Überwachung der Schieneninfrastruktur
Hohe Temperaturen können Schienen und Gleisbett mitunter zu schaffen machen, da sich Stahl bei extremen Temperaturen dehnt. Damit die Gleise Temperaturen zwischen minus 20 Grad und plus 60 Grad standhalten können, werden sie bei einer Temperatur von 23 Grad verschweißt. So können Schwankungen nach oben und unten vom Gleisoberbau gut aufgenommen werden.
Allerdings sind bei anhaltend hohen Temperaturen beispielsweise geplante Schweißarbeiten zur Sanierung von Schienen erschwert. Durch technische und sensibilisierende Maßnahmen sollen Gleisanlagen bei Hitzewellen zudem noch robuster gemacht werden, z.B. durch Bodengutachten oder Sonderinspektionen sensibler Infrastrukturbestandteile wie Weichen.
Damit es zu keinen hitzebedingten Ausfällen der Leit- und Sicherungstechnik kommt, hat die DB tausende Anlagen mit Klimaanlagen ausgerüstet. Diese werden regelmäßig gewartet und überprüft. Zusätzlich hat die Bahn in betrieblich besonders relevanten Stellwerken Temperatursensoren angebracht, die bei Überschreitung bestimmter Schwellwerte automatisch Meldungen auslösen. So können Klimaanlagen bereits frühzeitig überprüft werden, bevor es zu einer Störung kommen kann.