Die Neuesten: Auf der Neubaustrecke Ebensfeld–Erfurt sind 29 nigelnagelneue Brücken mit einer Gesamtlänge von rund 12 Kilometern im Einsatz. Seit der Inbetriebnahme des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 8 (Nürnberg–Berlin) im Dezember 2017 sausen die schnellen Züge mit bis zu 300 Stundenkilometern darüber. Eine davon ist die 172 Meter lange Wipfratalbrücke.