Lärmschutz

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Lärmschutz

Ein leiser Güterverkehr ist eine Grundvoraussetzung für die Verlagerung von der Straße auf die klimafreundliche Schiene. Ein zentrales Unternehmensziel ist daher die Reduzierung des Schienenverkehrslärms, die auf zwei Säulen fußt: 

  • Die Umrüstung von Güterwagen auf so genannte Flüsterbremsen.
  • Die Lärmsanierung an Strecken – mit Schutzwänden und Schallschutzfenstern.

Parallel werden neue Techniken an Fahrzeugen und an den Gleisen entwickelt, die künftig noch besser gegen Schienenlärm schützen werden.

Schwerpunkte bei der Lärmsanierung

Bund und Deutsche Bahn haben seit 1999 – in den zurückliegenden 20 Jahren – über 1,6 Milliarden Euro in Schallschutzwände und Lärmschutzmaßnahmen in Wohnungen investiert.

Allein 2019 flossen über 110 Millionen Euro von Bund und Bahn in den Lärmschutz vor Ort. An Neu- und Ausbaustrecken konnten 2019 fast 60 zusätzliche Kilometer Schallschutzwände fertiggestellt werden und über 2.200 Wohnungen mit Lärmschutzmaßnahmen ausgestattet werden. An rund 1.900 Streckenkilometern ist es seit Beginn des freiwilligen Lärmsanierungsprogramm des Bundes für die Anwohner ruhiger geworden. 60.600 Wohnungen haben von Lärmschutzmaßnahmen profitiert.

Auch die Sanierung der besonders lauten Streckenabschnitte geht mit Nachdruck weiter voran: Zusätzliche Lärmschutzmaßahmen bei „Lärmbrennpunkten“ werden umgesetzt. 

Schwerpunkte bei der Lärmsanierung
  • Mittelrheintal: Über 130 Millionen Euro investieren der Bund, die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz sowie die DB in den nächsten Jahren in 35 Einzelprojekte – wie beispielsweise spezielle Dämpfersysteme an den Schienen, Lärmschutzwände und Geländerausfachungen.
  • Inntal: Mit rund 13 Millionen Euro wird der Lärmschutz an der Strecke München-Kiefersfelden weiter verbessert. Entlang der rund 100 Kilometer langen Strecke werden zusätzlich Lärmschutzwände gebaut. Hinzu kommt der Einbau von sogenannten Schienenstegdämpfern.
  • Elbtal: In den nächsten Jahren errichtet die DB für über 56 Millionen Euro rund 25 Kilometer Lärmschutzwände und baut auf einer Länge von rund 27 Kilometern Schienenstegdämpfer ein. Das freut insbesondere über 13.000 Anwohner der Bahnstrecke zwischen Dresden und der tschechischen Grenze.

Derzeit rollen bei der Deutschen Bahn über 90 Prozent der Gesamtflotte von DB Cargo auf leisen Sohlen durch Deutschland. Konkret heißt das, über 58.000 DB-Güterwagen sind aktuell mit der sogenannten Flüsterbremse umgerüstet. Fast 9.700 Wagen davon sind Neufahrzeuge und knapp 48.000 umgerüstete Güterwagen. Rund 10 Dezibel weniger Lärm geht so vom vorbeifahrenden Zug aus. Dies entspricht einer Halbierung des wahrgenommenen Rollgeräusches. Das Ziel: Bis Ende 2020 ist die gesamte aktive Flotte von DB Cargo in Deutschland mit leisen Sohlen unterwegs.

Andreas Gehlhaar, Leiter DB Umwelt und Lärmschutzbeauftragter der DB

„Im Mittelpunkt unserer Strategie für mehr Lärmschutz steht die Entlastung der Menschen, die entlang der Strecken leben. Deshalb werden wir unser Versprechen einlösen und bis Ende dieses Jahres den Lärm an Bahnstrecken halbieren. Das ist gleichzeitig ein aktiver Beitrag für den Klimaschutz. In Deutschland soll mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene, und dafür brauchen wir die Akzeptanz der Menschen“ 

Andreas Gehlhaar, Leiter Umwelt/Nachhaltigkeit & Lärmschutzbeauftragter der DB

Download: Lärmschutzbericht 2019  PDF | 2,6 MB