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Tropischer Halt am Bahnhof Friedrichstraße: DB enthüllt Kunstwerk von Sol Calero

Künstlerin gestaltet Station im Auftrag der DB • 4.200 Fliesen sorgen für karibisches Flair • Kunstreihe „Ausgang Friedrichstraße“ geht in die zweite Runde

Der Bahnhof Berlin-Friedrichstraße wird zur Kunststation: Ab heute können Reisende eine neue Installation der Künstlerin Sol Calero im Aufgang an der Ostseite bestaunen. Calero hat dort ein Mosaik aus 4.200 Fliesen geschaffen. Das bunte Kunstwerk sorgt für tropisches Flair und nimmt die Betrachter:innen mit auf eine Reise nach Venezuela, das Heimatland der Künstlerin.

"Die Arbeit von Sol Calero strahlt etwas unglaublich Positives aus und ist eine ideale Fortsetzung unserer Kunstreihe ‚Ausgang Friedrichstraße‘. Mit der farbenfrohen Installation machen wir den Bahnhof schöner und bieten unseren Gästen einen gedanklichen Abstecher in die Tropen“, so Jochen Kabisch, Leiter Bahnhofsmanagement der Berliner Regional- und S-Bahnhöfe.


Tropische Szene mitten in Berlin

Die 4.200 Fliesen erstrecken sich über zwei Wände und zeigen eine Szene aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Auf der einen Seite blicken die Reisenden durch ein Fenster auf sonnenbeschienene Berge; auf der anderen Seite erhalten sie einen Blick in das Innere des Hauses – karibische Motive wie Palmen inklusive. Bunte Vinylausschnitte, die an der Decke angebracht sind, umrahmen das Kunstwerk. Inspiration für das Projekt erhielt die 1982 geborene Künstlerin unter anderem bei einer Reise nach Los Roques, einem Archipel nördlich von Caracas.

„Es ist etwas ganz Besonderes einen Tag allein auf einer Insel im karibischen Meer zu sein. Mit meiner Kunst möchte ich den Reisenden am Bahnhof ebenfalls einen tropischen Stopp ermöglichen, wenn auch nur für einige Sekunden,“ wünscht sich Sol Calero. Die Künstlerin hat 2017 den Publikumspreis der Berliner Nationalgalerie gewonnen und beispielsweise im Museum Hamburger Bahnhof, Dortmunder Kunstverein und im Londoner Studio Voltaire ausgestellt.

Tropischer Halt am Bahnhof Friedrichstraße

Gemeinsam mit der Kuratorin Ruth Ur lädt die DB im Rahmen der Reihe "Ausgang Friedrichstraße" jedes Jahr eine:n Berliner Künstler:in ein, die Station neuzugestalten. Den Auftakt machte 2019 das Künstlerkollektiv Slavs and Tatar. Das aktuelle Projekt hat die DB gemeinsam mit Villeroy & Boch realisiert.


Attraktivere Bahnhöfe und weniger Vandalismus

Der Bahnhof Friedrichstraße ist einer von zahlreichen Berliner Stationen, die die DB aktuell auf Vordermann bringt. Für die Modernisierung ihrer Bahnhöfe bundesweit hat die DB 2020 die Rekordsumme von 1,6 Milliarden Euro in die Hand genommen. Neben verbesserten Reisendeninformationen, komfortableren Wartebereichen oder energiesparender Beleuchtung können sich Fahrgäste auch vermehrt über zeitgenössische Kunst an den Stationen freuen. Die individuellen Verschönerungsmaßnahmen führen nicht nur zu einer höheren Kundenzufriedenheit, sondern auch zu einem deutlichen Rückgang von Vandalismus und illegalen Graffiti.

Einen Themendienst über Kunst an Bahnhöfen finden Sie rechts im Downloadbereich.