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Modernisierungsschub: Rund 230 Millionen Euro für schönere Bahnhöfe in Berlin

DB modernisiert über 50 Bahnhöfe in der Hauptstadt zusätzlich • Land Berlin und Deutsche Bahn unterzeichnen erstmals Rahmenvereinbarung

Barrierefreie Zugänge, bessere Informationen für die Reisenden, längere Bahnsteige oder neue Dächer: Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert bis 2032 über 50 Berliner Bahnhöfe. Zur Finanzierung der Projekte haben die DB und die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Landes Berlin nun erstmals eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen. Zusammen investieren sie 230 Millionen Euro in die Stationen der Hauptstadt. Es profitieren unter anderem Reisende an den Bahnhöfen Ostkreuz, Tempelhof und Grünau. Ziel ist es, mit attraktiveren Bahnhöfen mehr Reisende vom umweltfreundlichen Verkehrsmittel Bahn zu überzeugen.

Ronald Pofalla, DB-Vorstand für Infrastruktur: „Gerade in der Hauptstadt muss die klimafreundliche Schiene das Verkehrsmittel erster Wahl sein. Attraktive und moderne Bahnhöfe sind ein entscheidender Faktor, die Menschen für die Züge zu begeistern. Die mehr als dreieinhalb Millionen Bahnreisenden in Berlin täglich werden von großen und kleineren Verbesserungen an 50 Berliner Stationen profitieren. Wir gehen hier gemeinsam mit dem Land einen großen Schritt hin zu mehr Qualität. Zusammen treiben wir so die Mobilitätswende voran.“

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Der öffentliche Nahverkehr soll komfortabler und verlässlicher sein, um eine attraktive Alternative zur Nutzung des privaten Autos zu werden. In Zusammenarbeit mit der DB AG werden daher 50 Berliner Bahnhöfe durch zusätzliche Zugänge, mehr Barrierefreiheit, besseren Witterungsschutz und moderne Fahrgastinformationen kundenfreundlicher gestaltet. Klimaschonende Mobilität auf der Schiene braucht den Ausbau guter Infrastruktur.“

Hier eine Auswahl der Verbesserungen an Berliner Bahnhöfen:

2023 ist am Ostkreuz geplant, ein 60 Meter langes Bahnsteigdach auf dem Regionalbahnsteig der Frankfurter Bahn (Gleise 1 und 2) neu zu bauen.

Bis 2027 sollen die S-Bahnhöfe Tegel, Eichborndamm, Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik und Alt-Reinickendorf ausgebaut werden: Das betrifft die Verlängerung der Bahnsteige, so dass dort Vollzüge (8-Wagen-Züge) halten können; am Bahnhof Eichborndamm soll eine zusätzliche Personenunterführung am östlichen Bahnsteigende mit barrierefreien Zugängen von der Nord- und Südseite sowie zum Bahnsteig errichtet werden.

Am S-Bahnhof Grünau sollen bis 2028 die Bahnsteigdächer und die Personenunterführung modernisiert werden.

Noch vor 2030 soll am S-Bahnhof Westkreuz eine neue Personenüberführung mit barrierefreien Zugängen entstehen. Damit werden vom östlichen Ende der Stadtbahnsteige die angrenzenden Wohnquartiere erschlossen.

Der S-Bahnhof Tempelhof erhält bis spätestens 2031 einen zusätzlichen Zugang von der Ostseite des Tempelhofer Damms zum S-Bahnsteig. Damit ist man ohne Umwege schneller auf dem Tempelhofer Feld.

Die 230 Millionen Euro kommen zu einer Hälfte vom Land, zur anderen Hälfte von DB und Bund. Die Rahmenvereinbarung regelt die langfristige Finanzierung der Projekte und schafft Planungssicherheit.