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Köln

„Grünes Köln“: 180 Quadratmeter Nachhaltigkeit im Kölner Hbf

Urban Gardening, Upcycling und Essen To-Go ohne Müll: 14-tägige Ausstellungsaktion im Hbf präsentiert nachhaltige Projekte aus Köln und dem Umland • Zahlreiche Do-it-yourself-Anregungen sowie 14.000 Seedbombs für die Reisenden

Umwelt- und Klimaschutz sind Teil der DNA der Deutschen Bahn (DB). Genau aus diesem Grund dreht sich ab morgen, dem 6. Oktober bis zum 19. Oktober im Kölner Hauptbahnhof alles um das Thema Nachhaltigkeit. Auf einer Fläche von insgesamt 180 Quadratmetern stellen Vereine und Kooperationspartner, Mieter:innen und Starts-Up in neun Beeten ihre Beiträge für ein nachhaltigeres Leben vor. Nachmachen ausdrücklich erwünscht. Projekte wie Urban Gardening und Farming sowie Ideen für Upcycling-Produkte werden nicht nur ausgestellt, ihre Bedeutung wird auf Informationstafeln auch anschaulich erläutert. Die Deutsche Bahn setzt mit der 14-tägigen Aktion ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit und erhöht zugleich die Aufenthaltsqualität am größten Bahnhof in NRW.   

Neun Beete für mehr Nachhaltigkeit

Insgesamt neun Beete mit einer Größe zwischen 12 und 64 Quadratmetern werden während der 14-tägigen Aktion quer durch den Kölner Hbf zu bestaunen sein. Wie groß die Brandbreite an nachhaltigen Themen ist, zeigen die unterschiedlichen Exponate, welche von Bienenkisten und Insektenhotels über abbaubare Pflanzenumtöpfe bis hin zu möglichen Baumpatenschaften reichen. Die größte Fläche steht in der C-Passage und ist fast 50 Quadratmeter groß. Hier erhalten Reisende einen Überblick über alle Einzelflächen. Auf einem Medientower in der Mitte werden die verschiedenen Aktionspartner vorgestellt.

Die Einzelflächen im Überblick:

  • Die Fläche „Kölner Imkerverein: Botschafter der Bienen“ widmet sich ganz der Arbeit des Kölner Imkervereins. Das Beet wird mit einer Bienenkiste sowie einem Insektenhotel ausgestattet und mit bienenfreundlichen Pflanzen, wie z.B. Sommerflieder, Holunder und Heckenrosen bepflanzt. Besucher:innen können sich außerdem in Lehrfilmen über Bienen und die Arbeit des Imkerns informieren.
  • Gegen Plastikmüll wendet sich auch der Kooperationspartner POTTBURRI mit der Aktion „Nachhaltig pflanzen ohne Plastikmüll”. Gemeinsam mit der DB wird gezeigt, wie viele Umtöpfe jedes Jahr weggeschmissen werden. Gleichzeitig präsentieren die Partner ihre nachhaltige Lösung: Ein „Pott“, der sich, einmal eingegraben, mit der Zeit von selbst zersetzt – ohne dabei umweltschädliche Stoffe im Boden zu hinterlassen.
  • Eine weitere Fläche widmet sich den Themen „Recycling & UpCycling“ und lässt aus verschiedenen Gegenständen wie Gummistiefeln und Töpfen neue Pflanzgefäße entstehen. Fahrgäste und Reisende profitieren hier von zahlreichen DIY-Anregungen.
  • Die Fläche „Guerilla Gardening“ greift die „Baumpatenschaft“ der Stadt Köln mit dem Label „Stadtgrün Naturnah“ auf.
  • Auch Vorgärten und die Gefahren von versiegelten Flächen werden im Bahnhof zum Thema. Die zweigeteilte Fläche „Vorgärten“ stellt die Vorzüge eines bepflanzten Vorgartens vor.
  • Die Fläche „Urban Gardening / Farming“ präsentiert verschiedene Hochbeete, in denen Gemüse und andere Nutzpflanzen gepflanzt sind.
  • Neben diesen Tipps für nachhaltigeres Pflanzen und Gärtnern, nimmt sich die Fläche „Nachhaltigkeit im Hbf Köln“ einem ganz aktuellen Thema an: Essen zum Mitnehmen, ganz ohne Müll. Immer mehr Gastronomen im Kölner Hauptbahnhof bieten To-Go-Gerichte an und nutzen bereits verschiedene Möglichkeiten, hierbei Müll zu vermeiden. So setzt Haferkater auf das digitale Mehrwegsystem des Kölner Start-Ups „Vytal“. Gemeinsam mit den oben genannten Partnern stellt die DB ihren Kund:innen diese preisgünstige und nachhaltige Alternative zu Einweg und Plastikmüll vor.
  • Beim neunten und letzten Beet der Aktion „Grünes Köln“ dreht sich alles um die Funktionsweise von Samenkugeln, den sogenannten „Seedbombs“. Reisende erfahren an dieser Aktionsfläche, wie die beliebten Kugeln hergestellt werden, was sie beinhalten und wie sie funktionieren. 14.000 dieser Seedbombs werden während der Aktionszeit außerdem an Kund:innen der verschiedenen Ladenlokale ausgeteilt.